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                <title><![CDATA[Stepin]]></title>
                <description><![CDATA[Stepin]]></description>
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            <title><![CDATA[Unsere Partner: Interview mit John Razenberg (EQI)]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-john-razenberg-eqi/</link>
            <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 09:47:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Im Laufe der letzten 25 Jahre durften wir durch unsere Arbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen viele wunderbare Weggefährten kennenlernen, die uns auf unserer Reise unterstützt haben. Unser Jubiläum wollen wir auch als Anlass nehmen, um euch diese Kolleg:innen einmal vorzustellen. Heute geht es weiter mit Education Queensland International, einem unserer Partner im Australien Select-Programm.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Würden Sie sich und Ihre Organisation einmal vorstellen?</h3><p>Mein Name ist John Razenberg, ich bin der Senior Regional Manager for Europe des Queensland Government Department of Education International – auch bekannt als Education Queensland International (EQI). EQI entwickelt Programme für Austauschschüler:innen, die ein Auslandsjahr in Queensland machen wollen. Wir von EQI haben weitreichende Erfahrung darin, Austauschprogramme zu gestalten. Unser kulturell diverses Team ist darauf spezialisiert, die Bedürfnisse unserer Austauschschüler:innen zu erkennen und sie durchgehend dabei zu unterstützen, das meiste aus ihrem Auslandsjahr herauszuholen.</p><h3>Wie lange arbeiten Sie schon mit Stepin zusammen? Wie würden Sie die Zusammenarbeit beschreiben?</h3><p>Unsere Zusammenarbeit mit Stepin erstreckt sich bereits über Jahrzehnte. Das Stepin-Team kennt unsere Schulen in Queensland und nutzt sein Wissen und seine Erfahrungen, um Interessent:innen zu beraten. Stepin ist sehr sorgfältig darin, für alle Schüler:innen die richtige Schule zu finden – schließlich ist so ein Auslandsjahr eine einmalige Erfahrung.</p><h3>Warum, glauben Sie, ist ein Auslandsjahr in Queensland so eine wertvolle Erfahrung für Schüler:innen?</h3><p>Ein Auslandsjahr in Queensland ist etwas ganz besonderes. Hier gibt es eine abwechslungsreiche Mischung aus Kulturen, Landschaften und Erfahrungen. Deshalb ist Queensland der perfekte Ort, um neue Dinge zu lernen und auszuprobieren. Die Menschen in Queensland sind freundlich und aufgeschlossen – sie sind für ihre Offenheit bekannt und man kann gut auf sie zugehen. Queensland ist mit 1,7 Millionen Quadratkilometern der zweitgrößte Staat Australiens. Ob Stadt oder Land, Strände, Riffe oder Regenwälder, die Region bietet den Schüler:innen eine große Auswahl an Orten zum Lernen, Entspannen und Spielen. Queensland hat ein tolles subtropisches Klima und ist bekannt für seinen »Outdoor Lifestyle« – hier verbringen die Leute viel Zeit draußen und genießen es, Sport zu machen, Veranstaltungen zu besuchen und vielen anderen Aktivitäten nachzugehen.</p><p>Schüler:innen werden herzlich in ihrer Schulgemeinschaft aufgenommen. Bevor sie nach Hause zurückkehren, wird sich ihr Englisch sehr verbessern und sie werden viel über die australische Kultur lernen. Die Austauschprogramme sind drei bis zwölf Monate lang. Dadurch, dass die Schüler:innen bei australischen Gastfamilien leben, werden sie schnell Teil der lokalen Community und haben die tolle Möglichkeit, in einem sicheren, fürsorglichen Umfeld Englisch zu lernen. Die Austauschschüler:innen bauen oft eine richtige Freundschaft mit ihrer Gastfamilie auf.</p><h3>Haben Sie durch Ihre Zusammenarbeit mit Stepin irgendwelche deutschen Wörter gelernt?</h3><p>Mein Lieblingssatz, den ich von Stepin gelernt habe, ist: Unser Australien Select-Programm macht es möglich! Ich mag den Satz, weil es beim Kulturaustausch darum geht, Möglichkeiten zu schaffen. Die große Auswahl da draußen überwältigt uns zwar oft, aber jede:r von uns sucht auch nach etwas ganz bestimmtem. Deswegen ist es toll, wenn ein ganzes Team plus Partner dir dabei hilft, es zu finden und sich dann auch noch freut, dir dabei zuzusehen, wie du deinen Traum lebst.</p><h3>Unser Motto ist »Weltneugier« – was bedeutet das für Sie?</h3><p>»Weltneugier« bedeutet für mich, aufgeschlossen zu sein und ins kalte Wasser zu springen. Einen Berg zu erklimmen. In einem Riff zu tauchen. Auf einer Welle zu surfen. Eine Sprache zu lernen. Das eigene Potenzial zu erkennen. Du musst es nicht versuchen, du musst es einfach machen. Finde den Ort, der dich glücklich macht. Erkunde die Natur. Tauche in eine Kultur ein. Nutze jeden Moment. Entdecke jeden Tag etwas Neues. Gib der Welt etwas zurück und erkenne, was das für einen Unterschied macht. Knüpfe neue Verbindungen. Wir von EQI freuen uns schon, dich in Queensland willkommen zu heißen.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Wie gelingt der Wiedereinstieg in den deutschen Schulstoff nach einem Auslandsjahr?]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/wiedereinstieg/</link>
            <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 08:16:23 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Du hast ein Auslandsjahr oder Schüleraustausch hinter dir und fragst dich, wie du jetzt wieder easy in den deutschen Lehrplan einsteigst? 
Keine Sorge – du bist nicht allein! Einige stehen vor der Herausforderung, Lernlücken zu schließen, den Lernstand abzugleichen und sich wieder in den deutschen Schulalltag einzufinden. </div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School Direktplatzierung – € 250,–]]></title>
            <link>http://localhost:3000/high-school-direktplazierung-article/</link>
            <pubDate>Tue, 14 May 2024 17:09:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Es gibt Freund:innen oder Bekannte im Ausland, die die zukünftigen Austauschschüler:innen während des großen High School-Abenteuers aufnehmen möchten?</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Freunde oder Bekannte im Ausland, die den zukünftigen Austauschschüler während des großen High School-Abenteuers aufnehmen möchten? Grundsätzlich ist dies im Zuge einer sogenannten »Direktplatzierung« möglich.</p><p>Gerne prüfen wir die Platzierung in der vorgegebenen Gastfamilie. Hierfür benötigen wir die Kontaktdaten der potentiellen Gastfamilie, um die Eignung der Familie sowie die Verfügbarkeit einer High School im Einzugsgebiet der Familie prüfen zu können. Für eine Direktplatzierung erlassen wir Ihnen einen Betrag von € 250,–.</p>]]></content:encoded>
            
            
            </item><item>
            <title><![CDATA[Partner in Kanada: Interview mit Mike Rosson (NSISP)]]></title>
            <link>http://localhost:3000/unsere-partner-interview-mit-mike-rosson-nsisp/</link>
            <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 12:08:17 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Im Laufe der letzten 25 Jahre durften wir durch unsere Arbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen viele wunderbare Weggefährten kennenlernen, die uns auf unserer Reise unterstützt haben. Unser Jubiläum wollen wir auch als Anlass nehmen, um euch diese Kolleg:innen einmal vorzustellen. Heute geht es weiter mit dem Nova Scotia International Student Program (NSISP), einem unserer Partner in unserem Kanada Select-Programm.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Würdest du dich und deine Organisation einmal vorstellen?</h3><p>Mein Name ist Mike Rosson, ich bin der Acting Executive Director des Nova Scotia International Student Program (NSISP). Ich arbeite schon seit fast neun Jahren für diese Organisation und ich liebe meine Arbeit, weil ich miterleben darf, wie die Austauschschüler:innen in Nova Scotia Erfahrungen machen, die ihr Leben verändern. Gleichzeitig profitieren auch die lokalen Schüler:innen von dem Programm – hier passiert ein richtiger Kulturaustausch.</p><h3>Wie lange arbeitet ihr schon mit Stepin zusammen? Wie würdest du die Zusammenarbeit beschreiben?</h3><p>Wir arbeiten seit 24 Jahren mit Stepin zusammen. Da unsere beiden Organisationen dieses Jahr 25 Jahre alt werden, besteht unsere Zusammenarbeit also fast von Anfang an. Ganz einfach gesagt: Stepin ist unser größter Partner. Es ist selten, dass der größte Partner auch der Partner ist, mit dem man am besten zusammenarbeiten kann, aber in diesem Fall stimmt das – viel mehr kann man sich nicht wünschen. Die Steppies kommen gut vorbereitet nach Nova Scotia und die Mitarbeiter:innen von Stepin unterstützen nicht nur ihre Teilnehmer:innen, sondern auch uns. Unsere Arbeit fußt auf Vertrauen und Verständnis, deswegen ist unsere Partnerschaft schon so lange so erfolgreich.</p><h3>Warum, glaubst du, ist ein Auslandsjahr so eine wertvolle Erfahrung für Schüler:innen?</h3><p>Bei unserem Austauschprogramm sind wir sehr stolz auf die Diversität unserer Schüler:innen – pro Schule dürfen immer höchstens sechs Schüler:innen aus demselben Land kommen. Deswegen schließen die Schüler:innen nicht nur Freundschaften mit den Kanadier:innen, sondern mit Jugendlichen aus der ganzen Welt. Und, wie ich bereits erwähnt habe, Kulturaustausch ist uns sehr wichtig. Alle Schüler:innen kommen mit unterschiedlichen Träumen und Zielen nach Nova Scotia. Aber ich glaube, was sie sich alle wünschen, sind neue Erfahrungen, neue Freundschaften, und eine gute Beziehung zu ihrer Gastfamilie. Wenn diese drei Dinge gegeben sind, sind die Schüler:innen meistens sehr glücklich – und das gibt ihnen Raum, um zu wachsen. Von den Eltern hören wir immer wieder, dass ihre Kinder erwachsener, selbstbewusster und mit erweitertem Horizont in die Heimat zurückkehren.</p><h3>Was kann man als Austauschschüler:in nur in Nova Scotia erleben?</h3><p>So vieles! Hier sind ein paar Beispiele: Die Schüler:innen können an unserer weltberühmten »Pumpkin Regatta« teilnehmen und in einem Kürbis über einen See rudern. Sie können den Wechsel der Gezeiten am Bay of Fundy miterleben. Sie können auf dem zugefrorenen Teich Eishockey spielen, auf dem der Sport erfunden wurde. Egal, wo in der Provinz sie sich befinden, sie sind nie mehr als 40 Minuten vom Atlantik entfernt.</p><h3>Hast du durch die Zusammenarbeit mit Stepin irgendwelche deutschen Wörter oder Phrasen gelernt?</h3><p>»Wunderbar« – es macht Spaß, das Wort auszusprechen und es gibt hier einen Schokoladenriegel, der so heißt. Ich habe gehört, dass sich Englisch und Deutsch sehr ähnlich sind.</p><h3>Unser Motto ist »Weltneugier« – was bedeutet das für dich?</h3><p>Das bedeutet mir sehr viel, ich bin nämlich sehr neugierig, was die Welt angeht. Schon seit ich klein war, habe ich immer versucht, neue Möglichkeiten zu nutzen und so viel zu reisen, wie ich kann. Ich bin sehr froh, dass ich schon über 80 Länder bereisen und in sechs von ihnen leben durfte. Diese Erfahrungen haben mein Leben verändert und mich zu der Person gemacht, die ich heute bin.</p>]]></content:encoded>
            
            
            </item><item>
            <title><![CDATA[Schüleraustausch – faszinierende Länder warten auf dich]]></title>
            <link>http://localhost:3000/schueleraustausch-faszinierende-laender-warten-auf-dich/</link>
            <pubDate>Mon, 26 May 2025 09:09:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Fremde Kulturen entdecken, neue Freundschaften knüpfen und ganz nebenbei deine Fremdsprachenkenntnisse perfektionieren – all das ist mit einem Schüleraustausch möglich. </div> ]]></description>
            
            
            
            </item><item>
            <title><![CDATA[So meisterst du deinen Schüleraustausch ohne Lernlücken]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/lernluecken-schueleraustausch/</link>
            <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 08:28:18 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Du träumst von einem Auslandsjahr, aber die Angst vor verpasstem Unterrichtsstoff hält dich zurück? Keine Sorge!
Wir zeigen dir, wie du geschickt mit Unterrichtsausfall umgehst und trotz Auslandsjahr erfolgreich in deine deutsche Schule zurückkehrst.</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Meine Zeit am anderen Ende der Welt]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/meine-zeit-am-anderen-ende-der-welt/</link>
            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 11:34:53 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Mein Abenteuer sollte mich nach Neuseeland bringen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Mein Abenteuer sollte mich nach Neuseeland bringen. Eine spannende Zeit wartete im Sommer diesen Jahres auf mich, als ich mich am Flughafen in Frankfurt verabschiedete und mich auf den Weg nach Christchurch, Canterbury, Südinsel, Neuseeland, irgendwo unter Australien, über Dubai, Melbourne und Auckland machte.</p><p>Drei Monate verbrachte ich nun in einer neuseeländischen Gastfamilie, drei Monate besuchte ich die Burnside High, drei Monate sprach ich jeden Tag Englisch, drei Monate lernte ich jeden Tag mindestens einen neuen Menschen näher kennen, drei Monate probierte ich jeden Tag etwas Neues aus, drei Monate, jeder Tag ein Erlebnis für sich, auch wenn es nur der Alltag war. Täglich in der Schule das Schulfach »Theater« oder des Öfteren mit Outdoor Education und dem gesamten Kurs Ausflüge zum Klettern oder Mountainbiken in die neuseeländischen Berge machten meinen Schulalltag aus.</p><p>Auch das Tragen einer Schuluniform empfand ich als höchst erfahrungsreich und konnte mir nach meiner Wiederankunft in Deutschland gar nicht mehr vorstellen, in den eigenen Kleidern meine Schule zu betreten. Das Ausziehen von zu Hause auf Zeit machte mich reifer und zugleich Lust auf mehr.</p><p>Rückblickend, was waren die Höhepunkte meiner Zeit abroad?</p><p>In der bewundernswerten Stadt Christchurch, mit all den tapferen Einwohnern, die sich auch von Erdbeben nie klein kriegen haben lassen, leben zu dürfen, steht wohl an allererster Stelle. Mit Sicherheit an zweiter Stelle direkt dahinter stehen all die überwältigenden Situationen, in denen man sich kneifen muss, um sich selbst bewusst zu werden, »Oh ja, hier wollte ich hin, hier bin ich. Mitten in NEUSEELAND!«.</p><p>Wenn man gerade mit den Skiern die 2000er der Southern Alps runterbrettert und dabei Neuseeland unter sich sieht, die von Vulkanen geschaffenen grünen Berge, am Horizont das Meer, oder wenn man gerade mit freundlichen Australiern in weißem Wasser raftet oder wenn man später auf hohen Felsklippen steht und dann verrückterweise ins tiefblaue Wasser abspringt und dabei »Ich liebe Neuseeland!« ruft - auf jeden Fall ein paar der besonderen Momente. Nachmittags mit den Kiwifreunden mal eben surfen gehen, Squash spielen mit dem neuseeländischen Meister (und verlieren), im Spiel mit dem Netballteam den Schiedsrichter nicht verstehen, sodass am Ende 14 Leute versuchen, dir die schwierigen Spielregeln mit Händen und Füßen zu erklären, Augenblicke, an die man lächelnd zurückdenkt.</p><p>Tolle neue Sachen ausprobieren, wie Fechten oder Golf und natürlich alle wunderschönen Reisen prägen sich für immer in deine Erinnerungen. Wenn man beim Schnorcheln mal eben auf wild lebende Delfine trifft oder im Regenwald vom klaren Wasser des Wasserfalls trinkt...</p><p>Und natürlich DAS High School-Leben, wie man sich das eben vorstellt. Auch da musste ich mich manchmal selbst wachrütteln, wenn ich auf der Bühne vor 700 Leuten während der Assembly meines Hauses stehe und auf Englisch ein Projekt vorstelle oder auf der selben Bühne einige Wochen später auf Englisch Theater spiele. Mit klasse Lehrern, super Fächern (Drama, Outdoor Education, Economics, Classical Studies, Englisch, Media Studies), und mit den absolut besten Mitschülern hat mir der Unterricht immer und immer Spaß gemacht.</p><p>4 Wochen bin ich nun schon wieder zurück. Schnell habe ich mich wieder eingelebt. Wahrscheinlich auch, weil meine Freunde und Bekannten mich alle wieder lieb und herzlich empfingen. Und trotzdem hat mich das Heimweh geplagt, das eigentlich Fernweh war. Doch damit habe ich erneut verstanden, dass es ein tatsächlich zweites Leben war da, Down Under.</p><p>Heute noch wenn ich »Brooke Fraser« höre, mein Neuseelandlied, das mich jeden Tag in NZ aus dem Schlaf gesungen hat, möchte ich meine Schuluniform anziehen und ab zur High School. Wenn ich dann realisiere, dass daraus wohl nichts mehr wird, werde ich sehnsüchtig und bin glücklich zugleich, dass ich das alles erleben durfte.</p><p>Eure Jasmin</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung durch Schüleraustausch: Wie dein Auslandsjahr dich selbstständiger macht]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/persoenlichkeitsentwicklung-durch-schueleraustausch-wie-dein-auslandsjahr-dich-selbststaendiger-macht/</link>
            <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 08:28:18 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ein Schüleraustausch ist dein persönlicher Turbo für Persönlichkeitsentwicklung und Selbstständigkeit. Die Zeit fern der Heimat fordert dich heraus, über dich hinauszuwachsen und Kompetenzen zu entwickeln, die dir ein Leben lang nützlich sind.
Du willst genauer wissen, was du lernen kannst? Dann bist du hier richtig!</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Bin ich geeignet für einen Schüleraustausch? ]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/schueleraustausch-geeignet/</link>
            <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 08:17:45 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ready für ein Auslandsabenteuer? Ein Schüleraustausch ist mehr als nur Schule im Ausland – es ist deine Chance, die Welt zu entdecken, neue Kulturen zu erleben und dabei richtig über dich hinauszuwachsen! 
Aber welche Schüler:innen sind geeignet? 
Spoiler: Du musst kein:e Überflieger:in sein!</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Dein Auslandsaufenthalt mit Stepin: Abenteuer in der englischsprachigen Welt]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/auslandsjahr-englisch/</link>
            <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 08:41:27 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ein Auslandsjahr ist mehr als nur ein Schüleraustausch – es ist eine Reise ins Abenteuer, bei der du nicht nur die Sprache, sondern auch eine völlig neue Kultur kennenlernst. Mit Stepin hast du einen erfahrenen Partner an deiner Seite, der dir hilft, deinen Traum vom Auslandsjahr in einem englischsprachigen Land wie den USA, Kanada, Australien oder Großbritannien zu verwirklichen. In diesem Ratgeber erfährst du, wie du dich optimal auf dein Auslandsjahr vorbereitest, worauf du achten solltest und welche Tipps dir helfen, das Beste aus deiner Zeit im Ausland herauszuholen.</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Unsere Partner: Interview mit Michelle Klaassen]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-michelle-klaassen/</link>
            <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 08:47:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Im Laufe der letzten 25 Jahre durften wir durch unsere Arbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen viele wunderbare Weggefährt:innen kennenlernen, die uns auf unserer Reise unterstützt haben. Unser Jubiläum wollen wir auch als Anlass nehmen, um euch diese Kolleg:innen einmal vorzustellen. Heute geht es weiter mit Michelle Klaassen, »unserer Frau in Neuseeland«, die unseren Steppies am anderen Ende der Welt zur Seite steht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Würdest du dich zu Beginn einmal vorstellen?</h3><p>Hi! Mein Name ist Michelle Klaassen, ich arbeite für High School New Zealand Ltd. (HSNZ). Wir unterstützen die Austauschschüler:innen von Stepin während ihres Aufenthalts und helfen ihnen dabei, das meiste aus ihrem Auslandsjahr herauszuholen.</p><h3>Wie lange arbeitet ihr schon mit Stepin zusammen?</h3><p>HSNZ arbeitet schon seit 20 Jahren mit Stepin zusammen. Unsere Zusammenarbeit war schon immer freundlich und kooperativ und es ist mir eine Freude, mit so einem professionellen, ehrlichen, engagierten und hart arbeitendem Team zusammenzuarbeiten.</p><h3>Warum, glaubst du, ist ein Auslandsjahr so eine wertvolle Erfahrung für die Schüler:innen?</h3><p>Ein Auslandsjahr zu machen ist ein wundervolles Geschenk und ein Privileg für die Schüler:innen. Aus so einem Aufenthalt ergeben sich zahllose Vorteile und positive Auswirkungen. Die Schüler:innen wachsen unglaublich über den Austausch hinweg – sie werden selbstbewusster, sammeln Lebenserfahrung, verbessern ihr Englisch und entwickeln sich persönlich weiter. Dadurch, dass sie sich in eine neue Familie und an einer neuen Schule integrieren, entstehen lebenslange Freundschaften. Am Ende ihres Auslandsjahres verspüren die meisten Schüler:innen ein großes Erfolgsgefühl. Sie kehren dann unabhängiger als zuvor nach Hause zurück und sind bereit, sich neue Ziele zu suchen und zu erreichen.</p><h3>Was können unsere Austauschschüler:innen nur in Neuseeland erleben?</h3><p>Mal ganz abgesehen von der wunderschönen Landschaft, die sie sich in Neuseeland anschauen können, gibt es da noch zahllose andere Möglichkeiten. Die Schüler:innen können sich hier das Hobbiton-Filmset anschauen – das ist einer von vielen Drehorten, die in den »Herr der Ringe«- und »Hobbit«-Filmen benutzt wurden. Sie können sich mit der Māori-Kultur vertraut machen. Und sie können einen Kiwi-Vogel aus der Nähe betrachten!</p><h3>Hast du durch deine Zusammenarbeit mit Stepin irgendwelche deutschen Wörter oder Sätze gelernt?</h3><p>Auf diese Frage wusste ich sofort eine Antwort! Mein deutsches Lieblingswort ist »Tschüss«. Als ich zum ersten Mal in Deutschland war, habe ich es immer geliebt, dabei zuzuhören, wenn sich Leute verabschiedet haben, weil ich das Wort so gerne mag.</p><h3>Unser Motto lautet »Weltneugier« – was bedeutet das für dich?</h3><p>Weltneugier ist das, was unsere Arbeit antreibt – ein tolles Motto also. Für mich bedeutet Weltneugier, mit offenem Verstand neue Kulturen, neue Sprachen und neue Möglichkeiten zu entdecken. Es bedeutet, immer offen dafür zu sein, Neues zu lernen und keine Angst davor zu haben, in neue Kulturen einzutauchen – was diese Veränderung auch immer für positive Erfahrungen und Herausforderungen mit sich bringen mag. Wenn man so eine große Veränderung durchmacht wie bei einem Auslandsjahr, dann muss man darauf vorbereitet sein, Probleme zu lösen, und dadurch macht man den eigenen Verstand offener, neugieriger und kreativer! Wenn man die Welt entdeckt, neue Freundschaften schließt, neue Sprachen lernt, dann bildet man sich weiter – aber es macht auch richtig viel Spaß!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[4 Monate nach Irland]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/4-monate-nach-irland/</link>
            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 11:30:25 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Es war eine tolle Zeit im Land der Pubs und der irischen Volkstänze, nicht zu vergessen die herrliche Landschaft.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern, meinem Gastbruder (20), meiner Gastschwester (17) sowie einem weiteren Austauschschüler aus Spanien (14). Meine Gastfamilienmitglieder waren neben meinen Freunden die wichtigsten Menschen bei meinem dortigen Aufenthalt.</p><p>Schon am ersten Schultag fielen mir viele Unterschiede zwischen dem deutschen und dem irischen Schulsystem auf. Beispielsweise eine einheitliche Schuluniform, getrennte Mädchen- und Jungenschulen sowie Kurse anstelle einer Klassengemeinschaft. Die Schule selbst war stets um das Wohl der Schüler besorgt und die Schüler selber waren sehr motiviert dabei. Die Examen am Ende des Schuljahres bestand ich mit Bravour.</p><p>Die Iren können in ihrer Freizeit sehr ausgelassen sein, was mir gut gefiel. Ich wurde sehr herzlich aufgenommen und hatte viel Spaß mit meinen neuen Freundinnen. Wir unternahmen gemeinsame Ausflüge nach Dublin, Galway etc. und am Wochenende ritten wir gemeinsam am Meer entlang, eine wunderschöne Erfahrung!</p><p>Somit kann ich heute sagen, dass ich meine Zeit in Sligo nicht missen möchte. Ich habe in diesen vier Monaten viel über mich selbst gelernt, bin über mich hinausgewachsen, habe viele verschiedene Kulturen und Menschen kennengelernt, zu denen immer noch Kontakt besteht und die mir sehr ans Herz gewachsen sind.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Partner in England: Interview mit Will Hume (White House Guardians)]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-will-hume-white-house-guardians/</link>
            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 08:47:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Im Laufe der letzten 25 Jahre durften wir durch unsere Arbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen viele wunderbare Weggefährten kennenlernen, die uns auf unserer Reise unterstützt haben. Unser Jubiläum wollen wir auch als Anlass nehmen, um euch diese Kolleg:innen einmal vorzustellen. Heute geht es weiter mit White House Guardians, einem unserer England Classic Plus-Partner.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Bitte stellen Sie sich und Ihre Organisation einmal kurz vor.</h3><p>Guten Tag! Mein Name ist Will, ich komme aus Großbritannien, und zusammen mit meiner Schwester Peggotty leite ich die Organisation »White House Guardians« und unser High School-Programm.</p><h3>Wie lange arbeiten Sie schon mit Stepin zusammen – und wie würden Sie die Zusammenarbeit beschreiben?</h3><p>Unsere Zusammenarbeit mit Stepin hat 2017 begonnen. Seitdem durften wir viele wunderbare Steppies an unsere Gastfamilien vermitteln und an unseren Schulen in England platzieren. Wir arbeiten eng zusammen, unsere Teams kennen sich mittlerweile gut und wir freuen uns immer, bei der Stepin Info-Tour dabei zu sein – dort können wir unsere Stepin-Kolleg:innen wiedersehen und bekommen die Möglichkeit, über unsere Programme zu sprechen.</p><h3>Warum ist ein Auslandsjahr so eine wertvolle Erfahrung für Schüler:innen?</h3><p>Ein Austauschjahr ist vielleicht sogar die wertvollste Erfahrung, die man als Teenager machen kann. Ich habe zum Beispiel drei Monate in Frankreich verbracht, habe bei einer französischen Gastfamilie gelebt und habe eine französische Schule besucht. Ich bin diese Reise also selbst mal angetreten und weiß, welche Vorteile sie mit sich bringt. Nicht nur mein Französisch hat sich verbessert, ich bin auch selbstbewusster und weltgewandter geworden. Es ist eine tolle Möglichkeit, die ich mehr Schüler:innen wünschen würde.</p><h3>Was können unsere Schüler:innen nur in Großbritannien erleben?</h3><p>Der britische Lehrplan ist auf der ganzen Welt bekannt und es ist für jede:n etwas dabei. Für Schüler:innen zwischen 14 und 16 gibt es neben den gängigen Hauptfächern wie Englisch, Mathe und Naturwissenschaften eine große Auswahl von Kursen, aus denen sie wählen können, zum Beispiel Kunst (Bildende Kunst, Design, Tanz, Theater), Bürgerrecht, Computerwissenschaften, Sport, Musik, Geisteswissenschaften… Schüler:innen über 16 wählen für ihre A-Levels nur vier Kurse (aus insgesamt über 40) und können da dann richtig in die Tiefe gehen. Dass sie schon so früh so flexibel wählen dürfen, finden unsere Schüler:innen und ihre Eltern immer ganz erstaunlich.</p><h3>Haben Sie durch die Zusammenarbeit mit uns irgendwelche deutschen Wörter oder Phrasen gelernt? Falls ja, haben Sie ein Lieblingswort?</h3><p>Ich glaube, der deutsche Ausdruck, der mir am meisten hängengeblieben ist, ist »Kaffee und Kuchen«. Ich bin oft bei Seminaren in Deutschland dabei und da gibt es irgendwie dauernd Kaffee und Kuchen.</p><h3>Unser Motto ist »Weltneugier« — was bedeutet das für Sie?</h3><p>Heutzutage sind wir zwar alle sehr weltneugierig, aber oft erleben wir die Welt dann nur digital. Dabei kommt nichts an die Erfahrung heran, selber irgendwo hinzureisen und den Ort selbst zu erleben. In Großbritannien gibt es eine Werbung von Expedia, die es ganz gut zusammenfasst: ,Wenn wir auf unser Leben zurückschauen, was werden wir wohl mehr bereuen – die Dinge, die wir nicht gekauft haben, oder doch die Orte, die wir nicht gesehen haben?</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Sommer Specials]]></title>
            <link>http://localhost:3000/sommer-specials/</link>
            <pubDate>Tue, 19 Mar 2024 18:09:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Hier bist du genau richtig
Angebote, Rabatte & vieles mehr. Regelmäßiges Vorbeischauen lohnt sich!    </div> ]]></description>
            
            
            
            </item><item>
            <title><![CDATA[Unsere Partner: Interview mit Sonja Stemmer (HanseMerkur)]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-sonja-stemmer-hansemerkur/</link>
            <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 11:59:00 GMT</pubDate>
            
            <guid isPermaLink="false">http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-sonja-stemmer-hansemerkur/?p=19547681267</guid>
            <description><![CDATA[ <div>Im Laufe der letzten 25 Jahre durften wir durch unsere Arbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen viele wunderbare Weggefährten kennenlernen, die uns auf unserer Reise unterstützt haben. Unser Jubiläum wollen wir auch als Anlass nehmen, um euch diese Kolleg:innen einmal vorzustellen. Heute geht es weiter mit der HanseMerkur, unserem Reiseversicherungspartner.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Bitte stellen Sie sich und die HanseMerkur kurz vor.</h3><p>Ich bin Sonja Stemmer, bin 45 Jahre alt und habe direkt nach meinem Tourismus-Studium bei der HanseMerkur Reiseversicherung angefangen. Die HanseMerkur hat ihren Sitz im wunderschönen Hamburg und ist vielen als privater Krankenversicherer bekannt, aber auch die Reiseversicherung hat mittlerweile eine lange Tradition und kann ebenfalls auf große Partnerschaften blicken.</p><h3>Wie lange arbeiten Sie schon mit Stepin zusammen und wie würden Sie die Zusammenarbeit beschreiben?</h3><p>Wir arbeiten nun mittlerweile seit 2018 mit Stepin zusammen und ich begleite Stepin von Anfang an und hoffe noch auf viele weitere schöne Jahre. Unsere Partnerschaft war von Beginn an sehr partnerschaftlich, zum Teil sogar freundschaftlich und vor allem immer auf Augenhöhe.</p><h3>Warum, glauben Sie, ist ein Auslandsjahr so eine prägende Erfahrung für unsere Steppies?</h3><p>Meine Tochter ist selbst gerade mit Stepin in den USA und blüht dort auf. Sie genießt die Freiheiten und die doch etwas andere Art zu leben. Letztens sagte sie zu mir: »Dies ist hier die bisher schönste Zeit meines Lebens«. Ich glaube, das sagt alles. Wir sind schon früh mit unseren Kindern viel um die ganze Welt gereist und so haben wir auch die Angst vor vielem verloren und an Offenheit gewonnen.</p><h3>Warum ist es Ihrer Meinung nach so wichtig, gut versichert ins Auslandsjahr zu starten?</h3><p>Weil man nie weiß, was passiert. Gerade im Ausland ist es oft sehr teuer, wenn man dort zum Arzt oder sogar ins Krankenhaus muss. Auch ein verlorener Haustürschlüssel kann schon mal ein paar Hundert Euro kosten, wenn ein neues Schloss hermuss. Damit sich sowohl die Kinder als auch die Eltern um so etwas keine Sorgen machen müssen, ist ein guter Versicherungsschutz unerlässlich und mit Stepin zusammen haben wir da großartige Pakete geschnürt.</p><h3>Was bedeutet unser Motto »Weltneugier« für Sie?</h3><p>Weltneugier bedeutet für mich, im Heute zu leben und nicht alles auf später zu schieben. Die Welt ist so schön und abwechslungsreich, da reicht die Zeit eh nie.
</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Die Kosten eines Auslandsjahres im Überblick]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/kosten/</link>
            <pubDate>Wed, 05 Mar 2025 13:43:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ein Schüleraustausch ist natürlich nicht kostenlos, aber immer eine lohnenswerte Investition: Ihr Kind wird während dieser Zeit nicht nur einen großen Entwicklungssprung machen, sondern auch unvergleichliche Bildung genießen. Erfahren Sie im Detail, welche Kosten auf Sie zukommen und welche Fördermöglichkeiten möglich sind.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>3 Monate: Programmpreise für einen Kurzaufenthalt</h3><p>Ein Term an einer Schule im Ausland entspricht ungefähr einem Zeitraum von 3 Monaten. Das bedeutet, dass dies auch die Mindestaufenthaltsdauer für einen Schüleraustausch ist. Bei den Stepin-Zielen ist der dreimonatige Aufenthalt auch die günstigste Variante – wie oben aufgeführt. Es gibt jedoch auch eine Ausnahme: die Auslandsaufenthalte in den USA starten ab 5 Monaten.</p><h3>6 Monate: Preise für ein halbes Schuljahr im Ausland</h3><p>6 Monate im Ausland bieten einen tieferen Einblick in die jeweilige Kultur. Je nach Term-Länge kann die Aufenthaltsdauer jedoch variieren. In Spanien handelt es sich beispielsweise um 4,5 Monate, während es in den USA und Kanada 5 Monate sind. Für die zweitlängste Aufenthaltsdauer hier eine Übersicht in aufsteigender Reihenfolge:</p><p>Kanada, 5 Monate ab 10.190 €</p><p>Spanien, 4,5 Monate ab 10.490€</p><p>Australien, 2 Terms ab 11.190</p><p>Irland, 1 Semester ab 11.990 €</p><p>USA, 5 Monate ab 12.490 €</p><p>Großbritannien, 1 Semester ab 12.590 €</p><p>Neuseeland, 2 Terms ab 12.690 €</p><h3>Kosten für 10 Monate – fast ein ganzes Auslandsjahr erleben</h3><p>Längere Schüleraustauschprogramme sind zwar am teuersten, bieten jedoch eine tiefe kulturelle Immersion und möglicherweise einen größeren akademischen Nutzen, was die höheren Kosten rechtfertigen kann. Im Folgenden finden Sie die Höchstdauer der jeweiligen Zielländer. Nicht alle Destinationen bieten die vollen 10 Monate an, England ist deswegen nicht gelistet.</p><p>Spanien, 9 Monate ab 13.990 €</p><p>USA, 10 Monate ab 13.990 €</p><p>Irland, 3 Terms ab 16.990 €</p><p>Kanada, 10 Monate ab 17.290</p><p>Australien, 4 Terms ab 22.190 €</p><p>Neuseeland, 4 Terms ab 17.790 €</p><h2>Weitere Ausgaben für das Auslandsschuljahr</h2><p>Zusätzlich zu den oben genannten Programmpreisen können weitere Kosten anfallen. Dazu zählt unter anderem der Hin- und Rückflug, der bei uns hinzugebucht werden kann. Ebenso können ,Gebühren für die Visumsbeantragung, anfallen. Dieser Kostenpunkt betrifft jedoch nicht alle Gastländer. Auch das ,Taschengeld, sollte bei der Planung eines Schüleraustauschs berücksichtigt werden. Wir empfehlen hierbei einen monatlichen Betrag von 300 €.</p><h2>Kostenübernahme: Wer bezahlt den Schüleraustausch?</h2><p>Normalerweise übernehmen die Eltern bzw. die Erziehungsberechtigten die Finanzierung eines Schüleraustausches für ihr Kind. Allerdings bestehen auch Chancen auf Stipendien und andere finanzielle Unterstützungsangebote. Dazu im Folgenden mehr.</p><h2>Kostenlos ins Ausland? Mit einem Stipendium den Auslandsaufenthalt finanzieren</h2><p>Ein Schüleraustausch ist definitiv nicht günstig und sollte eine bewusste Investition darstellen. Doch leider ist das nicht immer möglich. Wir möchten die lebensverändernde Erfahrung gerne auch Kindern ermöglichen, deren Eltern sich einen Schüleraustausch finanziell nicht leisten können. Deswegen vergeben wir jedes Jahr mehrere ,Vollstipendien, für verschiedene Destinationen. Ihr Kind kann sich bei uns bewerben und dann schauen wir gemeinsam, wie es weitergehen kann.</p><h2>Staatlicher Zuschuss fürs Auslandsjahr</h2><p>Neben einem Stipendium gibt es noch weitere Finanzierungsmöglichkeiten, um Ihrem Kind den Traum vom Auslandsjahr zu erfüllen. Unter anderem bietet der Staat mit dem ,Schüler-Auslands-BAföG, eine finanzielle Förderung an. Diese kann für Schulaufenthalte im Ausland zwischen 6 und 12 Monaten beantragt werden. Der staatliche Zuschuss muss nicht zurückgezahlt und kann sogar mit einem Teilstipendium kombiniert werden. Die Höhe des Förderbetrags ist vom Einkommen der Eltern abhängig.</p><h2>Kann man die Kosten von der Steuer absetzen?</h2><p>Um weitere Kosten einzusparen, können sie das Auslandsjahr unter gewissen Umständen von der Steuer absetzen. Dafür muss Ihr Kind eine Privatschule innerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums besuchen. Auch der Besuch einer deutschen Schule im Ausland, selbst außerhalb Europas, ermöglicht steuerliche Erleichterungen, vorausgesetzt, der dort erzielte Abschluss wird von den deutschen Behörden als äquivalent anerkannt. Darüber hinaus können Sie Sachkosten oder Personalkosten steuerlich geltend machen. Wir haben alle wichtigen Informationen dazu in unserem Beitrag »,Ist ein Auslandsjahr steuerlich absetzbar?,« für Sie zusammen gefasst.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Unsere Partner: Interview mit Nicholas Burtscher (PAX)]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-nicholas-burtscher-pax/</link>
            <pubDate>Tue, 03 Oct 2023 12:23:00 GMT</pubDate>
            
            <guid isPermaLink="false">http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-nicholas-burtscher-pax/?p=3685590322</guid>
            <description><![CDATA[ <div>Im Laufe der letzten 25 Jahre durften wir durch unsere Arbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen viele wunderbare Weggefährten kennenlernen, die uns auf unserer Reise unterstützt haben. Unser Jubiläum wollen wir auch als Anlass nehmen, um euch diese Kolleg:innen einmal vorzustellen. Den Anfang macht heute eine tolle Non-Profit-Organisation, die fast von Anfang an dabei war: PAX, einer unserer Partner im USA Classic-Programm.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Bitte stellen Sie sich und Ihre Organisation einmal kurz vor.</h3><p>Grüß Gott! Das letzte Mal, das ich regelmäßig Deutsch benutzt habe, war während meines Master-Studiums in Wien (Schwerpunkt: International Relations). Da ich einige Jahre davor ein Jahr in Mainz verbracht habe (als Austauschstudent und Marketingpraktikant), biete ich euch auch ein »Gude!« an. Mein Name ist Nicholas Burtscher. Ich bin Direktor für Marketing und Kommunikationen bei PAX – Program of Academic Exchange und komme ursprünglich aus Michigan.</p><p>Wie Stepin arbeitet PAX im Bereich des internationalen Bildungs- und Kulturaustauschs und vor allem des Schüleraustauschs. Obwohl wir auch amerikanische Schüler:innen ins Ausland schicken, ist die große Mehrheit unsere Teilnehmer:innen »inbound« — das heißt, die USA sind für sie das Zielland. Zusätzlich zu Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten wir noch mit Schüler:innen aus ungefähr 70 Ländern (Ihr könnt euch »The PAX World« auf pax.org/map anschauen, wenn ihr wollt).</p><p>Auch wenn unser Hauptsitz (und mein Büro) sich in Port Chester, New York befindet (bisschen nördlich von New York City) haben wir kleine Büros in Seattle und Tokyo, sowie eher unregelmäßig verteilte Mitarbeiter:innen in anderen Orten der USA. Da wir Gastfamilien und High Schools in fast jedem Staat der USA haben, sind natürlich unsere »Community Coordinators« (die die Schüler:innen vor Ort betreuen) fast überall in Amerika.</p><p>Was ist für uns das Beste an unserer Arbeit? Die Menschen, ganz ohne Zweifel — unsere großzügigen Gastfamilien, unsere engagierten Mitarbeiter:innen, und vor allem die Schüler:innen. Wir sind immer beeindruckt von unseren Austauschschüler:innen und ihrer Bereitschaft, so ein wichtiges Abenteuer durchzuführen. Das braucht Mut und ist für uns immer eine Inspiration.</p><h3>Wie lange arbeiten Sie schon mit uns zusammen? Und wie würden Sie die Zusammenarbeit beschreiben?</h3><p>Unseren Archiven zufolge arbeiten wir seit 1998 mit Stepin zusammen. Das ist also seit »Jahr 2« von Stepin, wenn ich mich nicht irre. Insgesamt gab es bereits mehr als 2.200 PAX-Steppies in den USA!</p><p>Was die Arbeitsbeziehung betrifft, sage ich einfach, dass wir Glück haben, einen internationalen Partner wie Stepin zu haben­. Vor allem sage ich das, weil wir zusammen so viele erfolgreiche Austausche gemacht haben und so viele Leben in den USA sowie in Deutschland berührt haben.</p><p>Das passiert nur, wenn du einen zuverlässigen und professionalen Partner hast und wenn beide eine sehr ähnliche Vision schätzen. Aus unserer Sicht ist das bei PAX und Stepin so, und wir freuen uns auf die nächsten 25 Jahre.</p><h3>Warum ist ein Auslandsjahr so eine wertvolle Erfahrung für junge Menschen?</h3><p>Es gibt viele Gründe, warum Schüleraustausche für sehr wertvolle Erfahrungen sorgen. Die allerersten Sachen, an die die Leute normalerweise denken, sind die Zielsprache und -kultur. Dazu würde ich wahrscheinlich auch die eigene Kultur hinzufügen. Erst, wenn man die eigene Kultur verlässt und sie plötzlich erklären muss, wird es klar, wie viele Löcher es in der eigenen Kenntnis gibt — viel wird für selbstverständlich gehalten. Na gut, da die meisten sich das mit der Sprache und den Kulturen gut vorstellen können, konzentriere ich mich auf etwas anderes und genauso wichtiges…</p><p>Durch Schüleraustausch lernst du dich kennen. Auch wenn das keine konkrete Fähigkeit wie eine Sprache ergibt, spüren es die meisten Teilnehmer:innen am alle intensivsten. Es macht auch Sinn. Für fast alle ist es das erste Mal, dass sie ohne ihre Eltern und ohne ihren Bekanntenkreis sind. Auf eine ganz spannende Art nehmen sie alles, was sie von ihren Eltern, Freund:innen, Lehrer:innen, bisherigen Erfahrungen, usw. gelernt haben und alles, was sie sind, und stellen sich bei einer fremden Gemeinschaft in Ohio, Mississippi, Texas, Washington oder wo auch immer in den USA vor.</p><p>Das ist lustig. Das macht Spaß. Das ist interessant, und die Austauschschüler:innen sind interessant für die neugierigen Amerikaner:innen. Es gibt Erfolge. Es gibt unvergessliche Momente. Und es gibt Fehler, viele, viele Fehler. Groß oder dramatisch müssen die Fehler nicht sein, aber zu Hause wären sie nie passiert. Das heißt, die entsprechenden Lektionen wären niemals gelernt worden. Es gibt tatsächlich keinen besseren Lehrer als Misserfolg und keine wichtigere Erfahrung als etwas Schwieriges zu tun.</p><p>So lernt man, wozu man fähig ist. So sieht man klar, dass es im Kopf viele unnötige Beschränkungen gibt—ob es was mit Sprachen, Kulturen, Reisen, Beziehungen, Schule, usw. zu tun hat oder nicht. Austauschschüler:innen überwinden viele schwierige Sachen ohne die Eltern und ohne das normale Stützsystem. Danach können sie optimistisch in die Zukunft blicken, oder zumindest weniger Angst bei den nächsten Schritten des Lebens haben. Austauschschüler:innen lernen, wie man schwierige Sachen tut. Austauschschüler:innen lernen, sich selbst zu vertrauen.</p><p>Ehrlich gesagt gibt es so viele Belohnungen, die ein Austauschjahr mit sich bringt. Ich könnte eine ganze Seite über Sachen wie Freundschaft, Neugier, Menschenkenntnis, Vielfalt schätzen, usw. schreiben. »Exchange isn’t a year in your life, it’s a life in a year.«</p><h3>Was kann man als Austauschschüler:in nur in den USA erleben?</h3><p>Drei Sachen, die wir regelmäßig von unseren Schüler:innen hören sind folgende…</p><p>Natürlich gibt es einen einzigartigen »School Spirit« an amerikanischen High Schools. Sobald die Steppies anfliegen, werden sich all ihre Mitschüler:innen schon auf das nächste Footballspiel freuen. Dieses besondere Wir-Gefühl ist so spannend wie es ansteckend ist und das noch mehr, wenn die Austauschschüler:innen selbst einen Sport spielen (was auf jeden Fall zu empfehlen ist).</p><p>Viele Austauschschüler:innen haben nie so viel Diversität erfahren, als während ihrer Zeit in den USA. Das gehört auch zu der USA-Erfahrung und ist für viele Teilnehmer:innen hochinteressant. Sie haben meistens viel von dieser Vielfalt gehört oder sind ihr in der Kunst begegnet, und jetzt können die Teenager sie persönlich erfahren.</p><p>Die letzte Sache, die wir immer wieder hören, ist, dass die Amis sehr freundlich und positiv sind. Schüler:innen finden zum Beispiel gute Freund:innen einfacher als sie erwartet hätten. Ihre Gastfamilien gehen mit ihnen wie mit einem echten Sohn oder einer echten Tochter um. Und ihre Lehrer:innen sind sehr bereit, die Schüler:innen zu unterstützen oder auf eine positive Art Probleme anzugehen. Natürlich sind Menschen zentral für die ganze Erfahrung. Aus diesem Grund hören wir dieses Feedback immer gern.</p><h3>Haben Sie durch die Zusammenarbeit mit uns irgendwelche deutschen Wörter oder Phrasen gelernt?</h3><p>Da diese Frage zu mir persönlich nicht so gut passt (weil ich Deutsch schon konnte), habe ich meine Kolleg:innen gefragt. Matthew Stainback hatte das Vergnügen, bei Stepin-Infoveranstaltungen in Deutschland teilzunehmen. »Partner aus Amerika« ist bei ihm hängengeblieben, denn vor jeder Präsentation hat er »Und jetzt hören wir von unserem Partner aus Amerika« gehört.</p><p>Unseren Präsidenten & CEO Bradley Smith hätte ich gar nicht fragen müssen, denn täglich sagt er »sehr gut!« Und wie alle Amerikaner:innen sagen mehrere von meinen Kolleg:innen ganz gern ein lautes übertriebenes »Hallo!« Für amerikanischen Ohren hört sich das irgendwie sehr nett und lustig an (und ist natürlich sehr einfach zu merken: »Hallo« = »Hello«).</p><h3>Unser Motto ist »Weltneugier« — was bedeutet das für Sie?</h3><p>Ich habe doch ein neues Wort von Stepin gelernt! Das man so ein schönes Wort zusammenbasteln darf, ist ein Reiz (und vielleicht ein Vorteil) von Deutsch, meiner Meinung nach. Auf der einer Seite betrachte ich das Wort sehr buchstäblich, weil ich die zwei Teile (»Welt« + »Neugier«) gut kenne, das wäre also ungefähr »eine starke Lust, die Welt zu kennen oder etwas über die Welt zu lernen«.</p><p>Bei so einem Wort wird aber viel angedeutet, glaube ich. Natürlich enthält das Wort einen Sinn von Offenheit. Man ist ja aufnahmebereit, denn es ist schwierig, gleichzeitig neugierig zu sein und auch überzeugt, dass deine aktuellen Perspektiven alle »richtig« sind. Es muss einen bestimmten Drang geben, neue Sachen zum Leben hinzufügen, um eine neue, bedeutungsvollere, mehrschichtige Aussicht zu finden.</p><p>Ich nehme auch an, dass wenn man Weltneugier für wichtig im Leben hält, man nie wirklich angekommen ist. Anders gesagt, es gibt keinen Endpunkt. Die Reise ist lebenslang und auf eine bestimmte Art das Ziel selbst.</p><p>Auf jeden Fall ist es ein gutes Wort für Austauschschüler:innen und ein Konzept, wovon sie gut profitieren können — während ihrer Zeit in Amerika und lange danach. Ich finde, dass es auch ganz gut zu unserem Motto passt: »Opening doors, embracing cultures, becoming family«. Wir sind froh, dass wir zur internationalen Stepin-Familie gehören und wünschen unserem Partner alles Gute zum 25-jährigen Jubiläum!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Unsere Partner: Interview mit Amy Shoup (RMISP)]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-amy-shoup-rocky-mountain-international-student-program/</link>
            <pubDate>Wed, 06 Oct 2021 11:48:00 GMT</pubDate>
            
            <guid isPermaLink="false">http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-amy-shoup-rocky-mountain-international-student-program/?p=1758897370</guid>
            <description><![CDATA[ <div>Im Laufe der letzten 25 Jahre durften wir durch unsere Arbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen viele wunderbare Weggefährten kennenlernen, die uns auf unserer Reise unterstützt haben. Unser Jubiläum wollen wir auch als Anlass nehmen, um euch diese Kolleg:innen einmal vorzustellen. Heute geht es weiter mit dem Rocky Mountain International Student Program, einem unserer Partner im Kanada Select-Programm.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Würden Sie sich unseren Leser:innen einmal vorstellen?</h3><p>Mein Name ist Amy Shoup, ich manage seit vier Jahren das Rocky Mountain International Student Program (RMISP). Vorher war ich als Managerin für International Education in einem anderen Schulbezirk in British Columbia tätig – und zwar ganze zehn Jahre lang.</p><h3>Wie lange arbeiten Sie schon mit Stepin zusammen?</h3><p>Seit ich hier angefangen habe, arbeite ich auch mit Stepin zusammen – vier Jahre also. Aber RMISP kooperiert insgesamt bereits zehn Jahre mit Stepin. Unsere Zusammenarbeit funktioniert ganz fantastisch und ist mit den Jahren nur stärker geworden.</p><p>
,Warum, glauben Sie, ist ein Auslandsjahr so eine wertvolle Erfahrung für Schüler:innen?</p><p>Ich erlebe immer wieder, wie sehr die Schüler:innen im Laufe unseres Programms wachsen und wie sehr sie sich verändern. Ich sage immer, ein Auslandsjahr ist das beste Geschenk, das man als Eltern seinem Kind machen kann.</p><h3>Was kann man als Austauschschüler:in nur im Rocky Mountain School District erleben?</h3><p>In unserem Programm nehmen die Schüler:innen an wirklich tollen, kanadischen Exkursionen und Aktivitäten teil – von Schlittenhunderennen über Skifahren, Rafting bis hin zu Ausflügen nach Calgary und Edmonton.</p><h3>Haben Sie durch die Zusammenarbeit mit Stepin irgendwelche deutschen Wörter gelernt?</h3><p>Unsere deutschen Austauschschüler:innen versuchen uns immer die Wörter beizubringen, die man am schwierigsten aussprechen kann, zum Beispiel Eichhörnchen und Schwarzwälder Kirschtorte.</p><h3>Unser Motto ist »Weltneugier« – was bedeutet das für Sie?</h3><p>Weltneugier ist ein fantastisches Motto für eine Austauschorganisation. Unsere Zusammenarbeit fördert nämlich genau das. Weltneugier ist tatsächlich die Grundlage unserer ganzen Arbeit.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Markus in Kanada: Weihnachten in Kanada – Die Sache mit den Socken]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/gastartikelserie-weihnachten-in-kanada-die-sache-mit-den-socken/</link>
            <pubDate>Wed, 13 Dec 2023 13:23:00 GMT</pubDate>
            
            <guid isPermaLink="false">http://localhost:3000/erfahrungsberichte/gastartikelserie-weihnachten-in-kanada-die-sache-mit-den-socken/?p=20563977575</guid>
            <description><![CDATA[ <div>Wie wohl Weihnachten in Kanada gefeiert wird? Markus Büssecker, der zur Zeit dort ist, weiß Bescheid und klärt uns heute einmal über die kanadische Weihnacht und den Boxing Day auf. Kanada ist mitten in der Vorweihnachtszeit. Das bedeutet Paraden für Santa Claus, Hektik in den Shopping Malls und die Suche nach den passenden Socken. Schließlich ist Weihnachten in einer Hinsicht wieder typisch kanadisch. Manchmal fühlt es sich wie zu Hause an und dann kommt doch wieder alles ganz anders.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Santa Claus zieht durch die Stadt</h2><p>Er ist kräftig gebaut, trägt einen roten Anzug mit breitem Gürtel, pflegt einen weißen Rauschebart und nimmt gelegentlich die Form von Christbaumdekoration an. Santa Claus ist Nordamerikas Antwort auf Nikolaus und Weihnachten ohne den Fahrer eines fliegenden Rentierschlittens ist unvorstellbar (am 6. Dezember dagegen musste ich Nikolaus spielen und heimlich Stiefel füllen). Santa Claus ist überall. So wundert es mich nicht, dass die Weihnachtssaison in vielen Städten mit einer Santa Claus Parade eingeläutet wird. Die ist vergleichbar mit einem Karnevalsumzug unter dem Motto »Weihnachten«.</p><p>Das bedeutet tausende von Zuschauer und bis zu hundert Themenwagen in den Innenstädten. Besonders bekannt sind die Paraden von Toronto und Vancouver. Interessant ist, dass die Paraden in ursprünglich ein Marketinginstrument von ortsansässigen Geschäften war. Die Unternehmen sponsern den Umzug von Santa um ihre Popularität zu erhöhen.</p><h2>Geschäftiges Treiben</h2><p>Weihnachten ist natürlich auch mit der Jagd nach Geschenken verbunden und da wird es vor allem an den Wochenenden in den Malls voll. Längere Öffnungszeiten und Weihnachtsangebote locken potentielle Käufer. Wer sich jetzt auf eine Pause mit einer heißen Tasse Glühwein oder Kinderpunsch auf dem Weihnachtsmarkt freut, der wird allerdings enttäuscht. Weihnachtsmärkte gibt es in Kanada nicht. Warum das so ist, kann mir niemand so richtig beantworten.</p><p>In Ansätzen versuchen kleinere Städte ein wenig Budenzauber aus dem Hut zu schütteln. In Toronto bemüht sich der Distillery District um weihnachtliche Atmosphäre. Die Weihnachtsbeleuchtung in den Straßen und an den Häusern ist dann wieder mehr als feierlich. Einige Anwohner nehmen den Begriff »Illumination« sehr ernst und kopieren sämtliche mir bekannte Außenbeleuchtungen aus amerikanischen Weihnachtsfilmen.</p><h2>Am 25.12. ist Weihnachten!</h2><p>Allem Trubel zum Trotz ist Weihnachten ein Fest im Kreis der Familie. Am 24. Dezember, »Christmas Eve«, ist allerdings tote Hose angesagt. Wer mag, darf den Weihnachtsbaum schmücken, in die Kirche gehen oder sich um den richtigen Socken kümmern. Denn in der Nacht kommt Santa durch den Kamin und füllt die Socken mit Geschenken. Ich spiele mit dem Gedanken ein besonders großes Exemplar aufzuhängen. Wer weiß, was passiert.</p><p></p><p>Der 25. Dezember, »Christmas Day«, ist natürlich vor allem für die Kinder spannend. Freunde erzählen mir mit Begeisterung von ihren Erlebnissen aus Kindertagen. Das sind Geschichten über extreme Fühaufsteher, Briefe von Santa und Stiefelspuren im Schnee vor dem Haus. Väter sind weltweit kreativ, wenn es um Weihnachten geht. Nach den Geschenken heißt es vor allem Schlemmen und Entspannen.</p><p>Der Truthahn steht in der Menüliste ganz oben und der Tag plätschert dahin. Wer mit Santas Geschenk nicht zufrieden ist, kann sich später am »Boxing Day« (26.12.) in die Umtauschwelle in den Geschäften stürzen… Das klingt für mich viel zu stressig. Außerdem bin ich zuversichtlich. Sollte Santa Probleme mit meinem Socken haben, wird das Christkind sicher aushelfen.</p><p>Den schönen Grüßen wollen wir uns natürlich anschließen: Frohe Weihnachten zusammen :-).</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ist ein Auslandsjahr steuerlich absetzbar?]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/steuern/</link>
            <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 12:43:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ein Schüleraustausch ist eine wertvolle Investition in die Bildung und persönliche Entwicklung Ihres Kindes. Gleichzeitig stellen sich aber auch viele Erziehungsberechtigte die Frage, ob sich zumindest ein Teil der Kosten steuerlich absetzen lässt. Unter bestimmten Voraussetzungen ist das tatsächlich möglich. Im Folgenden erfahren Sie, worauf es dabei ankommt und welche Kosten in der Steuererklärung berücksichtigt werden können.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Voraussetzungen, um das Schulgeld steuerlich geltend zu machen</h2><p>Die Kosten eines Schüleraustausches können Sie von der Steuer absetzen, wenn Ihr Kind eine Privatschule in den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union oder dem Europäischen Wirtschaftsraum besucht. Steuerliche Vorteile haben Sie auch, wenn Ihr Nachwuchs eine deutsche Schule im Ausland besucht – das kann auch außerhalb Europas sein. Wichtig ist jedoch, dass der Abschluss an der ausländischen Schule von den deutschen Behörden als gleichwertig anerkannt wird. Hierfür können Sie sich an eine der folgenden Stellen wenden:</p><p>Bildungs- und Kultusministerium Ihres Bundeslandes</p><p>Kultusministerkonferenz der Bundesländer</p><p>Zeugnisanerkennungsstelle</p><p>Schulbehörde</p><h2>Schüleraustausch: Welche Kosten kann ich von der Steuer absetzen?</h2><p>Steuerlich absetzbar sind 30 % des Schulgeldes, höchstens aber 5.000 € je Kind im Jahr, als Sonderausgaben. Während des Auslandsaufenthalts können Sie die folgenden Kosten absetzen:</p><p>Sachkosten (z.B. Kosten für Lehrmittel)</p><p>Personalkosten (z.B. Lehrergehälter, Gehälter sonstiger Mitarbeiter).</p><p>Ausgaben für Lehrerfortbildungen</p><p>Ausgaben für nutzungsbezogene Aufwendungen (z.B. für Unterrichtsräume, Ausflüge und Klassenfahrten)</p><p>Nicht absetzbar sind Aufwendungen für Unterkunft, Betreuung, Verpflegung, Zusatzkurse, Schulkleidung und sonstige Aufwendungen.</p><h2>Welche Angaben muss ich bei der Steuererklärung machen?</h2><p>Das Schulgeld können Sie in der Steuererklärung als Sonderausgaben angeben. Dies erfolgt auf der dritten Seite der Anlage Kind ab Zeile 65. Für jedes Kind benötigen Sie eine eigene Anlage. Um das Schulgeld als Sonderausgabe steuerlich absetzen zu können, müssen Sie Anspruch auf Kindergeld bzw. einen Kinderfreibetrag haben.</p><h2>Auslandsjahr mit Stepin: Kann ich die Kosten absetzen?</h2><p>Wenn sich Ihr Kind für einen Stepin Schüleraustausch in den ,USA,, ,Kanada,, ,Australien, oder ,Neuseeland, entscheidet, können Sie die Kosten nicht steuerlich absetzen, da innerhalb dieser Austauschprogramme keine deutschen Schulen zur Verfügung stehen. Gleiches gilt auch für den Auslandsaufenthalt in ,Großbritannien,, da im Rahmen des Programms keine deutschen Schulen angeboten werden und das Land weder ein Mitgliedsstaat der EU noch des Europäischen Wirtschaftsraumes ist.</p><p>Etwas anders sieht es bei einem Auslandsjahr in ,Irland, aus. Das Land ist Mitglied der EU, sodass die Kosten steuerlich absetzbar sind – sofern es sich um eine Privatschule handelt. Bei unseren Schüleraustauschprogrammen ist diese jedoch nicht der Fall.</p><p>Tipp: Sollten Sie sich einen Schüleraustausch finanziell nicht leisten können, kann sich Ihr Kind für ein ,Stipendium, bewerben. Wir von Stepin vergeben jedes Jahr Teil- und Vollstipendien für verschiedene Destinationen.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein Auslandsjahr als Booster für deinen Lebenslauf]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/auslandsjahr-berufliche-vorteile/</link>
            <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 09:08:49 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Du möchtest dich nicht nur persönlich weiterentwickeln, sondern auch einen echten Mehrwert für deine Zukunft schaffen? Dann ist ein Auslandsjahr genau das Richtige. Neben spannenden Erlebnissen und neuen Freundschaften bringt dir ein Schuljahr im Ausland auch einen entscheidenden Vorteil: Es wertet deinen Lebenslauf auf und verschafft dir einen Vorsprung beim Studium und Berufseinstieg.</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Kulturschock: Was er bedeutet und wie du ihn meisterst!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/kulturschock/</link>
            <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 13:17:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Reisen erweitert den Horizont, aber manchmal bringt ein Auslandsaufenthalt auch Herausforderungen mit sich. Eine der bekanntesten davon ist der Kulturschock. Viele Austauschschüler:innen erleben diese Symptome während ihres Auslandsjahres.
Klingt dramatisch, oder? Doch keine Sorge, mit ein wenig Wissen und den richtigen Strategien kannst du diese Hürde leicht überwinden!
In diesem Ratgeber erfährst du, was der Kulturschock bedeutet, wie er sich äußert, warum er überhaupt auftritt und wie man ihn abschwächen kann.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Gesten und ihre Bedeutung</h2><p>Spätestens seit dem großen deutschen Soziologen Niklas Luhmann ist klar: Erfolgreiche Kommunikation ist schwierig. Und tatsächlich, unsere Alltagserfahrung scheint diese Theorie zu bestätigen.</p><p>Fühlst du dich auch manchmal missverstanden oder hast das Gefühl, dein Gegenüber nicht zu verstehen?Wer kennt das Problem nicht, wenn nicht im Alltag, dann spätestens während des Urlaubs oder eines Auslandsaufenthaltes. In der Regel versucht man, sich in solchen Fällen mit Handzeichen und Gesten zu behelfen. Aber auch im Sprechen mit Händen (und Füßen) liegt – so werden wir im Folgenden lernen – einiges an Konfliktpotenzial. Mögen Gesten auf den ersten Blick relativ deutlich und Erfolg versprechend sein, können sie je nach Land eine sehr unterschiedliche Bedeutung haben.</p><h2>Beispiele: Hände sagen mehr als tausend Worte</h2><p>Auf den meisten Fußballplätzen lässt sich die folgende Situation beobachten: Während des Spiels erreicht ein lang gespielter Pass nicht sein Ziel, doch der Mitspieler oder die Mitspielerin muntert den Passgeber oder die Passgeberin mit kurzem Beifall und hochgestreckten Daumen auf. Er oder sie will damit sagen: „Gute Idee, Daumen hoch!” Die meisten Europäer:innen verstehen die Geste als positives Signal.</p><p>Würde man dasselbe Handzeichen allerdings in Afghanistan, im Iran oder Irak machen, dürfte es Ärger geben. Denn hier gilt der Fingerzeig als vulgäre Beleidigung, deren exakte Bedeutung man nicht mal schriftlich äußern sollte.</p><p>Jede:r Tauchanfänger:in lernt normalerweise, dass ein mit Daumen und Zeigefinger gebildeter Kreis den Tauchpartnern in der Tiefe zeigt: „Alles in Ordnung”. Auch in Kanada, der Schweiz und Mexiko meint die Geste: „Perfekt!” Allerdings sollte man sie in Brasilien vermeiden, denn hier beschimpft man sein Gegenüber auf vulgäre Weise als „A****loch!”.</p><p>Die letzte Geste gehört inzwischen zum Inventar eines jeden Rock- oder Metal Konzerts: Ausgestreckter Zeigefinger und der kleine Finger sind als „Metal Horns„, „Das rockt!” – liebevoll auch als „Pommesgabel” bezeichnet – in Deutschland, England, Polen, Russland, Schweden und USA Ausdruck der Zustimmung.</p><p>In Argentinien wird die Geste zum Schutz gegen Unheil benutzt und in Italien sollte man sich hüten, diese seinem Gegenüber zu zeigen. Hier meint sie die „Hörner”, die eine untreue Ehefrau ihrem ahnungslosen Gatten „aufsetzt”, indem sie ihm fremdgeht. Hier schließt sich dann wohl auch wieder der Kreis zu Sex, Drugs & Rock’n’Roll.</p><h2>Missverständnisse durch das Handbuch vermeiden</h2><p>Schon diese Beispiele zeigen, dass Kommunikation auch auf dieser relativ einfachen Ebene eine Menge Fallstricke und Möglichkeiten der Fehlinterpretation birgt, die – einmal gezeigt – auch durch wortreiche Entschuldigungen nur schwer zu beheben sind.</p><p>Grosse und Reker nähern sich dem Thema allerdings mit einer gehörigen Portion Humor, indem sie feine, freche und kuriose Gesten nebeneinander stellen, diese aber nur mit kurzen Texten versehen. So lassen sie den Lesenden Platz für die eigenen Erfahrungen bzw. Erklärungsversucheb. Und gerade im Zusammenspiel von kurzen Textkommentaren und starken Bildern spielt dieses kleine, hochwertig produzierte Buch (gedruckt bei der Traditionsdruckerei Messedruck Leipzig) seine Stärke aus.</p><h2>Unser Fazit: Dieses Buch über weltweiten Gesten lohnt sich</h2><p>Wir lernen: Auch Hände sprechen ihre ganze eigene Sprache, deren Vielfalt die Lesenden hier anhand von vielen Beispielen präsentiert bekommen. „Versteh mich nicht falsch! Gesten weltweit” ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Hand”-Buch, das – nicht nur aufgrund seines kompakten Formats – in keinem Reisehandgepäck fehlen sollte!</p><h2>Kurzinfo:</h2><p>Julia Grosse & Judith Reker:</p><p>Versteh mich nicht falsch! Gesten weltweit. Das Handbuch.</p><p>Bierke Verlag München, 3. Auflage 2010</p><p>Preis: 14,90 Euro – überall im Buchhandel erhältlich.</p><p></p><p>PS: Und nein, wir werden nicht den Fehler begehen, das Buch mit der „Daumen hoch”-Geste zu loben ;-)</p><p>Alle Fotos: ,Florian Bong-Kil Grosse</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Schüleraustausch = Horrortrip? Nicht mit Stepin!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/schueleraustausch-horrortrip-nicht-mit-stepin/</link>
            <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 10:14:19 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Mit optimaler Vorbereitung und zuverlässiger Betreuung zum traumhaften High School-Aufenthalt</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Format strg-F des öffentlich-rechtlichen Angebots Funk von ARD & ZDF hat sich in einem am 31.10.2023 veröffentlichten Beitrag passend zu Halloween mit den schaurigen Seiten eines Schüleraustauschs auseinandergesetzt. Den Beitrag mit dem Titel »,Albtraum Auslandsjahr: Messie-Wohnung, Psychodruck, bewaffnete Gasteltern,« kannst du online auf YouTube ansehen.</p><p>Was genau für Horrorerlebnisse die Betroffenen in dem Beitrag schildern und warum du dich dennoch nicht von deinem Auslandsaufenthalt abschrecken lassen solltest, beschreiben wir dir in diesem Beitrag. Hier erfährst du, wie wir bei Stepin alles dafür tun, damit dein Auslandsjahr kein Horrortrip, sondern ein unvergessliches Erlebnis wird.</p><h2>Die Liste des Schreckens: Dreck, Bekehrungsversuche und bewaffnete Gasteltern</h2><p>In dem strg_F-Beitrag kommen mehrere Austauschschülerinnen zu Wort, die von ihren haarsträubenden und schockierenden Erfahrungen berichten – und von ihrer Hilflosigkeit vor Ort. So habe sich eine Austauschschülerin zum Beispiel mit einer völlig verunreinigten Wohnung konfrontiert gesehen, auch das Wohnzimmer sei mit dem Kot von Hunden und Katzen verdreckt gewesen. Bilder des Kühlschrankinneren zeigen Schimmel, Tierhaare und tote Insekten. Wahrlich kein appetitlicher Anblick und nachvollziehbarer Weise erklärt die Betroffene, dass sie nicht daraus habe essen können. Damit nicht genug: Zudem habe die Gastmutter sie überreden wollen, ihre Konfession zu wechseln.</p><p>Eine weitere Austauschschülerin berichtet von einem Gastvater, der stets mit einem Gewehr unter dem Kopfkissen auf dem Wohnzimmersofa geschlafen habe, sodass sie sich nachts gar nicht mehr über den Flur auf die Toilette getraut habe. Zu groß sei die Furcht gewesen, was passieren könnte, würde der Gastvater – versehentlich durch sie geweckt – plötzlich aus dem Schlaf aufschrecken. Auch habe sie einmal bei einer Bekannten der Gastmutter übernachten müssen, die dann von ihrem unheimlichen Drogendealer Besuch bekommen und mit diesem neben der Gastschülerin lauten Sex gehabt habe.</p><p>Eine dritte Gastschülerin, die ihren Austausch in Brasilien verbracht hat, berichtet, dass ihre Gastschwester sie nicht in der Familie hätte haben wollen. Dementsprechend sei es immer wieder zu Schwierigkeiten und Streitereien gekommen. Gleichzeitig sei die Gastschwester aber auch für die Kommunikation unverzichtbar und sie entsprechend von ihr abhängig gewesen, da sie noch kein Portugiesisch gekonnt habe.</p><h2>Hilflosigkeit, mangelnde Unterstützung und Schuldzuweisungen</h2><p>All den geschilderten Erfahrungsberichten gemein ist die Hilflosigkeit, welche die Gastschülerinnen während ihres jeweiligen Auslandsaufenthalts empfunden haben. Denn eine Lösung sei schwierig gewesen. An wen soll man sich wenden, wenn man sich fernab der Heimat und getrennt von den Eltern plötzlich in einer verdreckten Messie-Wohnung wiederfindet oder sich vor dem bewaffneten Gastvater fürchtet?</p><p>Grundsätzlich sind die ersten Ansprechpartner:innen vor Ort bei Problemen mit der Gastfamilie die lokalen Betreuer:innen. Diese sind für die Austauschschüler:innen da und sollen sie während des Aufenthalts begleiten und unterstützen. Leider mussten die Betroffenen auch hier schlechte Erfahrungen machen: Sie berichten von Betreuer:innen, welche sie nicht ernst genommen haben und die Schuld für die Konflikte eher bei den Austauschschülerinnen sahen. Auch hätten einige von ihnen in einem Interessenkonflikt gestanden, da sie mit den Gasteltern befreundet gewesen seien, entsprechend hätten sie etwaige Probleme einfach unter den Teppich kehren wollen. Wirkliche Unterstützung hätten die Austauschschüler:innen durch die Betreuer:innen jedoch nicht erfahren – im Gegenteil.</p><h2>Lass dich nicht von traurigen Einzelfällen entmutigen!</h2><p>Kein Zweifel: Die drastischen Schilderungen der Gastschülerinnen in dem Beitrag von strg_F sind schlichtweg schockierend, da müssen wir gar nicht um den heißen Brei herumreden. Vielleicht denkst du dir daher jetzt: »Wenn mein Traum vom aufregenden Schüleraustausch zu einem solchen Albtraum werden kann, dann lasse ich lieber die Finger davon.« Doch das wäre sehr bedauerlich!</p><p>Zum einen verpasst du dann die Chance, deinen Traum vom High School-Jahr im Ausland zu verwirklichen und beraubst dich um all die damit verbundenen großartigen Möglichkeiten sowie ,wertvollen Erfahrungen, die du bei einem Auslandsjahr sammeln, kannst. Zum anderen solltest du die wirklich schockierenden Einzelfälle nicht als Maßstab für den Schüleraustausch allgemein ansehen. Unsere Erfahrung bei Stepin ist nämlich eine ganz andere: Die überwältigende Mehrheit unserer Austauschschüler:innen kehrt von ihrem Schüleraustausch absolut happy zurück und die Schüler:innen machen großartige Erfahrungen, an die sie sich ein Leben lang gern erinnern. Davon zeugen auch die vielen Erfahrungsberichte unserer ehemaligen Steppies, die du dir gern einmal in Ruhe ansehen kannst.</p><p>Nur in ganz wenigen Fällen ist die Situation in der Gastfamilie so unglücklich oder verfahren, dass ein:e Austauschschüler:in wirklich die Gastfamilie wechseln möchte, einen tatsächlichen Abbruch erleben wir so gut wie nie.</p><h2>Optimale Vorbereitung und klare Qualitätsstandards</h2><p>Damit es gar nicht erst so weit kommt, bereiten wir dich gründlich auf deinen Auslandsaufenthalt vor. Manchmal sind Probleme und Konflikte nämlich auch einfach darauf zurückzuführen, dass die Austauschschüler:innen zum Beispiel mit einer falschen Erwartungshaltung aufgebrochen sind. Daher sprechen wir ausführlich mit dir und unsere Expert:innen überlegen gemeinsam mit dir, ob der Schüleraustausch für dich der richtige Schritt ist und welches Land am besten zu deinen Vorstellungen und Wünschen passen könnte.</p><p>Um dich optimal auf das Leben in der Gastfamilie vorzubereiten und dir den Start in einem fremden Land zu erleichtern, stehen dir zudem unsere jeweiligen Länderexpert:innen zur Seite. Dank ihrer interkulturellen Kenntnisse wissen sie genau, worauf es ankommt und du kannst hier alle Fragen zu deinem Auslandsaufenthalt stellen. Darüber hinaus organisieren wir Zusammenkünfte mit ehemaligen Steppies. So kannst du unmittelbar von den Erfahrungen derjenigen profitieren, die schon dort waren, wo du hinreisen möchtest.</p><p></p><p>Außerdem kannst du dich darauf verlassen, dass wir dich nicht »einfach so« in irgendeiner Familie platzieren. Bei der Auswahl der Gastfamilien achten wir selbstverständlich auf klare Qualitätsstandards, damit dir solche fürchterlichen Erlebnisse, wie sie in dem Bericht von strg_F geschildert werden, erspart bleiben. Zudem prüfen wir auch, inwieweit deine Vorstellungen mit denen der aufnehmenden Gastfamilie harmonieren und umgekehrt, damit ein angenehmes und wechselseitig bereicherndes Zusammenleben möglich ist.</p><p>Viele etwaige Probleme in der Gastfamilie lassen sich auch leicht beheben beziehungsweise vermeiden, beispielsweise durch gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis. Tipps für ein harmonisches Zusammenleben findest du auch in unserem Artikel »,Was tun bei Problemen mit der Gastfamilie?,«.</p><h2>Immer für dich da: Die Ansprechpartner:innen von Stepin</h2><p>Sollte es trotz aller Vorbereitungen, Rücksichtnahme und Qualitätsstandards dennoch einmal an irgendeiner Stelle haken, ist eine Sache klar: Was auch immer passieren mag, du kannst dich zu jeder Zeit voll und ganz auf uns verlassen – wir lassen dich nicht im Regen stehen. Egal, ob du deinen Schüleraustausch in ,Neuseeland,, in den ,USA,, ,Irland, oder anderswo verlebst: Das Team von Stepin ist für dich und deine Eltern da.</p><p>Unsere Austauschexpert:innen wissen genau, welche Herausforderungen ein Auslandsaufenthalt mit sich bringen kann und wie man ihnen am besten begegnet, gern teilen sie ihr Wissen mit dir. Deine Auslandserfahrung liegt uns am Herzen – deshalb begleiten wir dich mit unserem Netzwerk sowie unserer Expertise vor, während und auch nach deinem Auslandsjahr. Und sollten wirklich einmal alle Stricke reißen, kümmern wir uns selbstverständlich darum, dass du die Familie wechseln kannst. Sprich uns bei Problemen also einfach an, damit dein Schüleraustausch keine schaurige Erfahrung wird, sondern ein einmaliges Erlebnis, von dem du noch deinen Enkelkindern mit Begeisterung erzählen wirst!</p>]]></content:encoded>
            
            
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School Geschwisterrabatt – € 250,–]]></title>
            <link>http://localhost:3000/high-school-geschwisterrabatt/</link>
            <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 18:09:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Stepin macht’s möglich und schenkt dir € 250,– bei jeder High School-Programmteilnahme.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die große Schwester war zum Schüleraustausch in Neuseeland und du möchtest auch ins Ausland? Stepin macht’s möglich und schenkt dir € 250,– bei jeder High School-Programmteilnahme.</p>]]></content:encoded>
            
            
            </item><item>
            <title><![CDATA[5 Monate nach Hawaii]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/5-monate-nach-hawaii/</link>
            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 11:18:11 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Sie war sehr klein, was es sehr einfach machte, schnell Anschluss zu finden. Obwohl sie sehr klein war, gab es eine große Anzahl an Sportarten, die man nachmittags nach der Schule ausüben konnte, für welche die Schule Teams mit anderen Schulen gebildet hat.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Sie war sehr klein, was es sehr einfach machte, schnell Anschluss zu finden. Obwohl sie sehr klein war, gab es eine große Anzahl an Sportarten, die man nachmittags nach der Schule ausüben konnte, für welche die Schule Teams mit anderen Schulen gebildet hat. Ich war in der Hula-Gruppe. Hula ist der traditionelle hawaiianische Tanz.</p><p>Mit meiner Gastfamilie habe ich mich vom ersten Tag an sehr gut verstanden. Es hat sich direkt angefühlt als würde ich sie schon ewig kennen. Meine Gastschwester war genauso alt wie ich, und mein Gastbruder war 23 und lebte in Südkorea, wo wir ihn alle gemeinsam besucht haben. Obwohl ich schon seit einem ganzem Jahr wieder in Deutschland bin habe ich noch oft Kontakt zu ihnen und meine Gastschwester kommt mich in den Ferien zum zweiten Mal hier in Deutschland besuchen. An meiner Schule war ich zu der Zeit die einzige europäische Austauschschülerin, was ich aber nicht schlimm fand, da ich so gar nicht erst in Versuchung gekommen bin Deutsch zu sprechen. Trotzdem war es schön bei den Organisationstreffen andere Austauschschüler kennen zu lernen, die in der gleichen Situation sind wie man selber.</p><p>Die hawaiianischen Inseln sind genauso paradiesisch wie man sie sich vorstellt. Es gibt unzählige Strände mit klarem Wasser und weißem Sand und es scheint wirklich so gut wie jeden Tag die Sonne. Am Wochenende bin ich oft mit meiner Gastfamilie an den Strand gefahren, von dem wir nur zehn Minuten entfernt gewohnt haben. Von meinem Zimmer aus konnte man tatsächlich das Meer sehen.</p><p>In den fünf Monaten war ich nicht nur auf der Insel Oahu, sondern habe auch zwei andere Inseln besucht. Auf Kauai bin ich mit den anderen Austauschschülern geflogen (gemeinsam mit der Organisation). Und auf The Big Island bin ich mit meiner Hula-Gruppe geflogen, da wir dort einen Auftritt hatten. Die Big Island ist ländlicher als Oahu, und sehr interessant, da es dort aktive Vulkane und viele Wasserfälle zu besuchen gibt.</p><p>Ich würde jedem, der Spaß daran hat Englisch zu lernen, eine völlig neue Kultur kennen zu lernen und das echte Inselleben kennen zu lernen, empfehlen, für ein halbes oder ganzes Jahr nach Hawaii zu gehen.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Unsere Partner: Interview mit Simon Vosseler (ICES)]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-simon-vosseler-ices/</link>
            <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 12:23:00 GMT</pubDate>
            
            <guid isPermaLink="false">http://localhost:3000/partnerorganisationen/unsere-partner-interview-mit-simon-vosseler-ices/?p=10306845519</guid>
            <description><![CDATA[ <div>Im Laufe der letzten 25 Jahre durften wir durch unsere Arbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen viele wunderbare Weggefährten kennenlernen, die uns auf unserer Reise unterstützt haben. Unser Jubiläum wollen wir auch als Anlass nehmen, um euch diese Kolleg:innen einmal vorzustellen. Im letzten Teil unserer Reihe ist International Cultural Exchange Services (ICES) dran, einer unserer Partner im USA-Programm.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h3>Würdest du dich und deine Organisation kurz vorstellen?</h3><p>Mein Name ist Simon Vosseler und ich bin der Director of Business Development bei International Cultural Exchange Services (ICES). Ich komme ursprünglich aus Deutschland und lebe jetzt mit meiner wunderschönen Frau und unseren drei Kindern in Las Vegas, Nevada.</p><p>Mein erster Kontakt mit dem Thema Schüleraustausch war damals mein eigenes Auslandsjahr mit ICES in West Virginia. Seit 2013 arbeite ich Vollzeit für ICES und kümmere mich vorrangig um die Beziehung zu unseren Partnern und unsere wirtschaftliche Entwicklung. ICES wurde 1991 von John Crist gegründet. Heute ermöglichen wir pro Jahr über 2.000 Platzierungen für Austauschschüler:innen in den USA.</p><h3>Wie lange arbeitet ihr schon mit Stepin zusammen? Wie würdest du die Zusammenarbeit beschreiben?</h3><p>Wir arbeiten schon seit 12 Jahren erfolgreich mit Stepin zusammen und haben seitdem schon 1.500 Steppies in den USA platziert. Die Kooperation mit Stepin war immer schon fantastisch. Das Stepin-Team ist nicht nur hochprofessionell und hat eine tolle Arbeitseinstellung, sondern es ist auch immer eine echte Freude und ein großer Spaß, mit den Teammitgliedern zusammenzuarbeiten.</p><p>Stepin schafft es, die Schüler:innen vor, während und nach ihrem High School-Jahr gut vorzubereiten und zu unterstützen, was dazu führt, dass die Schüler:innen einen erfolgreichen Aufenthalt haben.</p><p>Besonders in schwierigen Zeiten, zum Beispiel während der Pandemie, hat Stepin bewiesen, was für ein toller Partner sie sind.</p><h3>Warum, glaubst du, ist ein Auslandsjahr so eine wertvolle Erfahrung für die Schüler:innen?</h3><p>Sowohl aufgrund meiner persönlichen Erfahrung als Austauschschüler und meiner langjährigen Arbeit mit den Jugendlichen kann ich wirklich sagen, dass ein High School-Jahr im Ausland eine einmalige Möglichkeit darstellt. Es ist die einzige Zeit im Leben, in der man wirklich in eine andere Kultur eintauchen und Teil einer neuen Familie werden kann. Es gibt dir die Chance, eine Fremdsprache perfekt zu lernen und neue Perspektiven zu gewinnen. Außerdem werden die Schüler:innen über das Jahr hinweg selbstständiger und reifer und oft entwickeln sie lebenslange Freundschaften mit ihrer Gastfamilie.</p><h3>Was können die Austauschschüler:innen nur in den USA erleben?</h3><p>Die verschiedenen Regionen der Vereinigten Staaten haben sehr viele Besonderheiten zu bieten und die Erlebnisse der Schüler:innen werden sehr unterschiedlich ausfallen. Ich glaube aber, dass man den typisch amerikanischen »High School Spirit« überall in den USA vorfinden kann. Anders als in Deutschland findet hier ein großer Teil des öffentlichen Lebens auf dem Schulgelände statt. Footballspiele am Freitagabend, Basketballspiele, Leichtathletik – hier trifft sich oftmals die ganze Stadt. Das bietet den Schüler:innen eine tolle Möglichkeit, sich einzubringen. Und, ob man’s glaubt oder nicht, in den USA gibt es tolles, regionales Essen fernab von Fast Food. Es gibt nichts Besseres als ein Texas BBQ, einen Maine-Hummer oder die mexikanische Küche in Südkalifornien.</p><h3>Hast du durch die Zusammenarbeit mit Stepin irgendwelche deutschen Wörter gelernt?</h3><p>Ich bin nicht sicher, ob ich viele neue Wörter von Stepin gelernt habe 😉 Aber ein gutes Wort ist Fingerspitzengefühl. Mit der eher direkten Kommunikationskultur in Deutschland braucht es das des Öfteren in den USA.</p><h3>Unser Motto ist »Weltneugier« – was bedeutet das für dich?</h3><p>»Weltneugier« ist für mich die Basis eines erfüllten Lebens. Nur, wenn wir die Möglichkeit haben, andere Kulturen zu entdecken, Menschen mit anderen Vorstellungen kennenzulernen, und neue Herausforderungen zu überwinden, können wir reifer werden, wachsen und wirklich die Welt verändern.</p><p>
</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[18.000 Kilometer von zu Hause entfernt.]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/18-000-kilometer-von-zu-hause-entfernt/</link>
            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 11:30:25 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Es kribbelte, als ich mit den anderen Teilnehmern ins Flugzeug stieg. Neuseeland: 18.000 Kilometer von zu Hause entfernt. Das lang ersehnte große Abenteuer. Was würde mich erwarten?</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach knapp 30 Stunden Flug und einem tollen Vorbereitungswochenende in Auckland flog ich weiter zu meinem endgültigen Ziel Tauranga, wo ich von meiner wahnsinnig netten Gastfamilie am Flughafen so herzlich in die Arme geschlossen wurde, dass ich gleich das Gefühl bekam, ein Familienmitglied zu sein.</p><p>Die Region bot alles, was ich mir erträumt hatte. Endlose Sandstrände, blaues Meer, Sonne und Freiheit. Meine Heimat für die nächsten sechs Monate.</p><p>Die Nachmittage und Wochenenden verbrachte ich als großer Strandfan auch so oft es ging in Wassernähe, versuchte mich im Surfen und habe meinen Tauchschein gemacht, der mir später bei meinem Schlussabstecher nach Australien sehr zu Gute gekommen ist. Wenn das Wetter nicht nach Sonne und blauem Himmel aussah, zog es mich entweder trotzdem an den Strand oder wir bummelten mit Freunden durch die kleine Innenstadt mit ihren einladenden Geschäften und liebevoll eingerichteten Cafés, besuchten Freunde oder unternahmen andere aufregende und für uns neue Aktivitäten wie Rafting oder Paragliding.</p><p>Die Schule war zunächst einmal unglaublich: Alle in Uniform, Unterricht bis 15.30 Uhr, nur sechs ausgewählte Fächer, aber es war super. Die Mitschüler nahmen mich herzlich auf, wollten jede Menge wissen und brachten mir natürlich auch einiges bei. Nach der Schule traf man sich zum Sport in den unterschiedlichen Schulteams wie Basketball, Schwimmen, Badminton und anderen Sportarten.</p><p>Ein weiteres großes Highlight während meines Aufenthaltes war die zweiwöchige Südinseltour mit »Internationals« aus der ganzen Welt. Man tauschte sich über die Schulen und Gastfamilien aus, aber auch über die eigenen Kulturen, und da Neuseeland ein Multi-Kulti-Land ist, traf man immer wieder auf Menschen mit ganz unterschiedlichen Geschichten. Das traumhafte Land am anderen Ende der Welt hat mir nicht nur einen Blick über den Tellerrand verschafft, sondern mich auch zu seinem größten Fan gemacht, mir ein zweites zu Hause gegeben und ein Gefühl der Freiheit und Lebensfreude hinterlassen. Noch heute besteht ein fester Kontakt zu meinen neu gewonnen Freunden und meiner Gastfamilie, den ich nicht missen möchte.</p><p>Einen High School-Aufenthalt im Land der Kiwis kann ich nur jedem weiter empfehlen!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Auslandsjahr trotz Schüchternheit: Tipps für mehr Selbstvertrauen]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/schuechtern-zum-schueleraustausch/</link>
            <pubDate>Thu, 28 Sep 2023 15:07:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Bist du schüchtern, aber fasziniert von einem Auslandsaufenthalt? Andere haben sicherlich Meinungen und Ratschläge, aber letztendlich kennst du dich am besten. Dieser Artikel und unsere Tipps sollen dir helfen, Klarheit zu gewinnen und eine Entscheidung zu treffen, die zu dir passt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Soll ich ein Auslandsjahr machen? Dein Wille zählt!</h2><p>Willst DU den Schüler:innenaustausch machen oder wollen ANDERE dich davon überzeugen?</p><p>Lass dir weder einreden, dass ein Schüler:innenaustausch nichts für dich ist, noch solltest du dich dazu überreden lassen. Die Entscheidung musst du treffen. Mach dir bewusst, was es für dich bedeuten würde: eine neue Familie, eine neue Schule, eine andere Sprache und eine Menge Überwindung.</p><p>Und ja, du wirst Eigeninitiative ergreifen müssen, um andere anzusprechen und ,neue Leute kennenzulernen,. Es ist nicht einfach, aber wenn du dir sicher bist, dass du einen ,Schüler:innenaustausch, machen möchtest, dann schaffst du es auch.</p><h2>Ob in Gastfamilie oder in der Schule: Du kannst deine Angst überwinden</h2><p>Alle Austauschschüler:innen beschäftigt die Frage, ob sie mit ihrer neuen Familie und der neuen Umgebung klar kommen werden. Keiner erwartet von dir, dass du am ersten Tag wie ein Wasserfall redest oder die Sprache perfekt beherrscht. Sei offen und springe über deinen Schatten. Du hast nichts zu verlieren.</p><p>Gerade am Anfang mag es schwer sein, sich in einer fremden Sprache auszudrücken. Um ein bisschen Selbstsicherheit zu erlangen, kannst du dir vorher ein paar Vokabeln zurechtlegen, mit denen du leichter von dir, deinem zu Hause und deiner Familie erzählen kannst. Nutze die Neugier der anderen, aber stell auch selber Fragen und zeige dein Interesse.</p><p>Es ist normal, in einer komplett neuen Umgebung etwas zurückhaltend zu sein. Keiner weiß, dass du bisher vielleicht eher schüchtern warst und es ist recht wahrscheinlich, dass ein paar Mitschüler:innen auch an dir und deinem zu Hause interessiert sind. Nutze diese Chance und wage es, Leute anzusprechen.</p><p>Aus simplen Fragen nach dem Weg oder einem Fach kann ein Gespräch oder sogar eine Freundschaft entstehen. Auch die Teilnahme an einer ,AG der Schule, kann helfen. Trau dich, es lohnt sich!</p><h2>Wohin und wie lange – Mach den Austausch, der zu dir passt</h2><p>Es liegt bei dir, ob du lieber in einem Land zur Schule gehen möchtest, in dessen Sprache du dich schon etwas sicherer fühlst oder ob du eine andere Sprache vertiefen möchtest. Wahrscheinlich wirst du dich etwas sicherer/selbstbewusster fühlen, wenn du die Sprache schon etwas besser sprichst.</p><p>Auch die Länge deines Aufenthaltes kannst du selbst bestimmen. Es muss nicht das klassische Auslandsjahr sein, es gibt auch Angebote, bei denen du nur ein paar Monate in deinem Gastland verbringst. Vielleicht wirkt der Aufenthalt dadurch etwas weniger »beängstigend«.</p><h2>Mehr Selbstbewusstsein: Du wirst dich verändern</h2><p>Wer es schafft, alleine ins Ausland zu gehen, hat viel Mut und Stärke bewiesen. Du wirst dich selbst besser kennenlernen und feststellen, dass es gar nicht immer so schwer sein muss, auf andere zuzugehen. Wie jeder andere Austauschschüler wirst du wahrscheinlich deutlich selbstständiger und unabhängiger, aber vor allem wirst du selbstbewusster.</p><p>Natürlich kann dir keiner vorhersagen, wie du dich verändern wirst, aber wenn du die Chance nutzt, ist es sehr wahrscheinlich, dass du einen großen Teil deiner Schüchternheit überwinden wirst.</p><p></p><h2>Konkrete Tipps für schüchterne Schüler:innen</h2><p>Es ist wichtig, dich immer daran zu erinnern, dass Schüchternheit nichts Ungewöhnliches ist und dass viele Menschen jeden Alters dieses Gefühl kennen. Besonders beim Gedanken an einen Schüler:innenaustausch kann es also eine zusätzliche Herausforderung darstellen.</p><p>Aber keine Sorge! Wenn du einen solchen Austausch machen möchtest und an deiner Schüchternheit arbeiten willst, haben wir hier nochmal die wichtigsten Tipps zusammengefasst:</p><p>Vorbereitung:, Informiere dich über dein Gastland. Wissen über Kultur und Sitten kann Selbstvertrauen geben.</p><p>Kommunikationstraining:, Übe Alltagsgespräche und lerne Vokabeln, um dich beim Sprechen sicherer zu fühlen.</p><p>Kleine Ziele:, Setze dir täglich kleine Ziele, z. B. einen neuen Mitschüler anzusprechen oder im Unterricht eine Frage zu stellen.</p><p>Unterstützung suchen:, Tausche dich mit anderen Austauschschüler:innen aus und teile deine Ängste und Erfolge.</p><p>Notizbuch:, Führe ein Tagebuch oder Notizbuch mit dir, in dem du tägliche Beobachtungen und Erfahrungen festhältst. Es hilft dir, über deine Fortschritte nachzudenken.</p><p>Aktivitäten:, Melde dich für Aktivitäten oder Clubs an, die deinen Interessen entsprechen. Ein gemeinsames Interesse kann Gespräche erleichtern.</p><p>Atmung und Meditation:, Lerne Atem- und Meditationstechniken, um Ängste abzubauen und dich in ungewohnten Situationen zu beruhigen.</p><p>Erfolge feiern:, Betone und feiere kleine Erfolge, um dein Selbstvertrauen zu stärken.</p><p>Flexibilität:, Sei offen für Neues und erlaube dir, Fehler zu machen. Es ist ein Lernprozess.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Einreisebestimmungen für deinen Schüleraustausch]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-vor-der-ausreise-einreisebestimmungen/</link>
            <pubDate>Mon, 12 May 2025 15:21:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Bevor dein Schüleraustausch starten kann, müssen wichtige Vorbereitungen getroffen werden. Unter anderem musst du dich vorab über die Einreisebestimmungen deines Gastlandes informieren und dich vor Ort an diese halten. </div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Wo kann ich mich über die Einreisebestimmungen informieren?</h2><p></p><p>Aktuelle Einreisebestimmungen kannst du auf der ,Website des Auswärtigen Amtes, oder bei der Botschaft des jeweiligen Landes erfahren. Aber natürlich informiert dich auch unser Betreuungsteam über die Bestimmungen deines Gastlandes und setzt dich über die Formulare und Dokumente, die du für deinen,Schüleraustausch, benötigst, in Kenntnis.</p><h2>Wichtige Dokumente am Zielflughafen</h2><p></p><p>Folgende Dokumente solltest du bei der ,Ankunft in deinem Gastland, griffbereit im Handgepäck haben:</p><p>Deinen ,Reisepass, – dieser sollte noch mindestens sechs Monate nach dem Aufenthalt gültig sein (dein Personalausweis ist in den allermeisten Fällen kein zulässiges Einreisedokument)</p><p>Das ,Visum, – auch bei kürzeren Aufenthalten von beispielsweise drei Monaten benötigst du in den meisten Ländern ein Visum, da du bei deinem High School-Aufenthalt eine Bildungseinrichtung besuchst und ein Visum somit Vorschrift ist</p><p>Das ,Rückflugticket, – schließlich soll die Rückreise jedes Reisenden sichergestellt sein</p><p>Eine Bestätigung darüber, dass du mit genügend Budget reist, wie z.B. einem Kontoauszug, der dies bestätigt</p><p>Einreiseformulare & Zollformulare, – diese Formulare werden im Flugzeug an alle Reisenden verteilt und müssen noch im Flugzeug ausgefüllt und unterschrieben werden</p><p>Bist du noch minderjährig, solltest du eine ,Einwilligung der oder des Erziehungsberechtigen, für den Auslandaufenthalt dabeihaben. Für Reisen nach Kanada brauchen Minderjährige außerdem eine Kopie der Geburtsurkunde</p><h2>Was darf ich nicht in mein Gastland einführen?</h2><p>Um unangenehme Überraschungen beim Zoll zu vermeiden, solltest du die Zollvorschriften deines Ziellandes sehr ernst nehmen und nichts einführen, das eventuell verboten oder nur mit Sondergenehmigung erlaubt ist. Auch beim Thema ,Gastgeschenk, solltest du vorher nachhaken, ob bestimmte Lebensmittel nicht eingeführt werden dürfen. Genauere Vorgaben für das jeweilige Land findest du weiter unten im Artikel.</p><p>Als Faustregel gilt:, Wenn du dir bei einem Gegenstand oder Ähnlichem unsicher bist, dann lass es besser zu Hause oder informier dich bei der jeweiligen Botschaft.</p><p>Generell verboten, sind illegale Drogen und Waffen. Zigaretten und Alkohol dürfen nur in geringen Mengen und erst ab 18 Jahren, in den USA sogar erst ab 21 Jahren, eingeführt werden. Alle weiteren mitgebrachten Lebensmittel sowie tierische und pflanzliche Produkte müssen auf dem Zollformular deklariert werden. Dann entscheiden die Zollbeamt:innen, was erlaubt ist und was nicht. Allerdings musst du als Reisende:r die Kosten tragen, falls Gegenstände entsorgt oder untersucht werden müssen.</p><h2>Welche Dokumente muss ich während des Fluges ausfüllen?</h2><p>Bei den meisten Überseeflügen musst du während des Fluges ein oder mehrere Formulare ausfüllen, die das Kabinenpersonal dir aushändigt. Darunter befindet sich in der Regel ein Einreiseformular, auf dem Angaben zur Person, Aufenthalt, Visum etc. gemacht werden und ein Zollformular, auf dem die Gegenstände aufgeführt werden, die du mit dir führst. </p><p>Beachte:, Teilnehmer:innen von Stepin werden vor der Ausreise über die Einreisebestimmungen ihres Ziellandes unterrichtet!</p><h2>Einreisebestimmungen für die USA</h2><p>Bei der Einreise zum ,Schüleraustausch in den USA, benötigst du:</p><p>Reisepass (Gültigkeit bis 6 Monate nach Aufenthalt)</p><p>Visum</p><p>Einreiseformulare (weißes und blaues Formular)</p><p>Rückflugticket</p><p>Ausreichendes Reisebudget</p><h3>Besonderheiten:</h3><p>Während des Fluges musst du zwei bestimmte Formulare ausfüllen. Zum einen das ,weiße Formular, (,I-94,), worauf Reisende mit Visumspflicht Angaben zu ihrer Person, zur Ein- und Ausreise und zu ihrem Visum machen. Zum anderen erhältst du das ,blaue Formular, (,CF-6059,), das Zollformular, worauf alle Reisende, unabhängig von der Visumspflicht, Angaben zur Person machen müssen. Auf der Rückseite musst du zollpflichtige Waren deklarieren.</p><p>Außerdem sind alle Fluggesellschaften verpflichtet, persönliche Daten ihrer Passagier:innen auf Flügen über die, in die und aus den USA zu registrieren und an die US-amerikanischen Regierungsbehörden zu übermitteln. Daher musst du bereits vor Abflug, also spätestens beim Check-in ein spezielles Formular, das APIS-Formular, übergeben.</p><h3>Einfuhrbestimmungen:</h3><p>Verboten sind:, Absinth, Saatgut, Obst, Gemüse, Pflanzen, Fleischprodukte und landwirtschaftliche Produkte</p><p>Erlaubt sind:, Geschenke im Wert von bis zu 100 US-Dollar, Süßigkeiten, Kaffee, Tee, Gewürze, Backwaren – wenn sich diese in Originalverpackung befinden.</p><h3>Einreisebestimmungen für Australien</h3><p>Bei der Einreise zum ,Schüleraustausch in Australien, benötigst du:</p><p>Reisepass (Gültigkeit bis 6 Monate nach Aufenthalt)</p><p>Visum</p><p>Einreiseformulare (Einreise, Zoll, IPC – Incoming Passenger Card)</p><p>Rückflugticket</p><p>Ausreichendes Reisebudget</p><p>Beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten über die Reise</p><h3>Besonderheiten:</h3><p>Auf den Flügen nach Australien erhältst du ein Formular zur Einreise (,Incoming Passenger Card,) und ein Formular für den Zoll. Diese müssen von dir ausgefüllt und unterschrieben werden.</p><h3>Einfuhrbestimmungen:</h3><p>Verboten sind:, Felle, Blumen, Pflanzen, Saatgut, Obst, Gemüse, Nüsse, Fleisch- und Milchprodukte. Da Australien frei von vielen Schädlingen und Krankheiten ist, die in anderen Ländern der Welt vorkommen, ist es sehr wichtig, dass du alle Waren oder Produkte angibst, die für Australiens Landwirtschaft, Tier- und Pflanzenwelt schädlich sein könnten.</p><p>Erlaubt sind:, Süßwaren (Gummibärchen, Lebkuchen, Schokolade etc.) in Originalverpackung und Geschenke (Güter im Wert von 450 AUD).</p><p>Ein kleiner Hinweis:, Bei der Ankunft in Australien kann es geschehen, dass ein Polizeihund an dir schnüffelt. Hierbei sucht er nicht nach Waffen oder Sprengstoff, sondern nach Obst. Untersuche dein Gepäck vor Verlassen des Flugzeuges lieber nochmal danach.</p><h2>Einreisebestimmungen für Neuseeland</h2><p>Bei der Einreise zum ,Schüleraustausch in Neuseeland, benötigst du:</p><p>Reisepass (Gültigkeit bis 6 Monate nach Aufenthalt)</p><p>Visum</p><p>Einreiseformulare (Arrival Card)</p><p>Rückflugticket</p><p>Ausreichendes Reisebudget</p><p>Bei Minderjährigen eine beglaubigte Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten</p><h3>Besonderheiten:</h3><p>Für alle Besucher:innen, die in Neuseeland einreisen, ist es nötig, eine ,New Zealand Passenger Arrival Card, auszufüllen, auf der Informationen über Aufenthalt und Angaben über Gegenstände, die in das Land gebracht werden, eingetragen werden müssen.</p><h4>Einfuhrbestimmungen:</h4><p>Um Flora und Fauna in Neuseeland zu schützen, gilt es die strengen Einfuhrrichtlinien zu beachten.</p><p>Daher sind verboten:, Nahrungsmittel, wie Gemüse, Früchte und Honig, Tiere, Tierprodukte, Pflanzen, Pflanzenprodukte oder -teile, Schmuck und Schnitzereien aus Elfenbein oder Meerestierknochen.</p><p>Bei der Ankunft solltest du alle fraglichen Artikel, insbesondere Obst, in die dafür vorgesehenen Behälter werfen. Achte außerdem darauf, dass an deinen mitgeführten Schuhen, Sportschuhen oder Outdoor-Ausrüstung keine Erde usw. haftet.</p><p>Erlaubt sind:, Waren im Wert von 700 NZD, originalverpackte Süßigkeiten etc.</p><h3>Einreisebestimmungen für Kanada</h3><h2>Einreisebestimmungen Kanada</h2><p>Bei der Einreise zum ,Schüleraustausch in Kanada, benötigst du:</p><p>Reisepass (Gültigkeit bis 6 Monate nach Aufenthalt)</p><p>Visum</p><p>Einreiseformulare (Einreise, Zoll)</p><p>Rückflugticket</p><p>Ausreichendes Reisebudget</p><p>Geburtsurkunde bei Minderjährigen + Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mit Daten über deren Erreichbarkeit</p><h3>Besonderheiten:</h3><p>Zusätzlich zur Einverständniserklärung benötigen Minderjährige eine Kopie ihrer Geburtsurkunde. </p><h3>Einfuhrbestimmungen:</h3><p>Verboten sind:, Tierische und pflanzliche Produkte, Pflanzen, Molkereiprodukte, Nüsse, Früchte und Gemüse, um die Tiere, Pflanzen und Umwelt Kanadas zu schützen (oder nur mit Genehmigung erlaubt).</p><p>Erlaubt sind:, Geschenkartikel im Wert von bis zu 60 kanadischen Dollar pro Geschenk, Gegenstände für den persönlichen Gebrauch, so lange sie auch wieder ausgeführt werden und original abgepackte Süßigkeiten und Lebensmittel. Alle eingeführten Waren müssen deklariert werden.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Nach Hause telefonieren ...?!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-gastfamilie-allgemein-kontakt-nach-hause/</link>
            <pubDate>Mon, 05 Feb 2024 16:17:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Du bist gut in der neuen Heimat angekommen, hast deine Gastfamilie kennengelernt und bereits viele neue Eindrücke gesammelt? Der erste Impuls ist oft, die Liebsten anzurufen und ihnen von deinen Erlebnissen zu berichten. Der Kontakt nach Hause ist wichtig, kann aber auch Probleme mit sich bringen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Der Anruf nach der Ankunft</h2><p></p><p>Nach deiner ,Ankunft im Gastland, und bei der Gastfamilie solltest du sobald wie möglich deinen Eltern »Entwarnung geben«. Sicher machen sie sich Sorgen und fragen sich, ob du die Reise gut überstanden hast. Mit einem kurzen Anruf können deine Eltern aufatmen und du kannst von deinen ersten Eindrücken berichten. Außerdem empfiehlt es sich, einige Tage nach der Ankunft eine längere E-Mail oder einen Brief mit ausführlicheren Berichten zu schicken.</p><h2>Zu viel Kontakt mit daheim verstärkt das Heimweh</h2><p></p><p>Täglicher Kontakt während des ,Schüleraustausch, nach Hause ist jedoch nicht empfehlenswert, wenn du voll und ganz im Gastland und in der Gastfamilie ankommen möchtest. Besonders wenn du starkes Heimweh hast, ist es keine gute Idee, dieses durch häufigen Kontakt nach Hause zu lindern zu wollen, denn nach dem Auflegen wirst du dich wahrscheinlich erstmal einsamer fühlen.</p><p></p><p>Stattdessen suche lieber den Kontakt zur Gastfamilie oder ,zu den Mitschülern,. Zusätzlich solltest du bei Problemen nicht sofort zum Hörer greifen und die Eltern anrufen, sondern erst einmal versuchen das Problem selbst zu lösen. Vielleicht hat sich die Angelegenheit nach ein paar Stunden schon in Luft aufgelöst oder du siehst das Ganze entspannter. Ein panischer Anruf zu Hause sorgt nur dafür, dass deine Eltern sich unnötig Sorgen um dich machen.</p><p></p><p>Apropos Sorgen:, Generell kannst du davon ausgehen, dass sich der Kontakt mit der Heimat nach den ersten Wochen im Gastland meist automatisch auf ein gesundes Maß einpendelt.</p><p></p><p>Am Anfang wird es dir wahrscheinlich schwer fallen, nicht jeden Tag Kontakt zu Familie und Freunden zu Hause zu haben und ihnen von deinen Erlebnissen zu berichten. Aber das wird sich im Laufe der Zeit ändern.</p><p></p><h2>Skype & Co. – und alle sind im Bilde</h2><p></p><p>Dank moderner Technik und Internet gibt es so einige Kommunikationsmittel, die du für den Kontakt nach Hause nutzen kannst. Besonders bewährt hat sich die Internettelefonie, zum Beispiel über ,Skype,. Diese App kannst du kostenlos runtergeladen und nutzen. Neben einem Computer benötigst du ein Mikrofon und bei Bedarf eine Webcam – und schon kannst du die Liebsten daheim nicht nur sprechen, sondern auch live auf dem Bildschirm sehen. Außerdem gibt es ja noch die gute alte E-Mail. Oder wie wäre es zum Beispiel mit einer Artikelserie auf unserem ,»Weltneugier«-Blog,?</p><p></p><p>Eine Idee wäre es, regelmäßig Rundmails an deine Freunde zu schreiben. So musst du nicht alle Geschichten und Erlebnisse mehrfach erzählen, denn dazu hast du vermutlich gar nicht genug Zeit. Wenn du während deines Aufenthalts ein Smartphone mit Internetverbindung hast, kannst du zusätzlich mobile Instant-Messenger wie WhatsApp oder Telegram Messenger nutzen. Aber auch »altmodische« Varianten wie ein Telefonanruf oder Briefe und Postkarten sind schöne Möglichkeiten, um Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten.</p><p></p><p>Das Einzige, was du bei Briefen beachten solltest, ist, dass sie einige Zeit brauchen, um anzukommen. Deshalb ist es besser, dort nicht unbedingt dringende Probleme reinzuschreiben. Diese haben sich vielleicht schon längst erledigt, wenn der Brief in der Heimat ankommt – und dort zu allem Überfluss für mächtig Aufregung gesorgt hat.</p><p></p><h3>So kommunizierst du rund um die Welt:</h3><p>Internettelefonie (z.B. mit Skype)</p><p></p><p>E-Mails</p><p></p><p>Mobile Instant-Messenger (z.B. WhatsApp oder Telegram Messenger)</p><p></p><p>Telefon</p><p></p><p>Briefe</p><p></p><p>Postkarten</p><p></p><h2>Noch ein paar Telefonier-Tipps...</h2><p></p><p>Ein paar Dinge solltest du beim Kontakt nach Hause im Kopf behalten. Zum einen kannst du mit Freunden und Familie absprechen, dass du sie anrufst und nicht umgekehrt. Es macht oft keinen guten Eindruck bei der Gastfamilie, wenn ständig das Telefon klingelt, weil Freunde und Familie dich erreichen wollen. Dabei solltest du aber selbstverständlich auf die Kosten achten und dir vielleicht sogar eine Telefonkarte kaufen, mit der günstiges Telefonieren möglich ist.</p><p>Ein weiterer Punkt ist die Zeitverschiebung. Je nachdem in welcher Zeitzone du dich befindest, ist es bei deinen Eltern vielleicht gerade mitten in der Nacht... Siehe oben: Das sorgt im ersten Moment nur für erhöhten Blutdruck!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Was tun bei Heimweh in der Gastfamilie?]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-gastfamilie-allgemein-heimwehattacke-in-der-gastfamilie-das-sind-unsere-10-loesungsvorschlaege/</link>
            <pubDate>Sat, 26 Sep 2026 13:13:00 GMT</pubDate>
            
