Astrid in den USA #3: Mein Auslandspraktikum in NYC

Astrid in den USA #3: Mein Auslandspraktikum in NYC

Die Hälfte von Astrids Zeit in New York ist nun vorbei. Ihr Sprachkurs ist beendet und ihr Auslandspraktikum in einer PR-Agentur, für das sich Astrid ganz schön ins Zeug legen musste, beginnt. Aber auch das Sightseeing kommt nicht zu kurz: Astrid war für ein Wochenende in Washington D.C. und erkundet weiterhin New York City mit all seinen Facetten.

Meine Praktikumsstelle in einer PR-Agentur in New York

Die Hälfte meines zweimonatigen Aufenthaltes in New York City ist leider schon vorbei und dies bedeutet für mich: »Goodbye, Language School!« und »Hello Internship!«. Seit meiner ersten Woche in der Sprachschule habe ich mich immer wieder mit meinem Praktikumskoordinator zusammengesetzt, um das passende Praktikum für mich zu finden. Wir entschieden gemeinsam, dass ich mich bei einer PR-Agentur bewerbe. Da dort nur sehr engagierte Praktikanten ins Team aufgenommen werden, musste ich mich zunächst durch einen zweiseitigen Fragebogen zu meiner Person und Public Relations vorstellen.

Blick auf die Freiheitsstatue in New YorkAnschließend wurde ich zu einem »interview« (Bewerbungsgespräch) eingeladen und habe daraufhin dann tatsächlich die Zusage erhalten. Darüber habe ich mich sehr gefreut und ich bin ehrlich gesagt auch ein bisschen stolz auf mich, dass ich dieses Auswahlverfahren so gut gemeistert habe.

Nun arbeite ich vier Tage die Woche von 9:00 bis 18:00 Uhr im »Fashion District« Tribeca. Das Büro ist groß und lichtdurchflutet, es ähnelt einem Loft. Ich habe meinen eigenen Arbeitsplatz und benötige für den größten Teil meiner Aufgaben einen Laptop. Dieses Praktikum ist definitiv eines der anspruchsvolleren hier. Es ist meine Chance, eine Menge zu lernen und meine Englischkenntnisse, die sich bereits durch meine Zeit in der Sprachschule enorm verbessert haben, noch weiter auszubauen.

Wochenendtrip nach Washington D.C.

Aber ich habe mich in der zweiten Hälfte meines ersten Monats natürlich nicht ausschließlich mit der Findung eines Praktikumsplatzes beschäftigt, sondern auch die Stadt etwas besser kennengelernt und einen Wochenendausflug mit meiner spanischen Freundin Andrea gemacht.  Dieses Mal ging es nach Washington D.C., eine Stadt ohne Wolkenkratzer, dafür mit großem Kulturangebot.

Astrid in Washington D.C.Unser erster Stopp war natürlich das Weiße Haus, in dem momentan noch Präsident Obama residiert. Besonders nah sind wir dem Weißen Haus zwar nicht gekommen, aber für mich ist es generell interessant, Orte zu besuchen, die ich bisher nur aus den Medien kenne.

Jeder, der vorhat Washington einen Besuch abzustatten, sollte sich auf jeden Fall Zeit nehmen für das Washington Monument, das Lincoln-, Jefferson- sowie Martin Luther King Memorial und einen Abend auf der M Street in Georgetown verbringen. Dort findet man viele süße Läden und kulinarische Restaurants. Wir haben zusammen mit zwei Französinnen, die wir dort kennenlernten, den Abend bei einem tollen Italiener ausklingen lassen.

Es war, wie immer, ein schönes Wochenende in den USA mit vielen Eindrücken und neuen Bekanntschaften. Ich empfehle jedem, der die Möglichkeit hat, etwas mehr Zeit in New York zu verbringen, einen Wochenendausflug mit American International Tours zu machen. American International Tours organisiert diese Trips für alle Sprachschulen in New York und bietet neben Boston (260 Dollar), Washington (270 Dollar) und den Niagarafällen (400 Dollar) auch Trips nach Philadelphia an. Ich hatte sehr viel Spaß auf diesen Wochenendausflügen und habe viele neue Kontakte knüpfen können.

Meine internationale WG in New York

Seit meinem letzten Bericht hatte ich ständig neue Mitbewohner aus unterschiedlichen Ländern. Momentan teile ich mir das Apartment mit Jule aus Russland und Quianwen aus China. Es ist immer wieder spannend, wenn jemand Neues ins Apartment einzieht und bis jetzt bin ich auch mit jedem gut ausgekommen. Klar, mit dem einen mehr, mit der anderen weniger, aber so ist das eben in einer WG. Es treffen verschiedene Gewohnheiten und hier vor allem Kulturen aufeinander, da muss man sich arrangieren. Inzwischen fühle ich mich pudelwohl in meinem Apartment und habe mir auch mein Zimmer etwas gemütlicher eingerichtet.

Typisch amerikanische Leckereien

Rainbowbagels vom The Bagel Store in New YorkIn meiner Freizeit nach der Schule habe ich oft versucht Leckereien auszuprobieren, die typisch für New York oder die USA sind. So trieb es mich eines Nachmittags nach Brooklyn zum The Bagel Store, denn dort gibt es quietsch bunte Bagels mit Zuckerwatte-Topping. Wer einen absoluten Zuckerschock erleben möchte, sollte einen »Rainbowbagel« für etwa 7 Dollar probieren. Mein Fall war es jedoch nicht.

Auch nichts für schwache Zuckernerven sind die Cupcakes von Georgetown Cupcakes. Diese haben hier durch eine Fernsehsendung große Popularität erlangt und den langen Schlangen vor den Stores nach zu urteilen sind sie noch immer sehr beliebt. Die Auswahl an Variationen ist groß und 3,25 Dollar ist verhältnismäßig günstig  für einen New Yorker Cupcake.

Freiheitsstatue und Joggen im Central Park

Freiheitsstatue in New YorkMittlerweile ist es mir auch gelungen, die Freiheitsstatue von Nahem zu betrachten. Dafür bin ich mit der Staten Island Ferry, welche kostenlos ist und im 30-Minuten-Takt vom White Hall Terminal abfährt, nach Staten Island und wieder zurück nach Manhattan gefahren. Von der Fähre hat man einen tollen Blick auf die Freiheitsstatue und genügend Zeit für ein schönes Erinnerungsfoto.

Um in Form zu bleiben gehe ich einmal die Woche im Central Park joggen. Der Park liegt nur 15 Gehminuten von meinem Apartment entfernt, das ist echt praktisch. An meinen Arbeitstagen habe ich natürlich nicht so viel Freizeit, aber ich freue mich schon jetzt auf ein weiteres Wochenende in New York.

Bis bald,
Eure Astrid

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About Astrid

Astrid

Astrid ist 19 Jahre alt und wünscht sich schon seit ihrem 14. Lebensjahr, einmal nach New York City reisen zu können. Nach ihrem Abitur 2016 erfüllt sie sich ihren Traum und macht ein zweimonatiges Praktikum im »Big Apple«.


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