Daniel in den USA #2: USA, ich komme!

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Daniel aus München ist nun seit gut einer Woche in den USA. Nachdem er in seinem letzten Bericht unter anderem von der Bewerbung für sein High School-Stipendium berichtet hat, beschreibt der 16-jährige heute den Abschied von seiner Familie, seinen Flug und die erste Begegnung mit seiner neuen Gastfamilie.

Wir winken uns schon aus der Ferne zu. Ich komme meiner Gastfamilie immer näher und schließlich stehen wir uns direkt gegenüber. Die Begrüßung ist herzlich und wir umarmen uns. Ich bin also angekommen in den USA… Endlich!

Die Woche davor: Kofferpacken, Unterlagen, Dokumente etc.

Endlich, in einer Woche geht’s los! Seitdem ich die Zusage für mein Stipendium bekommen habe, kann ich es immer noch nicht so richtig fassen. In einer Woche geht der mit Abstand größte Traum meines Lebens in Erfüllung. Trotz des ganzen Stresses, muss ich immer wieder grinsen, wenn ich an meinen Aufenthalt im großartigsten Land der Welt denke. So weit, so gut, bloß ist es bei meinem Glück mal wieder typisch, dass ich kurz vor Abflug krank werde. Gerade noch so bekomme ich einen Termin bei meinem Arzt, der mir Antibiotika und Schmerzmittel verschreibt. Na das kann ja heiter werden…

01.08.2015 | 5:00 am: Der Wecker klingelt, es geht endlich los!

Meine Eltern fahren mich zum Flughafen. Ich sitze mit einem geschätzten Taschentuch-Verbrauch von 15 Stück die Minute auf dem Beifahrersitz. »Mein Sitznachbar tut mir jetzt schon Leid«, sage ich zu meinen Eltern. Der Abschied ist glücklicherweise nicht sehr traurig, da meine Eltern sich eher mit mir freuen, als mir nachzutrauern ;-)

Daniel nimmt Abschied von seinen ElternAls erstes geht es neun Stunden nach Newark (NY), dann nach vier Stunden Aufenthalt, weitere zwei Stunden nach Dayton (Ohio), wo meine Gastmutter auf mich wartet. Die neun Stunden nach New York vergehen buchstäblich »wie im Flug«. Das ist aber bei der überwältigenden Auswahl an Filmen, Serien etc. auch kein Wunder. Wir fliegen von Norden aus, über Kanada, in die USA. Die kanadische Landschaft aus dem Flugzeug ist wirklich etwas, das man mal gesehen haben muss. Flüsse, Seen und riesige Wälder im morgendlichen Sonnenlicht… mehr muss ich glaube ich nicht sagen. :-)

In New York angekommen bin ich überrascht von der berühmt-berüchtigten »Immigration« und den Grenzbeamten. Entgegen der vorherrschenden Meinung, war bei mir alles sehr unkompliziert und so sitze ich nach kurzer Zeit schon wieder in der Wartehalle für meinen Anschlussflug nach Dayton. Hier werde ich endlich meine Gastfamilie kennen lernen.

»Welcome Home, Daniel«

Stipendiatin Daniel kommt in den USA anAus dem Flugzeug ausgestiegen, mache ich mich auf dem Weg, mein Gepäck abzuholen. Ich habe den ganzen Flug über geschlafen und dementsprechend sehe ich auch aus. Aber jetzt bin ich erst so richtig aufgeregt. Wie es halt so sein muss, hat der Flughafen Dayton ewig lange Gänge, bevor man zu den Abholbändern gelangt. Diese Gänge lassen meine Aufregung nur noch mehr steigen, bis ich endlich in der Ferne den Ausgang sehe. Mir schießt durch den Kopf: »Dort wird meine Gastmutter auf mich warten.«

Ich überlege, wie die Begrüßung wohl ablaufen wird und wie ich am Anfang mit meinem Englisch zu Recht komme. Plötzlich fällt mir ein großes, gelbes Schild auf, worauf ich bei näherem Betrachten »Welcome Home, Daniel« entziffern kann. Nun erkenne ich auch meine Gastmutter und wir winken uns schon aus der Ferne zu. Ich komme immer näher und schließlich stehen wir uns direkt gegenüber. Die Begrüßung ist herzlich und wir umarmen uns. Ich bin also angekommen in den USA… Endlich!

Ich halte euch auf dem Laufenden,

Euer Daniel

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About Daniel

Daniel

Daniel aus München ist einer der vier Stipendiaten, die in der Saison 15/16 mit der Unterstützung von Stepin die Welt bereisen. Für mehrere Monate besucht der 16-Jährige eine amerikanische High School in Ohio. Hier auf der Weltneugier berichtet er regelmäßig von seinen Eindrücken aus den USA.


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