            <guid isPermaLink="false">http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-gastfamilie-allgemein-heimwehattacke-in-der-gastfamilie-das-sind-unsere-10-loesungsvorschlaege/?p=5668636781</guid>
            <description><![CDATA[ <div>In den ersten Tagen deines Auslandsabenteuers gibt es viel zu entdecken und alles ist aufregend, aber es können auch Momente der Einsamkeit und des Heimwehs auftreten. Hier sind einige Tipps, wie du damit umgehen und deinen Aufenthalt unvergesslich machen kannst.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>1. Kontakt in die Heimat – lieber in Maßen statt in Massen</h2><p></p><p>Jeder kennt es: Wenn dich bei deinem ,Schüleraustausch, das Heimweh dich erst mal erwischt hat, würdest du am liebsten sofort deine Koffer packen und zurück nach Hause zu deiner Familie fahren. Auch wenn es schwer fällt, versuche zu vermeiden übermäßig viel ,Kontakt in die Heimat, zu haben, denn dann steigerst du dich nur noch mehr in das Heimweh hinein und es wird nicht besser sondern nur noch schlimmer.</p><p></p><h2>2. Gestalte dein Zimmer</h2><p></p><p>Indem du mit kleinen Erinnerungen wie Fotos oder Briefen von deiner Familie dein Zimmer dekorierst, machst es zu deinem eigenen. Wenn du dir beispielsweise ein Foto von deinen Liebsten auf den Nachttisch stellst oder eine kleine Fotocollage an die Wand hängst, wirst du dich weniger allein fühlen. Und denk daran, auch deinen ,neu gewonnen Freunden, einen kleinen Platz in deinem Zimmer einzurichten.</p><h2>3. Lerne das neue Land besser kennen</h2><p></p><p>Wenn du schon einmal in einem neuen Land bist, verkrieche dich nicht wegen deines Heimwehs, sondern erkunde die Umgebung. Nimm dir ,spannende Ausflüge, vor oder verschaffe dir eine gewisse Routine, indem du z.B. deinen Lieblingssport im Ausland weiter ausübst, dich mit Freunden triffst oder zu einer Lerngruppe gehst. Wenn dein Tagesablauf wieder geregelt verläuft wirst du merken, dass das Heimweh gar keine Zeit mehr hat, dich heimzusuchen.</p><p></p><h2>4. Verbessere deine Sprachkenntnisse</h2><p></p><p>Falls deine Fremdsprachenkenntnisse die Barriere sein sollten weswegen du dich nicht heimisch fühlst, geh zum Sprachunterricht. Es wird dir helfen, dich besser verständigen zu können und einfacher Kontakt zu anderen Leuten zu finden. Bonus: Man hat zusätzlich die Möglichkeit in der Sprachschule Leute kennenzulernen, die ebenfalls keine Muttersprachler sind und kann sich mit ihnen austauschen.</p><p></p><h2>5. Kommunikation ist das A & O</h2><p></p><p>Es kostet dich im ersten Moment möglicherweise einiges an Überwindung, aber es wird dir helfen, wenn du mit deiner Gastfamilie über deine Probleme sprichst. Wenn sie nicht wissen, was dich bedrückt oder wie du dich fühlst, können sie dir auch nicht helfen.</p><p></p><p>Du könntest deiner Gastfamilie z.B. vorschlagen mit dir Sachen zu unternehmen, die du auch zu Hause machst. So lernt deine Gastfamilie dich besser kennen und du fühlst dich wohler, wenn ihr zusammen vertraute Sachen unternehmt. Machst du mit deiner Familie sonntags immer einen Spaziergang oder Spieleabend? Dann versuche dieses Ritual im Ausland einfach mit deiner Gastfamilie weiterzuführen.</p><p></p><h2>6. Werde kreativ</h2><p></p><p>Den meisten Menschen hilft es, sich ihre Gedanken und Probleme von der Seele zu schreiben. Erstelle einen Blog oder führe ein Tagebuch, in das du all deine schönen, wie auch die weniger guten Erlebnisse schreibst. Das Schreiben wird dir helfen, mit deinem Heimweh umzugehen. Außerdem ist ein Tagebuch ein super Andenken, mit dem man in Erinnerungen schwelgen kann, auch wenn man schon längst wieder zu Hause angekommen ist.</p><p></p><h2>7. Trau dich</h2><p></p><p>Sollte deine Gastfamilie der Grund dafür sein, weswegen du dich ,unwohl fühlst,, sprich sie an und versucht gemeinsam eine Lösung zu finden. Wenn das alles nichts hilft, wende dich an deine Ansprechpartner vor Ort oder direkt an die Organisation. Diese Menschen möchten dich dabei unterstützen dein »Abenteuer Ausland« zu genießen und haben bestimmt Tipps für dich!</p><p></p><h2>8. Bleib gelassen</h2><p></p><p>Akzeptiere dich wie du bist und setze dich nicht unter Druck, wenn es dir nicht gut geht. Es ist wichtig, dass du dich nicht in dein Heimweh hineinsteigerst. Sage dir, dass du dich weiterentwickeln willst und dass dein Schüleraustausch eine super Möglichkeit dazu ist, die du dir nicht mit schlechten Gedanken verderben möchtest.</p><p></p><h2>9. Think positive</h2><p></p><p>Die lauten Nachbarn, das schlechte Wetter, deine nervigen Verwandten – denke an die Dinge über die du dich in der Heimat am meisten aufregst und die in der Gastfamilie oder an der neuen Schule einfach viel besser sind. Versuche deine neue Umwelt aus einer optimistischen Perspektive kennen und lieben zu lernen und sei offen für Neues.</p><p></p><h2>10. Vorbereitung ist das Wichtigste</h2><p></p><p>Du warst schon immer anfällig für Heimweh und weißt, dass so eine lange Zeit weg von zu Hause schwer für dich werden könnte? Dann probier schon vor der Abreise ein paar Anti-Heimweh-Übungen aus. Übernachte mal mehrere Tage bei Freunden, ohne dich ständig bei deiner Familie zu melden, oder fahr ein paar Tage alleine weg, z.B. in einen Jugendurlaub. Du wirst merken, dass es dir hilft dich von deiner Familie abzunabeln und selbstständiger zu werden. Dann steht deinem Schüleraustausch auch nichts mehr im Wege!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School-Kurse: Die Qual der Wahl]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-in-der-schule-allgemein-kurswahl/</link>
            <pubDate>Wed, 13 Mar 2024 16:19:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Nach deiner Ankunft in der neuen Heimat stellt sich oft die Frage, welche Kurse du in der Schule belegen sollst. Der  »School Counselor« oder »Year Adviser« möchte dich zunächst persönlich kennenlernen und dir bei der Auswahl der Fächer für deine Zeit an der ausländischen Schule helfen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Welche Fächer solltest du wählen?</h2><p></p><p>Zunächst einmal gibt es hierbei zwei Dinge, auf die du bei deinem ,Schüleraustausch, achten musst! Dies sind zum einen die Ansprüche deiner deutschen Schule in der Heimat, zum anderen die Ansprüche deiner Schule im Ausland. Das alles will so gut wie möglich unter einen Hut gebracht werden. Manche High Schools verlangen vom Austauschschüler zum Beispiel, dass er spezifische, oftmals jahrgangsbezogene Pflichtkurse belegt, wie u.a. English, History oder Mathe. Diese Pflichtkurse variieren und sind von Schule zu Schule unterschiedlich. Es wäre gut, wenn du somit deinen »School Counselor« bei der Kurswahl direkt fragst, ob es spezifische Fächer gibt, die für dich unumgänglich sind.</p><p></p><h3>Anforderungen alter und neuer Schule unter einen Hut bringen</h3><p></p><p>Neben dem Pflichtprogramm deiner neuen Schule ist es auch wichtig, dass du auf mögliche Auflagen deiner deutschen Schule achtest. Einige Schulen verlangen seit dem G8-Schulsystem in Deutschland die Belegung von bestimmten grundlegenden Fächern, wie z.B. Mathe, Englisch oder einer Fremdsprache. Die Idee dahinter ist es nicht, dich in deinen Wahlen einzuschränken, sondern zu gewährleisten, dass du in deinem Auslandsjahr nicht komplett den Anschluss an ein wichtiges Fach verlierst und in Schwierigkeiten nach deiner Rückkehr gerätst. Also, halte die Augen und Ohren auf, denn wer will schon, dass bereits die Wahl von »falschen« Kursen zu Schwierigkeiten führt!</p><p></p><h2>Sei offen für neue Fächer!</h2><p></p><p>Wenn du all die Ansprüche deiner deutschen und ausländischen Schule berücksichtigt hast, stehen dir viele Türen offen! Du hast, insbesondere an großen High Schools, die »Qual der Wahl«. Da es in vielen Ländern, wie z.B. bei einem ,Schüleraustausch in den USA, und ,Schüleraustausch in Australien,, viele unterschiedliche, kreative und spezialisierende Kurse gibt, solltest du dich wirklich trauen, diese auch wahrzunehmen.</p><p>Wann kann man schon einmal Drama (Theater), Kochen, Fotografie, Sportmedizin, Kinderpädagogik und die unterschiedlichsten Richtungen von Geschichte und Kunst als Schulfach kennenlernen? Wann kann man schon einmal in seinem größten Hobby eine gute Note kassieren? Also, nutze diese einzigartige Chance und probiere etwas Neues aus! Vor allem Fächer wie »Outdoor Education« in Australien sollte sich kein Austauschschüler entgehen lassen: Surfen, Mountainbike fahren, Abseilen von Klippen und vieles mehr… Das soll also Schule sein? Ja!</p><p></p><h2>Finde den perfekten Mix…</h2><p></p><p>Natürlich darfst du abgesehen von den oben genannten Anforderungen, sowie den schulischen Besonderheiten, frei entscheiden, welche Kurse du wählst. Doch die Erfahrung lehrt, dass einige Tipps doch sehr hilfreich sind. Es ist wichtig, Fächer zu wählen, die dir einen leichten Anschluss in Deutschland ermöglichen. Während Fächer, wie z.B. Erdkunde, Geschichte, Politik, etc. nicht wirklich aufeinander aufbauen, musst du aber sicherstellen, dass du den Anschluss an die naturwissenschaftlichen Fächer in Deutschland nicht verlierst.</p><p></p><p>Besonders wenn du darüber nachdenkst, die Klasse, welche du während deinem Auslandsjahr verpasst (meistens 10. Klasse des Gymnasiums), zu »überspringen«, solltest du daran denken, zumindest Mathematik und eine Naturwissenschaft während deiner Auslandszeit zu belegen. Dies wird dir deine Rückkehr nach Deutschland um einiges erleichtern! Also versuche für dich persönlich eine individuell auf deine Interessen angepasste und trotzdem vernünftige Entscheidung bei der Kurswahl zu treffen.</p><p></p><p>Und dann steht dem spannenden Schulalltag für die nächsten Wochen und Monate nichts mehr im Wege!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Was tun bei Problemen mit der Gastfamilie?]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-gastfamilie-allgemein-probleme-mit-der-gastfamilie/</link>
            <pubDate>Mon, 12 Feb 2024 16:19:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Kleine Meinungsverschiedenheiten in Familien sind normal, sei es über Essen, Musik oder Fernsehprogramme. Doch im Ausland kann es schwierig sein, damit umzugehen, da man seine Gastfamilie nicht gut kennt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Du hast möglicherweise Angst, euer gutes Verhältnis zu zerstören, indem du dich streitest? Da hilft es immer zu wissen, dass sich erfahrungsgemäß nur ein kleiner Bruchteil der Austauschschüler gezwungen sieht, die Gastfamilie zu wechseln und ein noch kleinerer, den Austausch ganz abzubrechen.</p><p></p><p>Die Mehrheit der Schüler kommt von ihrem ,Schüleraustausch, glücklich nach Hause zurück, weil das Zusammenleben in der Familie sehr harmonisch war und wünscht sich sogar, die Zeit wäre nicht so schnell vergangen. Natürlich kann es trotzdem einmal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Auf das richtige Verhalten im »worst case« solltest du also trotzdem vorsichtshalber vorbereitet sein.</p><p></p><h2>Wie kommt es zu Konflikten?</h2><p></p><p>Meinungsverschiedenheiten oder, noch schlimmer, eskalierende Auseinandersetzungen haben immer eine Ursache: Mehrere gegensätzliche Interessen oder Erwartungen stoßen aufeinander. In diesem Fall sind das die eines Mitglieds deiner Gastfamilie und die deinen.</p><p></p><p>Da man in einer Streitsituation oft überreagiert, solltest du dir vorher folgendes bewusst machen: Es gibt einen Unterschied zwischen lösbaren Problemen, die unter Umständen relativ schnell geklärt sein können und Spannungen, die leider bis zum Ende unüberbrückbar sind.</p><p></p><h3>Probleme mit der Integration</h3><p></p><p>Manchmal kann es passieren, dass der Schüler und die Gasteltern zwar auf dem Papier zusammenpassen, aber in Wirklichkeit lassen sich keine Anknüpfungspunkte finden, die Kommunikation funktioniert nicht und man nervt sich ständig. Auch wenn der Austauschschüler zu hohe Erwartungen an die Familie stellt, die diese nicht erfüllen kann bzw. der Jugendliche dies nicht einsieht (z.B. weil er es von Zuhause anders kennt), führt das sehr schnell zu Reibungen.</p><p></p><h3>Oft hilft ein klärendes Gespräch</h3><p></p><p>Allerdings gibt es auch unnötige Konfrontationen, die auf vergleichsweise harmlosen Unstimmigkeiten oder kulturellen Missverständnissen beruhen und in einem klärenden Gespräch bereinigt werden können. Dazu gehören typische Eltern-Kind-Situationen, in denen die Gasteltern dir – aus welchem Grund auch immer - etwas verbieten, was du nicht nachvollziehen kannst und als Strenge empfindest. Manchmal fühlt sich der Gastschüler auch zu sehr an die Familie gebunden und würde gerne mehr Zeit alleine verbringen, da er dies von daheim anders gewohnt ist.</p><p></p><p>Zuweilen kann es ebenso passieren, dass Gastgeschwister ein Problem mit dir, dem neuen Familienmitglied, haben und nicht die Eltern, sondern du das Ventil ihrer Unzufriedenheit (Eifersucht) bist. Wenn heikle Inhalte wie Politik, Religion oder Sex zur Sprache kommen, können auch unvorhersehbare Unterschiede in euren Einstellungen auftauchen.</p><p></p><h2>Wie kann ich Konfrontationen von vornherein vermeiden?</h2><p></p><p>Man kann grundsätzlich davon ausgehen, dass jeder Mensch ungern streitet, dazu gehören sicherlich auch die Mitglieder deiner Gastfamilie. Deshalb kannst du dir vor deiner Abreise ein paar Hintergründe vor Augen führen, die dir helfen, erst gar keine unangenehmen Situationen entstehen zu lassen:</p><p></p><h3>Die »Beschnupperungsphase«</h3><p></p><p>Eine Eingewöhnungsphase am Anfang ist ganz normal (für beide Seiten), da du und die Familie erst einmal lernen müsst, euch gegenseitig an eurem Privatleben teilnehmen zu lassen. Ihr werdet euren Alltag etwas umstellen und aneinander anpassen müssen. Ein Tagesablauf ist dabei nicht zu schwer zu meistern, und wenn du ein bisschen für dich sein willst, kannst du das gerne ansprechen.</p><p></p><p>Dir unbekannte, unausgesprochene Familienregeln können da eher ein Problem darstellen. Wenn du dir deswegen unsicher bist, solltest du aufkommende Fragen jedoch möglichst schnell klären oder aufschreiben. Rede mit deiner Familie und frag nach wenn du etwas nicht verstehst. So lassen sich Missverständnisse am schnellsten aus dem Weg räumen.</p><h3>Beide Seiten haben Interesse am Austausch!</h3><p></p><p>Mache dir zudem bewusst, dass die Gastfamilien in der Regel nicht (nur) am Geld interessiert sind. Für viele ist die Aufnahme eines Jugendlichen eine Form von interkulturellem Austausch, den sie so nicht erleben könnten, weil ihnen die Zeit oder das Geld für ausgedehnte Reisen fehlt. Ihr Motiv ist die internationale Völkerverständigung, daher rührt auch das Bedürfnis, zu Menschen aus dem Ausland Kontakt zu haben.</p><p></p><p>Mache dir zudem bewusst, dass die Gastfamilien in der Regel grundsätzlich Interesse an einem interkulturellen Austausch haben. Vielen fehlt die Zeit oder das Geld für eigene ausgedehnte Reisen, sodass die Aufnahme eines Jugendlichen eine besondere Erfahrung darstellt.</p><p></p><p>Manche Gasteltern fühlen sich Zuhause auch alleine, weil ihre eigenen Kinder schon längst aus dem Haus sind und freuen sich über ein neues Familienmitglied auf Zeit. Andere Eltern mit Einzelkindern wollen, dass ihr Kind lernt, mit einer Schwester oder einem Bruder zusammen zu leben. Alles in allem kann man mit Sicherheit sagen, dass sich die Familie größte Mühe gibt, dir ein schönes Zuhause zu bieten und sich auf dich und mit dir freut.</p><p></p><p>Es kann sein, dass deine Gasteltern finanziell schlechter gestellt sind als deine Eltern in Deutschland. Manchmal sind beide Elternteile berufstätig, was bedeuten kann, dass sie für dich nur begrenzte Freizeit oder begrenzte Mittel zur Verfügung haben.</p><p></p><h3>Es muss nicht immer eine Großstadt sein</h3><p></p><p>Falls du Angst hast, mitten im Nirgendwo zu landen, kannst du beruhigt sein. Denn die mehrheitliche Erfahrung zeigt, dass das auch Vorteile haben kann. In einem Dorf gibt es genauso ein Freizeitangebot, wenn auch eine kleinere Auswahl an Möglichkeiten. Da aber du die »Attraktion« sein wirst, wird dir die Kontaktaufnahme sicherlich leichter fallen. Außerdem ist ein kleinerer Ort noch nicht touristisch überlaufen. Bedenke auch, dass du in Großstädten wahrscheinlich auch nicht alles erleben könntest, was du möchtest, weil es dir als Minderjähriger entweder nicht erlaubt oder zu gefährlich ist.</p><p></p><h3>Sonntags geht es in die Kirche</h3><p></p><p>In den USA sowie in einigen lateinamerikanischen Ländern gehört der sonntägliche Gottesdienstbesuch für manche Familien zum Alltag. Das soll dich nicht abschrecken, sondern dir im Gegenteil die Möglichkeit geben, andere Abläufe kennen zu lernen, deine eigenen Werte zu überdenken und, ganz praktisch, weitere Kontakte zu knüpfen! Der Kirchgang als soziales Ereignis kann dir nämlich auch helfen, Anschluss zu finden. Viele Veranstaltungen werden von Kirchen organisiert.</p><p></p><h3>Nicht fluchen, sondern lächeln...</h3><p></p><p>Was die Kommunikation innerhalb der Gastfamilie angeht, solltest du auf eine gepflegte Ausdrucksweise achten und z.B. nicht fluchen, selbst wenn die Gastgeschwister es tun. Manche Gasteltern sind es eventuell nicht gewöhnt, dass Kinder mit ihnen etwas ausdiskutieren wollen und verstehen dies ggf. als mangelnden Respekt. Der Austauschschüler hingegen fühlt sich in seiner neu erfahrenen Selbstständigkeit beschnitten und bevormundet.</p><p></p><p>In dieser Situation ist es natürlich nicht ganz einfach, sich auf einen Kompromiss zu einigen. Wenn es aber keine Dinge sind, mit denen du überhaupt nicht leben kannst, kannst du dein Missfallen auch verbergen und lächeln, denn andere Länder, andere Sitten… Ein Streit lohnt sich eigentlich nicht, denn wenn du Pech hast, denkt die Familie vielleicht am Ende fälschlicherweise, du seist undankbar.</p><p></p><h2>Wie gehe ich mit einer Problem- bzw. Streitsituation um?</h2><p></p><p>Manche Konfliktsituationen lassen sich dennoch nicht vermeiden. Dann ist es wichtig, dass du der Gastfamilie trotz allem Respekt zeigst. Es kommt immer gut an, wenn du dich positiv äußerst und nicht anklagend wirst. Wenn es möglich ist, versuche, die Kritik zu verpacken und diese nur direkt zu äußern, falls es etwas Schlimmes ist.</p><p></p><p>Auch Banalitäten solltest du ansprechen, sonst staut sich mit der Zeit zu viel auf und es wird immer schwieriger, darüber zu reden. Bleibt die Frage: Wie sprichst du an, was dich stört? Es ist normal, dass du Angst hast oder es dir unangenehm ist, wenn du ein heikles Thema anschneidest. Sprich es ruhig und offen an (»Ich möchte dir nicht zu nahe treten…«/ »Es ist mir etwas peinlich…«/ »Versteh mich bitte nicht falsch…«). Und schon ist der Anfang des Gespräches gemacht! Danach heißt es, nicht um den heißen Brei reden, sondern sprich am besten klar an, was dich stört und warum, welche Lösung du dir wünschst und warum auch dein Gegenüber Vorteile davon hat.</p><p></p><h3>Höre auch die Argumente der Gegenseite!</h3><p></p><p>Wichtig ist auch, nicht zu verallgemeinernd zu werden, sondern beim konkreten Vorfall zu bleiben. Schließlich willst du ja nicht die Persönlichkeit des anderen pauschal in Frage stellen. Versuche, das Thema nicht zu breit zu treten. Wenn alles gesagt ist, höre auch zu, was dir die Gegenseite zu sagen hat oder lass sie die Situation erst einmal verdauen. Manche Menschen brauchen etwas mehr Bedenkzeit als andere. Beim nächsten Gespräch solltest du daher unbedingt dein Wohlwollen zeigen und nicht drängend werden. Ändert sich jedoch nichts an der Situation, kannst du andere Familienmitglieder oder Freunde heranziehen.</p><p></p><h2>Was tun, wenn die Differenzen unüberbrückbar sind?</h2><p></p><p>Hilft auch ein Gespräch mit Außenstehenden nicht (aus der Familie, Schule etc.), kannst du deinen persönlichen Betreuer einschalten. Bei alledem solltest du jedoch die »Hierarchie« beachten und aufpassen, wem du wann was anvertraust, so dass dabei am Ende nicht unverzeihliche Missverständnisse herauskommen. Wenn du die Austauschorganisation miteinbeziehst und selbst dadurch keine akzeptable Lösung gefunden wird, bleibt oft leider nur der Ausweg, die Gastfamilie zu wechseln oder gar den Austausch abzubrechen. Aber wie gesagt: Dazu kommt es äußerst selten.</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Freundschaften schließen]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-freizeit-und-freunde-allgemein-freundschaften-schliessen/</link>
            <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 16:16:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Als Austauschschüler findest du schnell neue Freunde! Anfangs ist es vielleicht schwer, Mitschüler in einer Fremdsprache anzusprechen, aber das legt sich. Sobald du dich traust und erste Freundschaften schließt, merkst du, wie leicht es ist.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Du wirst sehen, dass ein Teil der Freundschaften auch hält, wenn du wieder zurück in Deutschland bist – manche sogar ein Leben lang. Snapchat, Instagram und Co. machen es dir ziemlich leicht, Kontakt zu halten. Aber selbst, wenn du nur Freunde auf Zeit gefunden hast, die Erlebnisse mit ihnen werden dir immer in Erinnerung bleiben.</p><p></p><h2>Freundschaften mit Austauschschülern</h2><p></p><p>Freundschaften mit anderen Austauschschülern zu schließen ist oft sehr einfach. Das gemeinsame Abenteuer ,Schüleraustausch, schweißt zusammen und verbindet. Ihr seid beide in einem fremden Land, teilt Probleme wie Heimweh, Sprachschwierigkeiten und die Eingewöhnung in eine neue Familie. Ein gemeinsames Gesprächsthema ist schnell gefunden und kann euch bei der ersten Zeit im Ausland über manches Heimweh hinweghelfen.</p><p></p><p>Allerdings solltest du dich nicht nur mit anderen Austauschschülern anfreunden. Die Begegnung mit den Eniheimischen eröffnet dir die neue Kultur, das Land und die Menschen besser kennen zu lernen. Außerdem bekommst du oft tolle Insider-Tipps und entdeckst Orte, die dir sonst verborgen geblieben wären.</p><h2>Aller Anfang ist schwer</h2><p></p><p>Freundschaften mit Einheimischen sind oft etwas schwieriger aufzubauen als mit gleichgesinnten Austauschschülern. Und dabei geht es um mehr als nur das simple Verstehen. Die einheimischen Schüler haben meist schon ein festes soziales Umfeld und einen Freundeskreis. Um hier Teil des Ganzen zu werden, brauchst du Eigeninitiative, Mut und eine gute Portion Durchhaltevermögen.</p><p></p><h2>Suche nach Gemeinsamkeiten!</h2><p></p><p>Gemeinsamkeiten zu suchen und zu finden, ist die beste Möglichkeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen: Dein Mitschüler interessiert sich genau wie du für Basketball? Frag doch einfach, ob ihr euch mal zusammen ein Spiel anschaut. Eine Mitschülerin ist im Fotografie-Club und du hast auch Interesse? Frag sie doch, ob sie dich mal mitnehmen kann.</p><p></p><p>Ergreife die Initiative! Denn deine Mitschüler haben wahrscheinlich schon einen festen Freundeskreis und sind nicht auf neue Freunde angewiesen, im Gegensatz zu dir. Wenn dir jemand sympathisch ist, trau dich, ihn oder sie anzusprechen, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Das sollte zu Anfang am besten irgendetwas kleines sein, wie zusammen Mittagessen oder sich im Eiscafé treffen. Für solche kleinen Dinge hat jeder Zeit, während ein zeitintensiver Tagesausflug doch eher von langer Hand geplant sein will. Ach ja, lass’ dich auch von einem »nein« nicht gleich entmutigen, sondern sag einfach »Dann vielleicht beim nächsten Mal!«</p><h2>Eine Einladung immer annehmen!</h2><p></p><p>Am Anfang ist es vorteilhaft, keine Einladung abzulehnen. Wenn keine wirklich wichtigen, anderen Termine dagegen sprechen und deine Gastfamilie einverstanden ist, nimm jede Einladung an. Selbst wenn es eine Aktivität ist, die dir nicht besonders gefällt, ist es eine gute Gelegenheit, mit neuen Leuten ins Gespräch zu kommen. Sei offen für Neues! Du wirst zum Tennisspielen eingeladen, hast das aber noch nie gemacht? Anstatt zu sagen »Nein, ich kann kein Tennis spielen« sag lieber »Cool, das wollte ich schon immer mal ausprobieren.«</p><p></p><p>Eine positive Einstellung und Offenheit für Neues machen dich sympathisch. Und Leute, die sympathisch sind, werden eben öfter eingeladen. So einfach ist das! Wenn du einmal keine Zeit hast, bedank dich trotzdem für die Einladung und sag, dass du das nächste Mal auf jeden Fall dabei bist. Das signalisiert dem Gegenüber, dass du grundsätzlich Lust hast und erhöht die Chancen, dass du beim nächsten Mal wieder gefragt wirst.</p><p></p><h2>Immer nach der Handynummer fragen</h2><p></p><p>Wenn du einen Jungen oder ein Mädchen, mit dem du gerne befreundet wärest, kennengelernt hast, vergiss nicht, ihn oder sie nach Kontaktdaten zu fragen. Mit einem einfachen »Gib mir doch deine Handynummer, dann können wir bald eine neues Treffen ausmachen.« stellst du sicher, dass ihr euch nicht aus den Augen verliert. Du kannst neue Freunde beispielsweise zu dir nach Hause einladen, um gemeinsam zu kochen oder einen Film zu schauen.</p><p></p><p>Aber nicht vergessen: Frag deine Gasteltern vorher um Erlaubnis! Ein Treffen zu Hause ist um einiges persönlicher als nur die Mittagspause in der Schule gemeinsam zu verbringen und kann deine Freundschaft intensivieren.</p><p></p><h2>Partys sind echte Freunde-Fundgruben!</h2><p></p><p>Eine weitere gute Möglichkeit neue Bekanntschaften zu schließen, sind Freunde von Freunden. Wenn du bereits ein paar Freundschaften geschlossen hast, bietet es sich an, bei einer Party oder einem Ausflug auch deren Freunde kennenzulernen. So lässt sich dein Freundeskreis – sozusagen nach dem Schneeball-Prinzip – ganz einfach erweitern.</p><p></p><p>Weitere Chancen neue Leute zu treffen bieten sich in der Schule, in Clubs, Sportteams oder den Pausen. Aber auch in der Freizeit auf Partys, Unternehmungen und im Alltag kannst du mit Menschen, die dich interessieren, ins Gespräch kommen. Vielleicht bringst du den Nachbarn einfach ein paar ,deutsche Süßigkeiten, vorbei! Und schon hast du einen Kontakt, der sich zu einer Freundschaft entwickeln kann.</p><p></p><h2>Dinge, bei denen du Freunde finden kannst</h2><p></p><p>Hier sind ein paar Beispiele von Aktivitäten, die du zusammen mit Freunden oder Bekannten unternehmen kannst oder bei denen du möglicherweise neue Freunde kennenlernst:</p><p>Kino</p><p></p><p>Schwimmbad</p><p></p><p>Schlittschuhlaufen</p><p></p><p>Bowling</p><p></p><p>Zusammen Kochen</p><p></p><p>DVD-Abend</p><p></p><p>Minigolf</p><p></p><p>Karaoke</p><p></p><p>Ein Football-/Basketballspiel o.ä. besuchen</p><p></p><p>Strand/ See</p><p></p><p>Park</p><p></p><p>Sport (z.B. Joggen, Tennis)</p><p></p><p>Konzert</p><p></p><p>Shopping</p><p></p><p>Eis essen</p><p></p><p>Bar/ Café</p><p></p><h2>Hab ein wenig Geduld!</h2><p></p><p>Freundschaften lassen sich nicht über Nacht aufbauen, es braucht Zeit, Geduld und Durchhaltevermögen. Sei darauf vorbereitet, auch mal eine Absage auf eine Einladung zu kassieren. Aber lass dich davon nicht entmutigen. Es ist nicht immer leicht Freunde zu finden, aber der Aufwand wird mit kostbaren Momenten und Erlebnissen entlohnt, an die du später gerne zurückdenken wirst.</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Geldtransfer beim Schüleraustausch]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-vor-der-ausreise-geldtransfer/</link>
            
            
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            <description><![CDATA[ <div>Nach der Anmeldung für ein High School-Programm beginnt die Phase der Vorbereitung, einschließlich der Klärung des Geldtransfers im Ausland.

</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Anmeldung für ein High School-Programm beginnt die heiße Vorbereitungsphase, in der zahlreiche Dinge geklärt werden müssen. Unter anderem musst du dich um den Geldtransfer ins Ausland kümmern.</p><p>Denn auch vor Ort musst du stets ,mit Taschengeld, versorgt sein, um dein Mittagessen in der Schule, Schulmaterialien, Bustickets, Hygieneartikel und Freizeitaktivitäten zu bezahlen. Hier gibt es viele Möglichkeiten, um bei deinem ,Schüleraustausch, fern der Heimat mit dem nötigen Kleingeld ausgestattet zu sein.</p><h2>Der erste Schritt: Ein Bankkonto zu Hause für dein Taschengeld im Auslandsjahr</h2><p>Du kannst schon in Deutschland ein Konto eröffnen, das speziell auf deine Bedürfnisse im Ausland ausgelegt ist und mit dem deine Eltern kostenfrei dein Taschengeld an dich überweisen können. In Deutschland gibt es mehrere Kreditinstitute, die Kreditkarten speziell für Kinder und Jugendliche anbieten. Dazu gehört unter anderem die Deutsche Bank mit dem kostenlosen ,Jungen Konto,. Dies darfst du auch eröffnen, wenn du noch nicht volljährig bist, allerdings nur zusammen mit deinen Erziehungsberechtigten. Von diesem Girokonto kannst du dann mit der dazugehörigen Maestro-Karte bei den Partnerbanken der Deutschen Bank weltweit kostenlos Bargeld abheben. In den USA ist diesdie »Bank of America«, in Kanada die »Scotiabank«und in Australien und Neuseeland »Westpac«. Vorher solltest du dich allerdings vergewissern, dass eine dieser Banken in deinem Gastland bzw. in dem Ort, in dem du wohnen wirst, vertreten ist.</p><p></p><p>Die ,Postbank, bietet ein vergleichbares Konto an mit der gebührenfreien ,SparCard,. Du kannst an jedem Geldautomaten mit dem »Visa Plus«-Logo, also an den meisten, Geld abheben. Dies ist bei diesem Konto bis zu zehn Mal im Kalenderjahr und pro Konto kostenfrei. Bei weiteren Abhebungen fallen dann Gebühren an. Um dieses Limit zu umgehen, könntest du dir sogar mehrere SparCard-Konten eröffnen.</p><h2>Die eigene Prepaid Kreditkarte hilft weiter</h2><p>Um bei Geldabhebungen im Ausland Gebühren zu sparen und um problemlos bezahlen zu können, empfehlen wir dir eine eigene Kreditkarte. Auch wenn du noch nicht volljährig bist, bekommst du trotzdem problemlos eine Kreditkarte. Hier handelt es sich dann allerdings um sogenannte Prepaid Kreditkarten. Denn wenn du noch keine 18 Jahre alt bist, bist du laut Gesetz nur eingeschränkt geschäftsfähig und darfst somit auch keinen Kredit erhalten. . Eine Prepaid Kreditkarte kann erst dann benutzt werden, wenn dir deine Erziehungsberechtigten einen Betrag auf das dazugehörige Konto überwiesen haben. Ist kein Geld mehr auf dem Konto, kann auch die Kreditkarte nicht weiter belastet werden. Die Karte muss also zunächst »aufgeladen«werden, bevor damit bezahlt oder Geld abgehoben werden kann. Es gibt also stets ein festgelegtes Limit.</p><p>Die DKB bietet beispielsweise ein kostenloses ,DKB-Cash u18 Konto, mit Kreditkarte an. Einzige Voraussetzung ist allerdings, dass ein:e Erziehungsberechtige:r bereits ein DKB-Cash Konto besitzt. Auch die Wüstenrot und die Postbank bieten Prepaid Kreditkarten in Verbindung mit einem Girokonto an.</p><h2>Ein Bankkonto im Ausland eröffnen?</h2><p>Im Ausland ein Bankkonto zu eröffnen, sollte wohlüberlegt sein. In vielen Ländern ist es nicht üblich, dass Jugendliche ein eigenes Konto haben oder eröffnen. Somit gibt es auch nur in seltenen Fällen kostenlose Konten für Schüler:innen. Außerdem würden deine Erziehungsberechtigten sehr hohe Überweisungskosten zahlen, um dir Geld auf das Konto im Ausland zu senden.</p><h2>Im Notfall: Geldtransfer ins Ausland mit Western Union</h2><p>Für den Fall, dass dir dein Portemonnaie gestohlen wird, du dein Kreditkartenlimit erreicht hast, oder du eine größere unvorhergesehene Summe wie eine Arztrechnung oder einen kostspieligen Ausflug, zahlen musst, kann dir Western Union aus der Patsche helfen., Western</p><p> Union, ermöglicht Personen schnell Geld rund um den Globus zu transferieren. Die anfallenden Gebühren sind für den Sender zwar sehr hoch, allerdings steht einige Sekunden nach der Sendung das Geld zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Freizeitgestaltung in den USA]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-freizeit-und-freunde-usa-freizeitgestaltung-in-den-usa/</link>
            <pubDate>Wed, 06 Mar 2024 16:24:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Während deines High School-Jahres in den USA wirst du feststellen, dass Freizeit und Schule eng miteinander verbunden sind. Der amerikanische "School Spirit" prägt das Erlebnis, aber auch die Zeit mit Gastfamilie und Freunden wird unvergesslich sein.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Freizeit in der Schule: Sport, AGs und Clubs</h2><p></p><p>Die meisten amerikanischen Jugendlichen verbringen eine Großteil ihrer Freizeit in der Schule – für uns in Deutschland schwer vorstellbar. Schulen in den USA bieten zahlreiche »Extracurricular Activities« (außerschulische Aktivitäten), wie verschieden Sportarten, Clubs und AGs an. Hier kannst du während deines Schüleraustausch in den USA nicht nur deinen Interessen nachgehen, sondern auch Freundschaften schließen. Insgesamt nimmt die Schule und das Gemeinschaftsgefühl, der sogenannte »School Spirit«, dort eine große Rolle ein. Sei es bei Wettkämpfen der High School-Mannschaft oder bei verschiedenen Proms und Schulbällen.</p><p></p><h2>The American Way of Life</h2><p></p><p>Einen Großteil ihrer Freizeit verbringen amerikanische Teenager also in der Schule und bei außerschulischen Aktivitäten. Die restliche Zeit verbringen sie damit, genau wie du wahrscheinlich auch, Freunde zu treffen, Fernsehen zu schauen oder im Internet zu surfen. Viele Jugendliche engagieren sich außerdem ehrenamtlich bei wohltätigen Gemeindeorganisationen oder in der Kirche.</p><p></p><p>Sport hat bei vielen Amerikanern einen großen Stellenwert, sei es als aktiver Sportler oder als Zuschauer. Besonders beliebte Sportarten sind Baseball, Basketball und American Football. Vor allem der Super Bowl, das Saisonfinale der American-Football-Profiliga, ist ,das, Sportereignis und fast schon ein inoffizieller Nationalfeiertag mit zahlreichen Festivitäten. Auch wenn du nicht an Sport interessiert bist, solltest du es dir nicht entgehen lassen, die Atmosphäre und Euphorie bei solch einem Sportereignis selbst zu erfahren.</p><p></p><p>Football</p><p></p><p>Cheerleading</p><p></p><p>Basketball</p><p></p><p>Baseball / Softball</p><p></p><p>Lacrosse</p><p>Soccer</p><p>Leichtathletik</p><p>Schwimmen</p><p></p><p>Feldhockey</p><p>Tennis</p><p>Golf</p><p>Volleyball</p><p></p><p>Es gibt außerdem, je nach High School, verschiedene Clubs und AGs, mit denen du deine Freizeit gestalten kannst:</p><p></p><p>Theaterclub</p><p></p><p>Debattierclub</p><p></p><p>Schulband</p><p></p><p>Orchester</p><p></p><p>Chor</p><p></p><p>Schachclub</p><p></p><p>Schülerzeitung</p><p></p><p>Du hast also die einmalige Chance, ein neues Hobby zu entdecken, Freundschaften zu knüpfen und den amerikanischen »School Spirit« kennenzulernen.</p><p></p><h2>Gastfamilie und Freunde</h2><p></p><p>Natürlich ist auch die Gastfamilie ein wichtiger Bestandteil deines Auslandsaufenthaltes, deshalb solltest du Zeit mit den Familienmitgliedern verbringen. Sei es beim gemeinsamen Abendessen, einem Ausflug oder einfach im Alltag – nutze die Chance, deine »,Familie auf Zeit,« besser kennenzulernen. Selbst kleine Momente schweißen euch zusammen und machen dein Auslandsabenteuer noch schöner. Nebenbei lernst du viel über die amerikanische Kultur und Lebensweise.</p><p></p><p>Genauso wichtig und schön ist die Zeit mit Freunden. Es wird eine Weile dauern, bis du gute Freundschaften geschlossen hast, aber wenn du offen und freundlich auf deine Mitschüler zugehst, wirst du nicht lange alleine sein. In unserem Travel-Tipp »,Freundschaften schließen,« findest du einige Tipps, wie und wo du neue Freunde finden kannst. Ob du mit deinen Freunden dann in die Mall zum Shoppen gehst, zum nächsten Footballspiel der Schulmannschaft oder bloß einen Kaffee trinkst, genieße die Zeit mit ihnen und vielleicht werden aus Bekanntschaften Freundschaften fürs Leben.</p><p></p><h2>Ausflüge und Reisen</h2><p></p><p>Wenn du schon einmal dort bist, bietet es sich an, die Umgebung und andere Regionen der USA zu erkunden. Manche Partnerorganisationen oder –schulen bieten verschiedene Ausflüge und mehrtägige Exkursion an, bei denen du Land und Leute besser kennenlernen kannst. Was jedoch bedacht werden muss ist, dass diese Ausflüge mit zusätzlichen Kosten verbunden sind und du das Geld für solche Trips im Voraus einplanen solltest.</p><p></p><p>Wenn du Glück hast, nimmt deine Gastfamilie dich auch auf den einen oder anderen Ausflug mit. Du solltest aber bedenken, dass sie nicht dazu verpflichtet ist. In jedem Fall solltest du dir keine Gelegenheit entgehen lassen, die USA und ihre verschiedenen Landschaften und Kulturen besser kennenzulernen.</p><p></p><h2>Keine Zeit für Heimweh</h2><p></p><p>Vor allem zu Anfang deines Austauschjahres, wenn die aufregenden ersten Tage vorbei sind und du Zeit hast durchzuatmen, kann ein bisschen Heimweh nach den Liebsten zuhause aufkommen. Dennoch ist es nicht ratsam, deine gesamte Freizeit mit Telefongesprächen/E-Mails nach Hause zu verbringen. Konzentrier deine Energie lieber darauf, aufgeschlossen und neugierig auf deine Gastfamilie und Mitschüler zuzugehen und neue Hobbies auszuprobieren. Schneller als du denkst geht die Freizeitgestaltung von ganz alleine und du wirst viele tolle Momente erleben.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[So sieht der Schulalltag in Amerika aus]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-in-der-schule-usa-schulalltag-in-den-usa/</link>
            <pubDate>Mon, 15 Apr 2024 15:25:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Der berühmte »High School-Spirit« der USA ist für viele ein großer Anreiz für einen Schüleraustausch. Doch wie sieht der Alltag an einer amerikanischen High School wirklich aus? Welche Kurse gibt es? Und was erwartet dich am ersten Schultag?

Um einen genaueren Überblick über das Schulsystem und ein paar allgemeine Infos über amerikanische High Schools zu bekommen, hilft dir unser Travel-Tipp zum amerikanischen Schulsystem.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Um einen genaueren Überblick über das Schulsystem und ein paar allgemeine Infos über amerikanische High Schools zu bekommen, hilft dir unser Travel-Tipp zum ,amerikanischen Schulsystem,.</p><p></p><p>Der Schulalltag bei einem ,Schüleraustausch in den USA, kann natürlich immer etwas unterschiedlich ausfallen. Denn jede Schule hat andere Regeln und auch die Anzahl der Schüler kann variieren – das reicht von ein paar hundert bis zu mehreren tausend. Zur Schule wirst du wahrscheinlich mit dem Auto oder dem Bus kommen – zu Fuß oder mit dem Fahrrad ist in den USA eher ungewöhnlich.</p><h2>Der erste Tag</h2><p></p><p>Der erste Tag an der neuen Schule ist aufregend und macht dir vielleicht sogar ein bisschen Angst. Bevor es in den Unterricht geht, wirst du wahrscheinlich zunächst im Sekretariat oder im Büro eines bestimmten Lehrers eine kleine Einführung erhalten und über deinen Stundenplan informiert.</p><p></p><p>Mit ,deinem neuen Stundenplan, bewaffnet wirst du vermutlich von einem Schulmitarbeiter zu deinem ersten Klassenraum begleitet und direkt den anderen vorgestellt. Solltest du alleine losziehen und den Raum nicht auf Anhieb finden, dann scheue dich nicht, deine Mitschüler zu fragen. Sie helfen sicher gerne und du kannst vielleicht schon erste Kontakte knüpfen. Du hast den richtigen Raum gefunden? Dann kann der Schulalltag beginnen!</p><p></p><h2>Die Kurswahl und der Stundenplan</h2><p></p><p>Bei der Kurswahl wird dir der ,guidance counselor, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dabei gibt es Pflicht- und Wahlfächer. Zum Beispiel sind Amerikanische Geschichte oder Politik häufig Pflichtfächer. Es kann auch sein, dass dir deine Heimatschule ein paar Fächer vorgibt, um sie nach deiner Rückkehr anrechnen zu lassen. Darüber hinaus gibt's aber richtig coole, teils sehr exotische Wahlfächer. Je nachdem an welcher Schule du landest, kannst du dich zum Beispiel an Schauspiel, kreativem Schreiben, Kochen oder Fotografie ausprobieren.</p><p></p><p>Die Wahlfächer solltest auf jeden Fall nutzen, um dich auszuprobieren und deine Komfortzone zu verlassen. Denn du kannst super reinschnuppern, wo es dich später beruflich mal hintreiben könnte – oder auch nicht. Außerdem geht es bei deinem High School-Aufenthalt nicht nur ums Lernen, sondern auch ums Spaß haben. Die Wahlfächer sind eine optimale Gelegenheit, um Freundschaften zu knüpfen, da du dort Leute mit gleichen Interessen triffst.</p><p></p><h2>Der Unterricht</h2><p></p><p>An den meisten Schulen startet die erste Unterrichtsstunde zwischen 7 und 8 Uhr morgens. Genau wie in Deutschland wird auch hier zu spät kommen nicht gerne gesehen. Der Unterricht an den High Schools ist eher von Frontalunterricht geprägt und es gibt weniger Gruppenarbeit. Außerdem werden öfter Tests geschrieben.</p><p></p><p>Im Gegensatz zu Deutschland sind es die Lehrer, die eigene Klassenzimmer haben und die Schüler je nach Unterricht zwischen den Klassenzimmern wechseln. Gegen 12 Uhr gibt es dann eine lange Mittagspause in der Schulkantine. Hier kannst du dir entweder Essen kaufen oder deinen mitgebrachten Lunch essen und ,mit deinen Freunden, quatschen. Nach der Schule, gegen 15 Uhr, beginnen dann die Nachmittagsaktivitäten.</p><p></p><h2>Extracurricular activities: Freizeit in der Schule?</h2><p></p><p>Für uns Deutsche hört es sich komisch an, die Freizeit in der Schule zu verbringen. In den USA ist es genau das, was den ,High School-Spirit, ausmacht. Nach Schulschluss kannst du an vielen Schulen noch an zahlreichen Freizeitaktivitäten, den ,Extracurricular Activities,, teilnehmen.</p><p></p><p>Das beliebteste sind wohl sportliche Aktivitäten wie American Football, Basketball, Leichtathletik oder Cheerleading. Für diese Aktivitäten werden oft im Jahr ,Try Outs, veranstaltet, über die du dich qualifizieren musst. Aber auch die Teilnahme an Clubs, wie Theaterclub, Debattierclub oder Schulband werden angeboten. Ob deine Lieblingsaktivität für das laufende Semester dabei ist und du teilnehmen kannst, erfährst du ebenfalls bei deinem ,Counselor,.</p><p></p><p>Besonders die verschiedenen Sportarten tragen zum Team Spirit der Schule bei, nicht nur für die Sportler, sondern auch für die Zuschauer. Alle Schüler sind in den Schulfarben gekleidet, feuern gemeinsam mit den Cheerleadern die Mannschaft an und feiern den Sieg – das ist ein tolles Gemeinschaftsgefühl. Auch hierbei hast du einmalige Gelegenheit, schnell Anschluss und Freunde zu finden.</p><h2>Besonderheiten</h2><p></p><p>In einigen Schulen bzw. Staaten gibt es besondere Regeln. Zum Beispiel kannst du den Klassenraum während des Unterrichts nur mit einem ,hallway pass, verlassen. Dieser wird von einem Lehrer ausgestellt und von der Fluraufsicht kontrolliert. Außerdem gibt es teilweise strenge Regeln, was das Verlassen des Schulgeländes während der Unterrichtszeit betrifft. Regelverstöße werden mit ,detention, (dt. Nachsitzen) bestraft. Aber keine Sorge, all das wird dir in den ersten Tagen erklärt.</p><p></p><p>Eine weitere Unterrichtsstunde kann außerdem die ,study hall, oder ,study period, sein. In dieser Stunde kannst du in einem großen Raum Hausaufgaben machen oder lernen. Viele nutzen die Stunde aber auch, um einfach mit Freunden zu plaudern.</p><p></p><p>In vielen Schulen wird täglich oder wöchentlich der ,Pledge of Allegiance, aufgesagt. Das ist ein Treueschwur gegenüber der Nation und der amerikanischen Flagge. Wahlweise wird zu besonderen Anlässen auch die Nationalhymne ,The Star-Spangled Banner, gesungen. Wenn um dich herum alle Amis aufstehen, die Hand aufs Herz legen und du nicht weißt, wie dir geschieht, wird wahrscheinlich eines der beiden aufgesagt/gesungen.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Wie viel Taschengeld benötige ich?]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-vor-der-ausreise-taschengeld/</link>
            <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 16:20:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Geld ist wichtig und erfordert sorgfältige Planung, sowohl vor als auch während deines Aufenthalts. Neben den Programmgebühren und Visagebühren benötigst du ein monatliches Taschengeld für Ausgaben während deines Aufenthalts.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Da du bei deinem ,Schüleraustausch, dieses Geld nicht von deiner Gastfamilie, sondern von den Eltern zu Hause bekommst, solltest du früh genug überlegen und mit deinen Eltern besprechen, wie viel du brauchen wirst. So kannst du vor deiner großen Reise schon anfangen zu sparen und den einen oder anderen Euro beiseitelegen, damit du während des Auslandsjahres nicht plötzlich ,auf dem Trockenen sitzt,.</p><h2>Was wird vom Taschengeld bezahlt?</h2><p></p><p>Für alle Dinge, die im Alltag bzw. in deiner Freizeit so anfallen, wie z.B. Eis essen mit Freunden oder ein neues T-Shirt, musst du mit deinem Taschengeld aufkommen. Die Gastfamilie wird dich sicher auch mal zum Essen einladen oder auf ,einen Ausflug mitnehmen,, aber generell solltest du darauf vorbereitet sein, deine Freizeitgestaltung selbst zu finanzieren.</p><p></p><h3>Einige Dinge, für die dein Taschengeld reichen sollte:</h3><p>Schulmaterialien (Schuluniform, Bücher, etc.)</p><p></p><p>Lunch in der Schule</p><p></p><p>Ausflüge oder kleinere Reisen</p><p></p><p>Freizeitaktivitäten (z.B. Sportverein, ,Kinobesuche,)</p><p></p><p>Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel</p><p></p><p>Drogerieartikel</p><p></p><p>Kleidung</p><p></p><p>Pakete nach Hause</p><p></p><h2>Wie viel Taschengeld ist empfehlenswert?</h2><p></p><p>Generell ist ein Taschengeld von 200-250 € pro Monat ok. Der genaue Betrag hängt aber von deinem Gastland ab und was genau du während deines Aufenthalts machen möchtest. Es ist daher sinnvoll, sich vorher über die Lebenshaltungskosten im Land zu informieren. Wie viel kosten Lebensmittel und Bekleidung im Durchschnitt? Was kostet ein Busticket und wie viel sollte ich für einen Kinobesuch einplanen? Des Weiteren solltest du vorher schon überlegen, ob du während des Auslandjahres kostenintensivere Hobbys (z.B. Mitgliedschaft im Sportverein) oder Ausflüge und Reisen planst.</p><p></p><p>Die Höhe deines Taschengeldes wird auch davon beeinflusst, wo du mit deiner Gastfamilie lebst. Wenn du in einer Großstadt untergebracht bist und zahlreiche kulturelle Angebote, Cafés und ein Shoppingparadies direkt vor der Haustür hast, gibst du wahrscheinlich mehr aus als in einem kleinen, ruhig gelegenen Dorf.</p><p></p><p>Ein kleiner Tipp:, Denke bitte daran, dass manche Köstlichkeit aus Deutschland im Ausland oft teurer ist. Um die Gastfamilie etwas zu entlasten, solltest du dies ebenfalls in dein Monatsbudget einplanen.</p><p></p><h2>Ausgaben für »besondere Anlässe« einplanen</h2><p></p><p>Ein neues Land, Unmengen an unbekannten Lebensmitteln, spannende Attraktionen und unendlich viele Shopping-Möglichkeiten – in den ersten Tagen und Wochen wirst du dich verständlicherweise wie ein Tourist fühlen, der alles Neue ausprobieren und erleben möchte. Hinzu kommen neue Anschaffungen wie Schuluniform, Schulbücher und diverse Gegenstände, die nicht mehr in den Koffer gepasst haben. Du siehst, die ersten Wochen sind spannend – und erfahrungsgemäß leider auch etwas teurer. Für diese erste Zeit solltest du also etwas mehr Geld einplanen.</p><p></p><p>Selbiges gilt auch für die Vorweihnachtszeit: Päckchen für die Liebsten zu Hause, Weihnachtsgeschenke für die Gastfamilie und neugewonnen Freunde, das kann ganz schön ins Geld gehen. Auch das planst du am besten vorher ein.</p><p></p><p>Eine heiße Phase für den Geldbeutel tritt häufig auch gegen Ende deines Austauschjahres ein. Eventuell musst du Pakete nach Hause verschicken, wenn nicht alles in den Koffer passt, es steht ein Abschlussball an, oder du möchtest noch schnell die letzten Punkte deiner To-Do-Liste abhaken, ein paar Ausflüge machen und Souvenirs kaufen.</p><p></p><h2>Schon vorher anfangen zu sparen</h2><p></p><p>Mit Nebenjobs, Geldgeschenken zu Weihnachten und Geburtstag sowie einem etwas sparsameren Lebensstil, sobald der Plan für einen High School-Aufenthalt steht, kannst du bereits anfangen die Taschengeldkasse aufzustocken. Es macht Sinn, früh damit anzufangen, denn in den meisten Ländern sind Nebenjobs für Gastschüler nicht erlaubt und du wirst vor Ort keine Möglichkeit haben, Geld dazu zu verdienen.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Das australische Schulsystem im Vergleich zum deutschen Schulwesen]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-in-der-schule-australien-das-australische-schulsystem/</link>
            <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 14:42:13 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Das australische Schulsystem gilt auch 2026 als eines der besten und modernsten  der Welt. Vor allem das Unterrichtsniveau,die digitale Ausstattung der Schulen und der Fokus auf individuelle Talente haben einen hohen Standard und können sich im weltweiten Vergleich (z. B. in den PISA-Studien) sehen lassen. Hier erfährst du mehr über die Besonderheiten des australischen Schulsystems und wie es sich vom Deutschen unterscheidet.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Erfahrungen eines Auslandsjahres: Schule in Australien einfach erklärt</h2><p>Bei deinem ,Schüleraustausch in Australien, gliedert sich das Schuljahr in vier Quartale, so genannte »Terms«, welche jeweils ca. drei Monate dauern. Im Februar, April, Juni und Oktober beginnen die »Terms«, wobei es wichtig ist zu wissen, dass die genauen Termine von Bundesstaat zu Bundesstaat variieren.</p><p>Am anderen Ende der Welt beginnt das Schuljahr im Januar oder im Februar und endet im im November oder Dezember. Dies ist auf die geografische Lage Australiens auf der Südhablbkugel – und somit die genau »entgegengesetzten« Jahreszeiten zurückzuführen. Am Ende jedes Terms erhältst du in der Regel ein Zeugnis, worin die Lehrer der unterschiedlichen Fächer dir eine Rückmeldung geben über die Leistungen der letzten Wochen. Das Highlight für viele Austauschschüler sind die ca. zwei Monate langen ,Sommerferien über Weihnachten,. Wetten, das wird auch dir gefallen?</p><p></p><h2>High School und College: Unterschiede zum deutschen Gymnasium</h2><p>Die australische High School entspricht, gemessen am deutschen Schulsystem, einer Gesamtschule, die alle Schultypen (Grund-, Haupt-, Realschule sowie Gymnasium) abdeckt und eine Vielfalt von Abschlüssen ermöglicht. Genau wie in Deutschland gibt es eine Grundschule (»Primary School«) und eine weiterführende Schule (»High School«). Die offizielle »High School« endet wie bei uns die Realschule nach der 10. Klasse und die Schüler haben die Wahl, noch zwei Jahre Schule auf dem »College« draufzusatteln.</p><p>In einigen Städten sind High School und College auch miteinander verbunden. Australische Schüler gehen in der Regel sieben Jahre auf die Grundschule und fünf weitere Jahre zur High School bzw. aufs College. Am Ende ihrer Schulzeit erhalten die Schüler ein »,High School Certificate,«, welches dem deutschen Abitur entspricht und den erfolgreichen zweijährigen Besuch von Klasse 11 und 12 voraussetzt. Normalerweise sind die Jugendlichen 17-18 Jahre alt, wenn sie das Zertifikat zum Schulabschluss erhalten.</p><p></p><h2>Fremdsprachen und Schulfächer, – ,du hast beim Unterricht die Wahl</h2><p>Das australische Schulsystem ähnelt im Hinblick auf Fächerwahl und Freizeitangebote dem amerikanischen. Du hast im Vergleich zu Deutschland einen riesen Fundus an Fächern zur Auswahl, welche sowohl generell, kreativ als auch berufsvorbereitend sind. In dem Artikel »,High School-Kurswahl,« kannst du dir noch einmal die Tipps zur Fächerwahl und die Kombinationsmöglichkeiten an der ausländischen Schule anschauen.</p><p>Neben den vielen Fächern hast du auch die Wahl zwischen ,vielen Clubs und Teams,, in denen du dich engagieren kannst. Da wären zum Beispiel Angebote zu Softball, Rugby, Basketball, Triathlon, Segeln sowie Orchester, Chöre und Bands oder Theater- und Umwelt-AGs. Für jeden ist etwas außerhalb der Unterrichtszeit dabei. Besonders die Teilnahme an solchen Clubs und Teams kann es dir als Austauschschüler erleichtern, den Zugang und Anschluss zu anderen zu finden.</p><h2>Die besondere Schüler-Lehrer-Beziehung</h2><p>Neben dem Fokus auf die akademischen Inhalte legen Australiens Schulen besonderen Fokus auf die persönliche und charakterliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler und versuchen jeden individuell zu fördern. Die vielen Fächermöglichkeiten bieten dabei die Chance, sich auf individuelle Interessen zu konzentrieren.</p><p>Vor allem die Rolle der Lehrer stellt den größten Unterschied zwischen Deutschland und Australien dar. Während Lehrer in der deutschen Heimat oft eher distanziert wirken, sind sie Down Under freundlich, offen, engagiert und oftmals wie Freunde. Das Verhältnis zwischen Schüler und Lehrer ist einzigartig und besonders. Du hast das Gefühl, besser und individueller gefördert und gefordert zu werden.</p><p>Eine spezielle Erfahrung ist es sicherlich für dich, eine Schuluniform zu tragen. Wann hat schon einmal jeder in der Schule genau das Gleiche an in Deutschland? Nie. In Australien schaffen Uniformen Zusammenhalt und Gemeinschaft. Dieses Gefühl als Austauschschüler einmal mitzuerleben ist einzigartig. Alles rund um dieses spannende Thema findest du auch in unserem Artikel »,Schuluniform in Australien,«.</p><h2>Der Unterschied bei den Noten – eine einfache Erklärung</h2><p>In Australien und Deutschland gibt es deutliche Unterschiede im Notensystem. Während in Deutschland Noten auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend) vergeben werden, verwendet Australien in der Regel eine Skala von A (ausgezeichnet) bis E (ungenügend) oder F (nicht bestanden).</p><p>Ein "A" entspricht dabei der bestmöglichen Leistung, ähnlich der deutschen Note 1. In einigen australischen Bundesstaaten können auch Prozentzahlen oder andere Buchstabensysteme verwendet werden. Neben der Hauptnote gibt es oft noch Zwischenstufen wie A-, B+ und so weiter.</p><h2>Schuluniformen in Australien: Tradition und Identität</h2><p>Schuluniformen sind in vielen Ländern der Welt ein prägendes Merkmal des Schulalltags, so auch in Australien. Im Gegensatz zu den meisten deutschen Schulen, an denen es nur selten verbindliche Kleidungsvorschriften gibt, tragen australische Schüler häufig spezifische Uniformen, die je nach Schule variieren können.</p><p>Diese Uniformen sollen nicht nur ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Stolzes auf die eigene Schule vermitteln, sondern auch mögliche soziale Unterschiede zwischen den Schülern minimieren. Die Uniform besteht in der Regel aus Hemden, Röcken oder Hosen in den Farben der Schule und oft auch aus speziellen Schuljacken, Krawatten oder Hüten.</p><h3>Moderne Räume, Technik und Lehrmethoden</h3><p>Aber nicht nur der Umgang miteinander hat etwas Besonderes. Das Schulsystem ist in vielen Schulen auch von der modernen Ausstattung der Klassenräume, der neusten Computertechnik und Medien sowie auch den großen Lern- und Weiterbildungsbereichen wie Bibliotheken und Arbeitsräumen geprägt. Viele Lehrer binden die neuesten Techniken und elektronischen Lehrmethoden mit in den Unterricht ein. So lernst du die traditionellen akademischen Inhalte auf eine frische und moderne Art und Weise.</p><p>Dies mag ein Grund sein, warum die Schüler meist motivierter und aktiver am Unterricht teilnehmen und sich für die Themen zu interessieren scheinen. Doch überzeug dich selbst, halt die Augen offen und genieße diese außerordentliche Abwechslung im Schulalltag!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[GPA (Grade Point Average) berechnen: So funktioniert die Umrechnung! ]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-in-der-schule-usa-bestimme-deinen-gpa/</link>
            <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 16:26:46 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>GPA ist die Abkürzung für »Grade Point Average«. Wie die GPA-Berechnung funktioniert, verraten wir dir im Folgenden.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Das amerikanische Notensystem als Grundlage für die GPA-Umrechnung</h2><p>Um eine GPA-Umrechnung vornehmen zu können, musst du zunächst das amerikanische Notensystem verstehen. In den amerikanischen Schulen werden die einzelnen Schulfächer mit einer Skala von A bis F bewertet. Die beste Note ist A und die schlechteste F. Mit den Noten A, B, C und D haben die Schüler:innen bestanden und mit F sind sie durchgefallen. Zusätzlich werden die Noten mit den Symbolen + und - abgestuft. Wie du deine deutschen Noten ins Amerikanische übersetzt, zeigen wir dir im Folgenden.</p><p></p><h2>1.Schritt: Übersetzen der deutschen Noten</h2><p>Um deinen GPA berechnen zu können, musst du als Erstes deine deutschen Noten übersetzen. Wie das geht, siehst du in der Tabelle:</p><h2>2. Schritt: Einzelne GPA-Noten mit dem Zeitaufwand gewichten</h2><p>Nun musst du aus den umgerechneten Noten noch den Durchschnittswert errechnen. Wie du siehst, liegt ein optimaler GPA-Wert bei 4,0, der schlechteste Wert ist 0,0. Sobald du alle deine Noten in eine GPA-Note umgerechnet hast, kann es mit dem Durchschnittswert weitergehen. Dazu gewichtest du deine Noten mit dem Zeitaufwand die für das jeweilige Fach. Für Schulnoten kannst du als Zeitaufwand Wochenstunden nehmen, für Hochschulleistungen bieten sich die Credit Points an.</p><p>Beispielsweise so:</p><h2></h2><h2>3. Schritt: Alle Ergebnisse durch den Gesamtaufwand teilen</h2><p>Der letzte Schritt zur Berechnung deines GPA ist nun, deine Ergebnisse aus Schritt zwei wieder durch den gesamten Zeitaufwand zu teilen. Dann hast du den sogenannten arithmetischen Mittelwert berechnet. Das bedeutet: Alle deine Noten sind, je nachdem wieviel Zeit du für sie aufgewendet hast, gewertet in dein Gesamt-GPA eingeflossen. Für unsere Beispiele sieht das wie folgt aus:</p><p>Schulbeispiel:</p><p>13,2 + 6,8 + 5,4 = 25,4
4 + 4 + 2 = 10
,25,4 : 10 = 2,54 = GPA des Schülers</p><p>Unibeispiel:</p><p>15 + 3 + 5,4 = 23,4
5 + 3 + 2 = 10
,23,4 : 10 = 2,34 = GPA des Studenten</p><h2>Es gibt auch GPA-Rechner mit einer anderen Skala</h2><p>Nun hast du deinen GPA ausgerechnet, der bei allen möglichen Bewerbungen in den USA gefragt ist: Sei es für ein Praktikum, die Hochschule oder einen anderen Job. Doch bei einer Bewerbung solltest du zusätzlich noch hinzufügen, dass dieser GPA auf der üblicheren Skala bis 4,0 Punkte berechnet wurde.</p><p>Es gibt nämlich auch eine Skala, bei der du bestenfalls bis zu 5,0 Punkte erreichen kannst. Diese Variante ist unüblicher. Wenn du keine Anmerkung machst, auf welcher Skala dein GPA fußt, kann es sein, dass man denkt du willst deine Noten schönern. Denn natürlich bringt die 5er-Skala höhere und in dem Sinne »bessere« Noten, als die 4er-Skala.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Das kanadische Schulsystem: Mehr als nur Unterricht]]></title>
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            <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 07:46:01 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Yellow School Busses, der eigene Spind auf dem Flur und ein "Spirit", der dich umhauen wird. Willkommen in Kanada! 
Das kanadische Schulsystem gilt als eines der besten der Welt, aber für dich ist wahrscheinlich viel wichtiger: Es macht auch richtig Spaß. Anders als oft in Deutschland, ist die Schule hier nicht nur ein Ort zum Lernen, sondern der Mittelpunkt deines sozialen Lebens.</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Das Leben neben der Schule in Australien]]></title>
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            <description><![CDATA[ <div>Australier sind aktiv, gesellig und sportlich, daher wirst du in deiner Freizeit viele spannende Erlebnisse haben.

