Work and Travel Neuseeland: Einblicke in das Leben der echten Kiwis

Work and Travel Neuseeland: Einblicke in das Leben der echten Kiwis

Unsere ehemalige Work and Travel-Teilnehmerin Jelena Handtmann wird demnächst bei Stepin eine Ausbildung zur Kauffrau Bürokommunikation beginnen. Grund genug für uns sie bei uns willkommen zu heißen und bei ihr nachzufragen, wie ihr abwechslungsreiches Backpackerleben bei den Kiwis in Neuseeland war.

Stepin: Jelena, du bist mit uns ans andere Ende der Welt gereist und hast dort an dem Programmklassiker Work and Travel Neuseeland teilgenommen. Wie kam es zur Entscheidung für den Aufenthalt und wieso gerade Neuseeland?

Jelena: Meine Entscheidung nach Neuseeland zu gehen, fiel schon während meiner Schulzeit. Und nachdem ich das Abitur hatte, ging’s los! Ich wollte nach Beenden der Schule einfach mal etwas anderes erleben, das Lernen hinter mir lassen und für eine gewisse Zeit den stressigen deutschen Lebensalltag vergessen.

Lavendelfeld in Milford SoundAn Neuseeland reizte mich unter anderem die geringe Bevölkerungszahl und die unendlich weite, faszinierende und abwechslungsreiche Natur, die mich besonders durch ihre Unberührtheit beeindruckt hat! Außerdem fand ich es interessant einmal mit einer anderen Kultur, die der Maori, in Kontakt zu kommen.

Stepin: Ohne Moos nix los. Davon können viele Backpacker ein Lied singen. Natürlich will jeder so viel wie möglich vom Land sehen. Aber dafür gilt es, die eigene Reisekasse zu füllen. Wie hast du diese Aufgabe gelöst?

Jelena: Ich habe während meiner Zeit zwei Jobs ausgeübt. Zum einen habe ich in einer Kunstgalerie auf der Coromandel Peninsula gearbeitet und zum anderen war ich als Pizzabäckerin und Haushaltshilfe in einem Hotel auf der Südinsel mit angeschlossener Bar tätig!

Jelena vor einer neuseeländischen KüsteDie Arbeit hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht. Beim ersten Job in der Kunstgalerie bin ich besonders viel mit Touristen aus Europa in Kontakt gekommen. Bei meinem zweiten Job habe ich zahlreiche Einblicke in das Leben der echten, wahren Kiwis bekommen. Natürlich hat mir die Arbeit auch bei der Finanzierung meiner Reise geholfen, dennoch bin ich wirklich sehr dankbar, dass ich all diese Erfahrungen sammeln durfte und würde es jederzeit exakt genau so wieder machen. 

Stepin: Wo bist du in Neuseeland denn untergekommen? Hast du für zukünftige Backpacker eventuell ein paar Tipps auf Lager?

Jelena: Ich habe in Neuseeland die unterschiedlichsten Unterbringungen genutzt: Hostels, Holiday Parks, Wwoofing-Familien, Campingbusse… um nur einige der zahlreichen Möglichkeiten zu nennen! Meine Empfehlung ist es so viel wie möglich in den Kontakt mit Einheimischen zu treten. So kann man am besten Land und Leute kennen- und lieben lernen.

Besonders gut hat mir das Konzept des Wwoofens (kurz für: Willing Workers on Organic Farms) gefallen. Man arbeitet für einige Stunden auf ausgewählten Bauernhöfen (Wwoofing) und erhält im Gegenzug freie Kost und Logis. Hier ist eigentlich immer eine helfende Hand willkommen und nebenbei schont es die Reisekasse!

Stepin: Sicherlich hast du tolle Erfahrungen gemacht und viel erlebt und gesehen. Wo bist du überall gewesen? Was ist dein persönliches Highlight, an das du dich sicherlich auch in mehreren Jahren noch gern zurück erinnern wirst?

Jelena sitzt in ihrem Leih-Campervan

Jelena: Wo soll ich da anfangen… Ich habe die Nord- und Südinsel sowie Stewart Island bereist. Ich bin an unzählige, abgelegene und wunderschöne Orte gekommen. Highlights gab es dabei viele aber die Übernachtungstour auf dem »Doubtful Sound« inmitten von einzigartiger Natur werde ich sicherlich noch lange in Erinnerung behalten.

Stepin: An deiner Biographie fällt auf, dass du auch schon vor deiner Reise nach Neuseeland ein Weltenbummler warst. Während deiner Schulzeit bist du mit uns für ein Jahr an eine amerikanische High School gegangen. Wie würdest du rückblickend das (Schul-)Leben auf der anderen Seite des Atlantiks beschreiben?

Jelena: Ich verbrachte meinen Schüleraustausch in den USA an der Twin Lakes High School in Monticello, Indiana. Der Schulalltag stellte sich recht schnell ein. Am Anfang des Schuljahres wählte ich die Fächer (u.a. Englisch, Chor, Politik, Wirtschaft oder auch »Current Issues«). Der Unterrichtstag begann täglich um 8.10 Uhr mit der »Pledge of Allegiance« und endete um 15.15 Uhr mit den »Daily School Announcements«.

Sonnenuntergang in NeuseelandDanach konnte man nach Belieben an den von der Schule angebotenen Sportarten teilnehmen. Ich beteiligte mich an zahlreichen außerschulischen Aktivitäten wie dem »French Club«. Mir gefiel besonders der »School Spirit«, der den Zusammenhalt und die Begeisterungsfähigkeit der einzelnen Schüler widerspiegelte.

Das Leben in der Gastfamilie war von Anfang an sehr schön und abwechslungsreich. Meine Gastfamilie bestand aus einer Person, hinzu kam meine Gastschwester aus Moldawien, die so wie ich ein Auslandsjahr in den USA verbrachte.

Jelena und ihre High-School Freunde beim Prom

Mit meiner Gastmutter, einer Grundschullehrerin, verstand ich mich auf Anhieb und wir haben auch heute noch regelmäßigen Kontakt. Mit meiner Gastschwester ging ich durch Höhen und Tiefen. Für uns beide war es eine völlig neue Situation. Sie wuchs als Einzelkind auf und ich mit älteren Brüdern. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass ich viel von unserem Miteinander gelernt habe!

Stepin: Last but not least, nun zum Hier und Jetzt. Du wirst im August bei uns eine Ausbildung zur Kauffrau Bürokommunikation absolvieren. Wie kam es zu dieser für uns sehr positiven Entscheidung?

Jelena: Nach dem Abitur stand für mich fest, dass ich erst einmal etwas Praktisches machen möchte und so entschied ich mich für eine Ausbildung zur Bürokauffrau, da die Aufgabenbereiche sehr vielseitig sind. Außerdem lernt man, was hinter den Kulissen in einem Unternehmen von Bedeutung  ist.

Jelena mit einer Freundin am Slope Point

Ich habe mich für Stepin entschieden, weil ich das Unternehmen mit seinen Arbeitsgebieten interessant finde und da ich selber zahlreiche positive Auslandserfahrungen sammeln durfte, freut es mich umso mehr, nun anderen Menschen dabei behilflich sein zu können, eine Zeit im Ausland zu verbringen!

Stepin: Jelena, vielen Dank fürs Gespräch. Und herzlich willkommen in unserem Team!

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