Nicht Kür, sondern Pflicht
Die Otto Beisheim School of Management (WHU) in Vallendar gilt als eine der großen Talentschmieden für den Management-Nachwuchs in Deutschland. Stepin sprach mit Steffen Löv, Programm- Direktor der Programme Bachelor of Science und Master of Science an der WHU darüber, warum Auslandserfahrung heute ein so wichtiger Faktor für die Karriere ist.
Stepin: Welche Rolle spielt Auslandserfahrung im Studienkonzept der WHU?
Steffen Löv: Unser Studienkonzept ist sehr stark international ausgerichtet. Jeder Teilnehmer des Bachelor-Programms verbringt mindestens ein Semester im Ausland. Wir haben ein Netzwerk von über 170 Universitäten in aller Welt, mit denen wir hier zusammenarbeiten.
Unser Ziel ist es, die jungen Menschen auf die zunehmend international geprägte Arbeitswelt vorzubereiten. Die Wertschöpfungskette beschränkt sich eben heute nicht mehr nur auf das eigene Land, sondern ist global zu sehen. Mehr denn je ist es also für Manager von Bedeutung, über den eigenen Tellerrand zu schauen und sich in einer Fremdsprache sicher ausdrücken zu können.
Englisch ist an der WHU Pflicht, Spanisch und Französisch folgen auf der Beliebtheitsskala unserer Studenten.
Stepin: Welchen Vorteil bringen aus Ihrer Sicht junge Menschen mit, die bereits vor ihrem Studium Auslandserfahrung gesammelt haben?
Steffen Löv: Junge Menschen, die zum ersten Mal für längere Zeit im Ausland leben, machen einen echten Sprung in ihrer Entwicklung. Und das sowohl was die Sprachkenntnisse angeht als auch in ihrem persönlichen Reifeprozess und ihrer interkulturellen Kompetenz.
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