Erfahrungsbericht: Au-pair in Irland – Reif für die grüne Insel

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Studentin Julia hat ihre Kleinstadt im Kreis Höxter (NRW) verlassen, um das ländliche Leben auf der grünen Insel kennenzulernen. Als Au-pair verbringt die 25-Jährige drei Monate in Irland. In ihrem Erfahrungsbericht verrät sie uns unter anderem, worauf es bei der Vorbereitung eines solchen Auslandsaufenthalts ankommt, was ihre Aufgaben in der Gastfamilie beinhalten und was auf einer Irland-Packliste auf keinen Fall fehlen sollte.

Die Offenheit der Menschen hier ist mit Gold nicht aufzuwiegen.

Warum als Au-pair nach Irland?

Ich studiere Englisch und Deutsch auf Lehramt und stehe kurz vor meinem Bachelorabschluss. Daher habe ich nach einer passenden Organisation gesucht, um für drei Monate ins Ausland zu gehen. Nach einigen Telefonaten stand fest, dass ich diese Reise mit Stepin planen würde – als Au-pair, da ich die Arbeit mit Kindern liebe.

King John's Castle in IrlandEigentlich hatte ich mir zuerst in den Kopf gesetzt, nach England zu gehen, allerdings wurde mir dann das Programm »Au-pair Irland« vorgeschlagen. Darüber bin ich im Nachhinein mehr als glücklich. Warum genau, das werde ich euch später berichten.

Die Planung geht los!

Bevor es mit der Reise wirklich losging, mussten einige Überlegungen und Planungen getätigt werden: Wann genau will ich los? Was soll ich mitnehmen? Was muss ich beachten (z.B. in Hinblick auf Versicherungen)? Ich war sehr erleichtert, dass Stepin mich dabei so gut unterstützt hat. Sorgenfrei konnte ich ein Versicherungspaket abschließen, was mir letztendlich viel Lauferei erspart hat. Auch wenn ich nur drei Monate unterwegs bin, gab es doch vor der Abreise viele Formalitäten zu erledigen, die wirklich nicht unterschätzt werden sollten.

Die Gastfamilien-Suche

Nachdem mein erster Gastfamilienvorschlag eingetrudelt war, haben wir sehr schnell miteinander Kontakt aufgenommen. Eigentlich stand für mich schon nach dem ersten Telefonat fest, dass ich in diese Familie wollte. Trotzdem wollte ich die so nett klingende Gastmutter zumindest einmal per Skype sehen. Auch hier war es für mich ein »perfect match«! Sie war nett, freundlich, höflich – einfach sympathisch!

Haus in IrlandLetztendlich hat es allerdings noch etwas gedauert, bis wir einen Termin ausmachten, an dem ich zu der Gastfamilie reisen sollte. Die meisten Iren sind relativ gelassen, hilfsbereit und gastfreundlich.

Die letzten Tage zuhause sind mir nicht gerade leicht gefallen, weil ich trotz allem nicht genau wusste, was mich erwarten würde. Irgendwann kam der Tag der Abreise. Meine Aufregung war in dem Moment, als mich meine Gastmutter abholte, wie weggeblasen. Ihre herzliche und unkomplizierte Art half mir, mich direkt wohlzufühlen.

Meine Aufgaben in der Gastfamilie

Nun zu »meinen« Kindern: Eine 10-jährige Pferdebegeisterte, eine 7-jährige Fee und ein 5-jähriger »Prince Charming« warteten am Tag meiner Ankunft auf mich. Die Freude über das neue Au-pair war riesig; das machte es für mich sehr einfach, mich einzuleben.

Zu meinen Aufgaben hier zählt, die Kinder morgens für die Schule fertig zu machen und mich am Nachmittag um sie zu kümmern. In der Zwischenzeit bügle ich meist ein bisschen Wäsche, putze oder mache andere Hausarbeit. Eigentlich muss ich gar nicht so viel machen, aber die Familie ermöglicht mir hier so viel, dass ich ihnen zumindest etwas zurückgeben möchte.

Au-pair Julia am King John's Castle in IrlandFreunde finden im Ausland

In der recht kurzen Zeit, in der ich hier bin, habe ich schon viele neue Freunde gefunden, einige Einheimische und auch andere Au-pairs. Besonders gut gefallen hat mir, dass mir meine Partnerorganisation in Irland eine Liste aller Au-pairs in der Umgebung zugeschickt hat.

Ein sehr nettes anderes Au-pair wohnt sogar im selben Ort, weshalb wir an unseren freien Tagen viel Zeit miteinander verbringen können. Wenn ihr euch entscheidet, auch ins Ausland zu gehen, solltet ihr so schnell wie möglich Kontakte knüpfen, da die »alten Hasen« immer gute Tipps auf Lager haben!

Meine Tipps für eure Irlandreise

Solltet ihr euch entscheiden, auch nach Irland zu reisen, gebe ich – inzwischen auch ein »alter Hase« ;-) – euch ein paar Tipps, was ihr auf jeden Fall mitnehmen solltet:

  • eine wasserdichte und warme Regenjacke
  • warme Kleidung (auch warme Schlafanzüge)
  • einen Steckdosen-Adapter und eine deutsche Mehrfachsteckdosenleiste, um all eure elektronischen Geräte einstecken zu können
  • Gummistiefel
  • grüne Kleidung, wenn ihr am St. Patrick’s Day dort seid
  • eine Kreditkarte
  • eine große Menge Neugierde, da es auf der grünen Insel wirklich viel zu entdecken gibt!

Mein Fazit

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich wirklich glücklich bin, mich für dieses Programm entschieden zu haben. Irland ist zwar sehr regnerisch, dennoch sehr idyllisch und sympathisch. Auf dem Land grüßt jeder jeden. Wenn ich einem Iren begegne, sind zwei bis drei Sätze Smalltalk über das Wetter Pflicht. Diese Offenheit der Menschen hier ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Ob in meiner Familie oder auf den Touren an meinen freien Tagen, ich habe immer das Gefühl, willkommen zu sein. Ich bin froh, mich für Irland entschieden zu haben.

Cheers,
Eure Julia

Mehr Infos zum Programm

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