Erfahrungsbericht: Au-pair USA – Melinas Jahr in Alaska

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Melina aus Engelskirchen in Nordrhein-Westfalen war 2013/14 ein Jahr lang als Au-pair in den USA, genauer gesagt in Alaska. Von ihrer Ankunft in den Staaten, dem Alltag als Nanny und ihren Eindrücken berichtet uns die inzwischen 20-Jährige heute in einem Erfahrungsbericht.

In einem Auslandsjahr sammelt man so viele wertvolle Erfahrungen, die ich niemals missen möchte.

Melina in New York CityPerfekter Start in New York
Wir schreiben den 11.11.2013, ich erinnere mich an diesen Tag, als wäre es gestern gewesen… Obwohl ich wusste, wie sehr ich meine Familie und Freunde vermissen würde, überwog bei mir die Vorfreude und die Aufregung, als ich das Flugzeug, das mich in die USA bringen sollte, betrat. Mein erstes Ziel war der Workshop in New York City. Wer träumt nicht davon, einmal selbst die Stadt aller Städte zu erleben? Die anderen Mädchen in meinem Zimmer kannte ich schon durch Facebook, also hat es sich wie ein Trip unter Freundinnen angefühlt: Ein paar Tage in einer beeindruckenden Stadt und eine unvergessliche Zeit mit den anderen Au-Pairs aus der ganzen Welt, denen genau dasselbe bevor stand wie mir.

Ankunft in AlaskaMelina als Au-pair in Alaska
Bevor ich überhaupt Zeit hatte, alle Eindrücke zu verarbeiten, stand ich auf einmal mitten in der Nacht in Anchorage am Flughafen und habe meine Gastmutter am anderen Ende der Halle gesehen. Die Frau, die ich nur durch Skype-Telefonate kannte, hat sich ab der ersten Sekunde um mich gekümmert, als wäre ich ihre eigene Tochter. Aber der größte Moment stand mir noch bevor: Das erste Treffen mit meinem Gastkind.

Als sie am nächsten Tag aus der Schule kam, hätte der Moment perfekter nicht sein können. Sie rief meinen Namen, kam auf mich zu gerannt und ist mir in die Arme gesprungen, als würden wir uns schon immer kennen. Alle Gedanken, dass sie mich nicht akzeptieren könnte, vor Schüchternheit nicht mit mir sprechen möchte oder sogar, dass sie mein Englisch nicht verstehen würde – alle Gedanken umsonst! Und so begann also mein Jahr als Au-pair in Alaska.

Weihnachten in AlaskaAlltag im Leben eines Au-pairs
Die ersten Wochen gingen unheimlich schnell vorbei, alles war noch so neu. Ich habe die Stadt und die Menschen, die dort leben, kennengelernt und schnell wurde aus Bekanntschaften mit anderen Au-pairs echte Freunde, mit denen man gerne seine Freizeit verbringt. Auf einmal war Weihnachten, dann Ostern und dann kam der Sommer. Ich hab meinen Alltag mit der Kleinen genossen, es haben sich unsere eigenen Routinen entwickelt und wir wurden immer mehr zu einem eingespielten Team. Auch wenn die Kleine manchmal ihren inneren Teufel rausgelassen hat, im Nachhinein erinnere ich mich eigentlich nur noch an die schönen Momente.

Die Zeit rast
Meine freien Tage habe ich natürlich auch sehr genossen, denn es ist schön am Wochenende eine kleine Auszeit vom Familienleben nehmen zu können. Sei es ein kleiner Roadtrip mit den Mädels oder einfach mal eine Shoppingtour und ein leckeres Dinner. Melina als Au-pair in AlaskaAber eine Sache habe ich sehr schnell gemerkt: Das Jahr geht viel zu schnell vorbei und die Beziehung, die ich als Au-pair zu meinem Gastkind aufgebaut habe, würde den Abschied sehr schwer machen. Oftmals habe ich darüber nachgedacht, meinen Aufenthalt zu verlängern, aber so sehr ich alles in Alaska lieben gelernt habe, so hatte ich doch einen großen Teil von mir in Deutschland zurückgelassen, der nur darauf wartete, dass ich endlich wiederkomme. So war der Abschied zwar nicht leicht, aber weil ich wusste, dass er nicht für immer sein wird, habe ich Alaska genauso verlassen wie ein Jahr zuvor meine Heimat, nämlich voller Vorfreude und Aufregung.

Melina als Au-pair in AlaskaMein Fazit
Zurückblickend habe ich noch nicht einen Tag die Entscheidung bereut, nach dem Abitur ins Ausland zu gehen. Zwar fange ich mit meinem Studium erst etwas später an als andere in meinem Alter, aber in einem Auslandsjahr sammelt man so viele wertvolle Erfahrungen, die ich niemals missen möchte. Ich bin stolz darauf, es durchgezogen zu haben, obwohl ich vorher auch gezweifelt habe.

Auf die Frage, warum ich einen Aufenthalt als Au-pair empfehlen kann, gibt es für mich ganz viele Antworten: Man ist nicht auf sich alleine gestellt, da man immer noch in einer Familie lebt, die – sofern man sie sorgfältig auswählt – zu einem großen Teil zu den schönen Erinnerungen beiträgt. Außerdem findet man durch die anderen Au-pairs schnell Anschluss und man kann seine Freizeit durch das Taschengeld aufregend gestalten.

Die schwierigste Frage, die ich häufig beantworten muss, ist aber: „Wie war es denn in Alaska?“ Wie soll ich denn ein Jahr vollgepackt mit unglaublichen Erlebnissen mal eben so in zwei Sätzen zusammenfassen? Antworten wie „unvergesslich“, „atemberaubend“, „Ging viel zu schnell vorbei!“, „Ich habe tolle Erfahrungen gemacht.“ – sind einfach nicht aussagekräftig genug.
Das muss man einfach selber mal erlebt haben!

Meinen Blog aus Alaska findet ihr unter melinasaupairyear.blogspot.de

Eure Melina

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