Erfahrungsbericht: Au-pair in den USA – Lehrreich, lustig, aufregend und sehr prägend!

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Die 21-jährige Anna-Lena war mit Hilfe von Stepin für ein Jahr als Au-pair in den USA. Die Leverkusenerin hat allerdings nicht nur als Au-pair gearbeitet, sondern sich für das EduCare-Programm entschieden. In ihrem Erfahrungsbericht erfahrt ihr, wie sie das Leben in ihrer amerikanischen Gastfamilie wahrgenommen hat und was ihre Aufgaben als Au-pair waren. Außerdem verrät Anna-Lena uns ihren Lieblingsort an der Ostküste!

Für mich stand schon während der letzten Schuljahre fest, dass ich nach dem Abitur erst mal raus möchte – etwas Neues von der Welt sehen und andere Menschen treffen. Da ich bedingt durch Nachhilfeunterricht und Schülervertretungsarbeit an meiner Schule mit jüngeren Kindern täglich Kontakt hatte, fiel meine Entscheidung schließlich auf das Au-pair/ EduCare-Programm von Stepin, weil die damit verbundene Altersgruppe meinen Erfahrungen am besten entsprach.

Das Leben in meiner Familie
Anna-Lenas HostfamilyIn meiner Gastfamilie wurde ich wie ein weiteres Familienmitglied behandelt. Wir haben in Arlington, Virginia, einem direkten Vorort von Washington D.C. gelebt. Meine Gastfamilie hatte zwei Söhne und zwei Hunde. Entsprechend war es gerade abends sehr lebendig, weil alle zu Hause waren und sich von ihrem Tag berichteten. In Familienaktivitäten bin ich immer integriert worden, es sei denn ich wollte für mich sein. Auch das war kein Problem. Meine Gasteltern waren immer für mich da, gerade wenn ich mit etwas ein Problem hatte, haben sie mir geholfen. Sie waren eine richtige Familie für mich. Wir sind auch zusammen in den Urlaub gefahren und haben oft die Wochenenden gemeinsam verbracht.

Meine Aufgaben als Au-pair
Ich habe die Kinder hauptsächlich zur Schule gefahren, nachmittags wieder abgeholt und so lange auf sie aufgepasst, bis abends die Eltern nach Hause gekommen sind. Dabei war vor allem die Zeit am Nachmittag sehr schön, wenn ich von den Kids erfahren habe, wie ihr Tag war und was sie gerne machen würden, wenn die Hausaufgaben einmal erledigt sind. Wir hatten, nachdem wir uns aneinander gewöhnt haben, einen ungezwungenen Umgang. Die Jungs haben mich ganz automatisch angenommen und ich habe begonnen, mich wie ihre große Schwester zu fühlen. Wenn der Kleine z.B. abends ins Bett musste, hat er gerne noch gelesen. Das ging dann immer im Wechsel. Zuerst las er zwei Seiten und dann ich zwei. Momente wie diese bleiben ganz besonders in Erinnerung.

Anna-Lena in AmerikaMein Tipp: Shenandoah Nationalpark
In meiner Freizeit bin ich viel mit anderen Au-pairs unterwegs gewesen. Teilweise waren das nur kleinere Treffen auf einen Kaffee, manchmal sind wir aber auch übers Wochenende in Städte gefahren, um mehr von den USA zu sehen. Gerade an der Ostküste sind Washington D.C., Philadelphia, New York und Boston sehr zu empfehlen! Wir waren auch einmal ein einem Nationalpark unweit von unserem Wohnort.

Der Shenandoah Nationalpark liegt ca. zwei Autostunden von der Stadt entfernt und man findet sich in der schönsten, natürlichsten Umgebung wieder. Zum Wandern empfiehlt es sich unbedingt einmal dort gewesen zu sein! Ansonsten war ich auf Konzerten, bei Sportveranstaltungen und sogar bei einem Ball. Die Umgebung gerade um Washington D.C. hat viel zu bieten.

Fazit: So war mein Au-pair Jahr in Amerika
Anna-Lenas Au-pair-kidsDiese Zeit war für mich lehrreich, lustig, aufregend und sehr prägend. Es war nicht immer einfach, aber gerade an den Herausforderungen in den USA bin ich gewachsen. Mit Sicherheit gehört es zu den schönsten Erlebnissen meines Lebens und dafür bin ich meiner Gastfamilie sehr dankbar! Schließlich haben sie mir meinen Aufenthalt erst ermöglicht. Man sollte sich als Au-pair wirklich bewusst machen, dass die Arbeit mit Kindern der Hauptaspekt des Aufenthalts ist und daran muss man Spaß haben.

Außerdem empfehle ich möglichst offen und neugierig allem entgegenzutreten. Es gibt für jeden, der neu in die Staaten kommt täglich ca. 20 unbekannte Dinge oder Phänomene, die man nicht versteht. Einfach fragen und sich von neuen Sitten und Gewohnheiten überraschen lassen. Das ist einer der schönsten Aspekte eines Auslandsaufenthalts!

Damit hoffe ich einen kleinen Einblick in mein Auslandsabenteuer gegeben zu haben und wünsche allen, die solch einen noch vor sich haben, viel Spaß und lasst euch begeistern für die Welt!

Anna-Lena

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