Annie in Neuseeland #2: Jetzt wird’s ernst!

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Für unsere Kiwi Clip Contest-Gewinnerin wird es nun langsam ernst. In wenigen Tagen startet Annie aus Hessen in ihr Neuseeland-Abenteuer. Während sie in ihrem letzten Blogpost noch von ihren Vorbereitungen für ihr Work and Travel-Jahr berichtet hat, geht es heute um ihren Praktikumsplatz in Auckland, ihre neuseeländische Gastfamilie und ihre Pläne für die Zeit nach ihrem Auslandspraktikum.

Ich liebe den Sommer und bin froh, den langen, grauen deutschen Winter am anderen Ende der Welt mit Sonnenbrille und T-Shirt umgehen zu können.

Alles organisiert!

In wenigen Tagen geht mein Trip los. So langsam kommt auch die Aufregung, doch Angst habe ich zum Glück fast gar keine. Alles ist schon organisiert – mein Flug, die ersten Nächte im Hostel, der Transfer in meine Gastfamilie, mein Praktikum… Es ist wirklich ein sehr gutes Gefühl, dass die ersten paar Wochen bereits fest arrangiert und vorbereitet sind.

Kiwi Clip Contest-Gewinnerin Annies ReiseunterlagenIch erinnere mich noch gut daran, wie unsicher und auch etwas ängstlich ich damals zum Work and Travel-Aufenthalt nach Irland geflogen bin. Damals wusste ich nur, dass ich lediglich 5 Tage Zeit hatte und dann bereits einen Job gefunden haben musste.

Doch diesmal ist das anders und alles wurde dank des Kiwi Clip Contest bzw. meines Gewinnes schon für mich geplant. Dafür bin ich extrem dankbar und genieße es, mich nicht um alles kümmern zu müssen. :-)

Was nehme ich mit?

Ich beginne meinen Rucksack zu packen und bin erstaunt, auf wie viel ich verzichten kann. Vieles werde ich mir erst in Neuseeland kaufen, wenn ich es wirklich brauche – die Erfahrung vom »Viel-zu-viel-mitnehmen« habe ich bereits gemacht!

Glücklicherweise stehen in Neuseeland jetzt Frühling und Sommer bevor, sodass ich die dicken Winterjacken und -pullis zuhause lassen kann. Ich liebe den Sommer und bin froh, den langen, grauen deutschen Winter am anderen Ende der Welt mit Sonnenbrille und T-Shirt umgehen zu können.

Mein Praktikumsplatz

Gespannt habe ich die letzten Tage auf die Bestätigung meines Praktikumsplatzes gewartet. Jetzt steht es fest: Ich werde vier Wochen lang bei einem Musik- und Jugendkulturmagazin arbeiten. Das Büro befindet sich mitten in Auckland, nur ein paar hundert Meter vom Hafen entfernt.

Die neuseeländische Gastfamilie

Das Haus der Gastfamilie, bei der ich während der Zeit des Praktikums wohnen werde, liegt auf der Halbinsel Devonport. Das heißt, dass ich jeden Tag mit der Fähre zur Arbeit fahren werde und das finde ich total klasse. Devonport scheint generell sehr, sehr schön zu sein. Ich bin absolut kein Fan von Großstädten, Hochhäusern und engen Wohnungen, aber so ist es in Auckland – vor allem in Devonport – glücklicherweise nicht.

Annie mit ihrem Hund im GartenIch habe gelesen, dass die Neuseeländer gerne im eigenen Haus mit Garten wohnen und wenn man sich Auckland bei Google Maps anschaut, sieht man, dass das stimmt. Es ist sehr, sehr weitläufig und besteht zum großen Teil aus Einfamilienhäusern. In so einem werde ich dann auch wohnen, auf einer schönen Halbinsel mit Stränden und Hügeln, auf die man klettern kann, um die Aussicht aufs Meer genießen zu können. :-)

Jetlag?

Eher weniger Lust habe ich auf die ersten beiden Nächte im Hostel. Ich kann überhaupt nicht einschätzen, wie hart mich der Jetlag treffen wird, weil ich noch nie einen hatte. Ich habe meine Freunde gefragt, und viele meinten, dass die ersten Tage einfach unglaublich anstrengend sein werden, weil die innere Uhr vollkommen durcheinander ist. Aber da muss man durch…

Nach (nur!) zwei Nächten im Hostel werde ich dann ja auch schon von meiner Gastgeberin am Hafen von Devonport abgeholt und mein eigenes Zimmer für die nächsten Wochen beziehen.

Und nach dem Praktikum?

Nach dem Praktikum geht es (wahrscheinlich mit ein paar Tagen Pause, um einige Kurztrips mit dem Stray-Bus zu unternehmen) auf die Schaffarm. Ich habe mittlerweile viel über Neuseeland gelesen und möchte jetzt gerne einfach nur los und alles mit eigenen Augen sehen. Ganz besonders reizvoll finde ich die Tatsache, dass man beim Wandern wahrscheinlich ungestört ist, da die Gegenden teilweise vollkommen unbewohnt sind, sodass man wirklich seine Ruhe hat.

Jetzt wird’s ernst!

Vor dem Flug habe ich schon ziemlichen Respekt, weil ich noch nie so lange und so weit geflogen bin. Und das Ganze auch noch alleine, mit Zwischenstopps und Umsteigen. Da überkommt mich schon manchmal ein leicht mulmiges Gefühl, aber ich denke, das ist normal.

Reisepass, Kamera und Co. von AnnieDer Abschied von Freunden und Familie wird nicht so leicht werden. Ich weiß allerdings, dass solche Abschiede immer nur während des Abschieds traurig sind. Ein paar Minuten später, wenn man im Flieger sitzt, geht es einem meistens schon viel besser und man ist voller Vorfreude und möchte einfach nur los. Beruhigend ist auch, dass ich meinen Rückflug einfach vorverlegen und jederzeit wieder zurückfliegen kann. :-)

Dies war mein letzter Blogpost vor meiner Ausreise ans andere Ende der Welt. Im nächsten Bericht erfahrt ihr alles über den Flug, die Ankunft in Neuseeland und meinen Praktikumsplatz in Auckland. Bis bald!

Eure Annie

Annies vorheriger ArtikelMehr Infos zu Neuseeland

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About Annie

Annie

Annie (20) aus Hessen ist die Gewinnerin von unserem Kiwi Clip Contest und berichtet live aus Neuseeland von ihren Erlebnissen. Mit dem Gewinn der Working-Holiday-Reise ist für sie ein großer Traum in Erfüllung gegangen: Ein Jahr wird die Studentin in Neuseeland reisen und arbeiten. Im Rahmen ihrer Work and Travel-Zeit ist sowohl ein Praktikum im Medienbereich, als auch Farmarbeit, ein Surfkurs und ein Bungee-Jump geplant. Sie ist total gespannt auf die herrlichen Landschaften dieser Insel und, was sie alles in Neuseeland erleben wird.

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