Auslandspraktikum England: Stepin-Teilnehmerin Stephanie im Interview

Auslandspraktikum England: Stepin-Teilnehmerin Stephanie im Interview

5 Fairmont Avenue, London – hier beginnt die Geschichte der 22-jährigen Studentin Stephanie Moersberger aus Bad Homburg, die im Sommer 2010 mit Stepin in ihr Auslandspraktikum in England startete. Zwei Monate lang schaute sie den HR-Profis eines 4-Sterne Hotels über die Schulter und sammelte wertvolle Praxiserfahrung. In unserem Interview schildert Stephanie, wie es ihr auf der britischen Insel ergangen ist.

Stepin: Stephanie, ein Praktikum in London – das klingt einfach sehr aufregend! Warum hast du dich für einen Auslandsaufenthalt entschieden?

Stephanie: Ich studiere im fünften Semester Wirtschaftspädagogik und wollte bewusst internationale Berufserfahrung im Personalwesen sammeln. Bei meiner Internetrecherche bin ich auf Stepin gestoßen. Der übersichtliche und seriöse Webauftritt hat mir sofort gefallen. Ausschlaggebend war dann für mich der Besuch einer Informationsveranstaltung in Frankfurt, bei dem mir alle Fragen beantwortet werden konnten und mein erster positiver Eindruck bestätigt wurde.

Stepin: Und wie war der Start für dich in England? Hast du gleich Kontakte knüpfen können?

Stephanie Moersberger mit ihren Freunden in London

Stephanie: Nach meiner Ankunft in London bin ich direkt mit dem Shuttle zu meiner Unterkunft gefahren. Mein neues Zuhause war eine WG mit insgesamt neun Mitbewohnern aus aller Welt! Und die haben mich von der ersten Minute sehr offen aufgenommen. Wir haben viel gelacht und auf unseren regelmäßig veranstalteten WG-Partys lernte man automatisch schnell neue Leute kennen.

Die zentrale Lage unserer Unterkunft war übrigens auch ein Glücksfall. Zum Piccadilly Circus waren es nur wenige U-Bahnstationen – und damit auch nicht weit zur Arbeitsstelle.

Stepin: Das Stichwort ist gefallen: Dein Praktikum in einem Hotel. Wie sahen deine Aufgaben aus? Beschreib doch mal die Arbeitsabläufe.

Stephanie: Ich habe während des Praktikums einen super Einblick ins Personalwesen erhalten. Meine Kollegen und mein Chef waren immer bereit, mir etwas zu erklären und zu helfen und wollten mir so viel es ging beibringen.

Ich habe im Prinzip bei den täglich anfallenden Personalaufgaben unterstützt, d.h. Besprechungsprotokolle verfasst, Arbeitsreferenzen der Mitarbeiter eingeholt oder Telefonate für meinen Chef entgegengenommen. Besonders stolz war ich über ein konkretes Projekt, welches ich federführend begleiten durfte. Und zwar bestand die Aufgabe darin, einen Trainingskurs für Menschen mit Behinderungen im Hotel zu erstellen und gegenüber den Mitarbeitern zu präsentieren. Die Präsentation habe ich zusammen mit einer anderen Praktikantin vorbereitet und auch durchgeführt. Es war toll, dass unser Chef uns so viel Vertrauen geschenkt hat und wir eigene Ideen einbringen konnten.

Stephanie Moersberger lächelt von ihrem Schreibtisch in die Kamera

Ich auch die Gelegenheit, jeweils für einen Tag in anderen Abteilungen (Rezeption, Housekeeping, Food & Beverage) hinter die Kulissen zu blicken, um die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter kennen zu lernen. Das Hotel steckte voller Überrasch-ungen. Der letzte Arbeitstag war richtig emotional. Alle Kollegen haben sich persönlich von mir verabschiedet und mein Chef hat mich sogar zum Frühstück eingeladen.

Stepin: Und wenn du zurückblickst, abgesehen von den Kollegen und Mitbewohnern, wie war dein Eindruck von der Stadt? Was zeichnet den Lifestyle aus?

Stephanie: Die Londoner sind schon ein Völkchen für sich, aber im positiven Sinne! Das Leben ist zwar hektisch, aber doch anders als in Deutschland. Ich habe mich einfach treiben lassen und dadurch auch viele verschiedene Facetten der Stadt entdecken können. Ein besonderes Erlebnis war immer die tägliche Nutzung der »Tube«, wie die Londoner ihre Metro liebevoll nennen. In den Bahnen war immer etwas los. Vor allem die Straßenmusiker haben für gute Laune gesorgt. Das war für mich ein perfekter Start in den Tag!

Stepin: Und, Hand aufs Herz, gab es auch etwas, was dich genervt hat oder du vermisst hast?

Das gesamte Hotelpersonal posiert für ein Foto in einer Eingangshalle

Stephanie: Auch wenn es klischeehaft klingt, aber vermisst habe ich manchmal die deutsche Ordnung und exzessive Gründlichkeit. Das ist mir vor allem im Job im Hotel aufgefallen, wo ich mit internationalen Kollegen aus den verschiedensten Teilen der Welt zusammengearbeitet habe. Da fehlte ab und an doch etwas von der typisch deutschen Gewissenhaftigkeit.

Und was die Engländer betrifft: Überrascht hat mich, wie entspannt die waren beim WM-Spiel Deutschland gegen England. Normalerweise hört ja spätestens beim Fußball der Spaß auf. Aber in dem Fall gab es da gar keine Probleme – Gott sei Dank!

Stepin: Damit wären wir auch schon am Ende angelangt. Zeit also für die berühmt-berüchtigten letzten Worte!

Stephanie: Tja, wie gesagt, generell kann ich wirklich ein großes Lob aussprechen. Ich fühlte mich super betreut und habe sehr viel Nutzen aus dem Praktikum ziehen können. Was bleibt, ist ein bisschen Fernweh! Ich stehe aber noch in Kontakt mit meinem Chef. Und wer weiß? Vielleicht ergibt sich ja die Chance einer Rückkehr…

Stepin: Stephanie, wir danken dir für das Gespräch.

Mehr Infos zum Programm

Share this Story

Verwandte Artikel

Hinterlasse einen Kommentar (mind. 10 Zeichen)

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Unsere Gratis-Kataloge

Zu unseren Programmen

Stepin auf Facebook

Stepin auf Instagram

Newsletter-Abo

Bleib auf dem Laufenden und erhalte regelmäßig News zu neuen Artikeln!

Wir geben keine Daten an Dritte weiter!