Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald

  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald
  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald
  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald
  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald
  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald
  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald
  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald
  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald
  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald
  • Daniel in Australien #9: Cape Tribulation und der Regenwald

Heute ist unser Gastautor Daniel wieder rund um Cairns unterwegs: Nach Cape Tribulation und in den Daintree Rainforest. Nun berichtet er, was Grüne Ameisen, Sandkunstwerke und Fat Albert miteinander zu tun haben.

Schwarzer Papagei auf einem BaumstammDer letzte Trip meines Urlaubs in Cairns führt mich nach Cape Tribulation und in den Daintree Rainforest. Diesmal ist die Reise etwas weiter, aber das und auch das frühe Aufstehen lohnen sich für diese einmalige Tour. Unseren ersten Zwischenstopp machen wir in einem Tierpark, wo wir mit Vögeln frühstücken können. Und manchmal klauen die frechen Papageien sogar das Toastbrot von den Tellern und fliegen damit in Sicherheit auf den nächsten Baum.

Und immer weiter geht es in den Regenwald…

Beim weiteren Spaziergang durch den Park kommt man ganz nah an Kängurus heran, die den Besuchern zwischen den Beinen rumhüpfen. Man kann sie auch füttern und streicheln. Sie sind unglaublich weich. Weiter ging es über den Daintree River in den Regenwald. Unser Fahrer hat an besonders schönen Stellen immer angehalten, damit wir die einmalige Landschaft genießen konnten. Am Ende unserer Fahrt lag der Daintree Beach.

Küste mit Bergkulisse am Daintree Beach»Das ist das erste Mal dieses Jahr, dass Leute hier schwimmen«, sagte unser Fahrer. Im Sommer kann man sich nämlich auch im Meer nicht abkühlen, weil dann blaue Quallen unterwegs sind. Und die sind sehr gefährlich. Aber auch ohne Schwimmzeug habe ich viel bei meinem Strandspaziergang entdeckt. Kleine und ganz feine Muster sieht man am Strand, die sich zu riesigen Bildern zusammenfügen.

Kleine Krabben schieben Sandbällchen aus den Löchern, die sie graben, wodurch die Kunstwerke entstehen. Außerdem gibt es ganz kleine Flüsse am Strand, weil sich das Wasser seinen Weg zurück ins Meer sucht. Nach einer kurzen Pause in einem Strandcafé ging es dann endlich in den Regenwald. Und zwar nicht einfach dran vorbei, sondern mitten rein.

Feuchter Boden und meterhohe Bäume

Blick über die Bäume des RegenwaldsDie Bäume sind hier übrigens viel größer, weil sie alle zum Licht wollen. Am Boden kommen jedoch nur 15 Prozent Sonnenlicht an. Deshalb wachsen die Pflanzen und Bäume im Regenwald zuerst gerade nach oben, bevor sie ihre Blätter ausbreiten. Wir sind übrigens die ganze Zeit auf kleinen Brücken und Wegen durch den Wald gegangen, denn sonst wären wir vermutlich eingesunken.

Der Boden ist so feucht, dass die Wurzeln der meisten Bäume nur ganz knapp in den Boden reichen. Der größte Teil ist an der Oberfläche. Die letzte Station des Ausflugs war eine Bootsfahrt über den Daintree River. Schwimmen streng verboten, denn hier gibt es ganz besonders große Krokodile. Das größte in diesem Fluss mit dem schönen Namen Fat Albert misst knapp fünf Meter. Leider haben wir ihn an diesem Tag nicht gesehen.

Nach Krokodilen kommen die Urwaldameisen

Aber andere Krokodile, die sich im Fluss treiben ließen oder faul am Rand lagen, haben wir gesehen. Auch eine Schlange hing am Strand im Baum. Laut Fahrer: »Eine grüne Baumschlange. Ungiftig und harmlos, wie das französische Fußballteam.« die ja zu WM-Zeiten keine allzu gute Presse aufgrund interner Probleme hatten. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass zu unserer Reisegruppe einige Franzosen gehörten.

Grüne Ameisen krabbeln über einen StockNach der Bootsfahrt gab es noch einen richtigen Urwaldsnack für uns. Grüne Ameisen, ungekocht und lebend. Und auch, wenn es eine Überwindung ist, probiert sie. Sie schmecken wie eine Limette. Und diese Gelegenheit kommt nicht so schnell wieder. Eines muss ich noch loswerden: Die Fahrer waren einfach großartig. Hier haben wir sicherlich das meiste gesehen und gelernt. Ein toller Abschluss eines tollen Urlaubs.

Daniels vorheriger Artikel Deine Möglichkeiten in Australien

Share this Story

Verwandte Artikel

Hinterlasse einen Kommentar (mind. 10 Zeichen)

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *