Campen in Australien – welche Ausrüstung brauche ich?

Campen in Australien – welche Ausrüstung brauche ich?

Australien ist bekannt für seine einzigartige Natur und seine unendliche Weite. Wer sein Work and Travel in Australien verbringt, sollte es nicht verpassen die Natur hautnah zu erleben. Und nirgends geht das besser als beim Campen! Aborigine-Geschichte und Mythen prägen die endlose rote Wüste. Seltsame Steinformationen, ein überwältigender Sternenhimmel und ein Teppich aus wilden Blumen sind nur einige Beispiele für das beeindruckende australische Hinterland. Hier erlebt ihr den Inbegriff von Freiheit: abseits der Zivilisation die unberührte Wildnis entdecken.

Campen in Australien: Die Natur Australiens

Das Outback erstreckt sich über das Northern Territory und Western Australia sowie einige Teile von New South Wales, Queensland und South Australia. Um optimal auf die Wildnis Australiens vorbereitet zu sein, solltet ihr schon beim Rucksack packen an einige Dinge denken.

Klima – tagsüber heiß, nachts kalt

Australien ist groß und das Klima ist von Region zu Region unterschiedlich. Während im Norden tropisches beziehungsweise subtropisches Klima herrscht und die Winter eher mild bis warm sind, ist der Süden des Outbacks von heißen, trockenen Sommern und kühlen Winter beherrscht. Die beste Zeit um das Outback zu bereisen ist der australische Winter (sprich: der europäische Sommer). Zu dieser Zeit sind trockene, sonnige Tage die Regel. Selbst im inneren des Landes, der Gegend um Ayers Rock und Alice Springs sind die Tage warm bis heiß, die Nächte jedoch sehr kalt. Der australische Sommer eignet sich aufgrund der enormen Hitze eher weniger um das Hinterland zu bereisen. Wenn eure Reise aber auf die Sommermonate fällt, solltet ihr Aktivitäten möglichst auf den frühen Morgen legen, um die größte Hitze zu umgehen.

Campen in Australien: Atemberaubende Natur

Die richtige Kleidung

Funktionelle Kleidung ist beim Campen in Australien besonders wichtig. Während ihr euch tagsüber vor der Sonne schützen müsst, braucht ihr abends Kleidung die warm hält. Kleidungsstücke aus Baumwolle beispielsweise sind leicht und tragefreundlich. In kalten Nächten ist ein warmer Fleece-Pulli und Skiunterwäsche Gold wert. Außerdem ist es sinnvoll eine Outdoorjacke sowie ein Regencape in den Rucksack zu packen. Auch festes Schuhwerk gehört zur Ausrüstung eines Outback-Campers, leichte Trekkingschuhe eignen sich am besten um die Wildnis zu erkunden und Sandalen sind optimal für ebene Wege. Da die Sonne in Australien sehr aggressiv ist, dürfen auch eine Kopfbedeckung und eine Sonnenbrille nicht fehlen. Wer sich erst während seines Aufenthalts fürs Camping entscheidet, kann diese Sachen auch in den zahlreichen Campingshops in Australien kaufen.

Reisen im Auto: große Distanzen, lange Fahrtzeiten

Australien ist das sechstgrößte Land der Welt, Entfernungen haben hier eine völlig andere Dimension als in Deutschland. Deshalb solltet ihr euch bei eurem Roadtrip durchs Outback auf lange Fahrtzeiten einstellen. Dafür sollte das Fahrzeug auf jeden Fall in einem guten Zustand sein. Eine Landkarte und ein Handy (auch wenn in einigen Gegenden kein Empfang ist) sind wichtige Begleiter. Generell solltet ihr die Reise nicht alleine bestreiten und immer jemandem Bescheid geben, wo ihr euch befindet und was euer Ziel ist. Es ist außerdem sinnvoll Menschen die ihr auf dem Weg trefft, zum Beispiel in Dörfern oder Läden, über eure Reise zu informieren, so geht ihr im Fall einer Autopanne sicher, dass jemand eure ungefähre Position kennt. Was außerdem im Auto nicht fehlen darf ist Musik, eine lange Fahrt in den australischen Sonnenuntergang wird mit der richtigen musikalischen Untermalung nämlich noch schöner.

Campen in Australien: Mit dem Jeep auf Fraser Island

Was unbedingt noch in den Rucksack muss:

Im Outback unterwegs sein ist nicht nur abenteuerlich, sondern kann auch gefährlich werden, vor allem wenn ihr eine Autopanne habt und weit und breit keine Stadt in Sicht ist. Deshalb ist es wichtig, immer ausreichend Wasser und Lebensmittel im Gepäck zu haben. Vor allem genügend Flüssigkeit ist an heißen Tagen im Outback lebenswichtig. Nützlich sind auch Feuerzeug oder Streichhölzer sowie eine kleine Taschenlampe und ein Taschenmesser. Auch die wichtigsten Medikamente, Sonnencreme und Insektenspray gehören in den Rucksack.

Wer typisch australisch Campen möchte, sollte sich einen „Swag“ besorgen. Swag, auch „Rucksackbett“ genannt, ist eine tragbare Schlafeinheit bestehend aus Isomatte und Schlafsack, die eine mehr oder weniger komfortable Übernachtungsmöglichkeit bietet.

Sehenswürdigkeiten im Outback

Ein Must-See im Outback ist natürlich der Ayers Rock, auch Uluru genannt. Das Gestein befindet sich im Northern Territory und gilt bei den lokalen Aborigines als heilig. Der besondere Sandstein des Uluru sorgt für ein beeindruckendes Farbenspiel bei Sonnenauf- und Untergang. Ein weiteres Highlight ist der Lake Eyre, ein Salzsee in Südaustralien, dessen Wasserstand vom Niederschlag abhängt. Außerdem ist ein Nationalpark an den See geschlossen. Eine der bekanntesten, aber auch anspruchsvollsten, Routen durchs Outback ist der Gunbarrel Highway, der durch Teile des Northern Territory, South Australia und Western Australia verläuft und ca. 1400 Kilometer lang ist. Die Belohnung für die lange Strecke sind wunderschöne Landschaften und unberührte Natur.

Kein Auto oder keinen Führerschein?

Ihr möchtet das Outback erleben, aber habt keinen Führerschein oder möchtet nicht extra ein Auto kaufen? Kein Problem! Viele Veranstalter bieten Touren in und durchs Outback an, sowohl Tagestouren als auch längere Trips sind möglich.

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