</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Australier lieben Sport!</h2><p></p><h3>Sportarten für den Sommer oder den Winter</h3><p></p><p>Nur in wenigen anderen Ländern auf der Welt wirst du so viele Sportangebote und Freizeitmöglichkeiten wie bei deinem ,Schüleraustausch in Australien, finden. Dabei zählen z.B. Rugby, Aussie Rules Football, Hockey und Golf als Wintersportarten, während man im Sommer oft surft, segelt oder Tennis und Volleyball spielt.</p><p></p><p>Diese Unterteilung erscheint einem als Austauschschüler zunächst komisch, jedoch gibt es dir gleichzeitig auch die Möglichkeit verschiedene Sportarten, welche man vielleicht nicht unbedingt von Zuhause kennt, auszuprobieren. Dafür ist das Auslandsjahr ja schließlich da: Du willst deine eigenen Horizonte erweitern und neue Dinge entdecken!</p><h3>Du wirst manch neue Sportart entdecken!</h3><p></p><p>Australien gibt dir die Möglichkeit ganz exotische und neue Sportarten und Aktivitäten kennenzulernen. Schließlich ist Australien nicht nur von Tausenden von Kilometern Strand und somit Wasser zum Wakeboarden, Segeln, Wellenreiten, Windsurfen und Schnorcheln umgeben. Du kannst aber auch in den australischen Bergen im Winter Ski fahren.</p><p></p><p>Typisch sind aber natürlich eher die oben genannten Wassersportarten sowie Rugby, Football, Netball (ähnlich wie Basketball, wird vor allem von Mädchen gespielt) und Hockey. Während du viele Sportarten als Teil des Schulalltags wiederfinden wirst, kannst du auch in Australien Fitnessstudios, Sportclubs, Vereine und Tanzschulen außerhalb der Schule besuchen.</p><p></p><p>Bei dem riesigen Angebot wird sicher auch etwas für dich dabei sein. Sei während deiner Zeit in Australien ruhig neugierig und probiere Sachen aus, zu denen du vielleicht sonst nie die Chance bekommen hättest! Mehr als nach dem Kennenlernen festzustellen, dass es nichts für dich ist, kann ja nicht passieren. Also trau dich ruhig! Sport dient schließlich nicht nur als Abwechslung zum ,Alltag auf der Schulbank,, sondern gibt dir die Möglichkeit schnell und einfach mit Australiern in Kontakt zu kommen.</p><p></p><h2>Genieße die Freizeit mit deiner Gastfamilie</h2><p></p><p>Einen wichtigen und großen Teil deiner Freizeit wirst du mit deiner Gastfamilie verbringen. Das ,Leben in der Gastfamilie, ist etwas sehr besonderes und du wirst sehen, wie schnell aus den im ersten Moment fremden Menschen eine zweite Familie für dich wird, mit welcher du dein Leben und somit auch deine Freizeit teilst.</p><p></p><p>Sei also offen und teile so viele Momente wie möglich mit deiner Gastfamilie. Ausflüge in die Umgebung, Museumsbesuche, gemeinsames Essen gehen, Kochen oder selbst ein gemütlicher Abend vor dem Fernsehen kann auf die Dauer eng zusammen schweißen. Und je besser ihr euch gegenseitig kennenlernt, umso schöner werden solche Momente. Denk immer daran, dass Kulturaustausch immer auf Gegenseitigkeit beruht. Es ist also nicht nur deiner, sondern auch der deiner Gastfamilie. Gespräche über kulturelle Unterschiede, die Erfahrungen und das Abenteuer Auslandsjahr sind meist sehr interessant für beide Seiten. All das fördert ein besseres gegenseitiges Verständnis und harmonisches Zusammensein!</p><p></p><p>Wichtig dabei ist:, Gebt Euch Zeit, einander kennenzulernen und schraubt nicht zu Beginn die Erwartungen zu hoch! Sieh auch in kleinen Unternehmungen und Ausflügen das Große und genieße jede Sekunde. Denk immer daran: Zeit ist kostbar und sie kommt nie wieder!</p><h2>Freunde fürs Leben? Das gibt es!</h2><p></p><p>Neben der Gastfamilie sind auch neue Freundschaften wichtig. Aber das kennst du ja auch von zu Hause. Es macht einfach Spaß, Zeit mit Freunden zu verbringen, welche man gern hat und bei denen man sich wohlfühlt. Wie du auch in dem Artikel »,Freundschaften schließen,« nachlesen kannst, wirst du nicht an Tag 1 deines Auslandsjahrs ähnlich enge Freundschaften schließen wie du sie von zu Hause kennst.</p><p></p><p>Doch sobald du in die Schule gehst, Sport treibst oder offen auf Einheimische zugehst, wirst du merken, dass du schnell Anschluss an Freundeskreise in deiner Gaststadt findest. Mit der Zeit wirst du merken, dass sich wahre Freundschaften bilden und diese Entwicklung solltest du genießen! DVD-Abende, Sleepover, Partys, Shoppen oder nur mal eben einen Kaffee trinken… es gibt so viele Möglichkeiten, Zeit mit Gleichaltrigen in deinem Gastland zu verbringen!</p><p></p><p>Jeder Auslandsaufenthalt endet irgendwann einmal. Nutze also die begrenzte Zeit für gute Begegnungen mit anderen Menschen. Mit ein wenig Glück entwickelst du sogar Freundschaften, die ein Leben lang halten.</p><p></p><h2>Schau dir das Land an!</h2><p></p><p>Neben Sport, der Gastfamilie und neuen Freundschaften solltest du als Austauschschüler auf jeden Fall neugierig sein und zumindest die nahe Umgebung der neuen australischen Heimat erkunden. Und solltest du die Chance bekommen ,durchs Land zu reisen, – nutze sie! Doch auch wenn dies nicht möglich ist, gibt es sicherlich viele Möglichkeiten, Ausflüge in die nähere Umgebung zu machen, um so viel wie möglich vom »Home away from home« zu entdecken und kennenzulernen. Mach das Beste aus deiner Zeit in Australien!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Auslandsjahr oder kürzerer Schüler:innenaustausch: So kommst du gut an]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-vor-der-ausreise-ankunft-in-der-neuen-heimat/</link>
            <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 15:23:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Nach dem langen Flug und dem langsamen Rollen des Flugzeugs zur Parkposition steigt die Aufregung über das, was dich nach dem Ausstieg erwartet. Hier sind einige Infos für deine ersten Tage in der neuen Heimat.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Checkliste: Diese Dokumente brauchst du bei der Passkontrolle!</h2><p>Endlich! Nachdem das Flugzeug gelandet ist und du es nach einer gefühlten halben Ewigkeit verlassen kannst, geht es für dich am Zielflughafen zunächst zur Passkontrolle. Dafür solltest du alle wichtigen Unterlagen griffbereit haben, um Verzögerungen zu vermeiden. Beim Durchsehen deines Reisepasses, des ,Visums, und des ,Einreiseformulars, wird der Beamte am Schalter dich wahrscheinlich auch nach deinem Rückflugtermin oder deinem Rückflugticket fragen.</p><p>Hier findest du eine Checkliste der wichtigsten Dokumente:</p><p>Reisepass ,Prüfe vor der Abreise, ob dein Reisepass noch gültig ist.Einige Länder verlangen eine Mindestgültigkeit von 6 Monaten über das Einreisedatum hinaus.</p><p>Visum, (falls erforderlich)Je nach Zielland und Staatsangehörigkeit kann ein Visum erforderlich sein.Vergewissere dich, dass du das richtige Visum für den Zweck deiner Reise hast.</p><p>Einreiseformular ,(falls erforderlich)In einigen Ländern gibt es dieses Formular bereits im Flugzeug.Achte darauf, dass du es korrekt und leserlich ausfüllst.</p><p>Rückflugticket oder Nachweis des Rückflugdatums ,(falls erforderlich)Einige Einreisekontrollen verlangen einen Nachweis über die geplante Ausreise.</p><p>Nachweis der Adresse im Zielland ,(falls erforderlich)In einigen Ländern muss der Aufenthaltsort während des Aufenthalts angegeben werden. Notiere dir deshalb die Adresse deiner Gastfamilie.</p><h2>Aufenthalt in den USA: Keine Scherze mit dem Immigration Officer, bitte!</h2><p>Als Teilnehmer:in des Programms »,Schüler:innenaustausch USA,«, musst du einen kurzen Stopp beim Immigration Officer einlegen. Keine Panik, denn meist verläuft dieser Besuch ohne Probleme, wenn man bei der Wahrheit bleibt und sich keine Scherze mit dem Beamten erlaubt. Im Wesentlichen möchte dieser nur wissen, ob man über ein gültiges Visum verfügt, die ,Geldmittel stimmen, und man nicht vorhat, illegal in das Land einzuwandern.</p><p>Dabei werden gerne Fragen zu Zweck und Dauer des Aufenthalts, vorherigen Reisen in die USA und möglichen Verwandten im Land gestellt. Außerdem werden deine Fingerabdrücke elektronisch von der gesamten Hand erfasst und ein digitales Foto von dir gemacht.</p><h2>Vorsicht bei Gastgeschenken: Jetzt wartet nur noch der Zoll auf dich...</h2><p>Für die Zollkontrolle füllst du das im Flugzeug ausgehändigte Einreiseformular aus, auf dem du neben deinen persönlichen Daten auch die Dinge aufführst, die du in das Zielland einführst. Stelle also sicher, dass du keine verbotenen Dinge dabeihast, wie z.B. Alkohol, Pralinen mit Alkohol, bestimmte Lebensmittel oder Pflanzenarten, Messer oder Gegenstände aus Elfenbein.</p><p>In Neuseeland sollten aufgrund strenger Quarantänevorschriften Wanderschuhe und weitere Outdoor-Ausrüstungen gründlich gereinigt sein. Die Zollbestimmungen eines jeden Landes solltest du in jedem Fall beachten!</p><p>Beachte: Teilnehmer:innen von Stepin werden vor der Ausreise über die Einreisebestimmungen ihres Ziellandes unterrichtet.</p><h2>Hilfe, mein Gepäck ist weg!</h2><p>Für den unwahrscheinlichen Fall, dass dein Gepäck verloren gegangen ist, heißt es erst einmal Ruhe bewahren. Solche Dinge sind ärgerlich, aber kein Weltuntergang, da die meisten Gepäckstücke innerhalb von 24 Stunden wieder auftauchen. Nach internationalen Bestimmungen bist du jedoch verpflichtet, den Verlust und auch Beschädigungen am Koffer sofort der Fluggesellschaft oder an einem (falls vorhanden) Lost & Found Schalter zu melden, und zwar noch bevor du den Flughafen verlässt. Dort füllst du einen sogenannten Property Irregularity Report (P.I.R.) aus, mit dem du das Recht auf Entschädigung erhältst.</p><p>Vor dem Abflug solltest du deinen Koffer unbedingt mit der Adresse der Gastfamilie und nicht der Orientation versehen – auch wenn du noch an einer Orientation im Zielland teilnimmst. Manchmal dauert es auch länger als 24 Stunden bis der Koffer wieder auftaucht und es wäre sehr ärgerlich, wenn du dann schon weitergereist bist.</p><p>Ein kleiner Tipp: Wichtige Medikamente, Kontaktlinsenbehälter, Reiseunterlagen bzw. die Dinge, die du unbedingt brauchst und nicht mal eben im Supermarkt kaufen kannst, packst du am besten in ,dein Handgepäck,.</p><h2>Endlich! Da wartet deine Gastfamilie!</h2><p>Endlich ist der Moment gekommen! Du triffst deine Gastfamilie. Von Fotos her kennst du sie ja bereits und vielleicht habt ihr auch schon telefoniert oder geskypt. Doch ein Treffen ganz persönlich ist doch nochmal etwas Anderes. Schnell noch den Koffer eingesammelt, gehst du zum Ankunftsbereich, an dem deine Gastfamilie auch schon wartet. Du hältst Ausschau nach deinem Namensschild oder Gesichtern, die dir irgendwie bekannt vorkommen.</p><p>Und da! Mitten im Gedränge stehen sie. Ein aufregender und irgendwie surrealer Moment. Doch dann liegt ihr euch auch schon in den Armen. Auf dem Weg zu eurem Zuhause, wirst du mit Fragen gelöchert, von denen du nur die Hälfte verstehst. Wahrscheinlich wirst du konstant sagen müssen »Tut mir leid, könnt ihr das noch einmal wiederholen?« Aber keine Panik! So ergeht es den meisten Austauschschüler:innen. Schnell wirst du dich an den befremdlich wirkenden Akzent gewöhnen und dich schon nach einigen Wochen ohne größere Probleme unterhalten können.</p><p>Nach der Autofahrt zu deinem neuen Zuhause und vielen ersten Eindrücken, die du währenddessen beim Vorbeifahren gesammelt hast, folgt dann meistens ein erstes gemeinsames Essen. Dann verteilst du die sorgfältig ausgewählten ,Gastgeschenke, und die Hausbesichtigung steht auch noch an. Nachdem du dein Zimmer bezogen, deinen Koffer ausgepackt hast und bereit für deine erste Nacht im neuen Heim bist, schreibst du am besten noch schnell eine ,Nachricht an deine Eltern,, mit dem Hinweis, dass du gut angekommen bist und dich alle freundlich empfangen haben. Da beruhigt die Gemüter daheim ungemein!</p><h2>Erste Erfahrungen bei den aufregenden »Orientation Days«!</h2><p>Beinhaltet dein ,Schüler:innenaustausch, ein Vorbereitungsseminar, dann geht es mit anderen Jugendlichen je nach Gastland zunächst nach Sydney, London, New York oder in eine andere aufregende Stadt. Die Orientation Days bieten dir viele Infos rund um das Land, dessen Einwohner und Kultur. Nach dem langen Flug hast du die Möglichkeit, dich zu akklimatisieren und ein erstes Gefühl für dein Gastland zu bekommen, bevor du auf deine Gastfamilie triffst. Außerdem wirst du hier viele andere High School-Teilnehmer:innen aus aller Welt kennenlernen und kannst so schon mal deine Sprachkenntnisse austesten.</p><p>Neben dem »Unterricht« unternehmt ihr natürlich während dieser Tage viel zusammen, geht auf Sightseeing Tour und erkundet die Stadt. Und kurz darauf sitzt du auch schon wieder im Flieger zu deiner Gastfamilie.</p><h2>Die Organisation deiner ersten Tage</h2><p>Deiner Gastfamilie und dir dienen die ersten Tage dazu, euch gegenseitig kennenzulernen. Du lernst ihren Tagesablauf und ihre Gewohnheiten kennen und erste Regeln für ein harmonisches Zusammenleben werden aufgestellt. Vielleicht machst du dich auf eigene Faust oder mit deinem Gastbruder/ deiner Gastschwester auf, um den neuen Schulweg und die Umgebung zu erkunden. Du triffst auf weitere Familienangehörige und Freunde der Familie, gehst mit zum Supermarkt oder zur Theateraufführung deiner jüngeren Gastgeschwister. Alle werden großes Interesse an dir haben und du musst sicherlich mehr als einmal erzählen, was dich zu deinem Austausch bewegt und warum du gerade dieses Gastland ausgewählt hast.</p><h3>Du wirst auf keinen Fall einsam sein: Mach einfach alles mit!</h3><p>Nimm in jedem Fall alle Angebote deiner Gastfamilie an, gehe mit Ihnen zu Kirchenveranstaltungen, zum Sport, Geburtstagsfeiern oder zum Abendessen bei den Nachbarn, auch wenn einiges für dich zunächst langweilig klingt. Du bist dort, um neue Erfahrungen zu sammeln und das gelingt nur, wenn du für alles offen bist. Unter Umständen empfindet es deine Gastfamilie auch als sehr unhöflich, wenn du dich nicht an den Familienaktivitäten beteiligst.</p><h3>Mit einem Jetlag planen: Da kommst du schnell raus.</h3><p>Übrigens kann es in den ersten Tagen vorkommen, dass du unter einem Jetlag leidest, gerade dann, wenn deine neue Heimat mehrere Stunden Zeitverschiebung zu Deutschland hat.</p><p>Als Faustregel gilt: Pro Stunde Zeitverschiebung in Richtung Westen braucht der Körper einen Tag, um sich umzustellen, bei Flügen nach Osten sogar eineinhalb Tage. Wenn du in eine andere Zeitzone fliegst, ist es eine Belastung für den Körper, da seine innere Uhr aus dem Takt gerät.</p><h2>Dein erster (High) School-Tag</h2><p>Nachdem du die ersten Tage mit deiner Gastfamilie verbracht und schon ein wenig die Stadt die Umgebung erkundet hast, folgt nun der erste aufregende Schultag an deiner High School. Alles wird dir zunächst ganz fremd erscheinen und du irrst orientierungslos und mit Herzklopfen in den Gängen herum, vorbei an den vielen unbekannten Gesichtern auf der Suche nach dem Büro, indem du dich vorstellen sollst.</p><p>Dort angekommen, erhältst du dann die wichtigsten Infos über den Schulalltag, in manchen Ländern, wie bei einem ,Schüler:innenaustausch in Australien, und ,Schüler:innenaustausch in Neuseeland,, deine Schuluniform und deinen ,Stundenplan,.</p><h3>Fächerwahl: Mach mal was Neues!</h3><p>Ob du einen festen Stundenplan bekommst oder du dir deine Fächer selbst zusammenstellen kannst, hängt von dem Land, der Art der Schule und der Jahrgangsstufe, in die du eingestuft wirst, ab. In einigen Ländern, wie USA, Kanada, Australien oder Neuseeland ist es sogar üblich, dass du dir aus einem breiten Fächerangebot einige Lieblingsfächer aussuchen kannst.</p><p>Sollte dir diese Möglichkeit offen stehen, scheue dich nicht mal »ungewöhnliche Fächer« z.B. Kochen, Theater, Gewichtheben, Töpfern, Journalismus oder Outdoor Education auszuwählen, um eventuell mal ganz neue Seiten und Talente an dir zu entdecken. Meist steht dir für die gesamte Zeit deines Aufenthaltes ein Beratungslehrer zur Seite, an den du dich mit all deinen Fragen und Problemen wenden kannst.</p><h3>Das erste Kennenlernen...</h3><p>In den ersten Tagen an der High School solltest du übrigens nicht traurig sein, wenn dir zunächst kaum jemand Beachtung schenkt. Es ist wirklich nicht untypisch, wenn deine Klassenkameraden dich als neuen Mitschüler:innen erst einmal ein wenig beobachten und nicht direkt ansprechen. Sei jedoch stets offen und freundlich, zeig Interesse und hab keine Angst Fehler beim Sprechen zu machen. Dann wirst du sicherlich bald Kontakte knüpfen und ,erste Freundschaften, schließen. Niemand wird dich wegen deiner kleinen sprachlichen Unsicherheiten verurteilen. Ganz im Gegenteil! Wahrscheinlich erntest du eher Bewunderung, weil du diesen großen Schritt gewagt hast.</p><h2>Heimweh: Was tun, damit es schnell verschwindet?</h2><p>Sollte in den ersten Tagen noch nicht alles so laufen, wie du es dir anfangs erhofft hast, ist es nicht unwahrscheinlich, dass du, so weit entfernt von deiner Familie und deinen Freunden, ein wenig Heimweh verspürst. Gedanken wie »Warum tue ich mir das hier nur an?« oder »Ich schaffe das doch alles nicht« schwirren vielleicht in deinem Kopf herum. Am liebsten würdest du dich jetzt an deinen Laptop oder ans Telefon setzen und Kontakt zu deiner Familie daheim aufnehmen.</p><p>Dabei solltest du aber bedenken, dass deine Eltern und Freund:innen die Situation vor Ort nicht beurteilen können und dir mit gutgemeinten Ratschlägen vielleicht sogar eher schaden als helfen. Versuche also kleinere Probleme vor Ort zu lösen. Die meisten erscheinen nach einigen Tagen vielleicht auch gar nicht mehr so schlimm und verschwinden ganz von selbst.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Das Schulsystem in Neuseeland]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-in-der-schule-neuseeland-das-neuseelaendische-schulsystem/</link>
            <pubDate>Thu, 27 Apr 2023 13:30:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Neuseeland ist perfekt für einen Schüler:innenaustausch: freundliche Menschen, atemberaubende Natur und ein Top-Schulsystem, das auch noch Spaß macht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Generell wird an neuseeländischen Schulen viel Wert auf individuelle Förderung gelegt, was sich zum Beispiel in den zahlreichen Wahlfächern widerspiegelt. Außerdem steht ein respektvoller, freundlicher Umgang miteinander und mit den Lehrer:innen im Vordergrund. Viele Aktivitäten fördern dies. Zudem ist das Tragen von Schuluniformen in fast allen staatlichen und vielen Privatschulen Pflicht, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und mögliche soziale Unterschiede nicht an der Kleidung erkennbar werden zu lassen.</p><h2>Unterricht in Neuseeland und PISA-Ergebnisse</h2><p>Nach der Primary School, der Grundschule, besuchen die Schüler:innen die Sekundarstufe, welche die Klassen 9 bis 13 umfasst. In Neuseeland werden diese Schulen High Schools, Colleges oder Area Schools genannt und sind Gesamt- sowie Ganztagsschulen. Nach Abschluss der High School haben Schüler das NCEA Level 3 (National Certificate of Educational Achievement) erreicht, welches dem Abitur ähnlich ist und zum Studium berechtigt.</p><p>Natürlich ist auch in Neuseeland das bekannte PISA-Ranking (Programme for International Student Assessment) eine wichtige Messgröße für die Entwicklung des neuseeländischen Bildungssystems. Die Ergebnisse haben dazu beigetragen, die Stärken und Schwächen des neuseeländischen Bildungssystems zu identifizieren. Sie haben auch dazu beigetragen, Bildungspolitik und -praxis zu optimieren, da das Land bestrebt ist, die Qualität und Zugänglichkeit der Bildung zu verbessern. Diese Bemühungen umfassen die Einführung inklusiver Bildungspraktiken, die Unterstützung von Schüler:innen mit besonderen Bedürfnissen und die Anpassung des Lehrplans, um die Leistung in den wichtigsten Bereichen zu steigern.</p><h2>Inklusion im neuseeländischen Bildungssystem</h2><p>Im neuseeländischen Schulsystem wird Inklusion als ein wichtiger Aspekt der Bildung angesehen. Das Land hat sich verpflichtet, Schüler:innen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Fähigkeiten eine qualitativ hochwertige Bildung zu bieten. Inklusion bedeutet, dass Schüler:innen mit Behinderungen oder besonderen Bedürfnissen in regulären Schulen unterrichtet werden, wenn dies möglich ist. Es gibt spezialisierte Ressourcenzentren und Lehrer:innen, die darauf spezialisiert sind, Schüler:innen mit besonderen Bedürfnissen zu unterstützen und individuelle Bildungspläne zu entwickeln. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Schüler:innen die gleichen Bildungschancen haben.</p><h2>Kosten des Schulbesuchs</h2><p>In Neuseeland ist der Schulbesuch für neuseeländische Staatsbürger:innen und ständige Einwohner:innen in öffentlichen Schulen üblicherweise kostenlos. Allerdings können zusätzliche Kosten für Schuluniformen, Schulmaterialien, Exkursionen und außerschulische Aktivitäten anfallen.</p><p>Für internationale Schüler:innen fallen hingegen Schulgebühren an. Diese Gebühren variieren je nach Schule, Schulstufe und Standort. Unsere Expert:innen beraten dich und deine Eltern gern ausführlicher hierzu.</p><h2>Schuljahresbeginn und sogenannte Terms</h2><p>Das Schuljahr ist in Neuseeland, anders als in Deutschland, in vier »Terms« unterteilt.</p><p>Der erste Term startet in der Regel Ende Januar und geht bis Mitte April</p><p>Danach folgt der zweite Term bis Ende Juni</p><p>Mitte Juli geht es dann mit dem dritten Term weiter, der bis Ende September dauert</p><p>Anfang Oktober bis Ende November/Anfang Dezember folgt der vierte und letzte Term, in dem auch die Prüfungen geschrieben werden</p><p>Zwischen den Terms hast du jeweils ca. 2 Wochen frei und im Dezember und Januar sind die großen Ferien mit 6-7 Wochen.</p><h2>Möglicher Ablauf eines Schultags während deines Auslandsjahrs</h2><p>Wenn du nicht in unmittelbarer Nähe der Schule wohnst, fährst du in der Regel mit dem Schulbus, der in ländlichen Regionen jeden Morgen eine bestimmte Route abfährt und alle Schüler:innen einer Region einsammelt. Anders als bei uns startet die Schule erst gegen 9 Uhr und endet um 15 Uhr. Eine Unterrichtsstunde dauert zwischen 45 und 55 Minuten. Die Länge der Unterrichtseinheit legt jede Schule selbst fest. Oft ist es so, dass die Stunden am Vormittag länger dauern und zum Nachmittag hin kürzer werden.</p><p>An den meisten Schulen findet eine etwas längere Pause gegen 10:30 Uhr statt, gegen 12:30 Uhr folgt dann eine einstündige Mittagspause, für die du dir in der Regel eine Kleinigkeit zu essen von zuhause mitbringst. In jeder Schule gibt es aber auch eine Cafeteria und einen Kiosk, wo man sich Snacks und warme Mahlzeiten kaufen kann.</p><h2>Kurssystem und Unterrichtsgestaltung</h2><p>An den weiterführenden Schulen wird im Kurssystem unterrichtet. Das heißt, du belegst verschiedene Kurse und hast keinen Unterricht in einem festen Klassenverband. Zwischen 10 und 20 Schüler:innen bilden einen Kurs.</p><p>Frontalunterricht findest du eher selten in Neuseeland, stattdessen sollen die Schüler:innen sich die Problemlösung und den Stoff selbst oder in kleinen Gruppen erarbeiten. Auch Hausaufgaben gibt es nur wenig und in vielen Fächern gar nicht. Daher haben viele Austauschschüler:innen den Eindruck, relativ viel Freizeit zu haben. Wenn du bestimmte künstlerische Fächer oder Sportarten belegt hast, kann es sein, dass diese am späteren Nachmittag angeboten werden. Dann verweilst du noch etwas länger auf dem Campus.</p><h2>Pflichtfächer, Wahlfächer und besondere Fächer in Neuseeland</h2><p>Bei deinem ,Schüleraustausch in Neuseeland, wirst du in den klassischen Fächern wie Englisch, Fremdsprachen, Mathe, Sport, Sozialkunde, Kunst, Technik und Naturwissenschaften unterrichtet. Um deinen Stundenplan zu füllen, hast du die Wahl zwischen 3 und 4 Wahlfächern. Hier hast du die einzigartige Möglichkeit, Fächer nach deinen Stärken und Interessen auszuwählen und solche, die dir an deiner Heimatschule gar nicht geboten werden – zum Beispiel:</p><p>Grafikdesign</p><p>Kochen</p><p>Modedesign</p><p>Outdoor Education</p><p>Schauspiel</p><p>Tanzen</p><p>Tourismus</p><p>Werken</p><p>Zeichnen</p><p>Egal für welche und wie viele Fächer du dich entscheidest, du kannst in Neuseeland auf deinem eigenen Leistungsniveau lernen. In Fächern, in denen du gut bist, darfst du in die nächst höhrere Jahrgangsstufe. Fächer, die dir nicht so leicht fallen, kannst du meist in einen niedrigeren Jahrgang. Für dich bedeutet das optimale Lernbedingungen in jedem Fach – aber natürlich solltest du hier auch auf die Einschätzung deiner Lehrer:innen vertrauen.</p><p>Darüber hinaus wird viel Wert auf die Ausbildung und Förderung von sportlichen und musischen Fähigkeiten sowie Kreativität, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein gelegt. Aus diesem Grund bieten viele Schulen u. a. das Unterrichtsfach »Outdoor Education« (Erlebnispädagogik) an.</p><h3>Das Fach »Outdoor Education«</h3><p>Bei diesem Wahlfach handelt es sich um ein ganzheitliches Unterrichtskonzept, das deine persönliche Entwicklung und Sozialkompetenz ausbauen soll. Im Klassenraum lernst du die Grundfähigkeiten, die du dann in der freien Natur praktisch erprobst. Bei jahreszeitabhängigen Aktivitäten wie Kajak-, Ski- und Mountainbikefahren oder Segeln lernst du außerdem eine Menge über die Natur und Landschaft in Neuseeland.</p><p>Viele neuseeländische Schulen gehören zum Verbund ODENZ (Outdoor Education New Zealand) und bieten in Folge dessen dieses spezielle Unterrichtsfach an.</p><h3>Pflege der Maori-Kultur</h3><p>Eine weitere Besonderheit, die es nur in Neuseeland gibt, ist der Unterricht im Fach Maori. Hier erlernen die Schüler:innen die Sprache, Kultur, Bräuche und Traditionen der Ureinwohner:innen Neuseelands, den Maoris. Wöchentliches Singen, Gebete sprechen und auch das Flechten von Armbändern aus Palmenblättern gehört zu deinem neuen Alltag, wenn es dich in den Bann der polynesischen Sprache zieht.</p><p>In der Maorikultur gehören Gastfreundschaft und Toleranz gegenüber anderen einfach dazu und genau das macht den Unterricht so spannend, denn man wird von der ersten Minute an »in die Familie aufgenommen«.</p><h2>Prüfungen und Noten</h2><p>Am Ende des Schuljahres finden die Jahresendprüfungen statt, zwischendurch gibt es, anders als bei uns, keine Klausuren. Da man in Neuseeland jedoch sehr stark auf die individuellen Stärken und Schwächen der Schüler:innen eingeht, fallen unterjährig oft Zwischenklausuren, Tests, Referate oder Projekte an. Internationale Schüler:innen, die keine Examina schreiben wollen, haben bereits ab Anfang November frei. Für alle Internationals gibt es in dieser Zeit das End-of-Year-Programme, welches aus vielen Tagesausflügen, Wassersport, kulturellen Aktivitäten sowie Mathe- und Englischunterricht besteht. Als Highlight wird aber auch eine mehrtägige Reise gemacht, bei der es oft in die nahegelegenen Nationalparks geht und ihr unter freiem Himmel schlafen werdet. Zudem werden in dieser Zeit optionale Reisen durch Jugendreiseveranstalter angeboten und auch die Fiji-Tour, wohle eines der Highlights unseres Neuseeland Select Programmes!</p><h2>Was ist anders am neuseeländischen Bildungssystem?</h2><p>Jetzt hast du schon einen ersten Eindruck vom neuseeländischen Bildungssystem erhalten können. Nachfolgend haben wir dir zusätzlich noch einmal einige Aspekte kurz zusammengestellt, bei denen sich die Schule in Neuseeland von den Bildungseinrichtungen in Deutschland unterscheidet.</p><p>Form Class:</p><p>Alle Schüler:innen einer Jahrgangsstufe werden in sogenannte ,Form Classes, eingeteilt. Da es in der Oberstufe keinen festen Klassenverband gibt, wird jede:r Schüler:in einem Kurs zugeteilt. In dieser Klassenformation müssen sich alle Schüler:innen einmal am Tag versammeln, damit die Lehrer:innen die Anwesenheit der Schüler:innen prüfen können.</p><p>The Assembly:</p><p>Fast jede Schule führt einmal wöchentlich eine ,Assembly,, eine Schulversammlung, durch, zu der sich alle Schüler:innen, Lehrer:innen und Angestellten der Schule in der Aula versammeln. In diesem Rahmen werden Neuigkeiten, Veranstaltungen und Termine mitgeteilt.</p><p>Campus:</p><p>Fast jede Schule führt einmal wöchentlich eine ,Assembly,, eine Schulversammlung, durch, zu der sich alle Schüler:innen, Lehrer:innen und Angestellten der Schule in der Aula versammeln. In diesem Rahmen werden Neuigkeiten, Veranstaltungen und Termine mitgeteilt.</p><p>Schulfahrten:</p><p>Während des Schuljahres werden oft Ausflüge in die Umgebung in Form eines Wandertages oder einer Schulexkursion durchgeführt, manchmal mit Übernachtung vor Ort. Für die Schulfahrten werden geringe Gebühren erhoben.</p><p>Die Prom:</p><p>Wie in Amerika auch, finden an neuseeländischen Schulen Jahresabschlussbälle statt. An manchen Schulen werden sie für die Jahrgangsstufen 12 & 13 ausgerichtet, an anderen wird der Ball nur für die letzte Klassenstufe, also ,Year 13,, durchgeführt. Meistens findet die ,Prom, vor den ,term holidays, im Juni oder kurz danach im Juli statt.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Visum – Eintrittskarte ins Auslandsabenteuer]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-vor-der-ausreise-visum/</link>
            <pubDate>Mon, 15 Apr 2024 15:17:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Für Auslandsreisen außerhalb Europas benötigst du ein Visum, das die Einreise und den Aufenthalt im Zielland ermöglicht. Es erfordert das Ausfüllen von Formularen und die Vorbereitung von Dokumenten.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das genaue Prozedere unterscheidet sich von Land zu Land. Während du für ein Visum zum ,Schüleraustausch in Australien, nur Formulare ausfüllen musst, ist die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis für einen ,Schüleraustausch in den USA, etwas aufwändiger. Hier wird nicht nur eine schriftliche Beantragung, sondern auch ein Interview in der Botschaft oder dem Konsulat verlangt.</p><p></p><h2>Benötigte Unterlagen</h2><p></p><p>Die benötigten Unterlagen unterscheiden sich je Land. Worauf du in jedem Fall achten solltest, ist, dass dein Reisepass noch lange genug, auch für die Zeit deines Aufenthalts bzw. darüber hinaus, gültig ist. Falls für dein Visum ein Interview im Konsulat notwendig ist, solltest du dich hier früh genug um einen Termin kümmern , da diese besonders im Sommer schnell vergeben sind.</p><p>Wichtige Unterlagen:</p><p>Die ausgefüllten und unterschriebenen Formulare</p><p>Ein gültiger Reisepass</p><p>Aktuelle Passbilder</p><p>Nachweis über die Zahlung der Konsulatsgebühren</p><p>Außerdem solltest du genügend Geld für das Visum einrechnen. Die Kosten können zwischen € 80,– und € 370,– betragen, je nach Gastland. Da dieses Geld meist nicht in dem Programmgebühren enthalten ist, solltest du es in deine Finanzierung einplanen.</p><p></p><h2>Wenn du länger bleiben willst...</h2><p></p><p>Einige Länder lassen in ihren Visa keine Verlängerung des Aufenthalts zu. Deshalb solltest du hier vor Beantragung des Visums genau überlegen, wie lange du bleiben möchtet. Wenn eine Verlängerung möglich ist, solltest du dich auf jeden Fall früh genug darum kümmern.</p><p></p><h2>Allgemeine Kostenübersicht für unsere einzelnen Programme/Länder</h2><p>Australien ca. 400,- € </p><p>Kanada ca. 160,- € bei einem Aufenthalt von über 6 Monaten bzw. ca. 5,- € bei einem Aufenthalt von unter 6 Monaten</p><p>Neuseeland ca. 190,- €</p><p>USA ca. 400,- € im Classic Programm bzw. ca. 510,- € im Select Programm</p><p>(Stand: Dezember 2023)</p><h2>Die Ruhe bewahren!</h2><p></p><p>Wenn du mit ,Stepin, reist, bekommst du im zweiten von drei Rundbriefen genauere Informationen, Hilfestellung sowie gegebenenfalls notwendige Visumsdokumente zugeschickt. Du solltest dich also wegen des Visums nicht verrückt machen.</p><p></p><p>Generell ist zu bedenken, dass sich die Visumsanforderungen von Land zu Land (und teilweise von Programm zu Programm) stark unterscheiden können. Einige Länder haben strengere andere weniger strenge Auflagen.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Reisemöglichkeiten während deines High School-Aufenthaltes]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-freizeit-und-freunde-allgemein-reisemoeglichkeiten/</link>
            <pubDate>Tue, 30 Apr 2024 10:46:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Das Gastland bietet weit mehr als nur Schule und Wohnort. Warum nicht auch die anderen großartigen Seiten des Landes entdecken?</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich bist du zum ersten Mal in dieses Land gereist, das sich wohlmöglich auf einem anderen Kontinent und somit viele Flugstunden entfernt von deiner Heimat befindet.</p><p>Unser Tipp:, Nimm so viel von deinem Austauschjahr mit, wie du nur kannst.</p><p></p><p>Das ist ganz wichtig für dich:, Als Gastschüler stehst du während deines gesamten Aufenthaltes unter der Aufsicht deiner ,Gastfamilie, beziehungsweise unserer jeweiligen Partnerorganisation. Sie sind also dafür verantwortlich, sollte dir während dieser Zeit irgendetwas zustoßen. Daher darfst du dich nie allein und auf eigene Faust auf Reisen begeben. Falls du planst, während der Schulferien, allein in eine andere Stadt oder in einen anderen Teil des Landes zu reisen, sollte dir klar sein, dass dies nicht erlaubt ist.</p><p></p><p>Wenn du jedoch nicht darauf verzichten möchtest, dein Gastland zu erkunden, stehen dir folgende Möglichkeiten zur Auswahl:</p><p></p><h2>Das Einführungsseminar</h2><p></p><p>Ist für dein High School-Programm ein obligatorisches oder freiwilliges Einführungsseminar vorgesehen, dann solltest du das Angebot in jedem Fall nutzen. Die sogenannten „,Orientation Days,“ finden nämlich in den großen Metropolen wie ,New York,, ,Auckland, oder Sydney statt. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern erkundest du während dieser Tage die Stadt, lernst viel über Land und Leute und triffst natürlich auf viele weitere Austauschschüler aus der ganzen Welt. Das Einführungsseminar ist also eine tolle Gelegenheit, einen ersten Einblick in dein Gastland zu bekommen.</p><p></p><h2>Schulausflüge</h2><p></p><p>Oft haben Schüler die Möglichkeit, mit der High School Kurztrips oder Wochenendausflüge zu unternehmen, zum Beispiel mit dem Sportteam oder der Abschlussklasse. Auch hier solltest du jede Gelegenheit wahrnehmen, durch die du noch mehr von deinem Gastland erfahren und sehen kannst.</p><p></p><p>Tipp:, In einigen Ländern, wie ,Australien,, ,Neuseeland, oder ,Kanada,, kannst du den Kurs „,Outdoor Education,“ wählen. Als Kursteilnehmer seid ihr regelmäßig in der Natur unterwegs, testet Aktivitäten aus wie Wandern, Surfen, Kanufahren oder Abseilen und unternehmt sogar mehrtägige Campingausflüge. Eine feine Gelegenheit, sogar während der Unterrichtszeit auf Entdeckungstour zu gehen!</p><h2>Organisierte Reisen mit der Partnerorganisation</h2><p></p><p>Fast jede unserer Partnerorganisationen oder Partnerschulen bietet Reisen im Gastland meist während der Schulferien oder an Wochenenden an. Dazu zählen eintägige Ausflüge zu touristischen Sehenswürdigkeiten oder auch mehrtägige Trips in aufregende Städte oder sogar in ein anderes Land. Die meisten dieser Reisen sind nicht im Programmpreis enthalten und somit mit Extrakosten verbunden, die du vor deinem Austausch natürlich einplanen solltest.</p><p></p><p>Da du minderjährig bist, gibt es zu deinem Schutz während dieser Ausflüge zusätzlich ziemlich strenge Auflagen. Damit sich deine Eltern zu Hause keine Sorgen um dich machen müssen, sind stets Betreuer mit dabei.</p><p></p><p>Genau wie in Deutschland bist du auch in deinem Gastland als Austauschschüler schulpflichtig und musst regelmäßig am Unterricht teilnehmen. Daher solltest du etwaige Reisen nur innerhalb der Ferien oder an den Wochenenden unternehmen.</p><p></p><h2>Nach dem High School-Programm mit deinen Eltern verreisen</h2><p></p><p>Wenn die Zeit deines High School-Aufenthaltes um ist, du aber prinzipiell noch Zeit und Budget übrig hast, darfst du als Minderjährige/r dennoch nicht alleine reisen. Schon einfache Dinge wie das Buchen von Hostelzimmern oder Bustickets würden problematisch werden, da diese oft erst ab 18 Jahren gebucht werden können. Auch die beliebten Backpacker-Busse in Neuseeland oder Australien nehmen nur Passagiere mit, die bereits volljährig sind.</p><p></p><p>Ein Ausweg:, Es ist natürlich möglich, dich zum Ende des Programms von deinen Eltern im Gastland abholen zu lassen und mit ihnen zu reisen.</p><p></p><p>Wichtig:, Während deines Aufenthaltes sollten dich deine Eltern aus deinem eigenen Interesse nicht besuchen kommen. Wegen Heimweh und so. Zudem muss geklärt werden, wie lange ,dein Visum, noch gültig ist, also wie lange du überhaupt noch in deinem Gastland bleiben darfst, um mit deinem Eltern zu reisen.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Schule in Australien: Das Schulsystem Down Under]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-in-der-schule-australien-schulalltag/</link>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 15:19:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Das australische Schulsystem gilt als eines der modernsten weltweit. Mit längeren Unterrichtszeiten und einem stärkeren Fokus auf außerschulische Aktivitäten unterscheidet es sich vom deutschen Schulalltag. Dies führt dazu, dass australische Schüler:innen oft lieber zur Schule gehen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Wie sieht ein typischer australischer Schultag aus?</h2><p>Wie bereits oben erwähnt, gehst du beim ,Schüleraustausch in Australien, ca. sieben Stunden am Tag zur Schule. Doch was genau machen und erleben die Schüler:innen in der Zeit? Gehen wir den australischen Schultag einmal Schritt für Schritt durch!</p><h3>Der Morgen startet mit einer sanften Unterrichtsstunde</h3><p>Der Schulalltag beginnt in vielen Schulen mit einer »,Orientationtime,«, das heißt mit einer Klassenstunde, in welcher zunächst die Anwesenheit aller Schüler:innen geprüft wird und allgemeine Themen besprochen werden können. Diese Stunde dient als sanfter Einstieg für viele Schüler:innen am Morgen und bietet dir die Möglichkeit, dich bereits vor dem Unterricht mit Freund:innen und Klassenkamerad:innen auszutauschen.</p><p>Anschließend beginnt der »wahre« Unterricht mit einer Doppelstunde vor »,Recess,«, der ersten Pause. Diese dauert ähnlich wie in Deutschland ca. 20 Minuten, bevor eine weitere Doppelstunde folgt. Die durchschnittliche Stunde des australischen Schulalltags ist ca. 45 bis 55 Minuten lang, das heißt, die Doppelstunde bringt 90 bis 110 Minuten Unterricht am Stück ohne Pause.</p><h3>Nachmittags ist um 15.30 Uhr Schluss</h3><p>Bevor es nach dem Mittagessen, »,Lunch,«, in die dritte Doppelstunde des Tages geht, hast du meist etwa eine Stunde Zeit für ein gemeinsames Mittagessen oder um dir einen kleinen Snack im schuleigenen »,Tuck Shop,« zu kaufen. Dies ist eine Art kleiner Kiosk oder Büdchen, an dem du Burger, Hotdogs, Pommes oder ganz typisch australische »,Meat Pies,« kaufen kannst. Nach der dritten Doppelstunde des Tages endet der offizielle Unterricht gegen 15.30 Uhr.</p><h3>Sport spielt eine große Rolle</h3><p>Im Anschluss an den offiziellen Unterricht hast du oft zahlreiche Möglichkeiten, dich in den unterschiedlichen Schulteams sportlich zu verausgaben. Sport nimmt einen besonderen Teil des Schulalltags ein, sodass es auch entsprechend viele Sportplätze auf dem Schulgelände gibt, manchmal sogar ein Fitnessstudio oder Schwimmbad, um die Schüler auch nachmittags genügend zu fördern.</p><h3>Einmal im Monat kommen alle zusammen</h3><p>Einmal im Monat versammeln sich alle in der »,Assembly Hall,« der Schule. Während der Veranstaltung spricht der Schulleiter bzw. die Schulleiterin aktuelle Themen an. Es gibt besondere Vorträge und Schüler:innen werden für außergewöhnliche Leistungen geehrt. Dieses Event ist besonders für dich als Austauschschüler:in ein ganz besonderes Erlebnis, weil die Atmosphäre einer solchen schulischen Vollversammlung eine ganz besondere ist. Alle Schüler:innen sitzen dort in ,ihrer Schuluniform, und man selbst ist ein Teil der Schule. Alle unserer Austauschschüler:innen haben immer wieder beeindruckt davon gesprochen, wie besonders diese Situation für sie war.</p><h2>Unterschiede zum deutschen Schulalltag?</h2><p>Auf den ersten Blick erweckt ,das australische Schulsystem, den Eindruck, dass es sich grundlegend gar nicht allzu dramatisch vom deutschen unterscheidet. Wenn man jetzt einmal von der Vorstellung ausgehen würde, wie der deutsche Schulalltag aussehen würde, wenn wir noch immer das G9- und nicht das G8- System hätten, dann wären sich die zwei Schulsysteme wohl noch viel ähnlicher. ,Die grundlegenden Strukturen der Schulsysteme sind relativ gleich.</p><p>Unterschiede gibt es bei dem Fächerangebot, den Pausenaktivitäten, die von der Schule gegebenen Möglichkeiten im Bereich Sport und Freizeit sowie bei der Essensauswahl in den Pausen. Besonders hervorzuheben ist die positive Einstellung der Schüler:innen zur Schule und deren Einfluss auf den Schulalltag. Wahrscheinlich bedingt das eine das andere.</p><h2>Fächer: Fremdsprachen, Mathematik, Reifenwechsel und mehr</h2><p>Der Lehrplan in Australien ist breit gefächert und umfasst Fächer wie Englisch, Mathematik, Naturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Kunst und Sport. Selbstverständlich stehen auch Fremdsprachen auf dem Programm. In höheren Schuljahren haben die Schüler:innen die Möglichkeit, bestimmte Fächer zu wählen. Schon gewusst? In vielen Schulen lernen die Schüler:innen auch ganz lebenspraktische Dinge wie das Wechseln von Autoreifen.</p><h2>Schuluniform sowie Kosten des Schulbesuchs</h2><p>Die meisten Schulen, sowohl öffentliche als auch private, haben strenge Uniformrichtlinien. Schuluniformen fördern Gleichheit und Gemeinschaftsgefühl und dienen auch der Identifikation mit der Schule. Die spezifische Uniform kann von Schule zu Schule variieren, aber sie umfasst in der Regel Hemden, Hosen, Röcke oder Kleider sowie oft auch Schulsportkleidung.</p><h2>Spaß, Einsatzbereitschaft und auch Ehrgeiz</h2><p>Wie du bereits in unseren Artikeln über die ,Kurswahl, und das Schulsystem lesen konntest, zeichnet das australische Schulsystem vor allem die vielen »,Outdoor and Outside of School Offers,« in der Freizeit aus. Du bist während der Schulzeit, aber auch während des Nachmittags in der Lage, dich sowohl sportlich, musisch oder auch künstlerisch herauszufordern und zu verausgaben. Diese Möglichkeiten steigern grundsätzlich die Einstellung der Schüler:innen gegenüber der Schule und kreieren eine positive Atmosphäre, die von Spaß, Einsatzbereitschaft und auch Ehrgeiz geprägt ist.</p><p>Das wird auch deine Eltern begeistern:, In Australien hat die Durchschnittsklasse 18 Schüler:innen – und sechs Laptops oder Computer. Kein Wunder: Auch deine Betreuung durch die Lehrer:innen ist viel intensiver.</p><p>Der Schulalltag in Australien ist sehr angenehm und abwechslungsreich – nicht nur wegen der individuell wählbaren Fächer und der vielen Sportaktivitäten. Doch das Wichtigste ist, dass auch bei all dem Spaß und der positiven Einstellung trotzdem die Leistung der Schüler:innen und die Erfolge im Vordergrund stehen und gefördert werden.</p><p>Also freut euch, Schule in Australien macht Spaß!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Von Schuluniformen und müffelnden T-Shirts...]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-gastfamilie-allgemein-kleidung-und-hygiene/</link>
            <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 15:18:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Beim Kofferpacken für deinen High School-Aufenthalt wirst du dich fragen, welche Kleidung angemessen ist. Hier einige Tipps dazu:</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Im Ausland zeigt man weniger Haut</h2><p></p><p>Das Zielland deines ,Schüleraustauschs, mit seinen kulturellen und moralischen Gegebenheiten ist natürlich entscheidend für die Kleiderfrage. Aber auch die Jahreszeit, zu der du dorthin fliegst. Wenn es etwas kälter ist, wirst du mit Körper bedeckender Bekleidung wahrscheinlich auf keine Probleme stoßen. Aber wenn’s wärmer wird, kann es durchaus passieren, dass du schief angesehen bzw. darauf hingewiesen wirst, dass deine Kleidung »zu knapp« ist. Generell lässt sich sagen, dass die Menschen im Ausland in der Arbeit und Schule oft weniger Haut zeigen als in Deutschland.</p><p></p><p>Hilfreich ist es deshalb auch immer, Informationen über die High School zur Hand zu haben, auf die du gehen wirst. Falls dir im Vorhinein nicht mitgeteilt wird, ob eine Kleiderordnung besteht, fragst du am besten bei der Organisation oder der Gastfamilie nach, ob es einen speziellen Dresscode gibt, an den du dich halten musst. Dieser kann von Schule zu Schule, von Region zu Region, unterschiedlich sein.</p><h2>Bauchfrei geht gar nicht!</h2><p></p><p>Was aber bei Schülerinnen auf keinen Fall gern gesehen wird, sind bauchfreie Oberteile, Spaghetti-Tops (Träger müssen i.d.R. mehr als zwei Finger breit sein) und zu kurze Miniröcke (Häufige Regel: Mindestens so lang wie der nach unten hängende Arm). Außerdem solltest du aufpassen, welche Aufdrucke auf deinen T-Shirts stehen. Es kann passieren, dass sich die ausländische Schule an einem Motiv oder Spruch stört und dich bittet, das T-Shirt inside out anzuziehen, also umzudrehen, oder dich nach Hause schickt zum Umziehen.</p><p></p><p>Das kann sowohl für dich und die Gastfamilie als auch für die Schule unangenehm sein. Wenn möglich solltest du einer solchen »Kleider-Rüge« versuchen zu entgehen, indem du dir genau überlegst, wie du auftreten willst.</p><p></p><p>Wir empfehlen:, Du solltest dich auf jeden Fall ein Stück weit an die vorherrschenden Kleidersitten anpassen; So wirkst du auch auf Lehrer und Schüler viel sympathischer und wirst ,leichter Anschluss finden,.</p><p></p><h2>Schuluniform macht die Klamotten-Wahl leichter!</h2><p></p><p>An manchen High Schools ist für die Schüler auch eine Schuluniform vorgesehen. In diesem Fall solltest du dich erkundigen, ob diese Regelung auch auf dich zutrifft oder ob es ausnahmsweise in Ordnung ist, in Straßenkleidung zur Schule zu gehen. Falls nicht, gibt es normalerweise vor Ort extra Geschäfte, die die Schulkleidung in Schulfarben und mit entsprechendem Wappen verkaufen und wo du dich eindecken kannst.</p><p></p><p>Das erleichtert dir die morgendliche Kleiderprozedur enorm und du musst dir nur noch Gedanken über deine Haare und evtl. störende Piercings machen. Manche Schulen gehen leider so weit, dass sie diverse bunte Haarfarben oder zu »wilde« Haarschnitte nicht erlauben. Meist wird auch ein Gesichtspiercing und starkes Makeup nicht akzeptiert. Hier heißt es wieder: Informationen einholen!</p><p></p><p>Was die Kleidung in der Freizeit bei der Gastfamilie anbelangt, wirst du recht schnell merken, was angemessen ist. Auch wenn du Zuhause vielleicht am Wochenende gerne mal im Schlafanzug am Frühstückstisch sitzt, solltest du das im Ausland besser bleiben lassen.</p><h2>Hygiene: Müffeln verboten!</h2><p></p><p>Dass dieses Thema hier steht, soll nicht heißen, dass die meisten Deutschen zu wenig auf ihre Hygiene achten. Mit ,unserer Packliste, wirst du deinen Kulturbeutel sowieso richtig packen und alles dabei haben, was du für ein gepflegtes Äußeres brauchst.</p><p></p><p>Trotzdem noch ein kurzer Kommentar zur Körperpflege: So wie du dich in Deutschland wäscht, duscht und pflegst, achten auch die Menschen im Ausland auf ihre Körperhygiene. In heißen Gegenden wird oft mehrmals am Tag geduscht, um nicht zu müffeln. In anderen Gegenden wird vielleicht auch seltener geduscht, da das Wasser sehr kostbar ist. Dies solltest du in jedem Fall mit deiner Gastfamilie besprechen.</p><p></p><p>Auch solltest du dein T-Shirt nicht zwei Tage am Stück tragen, das kann schnell als unhygienisch auffallen - lieber ein paar Tage warten, und es erst dann wieder anziehen. Außerdem achten die Mädels in Amerika besonders darauf, sich die Achseln und Beine zu rasieren.</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Auslandsjahr: Das Leben in einer australischen Gastfamilie]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-gastfamilie-australien-leben-in-der-gastfamilie/</link>
            <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 15:15:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>„Home is where your heart is“: Deine Gastfamilie wird meist zu deiner zweiten Familie. Doch wie sieht das Leben dort aus? Wie werden Fremde zu Familienmitgliedern? Und was tun, wenn die Gastfamilie nicht passt?</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Am Anfang des Schüleraustausches ist alles überwältigend...</h2><p>Die Anfangszeit nach deiner Ankunft im ,Schüleraustausch in Australien, ist überwältigend und voll von neuen Eindrücken, die du erst in der Folgezeit richtig verarbeitest. Es ist wichtig, dass du offen bist und dich ganz auf die neue Umgebung, die neuen Menschen und die neuen Eindrücke und Gewohnheiten einlässt. Du wirst schnell merken, dass sich viele Gewohnheiten und Abläufe im Alltag sehr von den dir bekannten aus der Heimat unterscheiden Doch solange du neugierig und offen bist, wirst du feststellen, dass genau dieses »Neue« das Besondere an dem Abenteuer Auslandsjahr ist.</p><h3>...dann kommt die Phase der Reflexion...</h3><p>Während du zu Beginn deines Auslandsjahres noch euphorisch und neugierig den vielen neuen Dingen gegenüberstehst, ist es normal, dass nach etwa 5-8 Wochen eine Phase der Reflexion über die vergangenen Wochen einsetzt. In dieser Phase wirst du merken, dass dein Leben im Ausland anders ist als das, was du von Zuhause und deiner eigenen Familie gewohnt bist.</p><p>Viele Austauschschüler:innen beginnen die beiden »Leben« und Familien miteinander zu vergleichen und verschiedene Aspekte abzuwägen: das eine ist im Gastland besser, das andere wiederum Zuhause. Es ist wichtig, dass du dich als Austauschschüler:in vor allem in dieser Phase bemühst, Anschluss an die Umgebung, Gleichaltrige und die ,Gastfamilie, zu finden, damit du eine gewisse Stabilität im Alltag entwickeln kannst. Wenn dies nicht passiert, kann sich das Heimweh verstärken, insbesondere nach der euphorischen Anfangsphase. Aber auch dies ist in Maßen ganz normal!</p><h3>... und danach kannst du dein Austauschjahr in vollen Zügen genießen!</h3><p>Wenn du als Austauschschüler:in diese schwierige Phase überwunden und überstanden hast, dann bist du angekommen und du identifizierst dich mit deinem Alltag und den Menschen, mit denen du in Kontakt stehst. Jetzt solltest du deine Zeit genießen! Mache Ausflüge, erkunde die Umgebung, beschäftige dich mit deinen Mitmenschen und teilt gemeinsam - du als Austauschschüler:in und deine Gastfamilie - dieses besondere Abenteuer eines »Zweiten Zuhauses am anderen Ende der Welt«.</p><h2>Dein Alltag als Austauschschüler:in in einer australischen Gastfamilie</h2><p>Neben den vielen Stunden, die man als Schüler in der Schule verbringt, wirst du als Austauschschüler:in die meiste Zeit deines Auslandsaufenthaltes in deiner Gastfamilie verbringen. Deshalb ist es wichtig, dass du dich in deiner Gastfamilie wohl fühlst und gerne Zeit mit ihr verbringst.</p><h3>Bringe deiner Gastfamilie Deutschland nahe!</h3><p>Viele Gastfamilien in Australien sehen in dir, als Austauschschüler:in, die Möglichkeit ein Stück der Welt zu sich nach Hause zu holen. Teile also die Welt und deine Heimat mit ihnen! Ein Auslandsjahr ist schließlich nicht nur für dich als Austauschschüler:in ein Kulturaustausch, sondern auch für die Familie, die sich für dich entscheidet. Versuche ihnen so gut es geht deine Heimat nahezubringen und ihnen zu zeigen, wie »klein die Welt« doch wirklich ist. Deutschland ist für viele Australier ein Land, von dem sie nur das Oktoberfest, die Weltkriege oder die Fußball-Nationalmannschaft kennen. Doch Deutschland ist viel mehr… zeig es ihnen!</p><h3>Australier lieben ihr schönes Land</h3><p>Des Weiteren ist es wichtig zu wissen, dass Australier von dem Lebensstil »No worries« geprägt sind und du wirst merken, dass ein harmonischer, gemütlicher und lustiger Umgang in den Familien vorzufinden ist. Sie sind in der Regel gastfreundlich, sportlich, lieben es zu grillen (es geht wenig über ein »Aussie BBQ«), sind offen für Neues und gleichzeitig aber auch etwas selbstverliebt. Jetzt bloß keine Angst haben - man sollte diese Selbstverliebtheit im positiven Sinne betrachten. Würden wir nicht auch etwas selbstverliebt auftreten, wenn wir die schönsten Strände hätten, dazu noch die tollste Natur, Surfen als Nationalsport betrachten und eine Lebensqualität besitzen würden, die in der gesamten Welt bekannt ist?</p><p>Australier sind stolz auf das, was sie haben. Durch diese meist unkomplizierte Art der Australier wirst du als Austauschschüler:in merken, dass das Einleben in einem australischen Umfeld gar nicht so schwer wie vorher erwartet ist.</p><h3>Nimm die Lockerheit mit nach Hause…</h3><p>Und das Beste daran ist: Diese lockere Art, die auch dein Leben in Australien prägen wird, wirst du nie wieder verlieren und definitiv mit nach Hause nehmen. Denn wenn es eins gibt, was du an den Australiern nach deiner Rückkehr nach Deutschland vermissen wirst, dann ist es die Art und Weise, wie Australier mit dem Leben umgehen und aus allen Dingen das Bestmögliche machen.</p><h2>Gastfamilie wechseln: »Das Doofe kann sich zum Guten wenden«</h2><p>Aber was muss ich machen, wenn das Verhältnis zwischen meiner Gastfamilie und mir wie Feuer und Wasser, Himmel und Erde oder Sommer und Winter ist?</p><p>Wenn du bereits versucht hast, die Tipps aus unserem Travel-Tipp,»Probleme mit der Gastfamilie«, anzuwenden und trotzdem noch immer nicht glücklich bist, dann gibt es eigentlich nur eine Lösung: den Gastfamilienwechsel. Für viele, die sich entscheiden, ins Ausland zu gehen, ist die Vorstellung, dort die Gastfamilie zu wechseln, der größte Albtraum. Doch willst du lieber unglücklich in der alten Familie oder glücklich in der neuen werden? Es ist oft schwierig, wenn man in der Situation ist. Die Gastfamilie einfach nicht den eigenen Vorstellungen entspricht und jegliche Hoffnung auf ein harmonisches Zusammenleben zerstört sind. Doch auch dann kann sich das Doofe zum Guten wenden, wenn man sich traut!</p><h3>Habe Geduld: Der Gastfamilientausch nimmt etwas Zeit in Anspruch</h3><p>Bitte beachte, dass ein Gastfamilienwechsel nicht von heute auf morgen stattfinden kann. Auch wenn die Partnerorganisation einem Wechsel zugestimmt hat, muss noch eine neue Familie gefunden werden. Bitte sei in dieser Phase geduldig. Es kann auch gut sein, dass die Partnerorganisation auf dich zukommt und sich nach deinen Freunden aus der Schule oder Vereinen erkundigt, um in deinem direkten Umkreis nach einer neuen Familie zu suchen. In manchen Fällen geht mit einem Wechsel der Gastfamilie auch ein Wechsel der Umgebung einher.</p><h3>Sei ehrlich zu dir selbst und zur Gastfamilie!</h3><p>Das Wichtigste ist, dass du ehrlich zu dir selbst und deiner Gastfamilie bist. Stell dir nach deiner Ankunft bzw. der Eingewöhnungsphase die Frage, ob du, so wie es ist und wie du die Familie und Umgebung kennengelernt hast, auch den Rest deines Auslandsaufenthaltes glücklich verbringen kannst. Wenn dies nicht der Fall ist, solltest du die Probleme ansprechen und versuchen, diese – am besten gemeinsam mit der Gastfamilie – zu lösen. Nur so kann dein Auslandsjahr in der Gastfamilie so schön und besonders werden, wie du es dir vorgestellt hast!</p><h2>Im Optimalfall wird die Gastfamilie während deines Schüleraustausches zu deiner zweiten Familie</h2><p>Die Gastfamilie kann für dich wie der Schlüssel zum Glück sein. Denn am Ende des Jahres ist es das schönste Erlebnis, wenn man in der Lage ist zu sagen, dass man nicht nur ein zweites Zuhause am anderen Ende der Welt gefunden hat, sondern von nun an auch eine zweite Familie, die man schätzt, liebt und mit der man Momente teilt, die einem niemand mehr nehmen kann. Also genieße jede Sekunde gemeinsam und teile dieses besondere Abenteuer, welches aus Fremden eine Familie macht!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School-Leben in den USA, Kanada und anderen Ländern]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-in-der-schule-allgemein-high-school-alltag/</link>
            <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 15:14:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Die Erfahrung, ausländische High School-Luft zu schnuppern, ist einmalig! In deiner neuen Schule triffst du auf Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, aber alle vereint der famose "High School Spirit".</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Der besondere Spirit an der High School</h2><p>Hinter dem Begriff versteckt sich ein unheimlich starkes Gemeinschaftsgefühl, das neben dem Unterricht vor allem in Sportveranstaltungen ausgelebt wird. Jeder Beteiligte trägt Kleidung und Schmuck in den Schulfarben, um seine Zugehörigkeit zu demonstrieren und bis in die letzten Reihen der Zuschauer:innentribünen wird geklatscht und gecheert.</p><p>Abgesehen davon hat natürlich jede Schule trotzdem ihren eigenen Charakter. Auch die Größe kann von ein paar hundert Schüler:innen bis zu über tausend variieren. Mit dem Fahrrad zu fahren oder zu Fuß zu gehen ist für gewöhnlich nicht die gängige Art, um zur Schule zu kommen; oft fahren die Eltern ihre Kinder mit dem Auto oder die Schüler:innen fahren mit dem Schulbus zur Schule. Der öffentliche Bus wird meist nur genommen, wenn es nicht anders geht.</p><h2>Dein Sprung ins kalte Wasser</h2><p>Wenn du bei deinem ,Schüleraustausch, zum ersten Mal zu deiner neuen Schule kommst, wirst du sicher sehr aufgeregt sein, dich vielleicht auch ein wenig unsicher fühlen unter den ganzen fremden Jugendlichen. Das ist ganz normal und geht jedem so, der gerade die Schule wechselt! In Amerika werden dir zumindest die langen Gänge mit den Spinden aus diversen High School-Filmen bekannt vorkommen.</p><p>Zum Start wirst du dich sicher im Sekretariat melden müssen oder im Büro eines bestimmten Lehrers bzw. einer Lehrerin, der oder die dir eine kleine Einführung gibt und dich wahrscheinlich über den ,Stundenplan informiert,. Wenn du den Raum nicht findest, musst du einfach einen Schüler oder eine Schülerin fragen. Normalerweise wirst du nicht sofort angesprochen werden, aber wenn du einen Schritt auf deine neuen Mitschüler:innen zumachst, wirst du bestimmt eine nette Antwort erhalten.</p><h2>Der Unterricht an deiner neuen Schule</h2><p>Welche Klasse wirst du besuchen? Welche Fächer wirst du haben? Das werden wohl die zwei Fragen sein, die du dir vor deinem ersten Schultag im Ausland am häufigsten stellen wirst. Da in den Ländern, in denen ein High School-Aufenthalt möglich ist, das Schulsystem meist aus einem Kurssystem besteht, wirst du je nach Land und Schule unterschiedlich große Freiheiten haben, dir deinen eigenen Stundenplan zusammenzustellen. Es kann dir passieren, dass du diverse exotische Fächer zur Auswahl hast, die du aus Deutschland gar nicht kennst. Oder dass du einige Kurse belegst, in denen das Alter der Schüler:innen variiert.</p><p>Die Einstufung in das richtige Level wird wahrscheinlich ein:e Lehrer:in vor Ort vornehmen. Hilfreich sind dabei deine Leistungsnachweise der zuletzt abgeschlossenen Jahrgangsstufe in Deutschland. Eventuell musst du auch darauf achten, Fächer zu wählen, die dir nach deiner Rückkehr nach Deutschland von deiner Schule angerechnet werden – bitte bespreche dich hierzu mit deiner Schule in Deutschland. Du solltest unbedingt im Blick behalten, dass manche Fächer, z. B. romanische Sprachen, in vielen Ländern eher selten angeboten werden.</p><h2>Zusammenstellung des Stundenplans und Knüpfen neuer Kontakte</h2><p>Ansonsten kannst du dir beim Zusammenstellen deines Stundenplans aber von den Lehrer:innen helfen lassen, die dir zusätzliche Infos über Kurse und Lehrinhalte geben können. Manchmal ist ein bestimmter Lehrplan Vorschrift, der wenig bis keine individuellen Entscheidungen erlaubt, aber in den meisten Ländern wird es einen Pool mit einer Hand voll Wahlpflichtfächern geben, aus dem du auswählen kannst. Wichtig ist auf jeden Fall, dass du dich nicht nur auf Noten versteifst, sondern auch mal »exotische« Fächer belegst, die es in Deutschland nicht als Unterrichtsfach gibt! Auch der Schultag an sich mit Unterrichtsbeginn und -ende, Länge der Stunden und Pausen ist je nach Land ganz unterschiedlich.</p><p>In der Regel verbringst du mehr Zeit in der Schule als zu Hause. Viele Schüler:innen treffen sich nach ihren Pflichtstunden für zusätzliche sportliche und andere Aktivitäten an der Schule. Diese Clubs kannst auch du prima nutzen, um ,neue Bekanntschaften, zu machen – genauso wie die Mittagspause, in der du dich mit anderen in der Mensa für eine warme Mahlzeit oder eine mitgebrachte Brotzeit treffen kannst.</p><h2>Deine erste Unterrichtsstunde</h2><p>Um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, solltest du auf jeden Fall pünktlich sein. Zu spät kommen wird nirgends gern gesehen.</p><p>Doch keine Angst, die Schüler:innen kennen sich je nach Größe der Schule mitunter selbst noch nicht so gut untereinander, weil sie wegen der Kurswahl immer wieder von Neuem zusammengewürfelt werden. Ihnen und auch den Lehrer:innen geht es also nicht anders als dir! Diese anfängliche Anonymität kannst du dir durchaus zunutze machen und ein unverfängliches Gespräch anfangen. Falls die anderen Schüler:innen es vorher nicht wahrgenommen haben, spätestens wenn du den Mund aufmachst, wird man bemerken, dass du Deutsche:r bist. Für deine Aussprache und deinen Akzent brauchst du dich aber nicht zu schämen – deshalb bist du ja dort: Um deine Sprachfertigkeiten zu verbessern. Es ist völlig normal, dass du ein paar Anpassungsschwierigkeiten hast und Sprachmissverständnisse auftauchen, aber nichtsdestotrotz solltest du am Ball bleiben. Denn: Du wirst sehr schnell viel besser werden und Fortschritte erkennen. Das tut gut!</p><p>Wenn du dir Mühe gibst bei deinen Arbeitsaufträgen und gewissenhaft arbeitest, werden das auch die Lehrer:innen anerkennend zur Kenntnis nehmen. Der Unterricht an sich wird nicht sehr viel anders sein als zuhause, auch wenn es natürlich von Land zu Land ein paar Unterschiede gibt. Du kannst erwarten, dass es vergleichsweise viel Frontalunterricht gibt mit einem kleinen Anteil Gruppenarbeit. Und statt dem »Ausfragen« gibt es teilweise täglich Kurztests, um das Gelernte abzufragen.</p><p>Hinweis:, In einigen Ländern wird von dir erwartet, dass du in der Schule einen gewissen Notendurchschnitt erreichst. Du musst also richtig mitmachen und kannst dich nicht nur erholen, auch wenn du das Schuljahr in Deutschland gegebenenfalls wiederholen musst.</p><h2>Deine Mitschüler:innen während des Auslandsjahres</h2><p>Du wirst während deines Auslandsaufenthalts sehr viel Zeit in der Schule verbringen, die du natürlich so angenehm wie möglich gestalten willst. Die High School ist dabei der ideale Ort, um neue Bekanntschaften zu schließen. Stell dich darauf ein, dass vor allem anfangs viele neugierige Fragen auf dich warten, die mit der Zeit weniger werden, weil man sich an dich gewöhnt hat.</p><p>Dann ist es wichtig, den Wortschatz zu erweitern und zu üben, indem du einfach Leute ansprichst. Dabei kannst du ruhig hartnäckig sein, auch wenn du dich überwinden musst. Am einfachsten wird dir das Kontakteknüpfen in Sportteams und Clubs fallen.</p><p>Es kann sein, dass du im Ausland völlig anders wahrgenommen wirst als bisher in Deutschland. Deine Rolle in der Klasse kann auf einmal eine ganz andere sein. Du kannst diese Situation als Chance sehen, dich einmal ganz neu auszuprobieren! Wichtig ist nur, dass du offen bleibst. Die Schule zu unterstützen, an Veranstaltungen teilzunehmen oder mitzuhelfen spielt dabei eine große Rolle.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Freizeitgestaltung während deines High School-Aufenthalts in Kanada]]></title>
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            <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 16:18:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Entdecke Kanadas vielfältige Möglichkeiten: Outdoor-Aktivitäten, Sightseeing-Touren und gemütliche Abende mit der Gastfamilie. Pack deine Kamera ein und starte dein unvergessliches »Canadian Adventure«!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p></p><h2>Typisch kanadisch: Sport und Natur</h2><p>Zwei Dinge spielen im Leben von vielen Kanadiern eine große Rolle: sportliche Aktivitäten und Naturverbundenheit. In Kanada kannst du beides super miteinander verbinden, denn Outdoor-Sportarten lassen sich in den wunderschönen Landschaften einfach perfekt ausüben.</p><p>Das Land ist vor allem bekannt für seine Wintersportarten wie Skifahren, Snowboarden oder Eishockey spielen. Besonders Eishockey ist ein Volkssport in Kanada und sehr beliebt, egal ob du als Spieler oder Zuschauer dabei bist. Im Sommer kannst du dann Sportarten wie Klettern und Kajakfahren ausprobieren oder bei einem Camping-Ausflug am Lagerfeuer sitzen und die einzigartige Atmosphäre von Kanadas Wildnis genießen.</p><h2>Die Umgebung erkunden: kleine Städte und große Metropolen</h2><p>Ob du dein High School-Jahr in einer großen kanadischen Metropole oder in einem kleinen verschlafenen Städtchen verbringst, in keinem Fall solltest du es verpassen, die Umgebung zu erkunden. Zuhause versäumen wir es oft, unsere Stadt wie ein Tourist zu sehen und alle Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Diesen Fehler solltest du in Kanada nicht machen. Nutze die freie Zeit, um mit ,deiner kanadischen Gastfamilie, oder deinen Freunden das neue Zuhause kennenzulernen.</p><p>Das hilft dir nicht nur dabei dich einzuleben, sondern bringt dir auch die kanadische Kultur ein Stück näher. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Stadtführung oder einem Museumsbesuch? Wenn du die Möglichkeit dazu hast, kannst du auch einen ,größeren Ausflug, in Kanadas wunderschöne Natur planen und die zahlreichen Wanderwege erkunden, eine Hundeschlittenfahrt machen, an einer Schneemobiltour teilnehmen oder an der Küste nach Walen Ausschau halten.</p><h2>Gastfamilie und Freunde</h2><p>Egal wie du deine Freizeit in Kanada gestaltest, deine Gastfamilie und neugewonnen Freunde werden ein wichtiger Teil deines Lebens sein. Vor allem deine Gastfamilie ist dein erster Anlaufpunkt, wenn du Heimweh hast oder es dir nicht gut geht. Je besser du deine Familie auf Zeit kennenlernst, beim gemeinsamen Abendessen oder sonntäglichen Ausflügen, desto wohler wirst du dich in deiner neuen Heimat fühlen. Gemeinsame Momente werden euch zusammenschweißen und am Ende deines Aufenthalts hast du im besten Fall eine zweite Familie dazugewonnen.</p><p>Auch deine ,kanadischen Freunde, werden wichtige Bezugspersonen sein, mit denen du deine Schultage verbringst und auch deine Freizeit gestaltest. Bei Ausflügen, Shoppingtouren, Filmabenden oder einfach nur beim gemeinsamen Chillen lernt ihr euch besser kennen und aus Bekannten werden gute Freunde, die dir den Abschied schwer machen werden.</p><p>Sei es das einfache Abendessen im Kreise der Gastfamilie oder der spektakuläre Ausflug in die Wildnis mit Freunden, nutze deine Freizeit um das kanadische Leben besser kennenzulernen und unvergessliche Momente mit deinen kanadischen Liebsten zu verbringen.</p><h2>Gib dem Heimweh keine Chance!</h2><p>Besonders am Anfang, wenn du deine Gastfamilie noch nicht so gut kennst und du noch nicht viele Freunde hast, kann es passieren, dass dich Heimweh überkommt. Aber lass dich davon nicht irritieren, denn das ist ganz normal! Auf keinen Fall solltest du dich aber zurückziehen und deine Freizeit ausschließlich mit Kontakt zu Eltern und Freunden in der Heimat füllen. Investiere deine Zeit lieber in außerschulische Aktivitäten, triff dich mit deinen neuen Mitschülern und verbringe deine Freizeit mit deiner Gastfamilie. Und im Nu hast du dich in Kanada eingelebt und das Heimweh ist Schnee von gestern!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Leben in einer amerikanischen Gastfamilie]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-gastfamilie-usa-leben-in-einer-amerikanischen-gastfamilie/</link>
            <pubDate>Tue, 26 Sep 2023 13:17:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Deine Gastfamilie ist ein wichtiger Teil deines Auslandsaufenthaltes und wird neben der Schule dein hauptsächlicher Begleiter sein. Im Idealfall entwickelt sich eine enge Bindung, die auch nach dem High-School-Aufenthalt bestehen bleibt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Home away from home – keine zusätzlichen Kosten</h2><p>Die wichtigsten Voraussetzungen, um bei deinem ,Schüleraustausch in den USA, eine schöne Zeit in deiner Gastfamilie zu erleben, sind Flexibilität, Toleranz und Offenheit. Der Alltag, die Gewohnheiten und die Regeln in der Gastfamilie können ganz anders sein als bei dir zuhause. Es wird wahrscheinlich einige Zeit dauern, bis du dich richtig eingelebt hast. </p><p>Wie in deiner eigenen Familie wirst du kleine Aufgaben übernehmen, z.B. Geschirr spülen oder mal auf deine Geschwister aufpassen. Du nimmst aber auch an gemeinsamen Aktivitäten teil, sei es beim Abendessen oder bei Familienausflügen. So wirst du ein vollwertiges Familienmitglied.</p><p>Was du bei deinem Leben in der Gastfamilie bedenken solltest, ist die Motivation der Familie, Gastschüler:innen aufzunehmen. Die Familien in den USA erhalten keinen finanziellen Vorteil durch die Aufnahme eines Gastschülers. So entstehen für dich neben dem Programmpreis keine weiteren Kosten. Die Familien sind interessiert am interkulturellen Austausch, an einer fremden Kultur, an der Erweiterung ihres Horizonts und möchten dir das amerikanische Leben näher bringen.</p><p></p><h2>Organisation: Die passende Gastfamiliein den USA finden</h2><p>Vorab ist zu sagen: die typische Gastfamilie gibt es nicht! Die Familien sind so vielfältig, wie die USA selbst und von einer Familie mit Swimming Pool im Garten, drei Hunden, einem Haus voller Austauschschüler oder einem kinderlosen Ehepaar kann alles dabei sein.</p><p>Wir stehen dir zur Seite, damit du eine Familie findest, bei der du dich wohlfühlen kannst.</p><h2>Dorfleben oder Großstadtflair in Los Angeles – Entdecke neue Erfahrungen</h2><p>Die meisten Familien in den USA gehören der Mittelschicht an, die dort etwas breiter gefächert ist als hierzulande. Im Klartext heißt das, dass du auch in einer weniger wohlhabenden Familie unterkommen kannst und dir eventuell dein Zimmer mit einem deiner Gastgeschwister teilen musst. Und auch der Wohnort deiner Gastfamilie kann eine große Metropole wie Los Angeles sein, aber auch ein kleines Dorf in ländlicher Umgebung ist möglich. Deshalb solltest du möglichst ohne festgefahrene Erwartungen ins Abenteuer Austauschjahr starten und deiner Gastfamilie offen und tolerant begegnen.</p><p>Besonders in eher ländlichen Gegenden kann es vorkommen, dass deine Gastfamilie eher konservativ eingestellt ist und Religion und Kirche für sie eine große Rolle spielen. Sie wird sich sicher sehr freuen, wenn du dich für ihren Glauben interessierst und auch mal gemeinsam mit ihnen in die Kirche gehst. Viele amerikanische Gastfamilien legen außerdem Wert auf gemeinsame Ausflüge und Familienfeste. Bei solchen Gelegenheiten kannst du dich gut in die Familie integrieren und deine Gastfamilie noch besser kennenlernen.</p><h2>Volljährigkeit und Regeln: Leben in den USA</h2><p>Es kann auch sein, dass es in deiner Gastfamilie etwas strenger zugeht als bei dir zuhause. In den USA ist man erst mit 21 Jahren volljährig, weshalb du dich auch darauf einstellen solltest, dass dein Ausgang abends begrenzt ist.</p><p>Wenn du dich in deiner ,Gastfamilie, eingelebt hast und ihr auf einer Wellenlänge seid, wirst du eine tolle Zeit mit deiner Gastfamilie verbringen und unvergessliche Momente mit ihr erleben. Was bei deiner Ankunft noch Fremde waren, wird bei deinem Abschied ein zweites Zuhause in den USA sein.</p><h2>Probleme mit der Gastfamilie während dem Sprachaufenthalt</h2><p>Genau wie in deiner Familie in der Heimat, kann es auch in deinem »neuen Zuhause« zu Herausforderungen und Konflikten kommen. Bevor du jedoch einen Gastfamilienwechsel in Betracht ziehst, solltest du es zunächst einmal mit einem Gespräch versuchen. Unser Artikel über ,Probleme in der Gastfamilie, gibt euch dabei eine Hilfestellung. Falls du jedoch auf Dauer unglücklich mit der Situation in deiner Gastfamilie bist und ihr auf keinen gemeinsamen Nenner kommt, solltet ihr den Schritt wagen und mit deinem Betreuer über die Probleme sprechen.</p><p>Einige Missverständnisse und Konflikte kannst du jedoch vorab schon vermeiden. Dass der Gebrauch von Schimpfwörtern vor allem bei Erwachsenen als sehr unhöflich empfunden wird, sollte jedem klar sein. Auch mit Ironie solltest du besonders in der Anfangszeit vorsichtig sein, da diese in einer fremden Sprache nicht immer so einfach ist und schnell falsch verstanden werden kann.</p><h2>Sprachreise nutzen, um Englisch zu sprechen und amerikanische Freunde zu finden</h2><p>Es ist immer ratsam, in Gegenwart deiner Gastfamilie und anderer Mitschüler:innen Englisch zu sprechen. Das fördert nicht nur deine Sprachkenntnisse enorm, sondern baut auch ein starkes Vertrauensverhältnis zu deiner Gastfamilie auf. Außerdem können die anderen den Gesprächen folgen und sich an ihnen beteiligen, was zu neuen Bekanntschaften und tieferen Freundschaften führen kann.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Dein Auslandsjahr in der kanadischen Gastfamilie]]></title>
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            <pubDate>Wed, 19 Apr 2023 13:27:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Deine Gastfamilie wird ein wichtiger Bestandteil deiner Zeit in Kanada sein. Ihr werdet viele schöne Momente miteinander teilen, aber auch Konflikte meistern müssen, wie in jeder Familie. Um einen guten Start zu haben, beachte einige wichtige Dinge.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Eine kanadische Gastfamilie finden</h2><p>Bevor es so richtig mit deinem Schüleraustausch in Kanada losgeht, gilt es natürlich, eine passende Gastfamilie zu finden. Wir helfen dir bei der gesamten Planung und Organisation deines Auslandsaufenthalts in Kanada – selbstverständlich auch beim Finden der passenden Gastfamilie. Ausgehend von deinen Wünschen zu Region und Aufenthaltsdauer und auf Basis deiner Interessen und Persönlichkeit übernehmen wir die Vermittlung in Schule und Gastfamilie.</p><h2>Tolerant und offen sein</h2><p>In deiner kanadischen Gastfamilie wird alles ein bisschen anders sein als bei dir zuhause: andere Gewohnheiten, andere Abläufe, ein anderer Alltag. Deshalb ist es besonders wichtig tolerant, offen und flexibel zu sein. Lass dich bei deinem ,Schüleraustausch in Kanada, auf etwas Neues ein, auch wenn du das so von zuhause nicht kennen solltest. Natürlich wird es trotz allem eine Weile dauern, bis du dich eingelebt hast.</p><p>Außerdem solltest du dir im Klaren darüber sein, dass du kein Gast in der Familie sein wirst, sondern ein vollwertiges Familienmitglied. Das heißt, du bist auch beim ,gemeinsamen Abendessen, und bei ,Familienausflügen, ausdrücklich erwünscht. Aber auch kleinere Aufgaben wie den Tisch decken und mit dem Hund Gassi gehen können auf dich zukommen.</p><p>Kanadische Gastfamilien erhalten eine Aufwandsentschädigung für die Aufnahme eines Gastschülers bzw. einer Gastschülerin. Diese deckt allerdings größtenteils die entstehenden Kosten, die Gastfamilie verdient also kein Geld damit, dass sie dich aufnimmt. Kanadier:innen sind sehr stolz auf ihr Land und freuen sich, dich als Austauschschüler:in daran teilhaben zu lassen. Die Beweggründe, einen Austauschschüler oder eine Austauschschülerin bei sich aufzunehmen können ganz unterschiedlich sein: Das Interesse an einer anderen Kultur, interkultureller Austausch und der Wunsch, den eigenen Horizont zu erweitern.</p><h3>Tipp: Ein passendes Gastgeschenk finden und das Eis brechen</h3><p>Die Überreichung eines kleinen Gastgeschenks ist eine höfliche Geste und zugleich eine tolle Möglichkeit, das Eis zum Start zu brechen. Bring doch zum Beispiel etwas aus deiner Heimat mit – und schon können sich die ersten Gesprächsthemen entwickeln. Bei der Auswahl eines Geschenks solltest du, wenn möglich, die Interessen und Vorlieben deiner Gastfamilie berücksichtigen. Passende Geschenkideen könnten beispielsweise lokale Spezialitäten aus deinem Heimatland, handgefertigte Geschenke oder Bücher über deine Region sein. Du könntest auch in Erwägung ziehen, etwas Persönliches zu schenken, etwa ein handgeschriebenes Dankeschön oder eine Einladung zu einem gemeinsamen Abendessen. Das Wichtigste ist, dass das Geschenk von Herzen kommt und deine Wertschätzung für die Gastfreundschaft deiner Gastfamilie zeigt.</p><h2>Kanadischer Alltag</h2><p>Die typische kanadische Gastfamilie? Gibt es nicht! Viele Familien haben Kinder die bereits aus dem Haus sind, haben kleine Kinder oder ein Elternteil ist alleinerziehend. Einige Familien nehmen auch zwei Gastschüler:innen bei sich auf, die dann aber nicht aus demselben Land kommen. So hast du die Möglichkeit, neben der kanadischen noch eine weitere Kultur kennenzulernen. Außerdem ist Kanada multikulturell. Vielleicht kommt deine Gastfamilie aus einem anderen Land und lebt seit einigen Jahren in Kanada, damit gilt sie als kanadische Familie.</p><p>Die meisten Kanadier:innen sind sehr offen und herzlich, sodass du dich gleich willkommen fühlst. Außerdem wird in Kanada Naturverbundenheit großgeschrieben, kein Wunder bei der landschaftlichen Vielfalt! Und auch Outdoor-Sportarten sind keine Seltenheit: Kajak- und Kanufahren, Skifahren und Snowboarden, Mountainbiking, Wandern, Klettern und Eishockey sind nur einige Beispiele dafür.</p><p>Die Mehrheit der Kanadier:innen sind Christ:innen. Das kann bedeuten, dass deine Gastfamilie jeden Sonntag in die Kirche geht und sich in der Gemeinde engagiert. Auch wenn du nicht gläubig bist, solltest du offen für die Religion deiner Gastfamilie sein und den Kirchenbesuch nicht verweigern. Die Familie freut sich bestimmt, wenn du sie begleitest und Interesse an ihrem Leben zeigst.</p><h2>Erfahrungen zum Leben in der kanadischen Gastfamilie</h2><p>Das Leben in einer kanadischen Gastfamilie kann also sehr unterschiedlich und vielfältig sein. Schau doch einmal bei den Erfahrungsberichten unserer Steppies vorbei und erfahre so ganz konkret mehr über das Leben in einer kanadischen Gastfamilie. Unsere Steppies teilen gern ihre Erlebnisse mit dir und du kannst so von ihren Erfahrungen profitieren. Entdecke jetzt zum Beispiel Mias Bericht zu ihrem ,Aufenthalt auf Vancouver Island, oder Samiras Erzählung zu ihrem ,Auslandsjahr in Nova Scotia,.</p><h2>Was tun bei Problemen?</h2><p>Natürlich kann es auch in der besten Gastfamilie mal zu Problemen und Streit kommen und wenn die Chemie zwischen dir und deiner Gastfamilie wirklich gar nicht stimmt, solltest du darüber nachdenken, mit deinem Betreuer bzw. deiner Betreuerin vor Ort über einen möglichen Wechsel zu sprechen. Bevor es aber dazu kommt, solltest du versuchen, die Probleme offen anzusprechen. In unserem Travel Tipp »,Probleme mit der Gastfamilie,« findest du einige Tipps, wie du bei einem Streit am besten vorgehst.</p><p>Viele Probleme lassen sich von vornherein vermeiden. Beispielsweise solltest du mit dem Gebrauch von Schimpfwörtern vorsichtig sein und diese am besten komplett unterlassen. Auch Ironie ist in einer anderen Sprache nicht so einfach und wird nicht immer verstanden, deshalb ist auch damit Vorsicht geboten. Außerdem sind Zigaretten, Alkohol und Drogen auf jeden Fall zu vermeiden, da dies die sofortige Abreise bedeuten kann.</p><h2>Der Abschied</h2><p>Ehe du dich versiehst ist deine Zeit in Kanada vorbei und du musst Abschied von deiner Gastfamilie nehmen. Was bei deiner Ankunft noch fremde Menschen waren, wird nun im besten Fall eine zweite Familie für dich sein, mit der du viele unvergessliche Momente geteilt hast. Genieß deine Zeit in der kanadischen Familie also so gut wie es geht, denn sie ist schneller vorbei als dir lieb ist.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Das amerikanische Schulsystem: Alles zu High School, Noten & Spirit]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-in-der-schule-usa-das-amerikanische-schulsystem/</link>
            <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 08:24:08 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Yellow School Busses, Schließfächer auf dem Flur und der berühmte "School Spirit": Das amerikanische Schulsystem unterscheidet sich radikal von dem, was du aus Deutschland kennst. Es ist flexibler, bunter und oft der Mittelpunkt des sozialen Lebens.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h1>Das amerikanische Schulsystem einfach erklärt</h1><p>Das amerikanische Schulsystem zeichnet sich durch seine Talent- und Interessenförderung aus. Viele Dinge wie Kursinhalte und Lehrpläne hängen von den einzelnen Bundesstaaten ab. Die meisten Schüler:innen besuchen öffentliche Schulen, ein geringer Teil geht auf private Schulen. Wie das amerikanische Schulsystem aufgebaut ist und in welchen Punkten es sich zum deutschen unterscheidet, erfährst du im Folgenden.</p><h2>Aufbau des Schuljahrs</h2><p>Bei deinem ,Schüleraustausch in den USA, ist das Schuljahr wie bei uns in Deutschland in zwei Halbjahre, die dort »semester« oder »terms« heißen, aufgeteilt. Das Schuljahr beginnt im August/Anfang September, das erste Halbjahr endet im Januar und das zweite endet im Mai/Juni. Zeugnisse gibt es zweimal im Schuljahr. Nach Ende des Schuljahrs folgen die langen Sommerferien, die für viele Austauschschüler:innen ein Highlight sind. Außerdem gibt es noch Weihnachtsferien, die »Spring Break« im Frühling und Ferien zu »Thanksgiving«, dem amerikanischen Erntedankfest Ende November.</p><h2>Von der Elementary School bis zur High School</h2><p>Das amerikanische Schulsystem beginnt mit der Elementary School, der Grundschule. Je nach Bezirk reicht diese Schule bis zur vierten, fünften oder sechsten Klasse. Danach folgt die Junior High School oder auch Middle School, die bis zur achten oder neunten Klasse reicht. Anschließend wird die (Senior) High School besucht. Mit 14 Jahren besuchen amerikanische Schüler:innen die High School und auch du als Austauschschüler:in wirst diese Schule besuchen.</p><p>Auf der amerikanischen High School gibt es folgende Klassen:</p><p>9. Klasse: Freshman</p><p>10. Klasse: Sophomore</p><p>11. Klasse: Junior</p><p>12. Klasse: Senior</p><h2>Das amerikanische Schulsystem im Vergleich zum Deutschen</h2><p>Die High School ist eine Einheitsschule, das heißt, es wird nicht wie in Deutschland zwischen Haupt-, Realschule und Gymnasium unterschieden, sondern alle Jugendlichen besuchen eine Schule. Hier gibt es keinen Klassenverband, sondern jeder Schüler und jede Schülerin wählt eigene Kurse. Während der High School-Zeit müssen je nach Bundesstaat bestimmte Mindestanforderungen erfüllt werden, hierfür gibt es ein Credit-System. Bei den Kursen kann dann noch zwischen »einfach«, »mittel« und »schwer« unterschieden werden. Wer die zwölfte Klasse erfolgreich abschließt, erlangt das High School Diploma.</p><h2>Fächer in den amerikanischen Schulen</h2><p>In den USA gibt es neben einigen Pflichtfächern auch noch zahlreiche Wahlfächer. Diese werden am Anfang des Schuljahres zusammen mit einem guidance counselor ausgewählt, der bei der Auswahl und Erstellung des Stundenplans hilft. Pflichtfächer sind beispielsweise Mathe, Englisch und US-Geschichte. Die Liste der möglichen Wahlfächer ist lang und unterscheidet sich je nach Schule. Einige Beispiele sind:</p><p>Journalismus, Rhetorik, Fotografie, Web Design, Psychologie, Anatomie, Chinesisch, Spanisch, Ernährungskunde, Kreatives Schreiben, Orchester</p><h2>Außerschulische Aktivitäten an den High Schools</h2><p>Nach der Schule finden außerschulische Aktivitäten (,extracurricular activities,) wie verschiedene Sportarten, Clubs und musikalische Aktivitäten statt. Diese Aktivitäten gehören für alle amerikanischen ,Schüler:innen zum Schulalltag, und sorgen nicht nur für ein tolles Gemeinschaftsgefühl, sondern fördern auch den Spaß am »in der Schule sein«. Die Anzahl der außerschulischen Aktivitäten kann natürlich von Schule zu Schule variieren.</p><h2>Noten und Tests in den USA</h2><p>Die Noten des amerikanischen Schulsystems bestehen nicht aus Zahlen, sondern aus Buchstaben. Folgende Noten gibt es:</p><p>A = sehr gut</p><p>B = gut</p><p>C = befriedigend</p><p>D = bestanden</p><p>F = nicht bestanden</p><p>Die Noten können wie in Deutschland noch mit einem (+) oder (-) versehen sein. Die Note F bedeutet »durchgefallen« und das »E« wird im System übersprungen. Um deine deutschen Noten ins Amerikanische umzurechnen, gibt es sogenannte ,GPA-Rechner,.</p><p>An US-Schulen werden viele Multiple-Choice-Tests geschrieben. Zudem gibt es teilweise benotete Hausaufgaben, was für deutsche Austauschschüler:innen oft eine Umstellung ist.</p><p>Um nach der High School studieren zu können, müssen amerikanische Schüler:innen den SAT-Test bestehen. Der standardisierte Test gilt für alle Bundesstaaten und entscheidet oft über den weiteren Bildungsweg der Schüler:innen.</p><h2>College oder University: Wie geht es nach der High School weiter?</h2><p>Wurde der SAT-Test bestanden, können die amerikanischen Schüler:innen nach der High School ein College oder eine University besuchen. Colleges bieten häufig nur Bachelorabschlüsse, während an Universities auch Promotionen möglich sind. Demnach entsprächen College und University in Deutschland einer Fachhochschule und Universität.</p><h2>Das Besondere am amerikanischen Schulsystem</h2><p>Anders als in Deutschland hat das amerikanische System also keine unterschiedlichen Schulformen wie Hauptschule, Realschule, Gymnasium. Alle Schüler:innen besuchen die gleiche Schule, es können allerdings unterschiedliche Schwierigkeitsstufen in den Kursen gewählt werden. In der High School gibt es keine Klassenverbände, sondern teilweise sogar Klassenstufen-übergreifende Kurse. Das ermöglicht dir sehr viele verschiedene Leute kennenzulernen und viele Freundschaften zu schließen. Durch die Wahlfächer werden bestimmte Talente und Interessen gefördert und der Schulalltag besteht nicht nur aus eher trockenen Pflichtfächern.</p><p>Amerikanische High School sind Ganztagsschulen, das heißt, du bist von morgens bis abends beschäftigt, verbringst deine Mittagspause in der Kantine und kannst dich nachmittags den außerschulischen Aktivitäten widmen. Langeweile kommt da nicht auf! Da du mehr Zeit in der Schule als Zuhause verbringst, herrscht in amerikanischen Schulen ein guter Zusammenhalt, der durch Sportevents und Schulbälle wie »Homecoming« und »Prom« noch verstärkt wird. Der einzigartige »High School Spirit« wird sicherlich ein Highlight deines Austauschjahres sein.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Packliste fürs Auslandsjahr]]></title>
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            <description><![CDATA[ <div>Voller Vorfreude auf das bevorstehende High School-Jahr wird der Koffer gepackt. Eine Packliste erleichtert die systematische Vorgehensweise und minimiert das Risiko, etwas Wichtiges zu vergessen. </div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Voller Vorfreude packst du den Koffer für dein bevorstehendes High School-Jahr. Dabei kann eine Packliste sehr hilfreich sein. Durch die systematische Vorgehensweise erleichtert sie dir das Kofferpacken und minimiert zugleich das Risiko, etwas Wichtiges zu vergessen. </p><h2>Mit unserer Checkliste perfekt vorbereitet in den Schüleraustausch</h2><p>Es ist für deinen Schüleraustausch sinnvoll, früh genug mit dem Schreiben der Packliste zu beginnen. So kannst du im Zweifelsfall noch rechtzeitig Besorgungen machen und vergessene Dinge hinzufügen. Natürlich kannst du leider nicht alles einpacken, was dir lieb ist. Je nach Zielland darfst du mit einem Handgepäckstück und einem Koffer mit circa 23 kg oder ein bis zwei Koffern mit einem Gesamtgewicht von 30 kg reisen. Bedenke beim Packen auch einen kleinen Puffer, da auf dem Rückflug sicher das ein oder andere Kleidungsstück und Mitbringsel hinzukommen wird. Hast du deine Checkliste durchgearbeitet und alles steht bereit, empfiehlt es sich, die Koffer einmal Probe zu packen und zur Sicherheit zu wiegen.</p><p>Ein kleiner Tipp: Informiere dich am besten vorher bei der jeweiligen Fluglinie über die Mengen- und Gewichtsangaben, sowie verbotene Gegenstände im Handgepäck wie spitze Gegenstände (Nagelfeilen und Scheren), bestimmte Lebensmittel oder Benzinfeuerzeuge.</p><h2>Achte beim Kofferpacken auf die Jahreszeiten im Gastland</h2><p>Je nachdem, ob du in eine kalte oder wärmere Gegend fliegst und zu welcher Jahreszeit, wirst du froh sein über einen kuscheligen Fleece-Überzieher oder Schal und Mütze. Im Gegensatz dazu wirst du dich im australischen Sommer oder in Florida über deine Badebekleidung und einen Hut gegen die intensive Sonne freuen.</p><p>Ein kleiner Tipp: Bedenke, dass zu unserer Sommerzeit auf der Südhalbkugel Winter ist und ein Winter in Australien auch sehr kalte Tage haben kann.</p><h2>Packliste für den Schüleraustausch: Was kommt ins Handgepäck?</h2><p>Im Handgepäck solltest du die wichtigsten Unterlagen für den Flug griffbereit haben. Pro Flugpassagier:in ist ein Handgepäckstück erlaubt. Außerdem ist ein kleiner Kulturbeutel in Form einer Zip-Bag (1 Liter) erlaubt, in der du Flüssigkeiten in Behältern von höchstens 100 ml transportieren kannst.</p><h3>Darin sollte auf jeden Fall enthalten sein:</h3><p>dein Reisepass und dein ,Visum</p><p>Bankkarte/Kreditkarte</p><p>evtl. internationaler Schülerausweis</p><p>Flugticket(s)</p><p>Versicherungsunterlagen</p><p>Impfpass</p><p>Begleitschreiben deines Arztes für Medikamente (falls ja, auf Englisch)</p><p>Notfallbargeld und Bargeld in der Landeswährung für die ersten Tage</p><p>Notfallnummern der Partnerorganisation</p><h3>Sachen, die du während deiner Reise brauchen könntest oder die dir wichtig sind, je nach Platz:</h3><p>Fotoapparat</p><p>Bücher/Zeitschriften</p><p>Stepin-Unterlagen</p><p>Adressbüchlein (mit Kontaktdaten der Gastfamilie!)</p><p>Reisetagebuch</p><p>Reiseführer</p><p>Wörterbuch</p><p>Reiseapotheke</p><p>Sonnenbrille</p><p>Ohrenstöpsel</p><p>evtl. eine Garnitur Unterwäsche je nach Reisedauer</p><h2>Perfekt gepackt mit unserer Checkliste: Was kommt alles in den Koffer?</h2><p>In den Koffer kommt nun der Rest, der auf deiner Packliste steht. Idealerweise sortierst du den Inhalt folgendermaßen:</p><h3>Kleidung und Schuhe</h3><p>Da du dir vor Ort bestimmt ein paar neue Sachen zulegen wirst, nimm am besten nur eine Grundausrüstung (für ca. zwei Wochen) und ,ein paar deiner Lieblingsteile, mit. Dazu gehören:</p><h4>Kleidung</h4><p>Jacken: Übergangsjacke, leichte Regenjacke und Winterjacke</p><p>T-Shirts und Tops</p><p>Pullover bzw. langärmlige Oberteile</p><p>Shorts und Hosen</p><p>Evtl. Kleider und Röcke</p><p>Unterwäsche</p><p>Socken</p><p>Jogginghose</p><p>Schlafanzüge</p><p>Sportkleidung</p><p>Schal, Mütze und Handschuhe</p><p>Badebekleidung</p><p>Ein etwas »schickeres« Outfit für die Kirche oder Familienfeiern</p><h4>Schuhe</h4><p>Bequeme Sneakers</p><p>Winterstiefel</p><p>Sandalen, Flip-Flops</p><p>Hausschuhe</p><p>Falls nicht alle Klamotten und Schuhe Platz finden, lange Wintermäntel und Stiefel können ja schon ziemlich groß sein, kannst du dir diese auch vor Ort kaufen. In den USA beispielsweise sind Kleidungsstücke etwas günstiger als in Deutschland.</p><h3>Hygieneartikel und Medizin</h3><p>Fürs Bad können ein bis zwei eigene Handtücher nicht schaden. Am besten nimmst du welche aus Mikrofaser, die sind meist platzsparender und trocknen außerdem schneller. Ansonsten packst du in deinen Kulturbeutel:</p><p>Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnseide etc.</p><p>Hautpflegeprodukte</p><p>Make-up, Schminke</p><p>Shampoo und Duschgel (in Reisegröße!)</p><p>Erste-Hilfe-Ausrüstung</p><p>Damen-Hygiene (Tampons haben im Ausland oft Applikatoren)</p><p>Kamm oder Bürste</p><p>Kontaktlinsen und Zubehör</p><p>Sonnencreme</p><p>Evtl. Mückenspray</p><p>Deo</p><p>Pinzette</p><p>Nagelknipser, Nagelschere und Nagelfeile</p><p>Rasierer</p><p>Medikamente (bei speziellen Medikamenten mit Begleitschreiben vom Arzt auf Englisch)</p><p>Ein kleiner Tipp: Am besten nimmst du für die erste Zeit Shampoo, Duschgel etc. in Reisegröße mit. Vor Ort kannst du dich dann mit Originalgrößen eindecken.</p><h3>Elektronikgeräte</h3><p>Adapter für das jeweilige Reiseland</p><p>Laptop + Ladekabel</p><p>Handy + Ladekabel</p><p>Tablet + Ladekabel</p><p>Digitalkamera + Ladekabel und evtl. Ersatzspeicherkarte</p><p>USB-Stick</p><p>E-Book-Reader + Ladekabel</p><p>Kopfhörer - ggfs. mit Ladekabel</p><h3>Sonstige Habseligkeiten</h3><p>Das ,Gastgeschenk</p><p>Familienfotos</p><p>Lieblingsrezepte</p><p>Schulrucksack (den du evtl. schon als Handgepäck nutzen kannst)</p><p>Kleinere Tasche zum Ausgehen</p><p>Schmuck</p><p>Schulsachen: Mäppchen mit Stifte, Block, Taschenrechner, Geodreieck & Co.</p><p>Zu guter Letzt: Um unnötigen späteren Stress zu vermeiden, befestige schließlich an deinem Koffer und am Handgepäck kleine Anhänger mit deinem Namen und der Adresse der Gastfamilie bzw. deiner Heimatadresse auf der Rückreise.</p><h2>Was kann Zuhause bleiben?</h2><p>Beschwere dein Gepäck nicht mit Handtüchern und Bettwäsche, dies bekommst du von der Gastfamilie gestellt. Auch große Mengen an Lebensmitteln solltest du besser Zuhause lassen, du wirst in deinem Gastland ähnliche Sachen finden und solltest den Platz im Koffer für andere Dinge nutzen. Alles, was du nicht mehr in den Koffer bekommst, aber dennoch dringend brauchst, kannst du dir auch von deinen Erziehungsberechtigten in einem Paket nachschicken lassen.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Dresscode an einer kanadischen High School]]></title>
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            <description><![CDATA[ <div>In Kanada tragen manche Schulen, besonders private, Schuluniformen, was die morgendliche Kleiderwahl erleichtert. An öffentlichen Schulen gibt es keinen Zwang zur Schuluniform, aber ein Dresscode, den du beachten solltest.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Die Schuluniform</h2><p></p><p>Solltest du bei deinem ,Schüleraustausch in Kanada, eine Privatschule besuchen oder an eine der wenigen öffentlichen Schulen kommen, die eine Schuluniform voraussetzen, musst du mit Zusatzkosten vor Ort rechnen. Dafür bleibt dir aber auch das tägliche Grübeln vor dem Kleiderschrank erspart und du fällst, zumindest äußerlich, nicht gleich als Austauschschüler auf. Oft gibt es bei Schuluniformen die Auswahl zwischen Röcken und Hosen und saisonbedingt Poloshirt, T-Shirts, Pullover und Blazer..</p><h2>Dresscodes: Dos and Don’ts bei der Kleiderwahl</h2><p></p><p>Auch wenn viele High Schools keine Uniform vorschreiben, gibt es ähnlich wie in den USA, bestimmte Dresscodes, an die sich alle Schüler halten müssen. Die Kleideregeln können von Schule zu Schule variieren und können in der Schulordnung nachgelesen werden. Da es zu Anfang etwas ungewöhnlich ist, genaue Kleideregeln zu befolgen, solltest du dich vor dem ersten Schultag gut informieren. Niemand will gleich am ersten Tag in ein Fettnäpfchen treten.</p><p></p><p>Generell schreiben die Dresscodes vor, welche Kleidung und Schuhe nicht getragen werden dürfen. Außerdem können sie Regeln zu Schminke, Tattoos, Frisuren und Schmuck enthalten. Manche Schulen handhaben diese Regeln eher locker, andere sind eher streng und wer gegen die Regeln verstößt, muss zum Beispiel ein großes Schulshirt überziehen und den Rest des Tages anbehalten. Während du in den ersten Wochen genauer herausfindest wie deine Schule den Dresscode handhabt, ist es am besten, du hältst dich genau an die Regeln.</p><p></p><h2>Lieber zuhause lassen:</h2><p></p><p>Nicht gerne gesehen sind zum Beispiel bestimmte Aufdrucke, die Gewalt, Drogen und Alkohol verherrlichen, etwas mit Gangs zu tun haben, eine politische Botschaft beinhalten oder sonst in irgendeiner Weise kontrovers sind. Bei der Schuhwahl verzichtest du lieber auf Hausschuhe und Flip Flops. Am besten ziehst du zunächst festes Schuhwerk (Sneakers, Schnürschuhe) an.</p><p></p><p>Kopfbedeckungen wie Mützen, Hüte und Kappen müssen in manchen Fällen vorm Betreten des Gebäudes abgenommen werden. Kritisch wird es außerdem, wenn zu viel Haut zu sehen ist. Das gilt für zu kurze Tops und Hosen, weite Ausschnitte und bauchfreie Oberteile. Generell sollte keine Unterwäsche zu sehen sein.</p><p></p><p>Am besten vermeiden oder ,gar nicht erst einpacken, solltest du folgende Kleidungsstücke:</p><p>Kontroverse Aufdrucke</p><p></p><p>Oberteile mit weitem Ausschnitt</p><p></p><p>Bauchfreie Tops und T-Shirts</p><p></p><p>Sehr kurze Röcke oder Shorts</p><p></p><p>Kleidungsstücke, die Gang-Zeichen, politische und drogen- oder gewaltverherrlichende Aufdrucke haben</p><p></p><p>Kopfbedeckungen wie Mützen, Hüte und Kappen</p><p>Am besten, du entscheidest dich am ersten Schultag zunächst für ein neutrales Outfit wie Jeans, T-Shirt und Sneakers. So kannst du beobachten, wie die anderen Schüler es mit dem Dresscode halten und sich kleiden.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Nicht nur bei Mutti schmeckt’s am besten...]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-gastfamilie-allgemein-esskultur/</link>
            <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 15:16:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Essen in anderen Ländern ist ein Abenteuer. Im Urlaub schnuppert man kurz rein, aber bei einem längeren Aufenthalt muss man sich auf andere Essgewohnheiten einstellen.

</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Am besten bereits vor der Reise informieren!</h2><p></p><p>Am besten beschäftigst du dich bereits vor der Ausreise ein bisschen mit den generellen Essgewohnheiten in deinem Gastland. So lassen sich einige Fettnäpfchen und peinliche Momente vermeiden. Hier ein paar Fragen, die du dir wahrscheinlich bereits im Vorfeld deiner Reise stellst:</p><p>Gibt es besondere Tischsitten?</p><p></p><p>Was sehen meine Gastgeber bei Tisch oder in Bezug auf Essen als unhöflich an?</p><p>Gibt es Besonderheiten bezüglich des Essens?
(z.B. sehr scharf-gewürztes Essen)</p><p></p><p>Wie sind die Lebensmittelpreise im Land?
(In einigen Ländern sind beispielsweise Milchprodukte oder Früchte sehr teuer, was dazu führen könnte, dass deine Gastfamilie bestimmte Dinge nur sehr bedingt kauft.)</p><p></p><p>Wird auf bestimmte Lebensmittel grundsätzlich verzichtet?
(aus kulturellen oder religiösen Gründen)</p><p></p><p>Hält sich die Familie an eine bestimmte Ernährungsweise?
(z.B. vegetarisch)</p><p></p><p>Was sind die Lieblingsgerichte der Familie?</p><p></p><p>Was wird zu Feiertagen wie Weihnachten und Ostern serviert?</p><p>Aber keine Panik, wenn du dir nicht jede Tischsitte und Gepflogenheit merken kannst. Deine Gasteltern wissen ja, dass für dich alles neu ist und haben mit Sicherheit Verständnis.</p><p></p><p>Tipp:, Solltest du mit Stepin zum ,Schüleraustausch, starten, dann werden viele dieser Fragen in unserem interkulturellen Training besprochen und geklärt.</p><p></p><h2>Offen sein für Neues auf dem Teller!</h2><p></p><p>Du kannst davon ausgehen, dass das Essen nicht genauso wie zu Hause bei Mutter schmecken wird. Hier hilft es, einfach offen zu sein für Neues auf dem Teller! Und wenn dir einmal etwas gar nicht schmeckt, dann solltest du das sehr respektvoll kundtun. Du wirst sehen: Am Ende deines Aufenthalts hast du vielleicht ein neues Lieblingsgericht, welches du dann für deine Familie in Deutschland kochen kannst.</p><p></p><p>Und noch ein Tipp:, Auch deine Gastfamilie freut sich bestimmt, wenn du mal etwas Typisches Deutsches auf den Tisch bringst. Wie wäre es mit Maultaschen oder Sauerbraten? Der Vorteil: Sie werden auf einmal verstehen, dass es auch für dich eine große Umstellung ist, völlig neue Dinge zu essen...</p><p></p><p>Wenn du bestimmte Lebensmittelunverträglichkeiten hast oder auf Fleisch verzichtest, solltest du dies deiner Gastfamilie im Vorfeld mitteilen. Du kannst deine Gastfamilie auch fragen, ob sie bestimmte Lebensmittel für dich besorgen kann. Dabei solltest du allerdings den Preis der Lebensmittel rausfinden bzw. ob diese im Gastland vielleicht besonders teuer sind. Sehr teure oder Luxuslebensmittel, wie zum Beispiel bestimmte Süßigkeiten oder Nahrungsmittel für Allergiker, die du zusätzlich haben möchtest, solltest du dir am besten ,selber kaufen,.</p><p></p><h2>Vegetarier haben’s manchmal schwer...</h2><p></p><p>Als Vegetarier kann es manchmal schwieriger sein, eine Gastfamilie zu finden. In vielen Ländern ist Fleisch oder Fisch fester Bestandteil eines jeden Essens, so dass die Gastfamilien einen »unkomplizierten« Fleischesser vorziehen. In jedem Falle solltest du bei der Anmeldung zum Schüleraustausch angeben, wenn du dich vegetarisch oder vegan ernährst.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Gastgeschenke für den Schüleraustausch]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-vor-der-ausreise-gastgeschenke/</link>
            <pubDate>Thu, 22 May 2025 11:39:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ob du dein aufregendes Auslandsjahr in den USA, in England oder an einem anderen faszinierenden Ort verbringst, eines steht fest: Gastgeschenke sind mehr als nur Geschenke. </div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Welches Gastgeschenk mitbringen?</h2><p>Zuerst einmal solltest du wissen, dass sich deine Gastfamilie sicher über jedes Geschenk freut und schlussendlich auch die Geste das Ausschlaggebende ist. Deshalb mache dir nicht zu viele Sorgen um das richtige Mitbringsel. Wenn du trotzdem keine Ideen hast, kommen hier unsere Tipps für dich. Zunächst solltest du dir für die Auswahl des richtigen Gastgeschenks bei deinem ,Schüler:innenaustausch, ins Gedächtnis rufen, was du bereits über deine Gastfamilie weißt.</p><p></p><p>Hilfreiche Fragen sind:</p><p>Haben die Familienmitglieder bestimmte Hobbys oder Interessen?</p><p>Sind sie an einem bestimmten Aspekt Deutschlands interessiert?</p><p>Mögen sie irgendetwas gar nicht?</p><p>Welcher Religion gehören sie an?</p><p>Wie alt sind die Mitglieder deiner Gastfamilie?</p><p>Worüber würde sich die ganze Familie freuen?</p><p>Was gibt es dort nicht zu kaufen?</p><p>Was ist eine typische Spezialität deiner Region?</p><p>Besonders schön sind Geschenke, die du mit deiner Gastfamilie gemeinsam nutzen kannst. Wie wäre es zum Beispiel mit einem deutschen Kochbuch? Das wäre doch die Gelegenheit, um mit deinen Gasteltern zusammen ein deutsches Brot zu backen! Oder ein Gesellschaftsspiel als Aufhänger für einen Spieleabend? Dabei solltest du ein Spiel auswählen bei dem die Spielanleitung auch auf Englisch vorliegt oder du die Spielregeln im Schlaf beherrschst.</p><p></p><p>Viele Familien freuen sich auch über deutsche Köstlichkeiten, die es bei ihnen gar nicht oder nur sehr teuer zu kaufen gibt. Deutsche Schokolade oder Pralinen sind im Ausland sehr beliebt. Gleiches gilt auch für Haribo.</p><p></p><p>Was sich außerdem lohnt, ist ein Ausflug in den örtlichen Tourist:innenshop. Hier gibt es oft viele regionale oder auch typisch deutsche Kleinigkeiten, die sich wunderbar als Gastgeschenk eignen, zum Beispiel in Form von Kühlschrankmagneten.</p><p></p><h2>Wie wär’s mit etwas Selbstgemachtem?</h2><p></p><p>Des Weiteren kannst du deine »neue Familie« auch mit etwas Selbstgemachtem überraschen. Der erste Abend geht sicher im Flug rum, wenn du mit der Gastfamilie ein Fotoalbum oder eine CD mit Bildern von zu Hause durchblätterst und ihnen dein Leben in der Heimat näher bringst. Aber auch ein selbstgestrickter Schal für die Gastschwester bzw. den Gastbruder oder eine Marmelade mit Erdbeeren aus Omas Garten sind willkommene Mitbringsel. Aber achte auf die Einreisebestimmungen!</p><p></p><h2>Gastgeschenk-Tipps für das Auslandsjahr in England, den USA oder andernorts</h2><p>Ob du dein aufregendes Auslandsjahr in den ,USA,, ,England ,oder an einem anderen faszinierenden Ort verbringst, eines steht fest: Gastgeschenke sind mehr als nur Geschenke. Sie sind eine tolle Geste, die das Eis brechen kann, die Dankbarkeit ausdrückt und den kulturellen Austausch bereichert. Unabhängig vom Gastland bieten persönliche Geschenke, handgefertigte Bastelarbeiten oder regionale Spezialitäten aus deiner Heimat eine wunderbare Möglichkeit, Verbindung zu schaffen. Sie zeigen, dass du dir Gedanken gemacht hast und die Gastfreundschaft schätzt. Also sei kreativ und wähle ein Gastgeschenk, das die Kultur und die herzliche Gastfreundschaft des Gastlandes widerspiegelt, egal, ob es sich um Australien, Irland, Spanien oder einen anderen Ort handelt, den du erkundest!</p><p>Unser Tipp lautet also ganz klar: Überleg dir ein kreatives und persönliches Geschenk! Ergänzend geben wir dir nachfolgend aber auch noch ein paar Ideen zur Inspiration mit an die Hand.</p><h3>Power Pins von German Export Box</h3><p>Die ,German Export Box, hat typisch deutschen Inhalt: die deutsche Currywurst, den deutschen Dackel, den deutschen Kleintransporter – jeweils als cooler kleiner Pin!</p><p>Mit dem kleinen Mitbringsel – praktisch und stilvoll in einer kleinen schicken Schachtel verpackt – wirst du die Herzen deiner Gasteltern und -geschwister im Handumdrehen erobern. Die beigefügte ebenso unterhaltsame wie informative »Urkunde« wird für viel Gesprächsstoff sorgen. Sei also ganz unbesorgt: So ein witziges Geschenk aus »Good Old Germany«, das nach Lust und Laune Kühlschrank oder Klamotten schmückt, hat deine »Familie auf Zeit« bestimmt noch nie bekommen.</p><h3>Kochbuch: Kitchen 2 Go</h3><p>Dieses Kochbuch ist wie für dich gemacht. Die Rezepte, die du auf jeden Fall mit deiner Gastfamilie ausprobieren solltest, sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch abgedruckt. Auch wenn du nie die koch- oder backbegeisterte Person warst, wirst du mit deiner Gastfamilie super viel Spaß haben, wenn ihr gemeinsam kocht und die kulinarischen Spezialitäten ausprobiert – vielleicht lernst du so auch noch etwas über deine Heimat und die Küche. In jedem Fall sehr praktisch: Die Mengenangaben sind in international gängigen Einheiten angegeben, sodass es da keine Komplikationen gibt.</p><h2>Weitere Ideen für deinen Besuch in Australien, Spanien etc.</h2><p>Du möchtest noch mehr Geschenkideen für deinen Schüler:innenaustausch in England, Spanien, in den USA oder anderswo? Kein Problem: Im Folgenden präsentieren wir dir eine Liste mit einigen kreativen Geschenkideen für dein Auslandsjahr. Diese umfasst typisch deutsche Schätze, regionale Fundstücke, kulinarische Köstlichkeiten und selbstgemachte Überraschungen, die deine Gastgeber begeistern werden. Viel Spaß beim Entdecken!</p><h3>Typisch Deutsch</h3><p></p><p>Ein kleiner Gartenzwerg</p><p>Ein Kochbuch mit deutschen Rezepten (zum Beispiel: Dr. Oetker German Cookbook: Traditional Recipes)</p><p>Eine CD mit deutscher Musik</p><p>Trikot der deutschen Nationalmannschaft</p><p>Ein Nussknacker</p><h3>Regionale Besonderheiten</h3><p>Einen Bildband oder Kalender aus deiner Region</p><p>Ein Buddelschiff</p><p>Ostfriesischer Tee und Kandiszucker</p><h2>Kulinarische Köstlichkeiten</h2><p>Haribo</p><p>Schokolade, zum Beispiel Milka oder Rittersport</p><p>Lebkuchen, Spekulatius, Christstollen (zur Weihnachtszeit)</p><p>Spätzle aus der Tüte</p><p>Lübecker Marzipan</p><p>Räucherwurst</p><h3>Kreatives und Selbstgemachtes</h3><p>Ein Fotoalbum mit Bildern aus deinem Leben</p><p>Ein selbstgestrickter Schal oder etwas Selbstgenähtes</p><p>Selbst eingekochte Marmelade</p><h2>Achtung: Bestimmungen und mögliche Fettnäpfchen?!</h2><p></p><p>Damit du mit deinem Gastgeschenk nicht ins Fettnäpfchen trittst, ist es wichtig, dass du dich vorher über die ,Richtlinien deines Gastlandes, und die ,Einreisebestimmungen, informierst. Was aber fast noch wichtiger ist, dass du über die Kultur sowie die Regeln und Gepflogenheiten innerhalb deiner Gastfamilie Bescheid weißt.</p><p></p><p>Generell solltest du ,keinen Alkohol, mitbringen – sowohl beim Zoll als auch bei deiner zukünftigen Familie kann Alkohol problematisch sein. Ist deine Gastfamilie beispielsweise muslimischen Glaubens, solltest du weder Schweinefleisch (Gelatine) noch Alkohol als Geschenk einplanen. Bierkrüge und Schnapsgläser kommen in diesem Fall auch nicht gut an!</p><h2>Tipps für Verpackung und Transport</h2><p>Damit dein Geschenk unversehrt im Gastland ankommt, solltest du dir gut überlegen, wie du dein Mitbringsel sicher verpackst. Zeitungspapier und Luftpolsterfolie dienen bei zerbrechlichen Gegenständen als super Verpackung. Denk auch in jedem Fall an das Klima in deinem Gastland. Es wäre doch schade, wenn dein Geschenk vor der Übergabe schon geschmolzen ist...</p><p></p><p>Ein weiterer Punkt, den du bedenken solltest ist, dass dir nur eine begrenzte Menge an Platz zur Verfügung steht. Es ist deshalb weniger sinnvoll, ein sehr großes Gastgeschenk mitzunehmen. Warum also nicht mehrere kleine Geschenke kaufen? So ist für jedes Familienmitglied etwas dabei und du kannst die Geschenke auf Koffer und Handgepäck aufteilen.</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Tipps für dein Auslandsjahr: Take the opportunity dude!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/high-school-freizeit-und-freunde-allgemein-take-the-opportunity-dude-sieh-dein-auslandsjahr-als-chance/</link>
            <pubDate>Mon, 03 Jun 2024 15:13:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Das Reisen, besonders in die Fremde, ist eine Mutprobe und ein großes Abenteuer, das einen täglich auf die Probe stellt. Du musst Entscheidungen treffen können und den Mut haben, den Sprung ins Unbekannte zu wagen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Trau dich, das Unbekannte mit offenen Armen zu empfangen, anstatt es abzulehnen. Genieße und toleriere das Fremde, anstatt dich selbst dem Kulturschock auszuliefern. Das sind nur ein paar der Dinge, die als Schlüssel für eine unvergessliche Zeit gelten. Ein ,Schüleraustausch ,lässt dich das Leben schätzen und wird deinen Horizont um einige Erfahrungen erweitern.

