Auslandspraktikum Neuseeland: Interview mit Stepin-Teilnehmerin Kathrin

Auslandspraktikum Neuseeland: Interview mit Stepin-Teilnehmerin Kathrin

Gerade noch beim Campusradio, jetzt schon bei »More FM«, einem Radiosender in Auckland. So erging es der Bachelor-Studentin Kathrin, die sich für vier Monate zum Auslandspraktikum in Neuseeland ans schönste Ende der Welt begab und internationale Branchenluft schnuppern durfte. Ein Gespräch über ihre Erfahrungen zwischen Briefings und Brainstormings, WG-Leben und Water-Rafting.

Stepin: Ein Praktikum eignet sich wunderbar, um Berufserfahrung zu sammeln. Was hat dich dazu bewogen, diese Zeit im Ausland zu verbringen? Warum gerade Neuseeland?

Kathrin: Da ich fast am Ende meines Bachelorstudiums (Anglistik und Germanistik) stehe und ich später im Bereich Medien tätig sein möchte, habe ich mich dazu entschlossen, ein Praktikum in diesem Berufsfeld zu absolvieren. Da ich während des Studiums schon beim Campus Radio unserer Universität mitgearbeitet habe, war es mein Wunsch, in den Alltag eines größeren Radiosenders reinzuschnuppern. Meine Englischsprachkenntnisse sollten auch noch verfestigt werden, somit schien mir ein Praktikum im Ausland die beste Entscheidung.

Kathrin Ferkau mit Dienstwagen

Neuseeland hat mich schon länger als Reiseziel gereizt: Die einzigartige Landschaft (die man schon aus »Der Herr der Ringe« kennt), der entspannte Lebensstil der Kiwis, die Kultur und vieles mehr. Ich wollte unbedingt das Leben auf der anderen Seite der Erde kennenlernen.

Stepin: Wo hast du dein Praktikum gemacht und welche Aufgaben durftest du übernehmen?

Kathrin: Ich war überglücklich, als ich die Zusage bekam, bei »More FM Auckland«, einem der größten Radiosender Neuseelands, mein viermonatiges Praktikum zu absolvieren. Ich habe mich schnell dort eingelebt, da alle wirklich sehr nett zu mir waren.

Hauptsächlich habe ich mich um den Inhalt der Webseite gekümmert. Dabei hatte ich viel Mitspracherecht und durfte auch einige Artikel verfassen. Des Weiteren war ich sehr oft bei Promotionsarbeiten dabei. Wir waren viel unterwegs und haben mit Musik, Gewinnspielen und ähnlichem Werbung für unsere Kunden gemacht. Zum Alltag gehörten auch regelmäßige Briefings oder Brainstormings, an denen ich teilgenommen habe. Außerdem durfte ich bei Interviews mit prominenten Gästen dabei sein und diese auf Video aufnehmen oder Fotos machen.

Stepin: Wie war die Arbeitsatmosphäre? Warst du mit deinen Aufgaben zufrieden?

Kathrin Ferkau mit einer Arbeitskollegin

Kathrin: Die Arbeitsatmosphäre war immer sehr locker und entspannt. Natürlich gab es auch stressige Tage, aber dennoch waren alle Mitarbeiter immer gut drauf und für jeden Spaß zu haben. Mit meinen Aufgaben war ich sehr zufrieden. Jeder Tag war anders und somit wurde es nie langweilig.

Stepin: Neuseeland hat wunderschöne Landschaften und eine unvergleichliche Tierwelt. Hattest du auch mal Gelegenheit, das Land zu erkunden? Wenn ja, was waren deine Highlights?

Kathrin: Ich habe sehr schnell Freunde in Auckland gefunden, die auch für ein Praktikum oder als Au-pair dort waren. Jedes Wochenende haben wir zusammen Ausflüge in die Umgebung Aucklands gemacht, wie z.B. Rotorua, Coromandel, Bay of Islands und Cape Reinga.

Nach meinem Praktikum bin ich dann noch fast zwei Monate durch Neuseeland gereist, somit habe ich viel von der Nord- und auch der Südinsel gesehen. Am faszinierendsten fand ich die Strände am Abel Tasman, das Fjordland mit Milford Sound und die unglaublich schöne Landschaft am Cape Reinga. Von den Ortschaften gefiel mir Queenstown sehr gut.

Ich kann mich aber kaum entscheiden, was am besten war, da jeder einzelne Ort einfach unglaublich schön und einmalig war. Ich habe so viele Dinge gesehen und erlebt. Ich war Skydiven, habe die Nevis-Swing ausgetestet, war White und Black Water Raften, alles einfach unvergesslich.

Stepin: Wo hast du während deines Aufenthalts gewohnt? Hattest du viel Kontakt zu Gleichaltrigen?

Kathrin: Zu Anfang habe ich bei einer Gastfamilie gewohnt. Allerdings war mir schnell klar, dass dies nicht das Richtige für mich war und habe mich auf die Suche nach WGs gemacht, die auch näher an meiner Arbeitsstelle lagen.

Kathrin Ferkau in der Hochlandschaft NeuseelandsDank meines Ansprechpartners in Auckland fand ich eine nette Mitbewohnerin, bei der ich die restliche Zeit meines Praktikums gewohnt habe. Durch die Organisation vor Ort konnte ich schnell Kontakt zu Gleichaltrigen knüpfen. Auch beim Radiosender selbst waren die meisten Mitarbeiter in meinem Alter.

Stepin: Was würdest du jemandem raten, der sich nicht sicher ist, ob er ein Praktikum zu Hause oder im Ausland absolvieren soll? Gibt es Tipps, die du ihm geben würdest?

Kathrin: Wenn sich die Möglichkeit bietet, ein Praktikum im Ausland zu machen, kann ich es nur empfehlen. Die Erfahrungen, die man in einem fremden Land und in einer anderen Kultur macht, sind einfach unbezahlbar. Ein Praktikum ist wirklich eine tolle Möglichkeit, die Menschen vor Ort und deren Lebensweise kennenzulernen. Natürlich sind auch die verbesserten Sprachkenntnisse ein besonderer Pluspunkt.

Das Praktikum in Neuseeland war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Wenn sich jemand nicht sicher ist, würde ich dem- oder derjenigen empfehlen, sich einfach zu trauen und diese tolle Erfahrung mitzunehmen. Selbst wenn man merkt, dass der Bereich, in dem das Praktikum gemacht wurde, doch nicht das Richtige für einen ist, allein der Schritt, ins Ausland zu gehen und sich dort zurechtzufinden, gibt einem Selbstvertrauen und eine Erfahrung, die einem keiner mehr nehmen kann und an die man sich immer zurückerinnern wird.

Stepin: Kathrin, wir danken für das Gespräch :-).

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