Eine Ausbildung im Tourismus – Steppie Nina im Interview

Eine Ausbildung im Tourismus – Steppie Nina im Interview

Heute bin ich auf ganz besonderer Mission im Stepin-Büro unterwegs  – ich bin nämlich auf der Suche nach Nina, unsere Azubine im Reiseverkehr, um ihr einige spannende Fragen zu ihrer Ausbildung zu stellen. Dabei möchte ich in Erfahrung bringen, wie so eine Ausbildung im Tourismus eigentlich aussieht, welche Fächer die Auszubildenden belegen müssen und was eigentlich die Vorteile einer Ausbildung gegenüber denen eines Studiums sind. Alle, die sich für einen ähnlichen Werdegang interessieren, sollten also nun gut aufpassen! ;)

Ausbildung im Tourismus: Nina an ihrem ersten Tag

Hallo Nina, vielen Dank, dass du dir die Zeit für mich nimmst und mir meine Fragen beantwortest! Du machst ja seit November letzten Jahres eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau bei Stepin. Was hat dich eigentlich dazu bewegt eine Ausbildung im Tourismus zu machen?

Ich wollte schon immer in der Tourismusbranche tätig sein, da mich dieses Wissen über weit entfernte Länder reizt. Auch die Arbeit als Reiseveranstalterin finde ich super spannend. Daher war für mich schon länger klar, dass ich eine Ausbildung in dem Bereich anstrebe.

Warum hast du dich für Stepin entschieden? Warst du selbst einmal im Ausland? Und wo hast du die Stellenausschreibung entdeckt?

Die Stellenausschreibung habe ich im Internet auf der Webseite von Stepin entdeckt und mich daraufhin sofort beworben. Da ich selber mit Stepin beim Work and Travel in Australien durch das Land gereist bin, kannte ich Stepin schon. Da der Aufenthalt in Australien eine meiner aufregendsten Erfahrungen bisher war, ich die Organisation und Reiseleistungen von Stepin super fand, ich einfach auch anderen Menschen helfen möchte, ihren Traum vom Ausland zu verwirklichen, und mich für die Reiseveranstaltung interessiere, finde ich, dass die Stelle einfach perfekt für mich war.

Das erste Ausbildungsjahr (von insgesamt drei) ist ja nun schon fast vorbei. Wie gefällt es dir bisher?

Super gut, also das Team ist super nett, der Job macht mir Spaß und die Schule ist interessant – es passt einfach!

Du hast ja auch grade die Schule angesprochen. Wie kann man sich den Unterricht in der Schule vorstellen, welche Fächer hast du zum Beispiel? Wie oft musst du in die Schule gehen?

Ich muss zweimal in der Woche in die Schule, immer montags und mittwochs jeweils von 08:00 bis 14:00 Uhr. Ich habe ein Hauptfach, Länderkunde kurz GP genannt. Dort lernen wir wirklich jegliche Details über alle Herren Länder – vom kleinsten Fleck in Deutschland bis hin zu den verborgensten Inseln im Pazifik. Außerdem habe ich noch Fächer wie Buchhaltung, WSP (Geschäftsprozess, Gehälter,…) Informatik, Differenzierung (in dem wir bisher Kreuzfahrten als Thema durchgenommen haben) und Englisch, was aber meines Erachtens mit einer Stunde für den Tourismusbereich viel zu wenig ist. In einer Unterrichtsstunde schafft man ja kaum etwas.

Was sind deine Lieblingsfächer oder welche landen in der Kategorie „absolutes Schnarchfach“? ;)

Mein Lieblingsfach ist auf jeden Fall Länderkunde, weil ich das einfach super spannend und interessant finde. Wir lernen echt auch Dinge über Länder und ihre Kultur, die man gar nicht so weiß und die teilweise neu für uns sind. Allerdings kann man sich so viel oft gar nicht merken! ;)

Das Fach, was ich am langweiligsten finde ist Buchhaltung, weil das vom Thema her schon sehr trocken ist. ;)

Ausbildung im Tourismus: Sophie und Svenni bei der Arbeit

Du gehst ja zwei Mal in der Woche zur Schule und arbeitest die restliche Zeit bei Stepin. Was genau machst du und was sind deine Aufgaben?

Ich arbeite im WST-Bereich und betreue hauptsächlich die Sprachreisen für Erwachsene und Work and Travel Kanada, aber auch Work and Travel Australien, Neuseeland oder als Vertretung für Nina Martens auch Work and Travel in Europa. Aber so grob weiß ich auch über die Programme Auslandspraktikum oder Au-pair Bescheid. ;)
Ich mache sehr viel telefonische Beratung, betreue die Teilnehmer, helfe ihnen z.B. bei der Anmeldung, der Visa-Beschaffung und der weiteren Papiere. Außerdem schreibe ich viele Kostenvoranschläge für die Sprachreisen, packe Prenups zusammen oder beantworte E-Mails.

Erinnerst du dich noch an die ersten Tage deiner Ausbildung? Würdest du sagen, du hast dich schon weiterentwickelt, viel gelernt und einen guten Einblick in die Tourismusbranche bekommen?

Ja, auf jeden Fall. Am ersten Tag wurde ich erst einmal rumgeführt, habe alle Mitarbeiter und meine Teammitglieder kennengelernt und habe jedem über die Schultern geschaut. Dann im Laufe der Woche durfte ich schon kleine Aufgaben übernehmen und nach und nach kamen mehr Aufgaben sowie mehr Verantwortung dazu.

Was denkst du sind die Vorteile einer Ausbildung gegenüber dem Studium?

Die Ausbildung ist sehr viel praktischer ausgerichtet. Was ich morgens in der Schule lerne, kann ich fast direkt nachmittags umsetzen – sozusagen lerne ich on-the-job. Auch bekomme ich direkt mehr Einblicke in das Unternehmen, beziehungsweise in die Arbeitswelt, die ich bei einem Studium so vielleicht nur bei einem Praktikum oder Traineeship bekäme.

Vielen Dank, liebe Nina! Ich hoffe, du hast auch in Zukunft noch viel Spaß an deinem Job und machst viele unserer Teilnehmer glücklich, indem du sie ins Ausland schickst! ;)

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