Annie in Neuseeland #4: Erlebnisreiche erste Wochen

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Über einen Monat ist Annie, die Gewinnerin des Kiwi Clip Contest nun schon in Neuseeland. In den vergangenen Wochen ist bei ihr so einiges passiert. Während sie in ihrem letzten Post von ihrer Ankunft und den ersten Erlebnissen im Land der weißen Woche berichtet hat, beschreibt sie heute ihr Kiwi-Leben in Devonport, ihr Auslandspraktikum und ihren »Hop-on Hop-off«-Trip mit dem »Stray«-Bus.

In den 7 Tagen, in denen ich mit Stray unterwegs war, habe ich extrem viel erlebt.

Kiwi-Life

Strandhaus am Piha Beach in NeuseelandIch habe mich gut bei meiner Gastfamilie in Devonport eingelebt. Meine Gastschwester und ihr Freund hatten häufig Besuch von ihren Freunden und die weltberühmte Sängerin Lorde, die ebenfalls in Devonport lebt, gehörte auch dazu. Ich habe sie allerdings nicht erkannt, als ich mit ihr geredet habe und erst nachher erfahren, wer da vor unserem Kamin saß. :-)

Knapp eine Woche nach meiner Ankunft, habe ich bei einem Tagesausflug zum Piha Beach beim Surfen ein paar Neuseeländer in meinem Alter kennengelernt. Mit ihnen konnte ich die nächsten paar Wochenenden in einem Strandhaus in Piha verbringen. Da einer von ihnen dort als Surflehrer arbeitet, durften wir sogar gratis übernachten. Die Zeit war einfach herrlich. Neben dem Surfen sind wir bei schönstem Wetter auch sehr viel gewandert und geklettert. Es ist toll, durch die einheimischen Freunde das Land nicht nur aus der Touristensicht kennenzulernen und auch die Sprache mit dem witzigen Kiwi-Akzent zu hören.

Mein Praktikum

Büro einer PR-Agentur in AucklandMein Praktikum ist mittlerweile schon vorbei und stellte sich als noch entspannter heraus, als ich erwartet hatte. Das gesamte Büro wurde in meiner zweiten Praktikumswoche in ein neues Gebäude in einem anderen Stadtteil verlegt. Die andere Praktikantin und ich gingen leider in dem ganzen Umzug etwas unter und wir bekamen nicht wirklich viele Aufgaben.

Ganz so schlimm war das allerdings auch nicht, denn so hatten wir genug Zeit und Energie, nach der Arbeit noch etwas zu unternehmen. Ich musste mich ja nebenbei auch noch um Dinge, wie die Eröffnung eines Kontos oder die Beantragung der neuseeländischen Steuernummer kümmern.

Freizeit in Neuseeland

Die Partnerorganisation von Stepin, die das Praktikum und den Farmstay organisiert, bietet jede Woche mehrere Aktivitäten an. Donnerstagabends zum Beispiel ist »Pub Crawl« angesagt, an dem jede Woche über 200 Backpacker aus der ganzen Welt teilnehmen. Ich finde es zwar besser, Zeit mit Einheimischen zu verbringen, aber trotzdem sind diese »Pub Crawls« eine super Gelegenheit, um andere Backpacker kennenzulernen. Wir waren mehrmals dabei und haben es dementsprechend freitag morgens dann auch nicht wirklich früh zur Arbeit geschafft. ;-)

»Hop-on Hop-off«

Die freie Woche zwischen Praktikum und Farmstay nutzte ich, um die Nordinsel mit meinem Stray-Bus-Pass (Teil meines Gewinns) zu erkunden. Der Stray-Bus ist ein »Hop-on Hop-off«-Touristenbus, der verschiedene Stationen auf einer festgelegten Route abfährt und den Teilnehmern jede Nacht ein Bett in einem Hostel garantiert (die Übernachtungen und die Verpflegung zahlt man natürlich selbst).

Stray-Hop-on hop-off-Tour durch NeuseelandDer Bus fährt nie einfach nur von A nach B, sondern hält immer dann, wenn es draußen etwas Spannendes zu sehen gibt. Man kann direkt beim Busfahrer Aktivitäten buchen (Fallschirmsprung, Kayaktouren, Maori-Kochkurse, geführte Wanderungen, etc.). Wenn man alle coolen Aktivitäten mitmachen möchte, ist man allerdings schnell sein Geld los.

Ich bin mit einer Freundin von Auckland bis Taupo mitgefahren. Ursprünglich war geplant, bis Wellington runterzufahren, aber weil es sich doch als recht stressig und anstrengend herausstellte, jede Nacht in einem anderen Hostel zu schlafen und ständig unterwegs zu sein, haben wir in Raglan und Taupo die Übernachtungsstopps jeweils verlängert. Die Busfahrer sind verrückte Vögel und erzählen permanent (un)interessante Dinge über Neuseeland und die Welt. Die Atmosphäre in den Bussen ist immer sehr locker und witzig und man lernt schnell neue Leute kennen.

7 Tage voller Abenteuer

In den 7 Tagen, in denen ich mit Stray unterwegs war, habe ich extrem viel erlebt. Unter anderem war ich zwei Tage lang surfen in Raglan, durch die »Waitomo Caves« klettern und Glühwürmchen gucken, viele Wasserfälle anschauen, in natürlichen heißen Quellen in Rotorua und Taupo baden, bei einer modernen Maori-Familie ein traditionelles »Hangi«-Abendessen essen, über Hängebrücken klettern und noch viel, viel mehr.

Annie surft in Raglan, NeuseelandUnd jetzt, da ich weiß, wie das Stray-System funktioniert, ist es auch nicht mehr so kompliziert wie am Anfang. Trotzdem werde ich, wenn ich den nächsten Trip mit Stray mache, von Beginn an mehr Zeit für die einzelnen Stopps einplanen. Man nimmt sonst einfach zu wenig von den einzelnen Ereignissen mit, weil zu viel, zu schnell hintereinander passiert.

Ich habe allerdings auch Leute kennengelernt, die über einen Monat lang mit Stray reisen und wirklich das volle Programm mit täglichem Hostelwechsel mitmachen. Naja, jeder ist ein anderer Reise-Typ – ich bin eben lieber länger an bestimmten Orten und erkunde sie dann genauer, als dass ich überall nur mal kurz anhalte.

Das war erstmal ein kleiner Überblick von meinen erlebnisreichen ersten 5 Wochen in Neuseeland. Seit zwei Tagen bin ich jetzt auf einer Alpaka-Farm nördlich von Helensville mitten im Nirgendwo, aber davon dann mehr im nächsten Bericht.

Eure Annie

Annies vorheriger ArtikelMehr Infos zu Neuseeland

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About Annie

Annie

Annie (20) aus Hessen ist die Gewinnerin von unserem Kiwi Clip Contest und berichtet live aus Neuseeland von ihren Erlebnissen. Mit dem Gewinn der Working-Holiday-Reise ist für sie ein großer Traum in Erfüllung gegangen: Ein Jahr wird die Studentin in Neuseeland reisen und arbeiten. Im Rahmen ihrer Work and Travel-Zeit ist sowohl ein Praktikum im Medienbereich, als auch Farmarbeit, ein Surfkurs und ein Bungee-Jump geplant. Sie ist total gespannt auf die herrlichen Landschaften dieser Insel und, was sie alles in Neuseeland erleben wird.

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