Daniel in Australien #15: Ein Trip in die Blue Mountains

Daniel in Australien #15: Ein Trip in die Blue Mountains

Daniel hat sich während seiner Zeit in Australien endlich auf den Weg in die Blue Mountains zu einer Höhlenbesichtigung und den Three Sisters gemacht. Ob sich eine Führung durch die Höhlen lohnt und bei welchem Licht man sich die drei Schwestern am besten anschaut, erfährst du hier.

Wer hat sich schon immer gefragt, wo die blauen Berge aus dem berühmten Kinderlied denn nun sind? Jetzt weiß ich es. Sie sind in Australien, nicht weit von Sydney entfernt. Nach etwa 60 Kilometern erreicht man die Blue Mountains, die sich aber noch tausende Quadratkilometer weiter erstrecken.

Unsere kleine Reise in die blauen Berge

Blue MountainsFür uns war die Reise erst nach etwa 160 Kilometern an den Jenolan Caves zu Ende. Ist nicht weit, würdest du sagen, aber in Australien darf man auf Autobahnen maximal 110 km/h fahren. Und schon bei fünf mehr ist mit satten Strafen von mehr als 100 Dollar zu rechnen.

Wir sind es also gemütlich angegangen, morgens gegen halb zehn gestartet und waren zweieinhalb Stunden später an den Höhlen. Nach einer kurzen Tour alleine mit einer Art Telefon, an dem uns die komplette Geschichte von der  Entdeckung bis heute erklärt wurde, ging es dann auf zum richtigen Höhlenrundgang mit Führung.

Und hinein geht es in die riesigen Höhlen

40 Dollar für zwei Stunden, in denen uns aber wirklich alles ganz genau erklärt wurde und in denen wir tolle Höhlen gesehen haben. Manche so groß wie ein Fußballfeld, mehr als 50 Meter vom Boden bis zur Decke. Und wenn man ganz leise stehen bleibt, hört man das Wasser tropfen. Manche der Tropfsteine sind 450 Millionen Jahre alt und wachsen immer noch, denn – wie wir gelernt haben – wo es nass ist, ist immer noch Bewegung. Unterirdische Seen gibt es in den Höhlen auch. Das Wasser ist so klar, dass sich alles darin spiegelt, als gäbe es zwei Räume.

See in einer Höhle der Blue MountainsDie Entdecker haben damals Löcher in die Höhlenwände geschlagen und sich durch die rutschigen Hallen gekämpft. Wir konnten glücklicherweise die angelegten Treppen benutzen, denn die Böden waren zum Teil wirklich sehr rutschig. Schon vor 14 000 Jahren sollen Aborigines in den Höhlen gewesen sein.

Toll war, dass unsere Höhlenexpertin erzählt hat, als würde sie alles zum ersten Mal einem Publikum präsentieren. Mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft. So haben sich die zwei Stunden auf jeden Fall gelohnt, auch wenn wir uns die Hälfte der Zeit bücken mussten, um nicht an die Decken zu stoßen.

Auch die Gruppengröße war mit etwa 20 Leuten sehr angenehm. So mussten wir nie lange warten, wenn es Leitern hinauf oder hinunter ging. Die Längen der Touren werden übrigens anhand der Anzahl der Treppenstufen angegeben. Bei uns waren es knapp 1400, was allerdings gut zu schaffen war. Lasst euch also von einem Besuch in den Blue Mountains nicht wegen der Treppen abhalten. Es lohnt sich auf jeden Fall. Und an einem richtig heißen Tag sind im Inneren der Höhlen immer angenehme 16 Grad Celsius.

Die drei Schwestern bei Sonnenuntergang

Daniel vor den drei SchwesternAuf dem Rückweg nach Sydney – oder auch auf dem Hinweg zu den Blue Mountains – solltest du eine Attraktion auf jeden Fall gesehen haben. Denn ungefähr in der Mitte des Weges zu den Jenolan Caves gibt es eine Aussichtsplattform, von denen aus man die Three Sisters sehen kann. Drei Felsen, die hoch in den Himmel ragen. Eines der Wahrzeichen der Blue Mountains. Wir haben sie bei Sonnenuntergang gesehen. Aber bei Sonnenaufgang soll es auch traumhaft schön sein.

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