Daniel in Australien #14: Geocaching – Schnitzeljagd 2.0 in Sydney

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Warst du schon einmal Geocachen? Daniel, unser Gastautor in Australien, hat es ausprobiert – in Sydney. Und dabei Orte entdeckt, die er als normaler Tourist einfach übersehen hätte!

Mitten in Sydney denke ich oft, dass es hier wirklich alles gibt. Geschäftige Straßen, Kaufhäuser, Parks mit ganz viel Grün, einfach sehr bunte und vielseitige Ecken. Gewissermaßen alles, was man will, auf einem kleinen Fleckchen Erde. Und dann habe ich mich mit einem Freund aufgemacht zum Geocaching.

Die Regeln kurz und knapp

Cache in einem hohlen BaumFalls du es nicht kennst: Geocaching kann man als digitale Schnitzeljagd bezeichnen. Im Internet findet man Koordinaten zu verschiedenen sogenannten Caches, die man in einen GPS-Empfänger eingibt. Anhand dieser Koordinaten geht dann die Suche los.

Es ist jedoch nicht so einfach, wie es sich anhört, denn die Caches sind gut versteckt, damit sie nicht von Unwissenden, den so genannten Muggles, gefunden werden. Denn dann kann es passieren, dass die Dosen einfach weggeworfen oder mitgenommen werden. Deshalb ist es ganz wichtig, dass man unauffällig ist und die Verstecke geheim hält.

Bei manchen Caches muss man auch Rätsel lösen, um die Koordinaten des Verstecks zu bekommen. In den Dosen ist dann alles Mögliche zu finden, das man tauschen kann. Kleine Kettenanhänger, Figuren, Münzen, Notizbücher, Stifte, Bilder etc. Manchmal findet man auch eine Kamera und kann so ein Foto von sich machen. Das ist für den Besitzer des Caches, der dann die Bilder der Finder veröffentlichen kann. Aber der wichtigste Gegenstand im Cache ist das Logbuch, in dem sich jeder nach erfolgreichem Fund einträgt.

Mit Geocaching ganz neue Seiten an Sydney entdecken

So viel zur Theorie. Worauf ich aber eigentlich hinaus will, sind die wunderschönen Gegenden, die man auf den Touren entdeckt. Uns hat es beim ersten Mal durch ein kleines Waldstück geführt, in dem kleine Bäche und Wasserfälle flossen. es ging durch dichtes Buschwerk und unter umgestürzten Baumstämmen entlang, vorbei an zerfallenen Brücken und uralten Steinmauern, bis wir den Cache gut versteckt in einem hohlen Baumstumpf fanden.
Manche sind besser, manche schlechter verstecktDer erste Erfolg des Tages. Jedoch war es danach noch lange nicht vorbei. Weiter ging es an ein altes Denkmal, in dessen Mauer in einem Spalt kaum sichtbar eine kleine Dose zu erkennen war. Wir haben Seiten von Sydney gesehen, die wir bei einem gewöhnlichen Spaziergang niemals entdeckt hätten. Zum Beispiel einen alten Friedhof, auf dem wir knapp zwei Stunden verbracht haben.

Mit Fragen über die verschiedenen Gräber, die wir natürlich erst einmal finden mussten, rechneten wir die Koordinaten für den Cache aus. Sehr anstrengend und zeitaufwändig. Dafür wurden wir aber zum dritten Mal an diesem Tag mit einem schönen Ort belohnt, den wir sonst niemals gefunden hätten.

Mein Schatz!

Cache auf dem WaldbodenUns ist beim Cachen auch weniger der Inhalt der Dose wichtig, sondern vielmehr das Suchen und natürlich Finden des Schatzes. Und wir sind schon sehr gespannt, wo wir beim nächsten Mal landen und durch welches unwegsame Gelände wir uns kämpfen müssen. Aber in einer Sache bin ich mir absolut sicher. Es wird wieder eine Gegend, die so anders ist, als der Rest dieser riesigen Stadt, dass es sich bestimmt lohnt.

Daniels vorheriger Artikel Deine Möglichkeiten in Australien

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