Laura in Australien #3: Australia Day: Celebrate what’s great!

Laura in Australien #3: Australia Day: Celebrate what’s great!

Laura Ribbehege berichtet in ihrem dritten Artikel ihrer Gastartikelserie über ihren Australia Day am 26. Januar in Tasmanien. Dabei erzählt sie uns von ihren Erfahrungen, Eindrücken und Aktivitäten, die diesen Tag in Australien jedes Jahr zu einem großen Event machen.

Laura in AustralienSeit Wochen lief im Radio und Fernsehen die Werbung des „Australia Days“ und forderte die Einwohner des Landes dazu auf: „Celebrate what’s great on the 26th of January.“ Und genau dies haben sehr viele Menschen getan. Sie haben gefeiert. Ihre Nation. Ihre Freunde. Ihre Familie. Und ihre Heimat. Australien.

Der „Australia Day“ ist Australiens offizieller Nationalfeiertag und erinnert an die Ankunft der First Fleet in Sydney Cove am 26. Januar 1788. Rund um die Nation werden kleine und große Veranstaltungen abgehalten und die Einwohner feiern im kleinen oder großen Kreis diesen besonderen Tag. Beliebt sind Barbecues in den Parks der großen Städte, sowie Picknicke und kleine Feiern zuhause. Aber natürlich dürfen auch dort das typisch australische BBQ und das Bier nicht fehlen. Außerdem fahren auch viele Familien schon seit Jahren immer wieder über das lange Wochenende weg und machen aus den Festlichkeiten einen kleinen Kurzurlaub.

Außerdem werden an diesem besonderen Tag auch die Titel des „Order of Australia“ und des „Australiers des Jahres“ verliehen, bei denen Menschen für ihre besonderen Leistungen, Dienste und ihr außergewöhnliches soziales Engagement ausgezeichnet werden. In diesem Jahr hat Ita Buttrose den Orden des „Australiers des Jahres“ für ihre Leistungen als Journalistin und Gründerin des Frauenmagazins „CLEOs“ bekommen.

Happy Australia DayAber trotz all der guten Stimmung im ganzen Land und all den Festlichkeiten, stehen einige dem Termin aber auch mit großer Skepsis entgegen und protestieren in einigen Städten sogar. Sie monieren, dass die Ankunft der Briten beträchtlichen Einfluss auf das Leben der australischen Ureinwohner, der Aborigines, hatte. So wird der Tag von jenen als Invasion Day oder Survival Day bezeichnet und man kritisiert in diesem Zusammenhang, dass der Tag letztlich die Unterwerfung der Aborigines feiert. Dies führt in einigen Städten zu Unentschlossenheit.

Doch ich habe den 26. Januar als großes, glückliches und zufriedenes Fest erlebt, an dem Menschen zusammen kommen und ihr Land feiern. Sowie viele andere Familien auch, bin ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie in den Morgenstunden zum Strand gefahren, an dem ein großes Event geplant wurde. Schwimmwettbewerbe, Sandburgen Wettbewerb, „Inflatable Thong Race“ welches man sich wie ein Wettrennen auf einer Luftmatratze in Form eines Flip-Flops vorstellen kann, Volleyballturniere und vieles mehr.

Das Wetter war leider besonders in den Morgenstunden nicht allzu warm, doch dies konnte uns trotzdem nicht den Spaß beim Zuschauen und Anfeuern nehmen. Überall sah man Menschen, die sich von Kopf bis Fuß in Flaggen gewickelt haben und somit ihren Stolz sichtbar umher getragen haben. Das ist das typische Bild dieses nationalen Feiertages, welches man an jeder Ecke sehen kann.

Happy Australia DayNatürlich durfte das tolle BBQ am Abend nicht fehlen, was diesen Tag dann wunderbar vollendet hat. Auch wenn wir nicht die Chance hatten ein großes Feuerwerk zu sehen, wie es auf dem Festland in vielen großen Städten organisiert wird, war es ein toller Tag und interessant zu sehen, wie Australier mit vollem Stolz hinter ihrem Land stehen.

Ich hoffe auch ihr hattet im fernen Europa einen tollen, stolzen und glücklichen 26. Januar.

„Happy Australia Day“!

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About Laura R.

Laura R.

„If you can dream it – you can do it.“ Laura Ribbehege ist seit Juli 2012 in ihrem Auslandsjahr in Hobart, Australien und hat sich damit ihren Traum erfüllt.

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