Wir haben 10 Tipps für dich zusammengestellt, die dir zeigen wie du das Beste aus deiner begrenzten Zeit im Ausland herausholst:
</p><h2>1. Nutze jede Gelegenheit, die dir dein Schüleraustausch bietet</h2><p>Kennst du dieses Gefühl, wenn du über einen bestimmten Moment nachdenkst und dich fragst, was passiert wäre, wenn du genau diese eine Entscheidung nicht getroffen hättest? »Ich hätte niemals mein neues Lieblingslied gefunden, wenn ich es nicht in genau dem Laden gehört hätte...«</p><p>Wenn du dich für das »Abenteuer Ausland« entscheidest, ist es ganz genau das gleiche Prinzip. »Hätte ich Englisch in einer anderen Klasse gehabt, hätte ich niemals meine beste Freundin kennengelernt!«</p><p>Jede Chance, die dir gegeben wird, hat es verdient, genutzt zu werden. Du weißt nie, was daraus wird oder was sich das Schicksal dabei gedacht hat. Ob du den besten Abend deines Lebens haben wirst oder in genau dem Club deinen zukünftigen ,besten Freund, findest? Wer weiß. Nur du kannst es herausfinden, wenn du dich dafür entscheidest. Nimm jede Chance wahr, du weißt nie, was daraus werden kann!</p><h2>2. Schätze die kleinen Dinge des Lebens</h2><p>Das Leben besteht aus tausend kleinen Momenten, zusammengesetzt zu einem großen Abenteuer. Damit das Abenteuer jedoch entstehen kann, musst du dir den kleinen Dingen bewusst werden und diese schätzen lernen. Wenn dein kleiner Gastbruder deine Hand nimmt oder du es endlich schaffst, das eine Wort richtig zu sagen, das du seit Wochen versuchst, richtig auszusprechen, dann genieße es. Denn die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort.</p><h2>3. Sag »Ja« zu neuen Dingen & sammle wertvolle Erfahrungen in deinem Auslandsjahr</h2><p>Dein Gastvater möchte dir beibringen, wie du sein ,Lieblingsgericht kochst,? Einer deiner Freunde möchte dir zeigen, welchen Sport er liebt? Probiere es aus! Das Schlimmste, was dir passieren kann, ist, dass es dir nicht gefällt. Selbst wenn du dich in einer neuen oder fremden Situation wiederfinden solltest, ist es die Erfahrung definitiv wert.</p><h2>4. Mach dir keine Sorgen um Sprachbarrieren</h2><p>Über die berühmten »language barriers« wirst du mit Sicherheit, das ein oder andere Mal stolpern, denn niemand ist in einer fremden Sprache von Anfang an perfekt. Und das ist auch gut so, denn der Teil des Erlernens ist mit einer der spannendsten. Wenn du Zeit investierst und Neugierde mitbringst, wird sich das Ergebnis immer auszahlen.</p><p>Dein Auslandsjahr ist die Gelegenheit, die Sprache vor Ort im Alltag zu lernen und nicht nur im Klassenzimmer ,in der Schule,. Du wirst sehen, sobald du dich verständigen kannst, öffnen sich neue Türen, die dein »Abenteuer Ausland« bereichern werden – sei mutig!</p><h2>5. Geh nach draußen und lass das Leben auf dich zukommen</h2><p>Heimweh, Probleme und das Verlangen, mit der eigenen Familie zu reden und das heimische Gefühl des Vertrauens zu spüren – welcher Austauschschüler kennt das nicht?</p><p>Am liebsten würde man mit vertrauten Menschen in der Heimat skypen oder whatsappen. Doch in der Situation wird der ständige Kontakt nach Hause dein Heimweh nur schlimmer machen. Verschwende deine kostbare Zeit im Gastland nicht online, denn es gibt viel zu viel zu entdecken – außerhalb des World Wide Web. Geh raus und erlebe Abenteuer, so kann es die Zeit deines Lebens werden.</p><h2>6. Integriere dich in das Leben deiner Gastfamilie</h2><p>Deine Gastfamilie ist mit einer der wichtigsten Bausteine für eine gute Zeit im Ausland. Deshalb ist es extrem wichtig, eine gute Beziehung zu deiner Gastfamilie aufzubauen, denn auch sie soll von deiner Anwesenheit profitieren. Bring ihnen deine Kultur näher und zeige ihnen die Traditionen und Bräuche aus deiner Heimat. Vielleicht kocht ihr einfach mal ein typisch deutsches Gericht zusammen. Deine Gasteltern sind während dieser Zeit für dich verantwortlich und für dich da. Sei höflich und dankbar, dann baut sich automatisch eine gesunde Beziehung auf.</p><p>Auch der riesige Vorteil, unter Einheimischen im Land zu leben, sollte nicht vergessen werden. Die Familie kann dir Orte zeigen, die du vielleicht sonst (als Tourist:in) nie sehen würdest.</p><h2>7. Schätze die kulturellen Unterschiede in deinem Gastland</h2><p>Ist es nicht wunderbar, wie viel Diversität es zwischen Ländern und deren Kulturen gibt? Doch weißt du, was noch viel schöner ist? Die Dinge, welche Kulturen verbinden! Und genau deswegen hast du den großen Schritt ins Ausland gewagt. Schätze und respektiere die Kultur der anderen, denn dadurch kannst du das kulturelle Leben aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen. Mit Toleranz durchbricht man die Grenzen der kulturellen Missverständnisse. Getreu dem Motto »Es ist nicht schlechter – es ist einfach anders« wirst du eine unvergessliche Zeit im Ausland verbringen.</p><h2>8. Hab keine Angst, Fehler zu machen</h2><p>Jeder Austauschschüler wird irgendwann mal einen Fehler machen. Sei es, sich zum Abendessen zu verspäten oder den Geburtstag der Gastmutter zu vergessen. Hab keine Angst davor, diese Fehler zu machen und aus ihnen zu lernen – dadurch wächst du umso mehr. Niemand ist perfekt und niemand wird sich von Anfang an komplett in der neuen Situation problemlos zurechtfinden. Versuche es! Denn es zu versuchen und dabei auch mal Fehler zu machen ist besser, als es gar nicht zu probieren.</p><h2>9. Zögere nicht zu fragen</h2><p>Eins gilt für alle Austauschschüler: Du kannst nie zu viele Fragen haben, nie zu viel nicht verstehen und nie zu viel wissen wollen. Zeige Neugierde am Leben, am Gastland und an der Kultur. Frag nach, wenn dir etwas unklar ist. So kommst du nicht nur ins Gespräch und knüpfst Kontakte, sondern lernst auch noch dazu.</p><h2>10. Gib nicht auf - Niemals!</h2><p>Ein Auslandsaufenthalt ist Arbeit. Anstrengend. Kräfte raubend. Nervenaufreibend. Manchmal wird es Situationen geben, in denen du daran zweifelst, ob es das Richtige war. Ob es nicht leichter wäre, einfach nach Hause zu fliegen. Endlich wieder die beste Freundin in die Arme zu schließen oder endlich das geliebte Lieblingsessen der Oma wieder zu genießen.</p><p>Doch der einfache Weg ist oft nur die bequemste Lösung. Und das ist wahrscheinlich der wichtigste Tipp, den wir dir mitgeben können: Gib niemals auf. Niemals! Du hast den Mut gehabt, die Entscheidung zu fällen, überhaupt ins Ausland zu gehen. Deswegen glauben wir ganz fest daran, dass es eine Lösung für deine Probleme geben wird.</p><p>Erinnere dich immer daran, wie wertvoll diese Zeit eigentlich ist und dass eben nicht jede:r die Chance dazu hat. Früher oder später wirst du stolz auf dich sein, die harten Zeiten gemeistert zu haben. Doch vor allem wirst du stolz auf deine Entwicklung sein. Denn diese wird dich dein Leben lang begleiten.</p><p>
</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Bekannte australische Bands und Musiker:innen, die man kennen sollte]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/20-australische-bands-und-musiker/</link>
            <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 15:34:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Einige berühmte Musiker:innen stammen aus Australien. Hier sind einige, die du definitiv kennen solltest.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Stimme dich musikalisch auf den Schüleraustausch Down Under ein</h2><p>Wir kennen die Situation, du planst deinen ,Schüleraustausch in Australien, und möchtest dich musikalisch darauf einstimmen, aber dir fehlt dafür die richtige Musikauswahl? Warum nicht etwas aus Australien hören? Die Musikszene Down Under ist größer und aktueller, als viele denken. Konstant fügen wir unserer Liste weitere Künstler hinzu, die für uns inzwischen einfach dazugehören. Vielleicht ist ja auch was für deine Playlist dabei? Unsere Liste umfasst viele berühmte australische Sänger:innen und Bands unterschiedlicher Genres – von Rock und Pop bis hin zu Metal und Indie.</p><h2>#1 Dean Lewis</h2><p>Dean Lewis ist Australiens neuer heißer Musikexport aus Sydney. Seine Karriere ist noch sehr jung, aber seine Debutsingle »Waves« dürfte jedem bekannt sein. Knapp zwei Millionen Abonnenten bei Youtube sprechen für sich. Sie wird auch in Deutschland im Radio auf und ab gespielt. Wir sind gespannt, wie sich seine Karriere entwickelt.</p><h2>#2 Vance Joy</h2><p>Vance Joy ist ein Singer-Songwriter aus Melbourne, der es mit seinem Lied »Riptide« in die internationalen Charts und in die Ohren vieler Musikliebhaber:innen geschafft hat. Das Lied wurde zum weltweiten Erfolg und hielt zwischenzeitlich den Rekord für die längste Verweildauer in den australischen Charts. Sein neues Album »In Our Own Sweet Time« ist im Sommer 2022 erschienen und macht Lust auf mehr.</p><h2>#3 Angus & Julia Stone</h2><p>Angus und Julia Stone sind Geschwister aus Newport, die zusammen Musik machen – und das erfolgreich. Ob »Big Jet Plane« oder »Grizzly Bear«, wer ihre Lieder einmal hört, wird sie nicht so schnell aus seinem Kopf bekommen. Ein absoluter Tipp für euren Auslandsjahr-Playlist. .</p><h2>#4 Sia</h2><p>Sia war zuerst Teil der australischen Musikgruppe Crisp, mit denen sie zwei Alben veröffentlichte. Ihre Solokarriere wurde durch Lieder mit bekannten Künstlern wie David Guetta und Flo Rida beflügelt. So erfolgreich, dass ihre Musik für gleich mehrere Kinofilme verwendet wurde. Darunter die Twilight-Reihe und Filme von Til Schweiger und Nicholas Winding Refn.</p><p>Aufsehen erregte sie durch die Choreografien mit Maddie Ziegler, eine zu Beginn der Zusammenarbeit elfjährige Tänzerin, welche inzwischen, neben einer blonden Bob-Perücke, zu einer Art Markenzeichen für Sia wurde. Mit ihrem2016 erschienenen Album »This is acting« wurde sie so richtig bekannt. Der Song »Cheap Thrills« wurde Sias erster Nummer 1 Hit in Deutschland und ist bis heute ihre erfolgreichste Veröffentlichung.</p><h2>#5 5 Seconds of Summer</h2><p>5 Seconds of Summer startete 2011 als Coverband und fing ein Jahr später an, eigene Lieder zu komponieren. 2014 erschien das erste Album der Band, , dass in mehreren Ländern in die Top 10 kam. Ihr neues Album »5SOS5« ist seit 2022 auf dem Markt und auch in Deutschland sehr erfolgreich.</p><h2>#6 Hilltop Hoods</h2><p>Hilltop Hoods: Eine Institution im australischen Hip-Hop! Auch wenn der dominante Teil der Hip-Hop-Kultur nach wie vor aus den USA kommt, lohnt es sich doch mal einen Blick nach Down Under zu werfen. Vom Sound her manchmal »Oldschool«anmutend, gepaart mit melodischen Hooks und brillianten Samples, kommt man auf der Suche nach Conscious Rap und fein produzierten Beats an den drei Jungs aus Adelaide nicht mehr vorbei.</p><p>Wer seit 1991 erfolgreich Musik macht und seinem Genre treu bleibt, darf sein Debütalbum, welches in 2006 erschienen ist, , »The Hard Road« nennen. Dafür wurden die High-School Freunde in Australien zum ersten Mal mit Platin belohnt.</p><h2>#7 AC/DC</h2><p>Der Klassiker: Eine der größten und bekanntesten Hard-Rock-Bands der Welt kommt aus Australien. Bereits 1973 von den Brüdern Young gegründet und immer noch in den großen Stadien der Welt unterwegs. AC/DC verkauften weit über 200 Millionen Alben. Ihr Album »Back in Black« bleibt eines der meistverkauften in den USA und das Magazin »Rolling Stone« kürte sie zur Nummer 72 auf der Liste der 100 besten Künstler. Ebenso viel mediale Aufmerksamkeit bekamen sie vom Sender MTV, der sie auf Platz 4 der 100 besten Hard-Rock-Bands wählte. Und die Geschichte geht weiter: auch nach 50 Jahren erobert AC/DC die großen Bühnen und geht erneut auf Tour. Die perfekte Einstimmung für dein Auslandsjahr.</p><h2>#8 INXS</h2><p>Eine Band mit (ehemals) viel Potenzial, die mit ihren Liedern »Mistify«, »Suicide Blonde« oder »Need you tonight« die Musikwelt der 1980er und frühen 1990er aufmischte und auch heute noch auf vielen Partys gespielt wird.</p><p>Leider wurde ihr Erfolg 1997 abrupt beendet, als Michael Hutchence in einem Hotelzimmer tot aufgefunden wurde. Ein Schock für viele, auch für Bono von U2, der seine Gefühle in dem Lied »Stuck in a Moment You Can’t Get Out Of« verarbeitete. Mit wechselnden Sängern versuchte INXS an den früheren Erfolg anzuknüpfen, allerdings gelang dies nicht. 2012 löste sich INXS auf.</p><h2>#9 Kylie Minogue</h2><p>Geboren in Melbourne, wurde sie vom Soap-Star zur Pop-Ikone und Duett-Partnerin von Nick Cave. 35 Top-10-Singles allein in Großbritannien zeugen von ihrem Erfolg. Einer ihrer bekanntesten Songs ist »Can’t get you out of my head«. Sie gewann einen Grammy, sowie mehrere Brit Awards. Nach einer Krebserkrankung und erfolgreicher Chemotherapie schaffte die Powerfrau 2006 einen kleinen Neustart ihrer Karriere. Und das bis heute. 2023 veröffentlichte sie ihr 16. Studioalbum und kreiert weiterhin tanzbare Sounds.</p><h2>#10 Gotye</h2><p>»Somebody That I Used To Know«… ist heute auf der ganzen Welt die Reaktion auf eine längst verflossene Liebe. Ein Song, der leicht melancholisch und melancholisch leicht, im Jahr 2012 die Herzen alteingesessener sowie neu dazu gewonnener Fans von Gotye eroberte. Der halb-Australier-halb-Belgier nahm sein Album »Making Mirrors« doch tatsächlich im selbst eingerichteten Studio auf dem Dachboden seiner Eltern auf. Ob er da wohl geahnt hat, dass seine sehr verspielten Melodien und eigens kreierten Klangwelten, ein Jahr später Millionen von Fans erreichen und ihm selbst Bühnenshows auf der ganzen Welt einbringen würden?</p><h2>#11 Empire of the Sun</h2><p>Das australische Musikprojekt wurde 2007 von Luke Steel und Nick Littlemore gegründet und lässt sich dem Genre Synthie Pop zuordnen. Empire of the Sun zeichnen sich visuell durch ihre bunten, fast indigen anmutenden Kostüme und Stilelemente aus. Mit ihrer Single »Walking on a Dream« schafften sie es auf Anhieb in die australischen Charts. In Europa erlangten sie Aufmerksamkeit, als der Telekommunikationsanbieter Vodafone ihren Song »We Are the People« in einer Werbekampagne verwendete.</p><h2>#12 John Butler Trio</h2><p>Roots-Rock aus Pinjarra. Benannt nach ihrem Frontmann John Butler ist die Gruppe auch in Deutschland bekannt. Der äußerst begabte Gitarrist machte sich schon länger unter Kennern einen Namen. Mit seiner ruhigen, charismatischen Art gewinnt John Butler die Massen für sich und überzeugt mit echtem musikalischem Können. Die im Bluesrock angesiedelten Lieder sorgen auf YouTube für zahlreiche Klicks.</p><h2>#13 Midnight Oil</h2><p>Rock aus Sydney. »Beds are Burning« ist einer der Titel, mit dem die australische Rock-Band einen großen Bekanntheitsgrad erreichte. Midnight Oil lässt sich im Genre »Rock« neben Gruppen wie Led Zeppelin oder Cream anordnen. Der Sänger der Band war Peter Garret, bis er 2004 eine Karriere in der Politik begann. Die Gruppe verbindet inzwischen eine 26-jährige Bandgeschichte - unterbrochen nur durch eine kurze Trennung im Jahr 2002. . Es sind jedoch immer noch neue Auftritte geplant. Mit dem Album »Diesel and Dust« schafften sie 1987 den internationalen Durchbruch.</p><h2>#14 Nick Cave and the Bad Seeds</h2><p>Eine Rockgruppe aus Australien mit seinem charismatischen Sänger Nick Cave. Bekannt vor allem durch das Duett mit Kylie Minogue, aber auch ohne sie sehr hörenswert. Caves Musik wird besonders in Filmen von Wim Wenders des Öfteren eingesetzt. Nick Cave sieht sich auch als Songwriter und legt besonderen Wert auf Poetik. Im Auftrag einer Wiener Dichter-Schule hielt er sogar einen Vortrag darüber. Der australische Allroundkünstler probierte sich in verschiedenen Musikgenres, aber auch im Schauspiel und Filmemachen.</p><h2>#15 Powderfinger</h2><p>Eine erfolgreiche Rockband aus Brisbane, die sich leider bereits aufgelöst hat. Wenn euch die Stimme des Sängers Bernard Fanning bekannt vorkommt, dann vielleicht auch aus dem Soundtrack des Films ,Ned Kelly,, in dem er unter anderem das Lied »Shelter for my soul« sang. Ihr Album »Internationalist« blieb 1998 über ein Jahr in den Top 20.</p><h2>#16 Silverchair</h2><p>Grunge, Alternative Rock von Daniel Johns, Ben Gillies und Chris Joannou. Mit der Single »Tomorrow« gewannen die Jungs aus Australien einen internationalen Wettbewerb und erhielten daraufhin einen Plattenvertrag. Ihr Debütalbum »Frogstomp« brachte ihnen vermehrt Vergleiche mit Nirvana ein und wurde über drei Millionen Mal verkauft. In ihren späteren Alben arbeiten sie mit orchestraler Untermalung. Nach einigen privaten Tiefschlägen der Bandmitglieder folgte eine Auflösung der Band 2011.</p><h2>#17 Xavier Rudd</h2><p>Singer/Songwriter und Multi-Instrumentalist aus Torquay, der meist über soziale und gesellschaftliche Themen singt. Vor allem widmet er sich Naturschutzthemen und den Rechten von Aborigines. Bekannt wurde er durch seine Liveauftritte in Australien und Nordamerika. . In seine Musik fließen Didgeridoo-Klänge und Aboriginal-Vocals mit ein. 2007 war er zwar nicht für einen Musikpreis, aber immerhin als »World’s sexiest vegetarian celebrity« nominiert.</p><h2>#18 Geoffrey Gurrumul Yunupingu</h2><p>Ein vom Aborigine-Stamm der Yolgnu abstammender blinder Singer/Songwriter von Elcho Island in Nord-Australien, der seine Lieder in der Stammessprache ,Yolngu matha, singt. Instrumente wie Digeridoo, Schlagzeug, Gitarre und Keyboard brachte er sich selbst bei. In seinen Liedern setzt er sich mit der Tradition und Geschichte seines Stammes auseinander. Eine Besonderheit ist auch seine helle Stimme.</p><h2>#19 Wolfmother</h2><p>In unseren Top 20, unter »Top-10-to-watch«. Zumindest, wenn man dem Rolling Stones Magazin Glauben schenken darf, welches Wolfmother direkt nach ihrem ersten Debütalbum 2003 mit diesem Titel kürte. Die gestandene Hard-Rock-Band um Leadsänger Andrew Stockdale, die seit ihrer Gründung ihre Mitglieder mittlerweile fast jährlich wechselt, dürfte dem ein oder anderem in den Mainstream Medien bereits begegnet sein. Ob auf der Playstation in »Tony Hawk‘s Project 8« oder in jedem ,Hangover,-Film. Wohl noch nicht so groß wie AC/DC und Led Zeppelin, stilistisch (und wären wir in den Late 60s) könnte sich die Psychedelic/Hard-Rock-Band aber dazugesellen.</p><h2>#20 The Easybeats</h2><p>Sie gehören zu den Klassikern der australischen Musikgeschichte. Gegründet 1963 in Sydney, wurden sie mit »Friday on my mind« (1966) zu den Stars von Australien. Die Band löste eine derartige Hysterie aus, dass sie sogar als die australischen Beatles bezeichnet wurden. Die kleinen Brüder eines der Mitglieder (George Young) gründeten später AC/DC. Melodien und Songtexte, die sich über die Jahre so etabliert haben, dass man einige davon bestimmt wieder erkennt.</p><h2>#21 The Cat Empire</h2><p>Jazz, Ska, Reggae, Funk, Latin, Hip Hop und Rock aus Melbourne mit österreichischen Wurzeln. In Deutschland noch relativ unbekannt, aber in Australien schon eine Hausnummer. Nach einigen erfolgreichen Festivalauftritten in Melbourne brachten sie die Single »Feline« heraus und starten danach mehrere Konzerttouren durch Europa und die USA. 2016 feierten sie weitere große Erfolge mit dem siebten Album »Rising with the Sun«, auf welches Platz 1 in den australischen Charts und eine weitere Tour folgten.</p><h2>#22 Axis of Awesome</h2><p>Die Comedy-Rock-Gruppe wurde 2006 in Sydney gegründet. Vielen bekannt sind sie durch ihren Song »Four Chords«, den sie unter anderem auch beim Red Nose Day 2011 spielten. Dieses Video erreichte immerhin schon knapp 33 Millionen Klicks bei YouTube. Sie veröffentlichten bis 2016 bereits sechs Alben, von denen es jedoch keine Single zu einem derart großen Erfolg schaffte. Immer wieder folgen Auftritte in den USA und Europa.</p><h2>#23 Tame Impala</h2><p>Ein Hauch von Psychedelic Rock aus den 60ern. Die 2007 gegründete Band besteht aus fünf Mitgliedern, die jeweils in mehreren Bands tätig sind und sich teilweise schon aus Schulzeiten kennen. Schon als 13-Jährige machten die Jungs gemeinsam Musik. Sie wurden im Lauf ihrer Karriere als Vorgruppe von bekannten Bands wie MGMT und Black Keys engagiert. In ihrer Heimat erreichten sie mit ihren LPs mehrmals Platz 4 in den Charts.</p><h2>#24 Jet</h2><p>Die Band aus Melbourne, bestehend aus den Brüdern Nic und Chris Cester, die sich dem Garage-Rock verschrieben hat und drei erfolgreiche Alben herausbrachte, löste sich 2012 auf. Immer wieder hörte man von Problemen mit Drogen. Nach elf Jahren, in denen Nummern wie »Are you gonna be my girl« entstanden und zahlreiche Tourneen stattfanden, nahm ihr Erfolg zunehmend ab. Die Musikgruppe verkaufte immerhin über 6,5 Millionen Alben.</p><h2>#25 Airbourne</h2><p>Rock’n’Roll! Eine Band aus Warrnambool, deren Vorbilder AC/DC sind. Die beiden O’Keeffe Brüder übten schon im zarten Alter von 10 Jahren Gitarrengriffe der großen Vorbilder. Später stießen David Roads und Justin Street hinzu und komplettierten die Band. Auch in Deutschland konnte man ihre Lieder bereits auf Festivals wie Wacken, Rock am Ring oder als Vorband der Toten Hosen hören.</p><h2>#26 Björn Again</h2><p>Wer braucht schon das skandinavische Original? Björn Again covert ABBA auf humoristische Weise und hat damit mittlerweile nicht nur in Australien die Herzen der Fans erobern können. Der Bandname ist ein Mix aus dem Vornamen des Abba Mitglieds Björn Ulvaeus und dem Ausdruck »born again«. Björn Again ist mehr eine satirisch-musikalische Darbietung als eine Band. Bei der Show werden die Lieder von ABBA fast originalgetreu wiedergegeben, die Darsteller sprechen jedoch während der Aufführung mit dem Publikum und bieten ein unterhaltsames Parodie-Programm.</p><h2>#27 Operator Please</h2><p>Pop-Rock aus Queensland mit überwiegendem Frauenanteil. Bereits bei einem Bandwettbewerb an der gemeinsamen High School begeisterten die fünf Freunde. Ihre Single »Just A Song about Ping Pong« erreichte Platz 12 in den australischen Singlecharts. Operator Please war Vorband der Arctic Monkeys und Kaiser Chiefs bei deren Australien-Tourneen. In Deutschland war die Band bei Festivals wie dem Southside und Hurricane zu sehen.</p><h2>#28 Dead Can Dance</h2><p>Aus Melbourne: Gegründet unter anderem von Lisa Gerrard (die Stimme des Gladiator-Soundtracks), mit einer Musikrichtung, die man gerne als Mix verschiedener Musikelemente und Kulturen beschreiben kann. Die interessanteMischung aus Rock, Neoklassik und sogar mittelalterlicher Musik wird ergänzt durch geheimnisvolle, poetische Texte.</p><h2>#29 Radio Birdman</h2><p>1973 gegründet, gilt Radio Birdman zu den ältesten Punk-Bands Australiens. Trotz ihrer kurzen Existenz (die Gruppe wurde 1978 bereits wieder aufgelöst), hatte sie einigen Einfluss auf spätere Bands. Besonders die frühen Arbeiten von INXS und Midnight Oil waren stark von der Band beeinflusst. Die Mitglieder spielten jeweils in anderen Bands weiter.</p><h2>#30 Little River Band</h2><p>Die Little River Band wurde in die Hall of Fame der Australian Record Industry Association aufgenommen und somit als eine der erfolgreichsten australischen Bands betrachtet. »Lonesome Loser«, »Cool Change«, »The Night Owls« und »Take it easy on me« sind nur vier der Top-10-Singles, die sie in den US-Charts erzielten. Die Mitglieder der Band änderten sich mehrmals.</p><p>Wenn du möchtest, dann schau dir doch auch ,unsere Liste über Musiker aus Neuseeland, an.</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Live a life you will remember]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/25-auslandsmomente-live-a-life-you-will-remember/</link>
            <pubDate>Tue, 09 Jan 2024 11:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>25 Jahre Stepin, 25 unvergessliche Auslandsmomente. Diesmal: USA-Stipendiatin Lucie Joe, die ihr Auslandsjahr in Colorado verbracht hat.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Um unseren 25. Geburtstag zu feiern, wollen wir euch auf unserem Weltneugier-Blog über das Jahr verteilt die schönsten Auslandsmomente von 25 ehemaligen Teilnehmer:innen, Mitarbeiter:innen und noch vielen mehr präsentieren. Den Anfang macht unsere ehemalige USA-Stipendiatin Lucie Joe, die ihr ,Auslandsjahr in Colorado, verbracht hat.</p><p>Unter dem Motto »Live a life you will remember« habe ich mein Auslandsjahr 2020/21 in Byers, Colorado/USA verbracht und hatte die Zeit meines Lebens. Eine unbeschreiblich schöne Zeit, die ich nicht missen möchte. Bei all den Abenteuern, die ich in diesem Jahr erleben durfte, fällt es mir unglaublich schwer, ein Highlight zu nennen. Mein ganzes Auslandsjahr war ein einziges, großes Abenteuer.</p><p>Wenn ich mich aber auf ein bestimmtes, persönliches Highlight meines Auslandsjahres beschränken müsste, dann ist es der Tag, an dem ich das erste Football-Game meiner High School besucht habe. Um ehrlich zu sein war der ganze Tag einfach magisch. Es war Freitag, der letzte Tag der sogenannten »Spirit Week«. Das hieß, wir Schüler mussten uns für den Schultag alle in den Farben unserer Schule kleiden: Grün und Weiß!</p><p>Schon während des Unterrichts war die Vorfreude und Aufregung auf das bevorstehende Spiel bei allen zu spüren. Die Footballspieler trugen natürlich ihre Jerseys und wir Mädels halfen uns gegenseitig beim Schminken oder besser gesagt beim Anmalen in den Schulfarben, was zur Tradition gehört. Einige hatten sogar Handabdrücke in den Schulfarben auf ihren Schienbeinen. Überall konnte ich spüren, wie stark sich alle mit der Schule identifizieren und wie stolz jeder einzelne ist, Teil der Byers-Community sein zu dürfen.</p><p>Ich bin noch heute unendlich dankbar dafür, in diese Gemeinschaft so herzlich aufgenommen worden zu sein. Nach Schulschluss habe ich als Teil vom Student Council (Schülervertretung) beim Schmücken der Turnhalle geholfen, in der der »Homecoming-Dance« am Samstag stattfinden sollte. Danach fuhr ich mit einer Freundin nach Hause, wo wir uns gemeinsam mit meiner spanischen Gastschwester für das Ereignis am Abend fertig machten. Auch wenn ich leider nicht als Cheerleaderin die Jungs anfeuern konnte, da nur das Varsity-Team (Fortgeschrittene) cheeren durfte, hatte ich eine Menge Spaß.</p><p>Schon vor dem Spiel war ich überglücklich. Ich konnte es kaum abwarten, ein Football-Game endlich live erleben zu dürfen. Das war ein langersehnter Traum, der jetzt in Erfüllung gehen würde. Die Sonne, die langsam hinter dem Spielfeld unterging, verstärkte den für mich magischen Moment. Amerikanische, gelbe Schulbusse, Sonnenuntergang in Colorado und die Footballspieler in ihren Uniformen auf dem Spielfeld, die sich für das Spiel aufwärmten – das war für mich der Inbegriff vom amerikanischen »High School Life«, das ich während meines Auslandsjahres in den USA lieben gelernt habe. Ganz Byers war bei dem Spiel und fieberte auf einen Sieg hin, da der letzte schon lange zurücklag.</p><p>Vor dem Spiel sangen alle, wie bei jeder Veranstaltung, die Nationalhymne Amerikas, »The Star-Spangled Banner«. Das hat noch einmal mehr das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Nach dem »Kickoff« heizten die Cheerleader die Stimmung an. Als wäre der Abend so nicht schon großartig genug gewesen, gewann tatsächlich unser Football-Team haushoch mit 54 : 0. Die Spieler stürmten vom Feld auf die jubelnde Zuschauermenge zu und wir sangen gemeinsam ihren traditionellen Sieges-Song. Um diesen unvergesslichen Abend ausklingen zu lassen, fuhren wir alle gemeinsam noch ins benachbarte Dorf zu McDonald’s, wo wir auf dem Parkplatz eine kleine »Dance-Party« veranstalteten. Irgendein Schüler hatte einen Lautsprecher mitgebracht, so dass wir lautstark Musik hörten und voller Freude tanzend den Sieg feierten. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie ausgelassen die Stimmung war.</p><p>Für mich war das ein unbeschreiblich schönes Erlebnis. Der ganze Freitag war einfach typisch amerikanisch. Ich fühlte mich unendlich wohl in Byers, der Ort, der für die nächsten Monate mein Zuhause sein würde. Diesen Tag werde ich wohl nie vergessen, dafür war er einfach zu magisch und zu perfekt.</p><p>Ich würde sagen, dass das amerikanische »High School Life« für mich tatsächlich fast wie im Film war. Ich bin unendlich froh und dankbar, dieses Leben für elf Monate ausgekostet zu haben und für diese Zeit eine typisch amerikanische High School Schülerin gewesen sein zu dürfen.</p><p>An all diejenigen, die ihr Auslandsjahr noch vor sich haben: Genießt jeden einzelnen Moment, denn die Zeit vergeht leider schneller als ihr glaubt. Bleibt stets weltneugierig und offen für alles Neue. Ich wünsche euch eine unvergesslich schöne Zeit.</p><p>Eure Lucie Joe</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[5 Gründe, warum du ein Auslandsjahr machen solltest]]></title>
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            <pubDate>Wed, 11 Oct 2023 09:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Wir verraten dir 5 Gründe, warum ein Schüleraustausch sinnvoll sein kann.</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[7 Dinge, die du vor deiner Reise über Kanada wissen solltest]]></title>
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            <pubDate>Sun, 22 Oct 2023 09:05:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Superfreundliche Menschen, viel Schnee und Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück – was gibt es sonst noch über Kanada zu wissen?</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Superfreundliche Menschen, sehr viel Schnee und Pancakes mit Ahornsirup zum Frühstück – was gibt es sonst noch zu Kanada zu wissen? Ob du deinem Ausreisetermin schon längst entgegenfieberst oder du noch überlegst, ob ,Kanada ,dein Traumland ist, diese sieben Dinge solltest du wissen, bevor dein Auslandsjahr losgeht.</p><h2>1. Kanada ist nicht gleich Kanada</h2><p>Wenn man mit dem Auto einmal quer durch Kanada fahren würde, dann wäre man ohne Pause zweieinhalb Tage unterwegs – und dabei würde man ein paar sehr verschiedene Gebiete zu sehen bekommen. Kanada ist eben ein sehr vielfältiges Land und was einen erwartet, hängt stark von der jeweiligen Region ab, in der man lebt.</p><p>In Nova Scotia bist du immer in Küstennähe. Wer Berglandschaften mag, wird sich in die Canadian Rockies verlieben. Mit Englisch kann man sich in Kanada überall gut verständigen, aber wer in der Gegend um Québec landet, dem schaden ein paar Grundkenntnisse in Französisch nicht. Es lohnt sich also, wenn du dich vorher über Kanadas verschiedene Regionen informierst und schaust, welche am besten zu dir passen, was Sprachen, Landschaft und Wetter angeht. Eines ist aber sicher: Bei so viel Vielfalt ist die perfekte zweite Heimat für dich auf jeden Fall dabei.</p><h2>2. Die Natur wird dich staunen lassen</h2><p>Kanadas Natur lässt sich nicht anders beschreiben als mit dem Wort atemberaubend. Egal wohin es dich in diesem Land verschlägt, die Landschaft wird dich umhauen. Und egal ob du von kristallklaren Seen, steilen Bergen oder dichten Wäldern umgeben bist, noch eine Sache ist überall in Kanada gleich: Sich regelmäßig draußen in der Natur aufzuhalten gehört in jedem Alter zum Leben mit dazu.</p><p>Die Kanadier:innen sind sehr stolz auf „ihre“ Natur – was aber auch heißt, das mit der Freude an den schönen Landschaften bestimmte Regeln verbunden sind. Wenn du dich in der kanadischen Umwelt bewegst, solltest du also unbedingt darauf achten, dass du dich respektvoll verhältst und versuchst, die Natur zu schützen, in dem du zum Beispiel keinen Müll draußen liegen lässt.</p><h2>3. So kommst du von A nach B</h2><p>Sich von einem Ort zum anderen zu bewegen, funktioniert in Kanada ein bisschen anders als in der Heimat. Während man sich zu Hause ganz gut mit Bus und Bahn fortbewegen kann, ist man in Kanada sehr viel mehr aufs Auto angewiesen. Öffentliche Verkehrsmittel gibt es außerhalb der größeren Städte eher wenige und es gibt nur einen Zug, der von Ost nach West durchs Land fährt.</p><p>Aber keine Sorge: Von deiner Gastfamilie wird es für gewöhnlich nicht als Belastung angesehen, dich mit dem Auto irgendwo hinzufahren. Das gehört zum Leben in Kanada einfach dazu, also scheu dich auf keinen Fall, danach zu fragen.</p><h2>4. Sind die Kanadier:innen wirklich so freundlich?</h2><p>Manche Klischees stimmen eben auch: Die Kanadier:innen sind sehr herzliche Menschen. Besonders als Austauschschüler:in wird dir diese Freundlichkeit immer wieder begegnen. Die Kanadier:innen sind anderen Kulturen gegenüber sehr aufgeschlossen und freuen sich, etwas über dich und deine Heimat zu erfahren. Genauso sehr sind sie aber jederzeit bereit, deine Begeisterung für ihr Land mit dir zu teilen. Keine Frage: Bei der positiven Lebenseinstellung, die dich überall umgibt, wirst du dich in Kanada schnell wie zu Hause fühlen.</p><h2>5. First Nations, Métis und Inuit – wer wohnt in Kanada?</h2><p>Über die Geschichte der USA weißt du bestimmt ein wenig, vielleicht habt ihr sie teilweise sogar in der Schule behandelt – aber was weißt du über die Geschichte Kanadas? Wenn du dich vor deiner Reise ein wenig informieren willst, dann wollen wir dir ein Thema besonders ans Herz legen: die First Nations.</p><p>Die First Nations, die Métis und die Inuit sind die indigenen Völker Kanadas – also die Nachkommen der Menschen, die schon vor der Kolonialisierung des Landes dort gelebt haben, sozusagen die Ureinwohner:innen. Ungefähr eine Million von ihnen wohnen heute im ganzen Land verteilt, in vielen Regionen sind sie sehr präsent und hoch geschätzt. In der Schule kannst du vielleicht sogar »First Nation Studies« als Unterrichtsfach oder am Nachmittag als AG wählen. Wenn du die Möglichkeit hast, empfehlen wir dir, dich mit dem Thema schon vor deiner Reise auseinanderzusetzen – und dann vor Ort die wunderbare Chance zu nutzen, respektvoll an der Kultur der First Nations teilzuhaben.</p><h2>6. Das Café, in dem du die meiste Zeit verbringen wirst</h2><p>Unsere Steppies berichten es uns immer wieder: Wenn du Austauschschüler:in in Kanada bist, dann wird Tim Hortons zu deinem zweiten Zuhause. Tim Hortons ist eine Kette von Cafés, die du in kanadischen Städten überall finden wirst. Hier gibt es Kaffee und andere Getränke, aber auch süße und herzhafte Snacks. Besonders beliebt: Timbits, mundgerechte Teigbällchen, die so schmecken wie Donuts.</p><p>Einer der Gründe, warum unsere Steppies hier so gerne Zeit verbringen (teilweise vier bis fünf Besuche pro Woche) ist sicher, dass das Essen hier relativ preiswert ist – sonst kann es in Kanada nämlich schon mal etwas teurer werden. Lass dir diese leckere Erfahrung also auf keinen Fall entgehen.</p><h2>7. Deine zweite Heimat</h2><p>Noch eine letzte Sache solltest du wissen, bevor du in dein Auslandsabenteuer aufbrichst: Wenn du dich einmal in Kanada verliebt hast, wirst du immer wieder dorthin zurückkehren wollen. Unsere Steppies finden in ihrem Gastland oft eine zweite Heimat, in die es sie immer wieder zurückzieht – entweder um ihre Freund:innen und Gastfamilie nochmal zu besuchen oder um einen anderen Teil des Landes zu entdecken. Denn eines ist garantiert: Sobald du Kanada einmal in dein Herz geschlossen hast, wird dich die Vielfalt dieses Landes nicht mehr loslassen.</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
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            <title><![CDATA[A Life in a Year]]></title>
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            <pubDate>Mon, 19 Feb 2024 11:02:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ich denke, diese Überschrift fasst es wohl am besten zusammen, denn das war mein Auslandsjahr in den USA zu hundert Prozent.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, diese Überschrift fasst es wohl am besten zusammen, denn das war mein ,Auslandsjahr in den USA, zu hundert Prozent. Hey du, ich bin Lucie Joe, 16 Jahre alt und ich war ein Jahr lang in Colorado, genauer gesagt in dem kleinen Ort Byers. Was ich dort erlebt habe und warum es eben ein sogenanntes »Life in a Year« war, davon möchte ich dir hier gerne erzählen.</p><p>Wie schnell doch dieses Schuljahr als Sophomore in meiner High School und das Leben in meiner großartigen Gastfamilie vergangen ist – unfassbar! Aber wie sagt man? Manchmal muss man ein Kapitel schließen, um in der Lage zu sein, ein neues aufschlagen zu können. Wobei ich sagen muss, dieses Abenteuer meines Lebens einfach so abzuschließen, ist unmöglich. Ich werde noch mein ganzes Leben lang gerne an diese Zeit zurückdenken und davon zehren.</p><h2>Der letzte Monat</h2><p>Den letzten Monat meines Auslandsjahres habe ich noch einmal total genossen und versucht, so viel Zeit mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden zu verbringen, wie ich nur konnte. Neben kleineren Ausflügen mit meiner Host Family und gemeinsamen Filmabenden besuchte ich zusammen mit einigen Freunden und meiner Gastschwester noch einen der bekanntesten Freizeitparks Colorados namens »Elitch Gardens«. Außerdem gingen wir alle gemeinsam schwimmen.</p><p>Eines meiner Highlights im letzten Monat war aber nicht der Freizeitpark-Besuch, sondern mit meinen Freunden ganze zwei Stunden ausgelassen im Regen Colorados zu tanzen. Eigentlich regnet es hier so gut wie nie und es ist deshalb das ganze Jahr über sehr, sehr trocken. Das machte den Regen soooo besonders. Es war einfach magisch. Ich habe es genossen, nicht über morgen nachgedacht und schon gar nicht daran, dass an diesem Tag in weniger als einer Woche mein Abenteuer USA vorbei sein, ich meine Freunde zurücklassen und schon wieder im Flieger zurück nach Deutschland sitzen würde. Diese traurigen Gedanken wurden vom Regen einfach weggewaschen und ich konnte diese Zeit unbeschwert mit meinen Freunden genießen.</p><h2>Koffer packen</h2><p>Leider musste ich aber den Tatsachen am nächsten Tag ins Auge schauen, denn nun hieß es für mich: Koffer packen. Und das, das kann ich dir sagen, war eine »echte Geburt«. Mir fällt es generell schwer, Sachen wegzuwerfen oder mich von etwas zu trennen. Schließlich hatte ich über das Jahr so viele Andenken gesammelt, dass die zwei Koffer, mit denen ich ohnehin schon angereist war, nicht mal ansatzweise mehr ausreichten. Mir blieb tatsächlich nichts anderes übrig, als noch zwei zusätzliche Koffer zu kaufen.</p><p>Ich weiß, ich weiß, vier Koffer sind schon eine ganze Menge, aber ich konnte all diese Erinnerungen, die ich gesammelt hatte, unter keinen Umständen zurücklassen, da sie für mich unbezahlbar sind. Also, ein Tipp von mir an dich: Starte mit dem Kofferpacken immer mindestens eine Woche vor deinem Flug, damit du nicht am letzten Tag ins Schwitzen kommst.</p><h2>Abschied nehmen</h2><p>Ein Thema, das ich am liebsten ganz vermieden hätte, da ich ein sehr emotionaler Mensch bin. Erst einmal musste ich dafür sorgen, dass genügend Taschentücher vorhanden sind. Weil es mir wichtig war, all meine Freunde vor meiner Abreise noch einmal zu sehen um ihnen persönlich »Tschüss« sagen zu können, haben wir drei Tage vor meiner Abreise noch eine Goodbye-Party veranstaltet. Es musste keine aufwendige Party sein. Ich wollte nur noch ein letztes Mal ganz bewusst Zeit mit meinen amerikanischen Freunden verbringen.</p><p>Wir alle saßen zusammen, haben über unsere Sommerpläne geredet, haben einen Spaziergang im Sonnenuntergang gemacht, haben noch ein letztes Mal Volleyball gespielt oder lagen auf dem Trampolin und haben in den Sternenhimmel geschaut, ein wunderschöner, für mich unvergesslicher »Bilderbuchmoment« – magischer hätte es wohl nicht sein können und ich in diesem Moment nicht glücklicher. Mir wäre es recht gewesen, wenn der Abend kein Ende genommen hätte und wir dem Unvermeidlichen hätten aus dem Weg gehen können.</p><p>Aber leider gehen auch die schönsten Abende einmal zu Ende. Und so umarmte ich einen nach dem anderen – gefühlte Stunden vergingen, da ich sie alle nicht gehen lassen wollte. Selbst jetzt noch, inzwischen vier Wochen später und wieder zurück in Deutschland kommen mir hier beim Schreiben schon wieder die Tränen. Dieser Abschied ist mir unendlich schwergefallen, weil ich so dankbar für all meine neugewonnenen Freunde dort bin. In dieser »kurzen« Zeit habe ich unfassbar schnell Anschluss gefunden und hatte das Glück viele herzliche Menschen kennenzulernen, die ich liebe und wertschätze. Da einfach »Tschüss« zu sagen mit der Ungewissheit, wann und ob überhaupt man sich jemals wiedersehen wird, war unfassbar hart.</p><p>Hier vertraue ich einfach mal optimistisch auf das Sprichwort, dass man sich im Leben immer (mindestens) zweimal sieht. Zurückkommen werde ich auf jeden Fall, die Frage ist eben nur wann. Natürlich bin ich mir aber auch bewusst, dass jeder Moment einmalig ist und es nie mehr so sein wird wie es in diesem Jahr war, da auch ihre Leben weitergehen, viele anfangen zu studieren und Byers möglicherweise sogar verlassen werden. Bei Antritt meines Auslandsjahres hätte ich mir nie träumen lassen, einen solch tollen Freundeskreis zu gewinnen. Schweren Herzens musste ich dann aber schließlich alle gehen lassen. Kurze Zeit später lag ich auch schon völlig erschöpft in meinem Bett, konnte aber natürlich nicht einschlafen, auch wenn ich hundemüde war, weil ich Kopfschmerzen vom ganzen Weinen hatte. Tja, das hat man eben davon, wenn man so emotional drauf ist, wie ich es bin!</p><h2>Ankunft</h2><p>Dann kam auch schon der Tag, an dem ich mich dann tatsächlich auch noch von meiner Gastfamilie verabschieden musste und der Tag, an dem nun ganz offiziell mein Auslandsjahr ein Ende fand. Sicherlich kannst du dir jetzt ein ungefähres Bild davon machen, wie schwer es mir letztendlich gefallen ist, mich von meiner Gastfamilie, die inzwischen zu meiner zweiten Familie geworden war, zu verabschieden. Es flossen ganze Tränenbäche … Meiner spanischen Gastschwester hatte ich bereits einige Stunden zuvor »Tschüss« sagen müssen, da sie schon am Vormittag desselben Tages in den Flieger gestiegen war, der sie zurück in ihre Heimat Spanien bringen würde.</p><p>So hatte nun auch ich einen langen Rückflug zurück nach Deutschland, meiner Heimat, vor mir. Nach einem zehnstündigen Flug betrat ich dann zum ersten Mal seit 11 Monaten wieder deutschen Boden und hörte deutsche Lautsprecherdurchsagen am Flughafen, was in meinen Ohren völlig fremd klang, da mir inzwischen die englische Sprache wohl sehr in Fleisch und Blut übergegangen war, so dass mir selbst meine Muttersprache fremd vorkam. Auch einen Monat später fallen mir manche deutsche Redewendungen nur schwer ein, amerikanische dagegen habe ich parat.</p><p>Und dann war es so weit: Nach einem Jahr konnte ich meine Familie endlich wieder in die Arme schließen, die bereits auf mich wartete. Sie trugen alle einheitliche, aufwendig selbstbedruckte T-Shirts mit der Aufschrift »I always hold you in my heart but today I will hold you in my arms« auf der Brust und auf dem Rücken stand: »The best part of my day is you coming home« geschrieben. In der Hand hielt jeder zu meiner Begrüßung eine Rose. Damit hatte ich natürlich nicht gerechnet, die Müdigkeit war vergessen und stattdessen hätte ich gleich wieder anfangen können, zu weinen.</p><p>Zuhause angekommen erblickte ich vor unserem »Mehr-Generationen-Haus« (hier leben auch meine Großeltern) direkt ein Schild mit der Aufschrift »Welcome Back – Herzlich Willkommen«. Was meine Familie für mich alles schon Wochen vorher organisiert, gebastelt und vorbereitet hatte, ist echt unglaublich. Dafür bin ich unendlich dankbar und habe mich wahnsinnig darüber gefreut.</p><h2>Meine ersten Wochen zurück in Deutschland</h2><p>Wieder zurück in Deutschland zu sein fühlt sich für mich immer noch fremd und echt komisch an. Selbst nach vier Wochen würde ich noch nicht behaupten, wirklich hier angekommen zu sein oder mich wieder an den deutschen »Lifestyle« gewöhnt zu haben. Jetzt heißt es wieder, den Einkauf selber einzutüten (nicht wie in den USA – alles von einem Service-Mitarbeiter am Ende des Kassenbandes alles verpackt zu bekommen), keine Countrymusik im Radio mehr rauf und runter zu hören, kein Football-, Basketball- oder Baseball-Spiel ohne Zeitverschiebung schauen zu können oder auch keine »Refills« (kostenloses Auffüllen von Getränken) mehr in Restaurants. Dafür heißt es aber auch endlich wieder frisches, knuspriges Brot genüsslich kauen zu dürfen, mich über Fußball unterhalten, zum nächsten Einkaufsladen mal eben zu Fuß laufen oder eben auch endlich wieder zeitlich »eng getaktete« öffentliche Verkehrsmittel nutzen zu können.</p><p>Also, wie du siehst, gibt es immer Vor- und Nachteile. Es kommt nur darauf an, wie man mit ihnen umgeht und sich derer bewusst wird. In diesen vergangenen vier Wochen habe ich viel Zeit mit meiner Familie verbracht, meine Freunde haben eine »Welcome Back«-Party – organisiert von meiner Mama – mit mir gefeiert, und natürlich gaaaaaanz viel Brot und Brötchen gegessen. Ich facetime regelmäßig mit meiner zweiten Familie in Amerika und meinen amerikanischen Freunden, denn ich möchte auf keinen Fall den Kontakt zu ihnen verlieren, genauso wenig wie zu meiner spanischen Gastschwester. Ich habe mir aber vorgenommen, mir mit dem Eingewöhnen keinen Stress zu machen und alles in Ruhe anzugehen – amerikanisch »chillig« eben und nicht typisch deutsch »gehetzt und gestresst«.</p><h2>Um ehrlich zu sein</h2><p>Um ehrlich zu sein, habe ich – so glaube ich zumindest – nach der Abschiedsparty in den Staaten mein Denken »ausgeschaltet«. Ich wollte nicht mehr daran denken, dass ich bald knapp 9.000 km entfernt und auf einem anderen Kontinent in einer anderen Zeitzone lebe. Ich wollte nicht, dass dieser Schmerz mich auffrisst (so dramatisch es auch klingt, aber so ein Abschied tut eben verdammt weh). Auch jetzt noch habe ich das Gefühl, das alles noch nicht so richtig realisiert, geschweige denn verarbeitet zu haben.</p><p>Um ehrlich zu sein, habe ich das Gefühl, das vergangene Jahr war ein Traum, ein viel zu guter Traum, um wahr zu sein. Es ist alles gefühlt so unendlich weit weg – was nicht an der räumlichen Entfernung liegt! Ich bin jetzt wieder in einem anderen Umfeld, in einem anderen Land, wo vieles eben auch tatsächlich ganz anders läuft. Ich bin zurück in meinem alten Leben und, wenn die Sommerferien dann zu Ende sind, im Alltag. Man sagt ja, man ist zurück in seinem »gewohnten« Umfeld, aber um ehrlich zu sein, ist Byers auch zu meinem gewohnten und geliebten Umfeld geworden. Ich glaube, so richtig werde ich hier nie wieder ankommen, ein Teil von mir ist wohl in Byers geblieben.</p><p>Um ehrlich zu sein, ist es alles andere als einfach, wieder zurück zu sein. Das Schwierige ist, dass hier keiner die Leute aus Amerika kennt, von denen ich pausenlos rede. Ich hatte mit meiner Gastfamilie ganz eigene Rituale, die ich hier nun nicht mehr habe und schmerzlich vermisse. So ist es dann schon mal passiert, dass ich etwas hier gemacht oder gesagt habe, was natürlich keiner verstanden hat oder nachvollziehen konnte. Weißt du, was ich meine? Zuhause verstehen auch nur wenige, was es für mich wirklich bedeutet, wenn ich vom High School Spirit oder von langen Entfernungen rede. Natürlich kann man sich so etwas immer vorstellen, aber es dann doch letztendlich persönlich vor Ort erlebt zu haben ist etwas ganz anderes und für andere oft schwer nachvollziehbar.</p><p>Um ehrlich zu sein, ist es ganz schön komisch und ungewohnt, wieder zurück zu sein und tatsächlich ein wenig fremd.</p><h2>Fazit</h2><p>A Life in a Year, 332 Tage – Ein Jahr, das ich niemals vergessen werde.</p><p>Rückblickend erlebte ich tatsächlich das bisher beste Jahr meines Lebens! Es war eine unvergessliche Reise, für die ich so dankbar bin. Jeder hat mir geraten, genieße jeden einzelnen Moment, denn schneller als du denkst, wird alles vorbei sein. Es könnte nicht wahrer sein. Dieses Jahr verging rasend schnell – völlig verrückt. Das vergangene Jahr war angefüllt mit neuen Leuten, neuen Erfahrungen, neuen Orten, von denen ich nie geglaubt hätte, sie während eines Auslandsjahres zu besuchen und selbstverständlich auch vielen neuen Herausforderungen.</p><p>Bevor ich in dieses Abenteuer Auslandsjahr aufgebrochen bin, hatte ich nur einen Anspruch an mich selbst: »Probiere einfach alles aus, was du in Deutschland nicht machen kannst, sonst wirst du es später bereuen, diese einmaligen Chancen nicht genutzt zu haben. Denn du weißt nie, ob sich dir eine solche Gelegenheit noch einmal bietet.« Letztendlich war ich ja auch eine Stipendiatin. Ich kann heute stolz und selbstbewusst behaupten, dass ich nichts bereue – auch nicht zu diesen schwierigen Corona-Pandemie-Zeiten mein Auslandsjahr bewusst angetreten zu haben. Ich bin unendlich dankbar für endlose Abenteuer, Nächte, von denen ich wünschte, sie hätten ewig gedauert und Tage voller Lachen.</p><p>Das vergangene Jahr hat mir gezeigt, dass anders nicht unbedingt schlechter heißt, auch im Zusammenhang mit der Pandemie. Vielleicht war mein Auslandsjahr anders, aber ich musste lediglich nur auf manche Dinge verzichten, u.a. die Orientation Days in New York und auf einen Familien-Trip nach Kalifornien und Arizona. Das war natürlich ausgesprochen schade, aber es hat mich gelehrt, dass man nicht immer alles machen/haben muss. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass dieser Verzicht immer für etwas Anderes, wie etwa mehr Zeit mit meinen Freunden verbringen zu können, gut war. Ich habe auch gelernt, mir selber mehr Zeit zu geben, mich an Veränderungen zu gewöhnen, dass es auch mal okay ist, sich zu entspannen und die »Füße hochzulegen« oder dass man nicht immer alles haarklein organisiert haben muss.</p><p>Das Jahr hat mir viel über mich selbst gelehrt. Es hat mir gezeigt, dass Freundschaften keine Grenzen haben, egal wie weit man entfernt wohnt oder wie anders man doch scheint. Es hat mir so viel gebracht, ich glaube, vieles hätte ich über mich selbst nicht herausgefunden, wäre ich nicht ins Ausland gegangen und hätte mich diesen großen Schritt nicht getraut, alleine zu machen. Meine Offenheit hat mir dabei geholfen, mich schnell an eine neue Kultur anzupassen und in einer völlig fremden amerikanischen Familie meinen Platz zu finden. In meinem Auslandsjahr habe ich meine Komfortzone verlassen und bin über mich selbst hinausgewachsen, bin viel selbstständiger, selbstbewusster, kurz – erwachsener geworden. Diese Erfahrungen kann mir keiner mehr nehmen. Mein Abenteuer »Auslandsjahr USA« hat die Weltneugier in mir erst noch so richtig entfacht.</p><p>An dieser Stelle möchte ich mich bei all denjenigen, aber vor allem bei meiner Familie, bedanken, die mich in meinem Wunsch nach einem Auslandsjahr stets bestärkt haben und ohne die das alles gar nicht möglich gewesen wäre. Auch an Stepin geht ein riesiges Dankeschön. Ohne das Stipendium wäre mein Traum vom Auslandsjahr in Amerika eben nur ein Traum geblieben.</p><p>Wer jetzt Lust darauf bekommen hat, mein Jahr im Einzelnen mit all seinen Highlights anzuschauen, der kann gerne meinen Instagram-Account ,@lj_abroad.usa, besuchen und meine sehr ausführlichen ,Berichte auf dem Weltneugier-Blog, von Stepin lesen, auf welchem ich seit letztem Jahr Status-Updates von meinem Auslandsjahr gegeben habe.</p><p>Ich wünsche allen zukünftigen Austauschschülern und vor allem denjenigen, bei denen das Abenteuer jetzt losgeht, gaaaaanz viel Spaß. Es wird die Zeit eures Lebens, versprochen. Genießt jede Sekunde, denn die Zeit vergeht schneller, als ihr denken könnt. Seid mutig, weltoffen, neugierig und unvoreingenommen.</p><p>Das war es von mir und meinem Auslandsjahr. Ich hoffe, dir hat es Spaß gemacht, meine Reise zu verfolgen.</p><p>Liebe Grüße</p><p>Deine Lucie Joe</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Aaron in Neuseeland #1: Ankunft im Land der langen weißen Wolke]]></title>
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            <pubDate>Mon, 16 Oct 2023 07:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Stepin-Stipendiant Aaron hat sich auf das Abenteuer Auslandsjahr eingelassen. Erfahre alles über seine ersten Tage im Kiwi-Land!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Stepin-Stipendiat Aaron hat sich auf das Abenteuer ,Schüleraustausch in Neuseeland, eingelassen und wird die kommenden Monate am ,Avondale College in Auckland, zur Schule gehen. In seinem ersten Bericht beschreibt er seine ersten Tage im Land der Kiwis.</p><h2>Weltneugier…</h2><p>… das ist es, was mich dazu bewegt hat, mich auf das Abenteuer Auslandsjahr einzulassen. Doch je näher die Ausreise rückte, desto mehr wich die Neugier der Ungewissheit.</p><p>Am Montag, den 17. Juli, war es dann so weit. Meine Eltern wollten mich unbedingt zum Flughafen bringen, wofür ich Ihnen wirklich dankbar bin, auch wenn der Abschied nicht leicht war. Es war schon eine etwas surreale Atmosphäre: Meine Eltern und ich, alle drei die Anspannung und Ungewissheit überspielend und gleichzeitig in dem Wissen, den jeweils anderen ein Jahr lang nicht zu sehen.</p><h2>Flug nach Aotearoa</h2><p>Aotearoa – so heißt Neuseeland in der Sprache der Maori: Das Land der langen weißen Wolke.</p><p></p><p>Wir kamen also am Flughafen an, checkten ein und orientierten uns erstmal ein bisschen. Dabei traf ich dann auf die ersten meiner Mitreisenden – Zum Glück war ich nicht allein, sondern konnte mich gleich mit den anderen Steppies austauschen. Das hat mir den Abschied zumindest leichter gemacht. Kurz darauf gab´s dann noch schnell ein Gruppenfoto von uns allen zur Erinnerung und die »finale« Verabschiedung von den Eltern. Ich war einfach nur tierisch aufgeregt, als es dann hieß: »Flug EK048 nach Dubai beginnt jetzt mit dem Boarding.« Und so ging es los.</p><p>Als wir dann nach 26 Stunden eines zum Teil ordentlich turbulenten Fluges in Auckland landeten, war es 9 Uhr morgens, also nix mit schlafen. 10 Stunden musste ich noch wach bleiben, um nicht dem Jetlag zum Opfer zu fallen. Als dann aber das Taxi kam und ich mit den anderen Steppies zu unserer Unterkunft fuhr, kam ich aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Da war sie nun: Meine neue Heimat für das nächste Jahr: Neuseeland. Oder soll ich besser sagen: Neu- Sehland?</p><h2>Die ersten Tage</h2><p>Nachdem wir in unserer Unterkunft (lustigerweise einem Mädcheninternat) angekommen waren, zeigte uns einer der Betreuer den Weg zur nächstgelegen Mall. Wir »gingen« also – wenn man das so nennen kann – los und schauten uns einfach in der Umgebung um. Der Baustil wirkte auf mich eher amerikanisch, soll heißen: so gut wie jeder hat sein eigenes Haus. Daher rührt auch die schiere Größe von Auckland, es ist nämlich doppelt so groß wie London.</p><p></p><p>An Tag Nummer 2 ging es dann in die Innenstadt: Der berühmte Skytower, das War Memorial Museum und ein Maorikonzert mit anschließendem Haka (der Kriegstanz der Maori und Wahrzeichen des neuseeländischen Rugbyteams) waren nur einige der Stationen.</p><p>Dann kam Tag Nummer 3, der Tag der Entscheidung. Welche Entscheidung? Naja, es gab ja auch noch die Gastfamilien. Wir warteten nun also alle gespannt auf unsere Gastfamilien und wenn ich gespannt sage, meine ich gespannt. Eine solch knisternde Stimmung wie in diesem Raum habe ich selten erlebt.</p><h2>Meine Gastfamilie</h2><p>Als mein Gastvater kam, war ich gespannt wie ein Flitzebogen. Mit ihm werde ich ein ganzes Jahr zusammenleben. Meine Gastfamilie kann ich eigentlich kurz und knapp mit einem Wort beschreiben: Jackpot. Gleich am ersten Abend nahmen sie mich mit zu einem Familienessen, bei dem ich nur nette Leute kennengelernt habe. Es gab tolles Essen, wir haben Spiele gespielt und am Ende sogar gesungen. Das kann ich glücklicherweise ganz leidlich. Schon am ersten Abend war ich ein richtiger Teil der Familie.</p><p></p><p>Ich erzählte von Deutschland, meiner Reise und meinen ersten Eindrücken von Neuseeland. Ich hätte mir diesen Abend kaum schöner vorstellen können. Am Tag darauf lernte ich dann meine Gastgeschwister kennen. Sie waren davor noch auf Reisen gewesen und einen Tag nach meiner Ankunft zurückgekommen. Erst traf ich Vega aus Hong Kong, kurz darauf Nicholas aus Kanada und dann Nani aus Chile. Eine kunterbunte Familie aus der ganzen Welt.</p><p>Was will man mehr?</p><h2>Die Schule und erste Bedenken</h2><p>Ach ja, die Schule. Meine Schule in Dresden, das Kreuzgymnasium, hat knapp 700 Schüler. Hier sind es 2.800. Das ist schon eine Hausnummer.</p><p></p><p>Und als ich Montagmorgen, aufgeregt und glücklich zugleich, auf dem Weg zur Schule war, habe ich mir schon Gedanken gemacht. Finde ich mich in so einer großen Schule zurecht? Sind meine Mitschüler nett? Und so weiter, und so weiter. Die Fragen haben sich dann in den folgenden Tagen nicht nur geklärt, sondern es war ein Erfolg auf ganzer Linie.</p><h2>Neuseeländische Offenherzigkeit</h2><p>Das Avondale College ist trotz der vielen Schüler recht übersichtlich. Nach ein, zwei Tagen habe ich mich ohne Probleme zurechtgefunden. Und waren meine Mitschüler nett? Nett ist gar kein Ausdruck. Ich habe von vielen Leuten gehört, dass die Neuseeländer sehr offen und freundlich sein sollen, aber in diesem Ausmaß hätte ich es mir nicht erträumen können. Wirklich – fast jeder meiner Mitschüler ist auf mich zugekommen, hat sich vorgestellt und einfach ein bisschen gequatscht.</p><p>Und wenn jemand Angst haben sollte, sein Englisch wäre nicht gut genug, ich kann nur sagen, dass es einen International Student an meiner Schule gibt, der bei seiner Ankunft nur die Worte »Fast & Furious« kannte. Alles in allem bereue ich keinesfalls, mich auf den Weg gemacht zu haben. Es ist einfach nur toll! Nun sehen wir mal, was die Zeit noch so bringen wird.</p><p>Ich werde hier ab und an berichten. Wenn ihr Lust habt, könnt ihr meine Abenteuer im Land der Kiwis ja weiterverfolgen.</p><p>Euer Aaron</p><p>Mehr Infos zum Programm, ,Aarons nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Aaron in Neuseeland #2: Glühwürmchen und Wunderland]]></title>
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            <pubDate>Tue, 07 Nov 2023 12:03:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Waiheke Island, Rotorua, Hobbiton – Aaron ist einfach begeistert vom Land der Kiwis.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Aaron bei seinem ,Schüleraustausch in Neuseeland, nun schon eineinhalb Monate eine High School besucht, treibt ihn die Reiselust. Waiheke Island, Rotorua, Hobbiton und vieles mehr konnte er auf seinen Ausflügen bestaunen und ist schlicht und einfach begeistert vom Land der Kiwis.</p><p>Gut eineinhalb Monate bin ich nun in Neuseeland – und kurzum, ich liebe es. Was meine allerersten Eindrücke waren, habe ich in meinem ersten Beitrag geschildert. Doch was waren meine »zweiten« Eindrücke, was habe ich bisher alles so erlebt? Kurz gesagt: Unglaublich viel, unglaublich Schönes.</p><h2>Meine Klassenkameraden/Freunde</h2><p>Wie im ersten Beitrag schon berichtet, sind Kiwis (ugs. für Neuseeländer) total weltoffen und freundlich. Man lernt komplett unterschiedliche Arten von Leuten aus verschiedenen Teilen der Welt kennen, was absolut toll ist. Zwar sind die Kiwis natürlich Neuseeländer, haben ihre Wurzeln aber in den unterschiedlichsten Teilen der Welt: Die Niederlande, Deutschland, Tansania, Kanada, Indonesien und Russland, um einmal ein paar zu nennen. Nicht zuletzt deswegen ist Neuseeland für mich das perfekte Land für ein Austauschjahr. Ich lerne nämlich nicht nur eine neue Kultur lernen, sondern gleich ganz viele.</p><p>Austauschschüler sind an neuseeländischen Schulen auch keine Rarität wie an deutschen Schulen, wo es etwas Besonderes ist, einen Austauschschüler in der Klasse zu haben. Hier ist es anders herum: Es ist merkwürdig, keinen Austauschschüler in der Klasse zu haben. Man lernt also nicht nur »den« Neuseeländer, sondern auch andere Austauschschüler aus aller Welt kennen, mit denen man sich munter austauschen kann. Das mache ich natürlich mit großem Vergnügen, und habe mittlerweile Freunde aus der ganzen Welt hier in Auckland gefunden.</p><h2>Waiheke Island</h2><p></p><p>In der 5. Schulwoche standen die »Internal Exams«, eine Art Vorprüfungen, an. Alle Austauschschüler mussten jedoch nur jeweils eine Stunde von meist 3 Stunden Examen bleiben.</p><p>Was macht man also, wenn man eine Woche lang praktisch jeden Tag frei hat? Das dachten wir uns auch und entschieden uns unter anderem für Waiheke, einer Insel vor der Küste Aucklands. Wir waren eine Gruppe von Austauschschülern aus Italien, Mexiko, Norwegen, Deutschland, der Schweiz und Myanmar. Dieser Ausflug war mein erstes Mal außerhalb der Großstadt Auckland – es war mehr als nur beeindruckend.</p><p>Waiheke ist eine Art Urlaubsinsel für die Auckländer. Nach nur 40 Minuten Fahrt mit der Fähre findet man sich plötzlich im Paradies wieder: Strände, so weiß wie Schnee und Urwälder, so dicht, dass man kaum hineinsehen kann. Sogar baden konnte man – und das im Winter. Ich habe in meinem gesamten Leben noch nichts gesehen, was mit Waiheke vergleichbar wäre. Und es sollte nicht die letzte atemberaubende Naturschönheit bleiben.</p><p></p><h2>Rotorua…</h2><p>…seit Wochen hatte ich mich auf diesen Trip gefreut – und das zu Recht. Hier erlebte ich in voller Pracht, was Neuseeland in Hinsicht auf die Natur zu einem der sehenswertesten Länder der Welt macht.</p><p>Unsere erste Station waren die sogenannten »Glowworm Caves« in Waitomo, die Heimat zigtausender Glühwürmchen. Den Moment, wo man in absoluter Stille – nur das Tropfen des Wassers ist zu hören – in die stockfinstere Höhle fährt und man rund um sich herum überall das blaue Leuchten der Glühwürmchen sieht, kann man in seiner Schönheit nicht einmal ansatzweise beschreiben. Deshalb sage ich nur: Wer jemals nach Neuseeland reisen sollte, darf sich das nicht entgehen lassen. Nichtsdestotrotz mussten wir nach leider zu kurzen 2 Stunden in den Höhlen weiter und kamen schließlich an unserem Ziel, Rotorua, an.</p><p></p><p>Ich staunte nicht schlecht, als ich aus dem Fenster sah und 3 Meter neben mir die Erde dampfte. Das ist in der Stadt der geothermischen Wunder allerdings nichts Besonderes. Im Gegenteil, die geothermischen Aktivitäten sind so stark, dass in der ganzen Stadt ein unangenehmer Schwefelgeruch in der Luft liegt. Wer das nicht kennt – es riecht wie seit 2 Jahren abgelaufene, verfaulte Eier. Kennt Ihr diesen Geruch? Nichts, was man sich zu lange antun möchte.</p><p></p><p>Als wir in unserer Unterkunft ankamen, erwartete uns dennoch frohe Kunde: Es gab einen geothermischen Hotpool, in dem wir uns nach den anstrengenden Tagen ausruhen durften. Es war einfach herrlich – man saß im Freien – bei Regen und 15 °C – und trotz der widrigen Umstände war es Entspannung pur. Als wir dann am nächsten Tag müde ob eines langen Abends im Pool frühstückten, hieß es dann: Los geht´s nach Wai-O-Tapo, einem »Geothermal Wonderland«.</p><h2>Wunderland</h2><p></p><p>Der Beiname »Wunderland« ist untertrieben. Man fühlt sich wie in einer anderen Welt, umgeben von kochend heißen Hot- und Mudpools, 30 Meter hohen Geysiren und teils giftgrünem Wasser.</p><p>Neuseeland: Ein Land der Kontraste. Einmal schneeweiße Strände, Palmen, warmes blaues Meer, dann kochend heißes Wasser, das einmal Verschlungenes nie wieder freigibt.</p><h2>Bei den Maoris</h2><p>Gleich nach Wai-O-Tapo besuchten wir ein Maori-Dorf, in dem der ansässige Maori-Stamm noch wirklich lebte. Einem beeindruckenden Konzert folgte eine noch beeindruckendere Führung durch das Dorf. Es gab neben einem dorfeigenen Geysir und Bade-Hotpool auch noch die traditionellen, natürlichen »Dampfgarer« der Maoris. Warmes Wasser und heißen Dampf gibt es aufgrund der starken Geothermie schließlich en masse.</p><h2>Hobbiton</h2><p>An Tag Nummer 3, dem letzten unserer Reise, hieß das Ziel Hobbiton. Obgleich ich keiner der ausgemachten »Lord of the Rings«-Fans bin, war ich schwer beeindruckt von dem, was ich in diesem kleinen Dörfchen zu sehen bekam. Alles war mit einer solchen Detailverliebtheit gestaltet, dass man sich nicht wie an einem Filmset fühlte, sondern vielmehr wie in einem uralten Hobbit-Dorf.</p><p></p><p>Ich berichte einmal von einer Geschichte, die mir unsere Führerin erzählt hat:</p><p>Im Buch »Der Herr der Ringe – Die Gefährten« gibt es eine kleine Passage, die von einem Mädchen erzählt, dass glücklich unter Pflaumenbäumen sitzt und deren Früchte genießt. Doch Peter Jackson, dem Regisseur der »Herr der Ringe«-Filme und Träger des Ordens von Neuseeland, fürchtete, echte Pflaumenbäume könnten zu groß sein und das Flair des Ortes zerstören.</p><p>Also dachte er sich: Warum pflanze ich nicht kleine Obstbäume und ersetze deren Früchte und Blätter durch die von Pflaumenbäumen? Gesagt, getan. Nach dutzenden Stunden Arbeit wurde die Szene endlich gefilmt, war jedoch letztlich nie im Film zu sehen. Stattdessen tauchten die Baumattrappen nur für gut 5 Sekunden im Hintergrund auf – all die Arbeit für fast nichts. Und solche Geschichten gibt es viele im Dorf der Hobbits. Vielleicht ist es diese Liebe zum Detail, die den Charme Mittelerdes ausmacht, der Millionen von Menschen nach wie vor fesselt.</p><h2>Fazit</h2><p>Mich hingegen hat der Charme Neuseelands ganz in seiner Hand, und er wird mich so schnell auch nicht wieder loslassen. Ich werde bald wieder berichten, was das Leben auf der anderen Seite der Welt für Überraschungen bereitgehalten hat.</p><p>Bis dahin</p><p>Euer Aaron</p><p>< Aarons vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Aarons nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Aaron in Neuseeland #3: Die magische Südinsel-Reise]]></title>
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            <pubDate>Fri, 22 Dec 2023 13:59:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Aarons erlebt das bisherige Highlight seines High School Aufenthalts in Neuseeland: Eine Reise zur neuseeländischen Südinsel. Dort lernt er Neuseelands wahres Gesicht kennen und erlebt viele unvergessliche Augenblicke. Doch Fallschirm springen, mit Delfinen schwimmen und Queenstown erkunden können nicht mit dem schönsten Ort, den Aaron je gesehen hat, mithalten.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Aaron erlebt das bisherige Highlight seines ,Schüleraustausch in Neuseeland,: Eine Reise auf die neuseeländische Südinsel. Dort lernt er Neuseelands wahres Gesicht kennen und erlebt viele unvergessliche Augenblicke. Doch Fallschirm springen, mit Delfinen schwimmen und Queenstown erkunden können nicht mit dem schönsten Ort, den Aaron je gesehen hat, mithalten.</p><h2>Der »wilde Teil« Neuseelands</h2><p>Das Highlight meines bisherigen Aufenthalts: Eine Reise zur Südinsel, dem zweiten, »wilden Teil« von Neuseeland. Viele Neuseeländer sagen, dass Auckland, oder gar die komplette Nordinsel, nicht das wahre Gesicht Neuseelands zeigen. Um dieses zu sehen, muss man zur Südinsel. Und nachdem ich über eine Woche dort verbracht habe, kann ich dies durchaus nachvollziehen.</p><p>Meine Tour startete gleich am Anfang der zweiwöchigen Herbstferien in Neuseeland. Auf zum Flughafen und ab nach Christchurch. Schon das war neu für mich, denn noch nie bin ich allein geflogen. Letztendlich stellte es sich aber als ziemlich unkompliziert heraus. Abgesehen davon war der erste Tag jedoch recht einfach gestaltet. Ich traf meine Mitreisenden, wir fuhren schnurstracks zum Hotel, badeten im hoteleigenen Hotpool und aßen zu Abend. So weit, so unspektakulär. Spektakulär wurde es danach jedoch umso mehr. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass ich, unter anderen, die atemraubendsten Dinge meines Lebens gesehen habe.</p><h2>Eine Kirche aus Pappe & die akrobatischsten Delfine der Welt</h2><p>An Tag eins tourten wir durch Christchurch, das von Erdbeben gebeutelte Stadt. Die ersten Eindrücke waren bedrückend, denn beinahe jeder zweite Block ist unbebaut. Sieht man jedoch die Neubauten und den Fortschritt des Wiederaufbaus, weicht Bedrücktheit Hoffnung und Freude. Gefühle, die viele Einwohner Christchurchs trotz der Erdbeben als Kern ihrer Stadt sehen. Nachdem wir eine Kirche aus Pappe, Symbol jener Gefühle und Gedenkstätte der Opfer des Erdbebens, besichtigt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Kaikoura.</p><p></p><p>Kaikoura ist vor allem für seine Fischfang-Tradition und die »Dusky-Dolphins« bekannt. Sie sind eine der akrobatischsten Delfinarten der Welt, was ich am nächsten Tag noch zu sehen bekommen sollte. Leider kamen wir jedoch erst gegen Abend an und konnten daher abgesehen von einem Strandspaziergang nicht viel unternehmen.</p><h2>Mit Delfinen schwimmen</h2><p>Am darauf folgenden Tag hieß es dann: Aufstehen um 5 Uhr. Warum, fragt ihr euch? Ihr habt doch gerade etwas über Delfine gelesen – Heute durften wir mit ihnen schwimmen. Und zwar nicht in einem Becken mit trainierten Tieren, sondern im freien Ozean mit Delfinen, die tun und lassen, was sie wollen.</p><p></p><p>Aufgrund dessen hatten wir auch ein wenig Angst, dass die Delfine überhaupt kein Interesse an uns haben, doch das genaue Gegenteil war der Fall. Etwa 40 Delfine umkreisten und spielten mit uns für etwa eine Stunde, mit andauerndem Blick auf das Panorama, dass sich uns erschloss: Strand, Berge, Wiesen, alles in einem und irgendwie ein wenig surreal. Eine Stunde, die ich vermutlich nie vergessen werde.</p><p></p><h2>Fallschirmsprung mit Aussicht</h2><p>Am Tag zwei wurde es jedoch keineswegs langweilig, ganz im Gegenteil: Fallschirmspringen, der ultimative Adrenalinkick, stand an. Und als ob dies nicht genug wäre, hatte ich auch noch eine grandiose Aussicht auf den »Abel Tasman«-Nationalpark, endlose Stände, das Meer, Berge und sogar die Nordinsel; und all das bei Sonnenaufgang. Dennoch würde ich im Nachhinein sagen, dass Fallschirmspringen Platz 2 meiner Inseltour belegte, denn es gab noch ein Erlebnis, dass alles andere bei weitem übertraf.</p><h2>»Ein Bild des Himmels«</h2><p></p><p>Eine Nacht auf einem Boot in »Milford Sound«, einem Fjord in Fiordland, dem südwestlichsten, dem wildesten Teil von Neuseeland. Die Anreise ist so schwierig, dass selbst viele Neuseeländer noch nie an diesem Ort waren. Aber wenn man einmal da ist, eröffnet sich ein Bild des Himmels.</p><p>Abgesehen von ein bis drei Häusern und dem Kai gibt es kaum Anzeichen von Zivilisation. Wir betraten unser Schiff und fuhren hinaus auf den Fjord. Links und rechts erhoben sich Berge von über 1.800 Metern Höhe, vor uns lag das Meer. Allein dieser Anblick raubt einem die Sprache. Und dennoch sieht man ab und zu einmal ein anderes Boot, und verliert somit nicht komplett den Kontakt zur »Zivilisation«. Am späteren Nachmittag beobachteten wir außerdem Delfine, Pinguine und Robben. Ein wahres Schauspiel.</p><p></p><p>Als es dunkel wurde, folgte jedoch das eigentlich Besondere. Alle anderen Schiffe verschwanden und es erstreckte sich ein Sonnenuntergang, wie ich ihn noch nie zuvor gesehen hatte. Der gesamte Himmel rosarot, die Sonne langsam hinter den Bergen verschwindend. Noch nie hatte ich mich so abgelegen, so frei gefühlt. Man hörte nichts außer das Plätschern des Wassers und das Rauschen des Windes. Der Sternenhimmel war so klar, wie ich ihn noch nie zuvor gesehen hatte.</p><p>Als dann sogar Robben direkt an unser Boot kamen, von den Lichtern des Bootes angezogen, konnte ich mein Glück kaum fassen. Wenn es einen magischen, von allem Eigentümlichkeiten der Menschen vorschonten Ort auf dieser Erde gibt, dann ist es dieser. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass dies der schönste Ort ist, den ich je zu besuchen die Chance hatte. Einer meiner Freunde hatte sogar eine Gitarre dabei und so begannen wir zu singen. Nichts als Natur, Musik und Beisammensein. Entbunden von sämtlicher Modernität und die Ursprünge unserer Zivilisation spürend.</p><p></p><h2>Queenstown – eine Stadt für Abenteurer und Kunstliebhaber</h2><p>Trotz dieses zauberhaften Abends ging es am nächsten Morgen zur letzten größeren Station: Queenstown, auch als Stadt des Adrenalins bekannt. Queenstown ist eine der bestbesuchten Orte Neuseelands und wegen seiner Lage zwischen Bergen und Seen auch einer der teuersten. Wer sich für Sport, Abenteuer und Natur interessiert, wird in Queenstown hervorragend bedient. Von Schnellbootausflügen, über Mountainbiking bis hin zu 134 Meter hohen Bungeejumps, es gibt alles was das Abenteurerherz begehrt.</p><p>Ich hingegen war von einer anderen Seite Queenstown fasziniert: Den wunderschönen Parks, den gemütlichen Cafés und den einzigartigen Kunstgalerien. Queenstown ist eine Stadt, in der jeder glücklich wird, egal ob Abenteurer, Kunstliebhaber, oder wie in meinem Fall, auch beides. Queenstown belegt somit Platz drei meiner Südinseltour und gehört auf jeden Fall zu den für mich tollsten Orten Neuseelands.</p><p>Welche tollen Orte ich noch entdecken werde, könnt ihr gerne in meinem nächsten Beitrag lesen. Bis dahin.</p><p>Euer Aaron</p><p>< Aarons vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Aarons nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Aaron in Neuseeland #4: Ferien auf neuseeländische Art]]></title>
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            <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 15:30:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>High School in Neuseeland macht Spaß – die Ferien noch viel mehr! Aaron verbringt eine Woche auf den Fidschi-Inseln, lernt Auckland und seine Umgebung richtig kennen und entspannt sich im Ferienhaus mitten im Urwald.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Schule in Neuseeland macht Spaß – die Ferien noch viel mehr! Aaron nutzt bei seinem ,Schüleraustausch in Neuseeland, die freie Zeit, um möglichst viel zu erleben und zu erkunden. Er verbringt eine Woche im Urlaubsparadies seiner Träume – den Fidschi-Inseln. Auch mit seiner neuen Gastfamilie unternimmt Aaron viel, lernt Auckland und seine Umgebung richtig kennen und entspannt sich im Ferienhaus mitten im Urwald. Genau so sollten Ferien sein!</p><h2>Ferienstart</h2><p>Die Ferien waren für mich nicht nur sechs Wochen (wie in Deutschland), sondern fast drei Monate lang. Das lag daran, dass wir als International Students die Endjahres-Prüfungen nicht mitschreiben mussten, und darüber war ich mehr als froh. Nicht zuletzt wegen der Tatsache, dass am Ende dieser Prüfungszeit ein Trip zu den Fidschi-Inseln angeboten wurde. Für mich als Europäer war Fidschi immer nur Wunschdenken. »Ach, wäre es doch schön, sich bei himmelblauem Wasser, 35 Grad und nicht enden wollendem Sonnenschein am Strand auf Fidschi zu entspannen.« Doch da war ich nun – drei Stunden, einen Katzensprung vom Urlaubspardies meiner Träume entfernt. So war aus Wunschdenken auf einmal pure Realität geworden.</p><h2>Urlaubsparadies</h2><p>Als wir dann auf Fidschi ankamen, dachte jeder erst einmal das Gleiche: »Verdammt, ist das heiß!«. Das wurde dann aber ganz schnell zu: »Verdammt, ist das schön!«. Die Insel, auf der wir wohnten, hieß ,Treasure Island, und war etwa 20 km vom »Festland« (der größten Insel Viti Levu) entfernt. Wir fuhren also mit dem Boot los und nach 10 Minuten fing es an zu regnen. Na toll, da ist man schon mal auf Fidschi und dann regnet es. Allerdings sollte das (zum Glück) der letzte Regen sein, den wir für die nächste Woche zu Gesicht bekommen würden.</p><p></p><p>Als wir dann endlich ankamen, war der Schauer auch schon wieder vorbei: Sonnenschein und ein singendes und Gitarre spielendes Empfangskomitee erwarteten uns. Langsam begann ich zu verstehen, warum viele Leute – besonders in Neuseeland – sagen, dass Fidschianer die freundlichsten Menschen sind, die sie je getroffen haben. Jeder auf der kleinen Insel – die man in 15 Minuten locker umrunden konnte – stellte sich vor und wollte einfach ein bisschen plaudern. Ich habe mich gleich richtig wohl gefühlt.</p><p>Und unsere Hütten – ein Traum. Wir hatten ein Upgrade auf die luxuriösesten Hütten bekommen und direkt vor unserer Tür erwarteten uns Hängematten unter Palmen am Strand. Wir blieben insgesamt für 3 weitere Tage auf dieser Insel und es war einfach großartig.</p><h3>Fidschi Time</h3><p>Wir sind geschnorchelt, Jetski gefahren, haben uns am Strand gesonnt und uns im wirklich guten Inselrestaurant die Bäuche vollgeschlagen. Und das alles in »Fiji time«. Jeder, der einmal nach Fidschi kommen sollte, wird das sofort merken. Es heißt nicht mehr und nicht weniger als die totale Nichtexistenz von Zeit.</p><p></p><p>Wenn einer der Schnorchelführer zum Beispiel gesagt hat, es geht um zwei Uhr los, konnte das so gut wie alles bedeuten. Um zwei, um drei, vielleicht auch um vier Uhr. Für einen Deutschen erschließt sich dieses Konzept erst einmal nicht so richtig. Ich für meinen Teil habe es aber nach ein wenig Eingewöhnung einfach nur genossen. Genau so sollten Ferien sein.</p><h2>Kuata</h2><p>Nach drei Tagen fuhren wir zur nächsten Insel – ,Kuata,: ein wenig größer und nicht so luxuriös, jedoch nicht minder schön. Vor allem unter Wasser gab es einiges zu sehen. Ein Mädchen in unserer Gruppe machte dort gleich ihren Tauchschein (einen schöneren Ort dafür gibt es wohl kaum), aber das war mir dann doch ein wenig zu extrem. Ich war mit einem Tauchgang für Anfänger und Schnorcheln mit Haien voll und ganz zufrieden.</p><p></p><h3>Schnorcheln mit Haien</h3><p>Ersteres war toll. Surreal, aber dennoch toll. Es fühlte sich an wie Fliegen, nur war man 12 Meter unter Wasser und bekam die tollsten Sachen zu sehen. Kunterbunte Fische, Moränen, ja sogar Korallen, die ihre Farbe ändern.</p><p></p><p>Das Hai-Schnorcheln hat mich dann aber total umgehauen. Wir sind eine halbe Stunde (Fiji time) mit einem Boot raus aufs offene Meer gefahren. An einer unscheinbaren Stelle hielt das Boot dann an und wir sind alle mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen bewaffnet ins Meer gesprungen. Was sich dort auftat, war atemberaubend. Mitten in einem wunderschönen Riff schwammen diese Haie, drei Meter von uns entfernt. Natürlich waren es ungefährliche Riffhaie, aber trotzdem, wenn man so ein Ding direkt vor der Nase hat, interessiert einen das herzlich wenig. Nach zehn Minuten gab ich mir dann doch einen Ruck und tauchte zu einem der Haie hinunter. Ich hätte ihn anfassen können, so nah war ich (Habe ich natürlich nicht gemacht, man muss es ja nicht gleich übertreiben).</p><h2>Back in Auckland</h2><p>Nach vier weiteren wunderbaren Tagen mit Sonne, Meer und Strand machten wir uns schweren Herzens auf zurück nach Auckland. Normalerweise denkt man sich zu Hause angekommen: Ist auch wieder schön, zu Hause zu sein. Nicht aber wenn man gerade von den Fidschi-Inseln kommt. Jeder wollte zurück. Ausnahmslos. Deshalb: »Bucket list« Punkt Nr. 114: nach Fidschi zurückkehren.</p><h2>Neue Gastfamlie</h2><p>Den Rest meiner Ferien verbrachte ich dann größtenteils in Auckland, allerdings mit einer kleinen Änderung: einer neuen Gastfamilie. Kurz vor den Ferien eröffnete mir meine erste Gastfamilie, dass sie über die Ferien gerne ein wenig Zeit für sich selbst haben würden. Ich war natürlich ein bisschen geschockt, konnte es aber auch verstehen, da der Vater meiner Gastmutter unter Demenz leidet. Ich stand also vor der Frage, wohin ich gehen sollte. Meine Schule half mir dabei und wie der Zufall so will, hatte ich riesiges Glück.</p><p>Mein Nachbar in Deutschland arbeitete neun Jahre in Auckland. In so einer langen Zeit knüpft man natürlich ein paar Freundschaften. Als er letztes Jahr im August beruflich noch einmal nach Auckland kam, lud er mich zu einem Abendessen mit ein paar seiner Freunde ein. Es war ein super Abend, alle waren unglaublich nett, besonders Debbie und Brent, die Gastgeber des Dinners. Und als ich so überlegte, was ich nun machen soll, kam mir die Idee, dass vielleicht für ein paar Wochen bei Ihnen wohnen könnte. Sie sagten ja.</p><h3>Anniversary Weekend in Hokianga</h3><p>Ich lebte also für mehrere Wochen mit zwei der offenherzigsten und nettesten Menschen, die ich je getroffen habe. Auch wenn ich meine erste Gastfamilie mag; die Tatsache, dass sie mit mir nie irgendetwas richtiges unternommen haben, hat mich doch ein wenig enttäuscht. All das war mit Debbie und Brent anders. Sie unternahmen sehr viel mit mir.</p><p></p><p>An den Wochenenden ging ich mit Brent surfen und wandern, wir besuchten Kunstausstellungen, Theater und die Umgebung Aucklands (von der ich bis dahin leider nicht wirklich viel gesehen hatte, da ich Auckland nicht ohne meine Gastfamilie oder organisierter Tour verlassen durfte) und über das »Anniversary Weekend« (ein verlängertes Wochenende speziell für Auckland) fuhren wir weit in den Norden, nach Hokianga, wo meine neuen Gasteltern ein Ferienhaus besaßen.</p><p></p><p>Dieses Wochenende war wundervoll. Zwar war alles sehr einfach eingerichtet, doch das machte den Charme des Ganzen aus. Das Grundstück war riesig, mitten im neuseeländischen Urwald. Von Austern sammeln, über fischen bis hin zu nächtlichen Wanderungen quer durch den Urwald haben wir eigentlich alles gemacht. Nach diesem wunderbaren Wochenende ging es wieder zurück nach Auckland, die Ferien waren jetzt vorbei.</p><h2>Schon geht die Schule wieder los..</h2><p>Die letzten Monate meiner Reise verbringe ich jetzt also in der Schule, was aber keinesfalls etwas Schlechtes ist. Bei Fächern wie Outdoor Education (mit Abstand das beste Fach, in dem ich einige meiner besten Freunde gefunden habe) oder Theater kann ich mich wohl kaum beklagen. Außerdem unternimmt das International Department wieder ein paar Trips, auf die ich mich schon freue. Ich bin mal gespannt, was die letzten Monate (in denen es leider wieder etwas kälter wird) noch so bringen werden.</p><p>Euer Aaron</p><p>< Aarons vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Abenteuer im Outback]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/abenteuer-im-outback/</link>
            <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 09:34:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Für Miriam ging es 2016 ans andere der Welt nach Australien. Ihre schönsten Erinnerungen hat sie bei einer Reise durchs Outback gesammelt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Für Miriam ging es 2016 ans andere der Welt nach ,Australien,, wo sie fünf Monate in Sydney verbrachte. Ihre schönsten Erinnerungen hat sie aber fernab von der Großstadt gesammelt, nämlich bei einer Reise durchs australische Outback. Von diesem ganz besonderen Trip, giftigen Kröten und kampflustigen Kängurus erzählt Miriam in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Ich war nun schon seit einigen Wochen in Australien und hatte mich sehr gut in meine Gastfamilie in Sydney, die Schule und die Kultur eingelebt. Über die australische Partnerorgnisation SCCE erfuhr ich von 4-6-tägigen Reisen, die den Austauschschülern angeboten werden, beispielsweise zum Ayer’s Rock oder nach Queensland ans Great Barrier Reef. Eine Reise reizte mich besonders: Für 5 Nächte sollte es von Darwin aus mit einem Kleinbus durchs Northern Territory gehen, und jede Nacht wird in einem anderen Nationalpark gezeltet. Für mich stand außer Frage, dass ich mich sofort anmelden musste.</p><p>Früh am Morgen ging es mit dem Flugzeug los, von Sydney aus nach Darwin. Es war August, also noch recht kühl in Sydney (was die Australier eben »Winter« nennen), doch kaum öffneten sich nach der Landung die Flugzeugtüren, schlug einem das tropische Klima des australischen Nordens entgegen. Eine starke Umgewöhnung für uns 14 Austauschschüler, die wir alle eher im Süden Australiens lebten.</p><p>Das Gepäck auf den Anhänger geladen und alle in den Bus gestiegen, ging es auch schon los – ab in die australische Wüste. In dem Moment, wo meine Schuhe zum ersten Mal den heißen, roten Sand berührten, wusste ich, jetzt war ich wirklich in diesem Land angekommen. Genau das war der Grund gewesen, warum ich nach Australien gehen wollte – diese atemberaubende Natur, die man nirgendwo sonst in dieser Einzigartigkeit und gleichzeitig in seiner Artenvielfalt wiederfindet. Trotz der drückenden Hitze und der offensichtlichen Trockenheit um uns herum, wimmelte es bei genauerem Hinsehen nur so von Tieren, die perfekt an ihren Lebensraum angepasst sind. Riesige Termitenhügel türmen sich neben duftenden Eukalyptusbäumen, in denen die Koalas neben Galahs und Kakadus gemütlich vor sich hin dösen, während man in der Ferne eine Gruppe Kängurus beim Grasen beobachten kann. Der wunderschönste Moment war für mich, ein kleines Känguru-Baby zu sehen, das bei seiner Mama aus dem Beutel lugte und neugierig seine Umgebung beobachtete.</p><p>Am Abend gelangten wir an unseren ersten Schlafplatz und erlebten eine Überraschung: Auf dem gesamten Rasen, in den Eingängen zu den Sanitärhäusern und sogar in den Gebäuden saßen überall handtellergroße Kröten herum. Unser Guide warnte uns, dass es sich leider um eine invasive Art handelt, die vor langer Zeit einmal mit einem Handelsschiff nach Australien gebracht wurde und keine natürlichen Feinde in Australien besitzt. Für die meisten Tiere sind sie tödlich, tritt ein Mensch auf sie drauf, wird das Bein lediglich für einige Stunden gelähmt durch das Gift, das sie aus ihrem Nacken schießen. Zudem sollten wir nachts Vorsicht walten lassen bei jedem Geräusch, das wir außerhalb des Zeltes hören können. Häufig kämen streitende Känguru-Männchen auf eine Lichtung wie die unsere, um dort einen Machtkampf auszutragen, wo wir nicht dazwischengeraten sollten, wenn wir schläfrig auf der Suche nach der Toilette unser Zelt verlassen wollten. Etwas beunruhigt, aber auch aufgeregt gingen wir in die Zelte, um unsere erste Nacht im Outback zu verbringen – das Abenteuer hatte begonnen!</p><p>Die Tage im Outback vergingen wie im Flug mit einer Reisegruppe, die man sich besser nicht hätte wünschen können. Direkt von Anfang an verstanden wir uns sehr gut, und auf den teils längeren Fahrten zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder abends zum nächsten Campingplatz wurde viel geredet und gelacht. Tagsüber sprangen wir von Wasserfällen, beobachteten freilebende Krokodile, machten eine Bootstour über ein Billabong, kletterten auf Berge, um die uns umgebende Natur zu bewundern, probierten selbstgegrilltes Kängurufleisch und machten Bekanntschaft mit Einwohnern eines Aboriginal-Dorfes, die uns zeigten, wie man Körbe flechtet und das Didgeridoo spielt. Nachts wollten wir nach vielen Runden Uno und langen Stunden am Lagerfeuer am liebsten gar nicht erst schlafen gehen, so sehr genossen wir unsere gemeinsame Zeit, so viel Aufregendes gab es zu erleben und zu erzählen. Viel zu schnell vergingen die Tage, und schon bald mussten wir uns von unseren neu gewonnenen Freunden verabschieden.</p><p>Traurig, aber um einen großen Haufen toller Erinnerungen reicher, flog jeder von uns wieder zurück zu seiner Gastfamilie. Doch für mich sollte das Abenteuer noch nicht zu Ende sein. Wenige Wochen später traf ich eine der anderen in Sydney wieder, da sie ebenfalls dort in einer Gastfamilie untergebracht war. Zurück in Deutschland dauerte es nur zwei Monate, bis ich meine Koffer packte, um für einige Tage eine dänische Freundin bei sich zu Hause in Helsingor zu besuchen. Und vier Jahre später, nach dem Abitur, hatte ich das große Glück, wieder zurück nach Australien zu fliegen, wo ich nicht nur meine Gastfamilie, sondern auch meine Freunde von der High School und eine weitere Freundin von der Reise durchs Outback wiedersehen konnte. Auf dieser Reise, obwohl sie doch nur so kurz war, habe ich Freundschaften fürs Leben geschlossen!</p><p>Eure Miriam</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Alexandra in Neuseeland: Aufbruch in ein neues Leben]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/alexandra-in-neuseeland-aufbruch-in-ein-neues-leben/</link>
            <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 10:35:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>6 Monate: neue Schule, neue Eltern, Neuseeland. Alexandra hat sich getraut & ist im Sommer 2018 für ein halbes Jahr ans andere Ende der Welt gegangen</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>6 Monate Neuseeland. 6 Monate ein neues zu Hause. 6 Monate eine neue Schule. 6 Monate Abenteuer. Alexandra hat sich getraut und ist im Sommer 2018 für ein halbes Jahr auf eine ,High School in Neuseeland, gegangen. Wie es ihr in der Zeit ergangen ist, was sie erlebt hat und was sie rückblickend sagt, könnt ihr hier lesen:</p><p>Seit fast drei Monaten bin ich nun schon wieder in Deutschland; doch es kommt mir alles immer noch ein wenig fremd vor. Die wunderbare Zeit in Neuseeland ging viel zu schnell vorbei. Ich habe so viel erlebt, so viele tolle Menschen kennengelernt und so viel neues gelernt, dass ich einfach unfassbar dankbar bin, dass ich diesen ,Schüleraustausch, machen durfte. Es waren sechs atemberaubende Monate in einem so wunderbaren Land mit so herzlichen Menschen.</p><h2>Der Start ins Abenteuer</h2><p>Nachdem ich mich über ein halbes Jahr so auf Neuseeland gefreut hatte, ging es im Juli 2018 dann endlich los. Mit rund 60 anderen Steppies bin ich von Frankfurt aus Richtung Auckland gestartet und obwohl der Flug wirklich lang war, verging die Zeit total schnell. Wir waren alle aufgeregt: auf das was uns am anderen Ende der Welt erwarten würde, wie unsere Familien sind und ob wir schnell Anschluss finden würden?! Doch schon mit der Ankunft in Auckland und den drei Tagen Orientation waren zumindest die Freundschafts-Bedenken abgelegt: ich habe bereits hier tolle Menschen kennengelernt, die mich mit Sicherheit noch viele Jahre begleiten werden.</p><h2>Aufbruch in ein neues Leben</h2><p>Meine Gastfamilie
</p><p>Nach den Orientation Days in Auckland, in denen wir viel von der Stadt entdeckt und noch mehr über Land und Leute gelernt haben, ging es endlich in die Gastfamilie. Ich war super aufgeregt und auch überglücklich als ich endlich in Wellington aus dem Flugzeug gestiegen bin. Es war herrlich: Ich bin mit offenen Armen von meiner Gastfamilie empfangen worden und wir haben uns direkt richtig gut verstanden. Es war für meine drei kleinen Gastbrüder natürlich toll, dass sie neben meiner Süd-Koreanischen Gastschwester, nun auch noch eine Deutsche Austauschschülerin hatten. Es war klasse, denn nicht nur ich musste ihnen in den ersten Wochen alle möglichen Fragen über Deutschland beantworten, sondern sie konnten mir auch viele spannende Dinge über Neuseeland erzählen.</p><h2>Neuseeländische Schule</h2><p>Schnell kam der erste Schultag… schon wieder aufregend. Und da ich leider noch keine Schuluniform hatte, habe ich mich an diesem ersten Tag sehr unwohl gefühlt. Doch schon am zweiten Tag waren alle Sorgen vorbei. Mit Uniform ging es in den Unterricht und ich habe mich das erste Mal mit »Kiwis« unterhalten. In Fächern wie Fotografie, Textil-Design und Sport im schuleigenen Fitnessstudio, die für uns Deutsche eher exotisch sind, bin ich schnell mit den gastfreundlichen Neuseeländern ins Gespräch gekommen. Außerdem habe ich in der Hockey-Mannschaft der Schule gespielt und einige Turniere bestritten. Diese Mädels sind mir bei allen Trainings, Spielen und Treffen sehr ans Herz gewachsen.</p><p>Meine Hockey-Mannschaft</p><h2>Reisen durch das neuseeländische Outback</h2><p>Im September stand die erste Reise an. Die Südinsel-Tour mit dem Schulleiter als Busfahrer und den anderen Internationals aus allen möglichen Ländern. Ich habe jetzt Freunde aus der ganzen Welt, wie Italien, China und Japan. Wir sind bis nach Queenstown gefahren, wo ein Highlight auf mich wartete. Einer meiner größten Träume ging in Erfüllung: aus 4,5 km Höhe aus einem Flugzeug springen. Es war einfach unglaublich. Dieses Gefühl von Freiheit in der einzigartigen Landschaft von Neuseeland. Der Hammer und leider ging es viel zu schnell vorbei!
</p><p>Mein Fallschirmsprung: Traumerfüllung</p><p>Im Oktober ging es weiter mit einem Nordinsel-Road-Trip. Eine neuseeländische Freundin und ihre Tante haben mich mitgenommen und mir die traumhafte Nordinsel gezeigt. Wir hatten so viel Spaß und haben jeden Tag unseren nächsten Weg geplant. Wir haben alles von Vulkanen, Geysiren und heißen Schwefel-Quellen bis zu Wüsten und Küsten gesehen. Es war eine sehr aufregende Zeit, die ich gegen nichts in der Welt eintauschen möchte. Ein Highlight von diesem Trip war der Sonnenaufgang am East Cape Lighthouse. Wir mussten schon um 4 Uhr aus dem Bett aber es hat sich gelohnt. Ich habe einen der schönsten Sonnenaufgänge am östlichsten Punkt von Neuseeland gesehen. Es war einfach traumhaft.</p><p>Sonnenaufgang am East Cape Lighthouse</p><h2>Time to say Goodbye</h2><p>In den sechs Monaten sind mir meine Gastfamilie und Freunde unglaublich ans Herz gewachsen. Kurz vor meiner Abreise durfte ich aber noch ein typisch neuseeländisches Weihnachten miterleben. Auch Regen hindert die Kiwis nicht, ihren Grill anzuwerfen und eine Wasserschlacht im Garten zu machen. Es war echt aufregend Weihnachten mal nicht im kalten Deutschland zu verbringen.
Nachdem aber alle Geschenke im Koffer verstaut waren, hieß es Abschied nehmen: mein Rückflug nach Deutschland stand kurz bevor. Neben meiner Familie kamen auch meine besten Freunde mit zum Flughafen. Ich musste einfach weinen, weil ich mein neues Leben in »Down Under« nicht verlassen wollte…</p><p>Und jetzt bin ich wie gesagt wieder zurück und blicke nach wie vor mit strahlenden Augen zurück. Ich bin Stepin sehr dankbar, dass sie mich auf meinem Weg ins Ausland begleitet und so vieles möglich gemacht haben.</p><p>Daher mein Tipp an euch:, Nehmt alle Chancen die ihr bekommt, denn manche Dinge passieren nur ein mal! Und ein ,Schüleraustausch, gehört auf jeden Fall dazu.</p><p>Weitblick – über den Pazifik</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Alina in Kanada #1: Vom Fernweh getrieben]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/alinas-abenteuer-in-kanada-1/</link>
            <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 10:04:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Unsere Stipendiatin Alina berichtet von ihren spannenden Erlebnissen während ihrer High School-Zeit in Kanada.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<blockquote>Ich hatte schon immer oft Fernweh und wollte andere Kulturen und Länder kennen lernen.</blockquote><p>Daher schien ein ,Auslandsjahr in Kanada, genau das Richtige für mich zu sein und ich begann davon zu träumen, was wäre wenn. Doch dieser Traum ist nun Wirklichkeit geworden, da Stepin mir durch ein Vollstipendium ermöglicht hat, 3 Monate in Burnaby nahe Vancouver zu verbringen.</p><p>Nach der Bewerbung für das Stipendium, intensiver Vorbereitungszeit, Unmengen von Papierkram, Abschied von Freunden und Familie und 10 Stunden Flug ist es endlich so weit: ICH BIN IN KANADA! Am Flughafen in Frankfurt war ich gemischter Gefühle, einerseits die Trauer, Freunde und Familie für 3 Monate zu verlassen, andererseits aber natürlich auch die Vorfreude auf alles Neue, das auf mich zukommen wird.</p><p></p><p>Ich bin mit acht anderen Steppies geflogen, was ich wirklich gut fand, da man sich austauschen konnte. Selbst auf dem Flug konnte ich es immer noch nicht ganz begreifen, dass ich ein Vierteljahr bei den Menschen und in dem Land verbringe werde, in dem ich gleich ankommen werde. Am größten war die Nervosität kurz bevor ich in den Ankunftsbereich des Flughafens Vancouver kam. Wie sich herausstellte, war diese aber vollkommen unbegründet. Meine Gastmutter und Gastoma warteten da, umarmten mich sofort und wir machten auch gleich ein erstes Bild.</p><p>In der Parkgarage war ich erstmal total begeistert, weil es von da an in einem landestypischen Pick-Up nach Hause ging. Dort wurde ich von meinem Gastvater und den 3 Hunden herzlich begrüßt. Mein Zimmer ist geräumig und schön eingerichtet. Nach dem Auspacken aßen wir draußen Burger und dann holten wir meine italienische Gastschwester Livia vom Flughafen ab. Todmüde ging es erstmal ins Bett.</p><p>Am nächsten Morgen gab es ein Canadian Breakfast: Pancakes, Ahornsirup, Würstchen und Bacon, dazu Pfirsiche, es war himmlisch *_* Danach zeigte unsere Gastoma Rita uns ein bisschen von der Umgebung, die wirklich wunderschön ist! In meiner Wohngegend sieht fast jede Straße so aus, wie es in den Filmen immer gezeigt wird. Und dazu hat man noch die ganze Zeit die Coast Mountains als Hintergrundkulisse!</p><p>Anschließend sind wir auf einen nahegelegenen Berg gefahren, den Burnaby Mountain und die Aussicht war wunderschön: auf der einen Seite Vancouver Downtown und auf der anderen Meer, Berge und Buchten. Auch der Strand, an dem wir danach waren, war toll.</p><p>Am nächsten Tag fand die erste Orientation statt, wo wir nochmal mit allen bekannt gemacht wurden. Die nächsten zwei Tage waren frei, ich war mit neuen Freunden unterwegs und auf der PNE, so etwas wie eine riesige Kirmes. In den darauffolgenden Tagen haben wir im Rahmen der Orientation Ausflüge gemacht, in den Stanley Park und auf Grouse Mountain, das war wirklich beeindruckend.</p><p>Am folgenden Wochenende war ich wieder mit neuen Freunden und mit meiner Gastoma unterwegs, zum Beispiel Shoppen, Granville Island und die Art Gallery besuchen, in Downtown herumschlendern und ins Kino gehen. Heute sollte eigentlich der erste Schultag sein, die Lehrer in British Columbia sind aber immer noch am Streiken und so geht es jetzt erstmal mit dem Alternativprogramm der Orientation weiter.</p><p>Ich habe mich von Anfang an total wohl in meiner Familie gefühlt, doch jetzt fühle mich mittlerweile fast schon wie ein Familienmitglied. Ich hab viele neue Freunde gefunden und schon viel gesehen und erlebt. Ein unglaublich toller Start in die wahrscheinlich beste Zeit meines bisherigen Lebens!!</p><p>Eure Alina</p><p>Mehr Infos zum Programm, ,Zu Alinas nächstem Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Alina in Kanada #2: Herbst in Kanada]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/alinas-abenteuer-in-kanada-2/</link>
            <pubDate>Fri, 20 Oct 2023 13:25:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Alina berichtet von einem erlebnisreichen Herbst in ihrer Heimat auf Zeit: British Columbia.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Alina ist nun als High School-Stipendiatin schon einige Wochen im British Columbia. In ihrem ,ersten Bericht, hat sie ihre Orientation in Vancouver und die ersten Tage in ihrer Gastfamilie beschrieben. Heute haben wir von ihr ein Update aus Kanada bekommen: Sie schwärmt von ihren Erlebnissen in ihrer neuen Heimat auf Zeit, den ersten Schultagen auf ihrer ,Canadian High School, und ihren neu gefundenen Freunden. Viel Spaß beim Lesen!</p><blockquote>Schon wieder sind einige erlebnisreiche Wochen um!</blockquote><p>Wegen dem Lehrerstreik in ganz British Columbia waren die ersten 3 Wochen, die eigentlich Schule sein sollten, frei. Ihr seid jetzt bestimmt erst mal alle ganz neidisch auf mich, es hat mich selber überrascht, aber ich wollte unbedingt, dass die Schule anfängt, da ich ja „nur“ für 3 Monate bleiben werde und ich so viel wie möglich von Kanada und der Canadian High School erleben will.</p><p>Allerdings hat das nicht nur schlechte Seiten gehabt!! Ich habe so noch mehr Freundschaften mit meinen internationalen Freunden geschlossen (südamerikanische Jungs sind echte gentlemen ;D) und Zeit mit ihnen verbracht, zum Beispiel beim Feiern des mexikanischen Unabhängigkeitstages. Auch mit dem Orientation Programm haben wir noch viele Trips gemacht. Das Wetter war phänomenal, bis Anfang Oktober ungefähr 26°C und Sonne, das heißt viel Strand, Canyons und Outdoor Activities.</p><p>Zum Beispiel bin ich mit meiner Gastmutter und meiner Gastschwester nach Squamish zur Sea To Sky Gondola, es war unglaublich!! Erst mal die Aussicht auf den Fjord die Berge und dann noch ein Hike den Berg hoch, der definitiv anstrengend war und zwar nicht auf einem Wanderpfand, sondern über Stock und Stein, aber das war‘s wert, die Aussicht war atemberaubend!!</p><p></p><p>Dann kam eines Morgens die Nachricht, dass Lehrer und Regierung sich endlich geeinigt haben, wir hatten einen Englischtest und haben auch die Kurse gewählt (unser Schulmaskottchen, ein Pferd war auch da :D). Also die Schule hier ist ganz anders!! An meiner Schule ist es so, dass man 8 Fächer hat, auf zwei Tage verteilt, also man hat einen Day 1 mit vier Fächern und einen Day 2 mit nochmal 4, die sich immer abwechseln. Als „Spaß“ Fächer habe ich Drama und Foods. Auch das Lehrer-Schüler-Verhältnis ist anders, es ist mehr freundschaftlich, das gefällt mir richtig gut.</p><p>Jeder hat gesagt, die kanadischen Schüler sind total offen für Internationals und das stimmt auch. Also ich musste schon auf sie zugehen, mich vorstellen und ins Gespräch kommen, aber sie sind alle super nett und ich habe nach 3 Wochen Schule jetzt schon einige Freunde gefunden, die mir echt ans Herz gewachsen sind. Meine Schule ist ziemlich klein, 700 Schüler, und daher kennt jeder jeden und ich fühle mich total wohl!</p><p></p><p>Die Menschen hier sind genauso nett, freundlich und höflich, wie es erzählt wird!! Im Bus macht jeder für alte Leute Platz und sagt „Thank you“ zum Busfahrer, wenn er aussteigt, jeder ist einfach total hilfsbereit und freundlich, ach wie ich das liebe! :D Und Vancouver ist einfach die beste Stadt der Welt!! So wunderschön mit den Bergen und dem Meer, Stanley Park, Gastown, die Menschen und Geschäfte, ich kann gar nicht aufhören zu schwärmen! :D</p><p>Ich hab auch schon mein erstes Ice Hockey Spiel gesehen, Burnaby gegen Coquitlam. Wir haben zwar verloren, aber Ice Hockey hat’s mir jetzt angetan! Mein erstes Poutine hatte ich auch schon, das ist ein kanadisches Gericht, Pommes mit Bratensauce und Käse, jaa es ist extrem ungesund, aber auch extrem lecker!</p><p>Mein Gastbruder ist 21 und wohnt nicht mehr bei uns, aber mit ihm verstehe ich mich total gut. Generell bin ich überglücklich mit meiner Gastfamilie und fühl mich pudelwohl. Wir machen Lagerfeuer mit S’mores, gehen mit den Hunden wandern, hören Schlager (meine Gastoma mag Andrea Berg und DJ Ötzi ;D) und es fühlt sich wie eine echte Familie an. Natürlich vermisse ich auch meine Familie und Freunde, aber ich habe viel unternommen und so eine tolle Gastfamilie und Freunde! Ich freue mich auch auf Zuhause, aber ich liebe auch mein Leben hier!</p><p></p><p>Der Herbst ist angekommen, meine Lieblingsjahreszeit, und die Straßenränder sind mit leuchtend bunten Bäumen geschmückt. Bald ist ja auch Halloween und da das hier ziemlich groß gefeiert wird ist jetzt schon jeder und alles in Halloweenstimmung. Morgen, am 13. Oktober, ist Thanksgiving, wir haben aber schon heute unser Turkey Dinner mit Pumpkin Pie und der ganzen Familie gehabt, es war ein unglaublich schöner Abend!</p><p>Liebe Grüße aus Kanada!
,Eure Alina</p><p>< Zu Alinas vorherigem Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Zu Alinas nächstem Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Alina in Kanada #3: Endspurt in Kanada!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/alinas-abenteuer-in-kanada-3/</link>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 16:12:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Unsere High School-Stipendiatin Alina berichtet über ihre letzten Wochen in Kanada, ihrer Heimat auf Zeit.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Stipendiatin Alina ist schon fast am Ende ihrer High School-Zeit in British Columbia angelangt. In ihrem ,letzten Bericht, schwärmt sie von ihren Erlebnissen in ihrer neuen Heimat auf Zeit, den ersten Schultagen auf ihrer Canadian High School und ihren neu gefundenen Freunden. Heute berichtet sie auf der Weltneugier von Halloween, ihrem Geburtstag und ihrer allerletzten Woche in Kanada.</p><blockquote>Heute ist meine letzte Woche hier in Kanada angebrochen.</blockquote><p>In Kanada wird Halloween ziemlich groß gefeiert und zwar nicht nur die Kinder, sondern in allen Altersstufen. In der Schule war erst mal fast jeder verkleidet und es gab einen Laufsteg, auf dem man sich präsentieren und einen Preis gewinnen konnte. Manche Kostüme waren sehr aufwendig und kreativ. Abends war ich bei Freunden auf einer Party und wir haben uns ein riesiges Feuerwerk angeguckt.</p><p>Ich bin Anfang November 15 geworden und es war einer meiner schönsten Geburtstage. Zuerst bin ich mittags mit Freunden und meiner Gastschwester Eislaufen gegangen. Wir waren alle ein bisschen aus der Übung und sahen nicht so elegant aus, aber es hat Spaß gemacht ;-). Das Eislaufen ist jetzt so etwas wie eine Tradition an jedem Sonntag geworden.</p><p>Abends sind meine Gastfamilie und ich noch in ein deutsches Restaurant gegangen. Es gab größtenteils Würstchen und Schnitzel, aber das Essen war ziemlich gut!! Dann habe ich Zuhause einen Kuchen mit „Happy Birthday Alina“, Ahornblättern und Geschenke bekommen – ein wirklich toller Tag! Meine Freunde sind mir so ans Herz gewachsen, sowohl die Internationalen als auch die Kanadier. Meine Schule ist ziemlich klein, daher sind die meisten Leute in meiner Stufe miteinander befreundet und ich habe jetzt eine große „Gang“, in der ich richtig gute Freunde gefunden habe.</p><p>Macht euch keinen Stress mit dem Freunde finden. Geht auf die Leute zu und seid einfach locker. Und so blöd es sich auch anhört, seid ihr selbst. Seit ich hier bin, habe ich nicht wirklich darüber nachgedacht, was andere von mir denken könnten und es hat geklappt: Ich habe viele Freunde gefunden, die mich so mögen, wie ich bin, auch wenn ich manchmal eben verrückt bin! ;-)</p><p>In der Schule habe ich keine Probleme und komme mit dem Stoff gut klar, in manchen Fächern sind wir mit dem Stoff in Deutschland einfach weiter. Ich finde es total toll, dass ich hier die Fächer ausprobieren kann, die es in meiner Schule Zuhause nicht gibt, so wie Foods und Drama. Aber auch Social Studies ist total interessant für mich, weil ich da neue Sachen über Kanada lerne, also zum Beispiel über die Landschaft und Geschichte.</p><p>Am 11. November war Remembrance Day, das heißt man gedenkt den gefallenen und aktiven Soldaten in der Army. Am Tag davor hatten wir daher ein Remembrance Day Assembly, bei dem sich die ganze Schule in der Sporthalle versammelt hat. Es wurde getanzt und gesungen und Gedichte wurden vorgelesen. Es war richtig schön und ergreifend irgendwie. Am 11.11. um 11 Uhr (was für mich ein bisschen lustig war, weil da die Karnevals-Session anfängt) gab es dann überall 2 Schweigeminuten.</p><p>Im Oktober war ich mit den Internationals für 4 Tage in den Rockies und es war einfach unglaublich!! Diese gigantischen Felsmassen und die Flüsse und Seen – es war einfach unbeschreiblich schön. Wir hatten auch schon Schnee da oben. Es würde mich total reizen, auch mal einige Zeit in einem abgelegenen Dörfchen in der Rockies zu leben. Nachdem wir in Jasper waren, gab es Stau, weil eine riesige Herde von Hirschen ganz gemütlich neben dem Highway gegrast hat!! Am letzten Abend haben wir dann ein Lagerfeuer gemacht und es war echt schön, noch mal mit seinen ganzen internationalen Freunden zusammen zu kommen.</p><p>Ich liebe Vancouver, die Stadt ist einfach so wunderbar, die Lage ist perfekt – Wasser und Berge um einen herum. Gastown, Cananda Place, Granville Island, Harbour Centre, Stanley Park!! Ich liebe es am Wochenende nach downtown zu gehen und egal wie oft man da war, man findet immer etwas Neues.</p><p>Eishockey ist so mein neuer Lieblingssport geworden (nur zum Zugucken natürlich, weil mir das Talent fehlt ;-D). Ich war bei einem Giants-Game und auch wenn wir gegen die Victoria Royals verloren haben, habe ich das Spiel so genossen. Aber heiliger Bimbam, da geht‘s manchmal ab! Die Spieler sind definitiv nicht aus Zucker!</p><p>Ich war gestern im Lighthouse Park und falls ihr je die Möglichkeit bekommt, geht da hin!! In West Vancouver an der Küste, es geht ziemlich steil hoch teilweise, am View Point ist es atemberaubend schön – mit Buchten und Felsen und einem Leuchtturm natürlich, wie der Name schon sagt. Am Freitag machen meine Freunde eine Abschieds-Party für mich und ich freue mich echt darauf, aber ich bin auch so traurig, weil das eben Abschied bedeutet. :-(</p><p>Auch wenn ich gerne noch länger bleiben würde, bin ich so froh, diese Möglichkeit bekommen zu haben. Ich habe faszinierende Orte gesehen und fühle mich selbstbewusster. Ich hab ein unglaublich tolles Land und seine unglaublich tollen Bewohner kennengelernt und meine zweite Familie gefunden. Sowohl die Internationals als auch meine kanadischen Freunde werde ich alle sehr vermissen, weil sie mir so ans Herz gewachsen sind. Dafür bin ich unglaublich dankbar. Noch einmal liebe Grüße aus Kanada!!</p><p>Eure Alina</p><p>< Zu Alinas vorherigem Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Zu Alinas nächstem Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Alina in Kanada #4: Good bye Canada, Hello Germany!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/alinas-abenteuer-in-kanada-4/</link>
            <pubDate>Thu, 21 Mar 2024 11:30:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Die High School-Zeit unserer Stipendiatin Alina ist vorbei. Heute berichtet sie von ihren letzten Tagen in Kanada und ihrer Rückkehr.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wir heißen unsere High School-Stipendiatin Alina herzlich willkommen zurück. Ihr ,Schüleraustausch in Kanada, ist vorbei und sie ist wieder in ihrem „kleinen Kuhdorf“ in Deutschland. Heute berichtet sie von ihren letzten Tagen in ihrer „Heimat auf Zeit“ und der Rückkehr in ihr altes Leben.</p><blockquote>Da ich an Weihnachten schon zurück in Deutschland war, haben meine Gastfamilie und ich an meinem vorletzten Tag schon ein „Vor-Weihnachten“ gefeiert. Mit Schnitzel, Baumschmücken, Geschenken und Lebkuchenhaus-Bauen – das war ein richtig schöner Abschied!</blockquote><h2>Wow, das war’s also schon</h2><p>Denke ich mir dann am Tag vor meinem Abflug. Meine Freunde haben für mich eine Abschiedsfeier gemacht, die zugleich das Schönste und Traurigste in meiner ganzen Zeit in Kanada war. Alle haben Essen mitgebracht und jeder hat was auf meine Kanada-Flagge geschrieben (mein absolutes Lieblings-Erinnerungsstück). Wir hatten eine tolle Zeit und abends haben wir uns noch (ganz romantisch) den Sonnenuntergang angeschaut. Als es dann wirklich ans Abschied nehmen ging, wurde mir das Herz ganz schwer. Die Menschen, die man in den letzten drei Monaten so sehr ins Herz geschlossen hatte, ein letztes Mal zu umarmen, war wirklich hart und es gab viele Tränen.</p><p>Später war ich noch bei meinen beiden besten Freundinnen und wir sind nochmal zu all unseren Lieblingsplätzen gegangen und ratet mal, was passiert ist? Es hat angefangen zu schneien!! Nach Wochen von, naja, typischem Vancouver Wetter halt, hat es tatsächlich an meinem letzten Abend noch geschneit und ich konnte meine Zeit mit einer Schneeballschlacht abschließen. Trotz des traurigen Anlasses war es ein toller Tag!</p><p>Am Flughafen musste ich mich dann letztendlich von meiner Gastmama, -oma, -schwester und drei meiner Freundinnen verabschieden, die mit zum Flughafen gekommen waren. Am liebsten hätte ich sie alle gar nicht losgelassen, weil die Gewissheit da war, dass man diese Menschen, die einem so viel bedeuten, erst mal für einige und auch ungewiss lange Zeit nicht wiedersehen wird. Wir werden aber alle in Kontakt bleiben und ich werde mich so bald wie möglich wieder in den Flieger nach Kanada setzen.</p><h2>Jetzt ist’s offiziell</h2><p>Meine Zeit in ,Kanada, ist vorbei, denke ich im Flieger. Wie auch auf dem Hinflug tut vom langen Sitzen wieder der Allerwerteste weh, aber mit netter Begleitung geht alles und außerdem wuchs natürlich auch mit jedem Kilometer die Vorfreude. Es ist so ungewohnt, dass uns auf einmal jeder auf Deutsch anspricht…</p><p>Als ich dann endlich ins Foyer gekommen bin und meine Familie und beste Freundin nach so langer Zeit wieder in die Arme schließen konnte, war ich unglaublich glücklich. Da merkte ich, wie sehr ich sie vermisst hatte und wie froh ich war, diese ganzen Menschen in meinem Leben zu haben! Das Ganze wurde perfekt, als dann nachmittags auch noch meine Freunde gekommen sind.</p><h2>Zurück im Alltag</h2><p>Es war echt schön, wieder alles Vertraute und die Freunde zu sehen. Obwohl ich in den ersten paar Tagen noch mit meinem Jetlag zu kämpfen hatte, bin ich direkt wieder in die Schule gegangen, wo mich auch alle total herzlich begrüßt haben. Jeder hat sich köstlich über mein „denglisch“ amüsiert, wenn mir mal wieder das deutsche Wort nicht eingefallen ist ;-) Da mir drei Monate Schulstoff fehlen, ist es etwas schwierig, wieder den Anschluss zu finden, aber mit ein paar Freunden, die dir beim Nachholen helfen, ist auch das machbar.</p><p>Trotz allem war es eine krasse Umstellung: vom doch eher urbanen Burnaby zurück in mein kleines Kuhdorf, die andere Kultur und die ganzen andere Leute um mich herum… Ich muss zugeben, dass ich mein Leben in Vancouver, das so anders ist, als mein Leben hier, oft vermisse und wünschte, noch länger hätte bleiben zu können.</p><p>Doch ich schreibe noch sehr viel mit meinen Freuden aus Kanada und aus anderen Ländern, und skype regelmäßig, was immer total lustig und schön ist. Nach der Schule will ich auf jeden Fall zurück und noch mehr von diesem wunderschönen Land erkunden! Im Sommer werde ich für den Geburtstag von meiner Gastschwester Livia nach Italien fahren und dort auch andere Freunde wiedersehen. Darauf freue ich mich jetzt schon unglaublich!</p><p>In meinen drei Monaten in Kanada, die so schnell verflogenen sind, habe ich mehr unvergessliche Momente mit so tollen Leuten erlebt, als ich mir je hätte erträumen können. Es war die beste Zeit meines Lebens! Dafür, dass ich die Möglichkeit für diese einmalige Erfahrung bekommen habe, reicht meine Dankbarkeit an ,Stepin, von hier bis zum Mond und wieder zurück!</p><p>DANKE, STEPIN!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Alinas Reise ans schönste Ende der Welt]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/alinas-reise-ans-schoenste-ende-der-welt/</link>
            <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 10:03:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Jeder zukünftige Austauschschüler steht vor der Frage »Auslandsjahr, auf jeden Fall, aber WOHIN?«. Mich hat Neuseeland direkt in den Bann gezogen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Jeder zukünftige Austauschschüler steht erst einmal vor der großen Frage »Auslandsjahr, auf jeden Fall, aber WOHIN?«. Mich hat ,Neuseeland, direkt in den Bann gezogen. Gletscher direkt neben Regenwäldern, diese nicht weit weg vom Meer, außerdem grüne Hügellandschaften und kilometerlange Sandstrände. Die Landschaft ist so abwechslungsreich!</p><h2>Wohin? Natürlich nach Neuseeland!</h2><p>Doch nicht nur die Landschaft, sondern auch die Menschen und der »Kiwi-way-of-life« haben mich interessiert. Neuseeländer sind vor allem für ihre offene, tolerante und freundliche Art bekannt. Daher ist Neuseeland auch ein Zentrum vieler Nationen. Toleranz ist mir extrem wichtig und das Miteinander wollte ich unbedingt kennen lernen! Außerdem haben Neuseeländer ihren ganz eigenen Lifestyle und ihre Art zu leben unterscheidet sich von dem Leben von klassischen Austauschländern und dem in Deutschland. Neuseeland ist einfach speziell und wunderschön und es ist meine zweite Heimat geworden. Meine Erwartungen wurden zu 100% erfüllt und ich kann es jedem nur empfehlen, einmal dorthin zu reisen!</p><h2>Vorbereitung: Mit viel Vorfreude</h2><p>Es gab eine ganze Menge zu organisieren und meine Familie und ich hatten unzählige Checklisten. Jedoch hatten wir uns für die Planung relativ viel Zeit genommen. Schon ein Jahr vor der Abreise standen Land, Region, Stadt und Schule fest. So hatten wir noch 12 Monate für die Feinplanung. Stepin hat uns hierbei bestens unterstützt. Ich habe auch an allen Vorbereitungstreffen und Seminaren teilgenommen. Das und unsere Planung haben mir nochmals Sicherheit gegeben. Meine Abschiedsparty war der emotionale Abschluss der Vorbereitungen. Dann hieß es nur noch packen und warten bis es endlich los geht.</p><h2>Abreise: Der große Tag</h2><p>Je näher der Abflug rückte, desto schneller verflog die Zeit. Trotzdem war die Vorstellung, an einem Tag ins Flugzeug zu steigen und zwei Tage später auf der anderen Seite der Welt auszusteigen und ein neues Leben zu beginnen, ein Leben, in dem man niemanden kennt, so verrückt und schien mir bis dahin unvorstellbar. Selbst beim Abschied von meiner Familie und meinen Freuden fühlte es sich nicht an wie ein Abschied für lange Zeit. Meine Abenteuerlust und Freude waren so groß, dass der Abschiedsschmerz in diesem Moment wenig Platz hatte. Bei den Worten »ready to takeoff« wurde mir das erste Mal so richtig bewusst, was hier eigentlich gerade passiert.</p><h2>Orientation in Auckland</h2><p>Nach unserer Ankunft in Neuseeland bin ich mit den anderen Neuseeland-Steppies erst einmal in eine Unterkunft gebracht worden. Wir waren alle todmüde und kaputt von der langen Reise und wurden nur noch bis zum Abend wachgehalten, um den Jetlag so klein wie möglich zu halten. Wir haben die zwei Tage genutzt um erstmal richtig anzukommen. Wir haben Auckland erkundet, mit den »Claassens« (Stepin-Betreuern) über unsere bevorstehende Zeit gesprochen, die Kultur schon einmal etwas kennengelernt und uns ausgetauscht. Es war ein richtig schöner Anfang des Auslandsjahres.</p><h2>Gastfamilie und Freunde: Besser ging‘s nicht</h2><p>Während meiner Zeit in Neuseeland habe ich unglaublich viele Erfahrungen gemacht. Ich habe am anderen Ende der Welt eine zweite Familie gefunden, die ich hoffentlich irgendwann noch einmal besuchen kann und jetzt schon sehr vermisse. Meine Gastfamilie war für mich perfekt. Ich hatte eine gleichaltrige Gastschwester, die ebenfalls meine Schule besuchte und dazu noch zwei weitere, ältere Gastschwestern, die aber nicht mehr bei uns lebten. Meine Gasteltern hätten besser nicht sein können. Herzlich, liebevoll und humorvoll und ich wurde als weiteres Familienmitglied sofort aufgenommen! Wir sind gemeinsam gereist (u.a. nach Australien) und haben sehr viel zusammen unternommen. Ich werde nie das allabendliche Diner vergessen, wo wir buchstäblich über Gott und die Welt geredet und gelacht haben. Oder wenn wir gemeinsam Rugby geschaut haben: Dad als Fan der »Südafrikaner«, Mom als Fan der »All Blacks« (Neuseeland) beim Public Viewing – und ich mittendrinn. Und ich habe nicht nur die Kultur der Kiwis, sondern durch meine zahlreichen neuen Freundschaften aus aller Welt, auch viele andere Kulturen kennengelernt.</p><h2>Auckland: Meine neue Heimat auf Zeit</h2><p>Ich habe auf der Nordinsel in einem Vorort von Auckland gelebt. Nach Downtown waren es ca. 25 Minuten, zur Schule ungefähr 20. Was soll ich sagen? Die Stadt gehört zu Recht zu den drei lebenswertesten Städten der Welt und ist wunderschön. Unser Haus lag direkt am Meer und die Umgebung erinnerte mich an eine amerikanische Kleinstadt. Man sagt Neuseeland ja nach, dass es alle vier Jahreszeiten an einem Tag gibt und ich sage euch: Das stimmt! An manchen Tagen stürmte und regnete es heftig und am gleichen Tag schien zwei Stunden später die Sonne und es war herrlich warm. Im Sommer ist es einfach nur traumhaft schön mit all den Palmen und natürlich dem Meer. Überhaupt ist man in Neuseeland immer ganz nah an wunderschöner Natur. Ich bin sehr viel rumgereist und das kann ich auch nur jedem empfehlen. So hat mir ein Road-Trip auf die Südinsel nochmal ein ganz anderes Bild von Neuseeland gezeigt, da sie sich deutlich von der Nordinsel unterscheidet.</p><h2>Schule: Ganz anders, muss man erlebt haben</h2><p>Hier in Deutschland besuche ich die Oberstufe eines städtischen Gymnasiums. In Auckland war ich auf dem Botany Downs Secondary Collage (BDSC). Ich kann in wenigen Worten gar nicht beschreiben, wie unterschiedlich die Schulsysteme und das Schulleben sind. Der erste und optisch deutlichste Unterschied ist, dass alle Schüler Schuluniform tragen müssen. Das ist am Anfang tatsächlich etwas »komisch«, aber man gewöhnt sich extrem schnell daran und erkennt die Vorteile. Die Lehrer sind viel persönlicher und die Ausstattung ist deutlich moderner als an meiner deutschen Schule. Alles ist besser organisiert und es gibt sogar ein »International Office«, in dem sich die Mitarbeiter ausschließlich um die Fragen und Probleme der Internationals aus aller Welt kümmern. Dort kann man immer hingehen, wenn es etwas abzusprechen oder zu organisieren gibt. Das Schulleben ist viel intensiver und man verbringt auch mehr Zeit miteinander, z.B. beim Sport oder bei Wettkämpfen. Es ist ein bisschen »high-school-like«. Ich hatte die Fächer Math, Englisch, Science, Outdoor Education (ein MUSS), Arts und Food and Hospitality. Mit meinem Ouddoor Education-Kurs habe ich sehr viel unternommen. Wir waren mehrere Tage segeln, mehrmals Mountainbike fahren, wandern, zelten und haben viele coole Dinge erlebt.</p><h2>Sprache und Entwicklung: Ein Sprung nach vorne</h2><p>Mein Auslandjahr hat mir nicht nur viele Abenteuer gebracht, sondern hat mich sprachlich auch enorm weitergebracht. Mittlerweile spreche ich frei, ohne drüber nachzudenken und komplett hemmungslos Englisch. Mit der Zeit und unter den neuen Umständen lernt man sich ebenfalls selbst viel besser kennen. Man sieht viele Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Man lernt selbständiger durchs Leben zu gehen, sich zu organisieren und zu planen. Kurzgefasst: Ich bin selbstbewusster geworden und spreche nahezu fließend Englisch. Außerdem habe ich nun in mehreren Ländern Kontakte, da ich nicht nur mit den Kiwis, sondern auch mit den anderen Internationals Ausflüge unternommen habe.</p><h2>Highlights in Neuseeland: Zu viele um alles aufzuzählen</h2><p>Das Auslandshalbjahr ist eigentlich TÄGLICH von großen und kleinen Highlights geprägt. In der Familie lachen und sich als Mitglied fühlen, die Südinsel zu bereisen, Mountainbiken, Rafting, Segeln im Pazifik auf einer echten Rennyacht, Auckland vom Skytower aus betrachten, aus dem Helikopter den blauen Gletscher zu sehen, einen Ski-Trip machen, ein Kurztrip mit der Familie nach Australien (Sydney und Melbourne), ein Bungy-Sprung, die Rugby-WM, all das sind nur klitzekleine Ausschnitte.</p><p>Eins meiner Highlights war mein Fallschirmsprung aus 4.000m Höhe. Über die grüne Landschaft zu fliegen, im Augenwinkel das türkisblaue Wasser und weit und breit fast unberührte Natur. Weiße Strände und am Horizont die Alpen. Einfach ein unglaubliches Erlebnis!</p><p>Überhaupt habe ich die meisten Highlights genau dann erlebt, wenn es für mich etwas Neues war und ich mich vorher überwinden musste »Ja« zu sagen. Also mein Tipp, bei allem »Ja« sagen, sich auf Neues einlassen und sich überraschen lassen!</p><h2>Fazit: Es könnte morgen wieder losgehen</h2><p>Rückblickend kann ich sagen, dass mein Aufenthalt in Neuseeland die schönste Zeit meines bisherigen Lebens war und ich alles genau so nochmal machen würde. Ich habe so viele neue Erfahrungen gesammelt, viel gesehen und hatte fünf aufregende Monate in Neuseeland. Ich habe tolle Freunde aus der ganzen Welt kennengelernt. »It’s not better, it’s not worse, it’s just different and new.« – das ist wahrscheinlich die beste und kürzeste Zusammenfassung meines Auslandsaufenthaltes. Wenn du die Chance hast, all dies selbst zu erleben, dann nutze sie! Mache das Beste aus deinem Exchange Year und genieße es in vollen Zügen, denn die Zeit im Ausland ist limitiert.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Amelie in England: 5 Sterne für mein Austauschjahr]]></title>
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            <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 11:50:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Und so hat sich Amelie für 10 Monate nach Northampton verabschiedet.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Und so hat sich Amelie für 10 Monate nach Northampton verabschiedet und ein aufregendes, lustiges und vor allem reiseintensives ,Austauschjahr in England, erlebt. Den wahren Grund ihrer Länderwahl erfahrt ihr übrigens auch…</p><h2>Warum eigentlich England?</h2><p>Schon seit meiner ersten Englischstunde war ich fasziniert von der englischen Sprache und Kultur, deshalb stand für mich bei der Bewerbung für mein Auslandsjahr von Anfang an fest, dass ich nach England wollte. Wohin genau, das war mir eigentlich egal. Hauptsache England!!!</p><h2>Meine Gastfamilie</h2><p>Bereits im April wurde dann eine Gastfamilie für mich gefunden. Meine Gastmutter und mein Gastvater waren beide Kinder jamaikanischer Einwanderer und, genau wie meine 17-jährige Gastschwester, richtig offen, laut und witzig. (Ihre Katze eher nicht so, die habe ich nicht oft zu Gesicht bekommen.) Schon beim ersten Skype-Gespräch verstanden wir uns super, was ziemlich hilfreich war. Die Gastfamilie ist natürlich ein riesiger, wichtiger Teil des Auslandsjahres, und zu wissen, dass man sich mit ihnen wahrscheinlich gut verstehen wird, nimmt einem ziemlich viel Angst. Klar war ich trotzdem aufgeregt, als ich dann wirklich im Flieger saß, aber ein großer Teil davon war einfach nur Vorfreude.</p><h2>»Welcome home«</h2><p>
Obwohl mein Flug mit eineinhalb Stunden Verspätung in Birmingham ankam, empfing meine Gastfamilie mich mit stürmischen Umarmungen und redete ohne Punkt und Komma. Eine peinliche Stille entstand während der 10 Monate, die ich bei ihnen lebte, kein einziges Mal. Von Anfang an merkte ich, wie wichtig es ihnen war, dass ich mich bei ihnen wohlfühle. So begrüßten sie mich in ihrem Haus in Northampton mit »Welcome to your home« und versicherten mir, ich könne mir alles Mögliche aus dem Kühlschrank nehmen. Wir verstanden uns sofort, sie unterstützten mich immer und ich konnte mit allen meinen Fragen zu ihnen kommen.</p><p>Das war sehr hilfreich, da die ersten paar Wochen an einer neuen Schule doch echt stressig und anstrengend sind. Auch wenn es natürlich ein bisschen dauert, richtige Freundschaften zu schließen, fand ich, aufgrund der freundlichen und offenen Art der Engländer, schnell Anschluss. Meine Angst, auf andere zuzugehen, verflog super schnell und irgendwer konnte mir immer zeigen, wo mein nächstes Klassenzimmer war oder wo es Essen gab.</p><h2>Mein Alltag</h2><p>Schnell ist mein »neues« Leben in Northampton zum Alltag geworden. Obwohl die Schule erst um 8:45 Uhr begann, musste ich dennoch relativ früh aufstehen: der Weg mit dem Bus zur Schule war echt lang. Da meine Freunde aber alle den gleichen Bus nahmen war das meistens sehr lustig.</p><h3>Meine Schule</h3><p>In der ,Sixth Form,, die ich dort besuchte, mussten wir keine Schuluniform tragen, es gab allerdings einen Dresscode. Außerdem belegten wir dort nur drei Fächer, weshalb wir super viele Freistunden hat. Das war natürlich klasse um Hausaufgaben zu erledigen oder lernen zu können. Für mich als Austauschschülerin war es außerdem praktisch, schon in der Schule so viel Zeit mit meinen Freunden verbringen zu können.</p><p>An meiner Schule war es auch problemlos möglich, zu Beginn des Jahres noch den Kurs zu wechseln. Wenn einem ein Fach wirklich nicht gefällt, sollte man keine Angst davor haben, wenn möglich ein anderes zu belegen, um mehr von seinem Jahr zu haben.
Der Unterricht war vor allem in den Fremdsprachen entspannt, weil die Kurse nur sehr klein waren – in Spanisch haben wir zum Beispiel regelmäßig Tee getrunken.Meine Freizeit</p><p>Die Schule war immer um 15 Uhr vorbei, aufgrund der langen Heimfahrt verbrachte ich den Nachmittag dann meistens zuhause mit meiner Gastfamilie oder ging mit Freunden in die Stadt. An meiner Schule waren wir immer drei bis fünf Austauschschüler. Mit den anderen verstand ich mich sehr gut, und wir machten oft zusammen Tagesausflüge in andere Städte, wie zum Beispiel nach Nottingham, Liverpool oder Oxford.</p><p>Außerdem sind wir ziemlich oft nach Birmingham und natürlich nach London gefahren, weil man dort so viel erleben kann. Wir waren auf dem deutschen Weihnachtsmarkt und haben eine lang ersehnte Bratwurst gegessen, waren in einer Schokoladenfabrik, in einem Musical und natürlich haben wir uns auch ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut.</p><p>Als einen großen Vorteil am Auslandsjahr in England (und vor allem in den Midlands) empfand ich, dass ich sehr viel vom Land sehen konnte, da man überall recht schnell hinkommt.</p><h2>Meine Highlights</h2><p>Meine persönlichen Highlights waren definitiv die von der Partnerorganisation veranstalteten Reisen nach Schottland und Irland. Ich würde jedem Austauschschüler empfehlen, auf solche Trips mitzufahren, da man viel erlebt, neue Freunde findet und sich mit anderen Austauschschülern aus der ganzen Welt unterhalten kann.</p><p>Vor allem die einwöchige Schottlandreise war toll. Ich wusste nichts über Edinburgh und als ich beim Sonnenuntergang aus dem Bahnhof gekommen und zur Jugendherberge gelaufen bin, war ich von der Stadt komplett überwältigt. Wir waren dort in einigen Museen und sind an Halloween abends auf eine »Ghost Tour« durch die Stadt gegangen, die trotz des Regens sehr viel Spaß gemacht hat. Wir hatten aber auch viel Freizeit und sind dann im Anschluss weiter durch Schottland gefahren – zum Beispiel nach Inverness und durch die Highlands. Es war eine unglaublich tolle Reise an dich ich noch lange zurückdenken werde.</p><p>Der Dublin Trip war kürzer und von Irland haben wir deshalb nicht so viel gesehen wie von Schottland, aber auch das war definitiv ein Highlight. Zum einen habe ich meine Freunde aus Schottland wiedergesehen, zum anderen haben wir aber dann auch hier super viel unternommen. Von einer Stadtführung bis hin zu kurzen Tagesreisen in kleinere umliegende Ort: es war von allem etwas dabei.</p><h2>Mein Fazit: 5 Sterne</h2><p>Natürlich war mein Jahr nicht perfekt; es gab wie überall Höhen und Tiefen. Und meine letzte Woche in England war aufgrund der ganzen Abschiede besonders schwer. Aber zurückerinnern werde ich mich immer an die vielen guten Momente. Wie in der Schule der kaputte Feueralarm an einem Tag vier Mal losging, wie wir stundenlang im Supermarkt getanzt haben, unsere Ausflüge in andere Städte, wie eine meiner Freundinnen im Bus einen riesigen aufblasbaren Kaktus neben sich sitzen hatte oder wie ich mit meiner Gastmutter den ganzen Nachmittag lang Friends geschaut habe.</p><p>Ein Auslandsjahr ist vor allem in den ersten und den letzten Wochen zwar mit Stress verbunden, ich würde es aber jederzeit wieder machen und weiterempfehlen, denn es ist es absolut wert.</p><p>Eure Amelie</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Angekommen in Kanada]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/angekommen-in-kanada/</link>
            <pubDate>Mon, 11 Dec 2023 09:38:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Samira hatte ihren Koffer schon halb gepackt, da gab es doch noch ein kleines Problem, das ihre Reise leicht nach hinten verschoben hat.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere ,Kanada-Stipendiatin, Samira hatte ihren Koffer schon halb gepackt, da gab es doch noch ein kleines Problem, das ihre Reise leicht nach hinten verschoben hat – auch damit muss man in einem Auslandsjahr in der neuen Normalität leider manchmal rechnen. Wie ihre Reise dann verlaufen ist und was sie in ihrem ,Auslandsjahr in Kanada, bisher erlebt hat, das erzählt Samira in ihrem Bericht.</p><p>Meine Ausreise war für Anfang September geplant. Meine Packliste war geschrieben und schon ein paar Sachen zurechtgelegt. Ich hatte ein Gastgeschenk besorgt, eine kleine Abschiedsfeier zelebriert und war voller Vorfreude und gespannt auf das, was mich erwarten würde. Dann am Freitag, eine Woche und zwei Tage vor meiner Ausreise, rief meine Schwester an. Sie hatte einen positiven Schnelltest. In den nächsten Tagen war ich sehr angespannt. Am Sonntag hatte ich dann selbst einen positiven Test und dachte, ich sei somit rechtzeitig aus der Quarantäne, um mein Abenteuer wie geplant zu beginnen.</p><p>Am Tag darauf haben wir dann aber die Nachricht bekommen, dass die kanadischen Einreisebestimmungen es nicht zulassen, das Land zu betreten, wenn man zehn Tage vorher Corona hatte. Für mich bedeutete das, dass ich meinen Flug um vier Tage verschieben musste. Ich musste also allein und nicht in einer Gruppe fliegen und würde den Schulstart in Kanada verpassen.</p><p>Am Donnerstag konnte ich dann endlich fliegen. Der Abschied von meiner Familie war nicht leicht, aber ich denke, das ist vollkommen normal. Meine Mama hat mich dann zum Flughafen gebracht, wo wir nochmal viel Zeit zusammen hatten, bis ich durch die Security gehen musste. Der Flug war sehr gut. Ich hatte einen Direktflug, was mir viel Anspannung genommen hat, da ich nicht umsteigen musste. Ich konnte am Fenster sitzen und so verging die Zeit wie im Flug.</p><p>In Halifax angekommen, dauerte es gut zwei Stunden, bis ich durch alle Kontrollen durch war und mein »Study Permit« bekam. Ich wurde von meiner Gastfamilie sehr herzlich in Empfang genommen und dann sind wir erstmal zu Subway essen gegangen. Bis wir dann zu Hause waren, war es in deutscher Zeit schon drei Uhr nachts. Ich habe noch die wichtigsten Sachen gezeigt bekommen, bevor ich dann ins Bett gegangen bin.</p><p>Am nächsten Morgen ging es für mich dann direkt in die Schule. Ich musste super viel organisieren, weil ich später gestartet bin und so schon einiges verpasst hatte. Meine Fächer konnte ich leider nicht selber wählen, weil ich dafür zu spät angekommen war. Ich habe jetzt Biologie, Philosophie, Sport und Kunst. Es sind nicht meine Traumfächer, aber das ist in Ordnung. Meine Lehrer sind sehr nett und haben mir geholfen, schnell Anschluss zu finden.</p><p>Nach der Schule sind wir dann direkt einkaufen gefahren. Als wir abends zu Hause ankamen, war ich sehr erschöpft und froh, dass ich dann erstmal ein Wochenende hatte. So konnte ich in meiner Familie ankommen und ein bisschen Stoff für die Schule nachholen, da ich in der kommenden Woche direkt zwei Tests schreiben musste. In der Schule habe ich viele nette Menschen kennengelernt. Dabei knüpfe ich vor allem Kontakte zu den anderen International Students. Ich denke, das ist einfacher, da wir alle in einer ähnlichen Situation sind und alle Freunde suchen. So habe ich Menschen verstreut über den ganzen Globus kennengelernt. Leider ist es für mich schwer, mich mit anderen Schülern zu treffen, da ich eine Stunde von der Schule entfernt in einem kleinen Dorf mit rund 15 Häusern lebe. Dafür ist das Meer nur fünf Minuten zu Fuß von unserem Haus entfernt und die Umgebung hier wunderschön. Außerdem wohnt ca. zehn Minuten mit dem Auto von uns entfernt eine andere Gastfamilie mit drei Mädchen, mit denen wir uns treffen können.</p><p>Letzte Woche konnte ich schon einiges unternehmen, so hatten wir zum Beispiel ein Picknick mit allen International Students und ihren Gastfamilien, ich war mit meiner Gastschwester und einer Freundin in dem Städtchen bummeln, in dem unsere Schule ist. Ich war im Meer schwimmen und habe einen »Donair« probiert, ein typisches Essen in Nova Scotia. Am Donnerstag haben wir mit allen International Students, die in diesem Jahr neu angefangen haben, einen Ausflug gemacht. Wir waren Bogenschießen, Klettern und haben ein Lagerfeuer gemacht. Mit meiner Gastfamilie war ich auf einem Festival, mit Pferderennen, Riesenrad und Achterbahnen. Ich habe auch schon ein typisches Familienessen von meiner deutschen Familie für meine Gastfamilie gekocht.</p><p>Nächste Woche werde ich mir das Bogenschießen an unserer Schule anschauen, weil ich mir vorstellen kann, dort einem Club beizutreten. Mit dem Englisch tue ich mich noch ein bisschen schwer, aber ich bin sicher, dass das mit der Zeit besser wird.</p><p>Eure Samira</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Auslandsaufenthalt und Beziehung – Kann das klappen?]]></title>
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            <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 13:37:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Eine Fernbeziehung kann schwer sein, aber durch das Befolgen kleiner Regeln kann sie ein Paar noch enger zusammenbringen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Artikel soll es darum gehen, wie du bei einem Auslandsaufenthalt, sei es ein Schüleraustausch oder ein Auslandspraktikum, mit einer Fernbeziehung und der räumlichen Trennung vom Partner umgehen kannst und wie die Beziehung eine solche Hürde überwinden kann. Denn ob es nur für einige Wochen ist oder sogar für ein ganzes Jahr, den Partner zurück zu lassen fällt immer schwer, aber trägt auch dazu bei, die Beziehung noch enger zusammen zu schweißen.</p><h2>Kontakt halten – gute Kommunikation ist wichtig</h2><p>Ganz besonders wichtig ist es bei einer Fernbeziehung, regelmäßig mit dem Partner Kontakt zu haben und ihn über das Leben und den Alltag im Ausland auf dem Laufenden zu halten. Da zu viele Anrufe und SMS ein großes Loch in den Reisegeldbeutel reißen können, sind Skype, E-Mails oder Whatsapp gute Hilfsmittel um mit dem Partner zu kommunizieren. Und auch ein »altmodischer« Brief ist eine schöne Möglichkeit, in Kontakt zu bleiben. Wie auch immer du es handhabst, es ist wichtig, den Partner mit in sein Leben im Ausland einzubeziehen. Es kann sonst schnell passieren, dass der »Zuhausegebliebene« sich außen vor gelassen fühlt.</p><h2>Besuche – rechtzeitig planen und relaxt angehen</h2><p>Bei einem längeren Auslandsaufenthalt, wie es oft bei einem ,Schüleraustausch, der Fall ist, gibt es gute Möglichkeiten, einen Besuch des Partners einzuplanen. Dabei solltest du bedenken, dass ein Flug, vor allem in sehr weit entfernte Länder wie Australien, günstiger ist, je früher du buchst. Außerdem solltest du natürlich sicher gehen, dass du frei hast, wenn dein Partner dich besuchen kommt.</p><p>Dazu empfiehlt es sich bei einem früh genug mit der Gastfamilie zu sprechen und abzuklären, ob sie auch mit dem Besuch einverstanden sind. Bei einem kürzeren Aufenthalt hat es mehr Sinn den Besuch auf den Anfang oder das Ende des Aufenthalts zu legen. Während dein Partner vor Ort ist, solltest du darauf achten, die gemeinsame Zeit nicht mit zu vielen Aktivitäten und Unternehmungen vollzustopfen. Besser ist es, das Ganze locker anzugehen und sich auch Zeit für Zweisamkeit zu lassen.</p><h2>Vorteile bei einer Fernbeziehung</h2><p>Gibt es die überhaupt? Solange du die Situation nicht ändern kannst, solltest du natürlich das Beste daraus machen. Denn für die Zeit des Auslandsaufenthaltes hast du die Gelegenheit, dich mal ganz auf dich selbst zu konzentrieren. Hobbys nachgehen oder sich ein neues zulegen, neue Freundschaften schließen – kurzum, du hast die Chance dich selbst besser kennenzulernen.</p><p>Außerdem kann diese extreme Situation die Beziehung auch stärken. Wenn die Beziehung erst einmal einen längeren Auslandsaufenthalt gemeistert hat, kann einen nichts mehr so schnell auseinanderbringen. Den Traum vom Auslandsaufenthalt musst du also nicht aufgeben, weil du in einer Beziehung bist. Veränderung kann eine Beziehung nicht nur beleben, sondern auch stärken. Es hilft auf jeden Fall dir bewusst zu machen, dass die räumliche Trennung nur für einen begrenzten Zeitraum ist. Es spricht also nichts dagegen, dass du trotz einer Beziehung den Schritt wagst und ins Ausland gehst.</p><p>Wenn sich beide Partner über die Gefahren einer Fernbeziehung bewusst sind und Grundvoraussetzungen wie Treue und Vertrauen mitbringen, steht einer schönen Zeit im Ausland nichts mehr im Wege. Sollte es dennoch zu einer Trennung kommen oder du deinen Partner vermissen, ist es gerade im Ausland sehr schwer mit jemanden darüber reden zu können. Hier hilft zum Beispiel der Kontakt zu Familie und Freunden via Skype in der Heimat.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Carolines Auslandsjahr in England]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/carolines-auslandsjahr-in-england/</link>
