Birte in Irland #1: Der Ruf der Grünen Insel

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Schon vor Birtes erstem Irland-Besuch stand für sie fest, dass sie eines Tages eine längere Zeit zum Leben und Arbeiten auf die Grüne Insel kommen wollte. 2016 ist es nun endlich soweit: Birte beginnt ihr Auslandspraktikum in Irland und möchte sich dabei vollends selber vom Zauber des Landes überzeugen. Was gilt es vor einem 6-monatigen Auslandsaufenthalt alles zu erledigen?

Irland verzaubert jeden

Irland scheint einen ganz besonderen und eigenen Zauber zu besitzen. Mir ist noch nie jemand begegnet, der nach einem Urlaub auf der Grünen Insel sagte: »Ach Irland,… da muss man wirklich nicht hin.« Im Gegenteil. Trotz des vielen Regens wird die Insel gleichermaßen von Touristen und Einheimischen angepriesen: Grüne Wiesen, nette Menschen, Musik, Mythen, Pubs und Poesie.

FCliffs of Moher in Irlandür mich geht es zum zweiten Mal nach Irland. Im vergangenen Februar war ich das erste Mal auf der Grünen Insel. Ein viertägiger Städtetrip nach Dublin mit einer Freundin. Neben der Stadt und all ihren Sehenswürdigkeiten sind wir auch für einen Tag bis ins County Clare an der Westküste der Insel gefahren.

Dort haben wir die Cliffs of Moher gesehen, Irlands bekannteste Steilklippen, die dem Wind und Wasser des Atlantiks täglich die Stirn bieten.

Schon vor diesem Kurzurlaub wusste ich, dass ich irgendwann mal in Irland leben und arbeiten wollte. Als ich an den Klippen stand, traf ich die Entscheidung, es so schnell wie möglich in Angriff zu nehmen.

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Zum Auslandspraktikum nach Dublin

Birte im Trinity College Dublin in IrlandUnd nun kann ich mich endlich vollends selber von Irlands Zauber überzeugen. In den nächsten sechs Monaten werde ich in Dublin leben und dort im »Marketing Department« eines Museums ein Auslandspraktikum absolvieren.

Die perfekte Praktikumsstelle

Kurz nach dem Bewerbungseingang bei Stepin wurde ich an einige Institutionen vermittelt. Als mir das Museum vorgeschlagen wurde, war ich sofort begeistert. Museumsarbeit und Marketing passen perfekt zu meinem Studium der Kulturanthropologie und Publizistik. Nach einem Telefongespräch mit der Chefin des »Marketing Departments« kam schnell eine Zusage, was zu einigen Tagen notwendiger Euphorie mitten in der Prüfungszeit führte.

Vorbereitungen für den Irland-Aufenthalt

Und dann ging es auch schon an die Vorbereitungen. Neben dem Bestehen von Prüfungen und dem Verfassen von Hausarbeiten galt für mich also auch: Flugpreisjagd, Wohnungssuche, Auszug aus meiner jetzigen Wohnung, Verabschiedungen von Freunden und Familie und shoppen gehen.

Die Jagd nach dem perfekten Business-Outfit

Da Einkaufszentren leider keinen besonderen Platz in meinem Herzen einnehmen, war der letzte Vorbereitungsschritt einer der lästigsten für mich. Besonders weil es in diesem Falle nicht unbedingt um Thermoskannen, dicke Socken und Regenjacken ging, sondern speziell um Business-Kleidung.

Rolltreppen in einem ShoppingcenterDer Dress-Code im Museum heißt nämlich »Business Smart«. Nach eingehender Google-Beratung  fand ich heraus, dass »Business Smart« eine Kategorie zwischen »Business Casual« und »Business« darstellt – also keine Jeans, keine T-Shirts und keine All Stars!

Mein Kleiderschrank konnte bis dato noch nicht mit den nötigen Kleidungsstücken dienen, also ging es für mich (mit tatkräftiger Unterstützung meiner Schwester) für einige Stunden ins Outlet Center.

Wohnungssuche in Dublin

Davor und währenddessen musste ich mir auch noch eine Wohnung suchen, weil ich kein halbes Jahr bei einer Gastfamilie leben wollte und die von Stepin angebotenen Studentenwohnheime nur im Juli/August buchbar sind. Die Wohnungssuche in Dublin kann einen an den Rand der Verzweiflung bringen. Besonders, wenn man nicht sein ganzes Geld für die Miete und etwaige Transportwege von und zur Arbeitsstelle ausgeben will.

Nach eingehender Internetsuche, mehreren Anrufen und ein paar SMS hatte ich jedoch Glück. Oder war einfach penetrant genug um in Erinnerung zu bleiben. Das »Yeah, we’ll keep in touch!« vom Vermieter habe ich nämlich als Aufforderung aufgefasst, immer und immer wieder bei ihm anzurufen.

Meine Riesen-WG im Herzen der Hauptstadt

Für die nächsten Monate werde ich mir ein Zimmer in einem Haus in der Stadt mit drei Mädchen teilen. Das Haus liegt sehr zentral und ist nur 20-30 Minuten Fußweg von meiner Arbeitsstelle entfernt. Ich werde mit mehr als 21 Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenwohnen.

Das ist eine große Umstellung für mich, da ich in den letzten zwei Jahren allein in einem Ein-Zimmer-Apartment gelebt habe. Aus diesem Apartment musste ich auch noch ausziehen, was die Irland-Euphorie erstmal mit Umzugsstress überdeckt hat.

Ein regnerischer Winter?

Auch wenn meine Freunde mich immer und immer wieder freundlich gewarnt haben, dass man von Oktober bis Februar wegen des vielen Regens lieber keinen Fuß auf die Insel setzen sollte, habe ich mich von dieser Entscheidung nicht abbringen lassen. Ständiger Regen ist auch gar nicht so furchteinflößend, wenn man weiß, dass man irgendwann im Trockenen ankommt und einen Tee trinken kann.

Packen fürs Auslandspraktikum in IrlandJetzt ist es aber endlich an der Zeit nervös zu werden und aufgeregt zu sein und zu begreifen, dass ich endlich, endlich, endlich losfliege. Der Koffer ist gepackt, das Ticket gedruckt, mein Personalausweis griffbereit. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob die Aussicht auf Tee mich wirklich durch Irlands unstetes Wetter bringen wird.

Bis dahin alles Liebe :-)
Eure Birte

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About Birte

Birte

Birte ist 21 Jahre alt und kommt aus der Nähe von Düsseldorf. Nach ihrem Abitur zog es sie für ein Jahr nach Nicaragua, wo sie im Rahmen eines FSJ mit gehörlosen Kindern arbeitete. Seit 2014 lebt sie in Mainz und ist Studentin der Kulturanthropologie und Publizistik. 2016 fliegt sie für ein Auslandspraktikum nach Irland.


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