Auslandspraktikum in England – Juliane in London

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Juliane aus Grevenbroich in Nordrhein-Westfalen war 2014/15 ein halbes Jahr lang als Praktikantin in London. Heute berichtet die 19-Jährige uns von ihrer Zeit in gleich drei verschiedenen Unternehmen in England.

»Meine Praktikumserfahrungen waren alle sehr positiv und auch meine restliche Freizeit war aufregend.«

Ankunft in London

Da ich mich schon immer für England interessiert habe und nach dem Abitur noch nicht genau wusste, was ich beruflich machen will, entschied ich mich 2014 dazu, an dem Stepin-Programm Auslandspraktikum in England teilzunehmen. Meine Reise führte mich nach London – eine der wohl vielseitigsten und spannendsten Metropolen Europas oder gar weltweit.

Meinen Aufenthalt haBaker Street Station, Londonbe ich mit einem einwöchigen Sprachkurs, bei dem ich erste Kontakte knüpfen konnte, begonnen. Abseits des Kurses habe ich in meiner Freizeit schon einiges von der Stadt sehen können.

Nach einiger Zeit hatte ich mich auch an das Tube-Fahren gewöhnt und mich ein bisschen mit dem Getümmel an den Haltestellen vertraut gemacht (obwohl man sich an die »peak hours« der Oxford Circus Station wohl nie gewöhnen kann).

Praktikum bei einer Eventmanagement-Agentur

Mein Auslandspraktikum begann in meiner zweiten Woche in London. Das kleine Start-Up der Eventmanagement-Agentur lag im Herzen von Shoreditch, wohl einer der coolsten Gegenden in London (mein Lieblingsstadtteil) mit einer jungen und individuellen Szene – perfekt für Eventmanager.

Essen mit den KolleginnenUnser Team bestand überwiegend aus Praktikanten und es war eine total lockere Atmosphäre im Büro. Jeder bekam bestimmte Aufgaben mit eigenen Verantwortungsbereichen, wie z.B. Website-Gestaltung oder Marketing. Wir wurden alle toll in das Team integriert, unter anderem bei Team-Besprechungen, Mittagspausen und dem Event-Hosting.

Wir durften nicht nur die Eventmanager bei Events (meist Team-Building für Unternehmen) begleiten, sondern auch durch Hilfe bei der Spielanleitung tatkräftig unterstützen. Wir bekamen viele Orte zu Gesicht, die wir sonst nie gesehen hätten und das alles nicht nur während der Arbeitszeit, sondern auch durch Einladungen zu Veranstaltungen anderer Event-Hosts. Aus Kollegen wurden Freunde und so war jeder Arbeitstag unterhaltsam, auch wenn es manchmal anstrengend werden konnte, wenn eine Deadline drängte.

Praktikum im Nobel-Hotel

Nach etwa zwei Monaten begann mein zweites Praktikum. An dieser Stelle möchte ich ein Lob an das Team der Partnerorganisation in London aussprechen, welches sich sehr nah an meinen Wünschen orientierte und mir dabei geholfen hat, eine weitere Praktikumsstelle zu finden, in der ich mich sprachlich noch mehr verbessern konnte.

London-SkylineNach einem Bewerbungsgespräch habe ich als Lobby-Hostess in einem 5-Sterne-Hotel angefangen. Das noble Hotel hatte seinen Standort in Mayfair, einer Seitenstraße ausgehend von der Oxfordstreet, die ihr sicherlich als DIE Shopping-Meile schlechthin kennt. Mir wurde schnell Verantwortung übertragen und nach nicht einmal einer Woche, war ich vollkommen im Team integriert.

Der Umgang zwischen Angestellten und Vorgesetzen war super angenehm – sowas hatte ich zuvor noch nie erlebt. Sogar der Besitzer dieses Riesenunternehmens sprach mich mit Vornamen an. Da das Hotel gerade erst neu eröffnet worden war, die Besitzer in London sehr bekannt sind und im Hotel Public Art ausgestellt wurde, kamen oft Mitarbeiter aus derselben Branche, Interessenten oder einfach Passanten, die das schöne neue Gebäude mit der riesigen Skulptur am Eingang gesichtet hatten, vorbei. Meine Aufgaben lagen darin diese Leute durch das Hotel zu führen und  alles Wissenswerte über das Hotel (über die alte Originalfassade, die Zimmer, die Kunst, den Service, etc.) zu erzählen.

Meine Aufgaben

Ich half beim Check-in und führte danach das Rooming für die Gäste durch. Neben ein paar »Exkursionen« in die verschiedensten Hotelbereiche (Housekeeping, Restaurant, Spa, Switchboard), war die Lobby mein Hauptbereich. Ich war also für die Gäste die erste Anlaufstelle.

