Mein Leben vor Stepin
Meine weltoffene Heimatstadt Hamburg habe ich nach Schule und Ausbildung verlassen, um die Welt zu entdecken. Das war mein Ziel. Ein Jahr habe ich in London als Au-pair und ein weiteres Jahr als Kinderfrau in Paris in einem besonders spannenden Umfeld gearbeitet. Im Anschluss bin ich viele Jahre als Flugbegleiterin geflogen, der ideale Beruf für mich. Indien, Arabische Staaten, die USA, auch Afrika, wo ich guten Kontakt zu einem SOS-Kinderdorf pflegte, waren bevorzugte Destinationen, beruflich und privat. Nachdem mein Sohn mit Stepin ein High School Jahr in Australien verbracht hatte, bin ich aus Überzeugung als Jugendberaterin bei Stepin „hängengeblieben“. Jedes Familienmitglied hat mehr als ein Jahr im Ausland verbracht und beruflich sind wir inzwischen alle mit der Luftfahrt verbunden. Gerade durch die Auslandsaufenthalte aber auch mit dem Heimatland Deutschland.
Das ist mein Stepin-Lieblingsprogramm
High School Classic Australien und USA. Diese Länder sind mir besonders vertraut und dorthin habe ich bleibende Beziehungen geknüpft. Ich hatte für Stepin die Gelegenheit, unsere Austauschschüler zum Vorbereitungsseminar nach New York zu begleiten und lernte so auch Mitarbeiter unserer Amerikanischen Partner kennen. Ich möchte die jungen Leute ermutigen, sich auf eine unbekannte Region und ein anders strukturiertes Schulsystem mit individueller Auswahl der Fächer einzulassen. Auch am Rande des Deserts, meiner bevorzugten Landschaft, kann es ein unvergessliches, positiv besetztes Schuljahr werden.
Drei Begriffe, die mich am besten beschreiben
spontan, begeisterungsfähig, empathisch
Dieses Auslandserlebnis werde ich nie vergessen
Kenia. Der Peugot-Service bringt uns zwei Europäerinnen in einer Tagesreise vom Mount Kenya zurück nach Nairobi. Das Auto ist für 8 Personen ausgelegt. Nach diversen Stopps in Dörfern am Rande der roten Sandpiste sind wir 15 Passagiere plus Hühner und Körbe, die auf dem Gepäckturm des Daches keinen Platz mehr finden. Überladen? Nicht in Afrika. Zum Entladen werden, inzwischen ist es Nacht geworden, erst einige Townships angefahren, bevor der Fahrer uns ins feine Wohngebiet von Nairobi zurückbringt.