            <pubDate>Mon, 16 Oct 2023 14:20:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Höflichkeit, Tee und Regenwetter? Englands Stereotypen konnte ich während meines Auslandsjahres hautnah miterleben. Eins vorab: fast alle sind wahr!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Höflichkeit, Tee und Regenwetter? Englands Stereotypen konnte ich während meines ,Auslandsjahres in England, hautnah miterleben. Und eins vorab: fast alle sind wahr! Ich bin Caroline und habe für zehn Monate, zusammen mit meiner italienischen Gastschwester, in einer Gastfamilie in Hastings gelebt. Mein Gastvater, meine Gastmutter und deren beiden Kinder haben mit uns in einem Haus mit Garten gewohnt und uns schon in den ersten paar Tagen die schöne Gegend gezeigt. Der kurze Weg zum Strand war dabei erst einmal das größte Highlight.</p><h2>College – mal eine etwas andere Schule</h2><p>Auch wenn es komisch klingen mag, aber das beste in dieser Zeit war mein Collegeaufenthalt. Vom ersten Tag an wurden ich und die anderen Internationals herzlich aufgenommen und das Verhältnis zu den Lehrern war von Anfang an freundlich und viel persönlicher als in Deutschland. Man kann es sich kaum vorstellen, aber wir durften sie sogar duzen. Das führte zu einer tollen Unterrichtsatmosphäre und die Gespräche zwischen Lehrer und Schüler waren ungezwungen, aber respektvoll. Sie nahmen außerdem immer Rücksicht auf mich, wenn ich nicht gleich zu antworten wusste oder einen Augenblick überlegen musste.</p><p>Das, was es zu einem so großen Highlight machte, war allerdings die Fächerauswahl. Diese fiel bei mir auf Kriminologie, Schauspiel und Gesundheits-und Sozialfürsorge. Fächer, die mir so viel Spaß und Freude bereitet haben, dass ich ungelogen jeden Tag gerne zum College gegangen bin. Trotzdem darf man die Arbeit, die hinter all den Fächern auf einem College stecken, nicht unterschätzen. Dort werden die Schüler sehr erwachsen behandelt und nicht selten musste ich zehnseitige Aufsätze schreiben. Anfangs eine Herausforderung, von der ihr euch allerdings nicht abschrecken lassen solltet. Man kann sie problemlos meistern und zieht im Nachhinein den größten Vorteil daraus.</p><h2>Freunde und Freizeit</h2><p>Wie großartig waren die Freitage, an denen wir uns routinemäßig in unserer Stammpizzeria »Rustico« zusammengesetzt haben und in unserer großen Freundesgruppe, größtenteils bestehend aus Italienern und Slowaken, über unsere Erfahrungen geplaudert haben. Natürlich waren auch unsere einheimischen Freunde herzlich willkommen, die uns jederzeit hilfsbereit zur Seite standen, wenn wir mal wieder nicht auf ein bestimmtes Wort gekommen sind. Das war wirklich immer sehr lustig.</p><p>Nach einem gemeinsamen schulischen Ausflug ins Jump-House, lernten sich die Austauschschüler der unterschiedlichsten Länder am ersten Schultag kennen und so ging das Freundschaft schließen ganz schnell. Im Unterricht mit den Einheimischen lernte man sich auch sofort besser kennen und auch diese wurden schnell ins Herz geschlossen. Der beliebte Smalltalk der Engländer war dafür ausschlaggebend ;) In meinem Schauspielunterricht waren alle Leute sehr offen und so fühlte ich mich während dieser Stunden am wohlsten. Zusammen auf einer Bühne zu stehen schweißt zusammen, auch wenn ich anfangs sehr aufgeregt war. »Eine andere Sprache, viele neue Menschen« dachte ich mir, aber dass meine Nervosität völlig unbegründet war, lernte ich schnell.</p><h2>English to go</h2><p>Natürlich habe ich mich vor meinem Auslandsjahr viel mit dem Zielland beschäftigt und dort sind mir gleich die Stereotypen Englands ins Auge gefallen. Bestätigen kann ich die meisten davon. Überall behandeln einen die Menschen mit Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Wärme. Im Supermarkt ist es dann schon manchmal komisch, wenn du dich gefühlte tausend Mal beim Verkäufer bedankst und dieser es dir nach tut, aber auch daran gewöhnte ich mich schnell und es zeugt doch von einem guten Miteinander. Dass jeder »Danke« bzw »Cheers« nach dem Aussteigen aus dem Bus sagt, hat mir außerdem ganz wunderbar gefallen.</p><p>Mit dem Englischsprechen hatte ich wenig Probleme. Selbstverständlich habe ich anfangs viele Sprechfehler gemacht, aber das gehört nun mal dazu! Wer sich traut, einfach loszureden, der wird seine Fortschritte schnell bemerken. Ab dem siebten Monat habe ich dann angefangen, in Englisch zu denken und zu träumen. Das hat mich zu diesem Zeitpunkt ziemlich begeistert. :D</p><h2>Traut euch!</h2><p>Es lässt sich nicht anders sagen: England war eine großartige Erfahrung für mich. Mein Jahr war geprägt von tollen Ausflügen mit meinen Freunden (lasst euch das »Warner Bros. Studio – The Making of Harry Potter« auf keinen Fall entgehen), einer fantastischen Schulzeit und meiner eigenen Entwicklung. Dazu gehörte nicht nur die Sprache, sondern auch ein deutlich gesteigertes Selbstbewusstsein und bessere Selbstständigkeit. Anderen Menschen begegne ich viel offener und mein Interesse für andere Länder hat sich nochmals erhöht. Natürlich gehören auch Tiefpunkte zu solch einem Jahr dazu, etwas, was einem vor dem Auslandsjahr nicht immer bewusst ist. Wichtig ist, dass diese mich stärkten und ich jetzt weiß, dass ich mit jeder neuen Erfahrung etwas fürs Leben mitnehme.</p><p>Traut euch, diesen Schritt zu gehen! Denn jedes Mal, wenn ich über diese Zeit spreche, wird mir bewusst, was für eine große Bereicherung es für mein Leben war und ich diese niemals missen möchte.</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Howdy y’all and welcome to the Midwest]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/christinas-fuenf-monate-in-illinois/</link>
            <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 13:27:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Seit ich denken kann, wollte ich eine amerikanische High School besuchen. Dieser Kindheitstraum konnte durch Stepin verwirklicht werden.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hey, mein Name ist Christina und seit ich denken kann, wollte ich schon immer einmal eine amerikanische High School besuchen. Dieser Kindheitstraum konnte durch Stepin verwirklicht werden. Ich habe mich bei der Organisation beworben, woraufhin ein großer Bewerbungsprozess folgte, der mir aber total Spaß gemacht hat, da alles so aufregend war und jeder Rundbrief ein weiterer Schritt zu meinem ,Auslandsjahr in den USA, war. Im Juli hatte ich dann meine Gastfamilie und im August ging es auch schon los.</p><h2>Orientation im traumhaften New York</h2><p>Ich habe die optionalen »Orientation Days« mitgemacht, was eine der besten Entscheidungen war. Man wurde mit Austauschschülern, die genau dasselbe wie man selbst durchleben, noch einmal gut auf das Leben in einem neuen Land vorbereitet. Gleichzeitig hat man unvergessliche Momente am Time Square, Central Park, der Freiheitsstatue und vielem mehr verbracht und neue Freundschaften in der ganzen Welt geknüpft.</p><h2>Meine Gastfamilie</h2><p>Ich habe in einer kleinen Stadt namens Mulberry Grove in Illinois gelebt, was im Mittleren Westen der USA liegt und ich hätte mir wirklich keinen besseren Ort vorstellen können, um diese fünf Monate meines Lebens zu verbringen. Ich habe eine ganz neue Seite der USA kennengelernt und das »Country Life« am eigenen Leib erfahren. Das fand ich super, da es eine Seite der USA ist, die man als Tourist selten sieht!</p><p>Ich habe einmal die Gastfamilie wechseln müssen, was aber wirklich total gut ging. Stepin und die Partnerorganisation unterstützen euch so gut. Was ich euch mitgeben kann ist, dass es keine Schandtat ist die Familie zu wechseln. Manchmal passt es einfach nicht und die Organisation steht dabei hinter euch. Man sollte jedoch auch nicht bei jeder kleinen Unstimmigkeit sofort wechseln, viel kann auch durch ein Gespräch geklärt werden.</p><p>Ich konnte nach meinem Wechsel sogar noch in derselben Stadt und Schule bleiben. Meine endgültige Gastfamilie bestand aus meiner Hostmom und Hostdad, der auch mein Volleyballcoach war, einem jüngeren Gastbruder und vier Gastschwestern, von denen eine auch eine Austauschschülerin aus Frankreich war. Ich liebe meine Gastfamilie, als wäre sie meine eigene und habe sie auch nach meinem Auslandsjahr noch besucht. Wir haben immer noch viel Kontakt und ich bin bei ihnen immer willkommen.</p><h2>Meine High School</h2><p>Ich besuchte die kleine Mulberry Grove High School. Am Anfang war ich wegen der Größe etwas enttäuscht, doch im Endeffekt war es genau deshalb perfekt! Ich konnte sehr schnell Freunde finden, auf die ich mich auch jetzt noch verlassen kann. Außerdem hatte ich die Möglichkeit im Volleyballteam mitspielen zu können und ich konnte meinen Traum erfüllen: ein Cheerleader zu sein.</p><p>Beim Volleyball hatten wir jeden Tag nach der Schule Training. Obwohl ich den Sport vorher nie gespielt habe, haben mich alle in meinem Team sehr unterstützt und mich motiviert, sodass ich immer besser wurde. Als die Volleyball-Saison vorbei war, ging dann die Cheer-Saison los. Da es an meiner Schule kein Football gab, haben wir nur für die Basketballspiele gecheert. Das mit dem Football war aber kein Problem, meine Freunde haben mich immer zu Footballspielen von einer anderen Schule mitgenommen. »Cheer Practice« hatten wir dann oftmals vor der Schule, was für mich als Morgenmuffel zwar anstrengend war, sich trotzdem aber auf jeden Fall gelohnt hat. Bei den Mannschaften habe ich auch nochmal gute Freundschaften knüpfen können. Der Schulunterricht an sich hat mir Spaß gemacht und man kommt mit der Sprache auch schnell hinterher; es hat vielleicht ein, zwei Tage gedauert sich daran zu gewöhnen.</p><h2>Meine Highlights</h2><p>Meine schönsten Momente waren keine großen Ausflüge in andere Staaten, sondern die simplen Augenblicke, die mich glücklicher als je zuvor gemacht haben. Zum einen habe ich die Basketballturniere geliebt, ich habe es geliebt Cheerleader zu sein, unser Schulteam beim Spielen zu sehen und einfach die Atmosphäre zu genießen.</p><p>Ein weiterer Lieblingsmoment war Homecoming. Da unsere Schule es mit Basketball verbunden hat statt Football war Homecoming bei uns erst im Dezember, aber deshalb umso besser! Meine Schule hat eine alte Tradition, bei der die Leute, die »on court« gewählt werden (aus jedem Jahrgang 2 Mädchen und 2 Jungs und von den Seniors jeweils 6) einen Walzer tanzen und die Mädchen riesen »Prinzessinenkleider« anziehen dürfen. Ich wurde dafür von meinem Jahrgang gewählt und so wurde Homecoming für mich unvergesslich.</p><h2>Was ich euch mitgeben will</h2><p>Seid offen! Jeder Staat und jede Schule, auch wenn sie anfangs nicht euer Wunschort waren, sind auf ihre Art einzigartig und besonders. Alles hat seine Vor- und Nachteile, betrachtet nur das Positive und geht offen an die Sache ran! Es gibt kein ideales Auslandsjahr – jeder Staat, Schule und Familie sind auf ihre Art perfekt. Euer Auslandsjahr wird so gut, wie ihr es macht! Erwartet nicht, dass eure Gastfamilie mit euch durch das halbe Land reist, oft sind es die kleinen Dinge und Momente, die das Auslandsjahr perfekt machen! Mich persönlich hat das Auslandsjahr positiv verändert: ich bin viel selbständiger, selbstbewusster und habe mich selbst gefunden. Ich kann Jedem raten den Schritt zu gehen – es ist es wert!</p><p>Eure Christina</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Das Abenteuer beginnt]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/das-abenteuer-beginnt/</link>
            <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 08:08:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Kaum zu glauben, aber Stipendiatin Carolin ist nun schon zwei Monate in den USA. Sie erzählt, wie sie die ersten Tage an ihrer High School erlebt hat.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Kaum zu glauben, aber unsere Stipendiatin Carolin ist nun schon fast zwei Monate in den ,USA,. Wie die Reise ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten verlaufen ist und wie sie die ersten Tage an ihrer High School erlebt hat, das erzählt sie uns in ihrem Bericht.</p><p>Sein Leben in Deutschland in einen einzigen Koffer zu packen, war doch schwieriger als gedacht. Ich musste trotz sparsamer Vorplanung noch jede Menge daheim lassen. Für einen wärmeren Sommer und einen sehr kalten Winter zu packen, Herausforderung pur. Doch als dann das Thema Koffer auch abgehakt war, ging es an die nächste Herausforderung: der Abschied. Am Anfang war alles noch okay, doch als es dann an die letzte Umarmung ging, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten.</p><p>Mitte August war es dann so weit. Die Koffer standen fertig gepackt im Flur und es konnte losgehen. Meine Eltern haben mich bis zum Flughafen begleitet, wo uns eine Mitarbeiterin von Stepin in Empfang genommen hat. Zu dem Zeitpunkt konnte ich es dann gar nicht mehr abwarten, endlich in den Flieger zu steigen. Es kamen immer mehr und mehr Austauschschüler hinzu, die mit mir zum ersten Ziel unseres Austausches fliegen würden: New York City.</p><p>Doch mit der Zeit kam auch der Abschied immer näher. Auch wenn ich meinen Traum nun in weniger als 24 Stunden leben würde, ist mir der Abschied doch vergleichsweise schwergefallen. Doch die Traurigkeit wurde dann doch schnell wieder in Vorfreude umgewandelt, denn nach den ganzen Sicherheitskontrollen und einer Wartezeit am Gate ging’s dann in den Flieger.</p><h3>New York Orientation Days</h3><p>Nach einem langen Flug sind wir dann endlich angekommen. Das Gefühl war unbeschreiblich. Als wir aus dem Flughafen rausgelaufen sind und in den Bus zum Hotel eingestiegen sind, konnten wir einen Teil von Manhattan sehen.</p><p>Im Hotel angekommen, wurden wir auf unsere Zimmer aufgeteilt, ich war mit drei anderen Deutschen auf einem Zimmer. Beim Abendessen saß ich dann aber mit Austauschschülern aus Brasilien, Spanien, Italien und der Tschechischen Republik zusammen. Nach dem Abendessen waren dann auch alle so müde, dass wir direkt ins Bett gegangen sind.</p><p>In den nächsten drei Tagen in New York haben wir dann sehr viel gesehen. Am ersten Tag hatten wir als erstes ein kleines Seminar und danach sind wir nach Manhattan gefahren. Als erstes hatten wir ein bisschen Freizeit, wo wir uns in der näheren Umgebung etwas zu essen holen konnten. Danach haben wir eine New York City Tour bekommen, wo wir die berühmtesten Sehenswürdigkeiten New Yorks zu sehen bekamen. Am Ende des Tages gab’s dann Abendessen im Hard Rock Café am Times Square. Am zweiten Tag hatten wir dann erst Interviews und dann ging es wieder ab nach Manhattan. Diesmal sind wir in einen anderen Teil von Manhattan gefahren, und dann hatten wir wieder Freizeit. Danach sind wir dann mit dem Boot zur Freiheitsstatue gefahren und hatten dabei einen guten Blick auf Manhattan. Zum Abendessen ging es dann wieder zum Times Square. Das war der letzte Tag hier und ich habe mich in drei Tagen in diese Stadt verliebt.</p><p>Als ich an dem Abend schlafen gegangen bin, wusste ich, dass es morgen zu meiner Gastfamilie gehen würde. Ich war voller Vorfreude, aber auch nervös.</p><h3>Der große Tag</h3><p>Heute war es so weit. Mit ein paar weiteren Austauschschülern ging es zum Flughafen, damit wir zu unseren Gastfamilien aufbrechen konnten. Insgesamt ging der Flug zwei Stunden. Am Zielflughafen angekommen, wurde ich von meinen Gasteltern (36) und meiner kleinen Gastschwester (8), die mir ein Willkommensschild gebastelt hatte, in Empfang genommen. Anschließend sind wir dann in der Stadt noch was essen gegangen und dann nach Hause gefahren, auf der ganzen Autofahrt haben wir geredet, die meiste Zeit über Sachen, die mich erwarten werden, was sie von mir erwarten und auch, was ich erwarte. Ich und mein Gastvater haben dann direkt noch die neue Sim-Karte installiert und dann bin ich auch ins Bett gegangen, weil ich super müde war.</p><p>Die ersten Tage hier waren ziemlich entspannt. Meine Gastmutter und ich haben viel Zeit am See mit ihren Eltern verbracht, da diese ein Haus am See haben, wo wir auch mit dem Boot rausgefahren sind und das warme Wetter genossen haben. Außerdem waren meine Gastmutter und ich einkaufen in einem »kleinen« Supermarkt. Ich meinte direkt zu ihr, dass unsere Supermärkte da zweimal reinpassen würde. Die Auswahl an Produkten in den Supermärkten hier ist einfach überwältigend, du bekommst hier von Lebensmitteln bis Fahrräder alles in einem Laden.</p><h3>Endlich ein Warrior</h3><p>Am dritten Tag ging es dann das erste Mal für mich in die Schule. Meine Schule würde ich als eher klein bezeichnen, mit 660 Schülern, trotzdem hat sie einen sehr amerikanischen Vibe und wirklich alle sind so unfassbar nett. Am ersten Schultag habe ich dann auch meinen Stundenplan gewählt. Dieses Trimester habe ich Three-Dimensional Art, English, US History, Strength and Conditioning (da macht man Sport in einem Fitness Studio) und Biology. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme, weil ich öfters vergessen habe, »Assignments« abzugeben, weil ich das Konzept nicht so verstanden habe.</p><p>Aber mittlerweile komme ich super klar und habe auch in allen Klassen ein A. Wenn ihr etwas nicht versteht oder Probleme habt, wendet euch einfach an eure Lehrer oder Klassenkameraden, die sind alle sehr hilfsbereit und verständnisvoll. Ich persönlich finde Schule hier sehr anders, weil Lehrer und Schüler einfach wie Freunde sind und manchmal einfach so über ihre Freizeit miteinander reden, was ich am Anfang sehr komisch fand, aber auch sehr schön.</p><p>In meiner zweiten Woche Schule bin ich dann auch ins Volleyball-Team gegangen, wodurch ich jetzt immer von acht Uhr morgens bis sechs Uhr abends in der Schule bin. Es macht mir wirklich sehr viel Spaß und ich kann es nur weiterempfehlen. Ich habe auch schon ein paar Freunde gefunden, was den Alltag so viel einfacher und spaßiger macht. Aber macht euch beim Thema Freunde bitte überhaupt keinen Stress. An meiner Schule kennen die sich alle schon ewig, deswegen ist es manchmal etwas schwer. Aber lasst euch davon nicht einschüchtern, seid einfach offen und geht auf Leute zu, die meisten sagen nicht nein zu einem Treffen oder wenn ihr euch dazusetzen wollt. Ein weiterer Tipp ist, Kurse zu wählen, die etwas »freier« gestaltet sind, etwas mit Kunst oder Sport zum Beispiel. Und tretet einem Club bei, da kommt man sehr schnell mit Leuten ins Gespräch und so habe ich auch meine jetzigen Freunde gefunden.</p><p>Mein erstes »Football Game« war zwar mega cool, aber dennoch war ich ein bisschen enttäuscht. Es war einfach nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber dennoch hatte ich sehr viel Spaß. Eine Freundin hat mir jetzt auch die Regeln erklärt und die anderen Football-Spiele waren auch viel besser. Es ist trotzdem immer eine Erfahrung, dorthin zu gehen und auch eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen.</p><p>Mittlerweile läuft das mit dem Englischsprechen auch ziemlich gut. Am Anfang musste ich etwas öfter nachfragen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich etwas richtig verstanden habe oder ich ein paar Wörter nicht wusste. Da war aber auch niemand genervt, sondern freundlich und hilfsbereit. Ich kann auch schon eine Verbesserung sehen, da es mir viel einfacher fällt, einfach drauflos zu sprechen.</p><h3>Homecoming</h3><p>In meiner dritten Schulwoche war dann auch schon »Homecoming Week«. Und ich glaube, das ist bis jetzt meine Lieblingserinnerung. Wir hatten eine »Spirit Week« zu dem Motto Jahrhunderte. Dann hatten wir noch »Powerpuff« und »Powderpuff«, wo die Jungs Volleyball und die Mädchen »Flag Football« spielen. Am Freitag hatten wir dann eine Assembly und das war High School-Spirit pur. Dort haben die verschiedenen Klassenstufen Spiele gegeneinander gespielt und wir haben sie dabei fleißig angefeuert. An dem Tag war dann auch das Homecoming Football-Spiel, wo dann fast die ganze Schule war, wodurch es einfach mega cool war. In der Halbzeitpause wurde dann das Homecoming Paar gekrönt.</p><p>Am Samstag bin ich dann um 15 Uhr zu einer Freundin gefahren, um mich mit ihr fertig zu machen. Ihre Mutter hat uns geholfen, unser Make-Up und unsere Haare zu machen. Danach haben wir unsere Kleider angezogen und Fotos gemacht. Anschließend sind wir dann in die Stadt gefahren, wo wir zwei weitere Freunde getroffen haben und gemeinsam Dinner hatten. Dann haben wir noch mehr Fotos gemacht. Anschließend ging‘s dann zum Dance. Ich bin wirklich kein großer Tanz-Fan, aber ich habe wirklich zwei Stunden durchgetanzt. Ich hatte so unfassbar viel Spaß an dem Abend und die Leute waren so offen und haben sich einfach zu dir gestellt und mit dir getanzt. Um 22 Uhr war der Dance dann aber leider schon vorbei. Aber zum Glück haben wir dieses Schuljahr noch zwei weitere, einmal Snowball und dann noch Prom.</p><h3>Die nächsten Monate</h3><p>In den nächsten Wochen steht erstmal Halloween an. Dann Anfang November fängt dann das neue Trimester an, wo ich die Fächer Psychology, Algebra, US History, Personal Fitness und Health habe und die Basketball-Saison fängt an. Außerdem werden wir nach Frankenmuth fahren, wo wir Deutsch essen gehen werden. Ich freue mich sehr auf diesen Trip, weil die auch eine große Weihnachtsausstellung haben. Danach kommen dann auch schon Thanksgiving und die Weihnachtsferien, in denen wir auch ein Trip machen. Wir sind noch unsicher wohin, deswegen werdet ihr das dann erst in meinem nächsten Bericht erfahren.</p><p>Insgesamt kann ich jetzt schon sagen, dass ich mich hier wohlfühle. Der Anfang hatte viele Ups & Downs, aber das macht die schönen Momente so unfassbar wertvoll. Meine Gastfamilie ist mir jetzt schon dermaßen ans Herz gewachsen. Ich bin für jede Kleinigkeit, die ich hier erleben kann, sehr dankbar und genieße jeden Moment.</p><p>Wir sehen uns dann bei meinem nächsten Bericht, bleibt gespannt. Wenn ihr aber vorher schon Fragen habt, schreibt mir gerne auf Instagram oder Snapchat (carolin.strck)</p><p>Bis bald!</p><p>Carolin</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Das aufregendste Abenteuer meines Lebens]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/das-aufregendste-abenteuer-meines-lebens/</link>
            <pubDate>Tue, 16 Jan 2024 12:10:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Seit Jahren bin ich fasziniert von New York und den USA. Mit 15 haben meine Eltern mir meinen Traum erfüllen können - ein Jahr in den USA zu leben.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ich heiße Emma, bin 16 Jahre alt, komme aus Hamburg und war mit dem Classic-Programm 2019/2020 für 8 Monate in Oklahoma, USA. An meiner High School war ich in der 11. Klasse. Eigentlich sollte ich 10 Monate bleiben, auf Grund der Corona-Pandemie habe ich mein ,Auslandsjahr in den USA, dann aber zwei Monate früher beenden müssen. Ich hatte trotzdem die beste Zeit meines Lebens und habe definitiv meinen eigenen ,American Dream, gelebt.</p><h2>A Dream Comes True</h2><p>Ich kann mich noch daran erinnern als meine Mutter eines Tages mit einem Flyer nach Hause kam, für eine Reise nach New York, die man bei ihr auf der Arbeit gewinnen konnte. Damals war ich 8 Jahre alt und seitdem bin ich total fasziniert von New York und allgemein von den USA. Mit 15 haben meine Eltern mir meinen größten Traum dann erfüllen können – ein Jahr in den Vereinigten Staaten von Amerika zu leben.</p><h2>Von New York nach Oklahoma</h2><p>Das aufregendste Abenteuer meines Lebens begann am 05.08.2019 mit der New York-Orientation. New York ist viel größer und überwältigender als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Außerdem habe ich Freunde gefunden, die ich auch anderthalb Jahre später noch zu meinen besten Freunde zähle.</p><p>Danach ging es für mich nach Vinita, Oklahoma, eine Kleinstadt im Mittleren Westen der USA. Vinita hat ungefähr 6.000 Einwohner, meine High School hatte 420 Schüler. Am Anfang war ich zwar etwas enttäuscht, dass ich nicht in eine größere Stadt gekommen bin, doch am Ende war Vinita genau das richtige für mich und ich habe dort definitiv ein zweites Zuhause gefunden. Dadurch habe ich gelernt, dass man sich auch auf neue Sachen einlassen muss und allem wenigsten eine Chance geben sollte.</p><h2>Meine zwei Gastfamilien</h2><p>Ich habe während meines Auslandsjahres einmal die Gastfamilie gewechselt. Meine erste Gastfamilie bestand aus meinen beiden Gasteltern, meinem 22-jährigen Gastbruder (der noch zu Hause gelebt hat), meiner 28-jährigen Gastschwester und unseren zwei Katzen. Irgendwie hat es bei uns von Anfang an nicht so richtig gepasst und wir haben auch nach ein paar Monaten immer noch keine richtige Bindung aufbauen können.</p><p>Am Anfang hatte ich zwar noch total Angst vor dem Gastfamilienwechsel, doch im Enddefekt hat es doch ganz gut geklappt. Es hat mich zwar extrem viel Mut gekostet, meiner Gastfamilie zu sagen, dass ich mich bei ihnen nicht wirklich wohl fühle, doch am Ende war es die richtige Entscheidung, da meine zweite Gastfamilie wirklich wie eine richtige Familie geworden ist und ich so viel glücklicher war. Außerdem ist dadurch auch mein extrem starkes Heimweh weggegangen.</p><p>Meine Chemielehrerin hat in der Schule mitbekommen, dass ich eine neue Familie suche und hat mich bei ihr aufgenommen. Ich habe dann zwar in einem 30 Minuten entfernten 800-Einwohner-Dorf gewohnt, konnte jedoch trotzdem noch auf die gleiche Schule gehen. In meiner zweiten Gastfamilie hatte ich meine Gasteltern, zwei kleine Brüder (8 und 13 Jahre), 2 Hunde, 4 Katzen, 10 Hühner, 50 Kühe und 2 Esel. Auf unserer Farm haben aber auch noch meine Gastgroßeltern und meine Gasttante, Onkel und Cousine (18 Jahre) gewohnt. Dadurch, dass ich in Deutschland keine Tiere habe und auch noch nie hatte, war das eine echt große Umstellung, jedoch gleichzeitig auch eine echt tolle Erfahrung.</p><h2>Meine Highlights</h2><p>Ich bin kurz vor Weihnachten bei meiner zweiten Familie eingezogen und wir sind direkt an Weihnachten für eine Woche nach Kalifornien geflogen, was auch definitiv eins meiner Highlights war. Am Valentinstag sind wir für 24 Stunden nach Chicago geflogen.</p><p>Mein größtes Highlight war jedoch Homecoming. Wir hatten keinen Homecomingball, sondern nur ein Footballspiel, bei dem 4 Mädchen von den Footballspielern ausgewählt wurden für den Homecomingcourt – ich war eine von denen. Mit einem Footballspieler aus unserem Jahrgang mussten wir dann über das Footballfeld laufen, wo es dann so eine Art Zeremonie gab. Danach haben wir noch viele Fotos gemacht und das Spiel angeguckt. Das alles hat sich wirklich wie in einem Film angefühlt und war echt richtig aufregend und extrem amerikanisch.</p><p>Jeder einzelne Tag in meiner High School war jedoch auch wie ein Highlight für mich, da ich mich immer so gefreut habe, meine Freunde zu sehen, außerdem hat mir jedes Fach so Spaß gemacht und ich habe es so genossen, ein Teil dieser anderen Kultur zu sein.</p><h2>Mein Tipp für andere Austauschüler</h2><p>Das wichtigste, was ich während meines Auslandsjahrs gelernt habe, ist stark und mutig zu sein. Es ist nicht leicht, als Austauschschüler sein Zuhause zu verlassen und in ein völlig fremdes Land zu fliegen. Mein Gastfamilienwechsel war für mich persönlich zum Beispiel ziemlich schwer und ich musste echt viel Mut aufbringen, überhaupt erstmal mit meiner Gastfamilie darüber zu reden. Aber es kann immer mal sein, dass es zwischen Gastfamilie und Austauschschüler nicht passt. Das Wichtigste ist, hier zu wissen, dass man nie alleine ist. Jeder hat einen Local Coordinator vor Ort und es gibt immer jemanden, der für einen da ist und an den man sich wenden kann. Man braucht also echt keine Angst zu haben.</p><p>Außerdem möchte ich noch jedem Austauschschüler auf den Weg geben, dass es okay ist, wenn nicht jeder Tag gut läuft. Ich habe mir vor allem am Anfang viel zu stark Druck gemacht, dass jeder Tag perfekt sein muss und war dann am Abend enttäuscht, wenn ich doch nicht so einen guten Tag hatte. Jeder hat mal einen schlechten Tag – ob nun zu Hause oder im Gastland, deswegen vergiss nie, dass es komplett okay ist, wenn du auch mal so einen Tag hast.</p><p>Außerdem ist es okay, wenn du nicht direkt Freunde finden kannst. Das braucht Zeit und ich versichere dir, wenn du aufgeschlossen und freundlich bist, wirst du auf jeden Fall früher oder später Freunde finden. Es ist auch okay, wenn du nicht alles direkt verstehen kannst, das ist völlig normal und wird mit der Zeit auch besser. Auch Heimweh zu haben ist ganz normal und okay, das zeigt einfach, dass man sein Zuhause wertschätzt und ist absolut nichts schlimmes. Versuch bei Heimweh einfach mehr zu unternehmen und nicht zu viel darüber nachzudenken. Ich bin mir sicher, dass im Endeffekt alles gut sein wird und auch du das Jahr deines Lebens haben wirst.</p><p>Eure Emma</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Das Jahr, das mein Leben auf den Kopf stellte]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/das-jahr-das-mein-leben-auf-den-kopf-stellte/</link>
            <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 13:06:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Nach jahrelangem Nerven konnte ich meine Eltern endlich dazu überreden – und endlich hieß es: Goodbye Germany, G‘day Straya!</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Der Traum von der Ferne]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/der-traum-von-der-ferne/</link>
            <pubDate>Tue, 09 Apr 2024 08:03:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Heute teilen wir ein ganz besonderes Erlebnis mit euch. Das Erlebnis nämlich, ohne dass es Stepin gar nicht geben würde.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Heute teilen wir in unserer Reihe »25 Auslandsmomente« ein ganz besonderes Erlebnis mit euch. Das Erlebnis nämlich, ohne dass es Stepin gar nicht geben würde. Unser Gründer Matthias Ohm erzählt uns heute, wie er Stepin ins Leben gerufen hat und was Crocodile Dundee damit zu tun hat.</p><p>Spätestens seit »Crocodile Dundee« 1986 in die Kinos kam, und somit Australien in meinem Bewusstsein einen festen Platz einnahm, war für mich und viele junge Deutsche klar: Da muss ich bald mal hin!</p><p>Passenderweise traf ich schon im nächsten Jahr auf einer Konferenz in Athen eine Amerikanerin, die vor mehr als 35 Jahren nach Melbourne ausgewandert war und inzwischen eine Schüleraustauschorganisation gegründet hatte. Ihr Name: Betty Lane.</p><p>Betty hatte ein Problem. Ihre deutsche Partnerorganisation hatte ihr gerade abgesagt, 25 australische Schüler zum nächsten Frühjahr bei freiwilligen deutschen Gastfamilien und in deutschen Schulen zu platzieren. Ich nahm ihr die Antragsunterlagen aus der Hand und sagte: Das manage ich! Gesagt, getan, und schon zehn Monate später reisten mit mir die ersten 20 deutschen Schüler nach Australien, um für drei, fünf oder zehn Monate die australische Kultur, Sprache und Lebensumstände kennenzulernen. Welch ein Abenteuer!</p><p>In den nächsten Jahren ließ mich das Thema Schüleraustausch nicht los. 1997 entschied ich mich dann, eine eigene Organisation zu gründen, die Auslandsaufenthalte aller Art möglich machen sollte. Ich nahm Kontakt mit Libby Creyer auf, die vor kurzem die kleine Organisation PAX übernommen und in den nächsten Jahren erfolgreich auf- und ausbaute. (Und tatsächlich ist PAX auch heute noch eine unserer wunderbaren Partnerorganisationen in den USA!)</p><p>Im Herbst besuchte ich die beiden Damen, Libby in Connecticut und Betty in Melbourne und mit beiden kam ich überein, ihnen künftig hochmotivierte und gut vorbereitete Schüler aus Deutschland zu vermitteln und ebenso Austauschschüler aus den USA und Australien bei deutschen Familien und Schulen zu platzieren und betreuen.</p><p>Als ich Betty von meinem Neustart berichtete und fragte, ob sie künftig von meiner neuen Orga Schüler annehmen würde, sagte sie mir mit folgenden Worten zu: »Nicht die Organisation zählt für mich, sondern die persönliche Partnerschaft. Dir vertraue ich, mit dir habe ich gut zusammengearbeitet, diese Verbindung ist für mich vorrangig«. Diese Erinnerung bestätigt für mich noch einmal etwas, das wir im Bereich Kulturaustausch immer wieder merken: Die persönlichen Verbindungen, die wir dadurch schaffen, dass wir uns auf den Austausch mit anderen Kulturen einlassen, sind unglaublich kostbar.</p><p>Bald schon kamen noch weitere Bereiche dazu: eine kleine Versicherungsagentur, AuPair, Work-and-Travel-Programme. Alle wurden zu Bausteinen meiner neuen Orga. Im Dezember 1997 war es dann so weit: Mit sechs Freunden gründeten wir den Verein</p><p>»Step In e.V« in meinem Wohnzimmer in Bonn-Muffendorf. Auf ein neues Abenteuer! Übrigens haben ich »Crocodile Dundee« Jahre später einmal höchstpersönlich getroffen. Es war ein früher Sonntag morgen in einem schicken Stadtteil von Melbourne, ich nahm einen ersten Kaffee in einem Straßencafé ein, als der »Crocodile Dundee«-Hauptdarsteller Paul Hogan samt Ehefrau Linda und Kinderwagen an mir vorbeispazierte. Ich lief hinterher und stelle mich als Fan aus Germany vor, mit Autogramm-Wunsch, der mir prompt erfüllt wurde. Träume werden eben doch manchmal wahr.</p><p>Euer Matthias</p><p>Freundlicherweise wird Matthias Ohm uns zu unserem 25. Geburtstag ein Stipendium für eine Person stiften. Dafür sagen wir jetzt schon mal ein ganz herzliches Dankeschön und liefern euch in Kürze mehr Details dazu.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Die Abenteuer Wisconsins]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/die-abenteuer-wisconsins/</link>
            <pubDate>Wed, 27 Sep 2023 10:52:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Seit meinem letzten Bericht zu meinem Auslandsjahr in den USA ist viel passiert: von Homecoming & Halloween bis zu Thanksgiving & anderen Abenteuern.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zurück zu einem weiteren USA-Auslandsbericht von mir! Ich hoffe, euch ist die Abenteuerlust in der Zwischenzeit nicht abhandengekommen. Falls doch, seid ihr genau beim richtigen Artikel gelandet. Seit meinem letzten Bericht zu meinem ,Auslandsjahr in den USA, ist viel passiert: von einer Hochzeit, Homecoming und Halloween bis zu Thanksgiving und den alltäglichen Abenteuern.</p><h2>Eine atemberaubende Hochzeit</h2><p>Fangen wir also von vorne an: Beim letzten Mal habe ich euch meine Schule und Gastfamilie vorgestellt. Glücklicherweise hat sich beides nicht geändert und ich bin nach wie vor super glücklich in meiner Gastfamilie. Ich werde wirklich immer in alles eingebunden, so auch in die Hochzeit meines Gastbruders, was bis jetzt ein absolutes Highlight war.</p><p>Begonnen haben die Vorbereitungen mit dem Junggesellenabschied der zukünftigen Braut. Nachdem wir morgens gemeinsam eine Zumba-Stunde hatten, gemeinsam lecker gegessen haben und dann von unserem Partybus abgeholt wurden, sind wir singend (oder eher schreiend) und tanzend zu einem Weingut gefahren. Von dort tourten wir von Station zu Station, um dann langsam wieder nach Hause zum Lagerfeuer zu gelangen.</p><p>Ende September hat dann auch schon die große Hochzeit stattgefunden und wow, es war atemberaubend. Mit 300 Gästen waren die Kirche und die Location gut gefüllt. Es war wunderschön gemeinsam zu feiern und außerdem eine sehr emotionale Erfahrung, die ich nicht missen möchte.</p><h2>Spirit Week und Homecoming</h2><p>Kurz nach der Hochzeit standen dann auch schon die nächsten Highlights an: Spirit Week und Homecoming. Bei uns begann die Homecoming-Woche bereits an einem sonnigen Sonntag, als sich die gesamte High School im Stadtpark getroffen hat und wir, in Gruppen aufgeteilt, eine Schnitzeljagd gemacht haben. Es wurden verschiedene Spiele und ein Kostümwettbewerb veranstaltet und schließlich gemeinsam gegessen.</p><p>Eine typisch amerikanische Homecoming-Sache, die ich erleben durfte, ist die Spirit Week, in der sich die gesamte Schule täglich nach einem bestimmten Motto kleidet (wir hatten z.B. Mottos wie »Lieblingslehrer«, »Gruppentag« oder »Jerseys«). Während der Homecoming-Woche sollte jeder Jahrgang außerdem eine Tür, einen Zaunabschnitt und ein Float (mehr dazu später) designen und ein »Mini-Theaterstück« vorbereiten, was dann jeweils am Freitag vor Homecoming vorgeführt und bewertet wurde. Ich habe wirklich selten so viel gelacht, wie in dieser Woche und besonders an diesem Freitag.</p><p>Am Samstag begann mein Tag dann mit der Homecoming-Parade. Hier hat sich das ganze Dorf versammelt hat, um den von jedem Jahrgang selbst geschmückten Wägen (Floats) zu zujubeln. Der andere Austauschschüler an meiner Schule und ich durften auf einem Cabrio sitzend winken, lächeln und Süßigkeiten verteilen. Dieser Moment war für mich sehr besonders, da ich noch nie so ein starkes Gemeinschaftsgefühl innerhalb einer Stadt erlebt habe und mich sehr verbunden und eingebunden gefühlt habe.</p><p>Nach der Parade ging es dann weiter zum Homecoming Football Spiel, was wir natürlich 45:2 gewonnen haben. Anschließend habe ich mich zu Hause mit meinen Gastschwestern für den eigentlichen Homecoming-Tanz fertig gemacht und bin dann auch schon zu einer Freundin gegangen, bei der wir Bilder gemacht haben. Von dort aus sind wir dann alle gemeinsam essen gegangen, bis der Moment schließlich gekommen war: mein erster und letzter Homecoming-Tanz.</p><p>Nachdem ganz klassisch Homecoming König- und Königin gekürt wurden, wurde die Tanzfläche gestürmt. Genau bis Mitternacht haben wir dann durchgetanzt und es war eine großartige Erfahrung, auch wenn sie, aufgrund der Größe meiner High School kleiner und weniger »pompös« war, als ich sie mir vorgestellt hatte.</p><p>Nach der Homecoming-Woche sind wir alle wieder zu unseren alten Routinen zurückgekehrt, die ich euch bei dieser Gelegenheit ein wenig genauer erläutern werde: Nach dem Frühstück werden meine Gastschwester und ich gegen acht Uhr zu Schule gefahren. Dort sind wir dann bis mindestens 15:30 Uhr, danach geht sie nach Hause und ich zu meinen »Nachmittagsaktivitäten«. Bis vor einer Woche haben diese noch regelmäßige Theaterproben beinhaltet, allerdings hatten wir letztes Wochenende unsere Abschluss-Vorführung, weshalb das nun leider wegfällt.</p><p>Die Theaterzeit war dennoch eine unbeschreiblich tolle Zeit, aus der ich super viel mitgenommen habe und die nochmal gezeigt hat, wie sehr es sich lohnt, über den eigenen Schatten zu springen und sich gelegentlich auch vor neuen Menschen komplett zu blamieren.</p><p>Nach den Theaterproben stand dann ab Anfang November auch Basketball-Training an. Zugegebenermaßen, gerade am Anfang war Basketball auf vielen Ebenen sehr fordernd. Jeden Tag zwei Stunden Training sind körperlich extrem anstrengend und meine Zeiteinteilung hat sich komplett geändert. Aber nach jetzt fast einem Monat kann ich euch nur empfehlen, dem Ganzen (und Neuen) eine Chance zu geben, auch wenn es am Anfang sehr überfordernd sein kann. Mit dem eigenen Team zusammenzuwachsen und gemeinsam besser zu werden, ist es wert.</p><h2>Halloween und Thanksgiving</h2><p>Nach Homecoming stand dann auch schon Halloween vor der Tür. An den zwei Wochenenden vor Thanksgiving haben meine Gastfamilie und ich bei einer »Haunted Hayride« geholfen. Dabei werden die Besucher auf einem offenen Wagen durch ein bestimmtes Gebiet transportiert und auf dem Weg gibt es immer wieder Stationen, an denen sie (von uns) erschrocken werden. So verbrachten wir also die vier Nächte vor Halloween in Clowns-Kostümen im Feld versteckt und haben Leute erschreckt.</p><p>Ein weiteres typisch amerikanisches Event, das ich erleben durfte, ist Thanksgiving, was bei uns allerdings ziemlich untraditionell verlaufen ist. Der Thanksgiving-Tag hat für mich und meine Gastmutter mit einem »Turkey Trott« begonnen, was ein Lauf ist, der einmal im Jahr an Thanksgiving stattfindet.</p><p>Als »Belohnung« dafür gab es an der Ziellinie dann Kürbis-Pastete, was eine weitere Thanksgiving Tradition ist. Im Anschluss ging es zum Bruder meiner Gastmutter, mit dem wir Thanksgiving verbracht haben. Wir haben Thanksgiving also (anders als in meiner Vorstellung) nur zu viert verbracht und anstatt Truthahn in schicker Kleidung zu verspeisen, haben wir unser Chicken Alfredo in Jogginghosen genossen.</p><h2>Die rosarote Brille</h2><p>Auch wenn ein Auslandsjahr natürlich nicht perfekt ist und es Hürden gibt, muss ich zugeben, dass ich noch immer das Gefühl habe, die »rosarote Brille« zu tragen.</p><p>Vor meinem Auslandsjahr wurde mir oft gesagt, dass man besonders am Anfang des Jahres diese »Hochgefühle« verspürt, das aber irgendwann weg geht. Nachdem ich nun aber schon fast vier Monate hier bin, bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich die rosarote Brille ist, denn ich bin noch genauso dankbar und glücklich und habe noch immer Schmetterlinge im Bauch, wie am ersten Tag. Auch wenn vieles Neues mittlerweile schon zur Gewohnheit wurde. Natürlich gibt es Hürden wie Heimweh und manchmal laufen die Dinge einfach nicht so, wie sie sollen. Aber selbst in diesen Momenten bin ich von Dankbarkeit erfüllt, da ich weiß, wie ich daran wachse und wachsen werde.</p><p>Zum Abschluss meines Berichts gebe ich euch noch einen kleinen Zukunftsausblick auf mein Auslandsjahr: Im Dezember stehen zum Glück erst einmal Weihnachtsferien an.</p><p>Da wird mich Lea, eine Freundin, von der ich euch im letzten Artikel berichtet hatte,</p><p>für eine Woche besuchen kommen. Mit ihr gemeinsam werden wir dann zu Hause eine Silvesterparty veranstalten.</p><p>Im Januar werden wir dann wahrscheinlich einen kleinen Trip nach Chicago machen. Auch sonst sind noch ein paar kleinere Trips geplant, von denen ich euch aber erzähle, wenn es soweit ist.</p><p>Das wars auch schon von mir, aber keine Sorge, ich melde mich bald wieder.
Bleibt neugierig und gesund!</p><p>Eure</p><p>Emmy</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Die beste Entscheidung meines Lebens]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/die-beste-entscheidung-meines-lebens/</link>
            <pubDate>Tue, 06 Feb 2024 07:51:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Annika aus Wien entschied sich spontan für einen High School-Aufenthalt - warum für sie jedoch klar war, dass es sie nach England gehen möchte, erfährst du in ihrem Bericht. </div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Erfahrungsberichte beginnen damit, dass die AustauschschülerInnen davon erzählen, dass sie schon seit ihrer Kindheit ein Auslandsjahr in den USA machen wollen, um den amerikanischen High School Spirit zu erleben. Für mich war es eine eher spontane Entscheidung und es stand schnell fest, dass ich mein ,Auslandsjahr in England, machen möchte. Ich wollte in das »Land von Shakespeare, Churchill, den Beatles, Sean Connery, Harry Potter, David Beckhams rechten Fuß und David Beckhams linken Fuß«, wie es Hugh Grant als Premierminister in »Tatsächlich…Liebe« beschreibt. Dies sind natürlich nicht die einzigen Gründe: Ich war immer schon von der Sprache, dem Meer und London fasziniert.</p><h2>Mein zweites Zuhause</h2><p>Ich entschied mich, an eine Schule im Süden von London zu gehen, in einer Stadt an den Ausläufern des Ärmelkanals. Für mich war es eine ganz schön große Veränderung, von meiner Heimatstadt Wien in eine kleinere Stadt zu ziehen, in der ich mich an einige Dinge erst gewöhnen musste. Ich musste lernen, dass die Busse nicht alle fünf Minuten fahren und, dass die Geschäfte nicht bis 20:00 Uhr offen haben. Doch auch diese kleinen Fettnäpfchen haben unweigerlich zum Charme meines Auslandsaufenthaltes beigetragen. Ein weiterer wichtiger Punkt neben des Ortes, der mein zweites Zuhause ausgemacht hat, war meine Gastfamilie. Diese bestand aus Hostmum, Hostdad, zwei Gastbrüdern, meiner italienischen Gastschwester und den Katzen, Monty und Misty. Vor allem meine Gastschwester hat zu der außergewöhnlichen Zeit beigetragen und wir sind in der kurzen Zeit zu Schwestern geworden. Wir haben auch fest vor, uns in näherer Zukunft wieder zu sehen.</p><h2>Ein komplett neues Schulsystem</h2><p>Das Highlight meines Aufenthaltes war es, ein komplett neues Schulsystem kennenzulernen, in welchem ich mich sehr gut zurechtgefunden und wohlgefühlt habe. Die Besonderheit an einem Sixth Form College wie ich es besucht habe, ist, dass man nur drei bis vier Fächer wählt, die man dann vier Stunden pro Woche hat. Dies bedeutet, dass man viel detaillierter arbeiten kann und sich mit einem Thema auch in der Tiefe auseinandersetzt. Ich hatte Biology, Politics, Law und einen Englischkurs, den jeder Austauschschüler dort besuchen muss. Wie man an meiner Fächerwahl schon erkennen kann, gibt es viele Fächer, die es in Deutschland und Österreich nicht gibt und daher lohnt es sich, etwas komplett Neues auszuprobieren, um eventuell auch seinen zukünftigen Berufswünschen näher zu kommen. Durch die unterschiedlichen Fächer kann man wertvolle Erfahrungen sammeln, die es in der Heimat nicht gibt.</p><h2>Mein persönliches Fazit</h2><p>Ich würde an meiner Entscheidung, ein Auslandsjahr zu machen definitiv nichts ändern. Obwohl manche Zeiten schwierig waren, vor allem die Eingliederung zurück zu Hause während des Lockdowns und allgemein die Ungewissheit während der Pandemie, würde ich keines meiner Erlebnisse missen wollen. Aus allen positiven und negativen Erfahrungen kann man sehr viel lernen und alle Momente meines Auslandsaufenthaltes haben zu meiner persönlichen Weiterentwicklung beigetragen. Ich kann voller Überzeugung sagen, dass dies die beste Entscheidung und bisher beste Zeit meines Lebens war.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Die etwas andere Gastfamilie]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/die-etwas-andere-gastfamilie/</link>
            <pubDate>Wed, 17 Jan 2024 10:35:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Als Austauschschüler hat man gewisse Vorstellungen: Die stereotypische Gastfamilie mit Mann, Frau, Kindern & Hund. Das ist aber nur selten der Fall.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ich, Moritz, 15 Jahre alt, saß am 16. Januar 2018 an meinem Schreibtisch und vollendete gerade meine Hausaufgaben, als ich einen Anruf erhielt. Am Telefon war Herr Danz von Stepin, welcher mir einen Vorschlag für meine zukünftige Gastfamilie für mein ,Auslandsjahr in den USA, machen wollte.</p><p>Als zukünftiger Austauschschüler hat man Vorstellungen, niemand kann das bestreiten. Die stereotypische Gastfamilie mit Mann und Frau, zwei Kindern, einem Hund und einem riesigen Haus. Dies ist aber nur sehr selten der Fall. Mein Vater und ich spaßten rum und spielten die unterschiedlichsten Szenarien mit den Gastfamilien durch.</p><h2>Die ersten Informationen</h2><p>Herr Danz las mir die Konstellation meiner Gastfamilie vor: Es war ein homosexuelles Paar im Herzen von Houston, offiziell die viertgrößte Stadt Amerikas, mit ungefähr 2,4 Millionen Einwohnern. Houston liegt in Texas, in der Nähe vom Golf von Mexiko und bekannt für die Gewinnung und Verarbeitung von Öl. Platziert würde ich im Stadtteil »Montrose«.</p><h2>Montrose</h2><p>Wenn man »Montrose« auf Wikipedia eingibt kommt als erstes eine Rockband, also musste Ich meine Sucheingabe zu »Montrose Houston« ändern und wurde fündig. Montrose wird im ersten Satz mit Gay Bars und Drag-Shows beworben, es ist ein ausgefallenes Viertel mit vielen kulturellen Angeboten und Parks. Außerdem bietet es Vintage-Läden, eine brandbreite vieler Restaurants, welche von kleinen malerischen Cafés bis zu mexikanischen »Cantinas« und mediterranen Bistros geht. Es ist die Heimat von Indie-Kunstgalerien.</p><p>Nun bin ich etwas ausgeschweift, aber ich möchte euch das richtige Bild meines Zuhauses auf Zeit (oder doch für immer?) geben. In dem Gespräch mit Herrn Danz wusste ich das ganze natürlich noch nicht, sondern erst nachdem ich die E-Mail mit dem Steckbrief der Familie bekommen habe.</p><h2>Stephen, Kyle und Benji</h2><p>Meine Gastfamilie bestand also aus Stephen und Kyle, die mit ihrer Hündin Benji zusammenleben. Kyle ist Anwalt bei einem Öl-Unternehmen in Houston. Bei Stephen war es ein bisschen schwieriger herauszufinden, was er beruflich macht. Er hat in Deutschland Musik studiert, hat 10 Jahre in Deutschland gelebt und spricht Deutsch. Darüber freuten sich meine Eltern, weil so die Kommunikation in Zukunft einfacher für sie ist. Als er zurück in die USA ging, fing er an, bei einer großen amerikanischen Fluggesellschaft zu arbeiten und hat dann Pädagogik studiert und ist Lehrer mit Dissertation. Als ich zu ihnen nach Houston kam, gab er Nachhilfe in Musik, Deutsch und Englisch. Aber bis ich den Wissensstand hatte, waren viele Gespräche nötig und die Offenheit, auch von mir zu erzählen. Erfahrungen zu tauschen und zusammenzuwachsen. Dies gelang bei uns sehr gut.</p><p>Weiter zum Steckbrief – Stephen und Kyle schrieben, dass sie sich das Haus vor Kurzem gekauft hatten und im »3rd Floor« extra ein Zimmer für ihren zukünftigen Austauschschüler gestaltet hatten. Ich sollte ihr erster sein – Stephen wollte schon immer jemanden die Möglichkeit geben, in einem weit entfernten Land zu lernen, weil es ihn sehr geprägt hat. Auch wenn er allein und nicht in einer Gastfamilie lebte.</p><h2>Das Seehaus</h2><p>In ihrem Brief schrieben die beiden, dass sie ein Seehaus besitzen und manchmal fürs Wochenende dorthin fahren. Als ich das las, musste ich erstmal tief durchatmen. Das Seehaus war außerhalb Houstons gelegen und war ein Traum. An meinem ersten Wochenende kam ich in den Genuss, dort Zeit zu verbringen – auch wenn ich einen Teil der Zeit mit Literaturhausaufgaben verbringen musste. Aber wie sagt man so gerne: »Erst die Arbeit und dann das Vergnügen«. Nachdem ich dann die Aufgaben fertig hatte, machte es umso mehr Spaß, über den See zu fahren und es einfach zu genießen.</p><p>In Stephen und Kyles Steckbrief war außerdem ein im Flugzeug aufgenommenes Selfie. Die beiden reisen sehr viel und hatten viele Geschichten von ihren Reisen zu erzählen. Nachdem ich Kontakt mit den beiden aufnahm, kamen wir auf die Idee, dass die beiden mich im Voraus schonmal besuchen könnten. Ich konnte es kaum glauben, weil ich noch nie davon gehört hatte, dass jemals ein Austauschschüler vor Beginn des Auslandsjahres von seiner Gastfamilie besucht wurde.</p><h2>Treffen</h2><p>Am 10. Mai 2019 war es dann soweit, die beiden kamen aus Houston nach Frankfurt am Main geflogen. Stephen war beruflich da, weswegen sie ein Hotel in Frankfurt hatten. Wir holten sie am Frankfurter Hauptbahnhof ab und fuhren zusammen mit der S-Bahn zu uns nach Hause. Am Anfang war ich etwas schüchtern, aber ich wusste dann, dass ich gut aufgehoben bin und mein Auslandsjahr unvergesslich sein wird.</p><h2>Reisen</h2><p>Im Verlauf meines Auslandsjahres haben Stephen und Kyle die Zeit genutzt, um mit mir Reisen zu unternehmen. Ich kam samstags nach der Orientation in New York bei den beiden an und wir fuhren zum Abendessen nach Galveston. Galveston liegt genau am Golf von Mexiko, ungefähr eine Dreiviertelstunde von Houston entfernt. Wir machten einen »Luftanhalte-Wettbewerb« als wir über die Brücke fuhren und verstanden uns schon am ersten Abend.</p><p>Das war also meine »etwas andere Gastfamilie«. Mein Auslandsjahr war nicht wie jedes andere und ich habe wunderbare Menschen kennen und schätzen gelernt.</p><p>Euer Moritz</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Die Gastfamilie: Home Away from Home]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/die-gastfamilie/</link>
            <pubDate>Sun, 18 May 2025 14:33:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Tipps für das Zusammenleben in der Gastfamilie: Wir helfen dir, dich im Ausland schnell einzuleben!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein zweites Zuhause, tausende Kilometer entfernt von deinem eigentlichen, vielleicht sogar auf einem anderen Kontinent – jeder, der das schon einmal erlebt hat, weiß wie toll es sich anfühlt ein »home away from home« bei einer Gastfamilie zu haben. Du lebst in einer Gastfamilie, die dir nicht nur ein Dach über dem Kopf bietet, sondern dich auch zum Teil der Familie macht. Dieser Artikel ist eine kleine Anleitung, wie du dich am besten auf dein Leben mit einer Gastfamilie vorbereitest und dir den Einstieg leichter machst.
</p><h2>Das Leben in der Gastfamilie – was gibt es für Vorteile?</h2><p>Zunächst stellt sich die Frage: Was ist so toll an einer Gastfamilie? Diese Frage ist leicht zu beantworten. Mit einer Gastfamilie hast du die Möglichkeit, dir ein zweites Zuhause weit weg von deinem eigentlichen Zuhause zu schaffen. Ein Ort, an dem du dich genauso wohl fühlst wie bei deiner eigenen Familie, erleichtert den Auslandsaufenthalt sehr.</p><p>Du hast einen Rückzugsort, wenn es in der Schule mal nicht so gut läuft und fühlst dich nicht völlig allein im fremden Land. Die Familie kann dich an die Hand nehmen und dir die Sitten und Gepflogenheiten in ihrem Land näherbringen. Selbst nach dem Aufenthalt halten viele Gastschüler noch Kontakt mit ihren Familien im Ausland und können sie von Zeit zu Zeit besuchen.</p><p></p><p>Durch das Leben in der Gastfamilie ist das ,Heimweh, nach der eigenen Familie nicht ganz so stark, denn du hast immer jemanden zum Reden und bist nicht auf dich allein gestellt. Apropos Reden, in der Gastfamilie bist du natürlich gezwungen, die Landessprache zu sprechen, sodass du diese im Nullkommanichts beherrschst. Außerdem vermittelt dir das Leben in der Familie natürlich auch den Alltag und die Kultur des Gastlandes. Denn wo feiert man besser ein authentisches »American X-Mas« als in einer amerikanischen Familie?</p><h2>Vorbereitung – Kontakt aufnehmen</h2><p>Sich ein bisschen auf die Gastfamilie vorzubereiten ist wichtig und hilft das Zusammenleben, vor allem am Anfang, leichter zu machen. Sobald du eine Gastfamilie zugeteilt bekommen hast, solltest du mit dieser Kontakt aufnehmen.</p><p>Das geht per E-Mail, Brief, Skype oder Telefon. Hierbei geht es einfach um ein erstes Kennenlernen: Erzähl was über dich, deine Hobbies, deine Interessen und deine Familie. Du kannst Fotos austauschen, um einen ersten Eindruck zu bekommen. So haben es beiden Seiten leichter, wenn du schließlich in der Familie ankommst.</p><p></p><h2>Ein paar Ideen für das Gastgeschenk</h2><p>Teil der Vorbereitung ist auch das ,Gastgeschenk,. Es ist üblich, der Familie ein kleines Gastgeschenk mitzubringen. Darüber freut sich die Familie nicht nur, es erleichtert auch das Kennenlernen. Hier ist es sinnvoll, etwas zu schenken, das mit deinem Heimatland zu tun hat. So bekommt die Familie gleich einen kleinen Einblick in die deutsche Kultur und du hast ein gutes Gesprächsthema. Um passende Gastgeschenke zu besorgen, solltest du zunächst einmal herausfinden, aus welchen Familienmitgliedern deine Gastfamilie besteht und wofür sie sich interessieren.</p><p>Was oft gut ankommt ist zum Beispiel deutsches Essen. Das können Süßigkeiten wie Gummibärchen, Schokolade und Kekse sein oder ein Kochbuch mit typisch deutschen Gerichten. Damit kannst du zusammen mit deiner Gastfamilie dann eine deutsche Mahlzeit zubereiten. Aber auch Dinge, die typisch für deine Region sind, können der Gastfamilie deine Heimat näherbringen.</p><p></p><p>Das kann zum Beispiel ein Bildband über deine Stadt oder eine regionale Spezialität sein. Wenn die Gastfamilie auch Kinder hat, kannst du diesen mit Gesellschaftsspielen wie »Mensch ärgere dich nicht« oder »Monopoly« eine Freude machen. Und beim gemeinsamen Spielen lernt ihr euch gleich besser kennen.</p><p>Weitere Ideen sind ein Fußballtrikot eures Lieblingsvereins, eine CD mit deutschen Liedern (zum Beispiel Weihnachts- oder Kinderlieder) und Kosmetikartikel deutscher Marken. Generell solltest du es vermeiden, Dinge zu schenken, die mit Alkohol zu tun haben. Außerdem kann es heikel sein, sehr Humorvolles zu verschenken, da Humor von Kultur zu Kultur verschieden ist, und du deinen Aufenthalt ja nicht gleich mit einem Tritt ins Fettnäpfchen beginnen möchtest. Des Weiteren sind strombetriebene Geschenke schwierig, da die Stecker oft nicht kompatibel sind.</p><p>Mit guter Vorbereitung und schönen Gastgeschenken im Gepäck, sollte einem guten Start in die Gastfamilie nichts im Wege stehen. Und vielleicht ist deine Gastfamilie ja nicht nur eine Familie auf Zeit für dich, sondern wird zu einer zweiten Familie, von der der Abschied genauso schwer fällt wie von deiner richtigen Familie.</p><p></p><h2>Selber Gastfamilie werden</h2><p>Wer schon einmal in einer Gastfamilie gelebt hat, möchte vielleicht selbst mal auf der anderen Seite stehen und Gastfamilie sein. Das bietet mindestens genauso viele Vorteile wie der Aufenthalt in einer anderen Familie. Im Prinzip kann jede Familie Gastfamilie werden, egal ob alleinerziehend oder Großfamilie, Dorf oder Großstadt. Noch nicht mal Fremdsprachenkenntnisse sind notwendig! Als Gastfamilie könnt ihr andere Kulturen von zuhause aus kennenlernen und Deutschland aus der Perspektive des Gastkindes entdecken.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Die Wichtigkeit von kleinen Momenten]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/die-wichtigkeit-von-kleinen-momenten/</link>
            <pubDate>Fri, 09 Feb 2024 08:23:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Mit 15 Jahren ist Janina mit uns die Reise nach Nova Scotia angetreten–das war die beste Entscheidung, die sie je getroffen hat, sagt sie noch heute.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In unserer Reihe »25 Auslandsmomente« teilen wir zur Feier unseres 25. Geburtstags die schönsten Erlebnisse ehemaliger Steppies, Mitarbeiter:innen und vielen mehr mit euch. Mit 15 Jahren ist Janina mit uns die Reise nach Nova Scotia angetreten – das war die beste Entscheidung, die sie je getroffen hat, sagt sie noch heute. Mittlerweile unterstützt Janina uns als Jugendberaterin in Freiburg und hilft anderen Weltneugierigen dabei, ihren Weg ins Ausland zu finden. Warum die kleinen Momente im ,Auslandsjahr, oft die wichtigsten sind, das erzählt sie uns in ihrem Bericht.</p><p>Vor fünf Jahren verbrachte ich fünf wunderschöne Monate in Nova Scotia, Kanada. Ich denke oft und gerne an meine Zeit inmitten von Wäldern, Seen und dem Atlantischen Ozean zurück. Gerade über die Feiertage vermisse ich die Wärme des Ofens, den unglaublich hohen Weihnachtsbaum und die Weihnachtsdeko, die sich bis zum Duschvorhang erstreckte. Doch ich schaue dabei keineswegs traurig oder melancholisch zurück, sondern mit einem Lächeln auf den Lippen, weil ich weiß, dass ich bald wieder »heimkehren« kann, so wie ich es zuvor schon zweimal getan habe.</p><p>Auf die Frage nach meinem schönsten Moment in den fünf Monaten im Ausland kann ich schwer eine Antwort geben. Ich könnte ein Event herausstellen. Da wäre zum Beispiel das Eishockey-Spiel der »Mooseheads« im großen Stadion in Halifax, wo wir alle geschrien und angefeuert haben. Ob wir gewonnen haben, weiß ich gar nicht mehr, ich glaube schon, aber was ich in Erinnerung habe, ist die Atmosphäre – und die war atemberaubend. Oder der Roadtrip nach Cape Breton am anderen Zipfel von Nova Scotia. Sechs Stunden Fahrt hin, eine Übernachtung und sechs Stunden zurück. Einfach so. Und wir haben alle 500 Meter angehalten, um die Schönheit der bunten Blätter des Indian Summers zu bewundern.</p><p>Aber wenn ich ehrlich bin, ist es nicht ein Erlebnis, was meinen Aufenthalt so besonders gemacht hat. Das Besondere waren die alltäglichen Dinge. Die langen Fahrten im Schulbus, die Tränen, die ich dort gelacht habe, meine verrückten Hunde, die Gemeinschaft in der Schule, der Unterricht, die Lunchbreak, die Ausflüge zu Tim Hortons, die Wochenenden auf dem Sofa, und nicht zu allerletzt das Gefühl von Heimat und Familie.</p><p>Denn das ist es, was ich spüre, wenn ich zurückdenke: Heimat und Geborgenheit. In Kanada habe ich meine zweite Familie gefunden, bestehend aus Mom, Dad, meiner brasilianischen Gastschwester, zwei Hunden und einer Katze. Nicht zu vergessen Moms Eltern: Grandma und Grandpa. Von der ersten Sekunde an waren wir ein Herz und eine Seele. Während ich zu Hause in Deutschland viel unterwegs oder in meinem Zimmer war, spielte sich das Leben in Kanada im Wohnzimmer ab.</p><p>Feste waren ein Grund mit der Familie zusammenzusitzen; Ausflüge, Geburtstage oder ein Samstagabend waren alle Anlass, zusammenzukommen, zu reden, zu essen und zu lachen. Natürlich habe ich das auch in Deutschland getan, aber in Kanada wurde mir die Bedeutung von Familie erst richtig bewusst. Zuvor war es selbstverständlich ein Zuhause zu haben, aber in Kanada habe ich wirklich zu schätzen gelernt, wie wertvoll es ist, einen Ort zu haben, an dem ich mich wohlfühle, an dem ich den ganzen Tag im Schlafanzug herumlaufen kann, an dem ich mich nicht verstellen muss.</p><p>»Travel far enough, you meet yourself« – Manchmal müssen wir eben 5177 km reisen, um zu realisieren, was das Leben lebenswert macht. Und das Gefühl von Familie und die Geborgenheit, die definitiv dazugehören, konnte ich mit nach Deutschland nehmen. Dadurch weiß ich jetzt, egal, wo ich bin, ich habe zwei Heimaten, an die ich immer wiederkehren kann. Wo auch immer mich das Leben hin verschlägt, mit den richtigen Menschen wird jeder Ort zum Zuhause.</p><p>Die Frage nach dem schönsten Auslandsmoment ist also unmöglich zu beantworten. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass ich mir in Kanada ein neues Leben aufgebaut habe. Um die Frage zu beantworten kann ich nur sagen, dass jedes Lachen bis der Bauch weh tat, jedes Tor der lokalen oder nationalen Eishockeymannschaft, jeder Bissen von Grandma’s Apple Crumble, jede Fahrt mit dem Schulbus und jeder labbrige Potato Wedge von Tim Hortons Teil des schönsten Erlebnisses meines kanadischen Lebens waren. Denn ohne all diese Momente wäre es nicht das gewesen, was mich zu der Person gemacht hat, die ich jetzt bin.</p><p>Deshalb: egal wo, egal wann, egal wie lange – die kleinen Momente sind, solange ihr mit den richtigen Menschen zusammen seid, jedes Mal aufs Neue potenzielle schönste Momente. Genießt sie!</p><p>Eure Janina</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Die Zeit vergeht wie im Flug]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/die-zeit-vergeht-wie-im-flug/</link>
            <pubDate>Fri, 17 Nov 2023 09:34:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Unsere diesjährige Stipendiatin Carolin befindet sich auf dem Endspurt ihres Auslandsjahres in den USA.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere diesjährige Stipendiatin Carolin befindet sich auf dem Endspurt ihres ,Auslandsjahres in den USA,. Was in ihren letzten Wochen hier noch alles passiert ist, erfahrt ihr in diesem Bericht.</p><h3>The U.P.</h3><p>Da das Wetter immer besser wurde und der Schnee langsam Michigan verlassen hat, haben meine Gastfamilie und ich Mitte März einen Tagesausflug zur Upper Peninsula in Michigan gemacht. Die Obere Halbinsel von Michigan ist wirklich Natur pur. Die Halbinsel ist von Lake Michigan, Lake Superior und Lake Huron umgegeben. Um auf die Insel zu kommen, muss man die Mackinac Bridge, die acht Kilometer lang ist, überqueren. Als wir dort oben waren, war das Wasser auch noch teilweise gefroren, und man konnte noch Eisschollen auf dem Wasser sehen.</p><p>Nachher, als wir dann auf der Halbinsel waren, haben wir bei einem Strand Halt gemacht. Ich und meine kleine Gastschwester konnten dann sogar auf dem See gehen, da dieser zugefroren war. Mein Gastvater hat mir dann auch noch das berühmte blaue Eis gezeigt, was wirklich total schön aussah. Er hat mir dann auch erklärt, dass es nicht wirklich blau ist, sondern es einfach nur daran liegt, wie die Sonne das Eis trifft.</p><p>Danach mussten wir noch ein bisschen fahren, um nach Kitch-iti-kipi zu kommen, eine kleine Oase. Das Wasser dort ist kristallklar und durch hydraulischen Druck sieht es aus, als ob das Wasser an manchen Stellen »kochen« würde. Bei dieser Touristenattraktion gibt es ein kleines Boot, mit dem man sich übers Wasser ziehen konnte. Es war wirklich unglaublich da und kein Foto dieser Welt wird jemals diesem schönen Ort gerecht.</p><h3>Neues Trimester</h3><p>Kurz darauf hat dann das neue Trimester angefangen. Von nun an habe ich folgende Klassen: Englisch II, Psychologie II, Algebra II, Health II und Biologie II. Man merkt sehr, dass das Schuljahr so langsam zu Ende geht. Die Seniors sind in weniger als einem Monat fertig, worüber ich persönlich sehr traurig bin, da ich mich mit vielen der Seniors angefreundet habe und sie somit nicht mehr sehen werde. Aber alle meine Klassen sind sehr entspannt und es ist wirklich mein Lieblings-Trimester, da ich in jeder meiner Klassen eine enge Freundin habe und mich Lehrer unterrichten, die ich schon seit dem ersten Trimester habe und wir sehr gut miteinander klarkommen.</p><p>Außerdem hat die Fußball-Saison angefangen und noch vor der Spring Break begann das Training. Anfangs konnten wir noch nicht nach draußen, da auf dem Fußballplatz immer noch sehr viel Schnee lag. Deswegen waren wir zuerst in der Turnhalle, wo wir uns dann hauptsächlich mit Ausdauer beschäftigt haben. Nach der Spring Break waren wir dann auch draußen fürs Training. Die ersten Fußballspiele mussten wegen schlechtem Wetter abgesagt werden. Aber in der zweiten Wochen nach den Ferien hatten wir dann doch unser erstes Spiel. Das war der komplette Reinfall, wir haben 0-8 verloren, worüber unser Coach natürlich überhaupt nicht glücklich war. Aber wir sind ein komplett neues Team, mit vielen, die zum ersten Mal spielen. Das zweite Spiel haben wir leider auch verloren, dennoch hat man eine große Verbesserung gesehen. Wir haben nur 0-3 verloren und das gegen eine der besten Schulen, was auch große Anerkennung von unserem »Athletic Director« bekommen hat. Mal gucken, wie es weitergeht!</p><p>Für dieses Trimester habe ich mir auch vorgenommen, was ich vielleicht von Anfang an hätte machen sollen: Einfach alles das zu machen, was ich noch machen möchte, und nicht darüber nachzudenken, was andere von mir denken. Macht die lustigen Sachen, macht euch zum Affen. Wenn euch die anderen komisch finden oder euch nicht mögen, dann ist es wirklich egal, weil nächstes Jahr müsst ihr die nicht wiedersehen, wenn ihr das nicht wollt. Das hier ist euer Jahr und es sollte das Beste sein! Macht es für euch und nicht für irgendjemanden anders. Wenn ihr Trips habt, die ihr unbedingt machen wollt, dann fragt eure Gastfamilie, damit ihr es nicht bereut. Damit habe ich erst in diesem Trimester angefangen und mein Auslandsjahr hat nochmal eine ganz neue Wendung gemacht, da ihr vielleicht bemerkt, dass ich wirklich fast die ganzen Wochenenden nur unterwegs war. Und wenn wir mal nicht unterwegs waren, habe ich was mit Freunden unternommen. Denn das hier sind eure letzten Monate, in denen dann auch endlich die Sonne scheint und es Sommer wird. Genießt die letzte Zeit, macht das, was ihr noch machen wollt. Macht es zur besten Zeit.</p><h3>Tennessee, the Volunteer State</h3><p>Während der Spring Break ging es für mich nach Tennessee. Tennessee ist wirklich ein unfassbar schöner Staat und war die elf Stunden Autofahrt definitiv wert. Wir sind direkt am Freitag nach der Schule los und sind dann durch Ohio und Kentucky gefahren, um zu unserem Ziel Gatlinburg, Tennessee zu kommen. Wir haben uns mit Freunden meiner Gastmutter eine kleine Hütte direkt in den Smoky Mountains gemietet. Am Samstag sind wir nur angekommen und haben die Zeit im Pool verbracht. Am Sonntag bin ich mit meiner Gastfamilie in den Nachbarort Pigeon Forge gefahren, welcher sehr viele Attraktionen hatte.</p><p>Am nächsten Tag haben wir dann das Titanic Museum besucht und ein absoluter Traum von mir ist wahr geworden. Am Anfang hat jeder eine kleine Bordkarte bekommen, wo ein Passagier oder ein Crew-Mitglied der Titanic drauf war und deren Geschichte. Über die Zeit, die du im Museum verbracht hast, konntest du dann über die Gruppe oder deine Person etwas lernen. Am Ende der Tour hast du dann herausgefunden, ob deine Person überlebt hat oder nicht. Das Titanic Museum hatte aber noch einiges mehr zu bieten. Es hatte die Lebensgeschichte von einigen Passagieren, echte Teile des Grand Staircase und andere echte Artefakte. Dazu gab es noch einige Mitmach-Sachen, zum Beispiel konnte man die echte Temperatur des Wassers fühlen, die Neigung des Schiffes und wie schwer es war, sich dort festzuhalten und du konntest selber Kohle schaufeln. Außerdem hat jemand das Lied gespielt, was gespielt wurde, als die Titanic gesunken ist. Mein absolutes Highlight war aber der nachgebaute Grand Staircase. Es war so unfassbar schön und ich konnte nicht aufhören, Fotos zu machen. Ich habe so viel Zeit in diesem Museum verbracht und es hat mich sehr fasziniert!</p><p>Am Abend sind wir dann zu »Dolly Parton‘s Stampede« gefahren. Es war so eine coole Show und sehr mitreißend. Sie hatten Pferde, (Seil-)Tänzer und Sänger und dann noch Wettkämpfe. Die Show hatte am Ende eine tolle Message, da am Anfang der Show das Publikum in Norden und Süden aufgeteilt wurde und am Ende wurden wir dann »vereint«. Am Mittwoch sind wir dann früh aufgestanden, um nach Dollywood zu fahren, dem großen Freizeitpark. Und der war wirklich riesig! Insgesamt hatte der Park zehn Rollercoaster, aber wegen den langen Wartezeiten konnten wir nur vier fahren. Aber die waren dafür auch Adrenalin pur! Natürlich mussten wir auch das berühmte Zimtbrot probieren.</p><p>Am Donnerstag sind wir dann nach Wonderworks, wieder in Pigeon Forge, gefahren. Das ist ein Museum, was dir die Natur näherbringen soll. Zum Beispiel kannst du dort erfahren, wie sich ein Erdbeben anfühlt oder wie es ist, in einem Hurrikan zu sein. An dem Abend saßen wir dann auch draußen auf der Terrasse, als uns auf einmal ein Bär durch den Garten gelaufen ist. Niemandem ist etwas passiert, aber es ist definitiv eine Erinnerung fürs Leben. Am Freitag haben wir dann angefangen zu packen und am Samstag ging es dann wieder nach Hause nach Michigan.</p><p>Am Montag darauf war schon wieder Schule. Aber eine Freundin und ich wollten uns deswegen nicht davon abhalten lassen, zu einem NBA-Spiel nach Detroit zu fahren. Also haben meine Freundin und ich uns am Dienstag nach der Schule auf dem Weg nach Detroit gemacht. Das NBA-Game war wirklich eine unfassbare Erfahrung, die ich im Leben nicht vergessen werde. Die Stimmung in der Arena mitzuerleben, auch wenn wir verloren haben, war eine mega Erfahrung! Das Spiel war auch sehr spannend, da es immer hin und her gegangen ist. Einfach unglaublich. Das Spiel dauert dann natürlich auch seine Zeit, weswegen wir erst um zwei Uhr nachts zu Hause waren. Meine Freundin war dann so nett und hat mich am nächsten Tag für die Schule abgeholt. Das wird aber ein Tag sein, den ich niemals vergessen werde.</p><h3>Ostern</h3><p>Ich hätte niemals gedacht, dass Ostern so ein großes Fest bei meiner Gastfamilie ist. Wir haben am Samstag zusammen Eier bemalt und dann am Sonntagmorgen haben wir nicht nur eine Ostersuche im Haus gemacht, sondern auch zwei Körbe bekommen. Einen von meiner Gastoma und einen vom Osterhasen. Es gab dann auch nicht nur Schokolade, sondern auch kleine Geschenke. Danach sind wir dann alle in die Kirche gegangen. Die Kirche hier ist, finde ich, sehr modern und persönlich. Wir haben hier eine sehr kleine Gemeinde und ich finde es wirklich schön. Nach der Kirche sind wir dann zu meiner Tante gefahren, wo es dann eine Ostereier-Suche gab. Jeder hat eine Farbe für Eier bekommen, die er suchen muss und dann auch noch Hinweise, wo diese versteckt sein können. Es war wirklich sehr lustig und am Ende des Tages hatten meine Gastschwester und ich mindestens vier Tüten voller Süßigkeiten zusammen.</p><h3>The Windy City</h3><p>Die Woche nach Ostern bin ich dann mit meiner Gastfamilie nach Chicago gefahren fürs Wochenende. Meine Gasteltern haben mich am Freitag direkt vom Training abgeholt und wir sind dann direkt durchgefahren nach Chicago. Mein Gastvater hat uns auch direkt ein Hotel in Downtown Chicago geholt, wo wir ein Zimmer im 17. Stock hatten, wodurch wir eine unglaubliche Sicht über die Stadt hatten. Am nächsten Tag sind wir dann aufgestanden, haben uns Frühstück im Hotel geholt und dann haben wir uns auf dem Weg gemacht, um die Sehenswürdigkeiten von Chicago zu sehen. Als erstes ging es zum Navy Pier, wo ein großes Riesenrad steht und man sehr schön auf Lake Michigan gucken kann. Das Wasser im unteren Teil vom Lake Michigan ist so unglaublich schön blau.</p><p>Vom Navy Pier aus haben wir uns dann ein Ticket für die »Big Bus Tour« geholt. Von da aus konnten wir viele Sehenswürdigkeiten sehen. Beim Millenium Park sind wir dann ausgestiegen, um uns »The Bean« anzugucken und es war so cool, das Kunstwerk mal zu sehen. Man konnte sich dann auch darunter stellen und so verschwommene Bilder machen. Dort haben wird einige Zeit verbracht, weil ich davon so fasziniert war. Danach sind wir wieder mit dem Bus zurückgefahren und haben dann noch den Riverwalk gemacht und ich und mein Gastvater waren noch shoppen auf der Magnificent Mile. Zum Abendessen hatten wir dann Chicago Hot Dogs,.</p><p>In meinem Auslandsjahr habe ich so viel gelernt und erlebt und Erinnerungen geschaffen, die für immer sind. Meine Gastfamilie ist meine zweite Familie und Michigan ist nun mein Zuhause. Ich habe Freunde gefunden, die hoffentlich fürs Leben sind. Der Abschied wird mir so unfassbar schwerfallen, aber wie meine Gastmutter immer sagt: »It’s not a goodbye, only a see you later«. Ich werde mein Leben hier definitiv vermissen und es wird wahrscheinlich einfach nicht mehr dasselbe sein. Ich habe mir hier ein Leben aufgebaut. Ich habe viel gelernt und mich weiterentwickelt. Ich bin so viel selbstbewusster geworden und habe viel über mich selbst gelernt, wie viel ich eigentlich schaffen kann, aber auch, wo meine Grenzen liegen. Das amerikanische Leben unterscheidet sich definitiv stark von meinem deutschen. Es ist wirklich immer noch unheimlich spannend, zu sehen, wie sehr sich zwei Kulturen unterscheiden können, aber auch, welche Gemeinsamkeiten wir haben. Ich nehme so unheimlich viel aus meiner Zeit hier mit und kann nur weiterempfehlen, ein Auslandsjahr zu machen. Für mich ist es das Jahr meines Lebens!</p><p>Eure Carolin</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Don’t dream your life. Live your dreams.]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/dont-dream-your-life-live-your-dreams/</link>
            <pubDate>Wed, 18 Oct 2023 07:47:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Während Emilys Auslandsjahr in Kanada gab es für sie viele Highlights –eines war definitiv der Campingtrip, den sie mit ihrer Gastfamilie gemacht hat.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Während Emilys ,Auslandsjahr in Kanada ,gab es für sie viele Highlights – aber eines war definitiv der Camping-Trip, den sie mit ihrer Gastfamilie machen durfte. Was sie unerwarteterweise während dieses Ausflugs gelernt hat und warum der Trip sie nochmal mit ihrer Gastfamilie zusammengeschweißt hat, das verrät Emily in unserer Jubiläums-Reihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Das Leben meiner Träume zu leben, war eins meiner größten Ziele während meines Auslandjahres. Von unzähligen Highlights eins auszusuchen, scheint wie eine unmögliche Entscheidung, jedoch ist der Camping-Trip mit meiner Gastfamilie über die Osterferien eins der Erlebnisse, die ich nicht so schnell vergessen werde.</p><p>Abgesehen davon, dass wir auf unserer Reise konstant von Kanadas atemberaubender Natur umgeben waren, ist die Beziehung mit meiner Gastfamilie so unfassbar stark geworden, dass ich sie jetzt als meine zweite Familie bezeichne.</p><p>Nachdem wir mein zweites Zuhause – Victoria – verlassen hatten, ging es für uns als Zwischenstopp nach Nanaimo, wo wir die Familie meiner Gastmutter besucht haben. Nachdem ich diese kennenlernen durfte, habe ich mich noch mal mehr wie ein Familienmitglied gefühlt. An diesem Tag durfte ich wieder die Freundlichkeit und Warmherzigkeit der Kanadier erfahren, da mich meine Gastgroßeltern direkt als ihr Gastenkelkind bezeichnet und umarmt haben, obwohl ich sie noch nie zuvor getroffen hatte. Der ganze Trip hatte mit diesem Besuch somit einen perfekten Start.</p><p>Am nächsten Tag ging die Reise für meine Gasteltern, meine Gastgeschwister und mich weiter in Richtung Tofino, wo wir einige Tage verbracht haben. Nach einigen Stunden Autofahrt durch Sonnenschein, Regen, Hagel und Schnee sind wir am Campingplatz angekommen. Dort konnte ich nochmal eine andere Seite des typischen Kanadas kennenlernen. Lange Strände mit zahlreichen Surfern. Dass ich in Kanada surfen lernen würde, hätte ich bei meiner Ausreise nicht gedacht – aber so konnte ich es von meiner lebenslangen Bucket List streichen.</p><p>Neben dem Surfen war Tofino auch ideal fürs Campen. Fünf Tage lang mit meiner Familie auf engstem Raum zu wohnen, erschien mir im Voraus etwas beängstigend, aber im Endeffekt war es eine so tolle Erfahrung, die uns als Familie sehr zusammengeschweißt hat. Des Weiteren wurde ich dem typischem Camperleben vorgestellt – der morgendliche Kaffee beim Spaziergang auf dem Strand, Gesellschaftsspiele im Camper als es dunkel wurde, S’mores und Hotdogs am Lagerfeuer und mit Leuten den Abend verbringen, die man zuvor noch nie gesehen hat (typisch Kanadier). Nach dem unvergesslichem Camping Trip trafen wir uns mit einigen Freunden, die meine Familie aufgrund der Pandemie seit längerem nicht gesehen hatte, was natürlich für alle total schön war.</p><p>Rückblickend auf mein Auslandsjahr würde ich sagen, dass der Campingurlaub mit meiner Gastfamilie eins der tollsten Erlebnisse war, da ich super viel erlebt habe. Vom Surfen bis zu gemütlichen Kreisen am Lagerfeuer war wirklich alles dabei. Außerdem ist mein Verhältnis mit meiner Gastfamilie in dieser kurzen Zeit noch einmal sehr gewachsen, weshalb mir auch der Abschied von ihnen so schwergefallen ist.</p><p>Im Endeffekt kann sich womöglich kein Austauschschüler je für EIN einziges Highlight im Auslandsjahr entschieden. Sei es mit Freunden essen gehen, an seinem 16. Geburtstag einen Bungeejump zu machen oder mit der neuen Familie um Mitternacht noch spazieren zu gehen. Jeder einzelne Moment hat eine besondere Bedeutung für mich, die ich lebenslang in meinem Herzen trage werde, weshalb ich rückschauend auf mein Auslandsjahr in Kanada nur positive Erinnerungen habe und immer bis über beide Ohren strahle, wenn ich über meine Zeit dort rede.</p><p>»The biggest adventure you can take is to live the life of your dreams« – Oprah Winfrey</p><p>Eure Emily</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[10 Gründe für eine Reise nach Edinburgh]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/edinburgh-10-gruende-fur-einen-besuch-der-schottischen-hauptstadt/</link>
            <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 11:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Entdecke 10 Geheimtipps, warum man der schottischen Hauptstadt Edinburgh einen Besuch abstatten sollte.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>»Auld Reekie«, also »Alte Verräucherte« – so wurde Edinburgh früher aufgrund seiner rauchenden Schornsteine genannt. Heute scheint dieser Name so gar nicht mehr zu Schottlands facettenreicher Hauptstadt zu passen. Als zweitgrößte Stadt des Landes, kultureller Knotenpunkt Europas und der Geburtsort von Harry Potter hat die Stadt so einiges zu bieten. Edinburgh ist mittlerweile Sitz des schottischen Parlaments und zweitgrößte Stadt des Landes. Aber auch kulturell und landschaftlich hat die Stadt und Umgebung ihren Besuchern so einiges zu bieten. Wir stellen dir die Top 10 Sehenswürdigkeiten in Edinburgh und Umgebung vor, die du während deines ,Schüleraustauschs in Schottland, unbedingt besuchen solltest.
</p><h2>1. Calton Hill mit dem Edinburgh Castle</h2><p>Calton Hill ist ein wunderschöner erster Anlaufpunkt, wenn du dir einen ersten Überblick über die Stadt verschaffen möchtest. Old Town, New Town, Edinburgh Castle, Arthur’s Seat – von hier aus kannst du alles perfekt sehen und dir ein Bild von der Stadt machen.</p><p>Auch sonst lädt dieser kleine Berg zum Verweilen ein: Hier kannst du dir das National Monument (eine unfertige Nachbildung des Parthenons in Athen), das Nelsons Monument oder das City Observatory ansehen, in dem man heute moderne Kunst bewundern kann.</p><h2>2. Arthur’s Seat: Der Berg, der das Stadtbild prägt</h2><p>Kaum zu glauben: Wenn du der Royal Mile – einer langen Straße mitten im Stadtzentrum – zehn Minuten bergab folgst, findest du dich plötzlich mitten in der Natur wieder. Willkommen im Hollyrood Park, der fantastischen Parklandschaft rund um Arthur’s Seat. Der Berg, der das Stadtbild maßgeblich prägt, ist ein beliebtes Ausflugsziel für alle, die gerne wandern und die Spitze zu erklimmen ist ein absolutes Muss für alle Freund:innen der schönen Aussicht. Denn wer den zum Teil anstrengenden Aufstieg auf sich nimmt, wird mit einem atemberaubenden Ausblick über Edinburgh belohnt. Aber auch wer es nicht bis ganz oben schafft, kann die wunderschöne Landschaft rund um den Berg genießen. Hier gibt es Lochs, Ruinen und Felsen zu erkunden und auch das schottische Parlament ist nicht weit entfernt.</p><h2>3. Grassmarket: Shoppingparadies</h2><p>Der Grassmarket ist ein kleiner Marktplatz, der direkt unter Edinburgh Castle liegt. Hier tummeln sich zahlreiche unterschiedliche Pubs, Restaurants und Geschäfte – die traditionellen Fish’n’Chips mit typisch schottischer Deep Fried Mars Bar bekommst du hier genauso wie ausgefallenes Street Food aus aller Welt.</p><p>Wir persönlich empfehlen dir einen Abstecher in »Armstrong’s«, einen Vintage-Store, der vor lauter außergewöhnlichen Schmuckstücken (auch für’s kleine Geld) nur so überquillt.</p><p>Ein wenig weiter die Straße hoch liegt »Armchair Books«, ein Second-Hand-Buchladen mit einer erstaunlichen Auswahl für Buchliebhaber jedes Genres.</p><p>Wenn ihr in der schottischen Hauptstadt mal einen warmen Tag erwischt, empfehlen wir ein Eis oder einen Milchshake von »Mary’s Milk Bar« – die Sorten umfassen alles von Vanille bis hin zu Earl-Grey-Tee. Wer es lieber fruchtig mag, besucht die »Hula Juice Bar«. Neben leckeren Säften gibt es hier auch tolles, gesundes Frühstück.</p><h2>4. Portobello Beach</h2><p>Das Schöne an Edinburgh ist, dass die Stadt für jede Stimmung etwas zu bieten hat. Falls du nämlich mal genug von Stadt und Bergen hast, ist der Strand Portobello Beach nur eine halbe Stunde mit dem Bus entfernt. Bei schönem Wetter kannst du es dir am Strand mit einem Eis oder einer Portion Fish’n’Chips gut gehen lassen und dich vielleicht sogar ins Meer trauen. Bei kühleren Temperaturen gönnst du dir eine heiße Schokolade aus einem der Cafés (oder vom Little Green Van, der an Wochenenden in Portobello unterwegs ist) und spazierst die Strandpromenade entlang.</p><h2>5. Spaziergang ins Dean Village</h2><p>Quer durch Edinburgh verläuft das »Water of Leith«, ein Fluss, an dem man sehr schön entlangspazieren kann, wenn man Lust auf ein wenig Natur hat. Wir empfehlen besonders einen Abstecher in das Viertel Stockbridge (nur 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt), wo man sich noch eine kleine Stärkung besorgen kann, bevor man am Fluss entlang und vorbei an St. Bernard’s Well nach Dean Village spaziert. Durch die beschaulichen Häuser fühlt man sich in diesem Stadtteil wirklich, als wäre man aus Versehen in ein Märchen hineinspaziert.</p><h2>6. Auf den Spuren von Harry Potter</h2><p>Die große »Wizarding World« mag in der englischen Hauptstadt London sein, doch Edinburgh darf sich dafür »Geburtsort von Harry Potter« nennen. Das kann man in der Stadt an vielen Ecken sehen.</p><p>Es gibt spezielle Stadttouren, die sich genau darauf spezialisiert haben. Ein wichtiger Anlaufpunkt ist der Greyfriars Kirkyard, ein historischer Friedhof, auf dem man unter anderem das Grab von Tom Riddle entdecken kann – oder zumindest das Grab, das der Figur Tom Riddle seinen Namen gab. Nur einen Steinwurf entfernt liegt die George Heriot‘s School, die als Inspiration für Hogwarts gedient hat. Und ein Stückchen die Straße runter findet ihr die Victoria Street – eine Straße, die der magischen Winkelgasse täuschend ähnlich sieht. Vielleicht ähnelt ja sogar die ,Schule,, die du während deines Schüleraustauschs in Schottland besuchst, ein wenig an die Zauberschule?</p><p></p><h2>7. Festivals: Fringe und Beltane</h2><p>Jeden August verändert sich Edinburgh schlagartig: Plötzlich vervielfacht sich die Zahl der Tourist:innen, jedes Hinterzimmer wird zum Theater und die Royal Mile wird zum zweiten Zuhause für Schauspieler:innen und Hochseilartist:innen. Das kann nur eines bedeuten – das Edinburgh Fringe Festival hat angefangen. Wenn du zu dieser Zeit die Stadt besuchst, hast du die tolle Möglichkeit, an jeder Ecke Theaterstücke, Performances und Konzerte anzuschauen. Aber Vorsicht: Die Reise wird dann wohlmöglich etwas teurer und die Stadt ist sehr viel voller als sonst.</p><p>Im April dagegen wird es mystisch: Dann kann man beim »Beltane Festival« keltische Tradition auf dem Calton Hill erleben. Die kostümierten Artisten vereinen Akrobatik, Mythologie und Feuershow, um den Sommeranfang zu feiern. Ein absolutes Erlebnis!</p><h2>8. Kostenlose Museen</h2><p>Viele der zahlreichen Museen in Edinburgh kannst du völlig kostenlos besuchen. Wir empfehlen besonders einen Besuch im »National Museum of Scotland«. Die Themen der verschiedenen Galerien umfassen alles von schottischer Geschichte über Wissenschaft und Technologie bis hin zu Mode – auf keinen Fall verpassen darfst du Dolly, das erste geklonte Schaf der Welt, das Ende der 90er mithilfe von Wissenschaftler:innen der Universität Edinburgh zum Leben kam. Besonders lohnt sich auch ein Besuch des Museums-Dachs – von da hast du einen wunderbaren Blick auf Edinburgh Castle und die Old Town.</p><p></p><p>Wenn dir der Sinn nach Kunst steht, hast du gleich drei kostenlose Museen zur Auswahl: In der »Scottish National Gallery« findest du die eher traditionellen Werke, während in der »Scottish National Gallery of Modern Art« zeitgenössische Kunstwerke zu sehen sind – außerdem ist das Gelände um das Museum perfekt für einen Spaziergang geeignet. Wer dann noch nicht genug hat, geht in die »Scottish National Portrait Gallery«, wo es Porträts wichtiger schottischer Persönlichkeiten von Robert Burns bis Tilda Swinton zu bewundern gibt.</p><h2>9. The Meadows ist eine wunderschöne Parkanlage</h2><p>Die Meadows sind eine Parkanlage nahe der Universität. Die großen Rasenflächen bieten Platz für ein gemütliches Picknick oder sogar einen kleinen Grillabend. Besonders bei schönem Wetter ist hier immer was los. Im Sommer gehört der Park zu den Schauplätzen des Festivals und wenn man Glück hat, kann man nachmittags den Artisten beim Proben auf der Wiese zuschauen. Am schönsten ist der Park allerdings im Frühling. Dann blühen die Mandelbäume, die die Wege säumen, und verwandeln die Wiesen in ein rosa Blütenmeer.</p><h2>10. Ghost Tours für Grusel-Liebhaber</h2><p>In einer so alten und geschichtsträchtigen Stadt wie Edinburgh findet man an jeder Ecke Spukgeschichten. Die zweimal begrabene Mary, der Dudelsackspieler von Edinburgh Castle oder die Serienmörder Burke und Hare – für alle, die es gruselig mögen, ist die schottische Hauptstadt ein gefundenes Fressen. Viele Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die unheimlichen Geschichten der Stadt zum Leben zu erwecken. Unsere Empfehlung geht an »Mercat Tours«, die nicht nur Stadtführungen zu verschiedenen Themen anbieten, sondern dich auch in die Katakomben unter der Stadt mitnehmen. Außerdem haben die Tourguides großes schauspielerisches Talent und erzählen die Geschichten besonders authentisch. Wer sich für die die dunkle, unheimliche Atmosphäre Edinburghs interessiert, sollte auf jeden Fall eine der zahlreichen Geistertouren mitmachen.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein Ausflug ans Meer]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/ein-ausflug-ans-meer/</link>
            <pubDate>Wed, 29 Nov 2023 10:27:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Die atemberaubende Natur Irlands war einer der Gründe, warum es für Karlas Auslandsjahr kein anderes Ziel als die Grüne Insel geben konnte.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die atemberaubende Natur ,Irlands, war einer der Gründe, warum es für Karlas Auslandsjahr kein anderes Ziel als die Grüne Insel geben konnte. Zwei Terms hat sie im Schuljahr 2021/22 an einer High School im Norden Irlands verbracht und die irische Natur und Kultur lieben gelernt. Warum ein Ausflug ans Meer mit ihren Freunden ihre Lieblingserinnerung an diese besondere Zeit ist, das erzählt Karla uns in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Steile, wellenumtoste Klippen, malerisch-weiße Strände, endlose grüne Wiesen gesprenkelt mit Schafen, atemberaubende Küstenwanderwege, geheimnisvolle Hügelgräber und noch so viel mehr. Das ist die raue, mystisch-schöne Westküste Irlands. Ihr glaubt mir nicht? Dann nehme ich euch mit auf meinen Trip an die Westküste, mit nach Donegal.</p><p>Denn von genau dieser Schönheit wollte ich mich auch überzeugen. Somit bin ich an einem freien Schultag mit meinen Freunden nach Donegal, dem nördlichsten County der Republik Irland gefahren. Und was ich jetzt schon vorwegnehmen kann ist, die lange Busfahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt.</p><p>Nach einen etwas holprigen Start saßen wir dann im Bus nach Westen. Unsere Fahrt dauerte knapp zweieinhalb Stunden, die – wie immer, wenn wir gemeinsam unterwegs waren – wie im Flug vergingen. Denn selbst die Fahrten mit dem Bus sind jedes mal aufs Neue ein Abenteuer, wenn die atemberaubende Natur, die Tiere und die kleinen süßen Dörfer an einem vorbeiziehen. Einfach malerisch!</p><p>Endlich in der Stadt Donegal angekommen, entschieden wir uns erstmal, das Schloss anzuschauen. Was mir hier besonders in Erinnerung geblieben ist, war der hilfsbereite, nette Mann am Eingang. Generell kann man hier in Irland sagen, dass Gastfreundschaft und die Offenheit der Menschen den Iren sehr wichtig sind. So offen wie die Einheimischen hier mit Fremden umgehen, ist es eher ungewohnt für mich, im Vergleich zu Deutschland.</p><p>Nach unserem Schlossbesuch erkundeten wir weiter die Stadt. Bevor wir uns auf den Weg ans Meer machten, legten wir eine Mittagspause in einem süßen kleinen Café ein. Auch dort waren die Menschen sehr offen und gaben uns jede Menge Tipps und Ratschläge, was wir hier in Donegal noch alles anschauen und besichtigen sollten. Oft wurde uns die kleine Küstenstadt Bundoran empfohlen. Da wir sowieso vorhatten, dorthin zu fahren, hat das unsere Entscheidung nur bestärkt, uns auf den Weg dorthin zu machen. Und somit stiegen wir in den nächsten Bus.</p><p>Gegen Mittag kamen wir dann dort an und machten uns natürlich direkt auf den Weg ans Meer. Sobald das Meer zu sehen war, stieg unsere Vorfreude. Dieses blaue Wasser mit menschenleeren Stränden, einfach nur magisch. Obwohl das Meer für viele nichts besonderes ist, war es für uns ein herausragender Moment, an den ich mich immer sehr gerne zurückerinnern werde.</p><p>Nachdem wir auch das hundertste Bild geschossen hatten, beschlossen wir den Rougey Cliff Walk entlangzulaufen. Dieser Cliff Walk ist ein Küstenwanderweg zwischen zwei Stränden. Etwa bei der Hälfte der Strecke legten wir eine Pause für ein Picknick ein, um die faszinierende Natur zu bestaunen.</p><p>Als wir dort im Gras saßen und auf das endlose Meer starrten, konnte ich es nicht in Worte fassen, wie sehr mich diese Natur fast magisch anzog und was für ein Glück ich hatte, dieses Land, diese Leute mein zweites Zuhause nennen zu dürfen. Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit dort saßen, redeten und einfach den Tag genossen, entschieden wir uns weiter zu laufen, um auch den Rest des Weges zu erkunden. Als wir den Rückweg antraten, liefen wir noch einmal an der steilen Klippenwand entlang, um diese letzten Eindrücke auf uns wirken zu lassen.</p><p>Zurückblickend war es ein rundum perfekter Tag mit meinen Freunden, die definitiv dazu beigetragen haben, dass er mir besonders in Erinnerung geblieben ist. Mein Tipp: Nutzt die Zeit, die ihr während eures Auslandsjahres habt, macht Ausflüge, trefft euch mit Freunden. Nutzt jeden Tag, denn die Zeit geht unfassbar schnell vorbei und hinterher werden euch so viele Dinge einfallen, die ihr noch gerne gemacht hättet. Genießt jeden Augenblick eures Aufenthalts.</p><p>Eure Karla</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein ganzes halbes Jahr]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/ein-ganzes-halbes-jahr/</link>
            <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 10:28:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Howdy, mein Name ist Helene aus Berlin, ich bin 17 Jahre alt und ich habe ein Auslandsjahr in den USA gemacht, genauer gesagt in Texas.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Howdy, mein Name ist Helene aus Berlin, ich bin 17 Jahre alt und ich habe ein halbes Jahr ein ,Auslandsjahr in den USA, gemacht, genauer gesagt in Texas. Ich muss ehrlich gestehen, der Abschied von meiner Familie ist mir ziemlich leicht gefallen. Nachdem ich alleine im Flieger war, sind mir dann doch die Tränen gekommen, doch diese gingen schnell wieder weg, da die Aufregung viel stärker war als die Trauer. Am Flughafen in Texas wurde ich direkt von meiner Gastfamilie abgeholt mit einem großen Plakat wo »Welcome to Texas Hela« draufstand.</p><h2>Meine Gastfamilie</h2><p>Ich habe mit meinen Gasteltern und meinen zwei kleineren Gastschwestern in Helotes, einem Vorort von San Antonio gewohnt. Wir hatten ein ziemlich großes Haus und mein Zimmer war das vorherige Gästezimmer in der oberen Etage. Das war das einzige Zimmer, was in der oberen Etage war, somit hatte ich im Prinzip eine ganze Etage für mich alleine.</p><p>Meine Gastfamilie ist zu meiner zweiten Familie geworden, denn sie haben mich so herzlich aufgenommen, das ich mich seit Tag eins pudelwohl gefühlt habe. Von meinen Gasteltern wurde ich wie eine Tochter und von meinen Gastgeschwistern wie eine Schwester behandelt.</p><p>Ich durfte glücklicherweise meinen Geburtstag mit ihnen feiern. Meine Gastfamilie hat das ganze Haus für mich geschmückt, da sie wussten das ich ein sehr dekorierfreudiger Mensch bin. Sie sind besonders auf meinen Geburtstagswunsch eingegangen und somit sind wir zusammen zu einem Park gefahren und haben dort gepicknickt. Während des Picknicks haben wir geredet und getanzt und hatten sehr viel Spaß. Danach sind wir zusammen durch den Wald spaziert.</p><p>Die Zeit mit meiner Gastfamilie habe ich sehr genossen. Somit habe ich sehr viel über jeden einzelnen erfahren. Meine Gastmama ist mit mir und ihrer Schwester sogar einmal nach Los Angeles geflogen. Dieser Trip hat uns noch mehr zusammenwachsen lassen.</p><p>Meine 15-jährige Gastschwester und ich sind zur gleichen Schule gegangen, auf die Sandra Day O´Connor High School. Eine sehr große Schule mit tausenden von Schülern. Um sich dort zurechtzufinden, bin ich am ersten Schultag mit meiner Gastmama in das Schulbüro gegangen. Wir haben mit der Schulleiterin meinen Stundenpan zusammengestellt und man hat eine riesige Auswahl an Schulfächern. Ich würde dir empfehlen Fächer zu nehmen, die man bei dir nicht hat. Dadurch bekommst du ein ganz neues Schulgefühl.</p><p>Es hat bei mir aber trotzdem mindestens eine Woche gedauert, bis ich mich dort zurecht gefunden habe. Aber mir haben immer Leute geholfen die nächste Klasse zu finden und somit habe ich viele Freundschaften schließen können. Ich hatte ein wenig Glück, denn auf meiner Schule war auch ein anderer Austauschschüler aus Deutschland. Mit ihm habe ich mich auf Anhieb gut verstanden und wie der Zufall es so will, war er auch mit ,Stepin, hier.</p><h2>Meine Freunde</h2><p>Mit meinen Freunden habe ich mich dann immer öfter außerhalb der Schule getroffen. Ich durfte dort auch an einer Seniorclass teilnehmen und habe dadurch die besten Menschen kennengelernt. Durch meine Freunde in der Klasse, habe ich weitere Menschen kennengelernt. Ich bin oft mit ihnen Essen gefahren oder wir haben uns Sonnenuntergänge angeschaut. Durch eine sehr gute Freundin, habe ich angefangen zu malen. Wir haben immer in ihrem Haus auf der Terrasse gemalt, Musik dabei gehört und uns die Landschaft angeschaut.</p><p>Die zwei schönsten Erlebnisse, die ich mit meinen Freunden hatte, waren Prom mit einer Promposal und ich wurde von ihnen ins Autokino eingeladen. Ich werde mich für immer an diese zwei Abende erinnern. Durch meine Freunde habe ich vieles vom Land sehen können. Mit ihnen hatte ich eine ganz andere Freundschaft. Sie waren auf Anhieb sehr offen und neugierig. Wunder dich aber nicht, wenn du Umarmungen gewöhnt bist. Amerikaner umarmen einen nicht wirklich oft, jedoch sind sie in ihrer Art umso herzlicher.</p><h2>Mein Tipp an zukünftige Austauschschüler</h2><p>Ich würde dir raten, einfach immer offen und nett zu den Menschen zu sein. Sobald sie wissen das du aus einem anderen Land kommst, wirst du viele Menschen kennenlernen. Aber auch Vorurteile gehen dadurch mit ein. Werd nicht böse, wenn du ein zwei kuriose Fragen gestellt bekommst. Ich wurde einmal gefragt, ob wir in Deutschland deutsch sprechen und da musste ich mir wirklich das Lachen verkneifen.</p><p>Die Entscheidung ins Ausland zu gehen, war die beste, die ich je getroffen habe. Ich bin durch diesen Austausch viel reisefreudiger, glücklicher und besonders ausgelassener. Mein Selbstwertgefühl ist bei weitem stärker als vorher. Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Eindruck in mein Leben verschaffen und du bist motiviert ins Abenteuer zu starten.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein ganzes halbes Jahr…]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/ein-ganzes-halbes-jahr-2/</link>
            <pubDate>Tue, 12 Mar 2024 12:01:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Da ich jetzt schon sechs Monate im derzeit eisigen Wisconsin verbringen durfte, dachte ich, es wäre mal wieder an der Zeit für ein kleines USA-Update.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und willkommen zurück! Da ich jetzt schon sechs Monate im derzeit eisigen Wisconsin verbringen durfte, dachte ich, es wäre mal wieder an der Zeit für ein kleines Update über mein ,Auslandsjahr in den USA,.</p><p>Nachdem ich euch beim letzten Mal ja von meinen Weihnachtsferien berichten durfte, ging bei mir wieder das normale Leben weiter und der Alltag ist zurückgekommen. Das bedeutete für mich natürlich noch immer, ganz viel Zeit mit und beim Basketball zu verbringen, denn wir hatten viele Spiele und noch mehr Training. Nun ist die Basketball-Saison – zumindest für das Junior Varsity Team – zu Ende und ich genieße es, wieder mehr Zeit für Freunde und Familie zu haben. Glücklicherweise hat meine Schule in Bezug auf Sport dieses Jahr ein absolut tolles Jahr und so stehen die Chancen gut, dass es eine lange Saison wird und ich noch ein paar Spiele miterleben darf.</p><p>Ein Paradebeispiel des altbekannten amerikanischen High School Spirits, das ich erleben durfte, war, als eine Teamkollegin bei einem Spiel ihren 1000. Punkt für unser High School-Team erzielt hat. Da man ja nur zwei oder drei Punkte pro Korb bekommt, ist das nur ein einziges Mal in der Geschichte meiner Schule vorgekommen, deswegen waren wir natürlich mit Schildern und Ballons gewappnet.</p><p>Eine weitere wundervolle Erfahrung mit meinem Basketball-Team war die »Senior Night«. Dort werden vor dem Spiel des Varsity-Teams alle Seniors, also die 12.-Klässler, vorgestellt und dann hält das Junior Varsity-Team, für das ich spiele, Reden für jede einzelne Person. So stand ich also – wegen meines eigenen Spiels, das nur fünf Minuten her war, völlig verschwitzt – vor einer Menschenmasse von circa 150 Menschen mit der Aufgabe, meine Rede zu halten. Ihr könnt euch wirklich nicht vorstellen, wie aufgeregt ich in diesem Moment war. Allerdings war das völlig unbegründet, denn alles ist gut gegangen und die »Senior Night« war ein voller Erfolg, der mit einem hohen Sieg geendet hat.</p><p>Ein Thema, das ich hier bisher noch gar nicht thematisiert habe, wurde Anfang Januar dann doch wichtig für mich: Covid. Warum ich euch bislang nichts davon berichtet habe, ist ganz einfach: Weil das Virus hier schlichtweg kaum präsent ist. Bis Januar mussten wir nirgendswo Masken tragen, es wurde kaum getestet und auch Abstand wurde nicht gehalten. Anfang Januar gingen die Fallzahlen dann aber so hoch, dass all das zurückkam. So hat es Ende Januar also auch mich erwischt. Nachdem ich erste Symptome gezeigt habe, hat der Test dann auch den zweiten Strich gezeigt, was in mir zugegebenermaßen doch etwas Angst ausgelöst hat. Nach einigen Tagen Bettruhe ging es mir aber bald wieder besser und meine Angst war unbegründet.</p><p>Die Woche in kompletter Isolation zu verbringen war aber zugegebenermaßen mental herausfordernder als erwartet und ich hatte zum ersten Mal während meines Auslandsjahres wirklich Heimweh. Da ich meine Gastmutter angesteckt habe, war meine Isolationszeit lang, aber sobald ich das erste Mal wieder mit meinen Freunden im Auto saß, war alles wieder gut.</p><p>Ein weiteres kleines Highlight der letzten Zeit war ein Wochenendtrip nach Iowa, wo wir meine ältere Gastschwester am College besucht haben. Da das ganze College-System hier natürlich ganz anders als das deutsche ist, war es super interessant zu sehen, wie amerikanische Studenten in kleinen Wohngemeinschaften leben und wie wichtig dort die »Sororities«, die Studentenvereinigungen, sind. Was mir auch immer wieder auffällt, ist der extreme Stolz auf die eigene Schule oder Uni, der in Deutschland nicht denkbar wäre. Hier ist es ganz normal, Pullis, Deko oder sogar Geschirr mit dem Uni-Logo zu besitzen, was ich ehrlich gesagt wundervoll finde, da es ein mir zuvor unbekanntes Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugt.</p><p>Ansonsten gibt es nicht all zu viel zu berichten. Ich lebe meinen amerikanischen Alltag, treffe Freunde und lebe mein bestes Leben. In zwei Wochen haben wir allerdings endlich Frühlingsferien, also werdet ihr bestimmt bald von mir hören.</p><p>Das war’s auch schon von mir, bleibt neugierig!</p><p>Eure Emmy</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein ganzes Leben in einem einzigen Jahr]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/ein-ganzes-leben-in-einem-einzigen-jahr/</link>
            <pubDate>Mon, 06 May 2024 10:43:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Als ich gerade über die Einleitung für diesen Bericht nachgedacht habe, habe ich gemerkt, dass dies einfach mein letzter Bericht aus den USA ist!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wow… Als ich gerade über die Einleitung für diesen Bericht nachgedacht habe, habe ich gemerkt, dass dies einfach mein letzter Bericht aus den ,USA, ist… Heute vor einem Jahr habe ich noch gespannt auf meine Gastfamilie gewartet und nun werde ich sentimental, weil das Jahr meines Lebens fast vorbei ist. Aber genug Melancholie, es ist Zeit, euch ein Update zu geben.</p><p>Erinnert ihr euch noch, wie ich euch bei meinem letzten Bericht von Basketball erzählt habe und dass wir ein gutes Jahr haben und es daher eine lange Saison werden kann ? Nun ja, ich hatte recht. Zum allerersten Mal in der Geschichte meiner Schule hat es das Mädchen-Basketball-Team zu State Basketball geschafft! Das bedeutet, dass wir eins der besten Teams von ganz Wisconsin sind, was eine riesige Ehre ist.</p><p>Die Spiele davor waren alle sehr emotional. Da ich ja für das Junior Varsity Team gespielt habe, konnte ich zwar nicht mehr selbst spielen, aber dafür umso lauter anfeuern. Es hat wirklich eine Weile gebraucht, bis wir realisiert haben, was passiert ist und es sind so einige Freudentränen gefallen. An diesem Punkt musste ich daran zurückdenken, wie vor Saisonbeginn jemand meinte »Spiel hier auf keinen Fall Basketball, unser Team ist so schlecht.« Deshalb: Lasst euch von niemandem abhalten, wenn ihr etwas wirklich wollt.</p><p>So ging es also eines Donnerstags los: In einem Coachbus (sehr viel komfortabler und luxuriöser als der gelbe Schulbus) ging es los nach Green Bay, unterwegs hatten wir noch ein letztes Training vor dem großen Spiel. Am Abend waren wir dann zum ersten Mal im Resch Center und wow: Es war riesig. In dem Moment wurde uns allen nochmal klar, was wir erreicht haben.</p><p>Früh am nächsten Morgen ging es dann zu unserem eigenen Spiel. Obwohl alles gut angefangen hat, haben wir direkt unser erstes Spiel verloren und glaubt mir, wenn ich sage, die Emotionen waren überwältigend für alle, was ich nie so erwartet hätte. Tränen sind gefallen, Umarmungen wurden gegeben und die Stimmung war sentimental. Am nächsten Tag ging es dann nach Hause und die Saison war endgültig vorbei.</p><p>Basketball hat monatelang so eine große Rolle in meinem Leben gespielt, dass es wirklich komisch war, mal früh zu Hause zu sein oder wieder Zeit für Freunde zu haben. Dann stand nur noch unser Basketball Banquet an, bei dem unsere Trainer über jeden einzelnen Spieler gesprochen haben und bestimmte Spieler, die wir vorher anonym gewählt haben, Preise bekommen haben. Überraschenderweise habe ich das Banquet als die Spielerin, die sich am meisten verbessert hat verlassen, was genau wie die Worte meines Trainers das Ende der Saison nicht einfacher gemacht hat.</p><p>Ein weiteres Highlight der letzten Zeit war mein Geburtstag: Ende März wurde ich hier 17 und meine Gastfamilie hat etwas ganz besonderes daraus gemacht. Am Tag meines Geburtstags hat meine Gastmutter mir ganz aufgeregt mein Geschenk übergeben: Das Promkleid meiner Träume, für das ich ehrlicherweise zu geizig war, um es selbst zu kaufen. Ich hätte damit nie gerechnet und die Überraschung ist definitiv gelungen. Nach der Schule waren wir dann gemeinsam essen und dann war der Tag auch schon vorbei. Auch wenn er anders als meine Geburtstage in Deutschland war, hatte ich einen wundervollen Tag.</p><p>Das nächste große Event war Prom und wow, Prom war wundervoll. Prom ist hier ein wichtiger Ball gegen Ende des Schuljahres, alle waren schick gekleidet, aber ich fange mal von vorne an. Am Donnerstag vor Prom ist meine Flughafen-Freundin Lea wieder zu mir nach Wisconsin gekommen, um mitzufeiern. An meiner High School ist üblicherweise der Junior Prom der wichtigste, weshalb wir Juniors Prom organisiert und alles dafür aufgebaut haben und deswegen zwei Tage keine Schule hatten.</p><p>Am eigentlichen Prom-Tag sind wir früh aufgestanden, um uns fertig zu machen, was wirklich einige Stunden gebraucht hat. Nachdem wir ganz viele Bilder gemacht haben, sind wir essen gegangen, bis es dann endlich zum Tanz ging. Da der Junior Prom ja der »wichtigste« ist, wurden wir Juniors alle einzeln aufgerufen und hatten anschließend einen Tanz mit unseren Eltern, bis dann alle gemeinsam getanzt haben. Um Mitternacht war der Tanz dann auch schon vorbei und ein Zauberer kam an unsere Schule. Nach seiner Vorführung bin ich dann noch zu Freunden nach Hause gegangen und war so erst gegen fünf Uhr zu Hause. Meine Flughafen-Freundin ist dann Dienstagmorgen leider auch schon nach Hause geflogen, deswegen ist Schlaf ziemlich auf der Strecke geblieben, aber das war es wert.</p><p>Unglaublich, aber das war mein letzter Bericht aus den USA, der nächste kommt erst, wenn ich schon wieder in Deutschland bin. Ich bin sehr, sehr dankbar für alles, das ich erleben durfte, von dem ich leider nur einen Bruchteil hier beschreiben konnte. Dieses Jahr hat mich auf so viele Arten und Weisen verändert, und ich habe Freundschaften geschlossen, die ich nie erwartet hätte. Ich hatte das Jahr meines Lebens, das ich nun nur noch fünf Wochen leben darf. Also, wenn ihr die Möglichkeit habt, auch wenn es angsteinflößend scheint, geht. Verlasst alles, was ihr kennt und geht. Ihr werdet es nicht bereuen.</p><p>Viele Grüße aus dem immer noch kalten Wisconsin und bis zum nächsten Mal!</p><p>Eure Emmy</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein High School Stipendium für Nova Scotia]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/ein-high-school-stipendium-fur-nova-scotia/</link>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 11:41:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Lara hat das fünfmonatige Stepin Stipendium für einen High School Aufenthalt gewonnen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Lara hat sich für unser fünfmonatiges ,Kanada ,Stipendium beworben und sich unter zahlreichen Bewerber:innen durchgesetzt. In ihrem ersten Bericht über ihr High School Erlebnis erzählt sie dir, wie ihr Traum Wirklichkeit wurde.</p><h3>Hallo, ich bin Lara</h3><p>Ich bin 16 Jahre alt und lebe in einem kleinem Ort in der Nähe von Würzburg. In den letzten Jahren ist mein Wunsch, eine Zeit lang im Ausland zu verbringen, immer größer geworden, sodass ich letztes Jahr im Sommer begonnen habe, mich näher damit zu beschäftigen. Sehr schnell bin ich auf ,Stepin, und das Stipendium für ein Auslandhalbjahr in ,Nova Scotia, aufmerksam geworden. Mich hat der Gedanke nach Kanada zu fliegen und fünf Monate auf der wunderschönen Halbinsel zu verbringen, sofort begeistert.</p><h3>Vollstipendium? Vollstipendium!</h3><p>Doch die Kosten für solch ein Abenteuer sind sehr hoch. Also habe ich mich mit wenig Hoffnung auf das ,Vollstipendium, beworben. Dazu zählte unter anderem, ein Video zu drehen, ein Motivationsschreiben zu verfassen und viele andere Dokumente auszufüllen. Es hat mir sogar Spaß gemacht, die Unterlagen zu bearbeiten, obwohl ich wusste, wie gering die Chance auf das Stipendium war. Ich kann dich nur ermutigen, es einfach zu versuchen!</p><p>Nach langem Warten erhielt ich dann einen Anruf, dass ich es unter die letzten drei Kandidat:innen geschafft hatte und durfte im November zum Stipendiatentreffen nach Bonn fahren. Ich habe mich unglaublich über diese Einladung gefreut, da mein Traum vom Auslandshalbjahr so viel näher schien.</p><p>In Bonn habe ich dann die anderen Bewerber:innen getroffen. Alle waren natürlich nervös. Doch die Stimmung und das ,Stepin Team, haben uns schnell die größte Aufregung genommen, sodass sich alle super verstanden haben und der Druck ein wenig gesunken ist. Der Auswahltag hat mir gut gefallen, doch ich konnte gar nicht einschätzen, ob ich oder jemand anderes das Stipendium bekommen wird.</p><h3>Yippieh</h3><p>Also hieß es abwarten… …bis ich ein paar Tage später, am 22. November, als ich von der Schule nach Hause lief, einen Anruf bekam. Ich habe das Stipendium erhalten! Ich freue mich bis heute so sehr darüber und bin unendlich dankbar, dass Stepin mir meinen Traum ermöglicht. Ich bin natürlich überglücklich und mit Tränen in den Augen zu meiner Familie gestürmt, um ihnen die Neuigkeiten zu erzählen. Wieder war ich Kanada einen Schritt näher.</p><p>Der Vertragsabschluss, die Bewerbung für eine kanadische Gastfamilie bei der Partnerorganisation ,NSISP,, die Beantragung meines Visums und noch viele andere organisatorische Sachen folgten. Auch an einem Online Vorbereitungsseminar und einem Vorbereitungsprogramm von NSISP habe ich teilgenommen.</p><h3>Meine Gastfamilie(n)</h3><p>Am 19. April bekam ich dann meine Gastfamilie. Ich hatte mich sehr gut mit ihnen verstanden und habe mich sehr über mein Placement gefreut. Leider hat mir meine Gastfamilie aus privaten Gründen am 12. Juni abgesagt. Ich war natürlich ein wenig traurig, doch zum Glück wurde mir sofort eine neue Gastfamilie zugeteilt. Meine Gastfamilie besteht nun aus meiner Gastmutter Liane, Gastvater Mike und dem erwachsenen Gastsohn Storm. Zusammen leben sie auf einer Farm in Saulnierville, einem kleinen Ort eine Stunde von Yarmouth entfernt, wo ich auf die Yarmouth Consolidated Memorial High School gehen werde. Yarmouth zählt zu den größeren Städten auf Nova Scotia. Liane ist Busfahrerin und Mike arbeitet im Supermarkt. Nebenbei kümmern sie sich um ihre Pferde, Hühner, Hunde und eine Katze. Besonders schön finde ich auch, dass das Haus in der Nähe vom Meer steht. Ich habe natürlich sofort Kontakt aufgenommen und regelmäßig mit meiner Gastmutter geschrieben. Bisher hat sie sich in unserem E-Mail Kontakt eher kurz gehalten. Deshalb freue ich mich darauf, meine Gastfamilie in wenigen Wochen tatsächlich kennenzulernen.</p><h3>Zwei sind besser als eine</h3><p>Seit kurzem weiß ich, dass ich meine Zeit in Kanada zusammen mit Adriana, meiner italienischen Gastschwester, verbringen werde. Ich freue mich sehr darüber, dass ich so viele verschiedenen Erfahrungen mit jemandem in meinem Alter teilen darf. Wir verstehen uns schon sehr gut und schreiben fast täglich miteinander.</p><h3>Aber warum überhaupt Kanada, Nova Scotia?</h3><p>Kanada hat mich schon immer fasziniert. Egal ob die Natur mit wunderschönen Landschaften, die interessante Kultur, die verschiedenen Nationalitäten, die freundlichen Menschen, Sport und vieles mehr. Es gibt so viele Sachen zu entdecken. Doch besonders ,Nova Scotia, hat es mir angetan. Die Inselbewohner leben nie mehr als 50 Kilometer vom Meer entfernt und genießen täglich die atemberaubenden Landschaften. Die Provinz ist eher ländlich, bis auf wenige große Städte, wie Halifax, die Hauptstadt. Deshalb werde ich mit dem Bus eine Stunde zur Schule fahren. Das wird neu für mich sein, doch ich bin gespannt darauf, mich an das Leben dort anzupassen.</p><h3>Ende August geht es los</h3><p>Letztendlich kann ich es kaum glauben, dass ich bald schon im Flugzeug sitzen werde und mein Auslandhalbjahr beginnen wird. Ich denke jeden Tag daran. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei meiner Familie (vor allem bei meiner Schwester) für die Unterstützung, Ermutigung und Hilfe rund um das Auslandshalbjahr bedanken.</p><p>Jetzt geht es daran, die Abreise zu planen. Die Vorfreude ist natürlich riesig, aber auch die Nervosität steigt.</p><p>Ich melde mich bald wieder!
Deine Lara</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein Puzzle mit vielen Teilen]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/ein-puzzle-mit-vielen-teilen/</link>
            <pubDate>Mon, 13 May 2024 09:56:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Im Sommer 2017 ging es für Niklas nach Neuseeland. In unserer Jubiläumsreihe berichtet er uns von den Highlights, die sein Auslandsjahr geprägt haben.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2017 ging es für Niklas los ans andere Ende der Welt nach ,Neuseeland, – drei Jahre später hat es ihn nochmal zu Stepin zurückgezogen, diesmal als Praktikant. In unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente« berichtet er uns von den Highlights, die sein Auslandsjahr geprägt haben, und warum sowohl gute als auch schlechte Momente dazugehören.</p><p>Als ich im Juli 2017 von Frankfurt aus nach Neuseeland aufgebrochen bin, und wusste, »okay, Niklas, jetzt gibt es kein Zurück mehr«, waren meine Gefühle sehr gemischt. Auf der einen Seite konnte ich es kaum erwarten, endlich in mein Abenteuer zu starten und möglichst viele aufregende Sachen zu erleben, neue Leute kennenzulernen, eine ganz andere Kultur zu erfahren, aber vor allem ein ganzes Jahr Englisch zu sprechen. Auf der anderen Seite stand der Abschied von meiner Familie und meinen Freunden. Zwei Wochen vor meiner Ausreise bin ich erst 17 Jahre alt geworden, und innerhalb von circa 30 Stunden Reisezeit hat sich das eigene Leben quasi um 180 Grad gedreht.</p><p>Natürlich geht man auch mit ein paar Zweifeln in so ein Abenteuer… Was ist, wenn ich keine Freunde finde? Was ist, wenn ich mich mit meiner Gastfamilie nicht verstehe? Was passiert, wenn ich starkes Heimweh bekommen sollte? Wird mein Auslandsjahr am Ende vollgepackt mit Highlights sein, oder werde ich viel zweifeln und viele meiner Entscheidungen überdenken?</p><p>Ich kann euch sagen, das ganze Jahr war EIN HIGHLIGHT! Dass ich so unfassbar viele Highlights erleben würde, hätte ich niemals gedacht und deswegen fällt es mir auch schwer, einen spezifischen Moment rauszusuchen. Wenn ich in den ersten Wochen nach meiner Rückkehr aus Neuseeland gefragt wurde, was mir denn so am besten gefallen hat, habe ich oft noch von spezifischen Erlebnissen erzählt. Da war das Ferienhaus meiner zweiten Gastfamilie direkt am Meer. Da war die Südinsel-Tour, welche von der Schule aus organsiert und lediglich den International Students angeboten wurde. Da war meine Woche auf den Fiji-Inseln, die ich einer Partnerorganisation von Stepin zu verdanken hatte.</p><p>Ein »Highlight«, von dem ich auch oft erzählt habe, war der Gastfamilienwechsel nach circa drei Monaten. Ich kannte die Familie, in die ich schließlich gewechselt bin, schon sehr gut, da ein Freund von mir die Familie nach drei Monaten verlassen hat und somit ein Platz frei wurde, welchen ich dann sozusagen eingenommen habe. Der Gastfamilienwechsel hat mein Auslandsjahr im positiven Sinne beeinflusst und war genau die richtige Entscheidung!</p><p>Aber ein spezifisches Highlight kann ich nicht hervorheben, weswegen ich gerne noch etwas über meinen Abschied im Juni 2018 erzählen möchte. Natürlich sind Abschiede nie schön, und es war auch sehr traurig, Neuseeland nach fast genau einem Jahr wieder verlassen zu müssen, weil man das Gefühl bekommen hat, dass alles, was man sich gerade aufgebaut hat, mit einem Fingerschnipsen wieder wegfällt.</p><p></p><p>Am Flughafen war alles sehr blöd dann. Ich habe viel geweint und mich geärgert, dass die Zeit vorbei geht, aber gleichzeitig habe ich mich auch auf mein Zuhause, meine Familie und meine Freunde gefreut. Mit ein bisschen Abstand habe ich nach einigen Wochen einiges nochmal neu realisiert. Dadurch, dass mir der Abschied so schwergefallen ist, musste das ganze Jahr einfach mein persönliches Highlight werden. Viele Puzzleteile haben sich zusammengefügt aus positiven wie auch negativen Highlights, welche alle zusammen ein ganzes Jahr widerspiegeln, mein Auslandsjahr in Neuseeland.</p><p>Alles, was ich erlebt habe, wie zum Beispiel in meinem Fußballteam zu spielen, ein Geography Trip inklusive Tongariro Alpine Crossing, eine Woche auf den Fiji-Inseln, Australien, die Südinsel-Tour, mit meinen Eltern Neuseeland entdecken, an Weihnachten Fischen gehen, mein Gastfamilienwechsel und daraus resultierend meine Gastfamilie, die super zu mir gepasst hat, und zu guter Letzt natürlich noch meine unvergesslich guten Freunde und all die lieben Menschen, die ich während des Jahres erleben und kennenlernen durfte, haben mir den Abschied so erschwert, aber ich bin mit einem positiven Gefühl nach Hause geflogen und bin dankbar über jede Sekunde, die ich in Neuseeland erleben durfte, und bin auch ein wenig stolz auf mich selbst, weil ich sagen kann: Ich habe das beste draus gemacht!</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein Traum wird wahr]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/ein-traum-wird-wahr/</link>
            <pubDate>Mon, 06 Nov 2023 10:32:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ich hatte immer schon den Wunsch, typisch amerikanisch zu leben. Als ich mich für ein Auslandsjahr entschieden habe, ist dieser Traum wahr geworden.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Amerika war schon immer ein so cooles Land in meinen Augen. Alle meine Lieblingsfilme und Serien spielten in Amerika. Irgendwie hatte ich immer schon einmal den Wunsch, typisch amerikanisch zu leben. Als ich mich für ein ,Auslandsjahr in den USA, entschieden habe, ist dieser Traum dann endlich wahr geworden.</p><p>Im Juli 2008 war ich das erste Mal in Amerika. Ich war mit meinen Eltern und meinem 8-jährigen Bruder in Florida und New York City. Da bin ich gerade fünf Jahre alt gewesen. Mit fünf Jahren habe ich noch nicht richtig verstanden, was für eine besondere Sache es eigentlich ist, in ein so großes, so weit entferntes Land zu fliegen. Ich kann mich leider nicht mehr an viel erinnern, da ich noch sehr jung war, jedoch kann ich mich daran erinnern, wie klein und winzig ich mich auf dem Empire State Building gefühlt habe, als wir ganz oben standen und die winzigen Autos und Menschen beobachtet haben. Amerika kam mir da so groß und faszinierend vor. Ich hatte das Gefühl, unglaublich viel Neues zu sehen, und dabei war ich nur in einer einzigen Stadt.</p><p>Eine andere Sache, an die ich mich für immer erinnern werde, ist die fremde Sprache. Ich war überrascht, aber viel mehr fasziniert darüber, dass die Menschen um mich rum plötzlich eine andere Sprache gesprochen haben. Und das Verrückteste war, dass sich meine Eltern (und mein Bruder auch minimal) mit ihnen verständigen konnten, während ich nur Bahnhof verstanden habe. Meine Mutter hat mir damals versprochen, dass ich diese Menschen auch irgendwann verstehen kann. Und naja, irgendwann konnte ich das dann auch…</p><p>Während mein Bruder ein Auslandsjahr in den USA verbracht hat, habe ich jede Menge Geschichten von ihm gehört. Immer mehr erzählte er mir, wie die amerikanische High School abläuft und wie das Leben als amerikanischer Teenager so ist. Ich habe angefangen, mich immer mehr mit dem Gedanken anzufreunden, auch ein Jahr in Amerika zu verbringen. Vor allem, als wir ihn 2017 in Vermont besucht haben und ich mit 14 Jahren auch Englisch sprechen und vieles verstehen konnte. Ich wollte auch unbedingt ein Jahr nach Amerika, meine eigenen Erfahrungen sammeln, neue Menschen und eine neue Familie kennenlernen, neue Dinge lernen und natürlich mein Englisch verbessern.</p><p>Im Spätsommer 2018 habe ich dann angefangen, mich zu informieren. Ich bin zu einigen Infotreffen von Stepin in Hamburg gegangen und habe dort viel erfahren bezüglich einem Auslandsjahr in Amerika. Nach der Präsentation, die uns gezeigt wurde, habe ich mich noch mehr darin bestätigt gefühlt, mich für ein Auslandsjahr zu bewerben. Dies fing danach auch direkt an. Nach einem unglaublich positiven Bewerbungsgespräch und endlosem Ausfüllen von Formularen, wurden mir nach einigen Wochen die Bewerbungsunterlagen zugeschickt. Die Bewerbung war mit viel Arbeit verbunden, jedoch habe ich sie sorgfältig ausgefüllt, vor allem der Brief an meine zukünftige Gastfamilie, da ich natürlich einen sehr guten Eindruck machen wollte, sodass sich auch eine passende Gastfamilie für mich entscheidet.</p><p>Ich habe nach dem Absenden meiner Daten nicht mehr viel darüber nachgedacht, bis eines morgens Anfang Februar meine Mutter in mein Zimmer gestürmt kam, während ich mich für die Schule fertig gemacht habe. Sie hielt mir ihr Handy hin, auf dem eine Mail geöffnet war. Ich überflog sie kurz, bis ich realisierte, dass sie auf Englisch war und sie von meiner zukünftigen Gastfamilie kam. Ich konnte es kaum fassen, ich würde bald in Nevada leben, in einem Vorort von Las Vegas, namens Pahrump. Meine Gastfamilie war perfekt, drei Gastgeschwister, eine 19-jährige Gastschwester im College, eine 16-jährige Gastschwester und ein 14-jähriger Gastbruder. Gastmutter, Gastvater und zwei Hunde. Es war perfekt. Es war schön, meine Gastfamilie so früh kennenzulernen, ich habe fast sofort angefangen mit meiner Gastmutter Lisa und meiner gleichaltrigen Gastschwester Samantha zu schreiben. Ich habe mich sofort gut mit meiner neuen amerikanischen Familie verstanden.</p><p>In den folgenden Monaten erwarteten mich viele Vorbereitungsseminare mit Stepin und Austausschülern aus meiner Region. Das hat ziemlich geholfen. Endlich habe ich andere Menschen getroffen, die sich in derselben Situation befanden. Ich konnte mich mit anderen Schülern austauschen, die die gleichen Ängste, Wünsche und Vorstellungen hatten wie ich.</p><h2>Dann ging es endlich los…</h2><p>Den Koffer zu packen war wahrscheinlich das stressigste, was ich jemals in meinem Leben getan habe. Was nimmt man mit, um zehn Monate ein neues Leben in einem komplett anderen Land zu leben?</p><p>Zwei volle Koffer später war es plötzlich nur noch eine Nacht vor meiner großen Reise. Ich weiß noch, dass es unglaublich heiß war und ich die Nächte davor im Zimmer meines Bruders im Keller geschlafen hatte, jedoch wollte ich die letzte Nacht in meinem eigenen Zimmer verbringen. Das Gefühl war komisch. Klar war ich traurig, dass ich meine Familie und Freunde für so eine lange Zeit verlassen musste. Jedoch war die Aufregung noch viel größer. Es war schwer, meinen Eltern am Flughafen ein letztes Mal zu winken, aber ich wusste, dass ich sie wiedersehen werde. Das machte es einfacher.</p><p>Es war aufregend, alleine am Flughafen zu sein, so ganz ohne Eltern oder Bekannte. Aber irgendwie machte es mich auch selbstbewusst. Der Flug war lange und anstrengend, aber ich war viel zu aufgeregt, um darüber nachzudenken.</p><p>Als ich dann endlich meine Gastfamilie getroffen habe und ich das erste Mal mein neues zu Hause gesehen habe, habe ich mich sofort unglaublich wohl gefühlt. Es war, als hätte ich meine neue Familie schon ewig gekannt. Ich glaube, das hat mich ziemlich beruhigt.</p><h2>Amerikanische High School</h2><p>Zwei Wochen nach meiner Ankunft hatte ich meinen ersten Tag an meiner neuen Schule. Ich war bereits einmal dort, um mich anzumelden und meine Kurse zu wählen. Dadurch wusste ich ungefähr, zu welchen Klassenräumen ich musste. Der erste Schultag war unglaublich aufregend. Ich hatte leider nur einen anderen Kurs mit meiner Gastschwester, sodass ich fast den ganzen Tag niemanden kannte.</p><p>Jedoch änderte sich das schnell, ein paar Schüler waren ziemlich interessiert an mir. Viele hatten schon von den Austauschülern an der Schule gehört und fragten mich, da ich ja neu war. Jedoch musste man auch als Austauschüler auf andere Menschen zu gehen. Zum Beispiel habe ich zwei Mädchen gefragt, wie der Zugang zum Internetportal funktionierte, das meine Schule nutzte. Dadurch kam ich sofort mit ihnen ins Gespräch und sie wurden später sogar gute Freunde von mir. Eine andere sehr gute Freundin habe ich kennengelernt, da wir fast alle Kurse miteinander hatten. Wir konnten uns viel austauschen, das hat uns beiden sehr geholfen und wir waren mein ganzes Austauschjahr miteinander befreundet.</p><p>Die Kurse, die ich belegte, waren: Psychologie, Englisch, Drama beziehungsweise Theater, Anatomie, Algebra 2, Study Hall (extra Stunde zum Bearbeiten von Hausaufgaben) und US Geschichte.</p><p>An meiner Schule hatte ich jeden Tag die gleichen Kurse, das kann am Anfang etwas langweilig werden, jedoch gewöhnt man sich schnell dran. Jedoch haben nicht alle amerikanischen High Schools dieses System.</p><p>Meine Schule war nur 5 Minuten von meinem Haus entfernt. Ich wurde zusammen mit meiner Gastschwester und unserem Nachbarn von meiner Gastmutter dorthin gefahren.</p><h2>Freizeit</h2><p>An amerikanischen High Schools wird Sport sehr großgeschrieben. Viele Teenager sind sehr ambitioniert, da sie durch den Sport auch Stipendien für das College bekommen. Wenn man an einem Schulsport als Austauschschüler teilnimmt, dann muss man meistens die Try-Outs bestehen. Diese sind gar nicht so leicht, da die Teams meistens nur aus den Besten der Besten bestehen. Meine High School hat leider keinen Sport angeboten, den ich in Deutschland gemacht habe, was für mich kein Problem war, da ich offen für einen neuen Sport war.</p><p>Es kann jedoch dazu kommen, dass die Trainer sehr streng sind und es dir nicht erlauben, als kompletter Neuling mit zu trainieren. Dies war bei mir leider der Fall. Erst war ich etwas bedrückt, dass ich nicht regelmäßig Basketball mitmachen durfte, da ich sehr interessiert an dem Sport war. Jedoch habe ich vorher nie gespielt und war dementsprechend leider nicht gut genug, um es in das Team zu schaffen.</p><p>Davon sollte man sich jedoch nicht abschrecken lassen. Es gibt jede Menge andere Dinge, an denen man teilnehmen kann. Meine Schule hat auch viele Clubs angeboten, an denen man nachmittags teilnehmen kann. Durch meinen Theater-Kurs hatte ich schon relativ viel außerhalb der normalen Schulstunden zu tun, sodass ich in diesen Kurs auch viele meiner engsten Freunde gefunden habe.</p><p>Oft habe ich nach der Schule meine Hausaufgaben gemacht und dann Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht. Meine Gastmutter war eine Betreuerin einer Pfadfindergruppe. Oft habe ich ihr bei Vorbereitungen für Events geholfen oder bin mit ihr zu Events gefahren. Häufig bin ich auch mit meinem Gastbruder mit unseren Fahrrädern durch den Ort gefahren und sind zum Beispiel Eis essen gefahren.</p><p>Viele Tage habe ich mich auch nach der Schule mit amerikanischen Freunden getroffen, die keinen Sport gemacht haben oder bei denen die Saison schon zu Ende war. Dann sind wir zu Starbucks gegangen, zum Eis essen oder sind an einen naheliegenden See gefahren.</p><p>Etwas, was ich sehr genossen habe, waren die vielen Sportevents. Football, Fußball, Basketball und so weiter. Alles hat immer unglaublich viel Spaß gemacht zuzugucken, da viele Schüler zum unterstützen gekommen sind. »School Spirit« wird an amerikanischen High Schools nämlich sehr großgeschrieben. Die Footballspiele hatten unterschiedliche Mottos, also haben wir einmal alle Hawaii Hemden getragen oder bei einem anderen Spiel haben alle pink getragen, um auf Brustkrebs aufmerksam zu machen. Bei solchen Sportevents wird geklatscht, geschrien, gesungen, einfach alles. Es hat mich richtig glücklich gemacht, mit all meinen Freunden zusammen zu sein und unser Sportteam zu unterstützen.</p><h2>Freunde finden</h2><p>Wie bereits erwähnt habe ich viele meine Freunde in der Schule in meinen Kursen kennengelernt. Ich persönlich fand, dass man etwas auf die Menschen zugehen muss. Außerdem muss man zeigen, dass man bereit ist, neue Freundschaften zu schließen. Ich habe bemerkt, dass viele Teenager dich erst interessant finden, aber dann das Interesse verlieren. Ich habe dann versucht, weiterhin auf diese Leute zuzugehen, sodass sie merken, dass ich auch interessiert an ihnen bin und dass ich befreundet sein will.</p><p>Ich war mehr mit Einheimischen befreundet, jedoch habe ich mich gegen Ende meinen Auslandaufenthaltes sehr gut mit einem anderen deutschen Mädchen angefreundet. Es ist auch sehr gut, wenn man Freunde hat, die das gleiche durstehen wie du, da sie dich verstehen. Ich habe viel mit ihr über meine Probleme reden können, da sie es einfach besser verstehen konnte als die Einheimischen.</p><h2>Sprache und Kultur</h2><p>Seid auf keinen Fall schüchtern, weil ihr nicht gut Englisch sprechen könnt. Meiner Erfahrung nach ist es Amerikanern total egal, wenn du ein Akzent hast, oder wenn dein Englisch nicht perfekt ist. Im Gegenteil, viele Leute haben mich auf meinen Akzent angesprochen und so sind wir ins Gespräch gekommen. Manchmal war ich etwas unsicher, da ich mir nicht sicher war, ob ich die richtigen Worte benutze oder manchmal wusste ich ein Wort auch einfach nicht. Aber auch das ist gar kein Problem. Dann habe ich einfach gefragt und dann was dazu gelernt. Seid also auf keinen Fall schüchtern, wenn es um die Sprache geht. Ihr seid da zum Lernen. Und ganz nebenbei… die meisten Amerikaner können gar keine zweite Fremdsprache, sondern können nur Englisch sprechen, also seid ihr ihnen schon immer einen Schritt voraus.</p><p>Einen richtigen Kulturschock hatte ich nicht, ich kenne aber viele, die einen hatten. Eine große Veränderung war das Essen. Alles ist etwas fettiger und größer, aber es ist auch in Amerika möglich, sich gesund zu ernähren. Man muss nur eine gute Balance finden. Meine Gastfamilie war auch total begeistert davon, wenn ich mal vorgeschlagen habe, etwas anderes zu kaufen, als das was sie sonst kaufen.</p><h2>Fazit</h2><p>Ich habe mein Auslandsjahr sehr genossen. Es war so ein einmaliges und unglaublich tolles Erlebnis. Ich habe mir ein zweites Leben aufgebaut, auf der anderen Seite der Welt und ich habe immer noch Kontakt dorthin. Ich kann nur jedem empfehlen, den Schritt zu wagen.</p><p>Natürlich gibt es auch schwierige Zeiten. Das har jeder. Ich habe Heimweh bekommen. Dann habe ich gerne einmal mit meinen Eltern telefoniert und danach bin ich oft mit meiner Gastschwester Eis essen gefahren, damit ich mich ein bisschen ablenken kann. Das hat oft geholfen.</p><p>Es gab auch Tage, an denen es einfach nicht gut lief, alles war irgendwie blöd, die Schule war anstrengend oder langweilig und dann nerven einen auch noch die Gastgeschwister. Ich habe gelernt, dass es dann wichtig ist, sich zurückzuziehen und ein bisschen für sich zu sein, da man seine schlechte Laune sonst an Menschen auslässt, die eigentlich gar nichts dafür können.</p><p>Mein Auslandsjahr hat mich viel selbstbewusster gemacht. Ich kann viel besser mit neuen Situationen umgehen. Außerdem fällt es mir viel leichter, auf andere Menschen zuzugehen. Eine der größten Dinge, die ich gelernt habe, war jedoch, dass ich immer darauf achte, wie es mir in bestimmten Situationen geht. Oft habe ich so gehandelt, dass es den anderen Menschen gut geht. Dabei habe ich vergessen, dass es mir dabei schlecht geht. Es ist wichtig, dass man manchmal auch einen Schritt zurück geht und über seine eigenen Gefühle nachdenkt. Ihr dürft nämlich auch glücklich sein.</p><p>Vielleicht würde ich mittlerweile einige Dinge anders machen. Jedoch denke ich mir auch, dass es einen Grund gab, warum ich die Dinge so gemacht habe und dass alles so passiert ist, wie es letztendlich passiert ist.</p><p>An alle, die sich vielleicht noch nicht sicher sind, ob sie ins Ausland gehen sollen: Do it! Ihr werdet so viel erleben, an was ihr euch euer ganze Leben lang noch erinnern könnt. Wenn wir warten, bis wir bereit sind, dann warten wir nämlich für den Rest unseres Lebens.</p><p>»Take every chance you get in life, because some things only happen once.«</p><p>Und an alle, die schon wissen, dass sie bald ins Ausland gehen: Genießt es. Genießt es jeden einzelnen Tag, da es so schnell wieder zu Ende ist. Nehmt die Dinge nicht zu ernst, denkt jeden Tag daran zu lachen und lebt euer Leben so wie ihr es möchtet. Seid glücklich.</p><p>Eure Mia</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein unvergessenes Kapitel in meinem Herzen]]></title>
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            <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 11:14:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Die Ankunft in Neuseeland war für Maya schwierig. Doch als das Heimweh überwunden war, hat sie nicht mehr aufgehört, schöne Erinnerungen zu sammeln.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Ankunft in ,Neuseeland, war für Maya gar nicht einfach – das Heimweh, das sagt sie selbst, hat praktisch direkt mit der Landung in Aotearoa eingesetzt. Doch als das Heimweh erstmal überwunden war, hat Maya gar nicht mehr aufgehört, schöne Erinnerungen zu sammeln. Von einer Reise über die Südinsel Neuseelands erzählt Maya im letzten Teil unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente« – und außerdem verrät sie, was sie angehenden Steppies raten würde.</p><p>Wo soll ich nur anfangen? Das ist die Frage, die ich mir am meisten stelle, wenn ich über mein Auslandsjahr in Neuseeland erzähle. Ein halbes Jahr voller neuer Erfahrungen, Freunden, besonderen Momenten, wie auch schwierigen Hindernissen. Und jetzt: eine Erinnerung, die ich in meinem Herzen trage.</p><p>2018 ging meine Reise ans andere Ende der Welt los und diese war doch schwieriger als gedacht. Anstatt riesiger Vorfreude wurde ich ziemlich genau zwei Minuten nach meiner Ankunft von einer riesigen Heimwehwelle überrollt. Nach zweieinhalb harten Wochen voller Tränen habe ich es endlich geschafft: Mein Auslandsjahr voller schönen Erfahrungen konnte beginnen! Was ich damit sagen möchte: So schmerzhaft der Start oder auch Phasen während des Aufenthaltes sein können, umso schöner wird die Zeit danach und man kann so stolz auf sich sein, es geschafft zu haben.</p><p>Was ist denn nun mein schönstes Erlebnis? Die Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, doch was beschreibt einen der schönsten Auslandsmomente besser als eine Kombination aus allem, was man sich wünschen kann: neue Freunde, neue Orte, neue Erfahrungen, und über seine Grenzen hinaus zu gehen.</p><p>Für mich wurden all diese Dinge auf meiner Reise über die Südinsel erfüllt. 11 Tage über den südlichen Teil Neuseelands mit einer Gruppe von »Internationals« zu reisen, hört sich doch gut an, oder? In dieser Zeit haben wir uns nicht einfach nur kennengelernt, sondern wir sind als eine Familie zusammengewachsen. Es war ein tolles Gefühl, von Menschen umgeben zu sein, die in der gleichen Situation sind wie man selbst und einen besser verstehen als jeder andere. Gemeinsam hat jede Kleinigkeit doppelt so viel Spaß gemacht. Zusammenwohnen wurde zu einem riesigen Chaos, die Busfahrt wurde zu einem Karaoke-Konzert und die Nächte wurden zu endlosen Erzählstunden.</p><p>Auf dieser Reise habe ich aber nicht nur unglaubliche Freunde kennengelernt, sondern auch Neuseelands atemberaubendste Orte gesehen! Den Sonnenaufgang auf dem Milford Sound zu beobachten, mit Delfinen zu schwimmen, und mit Kajaks durch die »Apple Tree Bay« zu fahren, waren nur einige der Highlights, die ich erleben durfte. Diese Reise hat mir gezeigt, wie unfassbar vielfältig Neuseeland ist und wie froh ich bin, mich für dieses Land entschieden zu haben. Von Städten, über kleine Māori-Dörfer, bis hin zu Bergen und Stränden wurde uns alles geboten. Besonders der Kontakt mit der Māori-Kultur war unvergesslich, als wir alle zusammen einen Haka, den traditionellen Tanz der Māori, gelernt haben.</p><p>Zu seiner Familie und seinen Freunden zu Hause »Auf Wiedersehen« zu sagen und ein neues Kapitel zu starten, ist nicht leicht und erfordert sehr viel Mut. Es ist normal, auf seinem Weg Hürden vorzufinden, allerdings ist es noch viel wichtiger, diese zu bewältigen und stärker daraus hervorzugehen. Meine Zeit in Neuseeland hat mir die Möglichkeit geboten, mich selbst besser kennenzulernen und über meine Grenzen hinaus zu gehen, welche ich nie bekommen hätte, wäre ich daheim geblieben.</p><p>Wenn ich jetzt, vier Jahre später, auf mein Auslandsjahr zurückblicke, bin ich noch immer überwältig von und dankbar für die Eindrücke und Erlebnisse, die ich sammeln durfte. Ich habe mich getraut, ein neues Kapitel zu schreiben und bin stärker denn je zurückgekommen. Deswegen mein Ratschlag: Seid neugierig und mutig und schreibt ein neues Kapitel, welches Ihr für immer in eurem Herzen tragen werdet!</p><p>Ganz viel Erfolg</p><p>Eure Maya</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Die besten Sehenswürdigkeiten für einen Ausflug nach Melbourne]]></title>
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            <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 09:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Melbourne, oft als Kulturhauptstadt Australiens bezeichnet, hat ein einzigartiges Flair und ist unbedingt einen Besuch wert!</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Ein Wochenende mit Walen]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/ein-wochenende-mit-walen/</link>
            <pubDate>Fri, 31 May 2024 08:38:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>2009 ging Denise als Austauschschülerin mit Stepin für ein halbes Jahr nach Australien und berichtet von ihren Highlights</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>2009 wagte Denise den Schritt in die große weite Welt und ging als Austauschschülerin mit Stepin für ein halbes Jahr nach ,Australien, – dreizehn Jahre später leitet sie nun unser Programmberatungs-Team. Ein besonderes Erlebnis aus ihrer Zeit in Australien teilt sie heute in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente« mit uns.</p><p>Ein langes Wochenende stand an und meine Gastfamilie entschied sich dazu, dieses in ihrem Campervan in Port Fairy, knapp zwei Stunden von Mount Gambier – meinem australischen Zuhause – entfernt. Port Fairy ist ein super süßes, kleines Städtchen, direkt am Wasser gelegen und sozusagen das Tor zur berühmtem Great Ocean Road.</p><p>Morgens früh stiegen wir alle ins Auto und schon ging es los. Die Fahrt verging wie im Flug und bevor wir uns versahen, waren wir bereits an unserem feststehenden Campervan angekommen. Während meine Gasteltern den Wohnwagen fertig machten, die Betten bezogen und alles auspackten, zog es meine drei Gastgeschwister und mich direkt an den Strand.</p><p>Wir gingen über den fast leeren Campingplatz über die Uferpromenade zum Strand und schlenderten eine Weile am Meer entlang. Kaum jemand war am Strand, außer ein paar Surfer, die verzweifelt auf ein paar Wellen warteten. Unsere Füße liefen über den weichen Sand und spritzten das Wasser vor uns her. Das Wetter war an diesem Tag besonders schön. Es war sonnig und fast windstill. Das Meer lag glatt wie ein Spiegel vor uns, als wir auf einmal in der Ferne für einen Moment einen schwarzen Punkt sahen, der aus dem Wasser zu ragen schien. So schnell wie er aufgetaucht war, war er jedoch schon wieder verschwunden.</p><p>
Wir dachten uns nichts dabei und gingen weiter zu einer kleinen hölzernen Seebrücke, die ein Stück ins Meer hineinreichte. Als wir am Ende der Seebrücke ankamen und den Blick über die offene See schweifen ließen, sahen wir auf einmal mehrere Schatten unter der Meeresoberfläche, welche langsam näher zu kommen schienen.

