10 Dinge, an die man sich in China erst einmal gewöhnen muss

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Hocktoiletten, auf den Boden spucken, Menschengedränge und »Split Pants« – erfahre mehr über die kulturellen Besonderheiten Chinas! Das Reich der Mitte ist in den Köpfen vieler Deutscher ein Land, mit dem es nur wenige kulturelle Berührungspunkte gibt. Tatsächlich gibt es einige außergewöhnliche Gepflogenheiten, Umgangsformen und Regeln, an die man sich als Europäer vielleicht zunächst gewöhnen muss. Doch wenn du erst einmal hinter die kulturelle Schranke geschaut hast, wirst du das Land des Lächelns lieben lernen und dem Abenteuer China steht nichts mehr im Weg!

1. Grundkenntnisse in Mandarin

Reklametafeln mit chinesischen SchriftzeichenAußerhalb von Peking, Shanghai und Guangzhou, den großen internationalen Städten in China, wirst du ohne wenigstens minimale Sprachkenntnisse in Mandarin zu haben, nicht verstanden. Deshalb solltest du nicht allzu viele Hemmungen haben, dich mit Händen und Füßen zu verständigen.

Du kannst aber auch einfach vor der Ausreise oder vor Ort die wichtigsten Phrasen auf Mandarin lernen, das reicht meist auch schon aus, um einkaufen gehen zu können.

2. Nonstop-Kommunikation

Chinesen ist Stille unter fremden Menschen unangenehm. Man wird in China in einer gefüllten S-Bahn niemals vollkommene Stille erleben. Man unterhält sich immer über irgendwas. Dabei ist es unwichtig, ob man die Menschen neben einem kennt oder nicht. Aus diesem Grund erscheinen die Deutschen den Chinesen manchmal als kalt und eher unhöflich. Denn bei uns ist es ja eher normal, dass man nicht sofort oder grundlos wildfremde Menschen anspricht.

3. Menschenmassen

Chinesen haben keine Angst vor Menschenmengen und Gedränge. Wenn ein Bus für deutsche Verhältnisse voll ist, quetschen sich in China noch zehn weitere Menschen hinein. Dasselbe gilt für alle Sehenswürdigkeiten oder Kaufhäuser.

Menschenmassen in BeijingWenn du in China reisen willst, achte darauf, dass du nicht unbedingt an den nationalen Feiertagen reist, denn dann ist in den öffentlichen Verkehrsmitteln dreimal mehr los als üblich und die Tickets schon Wochen vorher ausgebucht.

Wenn du trotzdem in dem Zeitraum reisen musst, stell dich auf lange Wartezeiten ein, damit du deine nächsten Verbindungen nicht verpasst.

4. Spontane Verspätung

Du solltest dich in China nicht unbedingt auf Fahrpläne verlassen. Du musst auf spontane Fahrplanänderungen oder generell etwa fünf bis zehn Minuten Verspätung gefasst sein. Wenn du nicht sicher bist, ob du an der richtigen Stelle stehst, schau dich einfach um und suche Menschen mit demselben Ticket wie du! Oder frag das Personal, die werden dir die richtigen Anweisungen geben. Frag lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig, falls sich spontan etwas ändert.

5. Angestarrt werden

Du wirst sehr oft angestarrt werden, denn manche Chinesen haben in ihrem Leben noch nie einen Ausländer gesehen und sind neugierig.

Chinese mit HutDas kann manchmal echt hilfreich sein, wenn du an einem Bahnhof nicht weißt, wo du hin musst und dich gerade jemand anspricht, der ein wenig Englisch kann. Sie wollen ihre Englischkenntnisse auf die Probe stellen und helfen dir gerne bei deinen Problemen weiter.

Generell wirst du wahrscheinlich immer im Fokus der Aufmerksamkeit stehen – du bist als Ausländer halt etwas Besonderes.

6. Auf den Boden spucken

Jedermann kann jederzeit und überall auf den Boden spucken, was nicht allzu appetitlich klingt. Die Chinesen reinigen damit ihre Kehle. Besonders bei älteren Generationen ist dieser Brauch durchaus verbreitet, jüngere Chinesen sieht man dabei eher weniger. Man kann sogar in Bussen solche Spuckreste vorfinden. Also schau am besten immer, wohin du trittst.

7. Trinkwasser

Trink niemals das Leitungswasser! Das kann in China sehr gesundheitsgefährdend sein, weil die Wasserqualität extrem schlecht ist. Egal in welcher Region des Landes du dich aufhältst. Meist gibt es an Schulen und auch an öffentlichen Bahnhöfen Trinkwasserstationen, wo du dir umsonst deine Flaschen wieder auffüllen kannst. Falls du länger in China lebst, solltest du dir einen Trinkwasserspender besorgen, wofür du 18-Liter-Wasserflaschen kaufen kannst. Benutz das Wasser am besten auch zum Kochen.

Hocktoilette in China8. Hocktoiletten

Grundsätzlich gibt es in allen öffentlichen Einrichtungen Hocktoiletten im Boden. In privaten Wohnungen sind allerdings die Sitztoiletten üblicher. Keine Sorge, mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Es ist im Prinzip sogar hygienischer, weil man nichts berühren muss.

Auch Babys und Kleinkinder haben »Split Pants« mit einem Schlitz in der Mitte an, sodass sie sich einfach hinhocken können, ohne ihre Hose ausziehen zu müssen – teilweise auch überall, wo es ihnen gerade passt.

9. Abwassersystem

In manchen Gebäuden darf das Toilettenpapier nicht heruntergespült werden! Das hat einen ganz bestimmten Grund: die Rohre sind so klein, dass sie bei zu viel Toilettenpapier sofort verstopfen. Meist steht dann ein Mülleimer neben der Toilette bereit. Da muss man ein Auge zudrücken – lieber den Mülleimer regelmäßig rausbringen, als irgendwann die Toilette nicht mehr benutzen zu können.

10. Hilfsbereitschaft

Nach all diesen Kulturschocks: Es gibt in China auch sehr viele hilfsbereite Menschen, die dir immer aus der Patsche helfen, auch wenn sie nur bröckchenweise Englisch sprechen können. Denn Chinesen sind unglaublich neugierig und freuen sich, wenn sie sich mit dir unterhalten können! Also bei Problemen jeglicher Art, solltest du keine Scheu haben, die Leute um dich herum anzusprechen. Sie werden sich geehrt fühlen, dir zu helfen!

Sie werden für dich bei Bahnhöfen anrufen, um zu klären, ob du deine Anschlusszüge wegen einer Verspätung noch bekommst. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, werden sie dir tausend Tipps geben, wie du sonst weiterkommst, oder dir zur Not auch ein Schlafquartier oder ein gutes Hostel anbieten! Es kann sogar vorkommen, dass ein ganzes Zugabteil sich um dich schart und berät, was du tun sollst.

Klingt doch spannend, oder? Wenn du mehr über die chinesische Kultur erfahren willst oder sogar einen längeren Aufenthalt in China planst, schau auf jeden Fall auch mal in unsere Travel-Tipps: Hilfreiche Fragen, Antworten und Checklisten für einen easy Einstieg ins Reich der Mitte!

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