Daniel in den USA #7: Merry Christmas and a Happy New Year

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Weihnachtsgeschenke auspacken um 7 Uhr morgens. Minions-Fan-Artikel für Kopf bis Fuß. Am zweiten Weihnachtstag in einem Kaff in Ohio, in dem es mehr Kühe als Menschen gibt, bei der Geburt eines Kalbes helfen – alles neue Erfahrungen, die unser Münchener High School-Stipendiat machen durfte. Nachdem er in seinem letzten Blogpost unter anderem von seinem ersten Thanksgiving berichtet hat, beschreibt er heute, wie er die Weihnachtszeit im mittleren Westen der USA erlebte und, wie es dazu kam, dass er nun das Lakota East Wrestling Team bereichert.

Christmas Eve… äh, Christmas Morning

High School-Stipendiat Daniel und seine GastfamilieBei Weihnachten in den USA werden die Geschenke erst am Morgen des 25. Dezember ausgetauscht. Es war schon etwas seltsam, um 7 Uhr morgens zum festlichen Frühstück aufgeweckt zu werden und auf die Geschenke zu warten. Santa Claus war dieses Jahr ziemlich fleißig – das gesamte Esszimmer war voller Geschenke.

Endlich durften wir unsere Geschenke auspacken und ich war überwältigt, wie viel Energie meine Gastmutter in die Auswahl gesteckt hat. Als ein überzeugter Alabama Crimson Tide und Green Bay Packers Fan habe ich natürlich Tonnen an coolen Merchandise-Artikeln bekommen. Am lustigsten jedoch waren die Geschenke für meine »Mom«, die die Minions liebt: Von Mütze über Schlafanzug – alles in Minions-Form oder mit Minions-Muster.

Weihnachten mit den Rednecks der Familie

Stipendiat Daniel mit Gastonkel und Farmnachbar in OhioMeine »Mom« hat ihre Kindheit auf der Familienfarm in Guernsey County, Ohio, verbracht, ein ländliches Kaff, in dem die Kuhpopulation die Einwohner so ungefähr 4:1 ausgleicht. Auf jeden Fall haben wir uns am nächsten Morgen auf die sechsstündige Fahrt in den Nordosten des Staates gemacht. Nach einem kurzen Zwischenstopp bei »Grandpa« sind wir auf dem 120 Hektar großen Grundstück meines Onkels angekommen. Wir wurden herzlich von der Familie begrüßt und ich wurde jedem vorgestellt. Natürlich sind mir sofort die Trucks und die »Shooting Range« auf der Farm aufgefallen.

Während wir meinem Onkel beim Zielschießen zugeschaut haben, ist plötzlich ein nervöser Nachbar vorbeigekommen und hat um Ruhe gebeten. Anscheinend hatte eine seiner Kühe gerade ein kleines Kalb geboren und die Mutter sollte natürlich nicht in Panik geraten. Ich war überrascht, wie selbstverständlich es für meinen Onkel war, sofort alles stehen und liegen zu lassen. Wir sind auf den Pick-up Truck gestiegen und rüber gefahren, um zu helfen. Ich war gespannt, wie alles ablaufen würde. Ich meine, nicht jeder hat die Gelegenheit bei so etwas Zeuge zu sein. Nach der Entbindung standen wir alle im Stall und haben dem Regen auf dem Dach zugehört. Es war sehr entspannt und wir haben uns alle besser kennengelernt. Diese Momente sind es, die ich an meinem Schüleraustausch so liebe.

Happy New Year und »Go Cyclones«

Stipendiat Daniel mit Gastmutter und bestem Freund beim Eishockeyspiel in den USAAm 31.12 war jeder im Neujahrsfieber. Meine »Mom« hatte Tickets für das Hockey Spiel der Cincinnati Cyclones gekauft. Obwohl ich nicht so viel Ahnung von Eishockey habe, war ich mir sicher, dass es ein spannendes Spiel sein würde. Ich habe meinen besten Freund Sam mitgenommen und wir haben uns auf den Weg zur US Bank Arena, welche direkt neben dem berühmten Great American Ballpark der Cincy Reds liegt.

Wir alle haben ein bisschen auf einen der berühmten »Hockey Fights« gehofft und wurden nicht enttäuscht. Es war zwar nur eine kleine Auseinandersetzung, aber trotzdem war es sehr amüsant. Das Spiel endete schließlich mit einem knappen Sieg der Cyclones.

Wrestling hat’s in sich

In den meisten amerikanischen High Schools sind Sportarten saisonal. Es gibt »Fall Sports« (z.B. Football und Fußball), »Winter Sports« (z.B. Wrestling/Ringen und Basketball) und »Spring Sports« (z.B. Track & Field und Lacrosse). Nach dem Ende der Football-Saison habe ich mich für das Ringen entschieden.

Lakota East Wrestling hat das Glück den »Head Coach« des Ohio National Teams als Trainer zu haben. Folglicherweise ist das Training sehr hart und verlangt viel von uns ab. Wie jeder weiß, zahlt sich hartes Training jedoch aus und somit hat unser Team letzte Woche den zweiten Platz geholt. :-)

Bis bald,
Eurer Daniel

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About Daniel

Daniel

Daniel aus München ist einer der vier Stipendiaten, die in der Saison 15/16 mit der Unterstützung von Stepin die Welt bereisen. Für mehrere Monate besucht der 16-Jährige eine amerikanische High School in Ohio. Hier auf der Weltneugier berichtet er regelmäßig von seinen Eindrücken aus den USA.


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