Und dann waren sie da: Fünf Buckelwale und ein Kalb schwammen nur wenige Meter an der Seebrücke und den Surfern im Wasser, die immer noch auf Wellen warteten, vorbei. Sie schwammen langsam und tauchten immer wieder zum atmen auf. Ich hatte noch nie Wale gesehen und dann schwammen sie direkt vor mir her – ich konnte mein Glück kaum fassen.</p><p>Für einen Moment schien die Welt still zu stehen und wir beobachteten einfach nur die Wale. Nach einiger Zeit schienen die Wale sich untereinander darauf zu verständigen, nun weiterzuziehen. Langsam schwammen sie aus der Bucht hinaus. Während wir ihnen hinterherblickten, sprang plötzlich ein Wal aus dem Meer – vielleicht ein kleiner Abschiedsgruß?</p><p>Nach diesem wunderbaren Erlebnis liefen wir voller Aufregung zurück zum Campervan und berichteten von den Walen. Gemeinsam wurde gegrillt, Spiele gespielt und noch lange geplaudert, bis es Schlafenszeit war. Wir sahen die Wale zwar von weitem noch ein paar Mal an diesem Wochenende, doch so nah wie am ersten Tag kamen sie nie wieder.</p><p>Eure Denise</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Eine Erfahrung fürs Leben]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/eine-erfahrung-fuers-leben/</link>
            <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 09:38:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Warum ich mich für ein Auslandsjahr in den USA entschieden habe? Die Offenheit der Amerikaner, die vielfältige Kultur, das High School-Leben & mehr!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Warum ich mich für ein ,Auslandsjahr in den USA, entschieden habe? Das ist ziemlich einfach zu beantworten: die Offenheit und positive Ausstrahlung der Amerikaner, die vielfältige Kultur, die vielen Traditionen, das High School-Leben. Und noch vieles mehr!</p><p>In den USA hatte ich die Möglichkeit, Erinnerungen fürs Leben zu machen, mit wundervollen Menschen, die ich ohne mein Auslandsjahr nie kennengelernt hätte.</p><h2>Anders, aber toll</h2><p>In den USA zu leben war schon immer mein größter Traum. Natürlich hatte ich deswegen auch schon gewisse Vorstellungen und Erwartungen, vor allem, weil ich davor noch nie die Möglichkeit hatte, die USA zu besuchen.</p><p>Als ich dann in den USA ankam und es nicht zu 100% meinen Vorstellungen entsprach, war es erstmal schwer für mich, damit umzugehen. Oft stellte sich mir die Frage: »Bin ich hier überhaupt richtig?«.</p><p>Diese Frage kann ich mittlerweile zu 100% mit JA beantworten. Das amerikanische Leben ist anders als das deutsche und für manche Austauschschüler dauert es etwas länger, sich an das Leben im Gastland zu gewöhnen.</p><p>Ich persönlich habe sehr lange gebraucht, um zu verstehen, dass sowohl mein deutsches Leben als auch mein amerikanisches auf ihre eigene Art toll sind.</p><h2>Wenn fremde Menschen zu deiner zweiten Familie werden</h2><p>Meine Gastfamilie war ein sehr wichtiger Teil meines Auslandsjahres, wenn nicht sogar der wichtigste. Doch bis ich meine Gastfamilie dann endlich treffen konnte, ist gefühlt eine halbe Ewigkeit vergangen. Beim ersten Treffen war die Freude dafür umso größer und ich habe mich direkt willkommen gefühlt.</p><p>In den ersten Wochen mussten sich alle erstmal an die neue Situation gewöhnen, aber ich habe mich sehr schnell in das Familienleben eingefunden und meine Gastfamilie hat mich von Anfang an wie ein richtiges Familienmitglied behandelt.</p><p>Meine Gastfamilie bestand aus meinen beiden Gasteltern, meiner 18-jährigen Gastschwester und noch zwei weiteren Gastschwestern, die aber schon ausgezogen waren.</p><p>Zum Vorteil für mich war, dass meine 18-jährige Gastschwester dieselbe High School wie ich besuchte. Vor allem am Anfang war das sehr praktisch, denn sie konnte mir alles an meiner High School zeigen und erklären.</p><p>Das »driving age« in den USA ist 16, deswegen bin ich mit meiner Gastschwester sehr oft einfach nur rumgefahren und wir haben Musik gehört oder haben uns Iced Coffee geholt.</p><p>Solche kleinen und – für Amerikaner – normalen und alltäglichen Dinge haben mich immer sehr glücklich gemacht, da es einfach komplett anders war als das, was ich mit meinen deutschen Freunden unternommen habe.</p><p>Meine Gastfamilie hat einfach perfekt zu mir gepasst, wir haben viele Hobbies und Interessen geteilt. Natürlich war meine Gastfamilie nicht eins zu eins identisch zu meiner richtigen Familie und ich musste mich an viele Familientraditionen und -regeln erstmal gewöhnen.</p><p>Als Austauschschüler gibt es viele Situationen, die erstmal neu und überfordernd sind. Aus diesen Situationen lernt man. Nach einer Zeit wird das Neue zur Gewohnheit und man kann es sich gar nicht mehr anders vorstellen. Und das Zusammenleben mit Menschen, die mit der Zeit von Fremden zu den wichtigsten Menschen deines Auslandsjahres werden, ist definitiv so eine Situation.</p><h2>Das neue, alte Leben in Deutschland</h2><p>Für mich ging es im März durch Corona ziemlich unerwartet und plötzlich wieder zurück nach Deutschland. Zum einen hatte ich mich unglaublich gefreut, meine Familie nach sieben Monaten wiederzusehen. Doch mein zweites Zuhause zu verlassen war schwerer als gedacht. Eigentlich hatte ich noch drei Monate und so viele Erfahrungen vor mir. Die Prom, einen Trip nach Chicago, die Graduation.</p><p>Ende März trat ich dann also meinen Heimweg an. Als ich nach langem Flug dann endlich in Frankfurt landete und meine Familie wieder in die Arme schließen konnte, war Amerika für einen kurzen Moment vergessen. Doch kaum als ich zu Hause war und meinen Koffer ausgepackt habe, habe ich mich unwohl gefühlt. Unwohl in meinem eigenen Zuhause.</p><p>Die Zeit im Ausland hat mich persönlich sehr verändert. Ich bin reifer geworden, habe mehr Erfahrungen gesammelt und ein anderes Leben am anderen Ende der Welt aufgebaut.</p><p>Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern als ich das erste Mal wieder in einem deutschen Supermarkt war. Die Menschen, die Sprache und eigentlich alles war auf einmal wieder so anders als in den USA. Ich war komplett überfordert mit der Situation und habe erstmal angefangen zu weinen. Das klingt dramatischer als es eigentlich war, denn es ist völlig normal, sich erstmal falsch im eigenen Zuhause zu fühlen.</p><p>Doch auch wie in den ersten paar Wochen im Gastland gewöhnt man sich an alles wieder. Mittlerweile bin ich schon seit über 5 Monaten wieder zurück in Deutschland und alles ist wieder »normal«. Zumindest habe ich mich hier wieder eingelebt und bin glücklich.</p><p>Ich und mein Leben in Deutschland wird nie wieder so sein, wie es vor meinem Auslandsjahr war. Die Zeit verändert Menschen und die Zeit im Ausland tut dies definitiv ins Positive.</p><p>Meine sieben Monate in den USA waren auf jeden Fall eine sehr aufregende und unvergessliche Zeit. Ich bin so dankbar, dass meine Eltern und Großeltern es mir ermöglicht haben, meinen größten Traum zu leben. Diese Zeit war auf jeden Fall eine Erfahrung fürs Leben!</p><p>Eure Lisa</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Eine Insel voller Farben]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/eine-insel-voller-farben/</link>
            <pubDate>Tue, 14 Nov 2023 08:22:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Jugendberaterin Kristina wollte einmal genauer sehen, wohin es ihre Steppies verschlägt & ist nach Hawaii gereist, um diese Insel hautnah zu erleben.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Jugendberaterin Kristina wollte einmal genauer sehen, wohin es »ihre« Steppies immer so verschlägt – und ist nach ,Hawaii, gereist, um diese ganz besondere Insel hautnah zu erleben. Was Hawaii so unglaublich bunt macht und warum sie auf unsere Austauschschüler:innen so stolz ist, das verrät sie uns in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Hawaii – das ist echt weit weg! Und der Inbegriff von Südseefeeling. Wer Fernweh und Reiselust hat, hat bestimmt schon mal an Hawaii gedacht. Wenn ich an Hawaii denke, sind die ersten Worte, die mir dazu einfallen: BUNT und farbenprächtig. So intensive Farben habe ich nicht oft gesehen. Einfach alles bunt – die Landschaft, die Leute, das Essen, die Häuser, die Surfboards. Feiner Puderzuckersand, türkises Wasser, traumhafte Sonnenuntergänge, klarer Sternenhimmel über den Wolken, Wasserfälle, tropische Regenwälder, Vulkangestein und die beste Ananas aller Zeiten.</p><p>Die einzelnen Inseln sind unterschiedlich. Unsere Schüler leben auf Oahu, Kauai und Big Island. Oahu ist mit Honolulu bestimmt die bekannteste. Hier ist es trubelig touristisch, jeden Freitag gibt es ein Feuerwerk am Strand von Waikiki. Der Norden der Insel ist ursprünglich natürlich. Die Strände sind überall traumhaft und an der Westküste kann man beeindruckende Sonnenuntergänge sehen – der Himmel färbt sich bunt, jeden Abend ein bisschen anders – Sonnenuntergänge gucken wird wirklich nie langweilig. Big Island ist die Hauptstadtinsel und flächenmäßig mit Abstand die größte. Dort gibt es zwei größere Städte und drumherum wieder viel Natur.</p><p>Mein absoluter Lieblingsstrand von Hawaii war der Manini’owali Beach (Kua Bay) an der Nordwestküste Big Islands. Und es gibt einen aktiven Vulkan. Der Kilauea wird manchmal auch als »der einzige Drive-in-Vulkan der Welt« bezeichnet. Man kann mit dem Auto in den riesigen Vulkanpark fahren und sich dort die wirklich beeindruckende Lava-Landschaft ansehen. Kauai wiederrum ist die grüne, recht dünn besiedelte Insel und bekannt aus Filmen wie »Jurassic Park«. Es wirkt alles sehr unwirklich dort: das satte Grün, unzählige Wasserfälle und weißer Puderzuckersand, der das Wasser noch türkiser wirken lässt. Schnorcheln kann man hier sehr gut und die Schildkröten liegen ganz selbstverständlich am Strand und lassen sich die Sonne auf den Panzer scheinen. Auch Delfine sieht man hier sogar vom Strand aus oder beim Schnorcheln.</p><p>Als ich unsere Schülerinnen im September in Honolulu besucht habe, waren sie gerade mal ein paar Wochen auf Hawaii. Und was soll ich sagen – sie sind nach so kurzer Zeit schon Hawaiianerinnen geworden, was mich unglaublich beeindruckt hat. Die Schule, der Schulweg, das Zusammenleben mit der Gastfamilie, neue Freunde, neues Wetter, zum Strand nach der Schule – alles schon völlig normal geworden. Und auch hier habe ich wieder Geschichten gehört, was meinen bunten Eindruck von Hawaii bestätigt hat: Eine Schülerin lebt bei einer Familie, die aus Indien stammt, eine andere bei einer ehemaligen Lehrerin der Schule, die schon pensioniert ist, und wieder eine andere geht mit ihrer Gastfamilie jeden Samstag ins Football Stadion. Unterschiedlicher könnten die Konstellationen nicht sein.</p><p>Alle wünschen sich etwas anderes, das macht die Auslandszeit aus – und alle bekommen etwas ganz anderes, als sie es von zu Hause gewohnt sind. Wenn man am Nachmittag durch die Stadt läuft, sieht man überall Schüler in ihren Schulunformen, welche durchaus echt hübsch sind. Ich bin oft stehen geblieben und habe überlegt, wer nun Local und wer Austauschschüler ist – man kann es nicht wissen. Mich hat es stolz gemacht, die Schülerinnen, die bei mir zum Kennenlerngespräch waren, dann vor Ort in dieser neuen Umgebung so glücklich zu sehen. Wie viel Mut sie haben, in eine ganz andere Kultur einzutauchen. Und anders ist die Kultur auf jeden Fall, man lebt ein Inselleben.</p><p>Eure Kristina</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Eine Reise mit vielen Reisen]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/eine-reise-mit-vielen-reisen/</link>
            <pubDate>Wed, 20 Dec 2023 10:43:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Durch meine Gastfamilie durfte ich viele Reisen genießen. Das war definitiv nicht selbstverständlich und ich bin unendlich dankbar dafür.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In ,meinem ersten Erfahrungsbericht, habe ich bereits einen kleinen Einblick in mein ,Auslandsjahr in den USA, gewährt. Dieses Mal wollte ich ein bisschen über die Reisen berichten, welche ich durch meine Gastfamilie genießen durfte. Da diese definitiv nicht selbstverständlich waren, möchte ich hier meiner Familie und besonders meiner Gastfamilie nochmal meine Dankbarkeit aussprechen.</p><h2>Die ersten Wochen</h2><p>Am 17. August, nach der dreitägigen Orientation in New York, bin ich in Houston bei meiner Gastfamilie gelandet. Es folgten Tage der Erkundung, wir meldeten mich bei der Schule an, erkundeten zusammen die Stadt, gingen zusammen zu Konzerten und lauschten klassischer Musik. Wir trafen uns mit den Familien meiner Gasteltern, machten Ausflüge und vieles mehr.</p><p>Nach rund einem Monat fingen wir dann auch an, die Städte außerhalb Houstons zu erkunden. Also fuhren wir zum Beispiel zu Bekannten nach Austin und haben dort ein paar schöne Tage verbracht. In diesem einen Monat habe ich bereits viele neue Leute und Orte kennengelernt.</p><h2>Die erste »richtige« Reise</h2><p>Es geht nach Midland, meinte Stephen. Midland war mir bis dahin kein Begriff, also fragte ich nach. Midland kann man als die Wüste von Texas bezeichnen. Texas, so wie man es sich es vorstellt, mit Öl-Türmen und dem »Tumbleweed« (Steppenroller/Bodenläufer), den Pflanzen, welche im Western durch die Gegend rollen. Midland ist rund 690 Kilometer von Houston entfernt, deswegen flogen wir hin. Es ging mit einem Regionalflieger rund anderthalb Stunden nordwestlich.</p><p>Wir sind über das Wochenende dort und haben die Zeit gut genutzt. Am Samstagmorgen ging es erstmal zu Starbucks, danach ging es auf einen Roadtrip in die Wüste. Dort angekommen haben wir uns Schalen gemietet und sind die Dünen heruntergerutscht. Sowas kannte ich davor nur aus Abu Dhabi. Wir hatten sehr viel Spaß und ich wurde danach mit den Wahrzeichen Texas belohnt: ein Öl-Turm und ein Windrad, welches man in jedem Western sieht.</p><p>Stephen wollte mir unbedingt ein Tumbleweed zeigen, allerdings war es nicht die Jahreszeit dafür, weswegen wir auf der Heimfahrt länger suchen mussten, aber letztendlich wurden wir an einem Zaun fündig, sodass ich sagen kann, dass ich ein Tumbleweed gehalten habe. Abends wurden wir mit einem schönen Sonnenuntergang begrüßt und am darauffolgenden Morgen mit einem weiteren schönen Sonnenaufgang verabschiedet, da wir recht früh nach Houston zurückgeflogen sind. Die Wüste von Texas ist recht schön, aber man muss sie nur einmal gesehen haben.</p><h2>Eine Reise mit tiefen Kratern</h2><p>Rund zwei Wochen nach Midland ging es für mich zum Grand Canyon. Unser Ziel war es, von Houston direkt nach Phoenix zu fliegen. Aber als dies nicht mehr möglich war, weil die Flüge überbucht waren, sind wir stattdessen auf San Diego ausgewichen. Wer sich geografisch auskennt, merkt, dass San Diego und Phoenix etwas voneinander entfernt sind. Im Auslandsjahr muss man sich eben anpassen, also hat Stephen ein Auto gemietet und wir sind rund sechs Stunden in die Nacht hineingefahren. Die Reise ging von 20 Uhr bis rund 2 Uhr morgens.</p><p>Die Fahrtzeit haben wir mit Fragenkarten wie »Was ist dein Lieblingsort« oder »Was hat dich am meisten geprägt« überbrückt. Eine spannende Angelegenheit, um sich besser kennenzulernen und sein Englisch zu verbessern. In Phoenix waren wir bei einer Freundin, mit der wir später auch den Grand Canyon anschauten. Aber als erstes stand ein Meteorkrater auf unserer Liste. Der Krater war riesig. Es ist beeindruckend, was die Natur alles machen kann. In Flagstaff, einer kleinen Stadt unterhalb des Grand Canyon, aßen wir zu Mittag und fuhren danach zu unserem eigentlichen Ziel.</p><p>Der Nationalpark des Grand Canyon ist riesig und verläuft über mehrere Bundesstaaten der USA, so riesig ist er. Da wir allerdings abends ankamen, erlebten wir nur die Golden Hour und sind danach in die Stadt und haben dort unser Abendessen geholt. Wir hatten einen kleinen Trailer außerhalb der Stadt gemietet. Auf dem Weg dorthin konnte man jeden Stern ganz genau sehen. Die Nacht war sehr dunkel, da es keine Lichtquellen oder große Städte in der Nähe gibt.</p><p>Am nächsten Tag ging es zum Flugzeug, nicht wieder zurück nach Houston, sondern zu einem Rundflug über den Grand Canyon. Es war so schön! Danach haben wir eine kleine Wanderung unternommen. Stephen hat mir die Geschichte des Grand Canyon erklärt und außerdem, wie sich die einzelnen Steinschichten gebildet haben. Es ist echt faszinierend, was die USA an Naturschönheiten zu bieten hat.</p><h2>Gesehen und dann auf dem Teller</h2><p>Kurz vor Thanksgiving hatten Stephen und ich zwei Tage ohne unsere normalen Verpflichtungen, wie zum Beispiel Schule oder Arbeit. Stephens Motto war es, jeden Tag auszuschöpfen und das Beste daraus zu machen, also haben wir aus unseren freien Tagen einen Roadtrip nach New Orleans gemacht. Die Taschen waren gepackt und es ging Richtung Louisiana.</p><p>Meine Aufgabe war es, eine Sumpftour zu organisieren, also habe ich mit meinem Smartphone verschiedenste Anbieter rausgesucht und schließlich einen mit zwei freien Plätzen für uns gefunden. Auf dem Boot waren am Ende nur wir und eine Familie. In der einstündigen Tour sahen wir viel Sumpflandschaft und sogar ein paar Alligatoren. Stephen erklärte mir öfter die Probleme, welche der Sumpf überwinden muss, so zum Beispiel Wasserpflanzen, die andere Pflanzen überdecken und so Schaden anrichten.</p><p>Nachdem wir in New Orleans auf der Bourbon Street (berühmte Straße für Jazzclubs, Cajun-Restaurants und laute Bars) eingecheckt hatten, haben wir das »French Quarter« erkundet. Im Hotel machten wir noch ein Workout und dann ging es zum wohlverdienten Abendessen. Wir haben im zweiten Stock eines Restaurants die perfekte Aussicht gehabt und konnten das Partytreiben beobachten. Dort habe ich zum ersten Mal etwas aus der Cajun-Küche gegessen, in der Alligatoren (heute Morgen noch gesehen, jetzt schon im Topf) oder auch Schildkröten auf den Tisch kommen. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, Alligator zu probieren. Es schmeckte nach Hühnchen.</p><p>Nach der Vorspeise habe ich andere typische Gerichte probiert und war eher nicht so von dem »Cajun-Food« begeistert. Danach kauften wir uns beide Getränke, natürlich ohne Alkohol, und haben uns die belebte Bourbon Street angeschaut, welche man als Partymeile beschreiben könnte. Wir sind ein wenig spazieren gegangen und haben unseren spannenden Tag ausklingen lassen, da es am nächsten Tag schon wieder nach Hause ging, weil Thanksgiving vor der Tür stand.</p><h2>Frühstück vor dem Weißen Haus</h2><p>Wenn man an die USA denkt, denkt man als erstes an das Weiße Haus in Washington D.C.. In die Hauptstadt ging es für mich im neuen Jahr 2020, welches für mich sehr gut gestartet hat. Unser Drei-Tage-Trip startete gefühlt mit einem Marathon. Wir liefen rund 20 Kilometer und klapperten dabei das Capitol, Washington Monument, Lincoln Memorial und zu guter Letzt das Weiße Haus ab. Diese Sightseeing-Tour haben wir in nur vier Stunden abgeschlossen, was zeigt, wie nah die Sehenswürdigkeiten aneinander liegen. Im Capitol waren wir natürlich auch und haben es sogar geschafft, die letzten Karten für die letzte Tour des Tages zu ergattern. Es war total spannend, die Geschichte des Capitols zu erfahren.</p><p>Stephen wollte mir am nächsten Morgen zeigen, was er früher öfters gemacht hat. Also gingen wir zu einem Starbucks, haben uns dort Frühstück besorgt und sind dann zum Weißen Haus gegangen. Was macht man dort? Klar, frühstücken. Wir haben dort gesessen, an unserem Kaffee geschlürft und den vorbeilaufenden Menschen zugeschaut. Der Blick auf das Weiße Haus war echt schön, nur ich habe mich etwas beobachtet gefühlt, da gefühlt jede Minute eine Polizeistreife vorbeigelaufen ist.</p><p>Der zweite Tag stand unter dem Motto der Kultur. Also ging es in das »National Historic Museum«, sowie in das »Holocaust Memorial Museum«, welche beide tolle Ausstellungen haben. Die Museen kann ich nur jedem empfehlen. Nachdem wir dem FBI Hauptquartier einen Besuch abgestattet hatten, ging es japanisch essen und wir ließen den Tag ausklingen.</p><p>Der dritte Tag wurde noch für einen kurzen Spaziergang in der mächtigsten Stadt der Welt genutzt und dann ging es zu einem der drei Flughäfen Washington D.C.s.</p><h2>Auf der anderen Seite der Welt</h2><p>Hawaii ist für viele ein Traum. Dieser Traum wurde mir erfüllt. Es ging für mich mit David, meinem besten amerikanischen Freund, Cindy, Stephens Mutter und natürlich mit Stephen von Houston aus nach Hawaii. Der Flug von Houston nach Honolulu ist länger als von Frankfurt nach New York. Verrückt, wie weit Hawaii entfernt ist.</p><p>Kaum waren wir aus dem Flugzeug ausgestiegen, hat man das tropische Wetter auch schon gespürt. Der Flughafen von Honolulu ist sehr offen gebaut, also auch mit Stellen, an welchen man an der frischen Luft ist. Wir kauften uns Blumenketten, sowas darf auf Hawaii nicht fehlen. Danach haben wir uns ein Auto gemietet und sind Richtung Hotel gefahren. Um den Flughafen herum sind viele Fabriken und Firmen, wodurch meine ersten Eindrücke von Hawaii nicht die besten waren, allerdings hat Stephen mich ermutigt, dass nach 20 Minute fahrt das richtige Hawaii sein Gesicht zeigt. Dies war auch der Fall. Mich lachte über Honolulu ein toller Regenbogen an und die Sonne schien.</p><p>Nach dem Einchecken im Hotel war unser erstes Ziel der Strand. Dort war es sehr voll. Wir sind barfuß gelaufen und haben den Sonnenuntergang genossen. Der nächste Tag startete für uns sehr früh, da wir den Sonnenaufgang vom Diamond Head beobachten wollten. Der Weg hoch zum Diamond Head war etwas anstrengend, allerdings hat der schöne Ausblick das Ganze leichter gemacht. Oben angekommen haben wir die Aussicht bewundert und sind danach zum »Hanauma Bay« gefahren. Dort haben wir ein wenig geschnorchelt und sogar andere Austauschschüler aus Deutschland getroffen. Nachmittags sind wir im Regenwald wandern gegangen und haben uns einen Wasserfall angeschaut.</p><p>Am nächsten Morgen sind wir zum »Whale Watching« gefahren. Das Boot hatte einen Glasboden, durch den man auf den Meeresboden schauen konnte. Wir sahen nicht viel außer ein paar Steinen auf dem Boden und ein paar Steinen, die sich bewegt haben. Es stellte sich heraus, dass diese beweglichen Steine tatsächlich Schildkröten waren. Als wir auf dem Rückweg war, ist ein Wal in einiger Entfernung aus dem Wasser gesprungen. Uns wurde erklärt, dass die Mutter ihrem Kleinen das Springen beibringen wollte. Als wir in den Hafen eingefahren sind, hat uns ein Regenbogen begrüßt. Deswegen nennt man Hawaii auch den »Rainbow State«.</p><p>Nachdem wir vom Wasser runter waren, ging es zum »Pearl Harbor Memorial«. Es war etwas bedrückend, an einem so geschichtsträchtigen Ort zu sein. Allerdings weiß ich nun mehr über die Geschichte und kann etwas mit dem Ort verbinden. Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand, waren im Nordpazifik schwimmen und haben uns im Waikiki Aquarium umgeschaut. Abends ging es dann zurück nach Houston.</p><p>Euer Moritz</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Eine Wanderung, die niemals enden soll]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/eine-wanderung-die-niemals-enden-soll/</link>
            <pubDate>Fri, 29 Sep 2023 10:18:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Warum eine Wanderung in British Columbia ein prägendes Erlebnis für sie war, das verrät Katharina uns in unserer Reihe »25 Auslandsmomente«.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es erstaunlich, wie viel man an einem Tag lernen kann. So ging es auch Katharina, die während ihres ,Auslandsjahrs in Kanada, eine Wanderung gemacht hat, die ihr die Augen geöffnet hat. Warum diese Wanderung durch den Goldstream Provincial Park so ein prägendes Erlebnis für sie war und was sie dabei über verschiedene Kulturen gelernt hat, das verrät sie uns in unserer Reihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Kanada – ich dachte immer an ein Land mit viel Schnee, kleinen Dörfern und Pancakes mit Ahornsirup. Doch als ich angefangen habe, mich zu informieren, habe ich schnell gemerkt, es ist viel mehr. Und als ich dann da war, habe ich schnell gesehen, es ist wirklich sehr viel mehr!</p><p>Neben dem vielen Schnee, den kleinen Dörfern und natürlich den Pancakes mit Ahornsirup sind es besonders die atemberaubende Natur und die super netten Menschen, die Kanada ausmachen. Am meisten habe ich das gemerkt, als ich an einem sonnigen Tag mit meinen Freunden im Goldstream Provincial Park in British Columbia wandern gegangen bin.</p><p>Wir haben uns schon früh morgens getroffen und nach einer einstündigen Busfahrt hatten wir noch einen 30-minütigen Fußweg über stillgelegte Eisenbahnschienen, bis wir am Anfang des Parks waren. Dort angekommen, fanden wir schon nach wenigen Metern einen atemberaubenden Wasserfall und nach etwa einem weiteren Kilometer einen zweiten, an dem wir gepicknickt haben.</p><p>Schon auf dem Weg dahin hatten wir super interessante Gespräche, zum Beispiel über verschiedene Kulturen. Da ich nicht nur mit kanadischen Freunden, sondern auch mit einer Freundin aus Brasilien, einem Freund aus Japan, meiner belgischen Gastschwester und zwei italienischen Freunden unterwegs war, war das nicht nur super interessant, sondern auch ziemlich lustig und lehrreich.</p><p>Nach dem Picknick sind wir weitergegangen und nach beeindruckenden Goldminen zu einer außer Betrieb genommenen Eisenbahnbrücke gekommen, wo wir sogar runterklettern konnten. Der Ausblick von da aus war einfach magisch. Danach sind wir noch etwa drei Stunden weitergewandert, haben lustige Fotoshootings gemacht, viel geredet, gelacht und faszinierende Tiere und Fußspuren gesehen. Schließlich waren wir auch schon am Ende unserer Wanderung und obwohl ich nicht der größte Wanderfan bin, habe ich mir irgendwie gewünscht, dass diese Wanderung nie zu Ende geht.</p><p>Als wir uns auf den Rückweg gemacht haben, haben wir gemerkt, dass es noch gar nicht so spät war, weswegen wir noch in ein Café und danach zum Meer gefahren sind, was auch mega viel Spaß gemacht hat. Es war einfach ein unvergesslicher Tag und an alle, die ein Auslandsjahr noch vor sich haben: Seid offen und nehmt alles mit, dann habt ihr mit Sicherheit auch so unvergessliche Tage wie ich sie hatte!</p><p>Eure Katharina</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Endlich ein Cardinal?]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/endlich-ein-cardinal/</link>
            <pubDate>Fri, 22 Dec 2023 11:54:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Vor zwei Monaten habe ich mein Visum beantragt. Und seitdem mein Auslandsjahr in den USA angefangen hat, hat sich mein Leben um 180 Grad gewendet.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hello und willkommen zurück. Ich weiß, mein letzter Bericht ist schon ein bisschen her, deshalb hier ein »kleines« Update: Als ihr das letzte Mal von mir gelesen habt, war ich gerade dabei, mein Visum zu beantragen. Das ist jetzt schon zwei Monate her. Und was soll ich sagen… seitdem mein ,Auslandsjahr in den USA, angefangen hat, hat sich mein Leben um 180 Grad gewendet.</p><p>Aber lasst uns von vorne beginnen. Nachdem ich die Visumsbeantragung endlich abgeschlossen und das Konsulat hinter mich gebracht hatte (das Konsulat war echt entspannt – also macht euch hier keinen unnötigen Stress), ging es ans Kofferpacken… und das war schwieriger als gedacht. Denn dadurch wurde mir nochmal bewusster, dass es tatsächlich bald soweit ist und die Vorfreude (und mein Puls) sind nochmal gestiegen. Außerdem ist es schwierig, sich zu entscheiden, wenn man für zehn Monate und einen Temperaturunterschied von 50 Grad packen soll. Kein Scherz – im Sommer sind es hier 35-40 Grad und im Winter bis zu – 25 Grad….</p><p>Als dann alles bereit war, ging es ans Verabschieden, was bis jetzt mit Abstand die größte Hürde für mich war. Ich denke, dass man als zukünftiger Austauschschüler vor lauter Vorfreude manchmal vergisst, was man zurücklässt. Ich habe lange Zeit nicht realisiert, dass ich meine Freunde und Familie und vor allem auch meine Komfortzone zehn Monate nicht um mich habe. So richtig verstanden habe ich das auch erst im Flieger, beziehungsweise beim Check-in am Flughafen.</p><p>Das Auslandsjahr war definitiv eine meiner besten Entscheidungen, aber ich möchte nichts romantisieren: Mich für zehn Monate von meiner Familie zu verabschieden war eines der unangenehmsten Ereignisse meines Lebens. Beim Abschied ist sicherlich die ein oder andere Träne geflossen, aber sobald ich den Security Check hinter mir gelassen hatte, kam es wieder – das Gefühl von Schmetterlingen im Bauch, pure Vorfreude und Zuversicht. Ein Gefühl der Sicherheit, das alles gut wird und dass dies definitiv eine gute Entscheidung war.</p><p>Die zehn Stunden Flug nach Atlanta habe ich mit Schlafen, Essen und dem Lesen meines Abschiedsbuchs zugebracht. (Auch jetzt im Nachhinein kann ich euch nur empfehlen, ein Abschiedsbuch zu gestalten, mich hat es auf dem Flug unglaublich glücklich gemacht, die Einträge durchzulesen.) In Atlanta hatte ich sechs Stunden Aufenthalt, zum Glück habe ich dort eine deutsche Studentin kennengelernt, mit der die Zeit schon viel schneller verging. In diesem Moment wurde alles nochmal viel realer und so kamen plötzlich gemischte Gefühle auf: Einerseits konnte ich es kaum erwarten, endlich meine Gastfamilie zu sehen, andererseits wollte ich aber auch in den nächsten Flieger zurück zu meiner Familie steigen (was für ein Glück, dass ich es nicht getan habe!).</p><p>Was ich euch an der Stelle noch ans Herz legen möchte: Sprecht Leute an! Sowohl im Flieger als auch beim Warten. Wie bereits gesagt, habe ich am Flughafen Atlanta ein Mädchen kennengelernt, mit dem ich noch immer ständigen Kontakt habe. Auf meinem zweiten und letzten Flug von Atlanta nach Madison hatte ich mit der Person neben mir eins der interessantesten Gespräche meines Lebens. Auch wenn es Überwindung kosten mag, es lohnt sich immer, neue Personen kennenzulernen!</p><p>Dann war der Moment endlich gekommen: Ich habe das erste Mal die Personen getroffen, mit denen ich die nächsten zehn Monate meines Lebens verbringen sollte. Ohne zu übertreiben, nachdem ich so lange darauf gewartet hatte, hat sich dieser Moment magisch angefühlt. Bevor ich weiter fortfahre, sollte ich euch aber vielleicht noch meine Gastfamilie vorstellen: Ich lebe mit einer Gastmutter (52), einer Gastschwester (15) und zwei Hunden zusammen auf einem Dorf in der Nähe von Madison, im Staat Wisconsin.</p><p>Nachdem ich meine Gastfamilie dann am Flughafen zum ersten Mal in die Arme geschlossen hatte, stand uns noch eine Stunde Autofahrt bevor. Bei uns hat es wirklich direkt »geklickt« und wir haben uns die ganze Zeit unterhalten, wobei ich, nachdem ich über 26 Stunden lang wach war, irgendwann geistig weggedriftet bin. Im neuen »Zuhause« bin ich direkt ins Bett gefallen. Wenn ich jetzt, drei Wochen später, darauf zurückblicke, kann ich noch immer nicht glauben, dass ich seitdem meinen Traum lebe.</p><p>Wie habe ich meine erste Zeit hier also verbracht? Meine Gastmutter sagt, ich bin »mit den Füßen zuerst ins kalte Wasser gesprungen«. Mein erster Tag begann also gleich nach dem Aufstehen, als meine Gastschwester und ich von ihren Freunden abgeholt wurden und zu Culver’s gefahren sind (große Empfehlung, bestes Essen). Danach waren wir bei Walmart, um Schulsachen zu kaufen und wow… ich war so überwältigt. Ich habe das Gefühl, allein die Drogerieabteilung ist so groß wie ein ganzer Laden in Deutschland. Shopping-Feeling pur! Meine Gastfamilie hat ein sehr großes soziales Umfeld, weshalb wir eigentlich jeden Tag unterwegs waren (und sind) und Freunde getroffen haben.</p><p>Am Sonntag, genau eine Woche später, war ich dann zum ersten Mal in einer amerikanischen Kirche (Methodisten), deswegen möchte ich euch, unabhängig von eurer religiösen Konfession, ermutigen, diese Erfahrung mitzunehmen. Der Kirchgang ist wirklich etwas ganz anderes hier als in Deutschland. Alles ist interaktiver, man singt zusammen und es ist wirklich eine angenehme, geborgene Atmosphäre. Das war sie also, die erste Woche meines großen Abenteuers.</p><p>Zwei Tage später war dann auch schon mein erster Schultag. Auch heute fühlt sich das noch immer surreal an und ich kann die Aufregung vom ersten Tag förmlich spüren. Ich bin also morgens mit Herzrasen aufgewacht und wurde dann zusammen mit meiner Gastschwester zur Schule gefahren. Leider nicht im gelben Klischee-Bus, aber dafür weit komfortabler. Der Tag begann jedenfalls mit einer Rede des Schulleiters. Bevor ich aber weiter vom berüchtigten ersten Tag berichte, sollte ich erstmal etwas zu meiner High School sagen. Meine High School ist eine Community School, das heißt alle Schüler von der ersten bis zur zwölften Klasse lernen im selben Gebäue. Die Schule selbst ist sehr klein, sie hat nur circa 90 Schüler und daher eine sehr familiäre Atmosphäre.</p><p>Nach der Rede wurden Jahrgangssprecher gewählt und schon gings zur ersten Stunde. Mein erster Kurs ist Sport, das ist genau wie in Deutschland, mit dem Unterschied, dass wir zweimal pro Woche mit Gewichten und Geräten trainieren. Man kann hier wirklich gut neue Menschen kennenlernen, weshalb ich den Kurs auf jeden Fall empfehlen kann. Der zweite Kurs ist Anatomie und Physiologie, zwar recht fordernd, aber sehr interessant. Danach habe ich US-Geschichte und anschließend steht für mich Home Maintenance an, wo man etwas über Dinge wie Hauskonstruktion oder elektrische Versorgung lernt. Danach ist »study hall«, wo man Zeit für Hausaufgaben oder zum Lernen hat. Nach »study hall« habe ich dann noch einen Kurs, bevor es endlich Mittagessen gibt. Dieser ist »Holz« und nachdem wir einiges an Theorie über Bäume gelernt haben, werden wir bald in der schuleigenen Werkstatt selber mit Säge und Hammer tätig.</p><p>Nachdem die ersten Kurse erklärt sind, werde ich jetzt zum berühmt berüchtigten »lunch« kommen. Da meine High School sehr klein ist, essen alle Schüler zur gleichen Zeit an langen Tischen, die leicht an Harry Potter erinnern. Aufgrund der aktuellen Covid-Situation muss man viel Abstand halten, was es zugegebenermaßen ziemlich erschwert, Kontakte zu knüpfen. Und da ich aus Erfahrung weiß, dass das erste Lunch für Austauschschüler immer eine große Sache ist, möchte ich euch nur mitgeben: Wenn ihr offen seid und einen freundlichen Eindruck macht, ist das erste Lunch wirklich nicht schlimm, sondern eher eine großartige Erfahrung!</p><p>Nach dem Mittagessen steht für mich dann Chor an, womit wir zu einer weiteren Empfehlung kommen: Probiert mal was Neues! Ich habe vorher noch nie etwas derartiges gemacht (außerdem kann ich nicht singen…). Ehrlich gesagt habe ich Chor auch nur gewählt, da ich keine weitere Naturwissenschaft nehmen wollte. Mittlerweile liebe ich den Chor und das Singen aber wirklich mehr, als ich es mir je hätte vorstellen können…. Danach steht Englisch und Ressource Time an. Ressource Time ist prinzipiell das gleiche wie Study Hall, mit dem Unterschied, dass man in den ersten 15 Minuten lesen muss.</p><p>Nachdem ihr meine Schule nun fast genauso gut kennt wie ich, möchte ich als letztes noch das Thema »Freunde« ansprechen. Ihr könnt euch wahrscheinlich schon denken, dass ich durch meine Gastschwester schon früh Leute kennengelernt habe, was definitiv ein Vorteil ist. Natürlich möchte ich aber trotzdem »meine eigenen« Freunde finden, die noch mehr zu mir passen, und bis jetzt läuft dieses Vorhaben auch ganz gut.</p><p>Da sich gerade an einer kleinen High School alle schon ewig kennen und alle ihre festen Freundeskreise haben, war es anfangs nicht so leicht, über das »Schulfreunde Level« hinaus zu kommen, aber wenn ihr die Leute direkt ansprecht und am besten schon ein Treffen ausmacht, ist alles gar kein Problem. Ich habe mir anfangs hierbei viel Druck gemacht, deswegen möchte ich euch mitgeben: Gebt euch Zeit, nicht jeder muss euch von der ersten Sekunde an lieben und vertraut auf euch, denn selbst an einer kleinen High School wie meiner werdet ihr aus 90 Schülern schon ein paar »Gleichgesinnte« finden. Außerdem solltet ihr jede »soziale Möglichkeit« wie Fußballspielen oder Community-Treffen nutzen – der Rest wird sich einfach ergeben.</p><p>Zum Abschluss meines Berichts möchte ich euch noch einen groben Zukunftsausblick auf mein Auslandsjahr geben: Im September stehen unter anderem ein Treffen mit den Austauschschülern aus meiner Region und die Hochzeit meines Gastbruders an. Danach kommen Events wie Homecoming, die Spirit Week, Halloween und Thanksgiving und die Weihnachtsferien, in denen wir wahrscheinlich einen kleinen Chicago-Trip machen. Außerdem plane ich, ab Oktober in der Schulmannschaft Basketball zu spielen, aber über all das werde ich natürlich noch ausführlich berichten.</p><p>Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mich hier unglaublich wohlfühle. Ich habe ständig Glücksgefühle, weil ich immer wieder aufs Neue realisiere, dass ich tatsächlich meinen Traum lebe. Meine Gastfamilie ist mir schon jetzt mehr ans Herz gewachsen, als ich es für möglich gehalten hatte und ich genieße jede einzelne Erfahrung, die ich hier machen darf.</p><p>Ich lasse auf jeden Fall bald wieder von mir hören, wenn du vorher aber eine persönliche Frage an mich hast, kannst du mir gerne auf Instagram (emmy_kitt) schreiben.</p><p>Bis ganz bald!</p><p>Emmy</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Feiertage auf die amerikanische Art]]></title>
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            <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 09:46:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Thanksgiving, Halloween, Weihnachten – für Carolin standen in den letzten Monaten einige Feiertage an, die einen ganz besonderen Stellenwert haben.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Thanksgiving, Halloween, Weihnachten – für unsere ,USA-Stipendiatin, Carolin standen in den letzten Monaten einige Feiertage an, die in ihrem Gastland einen ganz besonderen Stellenwert haben. Wie sie diese erlebt habt, wie es in der Schule läuft und was sie sonst noch erlebt hat, das verrät sie uns in ihrem neuen Bericht.</p><p>Hallo und willkommen zurück! Ich hoffe, dass ihr alle schöne Weihnachten hattet und gut ins neue Jahr gekommen seid. Wie diese Feiertage für mich waren, und was alles noch so passiert ist, erfahrt ihr in diesem Bericht.</p><p>In meinem letzten Bericht habe ich euch alles über Ankunft hier erzählt, über die Orientation Days in New York und meine ersten Tage hier, welche Fächer ich gewählt habe, von meinen ersten Eindrücken und von Homecoming. Ich habe euch auch schon erzählt, was noch alles auf mich zukommen wird. Fangen wir also mit Ende Oktober an…</p><h3>Halloween</h3><p>Im letzten Bericht habe ich euch erzählt, dass ich noch nicht genau wusste, was ich an Halloween machen werde. Am Ende habe ich etwas mit einer Freundin gemacht. Wir haben am Donnerstag vor Halloween angefangen, unsere Kostüme zu machen. Dafür haben wir eigene Tütüs gemacht und T-Shirts bedruckt. Wir haben uns auch noch mit zwei weiteren Freunden zusammengetan, damit wir alle zusammen als M&M gehen können. Ich war ein grüner M&M.</p><p>Halloween ist nicht wirklich nur an einem Tag. Es ist eigentlich das ganze Wochenende vor Halloween und am 31. Oktober. Ich und meine Gastfamilie sind das Wochenende über zu verschiedenen Geschäften gefahren, die Aktionen hatten, und es gab dann auch noch so große Scheunen, wo sich viele kleinere Geschäfte zusammengetan haben, um Süßigkeiten auszugeben. Am Abend sind wir dann noch zu einem besonderen Haus gefahren, das sehr stark für Halloween geschmückt war. Es hatte viele Lichter und insgesamt 1000 geschnitzte Kürbisse, die von Schulen und Geschäften geschnitzt wurden. Es war wirklich unglaublich!</p><p>Am 31.Oktober bin ich dann zu meiner Freundin gefahren. Wir sind dann mit dem Truck von Haus zu Haus gefahren, weil die Abstände zwischen den Häusern einfach zu groß waren, um zu laufen. Am Ende des Wochenendes hatten ich und meine Gastschwester zusammen um die vier Tüten voller Süßigkeiten.</p><h3>Frankenmuth</h3><p>Anfang November war ich mit meiner Gastfamilie in Frankenmuth, wo wir auch in den großen Christmas Store »Bronner’s« gegangen sind — es ist der größte Christmas Store der Welt. Ich habe noch nie so viele Weihnachtssachen gesehen. Es gab Weihnachtskugeln für jeden Beruf und fast jede Kultur. Man konnte sogar seine eigene Weihnachtskugel machen. Ich war verliebt und wollte gar nicht mehr gehen. Aber nach vier Stunden mussten wir dann doch gehen, um pünktlich beim Restaurant zu sein. Als wir dann durch die Stadt gefahren sind, konnte man definitiv sehen, dass die Stadt deutsche Wurzeln hat. Im Restaurant angekommen, konnte ich mit ein paar der Bedienungen Deutsch reden. Zum Abendessen gab‘s dann wirklich sehr deutsch Sauerkraut, Rinderbraten und Schnitzel mit Butternudeln.</p><h3>Thanksgiving</h3><p>Eine Woche später war dann auch schon Thanksgiving, was wirklich sehr viel Stress ist. Meine Gastmutter und ich haben die ganze Woche vor Thanksgiving damit verbracht, zu planen und schon Sachen vorzubereiten. Ich habe außerdem ein deutsches Gericht vorbereitet. Auch wenn ich es ein bisschen abändern musste, weil wir hier nicht alle Zutaten hatten, hat es trotzdem gut geklappt und geschmeckt.</p><p>Am Thanksgiving Day mussten wir dann nur noch die Gerichte machen, die frisch zubereitet werden mussten und die verschiedenen Dips. Es gab wirklich so viel Essen: Cheesy Potatoes, Mac & Cheese, Truthahn, Schinken, Crackers and Cheese, Gemüse, Salat, Stuffing, Deviled Eggs, Brot, Süßkartoffeln, Kartoffeln, Kartoffelbrei und Früchte. Zum Nachtisch gab’s dann ganze viele verschiedene Kuchen oder Pies: Apple Pie, Pumpkin Pie, Cheesecake, Banana Pie, Chocolate Pie — und dann gab’s auch noch Pudding. Ich habe versucht, von allem ein bisschen zu probieren, wodurch ich dann am Ende des Tages und den Morgen danach noch voll war.</p><p>An Thanksgiving kam am Morgen die Familie von meinem Gastvater und am Nachmittag dann die Familie von meiner Gastmutter. Am Wochenende waren wir dann bei den Freunden meiner Gastmutter für ein Friendsgiving.</p><h3>Black Friday Shopping</h3><p>Der Freitag nach Thanksgiving war dann direkt Black Friday, also sind mein Gastvater und ich um 4 Uhr aufgestanden, um vor Öffnung der Geschäfte da zu sein. Davor hatte ich mich gefragt, wer überhaupt schon vor Ladenöffnung da sein sollte. Aber wir waren eine Stunde vorher da und da standen schon gut 20 Leute. Kurz vor Öffnung kam dann sogar einer der Mitarbeiter raus und hat die »Regeln« erklärt. Auf die Frage, was beim Einkaufen schon passieren kann, hat mir mein Gastvater erklärt, dass in den Jahren davor schon Einkaufswagen geklaut wurde. Dieses Jahr ist aber anscheinend nichts eskaliert. Ich habe auch definitiv viele stark reduzierte Sachen bekommen und habe besonders viele Weihnachtsgeschenke gekauft, weil einfach alles so stark reduziert war.</p><h3>New Trimester</h3><p>Ende November hat dann auch das neue Trimester angefangen. Meine neuen Fächer sind Psychologie, Forensic Science, US History, Algebra und Health. Am Ende des letzten Trimesters habe ich meinen Stundenplan nochmal geändert. Ich mag diese Trimester wirklich gerne, weil ich in jeder Klasse mindestens eine Freundin oder jemanden zum Reden habe und meine Fächer wirklich sehr interessant sind.</p><p>Mittlerweile habe ich auch schon einige Male etwas mit Freunden gemacht und nun auch wirkliche Freundschaften geschlossen. Besonders durch Basketball habe ich mehrere Kontakte geknüpft. Ich kann den Sport auch wirklich nur weiterempfehlen. Es macht mir so unfassbar viel Spaß zu spielen und ich bekomme auch wirklich viel Spielzeit. Aber bei drei Stunden (eine Stunde Kraftraum und zwei Stunden normales Training) ist das Training auch sehr intensiv.</p><p>Seit November, wo offiziell die Basketball-Saison angefangen hat, ist die Zeit einfach so unfassbar schnell vorbei gegangen. Ich liebe das Team. Wir alle sind so schnell zusammengewachsen und auch wenn das Training hart ist, mit dem Team macht es Spaß, und die drei Stunden vergehen wie im Flug. Die Spiele sind immer das absolute Highlight der Woche. Ich bin mittlerweile sogar eine der Personen, die startet, und habe auch schon ein paar Punkte gemacht. Die Atmosphäre im Gym ist wirklich toll. Wenn die »Student Section« einen anfeuert, deinen Namen ruft und jubelt, hat man einfach nur ein Kribbeln im Bauch.</p><p>Seit jetzt das neue Trimester angefangen hat, merke ich auch, dass ich mich wirklich eingelebt habe. Ich habe einen normalen Alltag mit morgens aufstehen, den Bus zur Schule nehmen, dann Unterricht haben, nach der Schule Basketball Practice und abends holt mich dann meine Gastmutter ab. Es fühlt sich mittlerweile so normal an, durch diesen Ablauf zu gehen, dass ich manchmal ganz vergesse, wie unterschiedlich es zu meinem Alltag in Deutschland ist.</p><p>Am Wochenende machen wir manchmal Ausflüge oder ich mache was mit Freunden, was manchmal aber schwer ist, weil die meisten am Wochenende arbeiten. Deswegen verbringe ich das Wochenende auch manchmal einfach nur zu Hause und meine Gastmutter und ich backen was zusammen oder ich und mein Gastvater kochen. Meine Aufgaben im Haus habe ich immer ziemlich schnell erledigt, da ich nur mein Badezimmer putzen und staubsaugen muss.</p><h3>Weihnachten und New Year’s Eve</h3><p>Weihnachten war wirklich etwas Besonderes und definitiv komplett anders als gewohnt. An Heiligabend sind meine Gastfamilie und ich in die Kirche gegangen, was wirklich eine tolle Erfahrung war, weil Kirche hier einfach komplett anders ist. Danach sind wir zur Uroma gefahren und haben dort zu Abend gegessen. Ich fand es irgendwie sehr komisch, dass wir nicht alle zusammen an einem großen Tisch saßen und zusammen gegessen haben. Ich habe es aber trotzdem genossen, da ich gelernt habe, dass Amerikaner nicht wirklich lange essen, also saßen wir nach guten 30 Minuten alle zusammen im Wohnzimmer. Wir sind dort ungefähr bis 21 Uhr geblieben und dann nach Hause gefahren. Dann ist meine kleine Gastschwester auch schon ins Bett gegangen. Ich und meine Gasteltern haben noch einen Film geguckt und sind dann auch ins Bett gegangen. Insgesamt war Heiligabend sehr entspannt.</p><p>Am Ersten Weihnachtstag hat mich meine kleine Gastschwester früh geweckt, weil sie es nicht mehr abwarten konnte, Geschenke auszupacken. Meine Gasteltern haben extra alles so vorbereitet, damit es so aussieht, als ob Santa da war. Danach haben meine Gastschwester und ich dann im Weihnachtsbaum nach der Weihnachtsgurke »Pickle« gesucht. Wer sie findet, darf anfangen, die Geschenke auszupacken. Meine Gastschwester hat sie dann auch nach einiger Zeit gefunden. Meine Gastfamilie hat mir auch Geschenke gekauft, worüber ich mich sehr gefreut habe, und ich habe auch ein paar Freudentränen vergossen. Nachdem dann alle Geschenke ausgepackt wurden, haben wir natürlich auch alles ausprobiert. Mittags kamen dann die Großeltern und wir haben dann auch mit ihnen gegessen und Geschenke ausgepackt.</p><p>Leider wurde ich, so wie viele andere Austauschschüler auch, an Weihnachten mit Heimweh konfrontiert. In manchen Momenten habe ich den Gedanken komplett verdrängt und dann hat es mich wieder hart getroffen. Ich habe einfach versucht, mich so gut wie möglich zu beschäftigen. Ich würde es aber definitiv wieder machen. Weihnachten in einem anderen Land zu verbringen, ist zwar hart, aber eine so tolle Erinnerung, die euch niemand nehmen kann. Es ist zwar anders, aber in einer schönen Art und Weise.</p><p>Heimweh ist etwas komplett Normales. Wenn ihr in solche Situationen kommt, hier ein paar Tipps: Redet mit jemandem, entweder mit eurer Gastfamilie, Freunden oder Lehrern. Auch Gruppen mit Austauschschülern sind super, um einfach alles mal loszuwerden. Es wird euch das Gefühl geben, weniger allein in der Situation zu sein. Mir hat es am Anfang geholfen, mit meiner Familie zu reden, aber das muss wirklich jeder für sich selbst herausfinden. Das Effektivste ist aber Ablenkung, trefft euch mit Freunden, unternehmt was mit der Gastfamilie, macht Sport, kocht, unternehmt einfach etwas, sodass ihr keine Zeit habt, über Zuhause nachzudenken.</p><p>An Silvester kamen die Freunde meiner Gastmutter vorbei und haben mit uns gefeiert. Meine kleine Gastschwester war bei ihrer Cousine. Ich hatte eine Freundin eingeladen, die dann aber leider doch nicht konnte, weswegen dann mein Gastonkel mit uns gefeiert hat. Silvester war einfach das komplette Gegenteil von dem, was ich aus Deutschland gewohnt bin. Es war keine große Party! Wir haben zusammen gegessen und saßen danach zusammen und haben Spiele gespielt und den Countdown im Fernsehen geschaut. Der Abend war schön und ich habe es genossen, auch wenn es ohne Feuerwerk ganz ungewohnt war.</p><h3>Snowball</h3><p>Im Januar war dann auch noch der Snowball. Dafür sind meine Gastfamilie und ich nach Detroit gefahren, um uns einerseits die Stadt anzugucken und um andererseits ein Kleid für mich zu finden. Wir sind zu Great Lakes Crossing gefahren, wo wir dann auch relativ schnell mein Kleid gefunden haben. Außerdem sind wir dann noch ins Aquarium gegangen und sind danach dann noch weiter Shoppen gegangen. Danach sind wir dann nach Downtown gefahren, dort haben wir uns die Stadt ein bisschen angeguckt und sind auf den Weihnachtsmarkt, wo sie einen schön beleuchteten, großen Baum haben und eine Eislaufbahn.</p><p>Der Snowball war dann Ende Januar. Ich bin morgens zu einer Freundin gefahren, wo wir uns dann alle zusammen fertig gemacht haben. Nachher sind dann noch unsere Eltern gekommen, damit wir gemeinsam Fotos machen konnten. Um halb sieben sind wir dann zur Schule gefahren. Am Anfang war die Stimmung noch nicht so gut, aber je mehr Schüler kamen, desto besser wurde die Stimmung. Wir haben alle viel zusammen getanzt und es hat wirklich mega viel Spaß gemacht. Um zehn Uhr war es dann leider vorbei und alle sind nach Hause gegangen.</p><p>Das war’s jetzt auch mit meinem etwas längeren Update. Ich weiß, viele Informationen, aber ich hoffe, es hat euch trotzdem gefallen. Bleibt gespannt, was noch so kommt!</p><p>Eure Carolin</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
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            <title><![CDATA[Floridas Sehenswürdigkeiten: 10 Orte, die man gesehen haben muss]]></title>
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            <pubDate>Wed, 27 Sep 2023 10:05:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ob du auf der Suche nach Entspannung oder Abenteuer bist – hier ist für jede:n etwas dabei. Lass dich inspirieren und entdecke, in unserer Top-10-Liste, welche Höhepunkte Florida für dich bereithält!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Florida bietet viele Sehenswürdigkeiten und atemberaubende Orte. Daher ist es gar nicht so leicht, die Top 10 zu ermitteln. Doch wir haben uns dieser Herausforderung gestellt. Gemeinsam mit den Teilnehmer:innen unseres ,Schüleraustausches in Florida, haben wir eine Liste der zehn schönsten Ausflugsziele zusammengestellt. Hier sind unsere Top 10 Places to visit:</p><p>Mit bis zu elf Sonnenstunden täglich hat Florida sich den Namen »Sunshine State« redlich verdient. Doch der süd-östlichste US-Bundesstaat hat weit mehr zu bieten: Sonne, traumhafte Strände und spektakuläre Themenparks. Freue dich auf beeindruckende Landschaften, pulsierende Städte und vielfältige Freizeitmöglichkeiten – Florida bietet Reisenden genügend Abwechslung. Hier sind zehn Orte, die bei einer Reise in den Sunshine State nicht unbesucht bleiben sollten:</p><h2>Schüleraustausch in Florida</h2><p>Gehe zur Schule in einer der beliebtesten Urlaubsregionen der USA. Erlebe dein Auslandsjahr in Florida, lass dich von der Sonne verwöhnen und lerne Land und Leute kennen.</p><h2>1. Vergnügungsparks: Unser Ausflugstipp für eine Extraportion »Fun«</h2><p>Das Walt Disney World Resort liegt in der Nähe von Orlando und ist einer der größten Freizeitkomplexe der Welt. Mehrere Themenparks, Wasserparks und Hotels bieten Attraktionen für Jung und Alt: Achterbahnen, Bühnenshows, Geschäfte und die beliebten Disneycharaktere wie Mickey Mouse und Goofy tragen zur besonderen Atmosphäre des Parks bei.</p><p>Der Themenpark »Magical Kingdom« ist besonders beliebt, hier befindet sich das Cinderella Schloss und die »Disney Dreams Come True Parade«, bei der die Disney-Figuren durch den Park ziehen. Genau das Richtige für Disneyfans! Konkurrenz zur Walt Disney World ist das Universal Orlando Resort. Einmal in Hogsmeade shoppen gehen und im Gasthaus »Die Drei Besen« ein Butterbier trinken? Die »Wizarding World of Harry Potter« macht’s möglich! Der Themenpark rund um den Zauberer wurde 2011 im Resort eröffnet und beherbergt einige Schauplätze und Attraktion aus der Harry Potter-Buchreihe.</p><h2>2. Everglades Nationalpark zeigt dir die atemberaubende Natur Floridas</h2><p>Der Everglades Nationalpark gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und ist Teil des tropischen Marschlandes im Süden von Florida. Hier sind die einzigen wild lebenden Flamingos der USA zuhause. Außerdem ist der Park die einzige Region der Erde, in der sowohl Alligatoren als auch Krokodile leben. Ein einzigartiges Naturareal!</p><p>Bei einem Gang über den Anhinga Trail, ein Holzsteg, welcher über einen Wassertümpel führt, können zahlreiche Tierarten beobachtet werden.</p><h2>3. Key West: Der südlichste Punkt der USA</h2><p>Im Süden Floridas befindet sich Key West. Der Hauptteil der Stadt befindet sich auf der gleichnamigen Insel, die zu den Florida Keys Inseln gehört. Die Stadt ist für ihre exzentrischen Bewohner:innen bekannt, auch die Schriftsteller Ernest Hemingway und Truman Capote haben hier schon gewirkt.</p><p>Vom Leuchtturm aus bietet sich eine tolle Sicht über die Insel, außerdem kann man auf dem »Southernmost Point in the US«, dem südlichste Punkt des Festlandes der USA, stehen. Wenn man sich ein Auto mietet, kann man die Stadt auch über den U.S. Highway 1 erreichen und dabei eine malerische Küstenkulisse erleben.</p><h2>4. Miami: Eine der schönsten Städte Floridas</h2><p>Bei einem Besuch in Florida darf natürlich auch die Metropole Miami nicht fehlen. Sehenswert ist beispielsweise das Seaquarium. Hier gibt es unter anderem Shows mit Delfinen und Seelöwen sowie Aquarien und Anlagen mit Haien, einem tropischen Riff, Krokodilen und Stachelrochen. Im kubanischen Viertel Little Havana kann man beim Calle-Ocho-Festival ein Gefühl für den karibischen Karneval bekommen: Reggaeton und Salsa, verschiedene Bühnen mit Livemusik und zahlreiche Straßenverkäufer sorgen jährlich für ein kunterbuntes Treiben.</p><h2>5. Fort Lauderdale: Das Venedig der USA</h2><p>Fort Lauderdale oder auch das Venedig der USA, befindet sich nördlich von ,Miami, und ist bekannt durch das Netz von Kanälen, welches die Stadt durchzieht. Mit einem Wassertaxi kann man die Stadt erkunden oder in einem der vielen Restaurants am Wasser den Booten zuschauen. Auch in Fort Lauderdale gibt es einen wunderschönen Strand und ein pulsierendes Nachtleben.</p><h2>6. West Palm Beach bietet dir die schönsten Strände</h2><p>Florida und Strand, das gehört zusammen! In Florida gibt es viele wunderschöne Strände, zum Beispiel in der Stadt West Palm Beach (nördlich von Fort Lauderdale). Der John D. MacArthur Beach State Park eignet sich mit seinem seichten, fischreichen Riff perfekt zum Schnorcheln.</p><p>Außerdem gibt es dort einige Wanderwege und die Möglichkeit, Kajak zu fahren. Eine ganz besondere Strandaktivität gibt es in Florida auch. Man kann nämlich Raumfähren über dem Meer starten sehen. Bei Tag und auch bei Nacht fliegen sie von Cape Kennedy aus los und sind von der Küste aus, mit Blick nach Norden, deutlich zu erkennen.</p><h2>7. Kennedy Space Center Visitor Complex: Ein Must-see für alle Raumfahrtfans</h2><p>Hier erlebst du Raumfahrt hautnah: Wer nicht nur vom Strand aus zusehen will, sollte das Kennedy Space Center – östlich von ,Orlando, – auch einmal von innen besuchen. Interaktive Simulatoren, riesige Raketen, Live-Shows und sogar ehemalige NASA-Astronaut:innen kann man hier erwarten und auch zu Gesicht bekommen. Die Geschichte und die Zukunft der Raumfahrt werden im Kennedy Space Center näher beleuchtet.</p><h2>8. Florida Trail: Das perfekte Ausflugsziel für Naturliebhaber:innen</h2><p>Die atemberaubende Landschaft Floridas entdeckt man am besten zu Fuß beim Wandern. Eine von elf malerischen Wanderrouten ist der Florida Trail. Zu den beliebtesten Routen gehört der Abschnitt, der den Okeechobeesee umgibt. Der größte See Floridas liegt im Süden des Bundesstaates und ist für seine Größe erstaunlich seicht. Nach dem Wandern einfach die Füße ins Wasser halten und die einzigartige Landschaft und Tierwelt Floridas bestaunen.</p><h2>9. Fort Myers: Ein Geheimtipp für deine Florida Reise</h2><p>Die Stadt mit dem tropischen Klima lädt zum Fahrradfahren und langen Strandspaziergängen ein. Außerdem sind von Fort Myers aus die Inseln Sanibel und Captiva erreichbar, die zu größtenteils unter Naturschutz stehen. Die Inseln sind in ihrer natürlichen Form erhalten und die Bewohner bemühen sich aktiv um den Schutz der Flora und Fauna. Eine Besonderheit der Strände auf Sanibel ist die große Menge an Muscheln, die dort angespült wird.</p><h2>10. Leuchttürme: Sehenswerte Orte in Florida</h2><p>Florida hat eine Küstenlänge von 2.173 Kilometern, auf der insgesamt 30 Leuchttürme verteilt sind. Diese wunderschönen historischen Bauten zeichnen die Küste des Staates und sind einen Besuch wert. In Ponce de Leon Inlet steht mit 53 Metern der größte Leuchtturm Floridas.</p><p>Die Aussichtsplattform gewährt eine atemberaubende Aussicht über den Atlantik und die Küste. Im angeschlossenen Museum wird unter anderem über den Leuchtturm selbst, die Leuchtturmwärter und deren Familien, die Fresnel-Linse sowie die lokale Geschichte informiert. Weitere sehenswerte Leuchttürme sind St. Augustine, Cape Florida und Key West.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Halbzeit – Crazy how time goes by so fast!]]></title>
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            <pubDate>Wed, 11 Oct 2023 08:13:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Fünf Monate, so lange lebe ich schon meinen Traum von einem Auslandsjahr in den USA. Die Zeit vergeht rasend schnell und schon ist Halbzeit.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Monate, so lange lebe ich jetzt schon meinen Traum von einem ,Auslandsjahr in den USA,. Die Zeit vergeht rasend schnell und schon ist Halbzeit im »Exchange Year«. Aber hey, noch habe ich weitere fünf Monate in den Vereinigten Staaten von Amerika vor mir. Weitere fünf Monate, die hoffentlich noch viele, schöne, gemeinsame Abenteuer mit meiner »zweiten Familie« und meinen neugewonnenen Freunden hier in den Staaten für mich bereithalten. Wie heißt es doch so schön: Noch ist das Glas halbvoll!</p><h2>Dezember, ein Monat voller Traditionen</h2><p>Dezember, der Monat, in dem sich die Ereignisse überschlugen: Nachdem wir Ende November unsere vier Weihnachtsbäume geschmückt und unsere »Stockings« am Kamin aufgehängt hatten, waren wir alle im totalen »Christmas Fever«. Wir schauten so viele Weihnachtsfilme wie ich es noch nie zuvor in Deutschland tat, hörten nahezu pausenlos Weihnachtsmusik, backten unendlich viele Plätzchen, gingen Schlittschuhlaufen und packten mit viel Vorfreude Geschenke ein.</p><p>Auch in der Schule war nicht zu übersehen, dass die »schönste Zeit des Jahres« nun begonnen hatte. Da ich mich zu Beginn des Schuljahres dem FBLA-Club (FBLA: Future Business Leaders of America) angeschlossen hatte, konnte ich viele neue Traditionen schon in der Vorbereitung miterleben. Wir spielten »Secret Santa« und beschenkten so unsere Mitschüler, verteilten Süßigkeiten, bastelten unsere eigenen »Stockings«, die kurz vor den Weihnachtsferien dann gefüllt wurden oder tranken gemeinsam heiße, mexikanische Schokolade.</p><p>Da Nikolaus in den USA nicht so traditionell wie in Deutschland gefeiert wird, es aber meiner Meinung nach unverzichtbar ist, spielte ich kurzerhand selber Nikolaus und so waren am Nikolausmorgen die Schuhe meiner Gastfamilie mit allerlei Süßigkeiten gefüllt. Schließlich geht es ja um Kulturaustausch und Nikolaus war eine schöne Gelegenheit, ein mir von klein auf sehr liebgewonnenes, vertrautes Familienfest in Amerika noch bekannter zu machen und unsere Tradition in dieses Land hineinzutragen. Am Nikolaustag haben wir uns schließlich noch mit der besten Freundin meiner Gastmutter und ihren Kindern getroffen, um gemeinsam ein »Weihnachtsessen« zu haben und »Gingerbread Houses« zu dekorieren. Auch das »Gift Exchange« durfte hier natürlich nicht fehlen. An diesen Tag erinnere ich mich gerne zurück. Zu sehen, wie viel Spaß Groß und Klein beim Verzieren der Lebkuchenhäuser hatten, hat mich richtig glücklich gemacht.</p><p>Als ob der Dezember nicht ohnehin schon aufregend genug wäre, habe ich auch noch am 16. diesen Monats Geburtstag. Dieser Geburtstag war mein »Golden Birthday«, da ich am 16. Dezember 16 Jahre alt wurde. Der »Sweet Sixteen« wird in Amerika ungefähr so groß gefeiert wie zu Hause in Deutschland der 18. Geburtstag. An meinem Geburtstag hatte ich natürlich ganz normal Schule und im Anschluss noch Basketball-Training, bevor es dann abends nach Hause ging. Aber nicht ohne bei Taco Bell zu stoppen, um dort unser Abendessen abzuholen. Das Beste aber war der Chocolate Creme Pie, den meine Gastmutter extra zu meinen Ehren gebacken hatte. Die allergrößte Überraschung war aber, dass ich sogar zwei Pakete aus Deutschland erhielt, eines von zu Hause und eines von meinen Cousinen. Mein 16. Geburtstag war wirklich wunderschön und ich werde ihn mit Sicherheit in meinem ganzen Leben nicht vergessen.</p><p>Natürlich durfte ich auch mit meinen Freunden eine coole Geburtstagsparty feiern, wofür meine Gasteltern heimlich extra die Scheune in einen Partyraum mit vielen liebevollen Dekorationen verwandelten. Wir hatten an diesem Nachmittag großen Spaß beim »Tabu«-Spiel und »Blindfolded Twister«, tanzten ausgelassen, aßen Tacos, machten viele Fotos und verbrachten so auch noch gemeinsam einen tollen, unvergesslichen Abend.</p><p>Auch meine Gastmutter hatte im Dezember Geburtstag, genauer gesagt am 24.12.! Um ihr einen besonders schönen Ehrentag zu bereiten, standen meine Schwester und ich schon um 6.30 Uhr in der Früh auf, bereiteten ein Frühstück zu und brachten es ihr ans Bett, denn so startet doch jeder gerne in seinen Geburtstag. Wir schauten Weihnachtsfilme, dekorierten – mehr schlecht als recht – unsere Weihnachtsplätzchen (auch wenn sie sehr lecker schmeckten, so hätten sie mit Sicherheit beim Wettbewerb »Wer hat die am hässlichsten aussehenden Plätzchen?« haushoch gewonnen). Aber hier sagt man: »Don’t judge the book by its cover!« Um den Abend abzurunden, spielten wir gemeinsam »Das Spiel des Lebens« und aßen »Eiscreme-Torte« – yummy!</p><h2>Basketball-Season</h2><p>Mitte Dezember habe ich mich schließlich dazu entschlossen, auch noch dem Basketball-Team meiner High-School beizutreten. Das war für mich eine echt schwierige Entscheidung, da ich bereits Mitglied des Volleyball- und des Cheerleading-Teams war und tatsächlich neben dem normalen Schulunterricht sportlich sehr aktiv und dadurch ziemlich »busy« bin. Da aber sowohl meine Gastmutter als auch meine Gastschwester die ganze Zeit mit Basketball beschäftigt waren – meine Gastmutter als Coach und meine Gastschwester als Spielerin – wollte ich auch hieran gerne teilhaben, nicht zuletzt auch, um mitreden zu können.</p><p>Es gab für mich allerdings noch einen Grund, warum ich mit mir haderte, denn ich hatte noch nie zuvor ernsthaft Basketball gespielt. Ich hatte Angst, das ganze Team aufzuhalten, da ich tatsächlich »bei Null« anfangen würde. Letztendlich habe ich dann mit meiner Gastmutter darüber geredet und ihr meine Bedenken anvertraut. Natürlich konnte sie mir die Entscheidung nicht abnehmen, dennoch half es, mit jemandem darüber zu reden. Meine Freunde meinten, ich solle mich dem Team anschließen, denn was hatte ich schon zu verlieren? Außerdem hatte ich mir vor meinem Auslandsjahr fest vorgenommen, soviel wie möglich auszuprobieren. Und so entschied ich mich schließlich auch noch für Basketball.</p><p>Jetzt habe ich schon knapp einen Monat Practice und kann jetzt sagen, dass ich für mich die richtige Entscheidung getroffen habe. Durch Basketball lerne ich nämlich auch, nicht immer die Beste sein zu müssen und mich mit kleinen Fortschritten zufrieden zu geben. So ist das eben, wenn man mit etwas ganz Neuem anfängt. Bei jedem Training lerne ich dazu. Ich bin mir zwar bewusst, dass ich nicht wirklich gut spiele, aber das macht mir inzwischen überhaupt nichts mehr aus. So setze ich mich nicht mehr so sehr unter Druck, wie ich es leider viel zu häufig mache.</p><p>Auch meine Mitspieler sind sehr nett und unterstützen mich, erklären mir unermüdlich die Regeln. Das Team sieht, dass ich ernsthaft versuche, stets das Beste aus mir herauszuholen und unterstützt und motiviert mich dabei immer wieder – ein echtes Team eben! Dadurch wachse ich an meinen täglichen Herausforderungen. Ich scherze im Practice öfter mal damit, dass ich am Ende der Season noch ein echter »Profi« sein werde! Inzwischen macht mir Basketball unheimlich viel Spaß, ist aber zugegebenermaßen auch verdammt anstrengend, vor allem mit der Maske, die wir zum Schutz vor einer Ansteckung mit Corona auch während des gesamten Trainings tragen müssen.</p><p>Wer sich jetzt fragt, warum ich das hier so ausführlich beschrieben habe: Jeden Tag muss man Entscheidungen treffen und manchmal fällt es einem schwer, weil man tatsächlich nie im Voraus genau weiß, was auf einen zukommt. So ist das sicher auch für den ein oder anderen, wenn es um die Entscheidung geht, für längere Zeit fern von der Familie ins Ausland zu gehen, wo tatsächlich ALLES anders ist, nicht nur die Sprache. Es handelt sich dabei auch um eine Herausforderung, an der man nur wachsen kann und Erfahrungen sammelt, die einem niemand mehr nehmen kann. Und manchmal wächst man sogar über sich selbst hinaus. Aber auf alle Fälle lernt man dazu.</p><h2>Schulsport in Amerika</h2><p>Schulsport in Amerika hat einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland. Er wird viel ernster genommen. Das kann man schon daran erkennen, dass Practices häufig länger als zwei Stunden andauern. Außerdem haben wir vier Coaches, die mit uns Conditioning machen, die einzelnen Taktiken durchgehen und uns jede Menge Theorie vermitteln. Die Coaches reden mit uns Schülern auch über die richtige Ernährung während der Saison, aber vor allem auch vor einem Spiel. Wir spielen in einer League gegen andere Schulen aus unserem Bezirk und haben auch »Teambondings«, wie z.B. ein gemeinsames Dinner.</p><p>Ich liebe den Schulsport bzw. die Sport-AGs hier. Ich glaube, den Schulsport in Amerika kann man eher mit hochqualifiziertem Vereinssport in Deutschland vergleichen. Ich persönlich finde auch, dass das Schulsport-System in Amerika sehr viel praktischer ist, da man so nach Schulschluss einfach in der Schule bleibt und Zeit spart, da man nicht noch erst durch die halbe Stadt fahren muss, um zu seinem Club zu gelangen. Außerdem kostet dieser Sport nichts, was meiner Meinung nach sehr gut und vor allem gerecht ist, da so jeder die Gelegenheit hat, qualitativ guten Sport treiben zu können – völlig unabhängig vom Geldbeutel.</p><h2>Weihnachten</h2><p>Weihnachten in Amerika findet am 25. Dezember statt, und nicht wie in Deutschland schon am 24. Dezember, was für mich eine ganz neue Erfahrung war. In »Matching Pyjamas« verbrachte die ganze Familie, mit Ausnahme meines Gastbruders, der leider vormittags arbeiten musste, den Weihnachtsmorgen damit, Filme zu schauen. Als mein Gastbruder nach der Frühschicht endlich nach Hause gekommen war, hatte das Warten schließlich ein Ende und wir konnten endlich mit der Bescherung beginnen.</p><p>Am meisten Spaß hat es mir gemacht, die glücklichen Gesichter meiner Gastfamilie zu sehen, als sie die Geschenke von meiner Gastschwester und mir geöffnet haben, die wir mit großer Sorgfalt ausgesucht und schließlich gemeinsam rechtzeitig am 23. Dezember mit viel Liebe eingepackt hatten. Da wir schon am Nachmittag des 25. Dezembers nach Pennsylvania geflogen sind, besorgten wir unser »Weihnachtsmenü« bei Chic-Fil-A. Nach der Bescherung und dem gemeinsamem Mittagessen ging es dann daran, die Koffer für unseren Trip nach Pennsylvania zu packen, auf den wir schon die ganze Woche hingefiebert hatten.</p><h2>Girlstrip nach Pennsylvania und Washington D.C.</h2><p>In Pennsylvania besuchten wir die Eltern meiner Gastmutter. Da die Entscheidung zu diesem Trip sehr kurzfristig gefasst wurde, wussten meine Gastgroßeltern nichts von diesem Überraschungsbesuch. Wir verbrachten viel Zeit mit gemeinsamen Brettspielen, quatschten über alles Mögliche, schauten Football oder eine Folge von »The Office«, der heißgeliebten Serie meiner Gastschwester und meiner Gastmutter.</p><p>Am 28. Dezember machten wir uns morgens gegen 6.00 Uhr auf den Weg nach Washington D.C., die Hauptstadt der USA. Nach einer dreistündigen Autofahrt waren wir endlich angekommen und konnten unsere Erkundungstour starten: Angefangen beim Kapitol, über das Washington Monument, das »White House«, bis hin zum World War II- und zum Lincoln-Memorial.</p><p>Ich kann es immer noch nicht so richtig glauben, dass ich »mal eben« in Washington D.C. war. Wenn man all diese vielen berühmten Sehenswürdigkeiten nur aus dem Fernsehen kennt, dann aber plötzlich vor ihnen steht, ist das unbegreiflich. Für mich war das alles sehr beeindruckend. Damit wir auch so viel wie möglich sehen konnten, liehen wir drei – meine Gastmutter, meine Gastschwester und ich – einfach Roller und Fahrräder aus. Das hat großen Spaß gemacht und so konnten wir innerhalb kürzester Zeit sehr viele Sehenswürdigkeiten besuchen.</p><p>Unser Trip war aber noch nicht vorbei: Weiter ging es nach Virginia, das tatsächlich nur ungefähr zehn Minuten entfernt gelegen ist. Gemeinsam aßen wir in einem französischen Café, um uns erst einmal zu stärken. Richtig gelesen! Wir saßen wahrhaftig in einem Café und das zu Corona-Zeiten, was daran lag, dass in Virginia andere Corona-Regeln gelten als in Colorado oder anderen Staaten. Und ich muss sagen, dass wir drei sehr glücklich darüber waren, endlich nach langer Zeit mal wieder in einem Restaurant sitzen zu dürfen. Uns ist aufgefallen, dass wir das jetzt noch viel mehr wertschätzen, weil es eben wegen Corona nichts Selbstverständliches ist.</p><p>Unser Ziel in Virginia: »George Washington’s Mount Vernon«! Dieser Besuch war echt etwas ganz Besonderes und sehr interessant. Wir hatten nicht nur die Möglichkeit, das Zuhause des allerersten Präsidenten der Vereinigten Staaten zu besuchen, wir konnten sogar gleichzeitig auch noch viel Geschichtliches lernen. Nach unserem Stopp beim »Marine Corps War Memorial« machten wir uns dann gegen 18.00 Uhr mit vielen Erinnerungen im Gepäck auf den Rückweg nach Pennsylvania, wo wir noch bis Donnerstagmorgen, dem 31. Dezember blieben, bevor wir wieder zurück nach Colorado flogen.</p><h2>Silvester</h2><p>Silvester, besser gesagt New Year’s Eve, wird in Amerika ganz anders verbracht, als ich es in Deutschland gewohnt bin. Um ehrlich zu sein, war ich sogar ein bisschen enttäuscht, da sich dieser Tag wie jeder andere angefühlt hat. Es gab kein Raclette oder Fondue, kein Feuerwerk und auch keine Wunderkerzen… Letztendlich war ich sogar die einzige, die bis Mitternacht aufgeblieben ist.</p><p>Im Fernsehen verfolgte ich, auch wenn es keine Live-Übertragung war, da es in New York bereits zwei Stunden später war, den weltberühmten »Ball Drop« am Times Square, der seit 1907 jährlich an New Year’s Eve vom Dach des Wolkenkratzers »One Times Square« 43 Meter an einer Stange herabgelassen wird. Damit ich nicht ganz alleine ins Jahr 2021 »rutschte«, facetimte ich mit einer neugewonnenen Freundin, einer Austauschschülerin aus Italien, die auch ihr Auslandsjahr in Colorado verbringt. Tröstlich, dass es in diesem Jahr in der Heimat auch kein Silvesterfeuerwerk gab, da dies ja wegen der Corona-Pandemie in Deutschland größtenteils untersagt wurde.</p><h2>Es geht weiter…</h2><p>Ich freue mich riesig auf die nächsten Monate in den USA und kann es kaum erwarten, weitere aufregende Abenteuer zu erleben. Auch wenn ich mir sicher bin, dass die nächsten fünf Monate viel zu schnell vorbeigehen werden, habe ich mir vorgenommen, sie bewusst intensiv zu genießen, das Beste aus jedem Tag herauszuholen und Neues mit meinen Freunden auszuprobieren. Ich bin schon ganz gespannt auf mein erstes Basketball-Game, das erste Mal »cheeren« für Basketball, unsere »Cheerleading State Competition« oder auch die Volleyball-Season, die im März starten wird. All diese Dinge werden ganz neu für mich sein, weshalb ich umso neugieriger bin und deshalb gerne all diese sportlichen Herausforderungen annehme.</p><p>Manchmal weiß ich echt nicht, was ich noch sagen soll oder wie ich anderen begreiflich machen kann, wie unendlich glücklich ich hier bin und was mir dieses Jahr bedeutet. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ich hätte es nicht besser antreffen können! Ich bin allen zutiefst dankbar, die mir dieses Abenteuer ermöglicht wurde. Diese »Happiness« ist teilweise echt schwierig in Worte zu fassen. Wenn ich abends im Bett liege und auf den vergangen Tag oder die vergangene Woche zurückblicke, kann ich es häufig immer noch nicht glauben, dass das wirklich ich bin, die all diese wunderbaren Abenteuer erleben darf. Und dann liege ich noch lange wach und denke darüber nach, wie es wohl sein wird, wenn ich mein zweites Zuhause im Juni wieder verlassen muss. Allerdings bleibt mir auch noch ein ganzes Semester Zeit. Also noch nicht darüber nachdenken, sondern nur aufsaugen und jeden Moment in vollen Zügen genießen, was ich hier erleben darf.</p><p>»Das Glas ist schließlich nicht halb leer, sondern immer noch halb voll.«</p><p>Dennoch wird mir immer mehr bewusst, wie sehr sich mein Leben hier von dem zu Hause in Deutschland unterscheidet und dass ich hier wirklich meinen Traum lebe. Aber, wie gesagt, noch habe ich weitere fünf Monate im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, und die werde ich zu den besten meines bisherigen Lebens machen. Das kann ich euch definitiv versprechen.</p><p>Ich werde euch auf dem Laufenden halten.</p><p>Bis zum nächsten Mal.</p><p>Eure Lucie Joe</p><p>P.S.: Hört niemals auf zu träumen!</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
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            <title><![CDATA[Halbzeit in Nova Scotia]]></title>
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            <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 10:33:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Die Hälfte von Samiras Auslandsaufenthalt in Nova Scotia ist bereits vorbei, die andere Hälfte liegt noch vor ihr.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hälfte von Samiras ,Auslandsaufenthalt in Kanada, ist bereits vorbei, die andere Hälfte liegt noch vor ihr. Wie sich der Alltag unserer Stipendiatin eingependelt hat, was ihre bisherigen Highlights waren und welche Erwartungen an ihr Auslandsjahr sich bisher nicht erfüllt haben, das verrät Samira uns in ihrem Zwischenbericht.</p><p>Ich bin jetzt seit zweieinhalb Monaten in Kanada. Das heißt für mich, die Hälfte meines Aufenthaltes ist bereits vorbei, da ich insgesamt nur fünf Monate bleibe. Wenn ich manchmal daran denke, finde ich es sehr schade, dass die fünf Monate schon bald zu Ende sind. Dann habe ich das Gefühl, ich kann gar nicht alles sehen und verpasse im zweiten Semester viele schöne Aktionen. An anderen Tagen, wenn manches nicht so gut läuft und ich Heimweh habe, fühlt sich die Zeit viel zu lang an und ich würde am liebsten den nächsten Flieger nach Deutschland nehmen.</p><p>Ich denke, dass ich Vorstellungen von meinem Auslandsjahr hatte, die so nicht erfüllt wurden. Ich wusste schon, dass ich hier auch in die Schule gehen muss, aber ich habe das nicht als Hauptpart gesehen. Ich wollte reisen, ein neues Land und eine neue Kultur kennenlernen und jetzt verbringe ich tatsächlich die meiste Zeit in der Schule oder zu Hause, wo ich tatsächlich auch nicht so viel machen kann. Es ist nicht leicht, meinen Traum loszulassen und mich damit zurechtzufinden, einfach den Alltag zu erleben.</p><p>Alltag bedeutet für mich, ich stehe um 06:30 Uhr auf, gehe mit den Hunden raus, mache mich fertig und fahre dann eine Stunde mit dem Bus zur Schule. Die Schule geht von 09:00 Uhr bis 15:15 Uhr. Dann fahre ich entweder wieder eine Stunde nach Hause oder ich bleibe noch zum Bogenschießen oder Cheerleading in der Schule. Danach fährt kein Bus mehr, also müssen wir abgeholt werden. Wenn ich mit dem Bus nach Hause fahre, bin ich um 16:15 Uhr zurück. Dann gibt es auch direkt Abendessen, was meistens aus Kartoffeln und Fleisch besteht. Die Abende verbringe ich mit Hausaufgaben, Lesen oder Spazieren gehen. Viel mehr Möglichkeiten gibt es hier in unserem abgelegenen Dorf nicht.</p><p>Die Schule ist einfacher als in Deutschland und ich komme ohne Probleme mit. Das System ist etwas anders und man hat nur vier Fächer pro Semester, diese dann aber jeden Tag. Die Tests sind auch leicht und bestehen zu einem großen Teil aus Multiple-Choice-Fragen. Jeden Montag am Anfang der ersten Stunde stehen alle auf und die Nationalhymne wird gespielt.</p><p>Ein Highlight aus den letzten beiden Monaten war der Tag vor Thanksgiving, wo ich meinen Gasteltern geholfen habe, das Dinner vorzubereiten. Wir haben Pies gebacken und Apple Crumble. Es war schön, mal mit meinen Gasteltern Zeit zu verbringen und ein paar kanadische Rezepte kennenzulernen. An Thanksgiving selbst kamen dann viele Verwandte zur Feier.</p><p>Ein anderes Highlight war der Ausflug zum Peggy’s Cove, einem Leuchtturm, der so das Wahrzeichen von Nova Scotia ist. Die Umgebung dort ist wunderschön. Halloween habe ich mit einer Freundin und ihrer Familie gefeiert. Am Tag davor haben wir Kürbisse geschnitzt. Für mich war es das erste Mal, da ich das in Deutschland noch nie gemacht habe.</p><p>Gerade dieser Einblick in kanadische Kultur und die schönen Ecken des Landes machen mir Freude. Und es ist schön, Freundschaften mit anderen internationalen Schülern zu schließen und auf diese Art auch ein wenig in ihre Lebenswelt hineinzuschnuppern.</p><p>Eure Samira</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School Australien: Home is where your heart is]]></title>
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            <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 12:23:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Warum es sich manchmal lohnt, auch in schwierigen Zeiten die Zähne zusammenzubeißen, verrät uns Julia (15) in ihrem Erfahrungsbericht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Julia hat 2016 fünf Monate im sonnigen Noosa an der Sunshine Coast verbracht. Im Rahmen ihres ,Schüleraustauschs hat sie in Australien, die beste Zeit ihres Lebens verbracht und eine zweite Familie am anderen Ende der Welt gefunden. Warum es sich manchmal lohnt, auch in schwierigen Zeiten die Zähne zusammenzubeißen, verrät uns die 15-Jährige in ihrem Erfahrungsbericht.</p><p>Ich kann ganz klar sagen: Dieses halbe Jahr in Australien war die beste und glücklichste Zeit meines bisherigen Lebens. Australien hat mir soviel beigebracht und ich würde keinen einzigen Moment der letzten fünf Monate missen wollen. Auch wenn es manchmal hart war, hat es mir einfach so viel gebracht und ich werde Australien immer in meinem Herzen behalten. Ein Teil von meinem Herzen ist und bleibt im wunderschönen Noosa an der Ostküste Australiens.</p><h2>Man braucht nicht viel, um wirklich glücklich zu sein</h2><p>Meine australische Gastfamilie hat mir gezeigt, dass man gar nicht viel braucht, um wirklich glücklich zu sein. Es kann zum Beispiel viel mehr Spaß machen, mit einem Bodyboard ins Meer zu gehen, das fast auseinanderfällt, als mit einem komplett neuen. Es kommt einfach immer auf die Perspektive an. Denn plötzlich hatten wir zwei Boards statt einem.</p><p>In Australien habe ich wahre Freunde gefunden und ich weiß, dass ich mich immer auf sie verlassen kann. Auch wenn wir mehr als 16.000 km voneinader entfernt sind und sie keine Social Media-Profile haben, über die man kommunizieren könnte, wissen wir alle, dass es, wenn ich wiederkomme, genau wie vorher sein wird.</p><p>Ich werde es wirklich vermissen, jeden Morgen mit einem strahlendem Lächeln im Gesicht aufzuwachen und den Tag einfach auf mich zukommen zu lassen. Ich habe nach fünf Monaten wirklich die australische »no-worries«-Mentalität übernommen und kann von mir sagen, dass ich alles jetzt viel ruhiger angehe. Es bringt schließlich nichts, sich über etwas aufzuregen, was man sowieso nicht ändern kann.</p><h2>Jeder Tag bringt etwas Neues</h2><p>Was mir aufgefallen ist, ist dass ich in ,Down Under, jeden Tag etwas unternommen habe. Und ich muss zugeben, dass ich in den fünf Monaten mehr von Australien gesehen habe, als in 15 Jahren in Deutschland. Das liegt natürlich auch daran, dass man während eines Auslandsjahres weiß, dass man nur eine begrenzte Zeit hat. Und ich habe jeden einzelnen Moment davon genossen.</p><p>Die Outbacktour, die Orientation in Sydney und mein Trip nach Perth waren tolle Erfahrungen, aber genauso toll war es, einfach mit meinem Gastbrüdern durch den australischen Busch zu wandern, um einen See zu finden oder mit meinen Freunden durch den ganzen Nationalpark zu laufen, nur um Rockpools zu sehen.</p><p>In Australien ist mein langgehegter Traum wahr geworden: Ich habe endlich surfen gelernt und jeden freien Tag am Strand und im Wasser verbracht, wodurch ich bei uns zuhause zum »Beachgirl« wurde. Surfen ist einfach »awesome« und ich bin so dankbar, dass ich es ein halbes Jahr lang jeden Tag machen durfte. Meine zweite Heimat ist wirklich wie das Paradies auf Erden.</p><p>Ich habe noch viele andere neue Dinge ausprobiert: Zum Beispiel neue Gerichte, wie das typische australische Frühstück meiner Gastfamilie (es bestand aus allen Varianten von Eiern, die ich normalerweise nicht ausstehen kann) oder unsere Kirche, die ziemlich wichtig für mich geworden ist. Sie ist viel lockerer, als ich es aus Deutschland gewohnt bin und ich habe dort unglaublich nette Menschen kennengelernt.</p><p>An dieser Stelle möchte ich meiner Gastfamilie noch einmal danken. I LOVE YOU ALL SO MUCH! Sie war immer für mich da, auch wenn es mir mal schlecht ging und haben mich sofort in ihre Familie aufgenommen. Für mich gibt es keine bessere Gastfamilie und ich bin stolz zu sagen, dass ich am anderen Ende der Welt ein zweites Zuhause und eine zweite Familie gefunden habe, der ich 100% vertrauen kann.</p><h2>Nach Regen kommt immer Sonnenschein</h2><p>Natürlich gab es auch bei mir harte Momente, vor allem bei meiner ersten Gastfamilie. Sie hat mich fühlen lassen, dass sie mich nicht bei sich haben wollte und mich schließlich rausgeschmissen, was ich allerdings garnicht schlimm fand, da ich sowieso wechseln wollte.</p><p>Was ich euch als Rat mitgeben kann: Gebt in so einer Situation nicht auf! Denn es wird auf jeden Fall besser. Nach der schlimmen Zeit, durfte ich die beste erleben. Und das hätte ich verpasst, wenn ich aufgegeben und den Aufenthalt abgebrochen hätte.</p><p>Also macht einfach weiter, auch wenn ihr nicht mehr könnt, auch wenn es hart ist, denn es wird sich am Ende lohnen. Und ich kann euch versichern, dass es besser wird. Und selbst wenn es nur ein wenig besser ist, könnt ihr zurückblicken und stolz auf euch sein, dass ihr durchgehalten habt.</p><p>Im Nachhinein haben mich diese Momente, in denen ich komplett down war, wachsen lassen. Ich nehme es nicht für selbstverständlich, dass ich sogar zwei Familien habe, die mich lieben und bei sich haben wollen, denn das hat nicht jeder.</p><blockquote>»We should be grateful for what we have and stop trying to wish more.«</blockquote><h2>Thanks to Stepin</h2><p>Ich möchte mich auch bei ,Stepin, bedanken, die mir durch den Gastfamilienwechsel doch noch ein tolles Auslandsjahr ermöglicht haben und immer ein offenes Ohr für meine Probleme hatten. Ihr habt mir wirklich viel weitergeholfen. Und Dank euch hatte und werde ich die beste Zeit in meinem Leben haben. THANK YOU!</p><h2>Mein Fazit</h2><p>Ein Auslandsjahr lohnt sich auf jeden Fall. Man lernt unglaublich viele neue Menschen kennen, die man nie mehr in seinem Leben vergisst. Und ich habe angefangen, langsam Pläne für die Zukunft zu entwickeln. Australien hat mich viel reifer werden lassen, ich kann über meinen Tellerrand hinausblicken.</p><blockquote>»Das Leben ist wie ein Buch. Wer nie reist, liest nur eine Seite davon.«</blockquote><p>Vor Australien war ich mit meiner Buchseite völlig zufrieden. Jetzt möchte ich so viele wie möglich lesen. Ich habe Freunde gefunden, die über die ganze Welt verteilt sind, habe gelernt, mich durch die harten Zeiten zu kämpfen und nicht aufzugeben und bin viel zielstrebiger geworden. Denn wir können alles schaffen, wenn wir es wirklich aus vollem Herzen wollen!</p><blockquote>»Stop dreaming and start living your dream!«</blockquote><p>Eure Julia</p><p>Mehr Infos zum Programm</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School Irland: Ronjas »Transition Year«]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/high-school-in-irland-ronjas-transition-year/</link>
            <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 13:22:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ronja (14) hat Anfang 2016 vier Monate als Austauschschülerin in Irland verbracht und dort ein sogenanntes »Transition Year« absolviert.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ronja (14) aus Nordrhein-Westfalen hat vier Monate als Austauschschülerin in Irland verbracht. Zusammen mit einer Gastschwester, ihren Gasteltern, der Gastoma, zwei Hunden und verschiedenen anderen Austauschschülern lebte sie in Nord-Dublin und hat dort ein sogenanntes »Transition Year« absolviert. Worum es sich dabei handelt und, was Ronja während ihres ,Schüleraustauschs in Irland, alles erlebt hat, verrät sie uns in ihrem Erfahrungsbericht.</p><blockquote>Meine Zeit in Irland war echt super und ein riesengroßes Erlebnis, das ich niemals vergessen werde.</blockquote><h2>Was ist ein »Transition Year«?</h2><p>Das »Transition Year« in Irland ist ein ganz besonderes und sehr praktisches Schuljahr, das der Berufsorientierung bzw. der Fächerwahl für die Oberstufe gilt. Das Jahr bietet eine große Vielfalt an Fächern: An meiner Schule gab es in jeden Term die Möglichkeit, andere Fächer zu wählen und ich konnte mich anfangs kaum entscheiden, weil alles so interessant klang.</p><p>Ich habe mich letztendlich z.B. für ,Metal-Work/Engineering, entschieden, was mir echt Spaß gemacht hat. In diesem Fach konnte man eigenständig erst nach Plan und dann nach eigenem Entwurf arbeiten. Am Ende hatte jeder etwas Eigenes aus Plastik und Metall gebaut. Außerdem habe ich Chinesisch gewählt und viel über die chinesische Kultur gelernt – das war echt cool! Solche Optionen habe ich auf meiner Schule in Deutschland nicht.</p><h2>Interessante Exkursionen und ein abwechslungsreiches Berufspraktikum</h2><p>Im »Transition Year« werden viele verschiedene Exkursionen angeboten. Ich war z.B. mit anderen Schülern meines Jahrgangs bei einem Vortrag der DCU (Dublin City University), bei dem eine Frau über ihren Job als ,Space-Engineer, berichtete und habe an einem Workshop zum Thema »Die Tribute von Panem« teilgenommen.</p><p>Neben den Ausflügen, absolviert man im »Transition Year« auch ein Berufspraktikum. Die Dauer des Praktikums ist von Schule zu Schule verschieden: Einige Freunde von mir haben ihr Praktikum drei Wochen am Stück absolviert und meins fand jeden Freitag statt. Einen Praktikumsplatz zu finden war anfangs nicht so einfach, weil ich erstens nicht genau wusste, was mich interessiert und ich zweitens mitten im Schuljahr angekommen bin – die meisten Plätze waren also schon belegt. Bei der Suche und Kontaktierung der Betriebe hat mir die Partnerorganisation in Dublin geholfen.</p><p>Letztendlich habe ich eine Stelle in einer Tierhandlung bekommen. Der Vorteil daran, dass mein Praktikum über einen längeren Zeitraum einmal pro Woche stattgefunden hat, war, dass ich verschiedene Sachen machen durfte, also abwechslungsreiche Aufgaben bekommen habe.</p><p>Zur Berufsorientierung außerdem hilfreich war der sogenannte »Dats Test«, den wir während meiner Schulzeit in Irland geschrieben haben. Bei diesem Test wird man einen ganzen Tag lang in verschiedensten Themengebieten geprüft – sei es in Englisch, Mathe oder Schnelligkeit. Nach dem Testtag fanden individuelle Beratungsgespräche statt, die dabei helfen sollten, eine berufliche Richtung zu finden.</p><p>Ich finde das »Transition Year« (vor der Oberstufe) ist das geeignetste Jahr für einen Auslandsaufenthalt, denn man schreibt seltener Tests und macht dafür viele praktische Projekte.</p><h2>Mein Fazit</h2><p>Auch außerhalb der Schule hatte ich eine super schöne Zeit in Irland. Meine Gastfamilie war echt super und ich fühlte mich am Ende wirklich zuhause. Meine Gastfamilie hatte ab und zu noch andere Austauschschüler aufgenommen, die meistens für eine Woche bei uns waren und hauptsächlich aus Italien kamen. Das Schöne an meinem Aufenthalt war, dass ich nicht nur die irische Kultur kennengelernt habe, sondern auch die italienische, spanische und türkische.</p><p>Dublin ist eine atemberaubende Stadt. Ich brauchte erst eine Weile, bis ich mich dort zurechtgefunden habe und ich glaube nicht, dass ich am Ende alles von Dublin kennengelernt habe, dafür war die Zeit zu knapp. Allerdings bin ich auch etwas in Irland herumgekommen: Ich habe z.B. eine Bustour nach Belfast und zum ,Giant‘s Causeway, gemacht. Ich bin nach Galway und Connemara gefahren und habe Glendalough und Kilkenny gesehen.</p><p>Die Landschaft in Irland ist einfach atemberaubend schön und eine Reise absolut empfehlenswert. Ich komme auf jeden Fall wieder nach Irland. Die Zeit, die ich hier hatte war super und echt ein riesengroßes Erlebnis, das ich niemals vergessen werde.</p><p>Eure Ronja</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School Irland: Leonie auf der »Grünen Insel«]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/high-school-irland-leonie-auf-der-gruenen-insel/</link>
            <pubDate>Sun, 10 Dec 2023 13:53:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Im kleinen Ort Oughterard hat Leonie die Zeit ihres Lebens verbracht, viele Freunde gefunden und von dort aus die wunderschöne »Grüne Insel« erkundet.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Leonie hat es zum ,Schüleraustausch nach Irland, gezogen. Im kleinem Örtchen Oughterard hat sie die Zeit ihres Lebens verbracht, viele Freunde gefunden und von dort aus natürlich die wunderschöne Grüne Insel erkundet. Was sie sonst alles während ihrer High School Zeit erlebt hat, beschreibt sie in ihrem Bericht.</p><p>Mein Name ist Leonie und ich war Anfang 2018 für fünf Monate in Irland. Dort war ich in einem kleinen Ort namens Oughterard, in der Nähe von Galway. Bei meiner Ankunft war es schon Abend und als ich mit meiner Gastmutter, Marry, in das Örtchen fuhr, war es überall noch hell mit Lichterketten erleuchtet. Es sah so schön aus, dass ich mich sofort wohl gefühlt habe. Oughterard besteht zwar nur aus zwei kleinen Supermärkten, einem Hotel und 13 Pubs, aber es wurde mein Zuhause für die kommende Zeit mit all den Ups und Downs, die ein Schüleraustausch mit sich bringt.</p><h2>Die Schule</h2><p>Ich komme aus Hamburg und gehe hier auf eine Stadtteilschule. Die Schule in Oughterard war ganz anders und vor allem der Unterricht länger. Die Schule begann jeden Morgen um 9 Uhr und war zwischen 15 und 16 Uhr zu Ende. In Irland hat man jedes Fach jeden Tag, das ist ziemlich anstrengend, weil man in jedem Fach auch immer Hausaufgaben auf bekommt. Diese sind aber nur zur Wiederholung des gerade durchgenommenen Unterrichtsstoffes gedacht und sind daher meist schnell erledigt. In Irland lernen die Kinder ab dem Kindergarten Irisch, diesen Kurs musste ich auch belegen. Außerdem hatte ich noch Home Economics, ein Fach in dem man Themen wie Essen, Familie, Heirat, Scheidung und vieles mehr bespricht. So ein ähnliches Fach hatte ich auch schon in Deutschland, aber in Irland ist alles viel mehr Theorie.</p><p>Ich habe schnell viele Freunde gefunden, mit denen man in der Mittagspause viel und ausgelassen reden konnte. Es gab in der Schule eine Gruppe aus Iren und International Students, die haben mich sofort und ohne Probleme aufgenommen. Danach musst du aber auch einen Schritt machen und auf sie zugehen.</p><h2>Wie ein üblicher Tag ablief</h2><p>Ich bin immer gegen 8 Uhr morgens aufgestanden und habe mich ganz entspannt fertig gemacht. Die lange Suche nach dem passenden Outfit konnte ich mir sparen, da ich eine Schuluniform hatte. Ich war jeden Morgen alleine, da meine Gastschwester früher als ich aus dem Haus musste und meine Gastmutter später, aber das machte mir nichts aus. Mein Weg zur Schule war leicht. Zu Fuß habe ich nicht einmal 10 Minuten gebraucht.</p><p>Die Zeit in der Schule verging meist sogar richtig schnell, da wir alle 40 Minuten den Raum wechseln mussten, so kommt ein bisschen Abwechslung in den Schulalltag, zumindest für mich. Die kürzeren Unterrichtstunden und die Uniform sind für mich die größten Unterschiede zur deutschen Schule, aber auch, dass alle Lehrer eher auf freundschaftlicher Basis mit den Schülern umgehen. Daher ist auch eine ganz andere und gute Atmosphäre in der Schule. Letztendlich stellte sich auch die strengste Lehrerin als super nett und hilfsbereit dar.</p><p>Wenn die Schule vorbei war bin ich entweder mit meinen Freundinnen ins Fitnessstudio gegangen oder ich war reiten. Etwa 15 Minuten mit dem Fahrrad von meinem Haus entfernt hatte ich die Möglichkeit, in einem Stall zu reiten. Wenn ich nach der Schule da war, musste ich meist zwei bis drei Pferde reiten und danach habe ich noch die Pferde gefüttert. Das war für mich sehr gut, da ich die Bewegung und frische Luft brauche. Ich durfte auch immer Freunde mitbringen und ihnen das Reiten »beibringen«. Der Besitzer und seine Familie haben mich sehr geschätzt, das hat mir ziemlich viel bedeutet. Abends habe ich dann immer mit meiner Familie gegessen und Fernsehen geschaut oder ich habe meine Hausaufgaben gemacht.</p><h2>Familie & Freunde</h2><p>Es ist wichtig, immer im guten Kontakt mit deiner Familie und der Familie von deinen Freunden zu bleiben, denn so vertrauen sie dir mehr und du hast mehr Möglichkeiten. Ich war einen Tag mit meiner Freundin in Dublin und habe daraufhin die ganze Woche noch bei ihr in den Ferien verbracht. Auch mit meiner Gastmutter habe ich ein paar Ausflüge gemacht. Wir haben uns zum Beispiel während eines Tagestrips jeweils Kylemore Abbey und Clifften angeschaut. Obwohl ich mit meiner Gastmutter auch mal kleine Meinungsverschiedenheiten hatte, haben wir uns insgesamt gut verstanden. In den Situationen wo es nicht gut in deiner Gastfamilie läuft, ist es wichtig, darüber zu reden. Nur so könnt ihr das vermeintliche Problem aus der Welt schaffen. Ich habe mit meinen Freundinnen und mit meinem Local Coordinator gesprochen. Das hilft und tut gut.</p><h2>Mein schönster Tag</h2><p>Wie schon erwähnt, war ich mit einer Freundin für einen Tag in Dublin. Wir haben morgens um 6:30 Uhr den Bus von Galway nach Dublin genommen und abends wieder zurück. Ich weiß noch, es war der 14.2. – also Valentinstag – und wir haben uns einen wunderbaren Tag in Dublin gemacht. Nachdem wir morgens ankamen, haben wir uns erst einmal ein Tagesticket für die Stadtrundfahrt gekauft. Daraufhin sind wir in den nächsten Bus gehüpft und immer da ausgestiegen, wo wir wollten. Wir haben uns das Trinity College angeschaut, ein paar Kirchen und mein persönliches Highlight: das Guiness Store House. Da kann man sehen, wie das Bier genau gebraut wird und selber dazu noch ein paar Spiele spielen. Das Haus ist einfach atemberaubend schön. Den ganzen Tag haben wir damit verbracht durch die Stadt zu bummeln und uns alles anzuschauen. Da wir beiden Mädchen die Großstadt nicht verlassen konnten, ohne shoppen zu gehen, haben wir das den ganzen Nachmittag noch gemacht. Alles in allem war dies einer der schönsten Tage in Irland für mich.</p><p>Ein Auslandsjahr lohnt sich definitiv! Du lernst mit anderen Situationen umzugehen, die du nicht gewöhnt bist und erweiterst deinen Horizont. Es ist einfach super interessant und lehrreich in einem anderen Land zu leben, nicht als Tourist, sondern als ein Teil der Gemeinschaft. Auf und abs gab es bei mir auch mal in der Familie und zum Ende hin mit einer Freundin. Ich denke aber, dass das ganz normal ist – jede Familie und jede Freundschaft hat gute und mal schlechte Zeiten, aber mit ein bisschen Mut und Vertrauen in einen selbst lässt sich das alles lösen. Wenn du etwas willst, dann hast du eigentlich auch das Vertrauen in dich selbst, es zu schaffen, du musst es nur machen!</p><p>Eure Leonie</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School Kanada: Hannah in Nova Scotia]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/high-school-kanada-hannah-in-nova-scotia/</link>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 11:38:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Hannah hatte Dank eines Stipendiums die Chance für ein halbes Jahr eine High School in Nova Scotia / Canada zu besuchen. The time of her life!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hannah hat es dank des DFH-Stipendiums von Stepin für ein halbes Jahr zum ,Schüleraustausch nach Kanada,, Nova Scotia, an die kanadische Ostküste gezogen. In der Region Lunenburg Country hat sie ihre zweite Familie gefunden, Freundschaften in die ganze Welt geknüpft und die wohl aufregendste Zeit ihres bisherigen Lebens verbracht.</p><h2>Mein DFH-Stipendium von Stepin</h2><p>Schon lange träumte ich davon, einmal eine Schule im Ausland zu besuchen und als ich auf den Deutschen Fachverband High School e.V. (DFH) aufmerksam wurde, beschloss ich mich dort um ein ,Stipendium, zu bewerben um der Verwirklichung meines Traumes ein Stückchen näher zu kommen.</p><blockquote>Start where you are, use what you have, do what you can</blockquote><p>Die Anmeldung erfolgte online auf der Website des DFH und nach etwas Wartezeit wurde mir mitgeteilt, dass ich in die engere Auswahl gekommen war und die Möglichkeit hatte, mich um das Stepin Vollstipendium für soziales Engagement, das auf das zweites Semester des Schuljahres 2017/2018 in Nova Scotia ausgerichtet war, zu bewerben.</p><p>Nach einem aufregenden Prozess, bestehend aus u.a. dem Anfertigen eines Motivationsschreibens und -filmes bis hin zum persönlichen Bewerbungsgespräch mit sowohl Deutschem als auch Englischem Teil, bekam ich Anfang 2017 dann endlich die erhoffte Nachricht von Stepin – ich hatte es geschafft und war ausgewählt worden, ein Semester in Nova Scotia zu leben!</p><h2>Kanada calling: es geht los</h2><p>Nach einigen Vorbereitungen, dem Beantragen eines Reisepasses, einer Kreditkarte, eines eTAs (eine Art kanadische Einreiseerlaubnis), dem Besuch des Stepin Vorbereitungsseminars und einer Abschiedsparty mit meiner Familie und meinen Freunden war es Ende Januar 2018 dann so weit und ich flog mit ca. 15 anderen »Steppies« von Frankfurt über Montréal nach Halifax.</p><p>Die Informationen zu meiner Gastfamilie hatte ich bereits im November erhalten, aber aufgrund einiger Kommunikationsprobleme hatten wir nur einmal vorher miteinander über Skype reden können, was meine Neugier und Nervosität natürlich ungemein steigerte.</p><blockquote>If you are brave enough to say goodbye life will reward you with a new hello</blockquote><p>Leider waren die Wetterbedingungen wegen eines Schneesturmes in Nova Scotia zu schlecht, um dort zu landen, weshalb wir erst einmal am Flughafen festsaßen, wo es einige Stunden dauerte bis klar war, dass wir an diesem Tag nicht weiterfliegen konnten und die Nacht im Hotel verbringen mussten. Am nächsten Morgen war es dann aber endlich so weit, ich wurde auf den nächsten Flug nach Halifax gebucht und die Aufregung, jetzt endlich die Menschen und das Umfeld kennenzulernen, mit denen und wo ich das nächste halbe Jahr verbringen würde, war kaum noch auszuhalten.</p><h2>Endlich bei meiner Gastfamilie</h2><p>Nach dem 2-stündigen Flug wurde ich am Flughafen in Halifax von meinen Gasteltern und meinem Homestay Coordiator mit einem selbst gestalteten Plakat herzlich empfangen und nach einem kurzen Zwischenstopp bei Tim Hortons, der beliebtesten Fastfood-Kette Kanadas, machten wir uns auf den Weg ins Lunenburg Country, das sich in den folgenden Monaten zu meinem zweitem Zuhause am anderen Ende der Welt entwickelte.</p><h3>Meine neue Familie</h3><p>Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern, meiner chinesischen Gastschwester, die einige Tage nach mir ankam und, wie ich, bis Ende Juni blieb, zwei Hunden und später meiner türkischen Gastschwester, die während eines Short Term Programms einen Monat lang bei uns lebte. Ich verstand mich mit allen auf Anhieb sehr gut, was unter anderem daran lag, dass meine Gasteltern von der ersten Sekunde an sehr verständnisvoll und vor allem hilfsbereit waren und wirklich versuchten uns alles zu ermöglichen, was wir uns von unserem Austausch erwarteten.</p><h3>Mein neues zu Hause</h3><p>Wir hatten jeder unser eigenes Zimmer und unser Garten war, typisch kanadisch, von einem riesigen Waldstück umgeben, durch das ein kleiner Bach floss und in dem sich hin und wieder Rehe sehen ließen. Glücklicherweise war unser Haus so gelegen, dass man innerhalb von 20 Minuten zu Fuß einen Walmart und einen kleinen Park, in dem wir uns oft nach der Schule manchmal mit Freunden trafen, erreichen konnten und 10 Minuten im Auto reichten aus um nach Bridgewater zu gelangen, wo es eine kleine Mall, einige Cafés und Restaurants und ein Kino gab, wo wir häufig unsere Wochenenden verbrachten.</p><p>Da ich Vegetarier bin, hatte ich anfangs Bedenken ob sich meine Gastfamilie verständnisvoll zeigen würde, aber es stellte sich schnell heraus, dass meine Gastmutter überhaupt kein Problem damit hatte und gerne extra für mich kochte, wenn es ein Gericht gab, das Fleisch enthielt, da sowohl meine Gasteltern als auch meine Gastschwestern Fleischesser waren.</p><h3>Unsere Wochenenden</h3><p>Am Wochenende unternahmen wir oft etwas gemeinsam und fuhren auf Ausflüge nach Halifax zum Shoppen, an den Strand oder in den Wald zum Wandern und Klettern oder mit dem Trailer meiner Gasteltern, eine Art riesiger Wohnwagen, zum RV-Camping. An dieser Stelle würde ich gerne nochmal betonen wie dankbar ich meiner Gastfamile bin, die so viel dazu beigetragen hat meine Zeit in Nova Scotia unvergesslich zu machen und ohne die ich wahrscheinlich nicht halb so viele tolle Orte gesehen hätte!</p><h2>Meine Schule in Nova Scotia</h2><h3>Der erste Schultag</h3><p>Carpe diem – Das war das Motto der New Germany Rural High School, meiner Schule und dem wichtigsten Ort meines Austausches, wo ich so viele kanadische und internationale Freunde gefunden habe und unbeschreiblich viel Spaß hatte – sogar im Unterricht :-). Obwohl die Schule mit ca. 350 Schülern von Stufe 7 bis 12 ungefähr vier mal kleiner war, als ich es von meiner deutschen Schule gewöhnt bin, war es aufregend, in die Community aufgenommen zu werden, gerade weil jeder jeden zu kennen schien und eine fast familiäre Atmosphäre herrschte.</p><p>An unserem ersten Schultag war ich natürlich besonders nervös und die Frage, wie alles dort sein würde und für welche Fächer ich eingeteilt worden war beschäftigte mich die ganze Fahrt im gelben Schulbus über. Aber sobald wir angekommen waren, löste sich alle Anspannung in Luft auf, da wir auf freundliche, kanadische Art zusammen mit anderen neuen Austauschschülern von der Schulleitung empfangen wurden und direkt unsere Stundenpläne bekamen.</p><h3>Das kanadische Schulsystem</h3><p>In einigen Punkten unterscheidet sich das kanadische Schulsystem stark vom deutschen. Der Unterricht an der »NGRHS« begann um 8.48 Uhr (um sicher zu gehen, dass jeder sich auch wirklich um spätestens 8.50 Uhr im Unterricht befindet) und endete um 15.00 Uhr, unterbrochen von einem 45-minütigen Mittagspause und mehren »Locker breaks«, fünf bis zehn Minuten, in denen man Zeit hatte, die für das nächste Fach nötigen Unterlagen aus seinem Spind zu holen. Außerdem belegt jeder nur vier Fächer pro Semester, die man jeden Tag, aber in unterschiedlicher Reihenfolge hatte. Ich entschied mich für Canadian History, Global History, Academic English und Visual Arts, es wurden aber auch »ungewöhnlichere« Kurse, wie Yoga, Cooking, Law, Mi´kmaq (Ureinwohner Nova Scotias) oder Film angeboten.</p><p>Anders als in Deutschland ist außerdem, dass sich die Note zu 100 % aus den schriftlichen Leistungen, also Hausaufgaben, Projekte, Test- und Examensergebnissen, zusammensetzt und mündliche Mitarbeit nicht wirklich miteinbezogen wird, da während des Unterrichts meistens nur der Lehrer redet. Dafür wirkten viele Lehrer aber in gewisser Weise viel entspannter und an den Erfolgen einzelner Schüler interessierter, als es in Deutschland oft der Fall ist, was den Schulalltag ungemein erleichtert hat.</p><h3>It’s all about sports</h3><p>Neben dem Unterricht fanden monatlich zusätzlich School Dances zu einem bestimmten Motto statt und man konnte sich in diversen Clubs engagieren – Jahrbuchkomitee, Social Justice, Leichtathletik, Softball, Badminton, Band und viele weitere. Ich entschied mich für Senior Girls Softball, eine baseballähnliche Sportart, die ich vorher noch nie ausprobiert hatte, was das Team und den Coach aber nicht davon abgehalten hat mich aufzunehmen. Ich wurde zum Mitglied und Teammanager und war auf Turnieren u.a. für das Scoring, also das Zählen der erreichten Basen und Home Runs bzw. der erreichten Punkte zuständig.</p><h2>Unterwegs mit der Partnerorganisation</h2><p>Neben den Aktivitäten mit meiner Gastfamilie und den Unternehmungen mit meinen Freunden waren besonders die Events von NSISP (Nova Scotia International School Programm), der Partneraustauschorganisation von Stepin vor Ort, Highlights für alle Internationals.</p><blockquote>It´s a good day to have a good day – NSISP</blockquote><p>Da es in jedem Schuldistrikt verschiedene Pläne gibt, kann ich nicht versprechen, dass man automatisch alles machen wird, was ich erlebt habe, aber wir, im South Shore Regional School Board, sind mit ingesamt ca. 120 Austauschschülern aus verschiedensten Ländern im Durchschnitt ca. einmal im Monat an einen für Kanada oder Nova Scotia typischen Ort gefahren, was die perfekte Möglichkeit war auch Freundschaften mit Austauschschülern anderer Schulen zu schließen, die man sonst wahrscheinlich nicht getroffen hätte.</p><p>Dem Besuch der Schlittschuhbahn und des Einkaufszentrums von Halifax im Februar folgten Ski fahren im März (mein persönlicher schönstes Erlebnis, da ich vorher noch nie Ski gefahren war) und die Besichtigung einer Ahornsirupfarm, ein Ausflug zu Peggy´s Cove (das Wahrzeichen Nova Scotias) im Mai und einem Abschieds-Barbecue im Juni.</p><blockquote>How lucky I am to have something that makes saying goodbye so hard</blockquote><h2>Final countdown: die letzten Wochen</h2><h3>Prom – der krönende Abschluss</h3><p>Dementsprechend waren die letzten verbleibenden Wochen bis zur Rückreise nach Deutschland nicht gerade von Vorfreude erfüllt. Nach etlichen gemeinsamen Schulstunden, Hockeyspielbesuchen und Ausflügen, konnte ich mir ein Leben ohne diese einst fremden Menschen, die zu wahren Freunden, Eltern und Schwestern geworden waren gar nicht mehr vorstellen. Trotz der traurigen Stimmung und dem Druck, die restliche Zeit so gut es geht nutzen zu müssen konnte sich etwas Vorfreude auf den Prom und die Abschlusszeremonie der Zwölftklässler durchsetzen.</p><p>Tatsächlich bereiteten meine beste Freundin und ich uns nachmittags schon auf den Prom vor, bevor abends dann hunderte von Fotos vor der Schule geschossen wurden – genau wie man es aus nordamerikanischen High School Filmen gewohnt ist. Die Dekoration der Turnhalle war perfekt durchgeplant und es wurde ein unvergesslicher Abend voller Momente mit Potenzial zu lebenslangen Erinnerungen.</p><p>Und gleichzeitig war es der Abend, an dem ich mich von den ersten meiner Freunde verabschieden musste und ich realisierte, dass ich mich in drei Tagen schon wieder mehr als 5.000 Kilometer weiter östlich und auf der anderen Seite des Atlantik befinden würde.</p><p>Diesen Satz habe ich während meiner Zeit in Kanada sicherlich am öftesten gesagt. Und es stimmt, nichts was bisher in meinem Leben passiert ist, lässt sich mit dem vergleichen, was ich in den fünf Monaten in Nova Scotia erleben durfte.</p><h3>Fazit</h3><p>Ich habe so viel Neues dazu gelernt und die Möglichkeit bekommen, die Welt einmal aus einer ganz anderen Perspektive wahrzunehmen. Ich habe mich persönlich unglaublich weiterentwickelt und bin vor allem offener für neue Dinge und selbstbewusster geworden und ich habe so viele wahre Freunde von rund um den Globus dazugewonnen.</p><blockquote>I guess I just had the best time of my life</blockquote><p>Erst seit ich wieder zurück in Deutschland bin, ist mir wirklich klar geworden, was für eine unbeschreiblich schöne Zeit ich hatte und wie glücklich ich mich schätzen kann, so eine Erfahrung gemacht zu haben und ich plane schon innerhalb der nächsten Jahre zurückzufliegen um meine Gastfamilie wiederzusehen. Ich bin vor allem Stepin unglaublich dankbar, mir diese Chance ermöglicht zu haben und ich kann jedem nur empfehlen die Gelegenheit zu nutzen und selbst zu erleben wie aufregend das Leben in einer völlig anderen Kultur sein kann!</p><p>Eure Hannah</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School Kanada: Lotte zwischen Natur und Großstadt]]></title>
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            <pubDate>Tue, 07 Nov 2023 14:51:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Während ihres Schüleraustauschs in Belleville, Ontario, hat Lotte einiges erlebt. Übers Freunde finden, die Ankunft und ihre Highlights erzählt sie in ihrem Bericht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Charlotte hat ein halbes Jahr beim ,Schüleraustausch in Kanada, verbracht. Sie wollte unbedingt weit weg und etwas neues, anderes erleben. Ihre Zeit in Belleville, Ontario, war die perfekte Mischung aus Natur und Großstadtflair. Über ihre Anfangszeit, das Freunde finden und ihre Highlights des Aufenthalts erzählt sie in ihrem Erfahrungsbericht.</p><p>Ich habe mich im Sommer 2017 dazu entschieden, ein halbes Jahr ins Ausland zu gehen. Ich selbst hatte die Idee, eine High School in einem anderen Land zu besuchen und einfach eine unvergessliche Zeit zu erleben. Daraufhin habe ich angefangen, Youtube Videos darüber zu schauen und mich dann nach einer Organisation umzuschauen. Stepin war von Anfang an mein Favorit und nach dem Gespräch waren wir uns sicher. Meine Wahl fiel auf Kanada, denn ich wollte unbedingt weiter weg und aufgrund der politischen Lage kam die USA nicht mehr in Frage. Bei dem Kanada Programm war das Beste, dass ich mir aussuchen konnte, wo genau ich hinmöchte. Ich wollte Natur – und dafür ist Kanada nun mal bekannt – aber auch alle großen Städte sehen und so habe ich mich für Ontario, Belleville, entschieden. Belleville liegt zwischen Toronto, Ottawa und Montreal und ich bin SO froh, dort gelandet zu sein.</p><h2>Der Anfang</h2><p>Obwohl ich mich sehr gefreut habe, ist mir der Abschied doch sehr schwergefallen. Aber als ich in Frankfurt eine Freundin getroffen habe, die auch mit Stepin nach Toronto flog, wurden Aufregung und Vorfreude immer größer. Ich freute mich irre darauf meine Gasteltern und ihre drei Hunde und den Vogel kennenzulernen. Aber ich war auch ein wenig nervös, denn ich hatte natürlich auch ein paar Geschichten von Problemen mit der Gastfamilie gehört. Der Flug war lang und es wechselte immer zwischen »OMG, ich bin so aufgeregt, bald sind wir da« und »Ugh, ich bin so müde, ich will nicht mehr sitzen, wann sind wir endlich da?«.</p><p>Wir kamen abends an und wurden nacheinander zu unseren Gastfamilien gefahren, ich als letzte. Meine Gastmutter hat mir die Tür aufgemacht und hatte einen Hund auf dem Arm, der andere bellte mich von unten an, danach wurde ich 10 Minuten lang abgeschleckt. Ich habe mich in dem Haus und bei meiner Familie direkt wohlgefühlt und auch, wenn wir an dem Abend nur höflich ein bisschen über den Flug redeten, hatte ich schon das Gefühl angekommen zu sein.</p><p>Am nächsten Tag hat mich mein Gastvater Jim ein bisschen rumgefahren und mir die Gegend gezeigt. Wir redeten über Deutschland und er fragte mich, welches Auto wir dort fahren. Ich sagte ihm, einen Ford. Er hat mich kurz komisch von der Seite angeschaut, aber nichts weiter gesagt. Später fragte mich auch meine Gastmutter, was für ein Auto wir hätten und wieder sagte ich, einen Ford. Da fing sie an zu lachen und meinte, Jim hätte »fart« also Pups verstanden und ab da war das Eis gebrochen. Meine Gasteltern sind die lustigsten und liebsten Menschen die ich kenne, die ganze Familie hat mich wie eine Tochter aufgenommen und der »fart« war bis zu Ende unser Running Gag :-)</p><h2>Freunde finden</h2><p>Ich möchte dir gerade zu diesem Thema ein paar Tipps mitgeben, weil ich finde, es ist gleich nach der Gastfamilie, die dich ja freiwillig aufnimmt, das wichtigste Thema. Alle Leute an der Schule haben schon Freunde und ich denke, daher kommt die Angst, die fast jeder hat, keine Freunde zu finden.</p><p>Am Anfang dauert das nämlich auch. In jedem Fach hatte ich Leute, die nett zu mir waren, mir den Weg gezeigt haben und neben die ich mich setzen konnte. Aber das sind nicht direkt die besten Freunde, die man den ganzen Auslandsaufenthalt haben wird. Es sind freundliche Menschen, die dir helfen.</p><p>Halte dich am Anfang an die Internationals, also an die anderen Austauschschüler. Sie sind in der gleichen Situation und suchen auch Anschluss. Die Internationals sind erstmal deine Gruppe und es ist echt cool jemanden aus Brasilien, Korea oder Mexiko als Freund zu haben. Wenn du dann im Alltag angekommen bist, deine Fächer langsam kennst und dich dort wohlfühlst, kommen die kanadischen Freunde von ganz allein. Meine besten Freunde habe ich in der Drama Class, Community Fitness und in den Sportaktivitäten nachmittags gefunden. Was passt, findet sich auch, ihr müsst nur freundlich sein und immer Kontakt suchen. Beim Community Fitness waren wir im Fitnessstudio als Unterricht und ich habe mich einfach an die Mädchen gehängt. Man unterhält sich währenddessen und so schnell und einfach gings. Ich hatte während der Klasse dort meine Gruppe gefunden. In Drama war es einfach ein Haufen »weirdos«, ich könnte kein passenderes Wort finden. Aber ich habe mich wohlgefühlt und auch dort während der Klasse einfach meinen Haufen gefunden, wir haben uns unterhalten und es hat einfach gepasst.</p><h2>Sport und Clubs nach der Schule</h2><p>Meine Schule hat echt viel angeboten. Abhängig von der Jahreszeit kamen immer mehr und verschiedene Sportarten dazu. Ich habe Lacrosse, Boxen, Track and Field und Tennis gemacht. Angeboten wurde aber auch Drama nach der Schule oder Volunteer Work etc. Mach bei allem mit was dich interessiert. Man lernt so viele Leute kennen und freundet sich mit ihnen an.</p><h2>Meine schönsten Erlebnisse</h2><p>Ich hatte so so viele schöne Erlebnisse, dass ich nicht alle aufzählen kann. Aber hier sind meine Top Ten:</p><p>Ottawa Trip mit Schlittschuhlaufen vor dem Parlament</p><p>Mit meiner Freundin nach Kingston und zu den Sandbanks schwimmen</p><p>Canada´s Wonderland (Amusement Parc)</p><p>KYGO Konzert mit meinen Freundinnen</p><p>Prom mit anschließendem Sonnenaufgang</p><p>Trip nach Toronto (CN Tower besuchen)</p><p>Jedes Essen gehen mit Freunden und Hostfamily (DairyQueen, Sushi etc.)</p><p>Ontario East Regionals Track and Field Competition mit anschließendem Sturm</p><p>Overnight Montreal-Trip mit Shoppen und Gesangsparty</p><p>Übernachtung mit kayaken, Handy verlieren, Lagerfeuer mit »Smores« und Sonnenaufgang</p><p>Die meisten dieser Erlebnisse waren so unvergesslich, weil so viel schiefgelaufen ist und wir immer darüber lachen konnten. Das waren meine Lieblingsmomente. Bei meinem Lieblingserlebnis waren wir bei einer Freundin und kayaken. Eine wollte unbedingt schwimmen gehen, also ist sie ins Wasser gesprungen und wollte sich an meinem Kayak wieder hochziehen, das daraufhin gedreht ist. Ich war im Wasser, sie war im Wasser und mein Handy auch. Ich habe es nie wiedergesehen. Das Kayak ist irre weit rausgetrieben – falsch herum natürlich – und doch saßen wir am Ende mit »Smores« am Lagerfeuer und konnten darüber lachen. Als wir zusammen den Sonnenaufgang angeschaut haben, war mein Handy schon fast vergessen.</p><p>Ein letzter Tipp: Verlasse Kanada nicht, ohne einen »Beavertail« gegessen zu haben!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School Neuseeland: Stinas unvergessliches Auslandsjahr]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/high-school-neuseeland-stinas-unvergessliches-auslandsjahr/</link>
