Auslandsaufenthalte
In guten Händen
Geht die Reise um den halben Erdball, fiebern die Eltern in besonderem Maße mit ihren Sprösslingen mit. War die Entscheidung für Neuseeland richtig? Wird es meinem Kind in der Ferne gut gehen? Leistet die Schule tatsächlich, was sie verspricht? Fragen und Hoffnungen, die auch Petra Dahlhausen vor der Ausreise ihres Sohns Florian nach Neuseeland beschäftigten.
Stepin: Warum haben Sie sich gerade für das Long Bay College in Torbay entschieden?
Frau Dahlhausen: Im Beratungsgespräch mit Stepin haben wir über Florians Neigungen und Ziele gesprochen und festgestellt, dass diese Schule optimal zu ihm passen könnte.
Stepin: Hat sich diese Einschätzung bewahrheitet?
Frau Dahlhausen: Auf jeden Fall. Florian war in seiner Schule sehr glücklich, die Lehrer waren hochmotiviert, haben ihn dort abgeholt, wo er in seiner schulischen Entwicklung stand und ihn gezielt gefördert. Er hat in Neuseeland die an seiner deutschen Schule nicht unterrichteten Fächer Business Studies und Economics kennen und schätzen gelernt, was seinen Studienwunsch verändert hat.
Da mein Sohn Cello spielt und ihm Musik großen Spaß macht, begeisterten ihn die Schulensembles – Orchester, Band und Chor. Er wurde dort sehr warmherzig empfangen, durfte an Wettbewerben teilnehmen und konnte so ein ganz besonderes Wir- Gefühl erleben. Ebenfalls sehr gut gefielen ihm die vielfältigen Sportangebote.
Stepin: Hatten Sie vor Florians Ausreise Bedenken, dass er über Monate so weit weg ist?
Frau Dahlhausen: Eigentlich nicht. Florian ist sehr selbstständig. Er hat bereits im Rahmen von Schüleraustausch- und Konzertreisen England, Polen und Italien besucht. Er kam dort gut klar, daher war ich mir sicher, dass er es auch in Neuseeland schafft.
Stepin: Was hat der Neuseelandaufenthalt aus Ihrer Sicht ›unterm Strich‹ gebracht?
Frau Dahlhausen: Mein Sohn ist noch selbstständiger geworden, seine Englischkenntnisse haben sich weiter verbessert, er hat sogar die schwierige Prüfung für das Cambridge Certificate ohne Probleme geschafft. Er konnte in Neuseeland viele neue Freundschaften schließen und hält auch weiter Kontakt mit seinen ehemaligen Mitschülern. Er hat einen ganz neuen Blick auf sein eigenes Land gewonnen und seine interkulturelle Kompetenz gesteigert.
Zu den Highlights zählten auch die Reise auf die Fidschi-Inseln, die Michelle Klaassen* für die deutschen Schüler von Stepin veranstaltete, ebenso wie einige weitere Reisen mit Schülergruppen in andere Regionen Neuseelands.
*Michelle Klaassen ist Ansprechpartnerin für alle Stepin-Austauschschüler in Neuseeland.
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