Erfahrungsbericht: Au-pair Neuseeland – Nathalies Abenteuer

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Nathalie aus Niedersachsen ist derzeit als Au-pair in Neuseeland. Die 18-Jährige wird insgesamt ein Jahr lang in West Melton (Christchurch) bei einer neuseeländischen Gastfamilie wohnen. In einem Erfahrungsbericht lässt sie uns an ihren ersten Eindrücken und ihrem Alltag als „Kiwi“ teilhaben.

Die Entscheidung, für ein Jahr nach Neuseeland zu gehen, werde ich wohl nie bereuen.

Nathalie als Au-pair in NeuseelandVom ersten Gedanken bis zu den Vorbereitungen
Seit Jahren schon habe ich davon geträumt, nach Neuseeland zu reisen und dort das große Abenteuer „Au-pair“ zu erleben. Dieses Jahr im Juli hieß es dann für mich Koffer packen und den langen Flug ans andere Ende der Welt anzutreten. Doch zuvor musste noch einiges organisiert werden: Stepin hat mir sehr geholfen und gute Angebote für die Versicherung, den Flug aber auch wunderbare Tipps für die Beantragung des Visums bereitgestellt.

Da alles gut vorbereitet war, konnte die Reise nun endlich losgehen. Mit gemischten Gefühlen – einerseits die riesengroße Freude auf Neuseeland, andererseits jedoch das Abschiednehmen von Familie und Freunden für ein ganzes Jahr – bin ich in mein Abenteuer gestartet.

Orientation in Auckland und Ankunft in der GastfamilieVorort in Neuseeland mit Bergen
Die ersten zwei Tage eines Au-pairs in Neuseeland beginnen mit einer Orientation in Auckland, bei der man auf das Leben in einer Kiwi-Familie, den Umgang mit Kindern und auch das Fahren auf der „verkehrten“ Straßenseite vorbereitet wird. In diesen zwei Tagen lernt man wirklich viele nützliche Dinge, aber auch gute Freunde kennen.

Danach ging es für alle Au-pairs in ihre Gastfamilien und man kann sagen: die Neuseeländer sind eine so herzliche und freundliche Nation, sodass man sich sofort willkommen fühlt. Mit meiner Gastfamilie habe ich ein Glückslos gezogen: Sie hilft mir in allen Situation und ist immer für mich da. Man schließt nicht nur die zweite Familie ins Herz, sondern gewinnt auch Freunde fürs Leben. Nur zwei Häuser weiter wohnt auch ein Au-pair und wir haben uns von der ersten Sekunde super verstanden und sind beste Freundinnen geworden.

Kinder in NeuseelandMein Leben als „Kiwi“
In Neuseeland gewöhnt man sich durch die offene und freundliche Art der Menschen wirklich schnell ein und man fühlt sich fast wie zu Hause. Das Leben als Au-pair gestaltet sich mit zwei Schulkindern und einer Arbeitszeit von 30 Wochenstunden relativ entspannt.

Mein Tagesablauf sieht etwa so aus: Am Morgen bereite ich das Frühstück vor, bereite die Kinder für die Schule vor und bringe diese dann dorthin. Vormittags steht dann Hausarbeit wie saugen oder Wäsche waschen auf dem Plan. Um 15 Uhr werden die Kinder von der Schule abgeholt. Danach gibt es Afternoon Tea und die Hausaufgaben werden gemeinsam gemacht.

Wenn alles erledigt ist, geht’s ab ins Auto und auf zu den Hobbys. Ob Schwimmen oder Jazz, die Freizeitaktivitäten sind ein guter Ausgleich für den langen Schultag. Wieder zu Hause gibt es am späten Nachmittag Abendessen und wenn die Eltern wieder daheim sind, wird erstmal eine „Knuddelzeit“ mit Mama und Papa eingelegt.

Sind die Kinder im Bett, hat man frei und kann entspannen. So in etwa ist ein Tagesablauf eines Au-pairs in einer Kiwi-Familie. Teilweise ist es anstrengend oder entspannt; je nachdem, was auf dem Plan steht oder wie die Kinder drauf sind ;-). Alles in allem klappt aber alles wunderbar und falls mal was nicht klappen sollte, rate ich euch, mit der Gastfamilie zu reden. Diese unterstützt und hilft einem wirklich bei allem, was in ihrer Möglichkeit steht. Offenheit und Ehrlichkeit wird von beiden Seiten erwartet und ermöglicht ein reibungsloses Zusammenleben.

Freizeit in NeuseelandAu-pair Nathalie an der neuseeländischen Küste
An den Wochenenden hab ich normalerweise frei und nutze die Zeit zum Reisen. Viele Wochenend- oder Tagestrips stehen dann auf dem Plan, um das wunderbare Land der Kiwis kennen und lieben zu lernen. Die Natur ist wirklich atemberaubend und es gibt viele unterschiedliche Dinge zu sehen und zu unternehmen. Man verbringt auch gerne mal ein entspanntes Wochenende zu Hause mit der Familie.

Die Entscheidung, für ein Jahr nach Neuseeland zu gehen, werde ich wohl nie bereuen. Man lernt so viel Neues kennen, gewinnt eine zweite Familie und Freunde fürs Leben. Außerdem wird man selbstbewusster und selbstständiger. Auch wenn es manchmal Momente des Heimwehs oder Kummers gibt, es überwiegen die schönen Momente mit vielen tollen Erlebnissen und man lernt einfach fürs Leben. Das ist, was zählt! Diese Erfahrung kann einem nicht mehr genommen werden! :-)

Eure Nathalie

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