            <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 06:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Stina durfte als Teil ihrer neuseeländischen Gastfamilie sowohl einen unvergesslichen Sommer als auch ein außergewöhnliches Weihnachtsfest erleben.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>12 Monate hat Stina beim ,Schüleraustausch in Neuseeland, verbracht und dabei ihre Entscheidung, während der Schulzeit ins Ausland zu gehen, nicht ein einziges Mal bereut. Stina durfte als Teil ihrer neuseeländischen Gastfamilie sowohl einen unvergesslichen Sommer als auch ein außergewöhnliches Weihnachtsfest erleben. Auch der Schulball und der Roadtrip mit ihrer Familie gehörten zu ihren Highlights, von denen sie in ihrem Erfahrungsbericht erzählt.</p><blockquote>»Ich habe so viel dazu gelernt und Erinnerungen gesammelt, die ich mein ganzes Leben lang nicht mehr vergessen werde. Neuseeland ist zu einem zweiten Zuhause geworden, mit Menschen, die ich jetzt Familie nennen darf.«</blockquote><p>Mittlerweile bin ich schon seit einigen Monaten wieder zurück in Deutschland, genug Zeit also, um alles noch einmal Revue passieren zu lassen. Mir ist vor allem in den letzten Wochen bewusst geworden, was für eine perfekte Zeit ich in Neuseeland hatte.</p><p></p><p>Wie wichtig mir, innerhalb eines Jahres, einst fremde Menschen geworden sind und wie viel ich dazu gelernt habe. Während meines Auslandsaufenthaltes und auch jetzt, habe ich meine Entscheidung nicht ein einziges Mal bereut. Im Gegenteil, ich bin Stepin für jeden einzelnen Tag, den ich am anderen Ende der Welt verbringen durfte, so dankbar!</p><h2>Wie alles begann…</h2><p>Alles begann im Juli 2015, als rund 50 andere »Steppies« und ich uns auf den Weg ins »Land der langen weißen Wolke« machten. Fast auf den Tag genau 12 Monate später stand ich meinen neu gewonnenen Freunden und meiner Gastfamilie gegenüber und musste ihnen unter Tränen »auf Wiedersehen« sagen.</p><h3>Mein erster Schultag in Neuseeland</h3><p>In dieser Zeit ist so viel passiert, dass ich unmöglich alles in einem Bericht zusammenfassen kann. Einer der wohl aufregendsten Tage, war gleich am Anfang: der erste Schultag. Am Morgen hatte ich noch ein sehr mulmiges Gefühl, denn ich hatte ja überhaupt keine Ahnung, was mich erwarten würde. Die Aufregung war allerdings völlig überflüssig, denn ich wurde sofort super lieb aufgenommen.</p><p></p><p>Alle waren interessiert zu erfahren, wie das Leben im weitentfernten Deutschland wohl sein mag. Im Laufe des Schuljahres hat sich mein erster Eindruck bestätigt. Die Neuseeländer sind definitiv die offensten und gastfreundlichsten Menschen, die ich je getroffen habe.</p><h3>Das neuseeländische Schulsystem</h3><p>Das neuseeländische Schulsystem und auch meine Schule entsprachen meinen Wünschen, mit »exotischen« Fächern, Schülern und Lehrern, mit einer sehr entspannten Lebensart und schülerfreundlichen Schulzeiten. Meine anfängliche Skepsis gegenüber der Schuluniform verflog innerhalb weniger Tage und mittlerweile vermisse ich sie sogar richtig. Genauso schnell wie die Skepsis, verflog auch die Zeit. Leider.</p><h2>Weihnachten im Hochsommer</h2><p>Dann stand auch schon der Sommer vor der Tür. Weihnachten verbrachten wir draußen bei 25°C und Sonne mit Freunden und Familie. Anstatt einer Weihnachtsgans, gab es diesmal ein original »Kiwi Barbecue«. Ein Tannenbaum musste dieses Jahr auch nicht ausgesucht werden, stattdessen wurde einfach der Plastikbaum zusammengesteckt.</p><p></p><p>In den Weihnachtsferien sind wir mit der gesamten Familie in einen zweiwöchigen Camping-Urlaub an einen See gefahren. Wir verbrachten fast jeden Tag auf dem Boot, fuhren Wasserski oder mit den »Biscuits« (siehe Foto). Lange habe ich nicht mehr so viel Spaß gehabt, wie in diesem Sommer!</p><h2>Ein besonderes Ereignis: Der Schulball</h2><p>Das letzte halbe Jahr verging dann noch schneller. Mit Gastfamilie und Mitschülern verstand ich mich ausgezeichnet und ich genoss jede einzelne Sekunde.</p><p>Ein großes Ereignis stand jedoch noch bevor: Der Schulball! Bereits Wochen zuvor fingen die Diskussionen über Kleider, Frisur, Partner etc. an und es gab kaum noch ein anderes Gesprächsthema.</p><p></p><p>Irgendwann kam dann der langersehnte Tag. Wir haben alle unsere Haare und Make-up gemacht bekommen, trugen unsere langen Ballkleider und machten unzählige Fotos. Einen Tag lang fühlten wir uns alle wie Prinzessinnen, es war einfach genauso, wie man es aus Filmen kennt.</p><h2>Vorfreude und Trauer beim Abschied</h2><p>Die Zahl meiner verbleibenden Tage in Neuseeland wurde immer geringer. Gleichzeitig wurde aber auch die Vorfreude, auf den gemeinsamen Urlaub mit meiner Familie, immer größer. Der Gedanke daran, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, all diese Menschen, mit denen ich das vergangene Jahr verbracht habe, meiner deutschen Familie vorzustellen, machte mich glücklich. Beim Abschied überwiegte trotzdem deutlich die Traurigkeit.</p><p></p><p>Ich weiß jedoch, dass ich meine Lieben bald wiedersehen werde, denn ich plane jetzt schon einen Besuchstrip. Während meiner letzten drei Wochen in Neuseeland fuhr ich mit meiner Familie durch eines der wunderschönsten Länder dieser Erde mit türkisfarbenen Seen, tosenden Wasserfällen, tiefen Fjorden, schneebedeckten Bergen, aktiven Vulkanen, tropischen Wäldern und spektakulären Stränden.</p><h2>Mein Fazit</h2><p>Diese gesamte Erfahrung hat mir persönlich sehr viel weiter geholfen. Ich merke, dass ich vor allem eigenständiger und selbstbewusster geworden bin. Obwohl ich mir meine Zeit in Neuseeland nicht hätte besser vorstellen können, habe ich auch simple Dinge zu schätzen gelernt. Dinge, die man früher für ganz selbstverständlich hielt: Schwarzbrot beispielsweise oder öffentliche Verkehrsmittel, aber vor allem die eigene Familie, Freunde und Traditionen.</p><p></p><p>Ich hätte keine bessere Entscheidung treffen können. Ich habe so viel dazu gelernt und Erinnerungen gesammelt, die ich mein ganzes Leben lang nicht mehr vergessen werde. Neuseeland ist zu einem zweiten Zuhause geworden, mit Menschen, die ich jetzt Familie nennen darf. Dafür möchte ich ,Stepin, danken.</p><p>Ich kann euch also nur ans Herz legen, jede Gelegenheit zu nutzen und den Moment zu genießen. Denn:</p><blockquote>»In the end we only regret the chances we didn’t take, the relationships we were afraid to have and the decisions we waited too long to make» – Lewis Carroll</blockquote><p>Eure Stina</p><p>Mehr Infos zum Programm</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School USA: Anna-Valentina in Las Vegas]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/high-school-usa-anna-valentina-in-las-vegas/</link>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 09:11:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Anna-Valentina wollte schon immer auf einen Schüleraustasuch in den USA machen. Lest hier was sie in ihrer High School Zeit in Las Vegas erlebt hat.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem Anna-Valentina ungefähr zehn Jahre alt war, wollte sie – wenn sie »groß« ist – auf eine amerikanische High School gehen, wie sie sie aus den »High School Musical«-Filmen kannte. Ihr Traum wurde wahr! Was sie während ihres Programms »,Schüleraustausch USA,« in Las Vegas erlebt hat, erzählt sie dir in ihrem Bericht.</p><p>Alles begann, als ich mich bei ,Stepin, für ein Auslandsjahr in den USA bewarb. Der Abflug war noch Monate entfernt, aber ich war schon bereit für mein Abenteuer. Als dann Ende Mai der Anruf kam, dass Stepin eine Gastfamilie für mich hatte, wollte ich nur schreien. Ich habe mit allem gerechnet und mich auf alles gefreut, eine Farm im Norden oder eine südliche Kleinstadt. Aber Las Vegas? Das hätte ich niemals geglaubt. Bis es losging, wurde ich von Stepin betreut und ging unter anderem auf ein Vorbereitungsseminar, das alle meine offenen Fragen klärte.</p><h2>Orientation in New York City</h2><p>Im August war es endlich soweit, es war drei Uhr morgens und der Abschied fiel sehr schwer. Bei der Orientation in New York City war aber alles wieder vergessen. Drei Tage lang war ich dort, um nochmals über den Aufenthalt zu lernen und natürlich die City zu besuchen. Dann war eswirklich soweit, ich flog über dunkelrote Bergketten und sah die Casinos und Hotels des weltberühmten Strips aus dem Fenster des Flugzeugs. Ich stand an einem Glitzer-Flughafen voller Spielautomaten. Schnell entdeckte ich am Flughafen meine Gasteltern und meine achtjährige Gastschwester mit einem »Welcome«-Schild. Die Aufregung war groß, doch nach kurzer Zeit verstanden wir uns sehr gut und ich fühlte mich willkommen.</p><h2>High School in Las Vegas</h2><p>Nicht nur die Anfangszeit in der neuen Familie war sehr aufregend, bald sollte es auch an meine High School gehen. Alles in Amerika ist riesig, die Autos, die Häuser, die Supermärkte, das Essen und natürlich auch die High School. Meine Schule hat 4.000 Schüler in nur vier Jahrgangsstufen – Ich war ziemlich verloren am Anfang. Die Offenheit der Amerikaner machte jedoch vieles einfacher. Während des Jahres habe ich so viel unternommen wie es ging. Ich war unter anderem Teil des Tennis-Teams und in der Theatergruppe. Beim Tennis habe ich mich letztlich nicht so gefühlt, jedoch im Theaterspielen eine wahre Leidenschaft gefunden. Die Leute waren offen, »crazy«, laut und schauspielliebend – genau wie ich!</p><h2>Das Leben in der Gastfamilie</h2><p>Das Leben in der neuen Familie war anfangs natürlich eine große Umstellung, aber ich habe eine wunderbare Beziehung zu ihnen aufgebaut. Unser Leben hatte einen sehr hektischen Alltag, doch für Familie wurde immer Zeit geschaffen. Neben vielen Trips nach »Downtown« kamen jeden Sonntag meine beiden Gastgroßeltern zum Schwimmen, Abendessen und Wetter genießen rüber. Da meine eigene Familie zur Hälfte aus Mexiko kommt und meine anderen Großeltern auch etwas weiter weg wohnen, kannte ich einen Zusammenhalt der Familie auf diese Art nicht. Alle diese einfach klingenden Nachmittage sind mit meine bedeutendsten Erinnerungen dieses Jahres. Das Gefühl, Teil einer wunderbaren und herzlichen Familie zu sein, ist unbeschreiblich.</p><p>Der Abschied war alles andere als schön. Ich habe mein Leben dort geliebt, meine Freunde und meine neue Familie. Ich hatte einfach ein wunderschönes Jahr mit vielen Höhen und Tiefen und ich habe mich sehr verändert. Meine Mutter sagte mir während meines Aufenthaltes etwas, das mich sehr berührte: »Das Mädchen, das gegangen ist, wird nie zurückkommen.« Und so dramatisch es klingt, beschreibt es nur meine Entwicklung in diesem Jahr. Ich bin selbstbewusster, erwachsener gewordener und weiß, wie es ist, komplett auf sich alleine gestellt zu sein. Ich bin stolz und glücklich über diese Entwicklung und bin nach Hause gekommen mit vielen neuen Freundschaften, Erfahrungen und Erinnerungen an eine unvergessliche Zeit.</p><p>Ich empfehle jedem, ein ,Auslandsjahr in den USA, zu machen. Es ist ein wahnsinnig vielfältiges Land, die Natur ist wunderschön und die Leute sind sehr herzlich und offen. Ich habe so viel über mich selbst, eine fremde Kultur und meine eigene Kultur gelernt. Es ist wirklich ein unvergessliches und einmaliges Erlebnis.</p><p>Eure
,Anna-Valentina</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[High School USA: Johanna in Indiana]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/high-school-usa-johanna-in-indiana/</link>
            <pubDate>Fri, 13 Oct 2023 13:22:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Johanna hat ihren Koffer gepackt, das heimische Nest verlassen und bei ihrem Schüleraustusch in den USA den Sprung ins große Abenteuer gewagt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Johanna hat ihren Koffer gepackt, das heimische Nest verlassen und den Sprung ins große Abenteuer gewagt. Gelandet ist sie im Nordosten der USA: in Indiana. Hier hat sie nicht nur die Weltmetropole Chicago und den Michigansee in der Nähe, sondern auch eine tolle Familie gefunden, die mit ihr gemeinsam die USA entdeckt.</p><h2>Wie alles begann</h2><p>Hi, ich bin Johanna. Ich mache zurzeit mit Stepin ein ,Auslandsjahr in den USA,. Alles hat damit angefangen, dass ich mich bei Stepin beworben habe und dann ging alles ganz schnell. Der Bewerbungsablauf war aufwendig, aber so aufregend, dass ich super viel Spaß daran hatte. Im Juni habe ich meine Gastfamilie bekommen und am 06.08.2018 ging es endlich los.</p><h2>Los geht’s: Die New York Orientation</h2><p>Ich war bei der New York-Orientation dabei und es war mit Abstand die beste Entscheidung, die ich hätte machen können. Ich habe super viele andere Austauschschüler aus der ganzen Welt kennengelernt. Wir hatten alle super viel Spaß zusammen und es war toll die aufregenden Tage in New York mit vielen Gleichgesinnten gemeinsam erleben zu können. Es ging zum Times Square, zur Freiheitsstatue und zum gemeinsamen Burger Essen im Hard Rock Cafe.</p><p>Wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen und man hat sich sofort sehr wohl gefühlt, da die Menschen, mit denen wir dort Zeit verbracht haben, genau das Gleiche durchgemacht haben wie wir und die gleichen Sorgen hatten. New York war ein super Start. Ich bin sehr glücklich darüber, die Orientation gemacht und all die tollen Menschen kennengelernt zu haben.</p><h2>Meine neue Familie</h2><p>Nach drei Tagen New York-Orientation ging es für mich endlich zu meiner Gastfamilie. Diese besteht aus einer Gastmutter, einem Gastbruder und einer Gastschwester. Außerdem leben wir zusammen mit vier Hunden. Wir leben in einer Kleinstadt in Indiana, die nur eine Stunde von Chicago entfernt liegt. Am Anfang war alles ganz aufregend. Ich hatte ein wenig mit dem Jetlag zu kämpfen, aber das war nach einigen Tagen auch wieder verschwunden.</p><p>Meine Gastfamilie hat mich sofort super lieb aufgenommen und wir haben schon alles Mögliche zusammen erlebt. Wir waren in einem Escape Haus, im Disneyland Florida und in den Universal Studios sowie im Musical »Hamilton« in Chicago. Wir sind also echt ganz schön viel unterwegs :-)</p><p>Die Gastfamilie ist für mich gemeinsam mit der High School der wichtigste Punkt im Auslandsjahr. Ich bin sehr dankbar, eine so tolle Gastfamilie bekommen zu haben. Das Warten hat sich gelohnt.</p><p>Kleiner Tipp von mir,
Es ist tatsächlich schon sehr besonders, wenn deine Gastfamilie so viel mit dir unternimmt. Aber es ist absolut keine Selbstverständlichkeit. Also sei offen für alles was kommt!</p><h2>Meine High School</h2><p>Ich bin auf einer High School mit etwa 3.000 Schülern. Sport ist an meiner Schule unglaublich wichtig. Football, Basketball, Softball, Tennis, Track and Field, Cross Country, Golf, Schwimmen, Fußball und Gymnastik werden von den Schülern und Schülerinnen meiner High School unterstützt. Außerdem gibt es auch viele Clubs – vom Sprachclub über Theater Club bis zum Debattierclub ist alles dabei. Die Clubs sind einer super Möglichkeit neue Leute kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Solltest du das eine oder andere noch nicht kennen: macht nichts. Probier es aus. Du kannst nur dazu lernen.</p><h2>Once in a lifetime experience</h2><p>Ein Auslandsjahr ist eine Chance, die man nur einmal im Leben hat. Ich persönlich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen. Als Austauschschüler lernt man sehr viel über sich selbst, über die neue Kultur und neue Menschen. Man macht Erfahrungen, die man sonst nicht gemacht hätte und man lernt Dinge, die ein Lehrer einem nicht beibringen kann.</p><h2>Und so geht es weiter…</h2><p>Ich habe jetzt noch vier weitere Monate vor mir. Wir werden noch Spring Break haben, Ostern feiern und noch ein paar Geburtstage. Besonders freue ich mich auf Spring Break. Wir werden über diesen Zeitraum nach Arizona fliegen. Am Ende meines Aufenthaltes werden meine Eltern kommen und hier noch eine Woche mit uns leben, bis es für mich dann leider zurückgeht. Ich werde dich auf dem Laufenden halten, wie es mir nach meinem Auslandsjahr geht und wie die letzten Monate meines Aufenthaltes waren…</p><p>Eure Johanna</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Howdy from Texas!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/howdy-from-texas/</link>
            <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 14:20:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ich bin Lucy und war mit dem USA Classic-Programm im wunderschönen Texas. Country Songs und Cowboy Boots waren Alltag im heißen Lone Star State.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, mein Name ist Lucy und ich war mit dem ,USA Classic-Programm, im wunderschönen Südstaat Texas. Country Songs und Cowboy Boots waren Alltag im heißen Lone Star State. Auch für Geschichts-Liebhaber ist Texas, mit seiner verzwickten Geschichte ein idealer Ort zum bleiben.</p><p>Natürlich hatte ich wie jeder Austauschschüler einen bestimmten Wunschort, eine kleine Idee, wie ich mir mein Leben in der USA vorstellen könnte. Als mir dann gesagt wurde, dass meine Gastfamilie sich in Texas befindet, hab ich direkt an das Leben eines Cowgirls gedacht. Kühe melken, mehrstündige Busfahrten bis zur Schule oder in eine etwas größere Stadt. Ob ich mir das von vorne hinein gewünscht hätte, eher nicht, aber ich hatte mich dann doch schon drauf gefreut.</p><p>Jedoch kam sowieso alles anders. Ich wurde in einer Großstadt untergebracht. Houston, die fünftgrößte Stadt der Vereinigten Staaten. Zwar war mein Wohnort eher außerhalb der Wolkenkratzer, zählte aber dennoch zur Millionen-Metropole. Ich war euphorisch, denn ungefähr so hatte ich mir es vorgestellt. Wenn man aus einem kleinen Ort in Deutschland kommt, so wie ich, dann trifft einen das alles bei der Ankunft mit einem großen Schlag. Nicht umsonst ist eines der Mottos von Texas go big or go home, denn Texas beträgt fast zweimal die Größe von Deutschland und ist auch der zweitgrößte Staat gemessen in Fläche und Einwohnerzahl.</p><h2>Obviously, people in Texas have a big heart</h2><p>Morgens von drei bellenden Chihuahuas und einem etwas größerem Hund geweckt zu werden, oder zwei Katzen vom streiten abzuhalten, war ebenfalls Neuland für mich. Meine Gastfamilie hatte mich zwar im Vorhinein aufgeklärt, dass es etwas lauter im Haus wird, aber ich hatte keine Ahnung was Chihuahuas an Lungenvolumen haben können. Ich fand die Vorstellung mit vielen Tieren zu leben jedoch super und war dazu auch bereit, den Hunden morgens bei ihrem Gesang zuzuhören. Meine Gastfamilie, bestehend aus einem verheiratetem Ehepaar und einer Gastschwester meines Alters, haben mich direkt mit offenen Armen willkommen geheißen. Zwar nicht so wie geplant, denn mein letzter Flug von Austin nach Houston wurde gestrichen und meine Gastfamilie musste schnell zwei Stunden durch Texas fahren um mich abzuholen. Diese Anfangsturbulenz hat uns dann jedoch auf der Rückfahrt viel Zeit verschafft uns schonmal besser als über Skype kennenzulernen. Diese Familie war wohl die herzlichste Familie die ich je getroffen habe. Ich wurde direkt von den Großeltern als Enkelin vorgestellt und auch sonst perfekt in die Familie integriert. Nie habe ich mich ausgeschlossen gefühlt. Dadurch, dass wir so ein gutes Verhältnis hatten, blieb Streit auch nicht aus. Das war aber auch nur zwei mal der Fall und wir haben uns relativ schnell wieder bekrabbelt, denn wir wollten die Zeit einfach zusammen genießen. So ist das in einer Familie eben. Meine Gasteltern wollten mir immer was spendieren, jedoch hab ich mit gutem Gewissen oft abgelehnt, denn sie haben schon so viel für mich getan. Ich habe mich so wohl gefühlt. Meine Gastfamilie trägt außerdem den Namen einer deutschen Großstadt und sie haben deutsche Wurzeln, weshalb sie eine deutsche Austauschschülerin haben wollten.</p><h2>Teyshas (»Friends«)</h2><p>Texas‘ Motto ist die Freundschaft. Der Name Texas bildete sich vom uramerikanischem Wort »Teyshas«, was soviel wie »Freundschaft« oder »Verbündete« bedeutet. Da ich eben noch nicht viel von meiner Gastschwester erzählt habe, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt. Zwar war meine Gastschwester, Emily, meine Gastschwester, aber auch eine meiner besten Freunde. Wir haben alles zusammen gemacht. Über Jungs geredet, über Lehrer geschimpft und auch zusammen geweint. Emily war eine Stufe über mir und somit ein Senior. Sie war daher die beste Informationsstelle über meine Schule. Neben ihr hatte ich mich auch sehr gut mit anderen Austauschschülern angefreundet. Meine Schule hatte im Vergleich zu anderen Schulen im Distrikt nur sechs Austauschschüler, aber wir haben uns alle prächtig miteinander verstanden. Die tiefste Freundschaft hatte ich mit Kanon, einer japanischen Austauschschülerin, die gleichzeitig bei meiner Koordinatorin gelebt hat. Wir hatten die gleichen Probleme und waren deshalb immer auf einer Wellenlänge. Dazu kam noch, dass wir im ersten Halbjahr zwei Kurse zusammen hatten. Wir stehen immer noch sehr gut in Kontakt und planen uns auch gegenseitig zu besuchen. Ich hatte viele Freunde im Schwimmteam. Zuerst hatte ich die Angst, dass ich keine Freunde finden würde und das alles nur oberflächliche Bekanntschaften sind, aber man findet schnell heraus, wer sich wirklich für einen interessiert und sich anfreunden will. So hatten wir eine Clique mit einem wilden Mix an Ethnien, obwohl ich die einzige Austauschschülerin im Team war. Ohne meine Freunde hätte ich das Jahr nicht so genossen wie ich es habe. Ihre Gegenwart hat meinen Tag immer besser gemacht und ich hab mich sehr auf die Schule gefreut.</p><h2>The Power of the Pack is the Lobo. The Power of the Lobo is the Pack.</h2><p>Ich ging auf die Langham Creek High School, eine Schule mit über 3000 Schülern. Die Größe hatte mich natürlich auch anfangs sehr schockiert, aber ich hab mich sehr schnell ans ständige Schulter aneinander prallen oder das Warten auf den Treppen gewöhnt. Meine Schule war etwas ganz besonderes für mich. Unser Maskottchen war der Lobo, spanisch für Wolf. Langham Creek High School, oder auch liebevoll LCHS oder einfach Langham genannt, war einer der diversesten Schulen in Houston, welche die diverseste Stadt der USA ist, und die USA, die das diverseste Land der Welt sind. Dieser Gedanke war schon sehr cool und so hab ich viele verschiedene Traditionen miterleben können. Zum Beispiel die mexikanische Lebensweise wurde mir sehr gut beigebracht und auch asiatische Riten. Wie bereits erwähnt war ich Teil des Schwimm- und Wasserball-Teams. Ich hatte noch nie was von Wasserball gehört, aber es hat mir total viel Spaß bereitet. Ich kann nur raten, auch unbekannte Sportarten auszuprobieren.</p><p>Ich habe mich jeden morgen auf die Schule gefreut, denn dieses eine Jahr wollte ich in vollen Zügen genießen. Langham war während meines Aufenthaltes in der Umbauphase. Es gab dann als Lösung draußen viele Container Klassenzimmer, die wir als »Portable Village« bezeichnet haben. In der Schule habe ich die vorgeschriebenen Fächer gewählt, aber hatte auch noch Puffer für was Außergewöhnliches. Ich habe Gebärdensprache bei einer tauben Lehrerin erlernt und Schüler für die Schülerzeitung während meines Journalismus-Unterrichts interviewt. Schulische Probleme hatte ich keine und auch die Sprache ist nach wenigen Wochen absolut gar kein Problem mehr. Ein kleiner Tipp: nicht sofort in Mathe verzweifeln, die Fachbegriffe werdet ihr ganz schnell verstehen und die Lehrer haben auch immer Verständnis für euch.</p><p>Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick in mein Leben in Houston geben. Ein Auslandsjahr ist eine einmalige Chance, die unbedingt genutzt werden sollte.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
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            <title><![CDATA[Top 10 Sehenswürdigkeiten in Irland]]></title>
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            <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 11:19:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Irland hat sehr viele Sehenswürdigkeiten und atemberaubende Orte zu bieten, da scheint es schwierig, die zehn besten Plätze auszuwählen. Wir haben es versucht und gemeinsam mit den Teilnehmer:innen unseres Schüleraustausches in Irland eine Top 10 zusammengestellt: Hier sind die zehn Orte, die man unbedingt gehen haben muss.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Irland hat sehr viele Sehenswürdigkeiten und atemberaubende Orte zu bieten, da scheint es schwierig, die zehn besten Plätze auszuwählen. Wir haben es versucht und gemeinsam mit den Teilnehmer:innen unseres ,Schüleraustausches in Irland, eine Top 10 zusammengestellt: Hier sind die zehn Orte, die man unbedingt gehen haben muss.</p><p>Irland – Land der Riesen und der Heiligen, Land der Musik, der Märchen und mystischen Orte. Kaum ein europäisches Land ist so grün wie Irland. Selbst der Name deutet auf die Traditionsfarbe der Iren hin: »Ireland« hat sich aus dem keltischen Wort »Erin« entwickelt, was so viel wie »Grünland« bedeutet. Wer die Chance hat, am St. Patrick’s Day, den 17. März, in Irland zu sein, wird an diesem Tag (fast) alles grün eingefärbt finden: In manchen Städten werden sogar die Flüsse grün eingefärbt.</p><h2>Auslandsjahr in Irland</h2><p>In Irland erwarten dich nicht nur wunderschöne, grüne Landschaften und unzählige Schafherden – auch auf lebensfrohe Städte und die herzliche Lebensart der Ir:innen kannst du dich freuen.</p><h2>Dublin bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten</h2><p>Jede Reise durch Irland beginnt und endet in Dublin (Baile Átha Cliath). Irlands Hauptstadt hat so viele schöne und geschichtsträchtige Sehenswürdigkeiten, dass diese allein die Liste füllen könnten.</p><h3>Erfahre mehr über die Geschichte Irlands in Kilmainham Gaol</h3><p>Wer mehr über die Geschichte Irlands erfahren möchte, der sollte sich Kilmainham Gaol (,Príosún Chill Mhaighneann,) anschauen, das Gefängnis, in dem die politischen Gefangenen des Osteraufstandes erschossen wurden.</p><h3>Erlebe einen Hauch Magie in der Bibliothek des Trinity College</h3><p>Die berühmteste Hochschule Irlands, das Trinity College (,Coláiste na Tríonóide,) besitzt die wohl schönste Bibliothek der Welt – auch wenn man hier für den Eintritt bezahlen muss, so lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. .Hier steht es, das legendäre ,Book of Kells,, eines der schönsten Exemplare der Buchmalerei aus dem 8. Jahrhundert. Verlässt man diesen magischen Raum und geht eine schmale Wendeltreppe hoch, gelangt man in den ,Rong Room, – ein mystischer Ort im Trinity College: Ein 65 Meter langer Saal mit hohen Tonnengewölben voller Bücher und Geschichte.Dort werden neben vielen alten und wertvollen Büchern auch bedeutende griechische und lateinische Manuskripte, aber auch die kostbarsten Schätze der Buchmalerei, wie die Bücher von Durrow und Armagh aufbewahrt.</p><h3>Grafton Street, St. Stephen’s Green Park & Co. – Entdecke Dublins schönste Orte zu Fuß</h3><p>Sobald du den Hauptausgang des Trinity College verlässt und nach links abbiegst, siehst du bereits die bekannteste Einkaufsstraße Dublins, die Grafton Street (,Sráid Grafton,). Biegst du vor der Grafton Street rechts ab, gelangst du nach ein paar Metern zu einer von Dublin bekanntesten Einwohnerinnen: Molly Malone. Die Statue wurde im Zuge des Straßenbahnbaus vor die St. Andrews Church gestellt. Am Ende der Grafton Street lädt der St. Stephen’s Green Park (,Faiche Stiabhna,) zu einer kleinen Pause ein. Betrachte die diversen Skulpturen und Denkmäler oder nimm dir einen Kaffee und genieß die Sonne mitten im Trubel der Stadt. Es lohnt sich immer.</p><h3>Erhalte Einblicke in die Bierherstellung im Guinness Storhouse</h3><p>Einen Besuch wert ist ebenfalls das Guinness Storehousein dem du alles über die Geschichte und Herstellung des bekanntesten Bieres Irlands erfahren kannst. Oben im Turm erwartet dich ein schöner Rundumblick über Dublin, sowie ein kleines Glas Guinness ;-). Im Anschluss lohnt es sich Temple Bar (,Barra an Teampaill,) zu besuchen, den Feierbezirk der Hauptstadt, mitten in seinem Herzen gelegen. Hier gibt es einige Pubs und viel Livemusik.</p><h3>Besuche die berühmte Ha’penny Bridge</h3><p>Ein weiteres Wahrzeichen Dublins ist die Ha’penny Bridge (,Droichead na Leathphingine,) – eine wunderschöne Brücke, die 2016 ihren 200. Geburtstag feierte und ihren Namen von der Maut hat, die Fußgänger:innenzwischen 1816 und 1916 zahlen mussten.</p><h3>Entdecke den Phoenix Park inklusive Dublins Zoo</h3><p>Für Ruhe und Entspannung sorgt der Phoenix Park (,Páirc an Fhionnuisce,), der nicht nur einer der größten innerstädtischen Parks der Welt ist, sondern nebenbei noch den Dublin Zoo beheimatet. Wir könnten noch viele weitere Punkte aufzählen, doch auch der Rest Irlands hat viele schöne Orte zu bieten, die es zu erkunden lohnt.. Auch wenn diese Punkte nicht direkt in Dublin liegen, so kannst du sie ganz bequem mit dem Bus in Tagestouren erreichen.</p><h2>Glendalough: Ein mystischer Ort in den Wicklow Mountains</h2><p>Südlich von Dublin und westlich von Wicklow findest du, mitten in einem einsamen Tal mit zwei dunklen Seen, die ehemalige Mönchssiedlung ,Glendalough, (Gleann Dá Loch). Der 33 Meter hohe Rundturm und die vielen gut erhaltenen Überreste der im 7. Jahrhundert vom heiligen Kevin gegründeten Klosteranlage strahlen einen magischenZauber und eine erholsame Ruhe aus. Wer sich für alte Gräber und Ruinen aus der Zeit der Kelten interessiert, der wird sich nicht nur von der wunderschönen Landschaft verzaubernlassen.</p><p>Wanderbegeisterte kommen rund um Glendalough und in den Wicklow Mountains voll auf ihre Kosten. Neben dem Wicklow Way, der die Wanderer und Wanderinnen von Dublin bis Clonegal führt und auch an Glendalough vorbeikommt, gibt es eben dort viele kleinere Wanderrouten. Ein schöner, aber längerer Weg in Glendalough ist zum Beispiel der Start am Visitor Center zum Upper Lake und dort herum. Hierbei kannst du den Schlafplatz des heiligen Kevin besichtigen oder die Aussicht von der »Spinc« genießen (doch Achtung, dorthin geht es über Holzbarren steil bergauf).</p><h2>Cliffs of Moher: Eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Irlands & Drehort von Harry Potter</h2><p>An der irischen Westküste in der Grafschaft Clare findest du die berühmtesten Klippen Irlands. Zahlreiche Besucher:innen genießen hier die Aussicht auf die rauen Felsen.</p><p>Die ,Cliffs of Moher, (,Aillte an Mhothair,) fallen auf einer Strecke von 7,5 km ungefähr 200 Meter steil in den Atlantik ab und bieten den immer zahlreicher werdenden Besucher:innen ein einmaliges Naturspektakel. Papageientaucher, Alke und Kormorane haben hier ihre Nistplätze. Auch hier kommen Wanderbegeisterte auf ihre Kosten, denn mittlerweile kann man die Klippen auf 20 km zwischen Liscannoer und Doolin entlangwandern. Dabei sollte man immer vorsichtig sein. . Vielen Kino- und Harry Potter-Fans dürften die Klippen bekannt vorkommen, da sie Drehort des 6. Teils (Harry Potter und der Halbblutprinz) waren.</p><h2>Der Burren: Ein landschaftliches Highlight auf der sonst so grünen Insel</h2><p>Neben den Cliffs of Moher erstreckt sich der Burren Nationalpark (An Bhoireann). Der Name »Burren« ist aus dem irischen Wort »bhoireann« abgeleitet und bedeutet »steinig«. Die Landschaft im Norden der Grafschaft Clare trägt diesen Namen zu Recht. Das steinige Karstplateau ist von Erdspalten durchzogen.</p><p>Eine Wanderung durch den Burren ist für Blumenliebhaber:innen ein Abenteuer, denn obwohl die Landschaft trocken und dürr erscheint, wachsen hier Blumen, die sonst eher in den Alpen zu finden sind. Das Geheimnis: Unter der Oberfläche befinden sich ausgedehnte Höhlensysteme und Flüsse. Unter anderem kann man hier die Bärenhöhle (,Ailwee Cave,)und eine Tropfsteinhöhle besichtigen.</p><h2>Newgrange: Ein echter Geheimtipp</h2><p>Im wunderschönen Boyne-Tal, westlich von Drogheda, befindet sich das bekannteste Ganggrab Irlands. ,Newgrange, (Sí an Bhrú) wurde vermutlich um 2.500 v. Chr. erbaut, 1962 vollständig wiederhergestellt und ist seit 1993 eingetragenes Weltnaturerbe. Nach Newgrange gelangst du nur mittels Shuttlebus vom Besucherzentrum. Die Busse fahren ebenfalls zu einem weiteren (kleineren) Ganggrab nach Knowth, wobei die jeweiligen Fahrten nicht lange dauern.</p><p>Bei einer Führung durch das Grab, dessen Gang 19 Meter lang ist, verliert man das Gefühl für Raum und Zeit. Der Gang ist allerdings nichts für Menschen mit Platzangst, denn es wird immer enger, bis man in einerkleinen Halle steht.</p><p>Besonders eindrucksvoll ist hier die Demonstration eines Sonnenaufgangs zur Wintersonnenwende. Man steht in diesem uralten Grab, das Licht wird ausgeschaltet, man schweigt und plötzlich geht über dem Türbogen an der Mittellinie ein Licht durch den dunklen Raum, wie bei einem Sonnenaufgang. Ein unvergessliches Erlebnis, das nur ausgewählte Besucher:innen bestaunen dürfen.</p><p>Solltest du Newgrange besuchen, dann erhältst du die Möglichkeit bei einer Lotterie mitzumachen, bei der die Gewinner:innen eingeladen werden, sich zur Sonnenwende in Newgrange einzufinden. Viel Glück ;-)!</p><h2>Ring of Kerry: Eine atemberaubende Landschaft & eindeutig ein Must See in Irland</h2><p>Der Ring of Kerry (Mórchuaird Chiarraí), eine Rundstraße, die rund um die Halbinsel Iveragh führt, zählt zu den schönsten touristischen Highlights in Irland. Gut zwei Drittel des 179 km langen Weges führt direkt am Atlantik entlang und bietet grandiose Ausblicke. Begünstigt durch die Lage am Golfstrom ist das Wetter hier für irische Verhältnisse fast mild und die Vegetation überraschend und vielfältig.</p><p>Die Straßen sind nicht sehr breit, so dürfen Busse den Ring nur gegen den Uhrzeigersinn befahren, da sie nicht aneinander vorbeikämen. Wer auf dem Ring unterwegs ist, der wird traumhafte Aussichten vorfinden.</p><p>Außerhalb des Ring of Kerry gibt es eine kleine Insel, die jedem Film-Fan bekannt vorkommen sollte. . The Skellig (,Na Scealaga,) – deren Insel Skellig Michael (,Sceilg Mhichíl,) Wohnort von Luke Skywalker in »Star Wars: Das Erwachen der Macht« ist. Solltest du die Insel besuchen wollen, dann sei früh vor Ort, denn es dürfen täglich nur ca. 180 Menschen auf diese kleine Insel.</p><h2>Dingle Halbinsel: Ein tolles Ausflugsziel mit vielen Freizeitmöglichkeiten</h2><p>Die Dingle Halbinsel (Corca Dhuibhne) steht für eine wunderschöne Landschaft, für viele abwechslungsreiche Freizeitmöglichkeiten und für lange Sandstrände. Golfplätze, Wandertouren, Fahrradausflüge und vieles mehr werden hier angeboten. Der Ring of Dingle gilt als der kleine Bruder des Ring of Kerry und bietet wie dieser, wunderschöne Landschaften entlang der Küstenstraße. Die Stadt Dingle, die der Halbinsel den Namen gab, besitzt den größten Fischereihafen in ganz Irland.</p><p>Eine besondere Attraktion ist jedoch ein Bootsausflug zum Delfin Fungie, demwohl berühmtesten Bewohner der Halbinsel. Fungi »zog« 1984 nach Dingle. Er hat keine Angst vor Schwimmern und ist seit Jahren der Held von Gedichten und einer Fernsehdokumentation.</p><h2>Rock of Cashel: Eine bemerkenswerte Ruine, die man gesehen haben muss</h2><p>Der Rock of Cashel (Carraig Phádraig) ist ein isolierter Felshügel in der Grafschaft Tipperary. Auf dem Felsen befinden sich bemerkenswerte Ruinen, die größtenteils aus dem 12. und 13. Jahrhundert stammen. Der Rock of Cashel war ungefähr ab 1200 für einige Jahrhunderte lang sogar der Sitz des Königs der südlichsten der drei Grafschaften Irlands, Munster, und auch Bischofssitz.</p><h2>Giant’s Causeway: Ein einzigartiger Ort voller Legenden in Nordirland</h2><p>Nicht wirklich in Irland, aber trotzdem auf der Insel und sehr sehenswert, ist der Giant’s Causeway (Clochán an Aifir) – der »Damm der Riesen«. Diese spektakuläre Küstenlandschaft in der Nähe der nordirischen Stadt Derry gehört seit dem Jahr 1987 zum Weltkulturerbe. Über 37.000 unterschiedlich hohe Basaltsäulen mit einer sechs- bis zehneckigen Form sind hier zu finden.</p><p>Vor ca. 60 Millionen Jahren aus Vulkanen entstanden, fügen sich die Säulen wie Stufen ineinander und fallen zum Meer hin ab. Der Legende nach hat sich hier der Riese ,Fionn MacCumhaill, einen Weg gebaut, um sich mit einem Widersacher aus Schottland messen zu können. Eine wirklich gute Geschichte, die du dir im Touristenzentrum anhören kannst.</p><h2>Blarney Castle: Eine sehenswerte Burg in der Nähe von Cork</h2><p>Die ehemalige Holzburg befindet sich nördlich von Cork und besitzt den Stein der Sprachgewandtheit. Wer diesen Stein küsst (so die Legende), der erhält die Gabe des freien Sprechens. Wer nun grinst und sich denkt, dass so etwas niemand mehr glaubt, der sollte unbedingt Blarney Castle (Caisleán na Blarnan) besuchen und sehen, wie viele Menschen in der Reihe stehen, um diesen Stein zu küssen.</p><h2>Entdecke auch du die Top 10 Sehenswürdigkeiten Irlands</h2><p>Irland ist ein beeindruckendes Land, voller atemberaubender Landschaften, historischer Orte und herzlicher Gastfreundschaft. Auf der Grünen Insel kannst du nicht nur zahlreiche Sehenswürdigkeiten entdecken, sondern auch mehr über die Geschichte des Landes erfahren und in dessen Legenden und Sagen eintauchen. Uns ist es nicht leicht gefallen, die schönsten Orte Irlands aufzulisten, da es so viele sehenswerte Städte und mystische Orte gibt, die definitiv einen Besuch wert sind.</p><h2>Schüleraustausch starten und Irland hautnah erleben</h2><p>Du bist Feuer und Flamme und möchtest am liebsten eine längere Zeit in Irland verbringen? Dann entdecke unser ,Schüleraustauschprogramm in Irland, und lerne Land und Leute hautnah kennen. In Irland ist das Schuljahr in drei Terms unterteilt, dabei hast du die Wahl wie lange du auf der Grünen Insel bleiben möchtest: 1 Term, 2 Terms oder gleich ein ganzes Schuljahr? Egal, wofür du dich entscheidest, auf dich warten tolle Abenteuer und unvergessliche Erinnerungen!</p><p></p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
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            <title><![CDATA[It’s just the beginning…]]></title>
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            <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 12:10:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Nun lebe ich seit 40 Tagen den American Dream. Ich bin so froh, mich für ein Auslandsjahr in den USA entschieden zu haben – und das trotz Corona!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wow, einfach nur wow – das ist das einzige, was ich die letzten Wochen denken kann. Nun lebe ich schon seit genau 40 Tagen meinen American Dream in Colorado. Ich könnte nicht glücklicher sein und bin so froh, mich für ein ,Auslandsjahr in den USA, entschieden zu haben – und das trotz Corona-Pandemie!</p><p>Wenn ich an die letzten Wochen vor meiner Abreise denke, fallen mir sofort zwei Worte ein: Ungewissheit und Stress! So lässt sich diese Zeit wohl am besten beschreiben. Ich kann mich noch gut an die Vorbereitungszeit erinnern, denn zeitgleich haben viele Austauschschüler ihr Exchange Year verschoben oder sogar komplett gecancelt. Was sollte ich bloß machen? Meine Gefühlswelt war völlig durcheinander.</p><p>Auf der einen Seite wollte ich unbedingt mein Auslandsjahr antreten und diesen riesigen Schritt wagen, für 10 Monate mein Leben in Deutschland hinter mir zu lassen. Auf der anderen Seite war ich aber sehr verunsichert. Wie würde sich ein Auslandsjahr zu Zeiten von Corona wohl gestalten? Doch diese Frage blieb natürlich unbeantwortet… Niemand wusste zu diesem Zeitpunkt, welche Einschränkungen bleiben, gelockert oder gar noch verschärft werden würden und wie sich diese Pandemie weiterentwickeln würde.</p><p>Trotz aller Unwägbarkeiten habe ich mich schließlich doch dafür entschieden, an meinem Traum festzuhalten und alles einfach auf mich zukommen zu lassen. Sicher würde es wegen Corona noch einmal ganz anders werden, aber – mal ehrlich – ich hatte ja auch keine konkreten Vergleichsmöglichkeiten wie ein Austauschjahr ohne Covid-19 ausgesehen hätte. Also beschloss ich gemeinsam mit meiner Familie unter Berücksichtigung sämtlich möglicher Vorsichtsmaßnahmen und wissend, dass einige Aktivitäten vielleicht nicht umsetzbar wären, in mein Abenteuer USA aufzubrechen. Und ich kann nur eins sagen – für mich war es die richtige Entscheidung!</p><p>Nachdem mein Entschluss feststand, keinen Rückzieher zu machen, gab es dann tatsächlich auch bald gute Nachrichten: Die Konsulate öffnen wieder und Austauschschüler erhalten die Erlaubnis, trotz allgemeinen Einreiseverbots in die USA zu fliegen, da man uns hierfür einen besonderen Status in das Visum eintragen würde. Dann ging alles plötzlich ganz schnell: Innerhalb einer Woche erhielt ich meinen Termin für den Konsulatsbesuch in Frankfurt am Main für Dienstag, den 28. Juli.</p><p>Mit all meinen Papieren machte ich mich auf den Weg. Nach nur anderthalb Stunden waren dort alle Formalitäten erledigt. Jetzt hieß es WARTEN auf die Zustellung des langersehnten Visums. Das erhielt ich dann überraschenderweise schon am Freitag derselben Woche – also nur 3 Tage später, was bedeutete, dass ich jetzt tatsächlich innerhalb von 30 Tagen ausreisen musste. Natürlich gab es noch einiges zu tun! Dass sich die Ereignisse jetzt so überschlagen würden, damit hatte bei mir Zuhause ehrlich gesagt niemand mehr gerechnet. Jetzt konnte die Mail mit meinem tatsächlichen Abreisedatum jederzeit eintreffen. Und so geschah es dann auch: Am 4. August erhielt ich die E-Mail mit meinen Flugdaten. Endlich Gewissheit – das Abenteuer meines Lebens sollte für mich nun schon am 11. August mit dem Flug von Frankfurt/Main über Chicago nach Denver losgehen.</p><p>Na, dann sollte ich wohl mit dem Kofferpacken anfangen… Was für ein Chaos! Ich habe noch nie so oft meinen Koffer aus- bzw. umpacken müssen, bis ich endlich kein Übergepäck mehr hatte. Mein ursprüngliches Ziel war es, mit nur einem Koffer zu verreisen, was aber bei dem von der Fluggesellschaft mit 23 Kilogramm festgelegten Freigepäck für mich zu einer schier unlösbaren Aufgabe wurde, denn schließlich musste ich für Colorado nicht nur Sommer-, sondern auch Winterkleidung einpacken. In Colorado sind nämlich auch die berühmten »Rocky Mountains« gelegen und es gibt kalte und verschneite Winter. Da half nun alles nichts: Ein zweiter Koffer MUSSTE mit. Ohne die Hilfe meiner lieben Cousine Maya wäre ich am Kofferpacken verzweifelt – und meine Mutter mit…</p><h2>Ready to take off!</h2><p>Nachdem dann doch endlich alle notwendigen Papiere zusammengestellt und alles Notwendige gepackt war, verbrachte ich meine letzten Tage in Deutschland mit meiner Familie, bevor es dann mit einem Mal gefühlsmäßig doch recht plötzlich hieß, sich von allen zu verabschieden. Eins kann ich euch sagen: Dieser Abschied war alles andere als einfach! Nur gut, dass ich genügend Taschentücher eingepackt hatte. Als ich durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen in Frankfurt geschritten war, wusste ich, dass es kein Zurück mehr gab und dass ich meine Familie erst in 10 Monaten wiedersehen würde. Da fiel mir dann das Abschiednehmen schon verdammt schwer… Doch dafür lag vor mir ein riesengroßes Abenteuer und die Chance auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen, Freundschaften und großartiger Erlebnisse.</p><p>Nach mehr als 24 Stunden auf den Beinen landete ich gegen 19.00 Uhr (Mountain Standard Time) in Denver. Ich hatte mein Ziel fast erreicht. Nun würde ich endlich meine Host Family treffen, schoss es mir durch den Kopf. Schon war die Nervosität wieder da. Wie wird sie wohl sein? Werden wir uns auf Anhieb verstehen? Wie werde ich mit meiner Gastschwester Andrea, Austauschschülerin aus Spanien, zurechtkommen? Schon von weitem erkannte ich meine Gasteltern, mit denen ich schon von Fotos her vertraut war; sah wie meine Gasteltern ebenfalls gespannt auf mich warteten. Auch sie entdeckten mich und so fielen wir uns schließlich sofort in die Arme. Von da an wusste ich, dass ich die beste Familie für mich gefunden hatte. Meine Gastschwester traf eine halbe Stunde später ein. Von der ersten Sekunde an verstanden wir uns super. Und so machten wir uns auf den Weg zu unserem neuen Zuhause, aber nicht ohne vorher noch etwas gegessen zu haben. Also legten wir noch einen Zwischenstopp bei dem typisch amerikanischen Restaurant »Chick-fil-A« ein. ZUHAUSE angekommen fielen wir nur noch müde und völlig erschöpft, aber vor allem glücklich ins Bett.</p><h2>Meine ersten Tage im »Land der unbegrenzten Möglichkeiten«</h2><p>In den darauffolgenden Tagen habe ich ganz viel Zeit mit meiner neuen Familie verbracht und versucht, die zahlreichen neuen Eindrücke erst einmal zu verarbeiten. Dazu gehörte nicht nur, sich an die Ruhe hier in Byers zu gewöhnen, sondern z.B. auch, dass man, um mal »schnell« einkaufen zu gehen, erst einmal eine halbe Stunde Auto fahren muss. Das ist für mich tatsächlich besonders, da ich es gewohnt bin, entweder fünf Minuten zum nächsten Einkaufsladen zu fahren oder auch mal eben zu Fuß zum Einkaufen zu gehen. Was mir direkt aufgefallen ist: Hier in Colorado besitzt beinahe jeder einen typischen amerikanischen Truck. Zu meinen Erlebnissen in den ersten Wochen gehörte natürlich auch das erste Mal »Grocery Shopping« (»King Soopers«, Target, Walmart, Cosco).</p><p>Außerdem hatte ich auch schon direkt am Mittwoch das erste Cross Country Training! Ja, ihr habt richtig gehört! Ich war noch nicht einmal 24 Stunden in Amerika und hatte schon das erste Lauftraining. Aber dies bot mir gleich eine erste perfekte Gelegenheit, schon vorab Jugendliche kennenzulernen. Auch meine Kurse für die High School wählte ich bereits in der ersten Woche, denn das High School-Jahr begann bereits am 19. August nach nur einer Woche Ferien- und Eingewöhnungszeit.</p><p>Mein Stundenplan sieht wie folgt aus. Ich habe jeden Tag dieselben Fächer: Intro to Agriculture, English, Regional Foods, US History, Math, Chemistry und Yearbook. Die erste Woche bei meiner Gastfamilie verging verdammt schnell und so war der Tag meines ersten Schultages als »Sophomore« (10. Klasse) gekommen.</p><p>Ich kann mich noch gut an den Morgen erinnern. Ich war so nervös und hatte keine Ahnung, was auf mich zukommen würde. Gleichzeitig war ich aber auch aufgeregt und konnte es gar nicht erwarten, in die Schule zu gehen. Mein erster Schultag – sagen wir es mal so – war nicht ganz so wie erwartet: Zu viele neue Informationen, die man erst einmal aufnehmen muss und meistens auch nicht so ganz einordnen kann; die »Hallways« sehen alle gleich aus und man hat kaum Zeit, den Raum zu wechseln. Zum Glück war ich nicht allein und so konnten Andrea und ich uns gegenseitig helfen. Wir beide sind an unserer Schule die einzigen Austauschschüler in diesem Jahr.</p><p>Wenn ich jetzt darüber nachdenke – vier Wochen später – muss ich sagen, habe ich am Anfang viel zu viel erwartet, vor allem von mir selbst. Alles braucht seine Zeit und so war es mein Fehler, mir selbst keine Zeit zu geben und zu hohe Erwartungen zu haben. Also ein Tipp an alle »Future Exchange Students«: Habt nicht zu hohe Erwartungen an den ersten Schultag! Gebt euch selbst ein wenig Zeit, euch an alles, also an die neue Umgebung, an ein neues Schulsystem und auch an die vielen fremden Menschen zu gewöhnen. Vieles läuft in anderen Ländern so ganz anders, als man es von Zuhause gewohnt es, weshalb es ganz normal ist, dass man ein wenig Eingewöhnungszeit braucht.</p><p>Jetzt kann ich behaupten, dass ich mich hier inzwischen gut eingelebt und an meinen Schulalltag gewöhnt habe, der ganz schön stressig, aber vor allem auch lang ist: Meine Schule beginnt jeden Tag um 8.00 Uhr, montags und freitags habe ich jedoch vor der Schule Cross Country Training. Das bedeutet, dass ich schon um 6.30 Uhr meinen Schultag am Footballfeld starte. Zum Glück wohnen wir nur knapp drei Meilen von der Schule entfernt und werden jeden Tag zur Schule gebracht und von dort auch wieder abgeholt. Mein Unterricht endet um 15.25 Uhr, ausgenommen freitags. Dann ist schon um 14.30 Uhr Schulschluss. Nach der Schule gehe ich aber noch nicht nach Hause, da ich jeden Tag Cross Country Training bis 17.00 Uhr habe. Zudem bin ich auch Teil des Volleyball- und des Cheerleading-Teams, so dass ich manchmal sogar nach Cross Country noch eine weitere Trainingseinheit habe.</p><h2>High School Life in Amerika</h2><p>Schule in Amerika gestaltet sich im Vergleich zu Deutschland ganz anders. Das fängt schon damit an, dass ich nur sieben Fächer habe und mein Stundenplan jeden Tag gleich aussieht. Zwischen jeder Stunde habe ich drei Minuten Zeit, um den Raum zu wechseln. Lunch, also Zeit zum Mittagessen, hat man ca. 35 Minuten. Das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern ist hier an meiner High School – sicher auch bedingt durch die geringe Schülerzahl – ganz besonders entspannt.</p><p>Ach – und bevor ich es vergesse: Packt euch immer einen Pulli für die Schule ein. Auch wenn es draußen 30 Grad sind, in der Schule ist es tatsächlich verdammt kalt, da sie hier Klimaanlagen besitzen und kräftig davon Gebrauch machen. Wir Schüler sitzen in dicken Pullovern im Unterricht – das ist echt verrückt. Aber besser kalt und einen Hoodie überziehen, als in der Schule schwitzen.</p><p>Als ich das erste Mal das Schulgelände gesehen habe, war ich sehr erstaunt. Obwohl die Byers High School, die ich besuche, nur rund 133 Schüler (!) hat, gibt es ein Baseball Field, zwei Turnhallen und ein riesengroßes Football Field. Außerdem wird hier in der Schule viel mehr Technik eingesetzt, als wir es in Deutschland gewohnt sind. Jeder Klassenraum hat ein Whiteboard. (Ich bin ganz schön neidisch und frage mich, warum wir das in Deutschland nicht auch haben?) Wir Schüler müssen auch täglich unsere Laptops mitbringen. Auch wenn wir Präsenzunterricht haben und nicht wegen Corona von zu Hause unterrichtet werden müssen, benutzen wir häufig, vor allem für die Hausaufgaben, Google Classroom.</p><p>Coronabedingt müssen wir nicht nur in der Schule, sondern auch beim Sport in der Turnhalle Masken tragen. Bevor wir morgens die Schule betreten, wird bei jedem einzelnen Schüler vorsorglich die Temperatur gemessen, genauso wie vor jedem Training. Alle Sport-Seasons sind hier bis zum Frühling aufgeschoben worden – mit einer einzigen Ausnahme: Cross Country. Und so hatte ich bereits meinen ersten richtigen Wettkampf, was – auch wenn wir alle sehr aufgeregt waren – eine Menge Spaß gemacht hat.</p><p>Ich kann euch nur eins mit auf den Weg geben: Schließt euch auf alle Fälle einem Club an. Ihr werdet sehen, so findet ihr am einfachsten Anschluss und habt so ganz schnell schöne Gemeinschaftserlebnisse, die verbinden. Der High School Spirit ist hier wirklich »großgeschrieben«, auch an einer kleinen Schule. Ich war echt überrascht, als ich an meinem ersten Schultag so viele Schüler gesehen habe, die »School-Merch« (Klamotten mit Schul-Werbung) getragen haben. Jeder einzelne Schüler identifiziert sich mit der Schule, was ich echt beeindruckend finde. Ich kann es schon gar nicht abwarten, wenn die Football-Season beginnt. Als Cheerleaderin die eigene Schulmannschaft anzufeuern wird sicherlich aufregend sein.</p><h2>Friends in Amerika</h2><p>Freunde als Austauschschülerin in einem fremden Land zu finden ist nicht ganz so einfach, wie manch einer vielleicht denkt. Meine Schule ist eine wirklich kleine Community. Die meisten Schüler kennen sich bereits seit der ersten Klasse, da die Byers High School verbunden mit der Junior High ist und wir tatsächlich auch unmittelbar neben der Elementary School ansässig sind.</p><p>Ich bin so froh, dass ich trotz Corona die Möglichkeit habe, Sport in der Schule treiben zu können. So ist es sehr viel einfacher, Freundschaften zu schließen. Nach ein bis zwei Wochen habe ich bereits »Freunde« gefunden. Natürlich weiß ich jetzt noch nicht, ob daraus tatsächlich langlebige Freundschaften werden (deshalb auch die Anführungszeichen). Echte Freundschaft entsteht ja erst im Laufe der Zeit. Das geht nicht von jetzt auf gleich. Im letzten Monat war ich bereits auf einer Geburtstagsfeier und zu einer Party eingeladen. Das waren super Gelegenheiten, um gleichaltrige Jugendliche besser kennenzulernen und gemeinsam Spaß zu haben.</p><h2>How to keep in touch with your family?</h2><p>Diese Frage kann man nicht allgemein beantworten. Jeder ist anders »gestrickt« und so hat der eine sehr viel Kontakt zu seiner Familie in der Heimat, der andere eher weniger, manche sogar kaum. Zwischen Deutschland und Colorado liegen genau acht Stunden Zeitverschiebung. Wenn ich aufstehe, ist es in Deutschland bereits Nachmittag. Dies macht es mir so gut wie unmöglich, während der Woche mit meiner Familie Kontakt aufzunehmen. Deshalb versuche ich nach Möglichkeit, zwei Mal im Monat am Wochenende mit meiner Familie zu Hause zu facetimen, um alle auf den neuesten Stand zu bringen.</p><p>Auch wenn ich ab und zu an zu Hause denke, habe ich bis jetzt noch kein echtes Heimweh verspürt. Ich hoffe, das lässt auch noch lange auf sich warten… Im Moment bin ich einfach nur überglücklich und dankbar für die Chance, ein Auslandsjahr in den USA verbringen zu dürfen. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Stepin für mein Stipendium bedanken, ohne das ich jetzt ganz sicher nicht hier in Amerika sein würde.</p><h2>Meine zweite Familie</h2><p>Nach nur 5 Wochen kann ich bereits sagen, dass ich hier in Colorado meine zweite Familie gefunden habe. Mein Auslandsjahr wäre nicht so großartig, wenn ich nicht eine so tolle Gastfamilie samt großem Bruder und zwei lieben, großen dänischen Doggen bekommen hätte. Ich fühle mich wirklich wohl und kann mit meinen Gasteltern und auch mit meiner Gastschwester aus Spanien über alles Mögliche reden. Es gibt nicht einen Tag, an dem wir nicht gemeinsam lachen. Wir haben definitiv den gleichen Humor. Gerne verbringen wir so viel Zeit wie möglich zusammen.</p><p>Wir gehen alle gemeinsam einkaufen, backen sehr gerne zusammen, spielen Basketball oder genießen gemeinsame Film-Abende. Meine Gastschwester und ich lieben »alte« Disney-Filme. Und so musste unser Host Dad wohl oder übel (er hatte im Prinzip gar keine andere Wahl – hahaha) mit uns nicht nur »High School Musical« und »Camp Rock« anschauen, er musste vor allem auch unseren Gesang aushalten.</p><h2>Speaking English</h2><p>In den ersten Tagen war es ein wenig ungewohnt, die ganze Zeit nur Englisch zu reden. Ich weiß noch, wie ich in der ersten Woche morgens immer aufgestanden bin und gleich automatisch angefangen habe, Deutsch zu reden. Immer erst, wenn mich drei fragende Gesichter angeschaut haben, ist mir dann bewusst geworden: Hier versteht niemand die deutsche Sprache! Aber so etwas passiert eben, darüber konnten wir alle nur jedes Mal herzlich lachen. Inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt, nur noch Englisch zu reden und ich muss nicht mehr wirklich lange darüber nachdenken, was ich denn sagen möchte.</p><h2>Pläne für die nächsten Monate</h2><p>In drei Wochen sind die »Spirit Week« und der »Homecoming Dance«. Ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie das wohl sein wird. An jedem Tag der »Spirit Week« werden wir ein anderes Motto haben, zu dem wir uns entsprechend verkleiden: Montag – Movie Character, Dienstag – Twin Day, Mittwoch – Western, Donnerstag – Color Wars (jede Stufe hat eine bestimmte Farbe, in der wir uns passend einkleiden müssen) und Freitag – Schulfarben (grün und weiß).</p><p>Mein Homecoming-Dress habe ich bereits gefunden, als ich mit meiner spanischen Gastschwester Andrea und zwei anderen Austauschschülerinnen aus Italien und Deutschland, die zwei Stunden entfernt von uns wohnen, shoppen war. Da ich auch Teil des Student Councils bin, werde ich gemeinsam mit anderen Schülern die Schule für diesen Anlass ausschmücken.</p><p>Eine Woche vor »Homecoming« fliege ich mit meiner Gastfamilie und meiner spanischen Gastschwester nach Las Vegas. Ich kann es immer noch nicht fassen – das ist echt verrückt, oder!? Ende Oktober werden wir einen Roadtrip nach Illinois unternehmen, um die Familie meiner Gastmutter kennenzulernen. Auf dem Weg dorthin legen wir noch einen Stopp in Nebraska ein. Im November fliegen wir nach Pennsylvania, um zusammen mit der ganzen Familie Thanksgiving zu feiern, was für mich das erste Mal und sicher ein tolles Fest sein wird… Was für tolle Aussichten!</p><h2>Mein Abenteuer »Amerika« geht weiter</h2><p>So viele neue Eindrücke, so viele neue Menschen und das alles innerhalb von nur fünf Wochen. Die nächsten Monate können kommen… Ich bin voller Vorfreude und hoffe, dass es so spannend weitergeht. Ich werde euch auf dem Laufenden halten! Falls ihr gerne mehr von mir und meinem Auslandsjahr erfahren möchtet, könnt ihr mir gerne auf meinem Exchange Year Instagram-Account folgen: @lj_abroad.usa.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[It’s not a good-bye, it’s a see you later]]></title>
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            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 09:49:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Fiona wusste genau, wo ihr Auslandsjahr hingehen sollte: Mit dem USA Select-Programm war sie 2022 im sonnigen Florida.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Fiona wusste genau, wo ihr Auslandsjahr hingehen sollte: Mit dem ,USA Select,-Programm war sie 2022 im sonnigen Florida. Welche anderen Staaten sie während ihrer fünf Monate in den USA noch sehen durfte, wo das Essen am besten war und warum sie ihre Gastfamilie jetzt schon sehr vermisst, das verrät sie uns in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Hallo liebe zukünftige Weltreisende! Mein Name ist Fiona und ich war für fünf Monate in den USA, im Staat Florida. Florida ist der Sonnenstaat der USA und dort ist es fast das ganze Jahr warm!</p><p>Eine Woche vor meiner Abreise habe ich meine Gastfamilie zugeteilt bekommen, die ich auch für meinen ganzen Aufenthalt behalten habe. Die Familie besteht aus meiner alleinerziehenden Gastmutter, meiner Gastschwester (16) und meinem Gastbruder (16), die Zwillinge sind. Wir hatten außerdem einen Hund, einen Husky-Mix namens Princess. Ab dem Moment, wo ich meine Gastfamilie das erste Mal gesehen habe, wusste ich, dass ich in deren Händen richtig aufgehoben bin.</p><p>Schon an meinem zweiten Tag ging es nach Wyoming zum Skifahren. Das war der schönste Skiurlaub meines Lebens! Wir haben viel erkundet und ich habe viele tolle und lustige Momente erleben können. Dieser Urlaub hat uns auch richtig zusammenwachsen lassen.</p><p>Nach dem Urlaub folgte mein erster Schultag in meiner High School. Alles war neu und so anders! Die Lehrer waren super nett und die Schüler super freundlich und zuvorkommend. Ich konnte immer nachfragen, wenn ich etwas nicht verstanden habe und mir wurde direkt geholfen. In den nächsten Wochen hat sich alles normalisiert und ich habe mich gut eingelebt.</p><p>Nach der Schule habe ich oft etwas mit Freunden unternommen und bin zum Cheerleading gegangen. Sobald die nächsten Ferien starteten, ging es direkt nach Texas und Georgia. Es war unglaublich, die unterschiedlichen Staaten zu sehen! Das Essen in Texas war unglaublich gut.</p><p>Ich habe mich mit meiner Gastfamilie super verstanden und hatte mit jedem ein bestimmtes Ding, was wir immer zusammen gemacht haben. Mit meiner Gastschwester bin ich jede Woche zum Cheerleading gegangen und wir haben oft Sleepovers gemacht und Filme geschaut. Mit meinem Gastbruder habe ich oft Computerspiele gespielt und über alles geredet. Mit meiner Gastmutter habe ich abends immer sehr lange Gespräche geführt und wir sind manchmal shoppen gegangen, zum Strand gefahren oder haben uns im Garten gesonnt. Ein sehr schönes Erlebnis war, als ich mit meiner Gastmutter zusammen spontan zu einem Justin Bieber-Konzert gefahren bin. Es war unglaublich schön und wir konnten alle Lieder zusammen singen!</p><p>Zu der Familie gehörten natürlich auch die Großeltern. Mit denen hatte ich auch ein super gutes Verhältnis und ich habe sie sogar »Grandma« und »Grandpa« genannt. An allen Festtagen gab es immer super leckeres Essen von der Oma.</p><p>Am Ende meines Austausches war ich super traurig, gehen zu müssen und wir haben alle zusammen geweint und uns versprochen, dass wir uns wiedersehen werden. Meine Gastmutter sagte: »It’s not a goodbye, it’s a see you later!« Und damit hatte sie recht! In drei Monaten werde ich für einen Monat wieder in die USA fliegen und meine zweite Familie besuchen. Bis jetzt haben wir auch fast jeden Tag telefoniert und geschrieben. Ich freue mich riesig auf meinen Trip in die USA.</p><p>Mein Austausch hat sich zu hundert Prozent gelohnt! Ich habe viele neue Kulturen und Menschen kennenlernen dürfen und habe mein Englisch auch deutlich verbessert. Jedoch wünsche ich mir, ich hätte ein Jahr gemacht anstatt fünf Monate. Ich hoffe, auch du entscheidest dich für einen Austausch, denn es ist eine einmalige Gelegenheit, in einem komplett anderen Haushalt zu leben und ein neues Land kennenzulernen.</p><p>Eure Fiona</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
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            <title><![CDATA[Jeder Herausforderung gewachsen]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/jeder-herausforderung-gewachsen/</link>
            <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 09:07:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Auch in einem Auslandsjahr läuft nicht immer alles wie geplant. Das hat Meike vor allem während des Urlaubs mit ihrer Gastfamilie in Kanada gemerkt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in einem Auslandsjahr läuft nicht immer alles wie geplant. Das hat Meike vor allem während des Urlaubs mit ihrer Gastfamilie in Cape Breton, ,Kanada,, gemerkt. Warum sie so beeindruckt davon war, wie ihre Gasteltern mit unerwarteten Herausforderungen umgegangen ist, das erzählt sie uns in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Ich bin Meike, 21 Jahre alt, und habe 2017/18 ein Auslandjahr in Nova Scotia / Kanada verbracht. Ich möchte euch einen kleinen Einblick in einen meiner absoluten Lieblingsmomente geben.</p><p>Im Mai 2018 bin ich mit meiner Gastfamilie (Gastmutter und Gastvater) und meiner türkischen Gastschwester für fünf Tage nach Cape Breton gefahren. Wir haben das Auto mit unseren Sachen vollgepackt und haben in den Anhänger die ATVs (Quads) meiner Gasteltern gestaut. Dann ging es auch schon auf große Fahrt zu den Ferienhäusern. Als wir nach circa sechs Stunden Fahrt angekommen sind, haben wir die Freunde unserer Gastfamilie gesehen, mit denen wir den Urlaub im Voraus geplant hatten. Somit waren wir tatsächlich eine kleine Reisegruppe mit neun Quads.</p><p>Meine Gastschwester und ich haben schnell angefangen, alles auszupacken, weil wir unbedingt die Gegend erkunden wollten. Wir haben uns dick angezogen, weil es abends in den Bergen noch sehr kalt geworden ist. Vereinzelt lag auch noch etwas Schnee in den Bergen. Als alle dick angezogen waren und abfahrbereit waren, habe ich mich hinter meiner Gastmutter auf das ATV geschwungen und dann ging es auch schon los. Zur späten Abendsonne haben wir es noch zu einem kleinen Aussichtspunkt geschafft. Man konnte kilometerweit in die Ferne blicken. Das war echt eine unglaubliche Stimmung, wofür ich keine Worte gefunden habe.</p><p>Am nächsten Tag sind wir früh aufgestanden, damit wir unseren Proviant für den Tag vorbereiten konnten. Einen kleinen Grill haben wir vorne auf die Gepäckbox geschnürt, für ein leckeres Mittagessen im Wald. An dem Tag waren wir 11 Stunden unterwegs und der Guide hat uns durch die Tiefen der Wälder geführt. Bergauf, bergab, über Straßen oder mitten durch den Wald durch. Zum Mittagessen gab es dann Bratwurst vom Grill und ein paar Snacks für Zwischendurch. Einfach, aber sehr lecker!</p><p>Die anderen Tage verliefen ähnlich. Einen Tag hatten wir Regen und 14°C und an einem anderen Tag hatten wir strahlenden Sonnenschein und 21°C. Aber das Wetter konnte uns nicht aufhalten und Klamotten für jedes Wetter hatten wir auch immer mit dabei. Wir waren für alle Eventualitäten ausgerüstet. Sogar, als uns ein umgestürzter Baum im Wald den Weg versperrt hat. Einer der Freunde hatte eine kleine Elektrosäge mit dabei und konnte damit den Baum kurzerhand halbieren und aus dem Weg schaffen. Fand ich sehr faszinierend!</p><p>Aber nicht nur für den Fall waren wir gut ausgestattet. Eines der ATV hatte ein elektronisches Problem mit der Batterie und wollte nach unseren Pausen nicht mehr anspringen. Auch das konnte uns den Trip nicht kaputt machen, denn auch dafür ist uns immer wieder eine Lösung eingefallen.</p><p>Diese 5 Tage sind unfassbar schnell vorbeigegangen und ich bin wirklich sehr dankbar, dass meine Gastfamilie diesen Ausflug mit uns gemacht hat. Abschließend und natürlich auch rückblickend möchte ich einmal sagen, dass mich dieser Ausflug sehr beeindruckt hat, aber auch hat lernen lassen. Jeder Tag war ein neues Abenteuer und nichts konnte uns daran hindern, es zu genießen. Dieser offene Lebensstil hat mich über die zehn Monate, die ich da war, sehr beeindruckt. Hätte man mich im Vorfeld gefragt, was man für so einen Urlaub mitnehmen muss, wäre mir wahrscheinlich die Säge als letztes eingefallen.</p><p>Ich möchte jedem empfehlen, ins Ausland zu gehen, der die Möglichkeit hat. Es ist eine unvergessliche Erfahrung und man findet Freunde fürs Leben. Ich habe nur einen kleinen Teil hier mit euch geteilt, aber das ist der Moment gewesen, an dem ich gemerkt habe, dass Kanada mein zweites Zuhause geworden ist.</p><p>Ich hoffe, dass ihr auch ein zweites Zuhause finden werdet, wo auch immer das sein mag.</p><p>Eure Meike</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Just a normal German girl living her special Colorado Life]]></title>
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            <pubDate>Thu, 21 Dec 2023 11:54:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Jetzt bin ich schon seit mehr als drei Monaten in Byers, Colorado. Kaum zu glauben, was ich in meinem Auslandsjahr bereits alles erlebt habe.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt bin ich schon seit mehr als drei Monaten in Byers, Colorado. Es ist echt verrückt, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man wie ich die Woche über total »busy« ist und auch an jedem Wochenende etwas unternimmt. Wenn ich nun auf den vergangenen Oktober zurückschaue, kann ich nur zufrieden lächeln. Kaum zu glauben, was ich in meinem ,Auslandsjahr in den USA, schon alles erlebt habe.</p><h2>Cross Country Season</h2><p>Am 3. Oktober hätten wir eigentlich schon unser letztes Cross Country Rennen absolviert, doch dabei sollte es nicht bleiben. Unser Ziel: »Cross Country Regionals«, der regionale Ausscheid in unserer Wettkampfklasse! Tatsächlich lief dann jeder einzelne aus unserem Team seine persönliche Bestzeit, mit dem Ergebnis, dass wir doch tatsächlich zu den »Regionals« eingeladen wurden!</p><p>Der Tag der »Regionals« kam schneller als gedacht. Am 8. Oktober machten wir uns mit dem Schul-Van auf den Weg nach Lyons, wo der Wettbewerb stattfinden sollte. Morgens im Anschluss an die alltägliche Durchsage wünschte uns die gesamte Schule ganz viel Glück für den Wettkampf. Das gab uns noch einmal einen richtigen Energieschub. Alle Läufer waren sehr aufgeregt, und das nicht nur, weil wir es unbedingt zu den »States« (High Schools aus dem ganzen Staat treten hier gegeneinander an) schaffen wollten, sondern auch, weil unsere Eltern von Zuhause aus zuschauen konnten, da das Rennen live übertragen wurde. Ich habe im Nachhinein erfahren, dass sogar ganze Klassen aus unserer Schule gemeinsam die Live-Übertragung angeschaut und mit uns mitgefiebert haben. Das nur mal nebenbei zum High School Spirit – der hier echt überall richtig gefeiert wird.</p><p>Auch wenn wir unser Bestes gaben, haben wir es am Ende leider nicht geschafft, uns für die »States« zu qualifizieren. Ich war schon ziemlich traurig, aber dennoch hatten wir eine Menge Spaß bei diesem Wettkampf.</p><p>An die Cross Country Zeit zurückzudenken, bereitet mir unheimlich viele schöne Erinnerungen: Die Abende mit dem gesamten Team vor einem Rennen, gemeinsam Spaghetti, Lasagne oder Mac & Cheese essen, dabei einen Film schauen oder einfach zusammen lachen und über alles Mögliche reden. Etwas, das mir ganz besonders gefallen hat, war, dass wirklich jeder stets jeden unterstützt hat. Das macht wohl eben auch ein echtes Team aus.</p><h2>Goodbye reality, hello Vegas!</h2><p>Nachdem ich von den »Regionals« zurückgekehrt war, ging es gleich ans Kofferpacken, denn der Wochenendplan war: Ein Trip nach Las Vegas! Am Freitagmorgen machten wir uns auf den Weg zum Denver International Airport, von wo aus unser Flieger nach Nevada abhob. Schon aus dem Fenster des Flugzeuges erblickten wir den Strip und die Palmen. Ich konnte es nicht fassen. Nun war ich wirklich in Las Vegas. Was vorher nur ein Traum war, wurde jetzt Wirklichkeit.</p><p>Las Vegas ist richtig beeindruckend: bunt, laut, verrückt und grandios beleuchtet bei Nacht. Mit Kamera um den Hals und bequemen Schuhen an den Füßen erkundeten wir die Stadt und den weltberühmten Strip. An nur einem Tag gingen wir mehr als 28.000 Schritte. Das berühmte »Welcome to Fabulous Las Vegas«-Sign durfte natürlich nicht fehlen. Was für ein toller, rundum gelungener Abschluss für ein unglaublich aufregendes Wochenende.</p><p>Montagmorgen mussten wir dann die Heimreise antreten, denn auch verlängerte Wochenenden gehen leider viel zu schnell vorbei. Wisst ihr, diese Möglichkeit, ein verlängertes Wochenende in Las Vegas verbringen zu dürfen, ist echt unglaublich. Ihr hättet mich sehen sollen: Ich hatte die ganze Zeit ein »Honigkuchenlächeln« im Gesicht vor Glück. Ich war und bin immer noch unheimlich dankbar für dieses Erlebnis, denn so ein Trip ist ganz und gar nicht selbstverständlich. Wie heißt es so schön: »Don’t take anything for granted – never.«</p><h2>Spirit Week und Homecoming 2020</h2><p>Habt ihr euch eigentlich mal gefragt, warum Homecoming eigentlich Homecoming heißt? Homecoming ist dazu da, ehemaligen Schülern/innen die Möglichkeit zu geben, zu ihrer alten Schule zurückzukehren, und so die perfekte Gelegenheit, alte Freunde und Lehrer wiederzutreffen. Auch dieses »Nachhause kommen«-Gefühl an die ehemalige Schule beschreibt sehr gut den »High School Spirit«, den ich hier so sehr lieben lerne.</p><p>So war auch die Spirit Week 2020 an der Byers High School ein einmaliges Erlebnis. Diese Woche ist in etwa vergleichbar mit der Motto-Woche der Abiturienten in Deutschland; nur dass sie in den USA auf die komplette Schule und völlig unabhängig von der Graduation für alle stattfindet. Ich bin unglaublich glücklich, dass ich trotz Corona das komplette Paket »Homecoming und Spirit Week« miterleben konnte. Hier zeigt sich eben noch einmal, dass es ein echter Vorteil sein kann, eine kleinere Schule im Auslandsjahr zu besuchen, denn ob dies wohl in diesem Corona-Jahr 2020 auch an einer großen High School möglich gewesen wäre, weiß ich nicht.</p><p>Am 13. Oktober war es dann endlich soweit. Die Spirit-Week konnte beginnen. Das Dienstags-Motto lautete »Color Wars«. Jede Stufe hatte eine bestimmte Farbe, in der sie sich einkleiden sollte. Für die »Sophomores« hieß es an diesem Tag: Je mehr schwarz, desto besser. Am Mittwoch war das Motto »Cowboys vs. Aliens«. Zudem hatten wir Mädchen die Möglichkeit, während der letzten zwei Schulstunden Flag-Football zu spielen. Das ist eine kontaktärmere Art des American Football, bei der man versuchen muss, dem Gegner seine Flag (Fähnchen, die an den Hüften befestigt sind) zu stehlen, aber »Tackling« (das harte körperliche Angehen des Gegners) ist hier verboten. Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen.</p><p>»Twin-Day« war unser Donnerstags-Motto und ich »twinnte« mit einer Freundin aus meinem Jahrgang. Schon Wochen vorher hatten wir unsere eigenen T-Shirts, ganz im Tie-Dye Style, kreiert. Und so war ich für einen Tag ihre »Zwillingsschwester«! Am Freitag sollten wir uns alle in den Schulfarben Grün und Weiß kleiden. Da an diesem Tag auch das Homecoming-Football Spiel war, trugen wir Cheerleader sowieso schon unsere einzigarten Uniformen, so wie ganz selbstverständlich auch zu jedem anderen Home-Game-Day.</p><p>Danach hieß es: Aufbauen und schmücken für den anstehenden Homecoming-Dance am Samstag. Bevor wir aber daran denken konnten, waren wir vollkommen im Football-Fieber. Unsere Schule hatte an diesem Freitagabend ein Heim-Football-Spiel. Das bedeutete Flutlicht und eine Menge Spaß. Ich glaube, wenn mich jemand fragen würde, was mein tollstes Erlebnis hier bis jetzt war, müsste ich gar nicht lange überlegen. Ich war so aufgeregt an diesem Tag und fieberte dem Spiel wirklich entgegen.</p><p>Ein Football-Spiel unserer Schule live zu sehen ist etwas ganz Magisches. Es ist echt schwierig, das Gefühl in Worte zu fassen. Wenn man die ganze Zeit diesen Wunsch hatte und in gefühlt jedem High School-Film ein Football-Spiel gesehen hat, ist das einfach etwas ganz Besonderes. Da ist mir auch noch einmal mehr bewusst geworden, wie glücklich ich mich schätzen kann, all dies erleben zu dürfen und das auch noch in dieser schwierigen Zeit der weltweiten Corona-Pandemie.</p><p>In der Halbzeit wurde die diesjährige Royalty vorgestellt und gekrönt. Es war wirklich ein tolles Erlebnis, als Homecoming King und Queen vorgestellt wurden. Natürlich gingen wir aber nicht direkt nach dem Football-Game nach Hause. Die Football-Spieler und zahlreiche andere Schüler aus unserer Schule trafen sich im Anschluss noch bei McDonald’s, um den Sieg unserer Mannschaft zu feiern. Mit lauter Musik tanzten wir zusammen auf dem Parkplatz.</p><p>Am nächsten Tag war es dann endlich soweit. Der Homecoming Dance, auf den wir alle seit Wochen hingefiebert hatten, stand vor der Tür. Viele Jungs haben im Vorhinein Mädchen mit Plakaten gefragt, ob sie ihre Begleitung sein wollen, ob vor der Schule, nach einem Softball-Spiel auf dem Feld oder bei einem gemeinsamen Dinner. Ich war echt überrascht, wie viele Jungs sich getraut haben oder generell, wie viele Schüler sich gegenseitig gefragt haben. Mich hat leider kein Junge gefragt, aber das hat dem ganzen Abend keinen Abbruch gemacht. Wer braucht schon Jungs, um bei einem Dance Spaß zu haben?!</p><p>Am Morgen bin ich gemeinsam mit meiner Gastschwester und meiner Host Mom zum Nagelstudio gefahren, um die passenden Nägel zu unseren Kleidern, die wir schon Wochen zuvor gekauft hatten, am Abend präsentieren zu können. Dabei solltet ihr wissen, dass ich mich normalerweise weder schminke, noch meine Fingernägel kunstvoll lackiere. Das alles ist eigentlich gar nicht mein Ding – aber das hier ist eben Amerika und Homecoming.</p><p>Fertiggemacht habe ich mich dann zu Hause. Meine Gastmutter hat mir meine Haare und mein Make-Up gezaubert. Das hat uns irgendwie auch noch einmal mehr zusammengeschweißt und war richtig schön. Am Nachmittag hat mich eine Freundin abgeholt, mit der ich dann zu anderen Klassenkameraden gefahren bin. Gemeinsam sind wir später Essen gegangen, nachdem wir natürlich erst einmal ganz viele Erinnerungsfotos geschossen hatten. Um 20.00 Uhr begann schließlich unser Homecoming Dance. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie glücklich ich war, dass dieser letztendlich stattgefunden hat, denn die Woche zuvor hatten viele Schulen in unserem Umfeld ihren Ball wegen Corona absagen müssen. Auch wenn vielleicht nur die Hälfte der Schüler auf der Tanzfläche war und die andere am Rand saß und zugeschaut hat, hatte ich jede Menge Spaß. Der Abend, nein, die ganze Woche, war ein unfassbares Erlebnis mit vielen wundervollen Erinnerungen, die mir keiner nehmen kann.</p><h2>High School Sport – Cheerleading</h2><p>Übrigens: Mit dem Beginn der Football-Season hat auch unsere Cheer-Season angefangen. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als ich meine Cheer-Uniform bekommen habe. Das war fast wie Weihnachten. Ich war wahrscheinlich die glücklichste deutsche Cheerleaderin, als ich endlich die Pompons in der Hand halten durfte. Das war einfach ein unbeschreibliches Gefühl – typisch amerikanisch eben. Jetzt bin ich also eine echte Cheerleaderin. Das hätte ich niemals gedacht, vor allem deswegen nicht, weil ich wahrscheinlich die ungelenkigste Person auf Erden bin. Zum Glück muss ich hier aber als Cheerleaderin nicht ausschließlich gelenkig, sondern hauptsächlich sportlich sein, sonst hätte ich es wahrscheinlich nicht einmal ins Junior Varsity Team geschafft.</p><h2>Roadtrip nach Illinois</h2><p>Als ob wir nicht schon genug Abenteuer im Oktober erlebt hätten, stand das nächste schon kurz bevor: Roadtrip nach Illinois. Am Donnerstag ging es auch schon los. Nachdem wir all unsere Taschen und unsere Wegzehrung im Auto verstaut hatten, starteten wir unsere 9-Stunden-Fahrt nach Iowa, wo wir die Nacht verbrachten, um dann am nächsten Tag möglichst ausgeruht noch die restlichen vier Stunden weiter nach Illinois zu fahren.</p><p>Auf unserer Fahrt durfte natürlich gute Musik, zu der wir alle lautstark mitsangen, nicht fehlen. Und damit uns auch ja nicht langweilig werden konnte, hatten meine Gastschwester Andrea und ich unsere Schulsachen mitgenommen, denn schließlich verpassten wir zwei Tage Unterricht in der Schule, würden auch erst am späten Sonntagabend zurückkommen und müssten am folgenden Montag dann auch sofort wieder ganz normal zur Schule. Das war die Bedingung für die Unterrichtsfreistellung, die wir aber gerne erfüllten.</p><p>Angekommen im Hotel in Iowa fielen Andrea und ich nur noch müde ins Bett. Freitagmorgen ging es um 7.00 Uhr weiter nach Illinois, wo wir schließlich auf die Eltern meiner Gastmutter trafen. Ich hatte ein großartiges Wochenende mit vielen ersten Malen: Das erste Mal Pumpkin Pie (leider gar nicht mein Fall, aber ich habe es zumindest einmal probiert), das erste Mal auf einem typisch amerikanischen Pumpkin Patch, das erste Mal Apfelpflücken auf einer riesigen Plantage und das erste Mal S’Mores am Lagerfeuer. Das Wochenende war einfach wunderschön. Zusammen mit der Familie meiner Gastmutter abends am Lagerfeuer zu sitzen, Hotdogs zu braten, S’Mores zu essen und gemeinsam Lieder zu singen – einfach unbeschreiblich. Ich habe die Zeit sehr genossen.</p><h2>Halloween 2020</h2><p>Mein erstes, richtiges, traditionell amerikanisches Halloween bedeutete einfach eine Menge Spaß. Es ist echt erstaunlich, wie verrückt die Amerikaner nach dieser Tradition sind. Fast alle Häuser waren ganz nach dem Motto »Wer das gruseligste Haus hat, gewinnt« geschmückt. Eines war angsteinflößender als das andere.</p><p>Gemeinsam mit den Kindern der besten Freundin meiner Gastmutter waren wir zum Trick or Treating unterwegs. Und ich kann nur eins sagen: Es war wirklich eine gute Entscheidung, gemeinsam mit jüngeren Kindern loszuziehen. Nach mehr als drei Stunden »Süßes oder Saures«, war ich eigentlich fix und fertig; nicht aber die Kinder. Sie hatten noch so viel Energie, dass sie wahrscheinlich die ganze Nacht hätten durchmachen können, nur um tonnenweise Süßes zu ergattern.</p><h2>Ein Auslandsjahr während der weltweiten Corona-Pandemie</h2><p>Dass mein Auslandsjahr in diesem Jahr von Corona begleitet und beeinflusst werden würde, war mir von vornherein bewusst. Und so möchte ich euch auch nicht die Nachteile verschweigen, wobei ich ehrlich sagen muss, dass das Wort »Nachteil« es nicht wirklich trifft. Denn alles passiert doch irgendwie aus einem ganz bestimmten Grund …</p><p>Wegen Corona wurde leider die diesjährige Football-Season verkürzt und so konnte ich nur zwei Heimspiele sehen. Das war zwar schade, trotzdem habe ich aber jede einzelne Minute beider Heimspiele genossen (beim zweiten und letzten Heimspiel unserer Jungs durfte ich dann sogar noch »cheeren«) – ein echter Glücksfall!</p><p>Im Grunde genommen sind hier nicht wirklich viele Einschränkungen zu spüren: Einen Mund-/Nasenschutz zu tragen, häufiges Händewaschen und Händedesinfektion ist mir aus Deutschland schon vertraut und um die Einhaltung der Abstandsregeln bemühe ich mich in der Öffentlichkeit auch hier. Aber das Gefühl aufgrund von Corona etwas zu verpassen oder zu vermissen habe ich tatsächlich nicht. Das mit dem Vermissen ist aber auch schwierig einzuschätzen, da ich ja nicht weiß, wie es ohne Corona gewesen wäre. Und beschweren kann ich mich ganz und gar nicht. Ich erlebe hier trotz Corona ein Abenteuer nach dem anderen.</p><p>Außerdem schätze ich umso mehr die einsame Lage meines neuen Zuhauses hier in Colorado auf einem zig Hektar großen Gelände in der Natur und meine kleine, übersichtliche High School, die neben den alltäglich Vorteilen – dass man sich hier sehr zügig eingewöhnt und heimisch fühlt und vielleicht sogar verhältnismäßig schneller neue Freundschaften schließen kann – sicher auch in diesen schwierigen Zeiten einen entscheidenden Vorteil bietet, wenn es darum geht, schneller und sicherer mit gut handhabbaren Methoden auf die Corona-Pandemie zu reagieren, zumindest was den Schulalltag betrifft.</p><p>Selbst als unsere Schule für zwei Wochen in den Shutdown gegangen ist, habe ich versucht, positiv zu denken. Okay – ich gebe schon zu, dass es mich an dem Tag, an dem wir Schüler erfahren haben, dass wir die nächsten Wochen von zu Hause aus unterrichtet werden und wir unsere Freunde erst wieder nach dieser Zeit treffen würden, schon traurig gemacht hat. Das Positive war aber, dass dies für uns keine Quarantäne bedeutete und ich so immer noch nach dem »Online-Unterricht« zu meinen Volleyball- bzw. Cheerleading-Practices gehen konnte.</p><p>Mein Alltag sah dann so aus: Um 7.00 Uhr bin ich aufgestanden, habe gefrühstückt und um 8.00 Uhr startete die »Online-Schule«, die dann wie jeder normale Schultag auch bis 15.25 Uhr andauerte. Danach fuhr mich meine Gastmutter zum Training in die Schule und holte mich auch wieder ab. Gegen 18.00 Uhr waren dann meine Gastschwester und ich wieder zu Hause, haben zu Abend gegessen und meistens haben wir noch mit der Familie gemeinsam einen Film angeschaut, bevor es dann »Gute Nacht« hieß.</p><p>Eigentlich hätte das Ende unserer Quarantäne-Zeit perfekt zu unserem Abflugdatum nach Pennsylvania gepasst. Trotzdem mussten wir leider unseren einwöchigen Thanksgiving-Break in Pennsylvania absagen. Aber das heißt nicht, dass wir dann unseren Kopf hängen gelassen haben. Wir haben es positiv gesehen, denn so konnten wir die Woche nutzen, um uns mit Freunden beispielsweise zum Eislaufen zu verabreden oder mit zwei anderen Austauschschülern aus Italien zu einem »Escape-Room« zu gehen. Die letzten drei Schulwochen für das Jahr 2020 haben wir wahrscheinlich wieder ganz normal Schule.</p><p>Also, negative Dinge können auch zu positiven Erfahrungen führen. Das geht aber nur, wenn man den Kopf nicht hängen lässt. Es ist alles eine Frage der Einstellung. Die Hauptsache und das Allerwichtigste bleibt sowieso die Gesundheit.</p><h2>Mein allererstes Thanksgiving und Black Friday</h2><p>Immer am vierten Donnerstag im November war es endlich soweit: Einer der wichtigsten Feiertage – für viele Amerikaner sogar wichtiger noch als Weihnachten – wartete darauf zelebriert zu werden: Thanksgiving.</p><p>Ich glaube, mein erstes Thanksgiving war gleichfalls auch das typischste Thanksgiving, das ich jemals hätte erleben können. Unser gemeinsames Familiendinner, welches wir teilweise schon zwei Tage im Voraus angefangen hatten vorzubereiten, bestand traditionell natürlich aus Turkey (Truthahn), Stuffing, Green Bean Casserole, Mashed Potatoes, Gravy, Cranberry Salad, den Dinner Rolls und als Dessert Apple und Chocolate Creme Pie.</p><p>Auch das anschließende traditionelle Football-Zuschauen im TV durfte natürlich nicht fehlen. Um nach dem reichhaltigen Dinner noch ein wenig Platz in unseren Bäuchen für den Nachtisch zu schaffen, legten wir nach dem Hauptgericht erst einmal eine kleine Verschnaufpause ein. Andrea, meine Gasteltern, mein Gastbruder und ich spielten alle gemeinsam Brettspiele. Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Thanksgiving bedeutet eben auch Familien-Zeit.</p><p>Zwischendurch hatte ich ehrlich das Gefühl, an Thanksgiving würde es nur ums Essen gehen. Das stimmt dann aber doch nicht so ganz – Thanksgiving ist ein Fest der Dankbarkeit. Das habe ich auch auf Social Media erleben dürfen, vor allem auf Snapchat, wo meine Klassenkameraden alle gezeigt haben, für wen und was sie alles »grateful« (dankbar) sind. Letztendlich kann ich nur sagen, dass mein erstes Thanksgiving besser hätte nicht sein können.</p><p>Am nächsten Tag hieß es dann: Ab zum Shopping, denn es ist »Black Friday«. Um diesen Tag voll auskosten zu können, standen wir tatsächlich schon um 3.15 Uhr auf, um uns gegen 4.00 Uhr auf den Weg zu den »Castle Rock Outlets« hier in Colorado zu machen. Und ich lüge nicht, wenn ich sage, dass wir bis ca. 14.00 Uhr an diesem Tag shoppen waren. Das hat sich bei den ganzen Angeboten aber auch mehr als gelohnt. Am Ende waren wir dann aber auch alle fix und fertig.</p><h2>Bis zum nächsten Mal</h2><p>Ich glaube, dass ich nun nach mehr als drei Monaten hier in Byers, Colorado so richtig angekommen bin. Ich weiß, das hört sich nach einer langen Zeit an, aber die braucht es auch, bis man seinen Rhythmus im Alltag gefunden hat. Ich kann euch nur einen Tipp geben. Wenn ihr zu einem Geburtstag, zu einer Party oder zu einem anderen Event eingeladen werdet, versucht, dabei zu sein. Das sind die besten Gelegenheiten, Freundschaften zu schließen. Das kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen. Ich glaube, all meine Freundschaften sind erst so richtig nach (Geburtstags-)Partys und/oder Sleepovers entstanden. Und ja, es mag sich alles nach Paradies anhören, das ist es auch im Großen und Ganzen, aber eben auch nicht immer. Man kann nicht erwarten, dass jeder Tag ein Abenteuer ist. Hier gibt es überwiegend gute, aber eben auch manchmal schlechte Tage. Aber hey, die gibt es doch auch in Deutschland, oder nicht?</p><p>Zum Schluss möchte ich mich noch einmal bei Stepin bedanken, ohne die ich all dies wohl nie hätte erleben können! Dafür kann man sich einfach nicht genug bedanken! Und damit verabschiede ich mich erst einmal wieder.</p><p>Bis bald, bleibt gesund und stay curious!</p><p>Eure</p><p>Lucie Joe</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Kurztrip nach Schottland]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/kurztrip-nach-schottland/</link>
            <pubDate>Fri, 29 Sep 2023 08:33:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Tom durfte während seines High School-Jahres in England eine Reise ins schöne Schottland machen - von diesem Trip erzählt er uns in seinem Bericht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Während eines Auslandsjahres erlebt man viel Neues – aber irgendwann wird auch das Neue zum Alltag und ein bisschen Abwechslung tut gut. So ging es auch Tom, der während seines ,High School-Jahres in England, eine Reise ins schöne Schottland machen durfte. Wie der Trip verlaufen ist und warum ihn Edinburgh so überrascht hat, das erzählt er in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Schon als Kind habe ich viele Urlaubsreisen ins Ausland gemacht, sodass sich meine Lust zu reisen immer mehr verstärkt hat. Bereits 2019 habe ich dann den Entschluss gefasst, einige Zeit im Ausland zu verbringen, bis mein Traum dann im Sommer 2021 endlich Realität wurde.</p><p>Die Wahl fiel schnell auf England, da mir das Land besonders gut gefällt, seitdem ich einmal dort auf Klassenfahrt und einmal im Familienurlaub war. So war es auch nicht vollkommenes Neuland für mich, aber trotzdem ein komplett neues Erlebnis, dort für viereinhalb Monate zu leben und zur Schule zu gehen.</p><p>Mich nun auf ein besonders schönes Erlebnis zu fokussieren, fällt mir schon ein wenig schwer, da es so viele Momente gab, an die ich gerne zurückdenke. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir allerdings der Trip nach Schottland mit unserer englischen Partnerorganisation InterStudies.</p><p>Da meine Anreise nach Schottland mit einer Übernachtung in London verbunden war, startete der Kurzurlaub mit einem ersten Highlight. Ich hatte so die Möglichkeit, gleich zwei Hauptstädte in fünf Tagen zu besuchen, was für mich bis heute ein unvergessliches und einzigartiges Erlebnis ist. Nach einem ausgiebigen Sightseeing und Shopping Day in London flog ich weiter nach Edinburgh, der Hauptstadt von Lothian.</p><p>Zuerst waren meine Erwartungen an die Schotten nicht sonderlich hoch, da meine Schwärmerei für London noch voll im Gange war. Dies änderte sich aber bereits in den ersten fünf Minuten, als ich realisierte, wie schön Edinburgh wirklich ist.</p><p>Der erste Tag begann dann sofort mit einem Trip in die Highlands — zu diesem Zeitpunkt wollte ich dann schon nicht mehr nach England zurück. An diesem Abend habe ich dann auch meine neuen Freunde für diese Zeit kennengelernt, mit denen ich die anderen Tage verbracht habe. Die folgenden Tage bestanden aus ausgiebigen Sightseeing-Touren, einem Dudelsack Workshop und dem Kauf von unzähligen Andenken in Edinburgh.</p><p>Edinburgh ist einfach eine so schöne Stadt und im Gegensatz zu London auch nicht so überfüllt, man kommt überall zu Fuß hin und ist nach zehn Minuten im Zentrum, egal, wo man gerade ist. Den letzten Abend haben wir dann noch ganz klassisch mit Kartenspielen ausklingen lassen, bevor wir uns dann schlussendlich voneinander verabschieden mussten. Am nächsten ging es dann für mich zurück nach Südengland.</p><p>Jeder, der während seiner Zeit im Ausland die Möglichkeit hat zu reisen, vielleicht auch mal weiter weg, kann ich es nur empfehlen, da es einem noch einmal die Möglichkeit gibt, aus seinem »daily business« auszubrechen und etwas Neues zu erleben. Es war einfach so eine schöne Erfahrung, auch während eines komplett neuen Lebens in England noch einmal andere Menschen und eine für mich bis dahin unbekannte Kultur kennenlernen zu dürfen, da sich die schottische dann von der in England doch noch einmal grundlegend unterscheidet.</p><p>Außerdem habe ich auf dieser Reise allgemein so viele neue und unglaublich nette Menschen kennengelernt, mit denen ich auch bis heute, nach meiner Zeit im Ausland, immer noch Kontakt habe.</p><p>Allen, die noch vor ihrem Auslandsjahr stehen wünsche ich alles Gute, sammelt viele neue Erfahrungen und genießt die Zeit.</p><p>Euer Tom</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Living like the main character]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/living-like-the-main-character/</link>
            <pubDate>Wed, 18 Oct 2023 08:58:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Für Christina ging es 2018 in die USA. Sie erzählt uns von ihrem Homecoming-Ball & warum sie sich an dem Abend wie der »Main Character« gefühlt hat.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Für Christina ging es 2018 in die ,USA,. Seitdem unterstützt sie uns immer wieder auf Infoveranstaltungen und Messen, erzählt von ihrem Auslandsjahr und hilft so neuen Steppies. In unserer Reihe »25 Auslandsmomente« erzählt sie uns von ihrem Homecoming-Ball und warum sie sich an diesem Abend wie der »Main Character« gefühlt hat.</p><p>Als ich 2018 für ein halbes Jahr eine amerikanische High School im Staat Illinois besucht habe, war jeder einzelne Tag für mich ein neues Abenteuer und auf seine ganz eigene Weise besonders. Es kam mir nahezu so vor, als hätte ich mein normales Leben pausiert und würde in einem High School-Film leben. Besonders hatte ich dieses Gefühl, als Homecoming vor der Tür stand.</p><p>Homecoming ist ein Schulball am Anfang des Schuljahres, der für alle Schüler zugänglich ist. Normalerweise steht er in Verbindung mit Football oder in meinem Fall Basketball, da meine Schule zu klein für Football war. Begonnen hat alles mit der »Spirit Week«, in welcher man sich jeden Tag nach einem Motto, wie beispielsweise Pyjama, verkleidet hat. Am letzten Tag war Spirit Day, an dem sich die Schüler passend zu unseren Schulfarben — orange, blau und weiß — angezogen haben. Dabei hatte jeder der vier Jahrgänge eine eigene Farbe, ich als Sophomore beispielsweise hatte orange an. Nur die Seniors trugen alle schwarz, da das so Tradition ist.</p><p>An diesem Abend war dann auch das große Homecoming-Spiel. Allein das Spiel war schon ein unvergesslicher Augenblick. Ich habe als Cheerleader unser Team unterstützt, was mir unendlich Spaß gemacht hat und unsere Turnhalle war voll mit Menschen, die unsere Schulfarben trugen und das Team laut anfeuerten. Dieser School Spirit war einfach unbeschreiblich und so ziemlich die ganze Schule war anwesend. Um den Abend perfekt zu machen, hat unser Team auch noch gewonnen.</p><p>Am nächsten Tag war dann der eigentliche Homecoming-Ball, worauf ich mich so unendlich gefreut hatte. Unsere Schule hat eine Tradition, in welcher aus jedem Jahrgang zwei Mädchen und Jungs und von den Seniors jeweils sechs »on court« gewählt werden. Die Mädchen, die ausgewählt werden, ziehen dann wunderschöne Prinzessinnenkleider an und bevor der Ball beginnt, tanzen die Schüler, welche »on court« sind, einen Walzer, den sich jeder anschaut. Auch können nur die Schüler »on court« King oder Queen werden, wobei das an meiner Schule nur den Seniors vorbehalten war.</p><p>Ich wurde von meiner Klasse dafür ausgewählt, was mich so glücklich gemacht hat. An den Moment, wo über eine Durchsage verkündet wurde, wer gewählt wurde, erinnere ich mich noch ganz genau. Ich war komplett überrascht, da ich null damit gerechnet habe, zumal ich die Leute ja erst seit circa einem Monat kannte. Das war dann eine riesen Sache. In der »Spirit Week« hatte man jeden Tag eine Schärpe an auf der »on court« geschrieben stand. Es kam sogar ein Bild von allen ausgewählten Schülern in die Zeitung und man hatte einmal die Woche sozusagen »Tanzstunden«.</p><p>Der Tag des eigentlichen Homecomings fing dann für mich damit an, dass ich mit zwei Freundinnen unser Make-up und Haare professionell habe machen lassen. Danach bin ich mit meinem »Date« und meiner Gastschwester und ihrem Date noch Essen gegangen. Wir wollten schön Essen gehen, doch leider war das Restaurant komplett voll und wir hatten total Zeitstress, da wir wegen des Tanzes früher da sein mussten und sind letztendlich zu Dairy Queen gegangen. Mein Date hat sich deswegen komplett schlecht gefühlt, aber ich war mehr als glücklich mit meinem Eis, denn Dairy Queen hat das beste Eis überhaupt!</p><p>Umso näher der Tanz kam, umso nervöser wurde ich. Würde ich über meinen langen Rock stolpern? Würde mein Kleid ohne Träger rutschen? Weiß ich die Choreographie überhaupt noch? Als es dann aber losging, hat es einfach nur Spaß gemacht und ich hatte wahrhaftig meinen Hollywood Main Character-Moment. Nach dem Tanz und nachdem genügend Bilder gemacht wurden, habe ich mir ein kürzeres Kleid angezogen und alle haben getanzt. An dem Abend habe ich mich echt wie in einem High School-Film gefühlt und es war auch eins zu eins so aufgebaut. Als der Ball zu Ende war, sind wir alle noch in eine Art Spiel-Arkade gegangen. Dort gab es tausende Spielautomaten, aber auch Bowling und Lasertag.</p><p>Dieser Abend hätte für mich unendlich lang dauern können. Es war wirklich mein absolutes Highlight und ich werde diesen Moment bestimmt nie vergessen.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mehr als nur ein Spiel]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/mehr-als-nur-ein-spiel/</link>
            <pubDate>Thu, 08 Feb 2024 08:45:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Unser USA-Stipendiat Daniel hat 2016 wegen seiner Liebe für Football zu uns gefunden. Wie sein erstes Spiel in den USA lief, das verrät er uns hier.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In unserer Reihe »25 Auslandsmomente« teilen wir zur Feier unseres 25. Geburtstags die schönsten Erlebnisse ehemaliger Steppies, Mitarbeiter:innen und vielen mehr mit euch. Unser ehemaliger USA-Stipendiat Daniel hat 2016 wegen seiner Begeisterung für American Football zu uns gefunden. Wie sein erstes Spiel in den USA gelaufen ist und was er heute noch mit seinem ,Auslandsjahr, verbindet, das verrät er uns in seinem Bericht.</p><p>Es waren zwar über 30 Grad, aber meine Vorfreude war zu groß, um das richtig zu registrieren. Zusammen mit meinem Footballteam saß ich in einer Umkleide, die ursprünglich für die Hälfte unserer fast hundertköpfigen Mannschaft ausgelegt war. Es war eng und unangenehm, aber trotzdem habe ich nichts als positive Erinnerungen an mein erstes High School Football-Spiel in den USA.</p><p>Als Stepin-Stipendiat hat sich schon meine ganze Bewerbung nur um eines gedreht: Football. Zum Zeitpunkt meiner Bewerbung war ich in der zehnten Klasse und hatte gerade mal vor einem Jahr mit diesem Sport angefangen. Schnell wurde mir aber klar, dass Football mehr als ein Sport für mich ist. Es war die einzigartige Mischung aus Kultur, Begeisterung, und Leidenschaft, die meine Begeisterung für American Football und die USA befeuerte. Ein Auslandsjahr in den USA war alles, woran ich denken konnte, und das Stepin-Stipendium war meine Gelegenheit.</p><p>Im Februar 2016 bekam ich dann den Anruf. Stepin hatte mich als den diesjährigen USA-Stipendiaten ausgewählt. Von da an lief alles schnell. Ein paar Wochen später bekam ich mein »Placement« mit einer vierköpfigen Familie in dem Bundesstaat Ohio. Zwar war mir dieser Bundesstaat bisher nur wegen angeblich schlechten Straßen bekannt, aber schnell wandelte sich meine Skepsis zu purer Vorfreude. Meine Gastfamilie hatte mich nämlich gewählt, weil mein älterer Gastbruder, Logan, auch Football spielt. Er war ein Senior – ein Zwölftklässler – und ich werde mit ihm zusammen unter den »Friday Night Lights«für die »Lakota East Thunderhawks«antreten. Ein Traum wurde wahr.</p><p>Drei kurze Wochen nach meiner Ankunft in Ohio sitze ich in einer überfüllten Umkleide und warte auf den Kickoff meines ersten Spiels. Ich sitze neben meinem Gastbruder, der zufälligerweise die gleiche Position wie ich spielte. Ich bin sehr nervös, schaue mich um, und registriere sofort, dass ich zumindest nicht der einzige bin. Alle Spieler sind wie gebannt in ihre eigenen »Pre-Game«-Rituale, welche sowohl Meditation als auch aggressives Shadow Boxing beinhalten. Meine Gedanken ähneln purem Chaos: Was, wenn ich einen Fehler auf dem Spielfeld mache? Wie viele von meinen Freunden werden hier sein? Wie zum Teufel kann ich es schaffen, nicht so nervös zu sein?</p><p>Plötzlich wird mein Gedankenstrom durch eine Trillerpfeife unterbrochen. Es war unser Headcoach, und es war Zeit einzulaufen. Zügig – aber ohne viele Worte miteinander zu wechseln – stellten wir Spieler uns in einer Zweierkolonne auf. Jeder konnte die Aufregung des anderen spüren, was in Kombination mit der Hitze zu Schweißausbrüchen führte. Unsere Captains standen an der der Spitze der Kolonne. Zusammen mit unseren Coaches begannen sie, Richtung Spielfeld zu schreiten.</p><p>Es war ein Auswärtsspiel, weswegen ich noch weniger wusste, was ich zu erwarten hatte. Der Weg von der Umkleide zum Spielfeld war kurz, und als ich mit meinem Team in die kühle Abendluft heraustrat, brachen die Rufe der Zuschauermenge aus. Als Footballspieler war ich das zwar gewohnt, aber nicht auf diesem Kaliber. Auf beiden Seiten des Spielfeldes war das Stadion voll. Die grellen Flutlichter des Stadions blendeten mich zwar, aber ich konnte sehen, dass die Zuschauerzahl in die Tausende ging. »Wow – das ist einfach unglaublich«, dachte ich mir, als ich selbstbewusst aber nervös auf unsere Seitenlinie zuschritt.</p><p>Das Spiel glich einem Bilderbuch. Wir gewannen knapp in der Overtime, und als der Schiedsrichter abpfiff, stürmte unsere »Student Section« das Spielfeld. Es ist eine Erfahrung, die mich noch bis heute prägt, obwohl ich inzwischen nicht mehr Football spiele. Ich glaube, dass dieses Erlebnis so wichtig für mich ist, weil es die Immersion in eine komplett unterschiedliche Kultur repräsentiert. Es ist ein Symbol für den Mehrwert, den mir mein Auslandsjahr durch das Verständnis anderer Perspektiven gegeben hat. Perspektiven, welche auf den ersten Blick fremd oder überwältigend scheinen können.</p><p>Dank Stepin habe ich mich dazu entschieden, in den USA zu studieren. Ursprünglich bin ich sogar über ein Footballstipendium an eine Universität, habe mich dann aber letztendlich für eine akademisch-orientierte Laufbahn entschieden. Heute, über sechs Jahre nach meinem Auslandsaufenthalt, forsche ich im Bereich der Klimapolitik. Ich fokussiere mich auf das »Problem Klimawandel« aus einer globalen Perspektive, ein Interesse, welches ich zum ersten Mal an meiner High Schoolentwickelte. Ich kann den Mehrwert meines Auslandsaufenthaltes schlecht in Worte fassen, da es für mich der Startschuss meiner heutigen Laufbahn war. Was mit einem Footballspiel anfing, hat in einer perspektivenorientierten Karrierevision gemündet. Danke, Stepin!</p><p>Euer Daniel</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Auslandsaufenthalt in Neufundland]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-auslandsaufenthalt-in-neufundland/</link>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 10:36:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Das Abenteuer meines Auslandsaufenthalts begann früh an einem Morgen im September, mit einer zweistündigen Autofahrt zum Frankfurter Flughafen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Abenteuer meines Auslandsaufenthalts begann kurz nach meinem Geburtstag, früh an einem Morgen im September, mit einer zweistündigen Autofahrt von meinem Wohnort zum Frankfurter Flughafen. Hier hieß es dann Abschiednehmen von meiner Familie, der der Abschied deutlich schwerer als mir selbst fiel. Aber natürlich war auch ich aufgeregt und vor allem voller Vorfreude, was mein ,Auslandsjahr in Kanada, anging. Von Frankfurt aus flog ich mit einem Direktflug zusammen mit einem anderen Stepin-Austauschschüler zunächst nach Toronto.</p><p>Nach kurzem, etwas hektischem Aufenthalt mit ausführlicher Zollkontrolle und dann mit »Study Permit« in den Händen ging es dann mit einer kleineren Maschine gleich weiter nach St. Johns, der Provinzhauptstadt von Neufundland, wo ich nach insgesamt 18-stündiger Reise von meiner Gastfamilie und meinem Gastbruder aus Italien abgeholt und herzlich begrüßt wurde. Von Anfang an habe ich mich sehr wohl und willkommen gefühlt und habe während meines fünfmonatigen Aufenthalts in Neufundland ich viele, tolle Erfahrungen sammeln dürfen, bis ich dann Anfang Februar doch etwas wehmütig, aber mit schönen Erinnerungen wieder zurück nach Deutschland fliegen musste.</p><h3>Wohnort und Tagesablauf</h3><p>Ich habe in einem kleinem Dorf (1000 Einwohner), etwa eine anderthalbstündige Autofahrt entfernt von der Provinzhauptstadt St. Johns gewohnt. Unser Haus lag auf einem kleinen Hügel, von dem man einen wunderschönen Blick in die Meeresbucht hatte und in nur fünf Minuten direkt hinunter zur Küste laufen konnte. Die Häuser des Dorfes lagen alle wie in einer Reihe direkt an der Küste, so dass das Dorf sich sehr langzog. Besonders schön habe ich immer die Sonnenaufgänge und den frühen Morgen am Meer erlebt, als sich die Sonne auf dem Wasser spiegelte.</p><p>Ein normaler Tag begann meist mit dem Aufstehen um sieben Uhr. Anschließend frühstückte ich gemeinsam mit meinem italienischen Gastbruder Müsli, während meine Gasteltern meist schon unterwegs waren. Danach hatte ich noch bis 7:40 Uhr Zeit, ins Bad zu gehen und meine Schultasche zu packen, da der Schulbus pünktlich um 7:45 Uhr abgefahren ist. Mein Gastbruder Luca und ich sind dann meistens, weil wir getrödelt haben, den Hügel und die 200 Meter runter zur Bushaltestelle gerannt. Die Busfahrt dauerte meistens eine gute halbe Stunde, bis wir dann alle Schüler der umliegenden Dörfer abgeholt hatten und kurz vor Unterrichtsbeginn am Parkplatz unserer Schule ankamen.</p><p>Um 8:45 Uhr begann dann der Unterricht und mit fünf einstündigen Unterrichtsstunden dauerte der Schultag dann bis 14:45 Uhr. Es gab eine fünfzehnminütige Pause am Vormittag, in der ich mit meinen Freunden immer in der Kantine Kartenspiele gespielt habe oder wir uns einfach unterhalten haben. In der langen Mittagspause von 13.00 – 13.45 Uhr bin ich manchmal mit meinen Freunden in die Schulkantine gegangen, habe mir dort etwas Warmes zu Essen gekauft oder habe mein (selbst vorbereitetes) Pausenbrot gegessen. Wir gingen auch manchmal zur Pause in die Turnhalle, um die Zeit für ein extra Fußballtraining zu nutzen. Am Ende des Schultages sind mein Gastbruder und ich entweder direkt wieder mit dem Schulbus nach Hause gefahren oder gleich in der Schule für das Fußballtraining, Volleyball oder Basketball geblieben.</p><p>Zu Hause haben wir uns dann meist kurz ausgeruht und noch etwas gegessen, bevor wir uns mit unseren kanadischen Freunden meist zum Fußballspielen im Dorf oder einfach bei jemanden zu Hause getroffen haben. Öffentliche Einrichtungen wie Cafés, Kinos oder auch Shops oder öffentlichen Nahverkehr gab es in der ländlichen Gegend meines Dorfes nicht, weshalb sich das Freizeitleben im Wesentlichen in der Schule oder in den Häusern von Freunden abgespielt hat und vor allem auch die Eltern als »Chauffeurs« fungierten. Am Abend haben wir dann nach einem warmen gemeinsamen Abendessen mit unseren Gasteltern oft noch gemeinsam einen Film angeschaut.</p><h3>Gastfamilie</h3><p>Meine Gastfamilie bestand aus meiner Gastmutter Kathleen, meinem Gastvater Michael, meinem 17-jährigen italienischem Gastbruder Luca und unseren Haustieren Titus (Katze) und Fancy (Hund). Ich habe mich wirklich sehr schnell in meiner Gastfamilie eingelebt, was auch sicherlich daran lag, dass ich einen etwa gleichaltrigen Gastbruder hatte, mit dem ich mich sehr gut verstanden habe, aber auch vor allem daran, dass mich meine Gastfamilie vom ersten Tag an wie ein Familienmitglied behandelt hat und sehr herzlich aufgenommen und überall mitgenommen hat.</p><p>So habe ich zum Beispiel meinem Gastvater am Wochenende und Feiertagen öfters bei seiner Arbeit als selbständiger Klempner/Schreiner geholfen, bin mit meiner Gastmutter regelmäßig zu meiner 93-jährigen »Gastoma« zu Besuch gefahren oder wir waren alle zusammen zum Frühstücken bei Tim Hortons (kanadisches Schnellrestaurant). Regelmäßig etwa alle zwei Wochen sind wir auch zu Besuch bei meinen erwachsenen Gastschwestern Cheyenne (23) und Destiny (19) in St. Johns gewesen. Dort haben wir dann zur Abwechslung das Stadtleben mit Shopping Malls, Kino, Kneipen und Cafés genossen. Mit meiner Gastmutter habe ich auch manchmal gekocht und gebacken und ihr einige deutsche Gerichte, wie zum Beispiel Spätzle vorgestellt.</p><p>Als besonders schöne Erlebnisse mit meiner Gastfamilie habe ich Thanksgiving und das Weihnachtsfest in Erinnerung. Leider endete Aufenthalt für meinen Gastbruder bereits nach drei Monaten, weshalb ich die letzten zwei Monate sozusagen ein »Einzelkind« war.</p><h3>Schule und Freizeitangebote</h3><p>In der Schule habe ich sieben verschiedene Fächer gehabt, die es alle auch in Deutschland gab, da die für mich besonderen und unbekannten Kurse, wie zum Beispiel Healthy Living, leider schon mit kanadischen Schülern besetzt waren. Meine Schule hieß Crescent Collegiate und war mit etwa 600 Schülern verhältnismäßig klein. Die Nachmittagsangebote waren super, da man viele verschieden Kurse von Sport über Theater, Kunst, Handwerken und Kochen oder Musik besuchen konnte. Ich habe das Fußball, Volleyball- und Basketballteam besucht.</p><p>Für die verschiedenen Teams musste man sich in Tryouts qualifizieren, was mir glücklicherweise in allen Teams gelungen ist. Mit meinem Fußballteam haben wir uns sogar nach den Siegen im Regional Tournament für das Provincial Tournament qualifiziert, in dem die besten Schulteams aus ganz Neufundland gespielt haben. Das Provincial Tournament fand für ein ganzes Wochenende in St. Lawrence statt. Für uns und mich war es ein Highlight, dass wir mit dem ganzen Team in einem Hotel schlafen und während des Turniers gegen tolle, andere Teams spielen und nette andere Jungs kennenlernen durften.</p><p>An diese Zeit erinnere ich mich deshalb so gerne, weil es etwas total Neues war und ich in Deutschland noch nie so ein großes Turnier mit einem Schulteam gespielt habe. Es war toll, mit dem ganzen Team zusammen für die Schule zu spielen und mit den anderen Spielern, auch aus anderen Schulen näher in Kontakt zu kommen. Diese Atmosphäre, die im Team geherrscht hat, war echt unglaublich, weil jeder einfach von Freude und Motivation erfüllt war und jeden anderen damit angesteckt hat. Ich würde alles dafür geben, noch einmal diesen Moment zu wiederholen.</p><h3>Freunde</h3><p>Ich habe zu meinem Glück durch die Sportteams sehr schnell kanadische Freunde gefunden. Es hat aber auch geholfen, dass die Schule so klein war und man deshalb als Austauschschüler so im Fokus stand. Dennoch habe ich vor allem auch durch ein einfaches »Hello« und meine offene Art schnell Freundschaften geschlossen. Mit meinen Freunden haben wir uns freitags immer bei einem Freund zu Hause getroffen und dort den Abend mit viel Spaß ausklingen lassen. Manchmal haben wir uns auch am Abend während der Woche gesehen, waren auf dem örtlichen Fußballplatz oder in der Natur unterwegs.</p><p>In den fünf Monaten meines Auslandsaufenthalts habe ich enge Freundschaften geschlossen, so dass ich noch heute regelmäßig mit ihnen telefoniere und wir uns schon auf unser Wiedersehen bei meinem Besuch in Neufundland in den nächsten Sommerferien freuen.</p><h3>Gewöhnung an die Sprache und Kultur</h3><p>Am Anfang habe ich mich nicht wirklich getraut, Englisch zu sprechen und mich etwas zurückgehalten, obwohl mein Englisch nicht so schlecht war und ich eigentlich schon sehr schnell alles verstanden habe, wenn man mal von dem ganz eigenen neufundländischen Slang absieht. Aber schon nach ein paar Wochen fiel es mir immer leichter und ich konnte mich unbefangen in Englisch unterhalten und sogar in Englisch träumen.</p><p>Kulturell war es anfangs schon eine gewisse Umstellung, da die Stimmung in der Schule anders war, weil das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern wesentlich enger und auch privater war, was zum einen auch sehr schön, aber auch sehr ungewohnt für mich war. Einen großen Unterschied gab es auch in der Ernährungskultur und der Auffassung von gesunder Ernährung. Obst und Gemüse oder Mineralwasser zum Trinken gab es eher weniger bei uns in der Familie oder auch in der Schulkantine, sondern es herrschte eher auch die in Nordamerika bekannte Fast-Food-Kultur.</p><h3>Veränderungen</h3><p>Als ich aus Kanada wieder zurückgekommen bin, habe ich gemerkt, dass meine Englischkenntnisse sich enorm verbessert haben. Ich hatte eine Drei auf dem Zeugnis, bevor ich nach Kanada gegangen bin und habe dann im nächsten Halbjahr nach meiner Rückkehr eine Eins erhalten, die ich auch jetzt mit wenig Aufwand gut verteidigen kann. Auch in den anderen Fächern verbesserten sich für mich überraschend meine Leistungen zum Teil deutlich, obwohl ich ja ein halbes Schuljahr verpasst hatte. Aber ganz offensichtlich bin ich durch meinen Auslandsaufenthalt etwas produktiver und effektiver oder einfach nur »reifer« und »erfahrener« geworden.</p><p>Ich hatte in Neufundland die bisher beste Zeit meines Lebens und kann nur jedem empfehlen, für einige Zeit ins Ausland zu gehen, um wirklich tolle und unbezahlbare Erfahrungen zu machen. If you never go – you will never know!</p><p>Euer Anton</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Auslandsjahr auf Vancouver Island]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-auslandsjahr-auf-vancouver-island/</link>
            <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 10:21:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Mia hat mit uns fünf Monate auf Vancouver Island an der kanadischen Westküste verbracht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Mia hat mit uns fünf Monate auf Vancouver Island an der kanadischen Westküste verbracht. Was vorher ihre größten Sorgen waren und welches Fazit sie am Ende ihres Auslandsjahres in Kanada zieht, das verrät Mia in ihrem Bericht.</p><h3>Mein Hinflug</h3><p>Im Januar ist meine große Reise in Frankfurt gestartet, um von dort nach Vancouver Island zu fliegen. Ich war noch nie so aufgeregt, eine Mischung aus Vorfreude und Angst gleichzeitig. Dann kam auch schon der Abschied und an seinem Gate habe ich schon die ersten Austauschschüler getroffen, die den gleichen Weg hatten.</p><p>Und dann hieß es »Ihre Flugzeit beträgt 9:40h bis Calgary«. Die Aufregung wurde immer größer und beim Lesen des Abschiedsbuchs sind auch einige Tränen geflossen. Und nun war der erste und längste Flug auch schon geschafft, doch in Calgary erreichte mich eine eher weniger erfreuliche Nachricht. Mein Flug nach Vancouver hatte so viel Verspätung, dass ich meinen Flug auf die Insel verpassen würde.</p><p>Doch ein Glück hatte ich: Ich traf ein anderes Mädchen von Stepin am Flughafen in Calgary, sie erzählte mir, sie müsste auch eine Nacht am Flughafen in Vancouver schlafen. Also war ich schon mal nicht alleine und hatte jemanden, mit dem ich die Nacht zusammen verbringen konnte, bis ich am nächsten Morgen dann endlich weiterfliegen konnte. Nach einer eher mäßigen Nacht bin ich dann am nächsten Morgen weitergeflogen und habe endlich meinen Zielflughafen Nanaimo erreicht, wo mich meine Gasteltern mit ihren Hunden abgeholt haben.</p><h3>Meine ersten Tage</h3><p>Nachdem ich gegen 10 Uhr morgens am Flughafen abgeholt wurde, ging es für mich direkt nach Parksville. Für die nächsten fünf Monate war das mein neues Zuhause. Ganz gespannt schaute ich aus dem Fenster des Autos, während ich mich mit meiner Gastmutter unterhielt. Und unser erster Stopp war direkt der Strand. Ich war echt super froh, dass meine Gastfamilie mir direkt von Anfang an so viel gezeigt hat und mich wie ein richtiges Familienmitglied aufgenommen hat. Als wir dann zu Hause angekommen sind, zeigte sie mir das ganze Haus und ließ mich erstmal in Ruhe, um meinen Koffer auszuräumen. Gegen Nachmittag verspürte ich dann auch schon die erste Müdigkeit, der Jetlag machte sich bemerkbar! Also entschloss ich mich, nach einer Dusche und dem Abendessen schon früh ins Bett zu gehen, um hoffentlich ziemlich lange schlafen zu können.</p><p>Am nächsten Morgen ging es für mich dann schon in die Schule für eine Orientation. Dort lernte ich auch schon die ersten anderen neuen Austauschschüler kennen und verstand mich mit ihnen direkt super. Nach dem Treffen fuhr ich wieder mit meiner Gastmutter zum Flughafen, um meine Gastschwester aus Japan abzuholen.</p><h3>Ängste und Sorgen</h3><p>Eine meiner größten Ängste vor meinem Abflug war Heimweh. Ich bin letztendlich wirklich sehr froh, dass ich bis jetzt noch kein Heimweh hatte. Aber ich muss sagen, dass ich meine Familie in manchen Momenten schon sehr vermisst habe. Egal ob am Wochenende, bei Arztterminen oder sonstigen Aktivitäten. Es ist zwar kein richtiges Heimweh, aber irgendetwas hat mir vor allem in den ersten Wochen gefehlt.</p><p>Außerdem hatte ich ziemlich Angst, keinen Kontakt mehr zu meinen deutschen Freunden zu haben – aber auch das hat sich mit der Zeit alles eingependelt. Man merkt schon nach den ersten Wochen, wer seine echten Freunde sind und zu wem der Kontakt hält. Am Anfang fiel mir das super schwer und ich war sehr traurig, nicht mehr mit allen Kontakt zu halten. Doch mittlerweile bin ich super froh darüber, zu wissen, wer meine echten Freunde sind und auf wen ich zählen kann.</p><h3>Fazit</h3><p>Alles in allem war ein Auslandsjahr die beste Entscheidung in meinem Leben. Man lernt so viele neue Leute aus der ganzen Welt kennen und knüpft neue Freundschaften. Zudem erlebt man so unglaublich viele Dinge in kurzer Zeit und bekommt ganz neue und interessante Eindrücke aus einer neuen Kultur. Auch wenn es irgendwie zugleich die härteste Zeit deines Lebens werden kann, kannst du dich darauf riesig freuen, denn die guten Momente werden auf jeden Fall überwiegen! Also wenn du noch in deiner Überlegungsphase bist, ein Auslandsjahr zu machen, dann mache es auf jeden Fall! Glaubt mir, im Nachhinein werdet ihr nichts bereuen.</p><p>Eure Mia</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Auslandsjahr in Alberta]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-auslandsjahr-in-alberta/</link>
            <pubDate>Mon, 27 Nov 2023 10:11:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Nach zweijähriger Diskussion mit meinen Eltern und mit mir selbst bin ich zum Entschluss gekommen: Für mein Auslandsjahr soll es nach Kanada gehen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Jette, bin 17 Jahre alt und schon seit 2 Jahren wieder zurück in Deutschland. Einige denken sich jetzt bestimmt: »Vor 2 Jahren? Kann sie sich da überhaupt noch richtig an dein ,Auslandsjahr in Kanada, erinnern?« – um diese Frage zu beantworten… JA, kann ich!</p><h2>Richtige Entscheidung – ja oder nein?</h2><p>Nach zweijähriger Diskussion mit meinen Eltern und mit mir selbst bin ich zum Entschluss gekommen: Es soll Kanada werden. Ruckzuck kam alles auf mich zu, meine Gastfamilie meldete sich an meinem Geburtstag das erste Mal. Es fühlte sich an wie ein richtiges Geschenk und dazu noch so ein tolles. Ich wurde reich beschenkt mit einer wundervollen Gastmutter und ihrer entzückenden Tochter in meinem Alter.</p><p>Die große Aufregung kam kurz vor dem Fliegen, als es Lebewohl zu meinen Eltern hieß – und als ich ankam am Flughafen in Calgary, wo meine Gastfamilie mich abholen sollte. Wie sollte ich reagieren? Sollte ich sie umarmen oder doch lieber nur die Hand geben? Was kam auf mich zu? Das sind Fragen, die sich wahrscheinlich alle kurz vorher stellen, aber ich erzähl euch jetzt mal was: Nach dem ersten Umarmen verfliegen diese Gedanken und die Sorgen, die man sich vorher gemacht hat. Man ist vielleicht noch etwas aufgeregt, aber es ist ja nicht so, dass man für die Zeit mit Robotern zusammen lebt, die keine Gefühle zeigen oder euch nicht verstehen. Sie wissen genau, dass ihr das wahrscheinlich zum ersten Mal macht und helfen euch bei jeder Kleinigkeit. Eure Gastfamilien tun alles Erdenkliche, damit dies eine der schönsten Erfahrungen eures Lebens wird.</p><h2>Die ersten zwei Tage</h2><p>Nachdem ich also ganz herzlich am Flughafen von meiner Gastfamilie in Empfang genommen wurde, fuhren wir nach Red Deer, ungefähr anderthalb Stunden vom Calgary Airport entfernt. Ich packte mein zu dieser Zeit bestes Englisch aus und fing an, mich so gut wie möglich zu unterhalten. Und siehe da: alles gut, man verstand mich, zumindest alles wichtige.</p><p>In Red Deer angekommen liefen wir noch ein paar Standorte ab, darunter meine Schule und auch das Fitness Center, welche beide nur fünf Minuten zu Fuß vom Haus entfernt sind. Und dann war auch ganz schnell Abend und ich brauchte Schlaf, denn ich wusste, am nächsten Tag ging es für mich früh raus… Erster Ausflug – auf nach Banff!</p><p>Am nächsten Tag war ich einerseits noch so müde und kaputt vom Jetlag, andererseits war ich aber auch froh, dass meine Gastmutter auf die Idee gekommen war, direkt was zu unternehmen. Eben auch damit man sich besser kennenlernt, denn ich hatte noch eine weitere Gastschwester aus Mexiko. Ich verbrachte den ganzen Tag in Banff und am Lake Louise mit meiner Gastmutter und ihrer Tochter, meiner Gastschwester und ihrer Familie aus Mexiko, die für die ersten Tage dort zusammen hingeflogen waren. Es war ein schönes erstes Erlebnis!</p><h2>Gastfamilie hin oder her</h2><p>Nun da ich schon meine Gastfamilie erwähnt und auch gesagt habe, wie toll sie sind, möchte ich noch auf weitere Dinge eingehen. Natürlich habe ich nicht vorgehabt diesen Bericht zu schreiben, nur um damit zu schleimen und davon zu schwärmen. Klar hatten wir unsere Differenzen und auch ich dachte zu Zeiten einfach mal: »Lasst mich doch alle in Ruhe!« Aber so läuft es ja auch zu Hause ab. Es kann mir niemand erzählen, dass er/sie sich noch nie mit seinen/ihren Eltern oder Geschwistern gestritten hat. Und ich würde euch einfach ans Herz legen, wenn es mal irgendein Problem gibt oder Unstimmigkeiten, sprecht mit euren Gasteltern/-geschwistern darüber. Wenn auch das nicht geholfen hat, denkt immer daran, es gibt eine tolle Partnerorganisation und Ansprechpartner, die ihr immer um Rat fragen könnt. Und sie sind wirklich alle nett und hilfsbereit.

