Couchsurfing the World – Unser ultimativer Tipp für Budget-Traveller

Couchsurfing the World – Unser ultimativer Tipp für Budget-Traveller

Aus aktuellem Anlass stellen wir euch heute das Web-Portal Couchsurfing vor. Couchsurfen ist eine mittlerweile etablierte Art des sparsamen Reisens. Wenn du die Welt sehen und dabei nicht deine gesamten Ersparnisse nur für die Unterkunft ausgeben willst, du weltoffen, neugierig, spontan und abenteuerlustig bist, dann ist Couchsurfen für dich genau das Richtige. Wie Couchsurfing abläuft, erfährst du hier.

Das Portal bietet seinen heute ca. 10 Millionen Mitgliedern in so gut wie allen wichtigen Städten weltweit eine Möglichkeit, sich zu vernetzen und in sämtlichen Reisezielen dieser Welt eine kostenfreie Übernachtung zu organisieren! Was man darüber hinaus so alles erlebt, weiß man vorher nie ;-). So spart man viel Geld, was gerade für unsere Low-Budget-Traveller im Programm Work and Travel ideal ist!

Alles was man tun muss, ist, sich kurz bei Couchsurfing zu registrieren. Dies ist sogar ohne viel weiteres Zutun mit dem bei den meisten Reisenden eh schon existierenden Facebook-Account möglich. Im Internet kursieren mittlerweile tausende von Blogeinträgen und Ratgeber-Websites zum Thema Couchsurfen. Bei meiner Recherche erfahre ich, dass das Unternehmen seinen Sitz in San Francisco, Kalifornien, USA hat, dort 1999 gegründet worden ist und seitdem nur an Beliebtheit gewonnen hat.

Wie funktioniert’s?

Nachdem man angemeldet ist, erstellt man ein mehr oder weniger detailliertes Profil von sich, wobei man einige Personalien angibt. Darunter selbstverständlich, wo man wohnt und wie viele Schlafplätze man selbst anbieten kann. Auch ist mittlerweile eine Verifizierung der eigenen Adresse möglich, die dem ganzen Portal eine zusätzliche Sicherheitsoption verschafft. Jeder registrierte Benutzer hat die Möglichkeit, durch die Überweisung eines kleinen Obolus eine Art »Gütesiegel« für sein eigenes Profil zu erwerben. Auf der Website selbst wird das alles haarklein und z. T. sogar mit Video-Tutorials erklärt. Der Begriff »couchsurfen« ist ja schon fast in den allgemeinen (deutschen) Sprachgebrauch übergegangen.

Couchsurfing: Thomas in Tel-Aviv

Couchsurfing.com scheint auch das einzige Portal zu sein, was tatsächlich überall bekannt ist. Doch was wäre »die beste Idee der Welt« ohne Nach- und Mitmacher? Neben der hier fokussierten Plattform gibt es noch viele weitere Websites mit dem gleichen oder zumindest einem ähnlichen Angebot: belodged, stay4free, hospitalityclub und natürlich globalfreeloaders.

Allen gemeinsam ist das Prinzip der Gastfreundschaft – d.h. das Anbieten von Schlafplätzen wird natürlich ermutigt, ist jedoch kein Muss und dadurch letztendlich jedem selbst überlassen. Also auch diejenigen unter euch, die wie ich schon selbst nicht genügend Platz zu Hause haben, können sich ohne schlechtes Gewissen als Couchsurfer registrieren. Traut euch! Nachdem du es einmal ausprobiert hast, willst du sicherlich öfter auf diese Art und Weise reisen – so viel gibt es zu entdecken, so viele Menschen und Weltanschauungen noch kennen zu lernen. Und darum geht es doch im Kulturaustausch: Sich in unbekannte Gefilde begeben, neue Freundschaften schließen, über den Tellerrand hinaus schauen…

Darum solltest du es ausprobieren

Wenn man nur mutig genug ist, kann man selbst Teil dieser weltweiten Community werden, die über das, was Facebook uns bietet, nämlich einfach »nur« Vernetzung, hinausgeht: Sie erreicht die Menschen auf einer persönlicheren Ebene. Dadurch dass man (zunächst) fremden Menschen Zutritt zu seinen Privatgemächern und ihnen Einblicke in die intimsten Details seines Lebens gewährt. Jeder weiß, dass der Kühlschrank oder das Badezimmer einer Person einem wahrscheinlich mehr über jemanden verrät, als einfaches Chatten ;-).

Couch Surfing: Filmstreifen in Amsterdam

Darüber hinaus wird man von Insidern, nicht von Touri-Guides in die Geheimnisse der Metropolen dieser Welt eingeweiht — die coolsten Clubs, die hipsten Restaurants und skurrilsten Shops – Tipps, die in keinem Reiseführer stehen! Man lernt die Orte auf einer persönlicheren Ebene kennen und lieben. Dabei ist es egal, ob man in einer Millionenstadt wie Los Angeles oder in einem Kaff kurz hinter Timbuktu unterwegs ist. Es ist einfach tausendmal angenehmer, mit einem einheimischen Privatmensch unterwegs zu sein, als jemandem durch die City hinterherzurennen, der das beruflich und/oder für Geld macht.

Viel Spaß und bleibt weltneugierig!

Deine Möglichkeiten, Couchsurfing zu testen

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3 Kommentare

  1. […] Weltneugier: Couchsurfing – unser ultimativer Tipp für Budget-Traveller […]

    Antworten

  2. Sarah

    4. Oktober 2012 at 18:23

    Hallo!
    Wow das hört sich wirklich spannend an! Kann man sich das ganze auch online ansehen?
    Liebe Grüße

    Antworten

    • Weltneugier

      5. Oktober 2012 at 09:08

      Hallo Sarah,
      ja, du kannst dir die Sendungen auch online anschauen. EinsPlus veröffentlicht die Sendungen immer kurz nach Ausstrahlung auf ihrem YouTube-Kanal.
      Hier ist der direkte Link zur Playlist von der Reihe „Auf 3 Sofas…“:
      YouTube Playlist der Reihe „Auf 3 Sofas…“.
      Liebe Grüße von der Weltneugier-Redaktion und dem gesamten Stepin-Team

      Antworten

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