Daniel in Australien #5: Cairns – Besuch einer Krokodilfarm

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Während unser Gastautor Daniel für seine Semesterferien nach Cairns geflogen ist, besucht er auch das »Hartley’s Crocodile Adventure« – eine Aufzuchtstation für Krokodile. Ein sehr interessantes, aber auch unglaublich gefährliches Reptil.

Ein Krokodil schwimmt im Wasser seelenruhig auf Daniel zuÜberall in Cairns kann man verschiedene Produkte aus Krokodilleder kaufen. Hüte, Hosen, Jacken, Mäntel und sogar eine große Krokodilhaut. Jedoch werden die Reptilien nicht einfach gejagt, sondern die Arterhaltung ist nach starkem Rückgang des Bestands sehr wichtig geworden. Es gibt speziell dafür Farmen für die Zucht.

Eine davon ist Hartley’s Crocodile Adventure. Und wie der Name schon sagt, geht es hier nicht nur um die Zucht, sondern auch darum, den Besuchern zu zeigen, was Krokodile für erstaunliche – aber auch gefährliche – Tiere sind. Denn, auch wenn sie oft scheinbar ungelenk und faul in der Sonne liegen, Krokodile sind ungeheuer schnell und flink. Besonders im Wasser.

Achtung, auch wenn es ungefährlich scheint

Selbst das größte Exemplar dieser Farm mit 4,60 Metern darf trotz der enormen Masse auf keinen Fall unterschätzt werden. Direkt hinter dem Eingang ist ein kleines Café und schon dort ist man von Krokodilen umzingelt.

Eine Menge Krokodile in einem GehegeDas Café liegt direkt an einem künstlich angelegten See, in dem sich die Tiere tummeln. Vollkommen ruhig liegen sie an Land. Auf die Frage hin, ob die Krokodile wirklich echt seien, sagte einer der Zoowärter: »Natürlich sind sie echt. Auch wenn sie sich nicht bewegen, bekommen sie alles mit und sind sehr gefährlich. Also macht hier bitte keine Schwimmübungen. Die sind sofort im Wasser.«

Und sie sehen, hören und fühlen alles im kühlen Nass. Von der Reisegruppe hatte also niemand mehr Lust, sich ein wenig abzukühlen – trotz der Hitze.

Und so läuft eine Fütterung ab

Wie explosiv die Krokodile sind, haben wir bei der Fütterung gesehen. An einem langen Stock werden Fleischbrocken festgebunden und über das Wasser gehalten.

Krokodil springt bei der Fütterung aus dem WasserSchon schwimmen gleich mehrere Krokodile in die Richtung des Leckerbissens und können dann sogar mehrere Meter aus dem Wasser springen. Einmal die eigene Körperlänge ist bei einem solchen Sprung nicht ungewöhnlich. Und das geht sogar in sehr niedrigem Wasser, denn die Sprungkraft kommt nicht aus der Schwimmbewegung, sondern aus dem Schwanz.

Allerdings sind Krokodile keine Jäger. Sie kommen mit einem Huhn oder Hasen ein halbes Jahr oder länger aus. Und weil ein Mensch an Land zu schnell ist, würden sie sich nicht die Mühe machen, ihn dort zu jagen. Im Wasser verteidigen sie aber ihr Revier.

Auch die Wärter sind auf der Hut, wenn sie die Eier aus den Gehegen holen

Die Eier müssen den Eltern für die Aufzucht des Nachwuchses abgenommen werden. Das ist auch ein wahres Vergnügen. Drei Zoowärter müssen dafür zur jungen Familie ins Gehege.

Vier Krokodile im seichten Wasser bei der FütterungDer erste wirbelt das Wasser auf, damit das Männchen auf ihn zu schwimmt. Dann läuft er zur anderen Seite und tut dasselbe. So schwimmt Papa Kroko immer hin und her. Der zweite legt einen langen Stock zwischen die Augen der Mutter, die sich daraufhin nicht mehr rührt, da sie Angst hat, dass ihre Augen beschädigt werden könnten. Der dritte Mitarbeiter sammelt dann die Eier ein.

Das Leder ist übrigens mit bis zu 16 Euro pro Quadratzentimeter eines der teuersten der Welt. Und auch das Fleisch wird als Delikatesse verkauft und in Restaurants und bei Metzgern angeboten.

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