Annie in Neuseeland #8: Mein Abschlussbericht

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Wenn »Kiwi Clip Contest«-Gewinnerin Annie sich heute, ein paar Wochen nach ihrer Heimkehr, Fotos von ihrem Neuseeland-Trip anschaut, wirkt alles Erlebte irgendwie unwirklich. Und das, obwohl in der Zeit, in der die Fotos gemacht wurden, alles so vollkommen selbstverständlich war. Wenn sie aus dem Fenster schaute, sah sie Kokospalmen, in den Bäumen saßen bunte Papageien. Nach der Arbeit im Weingut hing sie mit ihren Freunden in der Hängematte am Strand ab – alles total normal und jetzt?! Zurück in Deutschland wirken diese Bilder absurd.

Erst jetzt verstehe ich meine Freunde und Familie, die mich bei jedem Foto so sehr beneidet hatten. Jetzt beneide ich mich selbst!

Bye Bye Paradise!

Hängematte am Strand NeuseelandDie letzten Wochen in Neuseeland waren wenig ereignisreich. Ich hatte mich eingelebt und meinen Rhythmus gefunden. Die Tage wurden kühler, man musste morgens schon mal eine lange Hose anziehen. Viele Freunde verließen die Insel, denn auf dem Weingut war die Erntesaison vorbei. Eigentlich ein perfekter Zeitpunkt, um zu gehen.

So traurig der Abschied von Kollegen und Freunden auch war, hatte ich das Gefühl, dass der Zeitpunkt richtig gewählt war. Es war zwar alles paradiesisch und wahnsinnig toll, aber nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich eben auch an ein Leben im Paradies und mich zog es langsam wieder heim zu Familie und Freunden. Außerdem muss ich ja auch irgendwann mal weiter studieren. ;-)

Australien im Schnelldurchlauf

Um den langen Rückflug etwas aufzubrechen, flog ich erstmal nur nach Sydney und verbrachte dort eine Woche mit zwei Australierinnen und einer Amerikanerin, die ich letztes Jahr auf meinem Südinsel-Trip in NZ kennengelernt hatte.

Annie am Sydney Opera House in AustralienFür mich gab es dann Australien im Schnelldurchlauf: ich habe Sydney bei Tag und Nacht kennengelernt. Außerdem waren wir im australischen Busch wandern und haben wilde Kängurus gesehen (und waren danach Känguru-Burger essen…). Mein persönliches Highlight war jedoch der Besuch eines Konzertes im Opernhaus in Sydney, das für seine tolle Akustik bekannt ist, was für mich als Sound & Music Production-Studentin natürlich höchst spannend ist. Der Abschied von Sydney fiel mir ebenfalls nicht leicht…

Next Stop: Bangkok

Der nächste Stopp war Bangkok. Diesen Stopover hatte ich mir zu meiner Emirates-Flugreise dazu gebucht, um mir mal die Beine zu vertreten und ein bisschen was von Asien zu sehen. Ich war wirklich nur kurz dort und kann nur sagen, dass es übermüdet, gejetlagt, reizüberflutet und genervt vom langen Flug, wenig Spaß macht, in der tropischen Hitze in Bangkok zu sein und kein einziges Schild zu verstehen. Trotzdem ist es natürlich kulturell unglaublich spannend und etwas total anderes.

Ich war dennoch froh, zur richtigen Zeit wieder am richtigen Gate zu sein und dann nur noch über Dubai zurück nach Frankfurt fliegen zu müssen.

Back Home

Die Rückgewöhnung an Zuhause dauerte überhaupt nicht lange. Ich hatte nicht mal mehr einen Jetlag, womit ich eigentlich gerechnet hatte. Lediglich an die Kälte konnte ich mich nicht gewöhnen, wo es in Bangkok doch fast 40 Grad, in Sydney Mitte 30 und in NZ immerhin noch über 20 Grad gewesen waren. Zum Glück wurde es dann nach ein paar Tagen aber auch in Deutschland wärmer.

Ich habe dann nach einer Woche »Pause« direkt angefangen, in einem Theater zu arbeiten und jetzt, nach einigen Wochen, kommt es mir so vor, als wäre meine Reise um die Welt schon wieder ewig her.

Mein Fazit

Freunde WanderungEs war auf jeden Fall der beste Trip meines Lebens und ich kann jedem nur raten, auch mal einfach mit dem Rucksack loszuziehen. Am besten aber ohne die beste Freundin oder den besten Freund.

Ich war nach dem Abitur mit einer Freundin für ein Work and Travel-Jahr in Irland und im Vergleich zu meiner Neuseelandreise, die ich komplett alleine angetreten und durchgezogen habe, muss ich sagen, dass das »Alleine-Reisen« einem persönlich viel, viel mehr bringt. Man ist oft einfach gezwungen, Dinge zu tun, die man sich vielleicht sonst nicht trauen würde. Außerdem kommt man viel besser mit Einheimischen in Kontakt und integriert sich wesentlich besser und schneller. Und man ist nie allein, Freunde findet man überall! :-)

Ach, und eine Sache habe ich noch vergessen: DANKE Stepin für diesen genialen Trip, Danke Emirates und Danke 100% New Zealand! Ihr habt mir wirklich die beste Zeit meines Lebens geschenkt! :-)

Eure Annie

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About Annie

Annie

Annie (20) aus Hessen ist die Gewinnerin von unserem Kiwi Clip Contest und berichtet live aus Neuseeland von ihren Erlebnissen. Mit dem Gewinn der Working-Holiday-Reise ist für sie ein großer Traum in Erfüllung gegangen: Ein Jahr wird die Studentin in Neuseeland reisen und arbeiten. Im Rahmen ihrer Work and Travel-Zeit ist sowohl ein Praktikum im Medienbereich, als auch Farmarbeit, ein Surfkurs und ein Bungee-Jump geplant. Sie ist total gespannt auf die herrlichen Landschaften dieser Insel und, was sie alles in Neuseeland erleben wird.

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