Burger und Pommes in LondonDa die Mitarbeiter in der Hotellerie so viel Zeit und Energie in ihren Job investieren müssen, sind die Kollegen untereinander wie eine große Familie und so wurde ich auch Teil dieser.

Nach der Schicht traf man sich regelmäßig auf das ein oder andere Bier und im Pub um die Ecke bekamen wir sogar Rabatt, wenn wir nur sagten, dass wir vom Hotel seien. Auch dieses spannende Praktikum ging mit vielen neu gewonnenen Erlebnissen und Erfahrungen zu Ende.

Praktikum in einem Designstudio für Brautjungfernkleider

Mein drittes und letztes Praktikum führte mich nach Fulham (in der Nähe von Chelsea). Hier ist alles sehr »posh« (nobel) – im positiven Sinne. Ich half in einem kleinen Team in einem Designstudio für Brautjungfernkleider. Unser Büro war sehr verspielt und liebevoll eingerichtet (ich fühlte mich eher wie in einer Mädchen-WG). Ich durfte bei den Terminen dabei sein, half bei der Büroorganisation, Studiovorbereitung und beim Versand der Kleider.

Kleider in einem Atelier in LondonDas Konzept des Studios war, dass die angehenden Bräute mit ihren Brautjungfern nach Terminabsprache in das Studio kamen. Wir verwöhnten sie mit Cupcakes, Prosecco und guter Laune, während sie sich, aus einer Vielzahl von Kleiderdesigns, ihre ganz individuellen Brautjungfernkleider aussuchen konnten. Auf Wunsch konnten auch Material, Farbe, Länge, Schnitt, etc. geändert und auf die jeweilige »Bridesmaid« angepasst werden. Das i-Tüpfelchen an diesem besonderen Konzept ist, dass die Kleider »Made in Britain« sind.

Freizeit in London

Meine Praktikumserfahrungen waren alle sehr positiv und auch meine restliche Freizeit war aufregend. Neben meinen Kollegen habe ich noch einige andere Freunde gewonnen, u.a. ganz durch Zufall und dadurch, dass in meiner Gastfamilie während meines Aufenthalts nacheinander drei weitere Austauschschüler wohnten.

Parlament, London Eye und ThemseIch hatte kein Heimweh – dazu hatte ich auch gar keine Zeit. Außerdem hat mich eine deutsche Stepin-Teilnehmerin angeschrieben und wir sind sehr enge Freundinnen geworden. Das Witzige hieran ist, dass wir in England kein einziges deutsches Wort gewechselt haben und auch wieder zurück in Deutschland ausschließlich auf Englisch sprechen und schreiben.

In London wird einem nie langweilig und hier ist für jeden etwas dabei – von Museumsbesuchen (freier Eintritt!), über kulinarische Erlebnisse, unzählige »nights out«, Events, und die typischen touristischen Sehenswürdigkeiten, bis hin zur Entdeckung unbekannter Gegenden. Und falls man vom Großstadtgewimmel mal eine Pause braucht, kommt man ganz günstig mit Bus und Bahn in umliegende englische Städte. Ich selbst habe Bath (wunderschön) und Oxford (ebenfalls toll) besucht.

Fazit

Von meinem kleinen Abenteuer erzähle ich immer gerne und ich kann meinen Englandaufenthalt zu einer meiner besten Erfahrungen überhaupt zählen. Ich danke Stepin für die Unterstützung dabei. Ich habe durch dieses halbe Jahr ein zweites Zuhause gefunden und war in diesem Jahr bereits wieder zu Besuch bei Freunden in London. Ich weiß es sehr zu schätzen, jetzt international (nicht nur in London) neue Freunde und Bekanntschaften gewonnen zu haben. Meinen London-Aufenthalt und die daraus gewonnene Selbstständigkeit will ich um nichts in der Welt missen! :-)

Eure Juliane

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2 Kommentare

  1. Kirstin krueger

    27. Oktober 2016 at 19:01

    Hallo,

    Unsere Tochter ist seit September für 11 Monate in London. Gern würde sie in dieser Zeit Erfahrungen in Praktika in unterschiedlichen Bereichen machen.
    Welche Moeglichkeiten gibt es, hierfür Praktikumsplaetze zu vermitteln?

    Vielen Dank für eine Rueckinfo.

    Antworten

    • Annika (Stepin)

      Annika (Stepin)

      28. Oktober 2016 at 09:35

      Liebe Kristin,

      vielen Dank für deine Anfrage! Deine Tochter kann sich gerne persönlich mit unserer Programmkoordinatorin Marina Skaletz in Verbindung setzen, um die Möglichkeiten zu besprechen: marina.skaletz@stepin.de

      Freundliche Grüße aus Bonn,
      Annika vom Stepin Online-Team

      Antworten

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