Dar es Salaam, Sonntag, 27.06.2010, 16:40 Uhr Ortszeit. Noch 20 Minuten und dann steht er an: Der Klassiker aller Fußballspiele, Deutschland gegen England im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft.
Der Garten des Goethe Institut ist zum gemeinsamen Public Viewing bereits gut gefüllt. Dann der Anruf: Das bestellte Bier kommt nicht! Typisch Afrika denke ich! Also zur Pizzeria nebenan, um welches zu besorgen. Die wird von Moslems betrieben, shit! Schnell renne ich zum nächsten Shop und besorge einen Vorrat kaltes „Kilimanjaro“! Pünktlich zur Nationalhymne bin ich zurück! Die Stimmung ist anfangs noch sehr verhalten. Das liegt an der Anspannung und den politisch „sehr korrekten“ Zuschauern. Aber in der letzten Reihe wird gesungen und angefeuert. Ich gehöre dazu!
Der Spielverlauf ist bekannt! So waren die Gefühle in der ersten Halbzeit dann auch sehr wechselhaft! Anspannung, Erleichterung, erneutes Bangen und dann die große Schadensfreude (Wembley lässt grüßen)! Der Verlauf der zweiten Halbzeit sorgte dann endgültig für Partylaune! 4:1 gegen England, was für ein Sieg!
Darauf gab es erst mal ne Pizza (mit einem Wasser) und anschließend ging es mit einer großen Gruppe in die Q-Bar, um dort unseren Gegner für das Viertelfinale unter Beobachtung zu nehmen. Jetzt heißt es für Samstag also: „Wir brauchen keinen Messi, wir brauchen kein Maradona! Wir haben unseren Basti, Basti Schweinsteiger! Say UH AH Schweinsteiger say UH AH Schweinsteiger!“
Ein Gastartikel von Jan Burda, der uns auch die Bilder zur Verfügung gestellt hat.









Super Bericht. Es ist schon interessant wo überall auf der Welt die deutschen Fans das Spiel unserer Nationalmannschaft verfolgt haben. Der 4:1 Sieg war ein historisches Ereignis, da weiß man auch noch in 50 Jahren wo man zu diesem Zeitpunkt war.