Wie so ziemlich jeder andere USA-Austauschschüler träumte auch ich seit meiner Kindheit davon, in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu reisen. Jedes Mal, wenn von den USA gesprochen wurde, kam diese Sehnsucht nach meiner eigenen High School-Experience in mir hervor, doch ich dachte nie, dass dieser Wunsch einmal in Erfüllung gehen würde. Dann wurde ich aber auf Stepin aufmerksam und mein ganzes Leben änderte sich. Ich kann euch jetzt schon sagen, dass ich mein Auslandsjahr in den USA nie wieder vergessen werde.

Endlich ab nach Amerika!

Nach langen Monaten des Wartens durfte ich endlich am 14. August 2019 mit unzähligen anderen Stepin-Schülern nach New York zur zusätzlich gebuchten Orientation ausreisen.

Ich habe die Zeit in New York wirklich sehr genossen und habe dort nicht nur diese großartige Stadt, sondern auch unglaublich viele andere Austauschschüler kennengelernt. Manche von ihnen habe ich sogar in meinen weiteren 5 Monaten noch einmal getroffen, was echt toll war, da wir uns dann immer austauschen konnten.

Doch was neben dem ganzen Sightseeing noch ein riesiges Highlight war, war dass ich dort auch schon meine Gastmutter kennenlernen durfte. Ich hatte das große Glück, dass sie als Koordinatorin für ICES, eine der amerikanischen Partnerorganisationen, arbeitete und deshalb auch in New York dabei war. Es war wirklich schön sie das erste Mal zu treffen und dann nach den 3 Tagen in NY mit ihr gemeinsam nach Michigan zu dem Rest meiner neuen Familie zu fliegen.

Das bin ich mit meiner Gastfamilie

Diese bestand aus Vater, Mutter und 2 Kindern im Alter von 8 und 12 Jahren. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich vom ersten Moment an bei ihnen herzlich aufgenommen und wohlgefühlt. Das hat sich während meines Aufenthalts auch nie verändert – wir konnten einfach über alles reden und lachen. Sie waren und werden immer meine zweite Familie sein.

Mein amerikanisches Leben

Ein bedeutender Teil meines Aufenthalts in Michigan war natürlich die High School. Meine Schule zählte mit rund 1000 Schülern zu einer durchschnittlich großen Schule. Im Gegensatz zu meiner Schule in Österreich war sie für mich aber einfach nur riesig.

Am ersten Schultag war ich deshalb von den vielen unbekannten Menschen und Räumen ein wenig erschlagen, doch ich kam trotzdem gut zurecht und mir wurde auch immer von allen geholfen.

Eine meiner Ängste war der Lunch – doch diese Angst war völlig unbegründet. Es gab zwar lustigerweise wirklich diese Klischee-Tische an denen fast nur Footballspieler saßen, doch das war eher Zufall und ich habe auch gleich am ersten Tag einen Tisch mit großartigen Leuten gefunden.

Die meisten meiner Freunde habe ich schon in der ersten Woche kennengelernt, da ich die Schüler in meinen Classes einfach immer angesprochen habe. Hier ein kleiner Tipp: Erzählt einfach, dass ihr Austauschschüler seid, denn die meisten Amerikaner interessieren sich dann wirklich für euch!

Freunde habe ich an meiner High School sehr schnell gefunden.

Am Ende meines Auslandssemesters zählten Amerikaner und auch viele Internationals zu meinen engen Freunden. Beispielsweise war eine meiner besten Freundinnen ein Mädchen aus Südkorea, eine andere Freundin aus Brasilien und ein Freund aus Spanien.

Neben den Schulaktivitäten wie Hoco, den Spirit Days und den ganzen Games durfte ich mit meiner Familie auch noch großartige Dinge wie Campen, Halloween, Thanksgiving, ein paar Städtetrips und sogar eine weihnachtliche Kreuzfahrt in die Bahamas erleben.

Wenn ich jetzt zurückblicke, bin ich einfach nur dankbar, dass ich diese ganzen Dinge erleben durfte. Ich würde ich diese Zeit gegen kein Geld der Welt tauschen. Also traut euch und lebt euren Traum!

Eure Julia


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