Auslandspraktikum auf Malta – Elisabeth erkundet die Insel

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Elisabeth aus Minden in Nordrhein-Westfalen ist 17 Jahre alt. Im Sommer 2015 hat sie ein vierwöchiges Praktikum auf Malta im administrativen Bereich absolviert. Heute lässt sie uns auf der Weltneugier an ihren Erfahrungen teilhaben.

Warum ich mich für dieses Land entschieden habe? Ganz einfach! Malta ist international und verspricht zudem tolle Wetterverhältnisse, die einem den Arbeitstag versüßen können.

Elisabeth mit Zertifikat über ihr Auslandspraktikum auf MaltaAlleine in ein fremdes Land reisen?
Viele von euch haben vor ihrer ersten großen Auslandsreise bestimmt ein paar Bedenken. Vor einigen Monaten befand ich mich genau in dieser Situation und verstehe somit, wie ihr euch gerade fühlt. Eines kann ich euch sagen: Mutig sein lohnt sich!

Nach einigen Überlegungen entschied ich mich damals für ein Auslandspraktikum auf Malta. Im Nachhinein muss ich sagen, meine Zeit auf der Insel war ein unglaublich tolles Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.

Warum ich mich für dieses Land entschieden habe? Ganz einfach! Malta ist international und verspricht zudem tolle Wetterverhältnisse, die einem den Arbeitstag versüßen können. Ich kann euch sagen: Malta war die richtige Wahl! Die Leute sind sehr herzlich und offen. Außerdem gibt es auf der Insel ganz viel zu entdecken.

Ankunft auf MaltaHafen auf Malta
Als ich am Flughafen von Malta ankam, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, auf mich alleine gestellt zu sein. Ich war bis zu diesem Zeitpunkt noch nie wirklich weit von zuhause weg gewesen – schon gar nicht vier Wochen lang. Mit meinen 16 Jahren war das schon eine kleine Herausforderung und ich war super stolz auf mich, als ich dann endlich angekommen war. Am Flughafen hat mich eine Mitarbeiterin der Partnerorganisation von Stepin abgeholt und mich zu meiner Gastfamilie gebracht.

In der Gastfamilie herrschte eine sehr herzliche und offene Stimmung, die ich schon ab dem ersten Tag meiner Ankunft erleben durfte. Gleich am selben Tag haben mich meine Gasteltern zu einer typischen Fiesta mitgenommen. So konnte ich einen ersten Eindruck von Maltas Kultur und Traditionen bekommen.

Kleiner Tipp: Wenn ihr euch für ein Praktikum auf Malta entscheiden solltet, müsst ihr unbedingt Teigtaschen mit Datteln probieren! :-)

Bootstour auf MaltaPraktikum im administrativen Bereich
An den darauf folgenden Tagen fanden meine ersten Arbeitstage im Unternehmen statt. Am Anfang fiel es mir noch schwer, mich zurechtzufinden, aber durch die nette Art der Mitarbeiter des Unternehmens verschwanden meine Zweifel schnell.

Ich hatte mich für ein Praktikum im administrativen Bereich entschieden und musste mich somit beispielsweise um die Vorbereitung von Meetings kümmern, Dokumente scannen oder E-Mails von Kunden beantworten. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mein Praktikum mir mehr Sicherheit in der englischen Sprache gegeben hat und ich neue Berufserfahrung sammeln konnte.

Freizeit auf der Mittelmeerinsel
Dank der Teilnehmerliste, die ich von Stepin vor meiner Ausreise erhalten habe, hatte ich die Möglichkeit, mich mit anderen Praktikanten auf der Insel in Verbindung zu setzen. Ich muss sagen, dass ich viele nette und sympathische Menschen kennen gelernt habe, mit denen ich unfassbare Erlebnisse teilen durfte.

Am Wochenende haben wir uns immer regelmäßig getroffen und zusammen die Insel entdeckt. Wir waren z.B. am Golden Bay, aber auch an vielen anderen Stränden, die leicht zu erreichen waren. Einmal waren wir auch in Popeye Village, einem Vergnügungspark, wo uns ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm geboten wurde. Es gab aber auch die Möglichkeit, sich auszuruhen und die fantastische Aussicht zu genießen.

Maltesisches EssenAbenddämmerung auf Malta
An meinem vorletzten Praktikumstag waren wir mit den Kollegen aus dem Unternehmen in einem typisch maltesischen Restaurant essen. Obwohl es eigentlich gegen meine persönlichen Prinzipien verstößt, habe ich dort das erste Mal Kaninchen probiert – weil es maltesische Tradition ist. Jetzt muss ich zugeben, dass es echt lecker war… Das hat mir wieder einmal gezeigt, dass man im Ausland auch mal über seinen eigenen Schatten springen kann. Man sollte immer offen sein für alles was kommt! Ach ja, Schnecken durfte ich auch probieren (war also wirklich eine Herausforderung). ;-) Der Abend war sehr angenehm. Ich habe mich allgemein sehr gut mit dem Team verstanden und konnte immer um Hilfe bitten, wenn ich mal nicht weiter wusste.

Natürlich ist man im Ausland in einigen Situationen auch auf sich alleine gestellt. Ich musste zum Beispiel jeden Tag mit dem Bus zur Arbeit fahren, was für mich am Anfang auch nicht sehr leicht war. Spätestens am dritten Tag kam ich aber mit den verschiedenen Buslinien zurecht und dann war auch das Busfahren ein Kinderspiel. Natürlich kann man nie sicher sein, dass man sich nicht auch mal verfährt. Sorgen muss man sich aber keine, denn man findet immer einen Weg zurück.

Mein Tipp: Merkt euch einfach, dass von Valletta aus alle Busse in alle Städte fahren und zur Not fragt man den Busfahrer, der hilft einem in den meisten Fällen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in meine Praktikumszeit verschaffen und ich versichere euch, wenn ich die Wahl hätte nochmal so ein Praktikum zu machen, würde ich sofort zustimmen. Es ist eine Erfahrung, die euer Leben bereichern wird. Ihr werdet viele nette und herzliche Menschen kennenlernen, die euch auf diesem Weg begleiten.

Eure Elisabeth

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