Morgens um halb 4 in Las Vegas

Rien ne va plus. Nichts geht mehr. Das dachten wir auch, als wir nach einer durchgetanzten Nacht in Vegas auf dem Rückweg zum Hotel waren. Bei einem kleinen Zwischenstopp im berühmten „Treasure Island“ kam ich mit meinen Freunden an einer merkwürdig aussehenden Bar vorbei, die dann doch unser Interesse weckte. „Oxygen Bar & Engery Drinks“ stand dort geschrieben.

Das mussten wir natürlich ausprobieren. Wir wollten schon immer mal eine Sauerstoff-Bar testen! Die Preise waren übertrieben hoch, aber das konnte uns nicht davon abhalten, die Barhocker vor den „Sauerstoff-Tankstellen“ einzunehmen.

Nachdem wir die kleinen Schläuche an der Nase befestigt hatten (etwas gewöhnungsbedürftig), konnten wir die sogenannten „Flavours“ einstellen. Möchte ich 100% “Appletini” oder doch lieber ein bisschen „Watermelon“? Schlafe ich bei 80% „Tranquility“ vielleicht ein, anstatt wach zu werden?

Nach einem „Luft-Cocktail“ für 20 $ (20 Minunten) fühlt man sich doch glatt besser. Nüchtern wird man leider nicht, besonders da die Barkeeper einem parallel immer wieder Wodka- Red Bull einschenken. ;) Aber dafür wach (vielleicht lag es auch am Red Bull?). Jedenfalls waren wir nach dem Besuch der Bar wieder fit, um noch den Dancefloor des populären „Rain Nightclubs“ unsicher zu machen.

Fazit: Der Spaßfaktor ist sehr hoch, die Wirkung eher gering. Dennoch: unbedingt empfehlenswert! :-)

Für Neugierige: http://www.kahunaville.com

Ein Erkundungsbericht von Sara Thielsch.

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Erkundet und berichtet von: Gastautor

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