Ich durfte die tolle Erfahrung machen, vier Monate in einer unwahrscheinlich netten Gastfamilie zu leben und bin immer noch unfassbar glücklich über diese Entscheidung.</p><h2>Forderungen und Wünsche</h2><p>Das Auslandsjahr-Erlebnis spricht für sich, deswegen stresst euch nicht selber. Auf euch kommt so viel zu; ihr lernt neue Leute kennen, neue Kulturen und auch das Land, für das ihr euch am Ende entscheidet. Die Stadt werdet ihr von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Ihr seid jetzt nicht mehr die Touris, die sich eine Woche entweder an den Strand legen und sonnen oder doch lieber Neues erkunden und rumbummeln. Ihr lebt für eine längere Zeit dort und werdet euch so einleben, als wäre es eure eigene Heimatstadt.</p><p>Und weil man sich ja auch was vornehmen möchte beziehungsweise Dinge anstrebt, die einen vorher nicht sehr interessiert haben oder doch zu Hause irgendwas »dazwischen« kam, rate ich euch: macht einfach! Ich habe so viel Neues angefangen, zum Beispiel hatte ich Gesangsunterricht, habe freiwillig im Tierheim ausgeholfen und nach meinem Kunstunterricht in der Schule bin ich auch gerne mal länger geblieben.</p><h2>Wochenplanung</h2><p>Ich hatte Schule montags bis freitags von 9 Uhr bis nachmittags um 15.40 Uhr. Dadurch, dass ich nur vier Monate Aufenthalt in Kanada hatte, bekam ich viele Möglichkeiten, was meine Schulfächer anging. Ich hatte nur eine A-Woche, dass heißt einen Schulplan für jeden Tag. Er fing mit Englisch an, danach hatte ich Cosmetology, ein Fach, was sich rund um Haare und Nägel dreht. Dazu gehört Stylen, Schneiden, Mani- und Pediküre usw. Weiter ging es mit Mathe und weil dies alles Doppelstunden sind, hat man anstatt mehreren kleinen Pausen eine große Mittagspause von ungefähr 90 Minuten.</p><p>Wie ich auch eben schon kurz erwähnte, war ich nach meinem Kunstunterricht noch gerne länger da. Kunst war jeden Tag meine letzte Stunde und auch so etwas wie Erholung und Selbstfindung für mich. Ich habe mir sehr viel Mühe bei meinen Kunstprojekten gegeben.</p><p>Mittwochs hatte ich Gesangsunterricht und unter der Woche bin ich noch zusätzlich zu den Tanzstunden meiner Gastschwester mitgegangen. Das hat echt viel Spaß gemacht, weil ich auch dort Leute kennengelernt habe und mehr Zeit mit meiner Gastmutter genießen konnte.</p><p>An den Wochenenden besuchte ich das Tierheim. Hier durfte ich mich mit Katzen und Kaninchen beschäftigen, hatte die Möglichkeit, mit ihnen zu spielen und sie zu streicheln. Es war einfach nur schön.</p><h2>Meine letzten Worte</h2><p>Schlussendlich will ich nur eins noch sagen: Viele fragen sich bestimmt auch: »Was bringt mir ein Auslandsjahr? Außer das alle sagen, dass es eine tolle Erfahrung sei?« Man lernt dazu, sei es die Sprache oder die Kultur. Man lernt neue Leute kennen, vielleicht sogar Freunde fürs Leben. Außerdem neue Schulsysteme. In vielen Ländern gibt es andere Fächer und Schulen, die sich auf zukünftige Berufswahlen spezialisieren.</p><p>Es gibt so viel zu entdecken. Ich kann nur meine Sicht vertreten und euch sagen, dass es mir einfach unwahrscheinlich viel gebracht hat. Mein Englisch ist zehnmal besser geworden. Ich habe keine Probleme mehr, mich im Urlaub zu verständigen und freue mich darüber, wenn ich Leuten zum Beispiel helfen kann.</p><p>Macht euch auf eine tolle und unfassbar lehrreiche Zeit gefasst und lasst euch nicht von anderen reinquatschen. Ihr entscheidet wie diese Erfahrung für euch wird!</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Auslandsjahr in Colorado]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-auslandsjahr-in-colorado/</link>
            <pubDate>Mon, 08 Jan 2024 09:45:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Monatelang wartete ich auf den entscheidenden Anruf, der mir verkünden würde, wo ich mein Auslandsjahr in den USA verbringe.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich bin Lea und möchte ein wenig von meinem ,Auslandsjahr in den USA, berichten. Monatelang wartete ich auf den entscheidenden Anruf, der mir verkünden würde, wo ich mein nächstes Jahr verbringe. Währenddessen hatte ich die Chance viel über das Auslandsjahr zu lernen, durch die Vorbereitungsseminare von Stepin sowie durch die Geschichten von Returnees.</p><p>Ich machte mir Gedanken wo ich wohl landen würde, ob in der Kälte Alaskas oder im sonnigen Florida. Der Tag an dem Stepin mir verkündete, dass sie eine Gastfamilie für mich gefunden haben war einer der aufregendsten überhaupt:)</p><h2>Orientation in New York City</h2><p>Zunächst ging es für mich los nach New York zu den Orientation Days. Ich würde jedem zukünftigem Austauschschüler ans Herz legen an diesen teilzunehmen, da es drei unvergessliche Tage für mich waren. Bereits am Flughafen in Hamburg traf ich auf weitere Steppies, mit denen ich meine Zeit in New York verbringen durfte. Die Orientation Days waren eine schöne Möglichkeit, neue Freundschaften zu schließen mit Austauschschülern von überall aus der Welt, New York City zu erkunden, sowie um letzte Fragen vor dem Flug ins neue Zuhause zu stellen. Die Tage vergingen wie im Flug und schon saß ich im Flieger nach Denver-Colorado. Meine Gastfamilie empfing mich super herzlich und ich fühlte mich sofort gut aufgenommen, vor allem da meine dreijährige Gastschwester direkt meine Hand nahm und anfing mir Geschichten zu erzählen.</p><h2>Mein zweites Zuhause</h2><p>Ich hatte das große Glück in einer Gastfamilie gelandet zu sein, bei der ich mich von Anfang an wie ein Teil der Familie gefühlt habe. Meine Gastfamilie besteht aus meiner Gastmutter, meinem Gastvater und meinen zwei kleinen Gastschwestern (drei und ein halbes Jahr alt). Ich habe eine sehr enge Bindung zu meinen Gasteltern, weshalb ich mich während des Auslandsjahres dort geliebt, aufgenommen und respektiert gefühlt habe. Meine Gasteltern hatten immer ein offenes Ohr für mich und haben mich behandelt wie Ihre eigene Tochter.</p><p>Wir lebten in einem kleinen Dorf im Osten Colorados. Dies war selbst für mich eine große Umstellung, an einem Ort zu leben wo wirklich jeder jeden kennt und ein Jahrgang nur aus ca. 20 Personen besteht. Jedoch hat es auch seinen Charme und ich habe diesen Ort schnell in mein Herz geschlossen. Sehr beeindruckt hat mich die Weitläufigkeit Colorados. Wir lebten ca. drei Stunden mit dem Auto von den Rocky Mountains entfernt, jedoch konnte ich die Berge trotzdem von meinem Fenster aus sehen. Die Natur in Colorado hat mich sehr fasziniert, im Sommer waren die Felder bedeckt mit Sonnenblumen soweit das Auge reicht und im Winter war das ganze Land mit Schnee bedeckt und ohne Sonnenbrille war es nicht möglich etwas zu erkennen. Ich bin jeden Morgen zu einem unglaublich schönen Sonnenaufgang aufgewacht und konnte abends einen genauso schönen Sonnenuntergang bewundern.</p><p>Woran ich mich ebenfalls gerne erinnere ist einer meiner ersten Tage in Limon. Einige meiner Freundinnen die ich beim Volleyball kennengelernt habe, sind mit mir aus dem Dorf raus gefahren. Da dort keine Häuser oder Straßenlaternen waren, konnte man den gesamten Sternenhimmel mit der Milchstraße sehen!</p><p>Nach sechs Monaten erfuhr meine Gastmutter jedoch, dass Sie aufgrund ihrer Arbeit so schnell wie möglich nach Alabama umziehen musste. Es war ein aufwendiger Prozess, jedoch durfte ich letztendlich gemeinsam mit meiner Familie in die Südstaaten ziehen. Ende Februar ging der dreitägige Roadtrip mit dem Umzugswagen durch insgesamt sieben Bundesstaaten los. Es war unbeschreiblich für mich, vor allem, da wir Colorado im tiefsten Winter verlassen haben und in Alabama bei ca. 25°C angekommen sind.</p><p>Die letzten vier Monate meines Auslandsjahres verbrachte ich nun in einer größeren Stadt an der Grenze zu Georgia. Mir sind direkt viele Unterschiede zu Colorado aufgefallen, wie z.B. das Klima, die Natur, der Akzent und die Menschen im Allgemeinen. Es war nochmal eine Art »Culture Shock«, als ich nach sechs Monaten Leben in der Wüste dort angekommen bin. Da ich aus Hamburg komme (wo es jeden zweiten Tag regnet) hat mir keiner meiner Freunde geglaubt, wie sehr ich mich über Regen gefreut habe. Das ist kein Spaß, Ich stand bei uns am Fenster und war gefühlt der glücklichste Mensch der Welt, nach sechs Monaten etwas für mich »alltägliches« wieder zu sehen.</p><h2>High School & Freunde</h2><p>Aufgrund meines Umzuges hatte ich einen direkten Vergleich zwischen einer kleinen High School mit ca. 100 Schülern und einer großen High School mit ca. 3000 Schülern. Ich muss ehrlich sagen, dass beides seine Vor- und Nachteile hat. Natürlich bietet eine große High School ein größeres Sport- und Kursangebot und man hat die Möglichkeit, mehr Menschen kennen zu lernen. In einer kleinen High School jedoch ist alles sehr viel persönlicher, du bekommst eine engere Verbindung zu deinen Mitschülern, kennst sogar den Vornamen von deinem Busfahrer, dem Lehrer und dem Hausmeister und die Chance, dich in der Schule zu verlaufen, ist sehr gering ;)</p><p>Dieses Jahr hat mir gezeigt, dass es möglich ist, überall wo du hingehst Freunde zu finden. Solange du dir selber treu bist und offen auf jede Situation zugehst, wird es dir nicht schwer fallen.</p><p>Ich möchte an diesem Punkt einmal sagen, dass es natürlich nicht selbstverständlich ist, während seines Auslandsjahres viel zu reisen. Jedoch muss ich aus meiner Erfahrung sagen, dass meine Gastfamilie mir sehr viele Träume erfüllt hat und mir unglaublich viele Orte gezeigt hat. Als ich am Anfang meines Auslandsjahres in einer Kleinstadt »mitten im Nirgendwo« stand, hatte ich nie damit gerechnet, dass ich im Laufe der nächsten zehn Monate die Rocky Mountains sehen würde, zweimal in Florida sein würde und in einen komplett anderen Staat ziehen würde. Ich habe mich einfach darauf eingelassen und das Beste aus meinem Jahr gemacht. Freunde finden sich überall auf der Welt, solange man offen mit seiner Situation umgeht und bereit für alles ist. Deshalb möchte ich jedem zukünftigen Austauschschüler mit auf den Weg geben, einfach für alles bereit zu sein und so viel wie möglich auszuprobieren!</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Auslandsjahr in Irland]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-auslandsjahr-in-irland/</link>
            <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 11:42:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Als ich mich für ein Auslandsjahr entschieden habe, wusste ich zunächst nicht, wohin. Meine Wahl auf Irland - diesen Entschluss habe ich nie bereut.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Mein Name ist Christina. Als ich mich entschieden habe, ein Auslandsjahr zu machen, wusste ich zunächst noch nicht, wo ich hinwollte. Ich habe mit verschiedenen Organisationen geredet und auch erzählt, dass ich Hockey spiele und wurde dann schließlich auf Irland hingewiesen, da dies eine Hockeynation ist und die Iren außerdem unheimlich herzliche Menschen sind. So entschied ich mich schließlich für ein ,Auslandsjahr in Irland, und habe diesen Entschluss auch nie bereut.</p><p>Als ich den Vertrag schließlich bei Stepin unterschrieben hatte, hatte man es noch nicht richtig realisiert, dass es schon in ein paar Monaten ins Ausland gehen würde. Aber die Zeit verflog wie im Flug und als ich schließlich in Irland ankam, war es ein unbeschreiblich tolles Gefühl. Ich wusste, dass ich eine richtig tolle Zeit erleben würde.

Meine Gastfamilie lebte im County Galway in einer kleinen Stadt namens Tuam mit 8700 Einwohnern, aber auch da nochmal außerhalb, in einem noch kleineren Ort namens Belclare. Ich war mitten auf dem Land und man konnte nur ab und zu ein Haus sehen. Es gab mehr Schafe und Kühe als Menschen. Es war eine Veränderung, nicht in der Stadt zu leben und überall in ein paar Minuten zu sein, aber es war eine schöne Erfahrung und ich würde auch immer wieder gerne auf dem Land leben. Meine Gastfamilie war super nett und ich habe mich sehr gut mit ihnen verstanden. Das einzige Problem war, dass meine Gastmutter sehr viel arbeiten musste und wir deshalb nicht so viel gemeinsam unternommen haben und ich sie so nicht sehr oft sehen konnte. Es aber war trotzdem super, da wir uns viel unterhalten haben und sie immer für mich da waren.

Meine Gastfamilie bestand aus meiner Gastmutter und meinem Gastvater, zwei irischen Gastbrüdern und einer italienischen Gastschwester, mit der ich mich super verstanden habe, welche aber nur 4 Monate geblieben ist. Nach den Winterferien ist aber eine neue italienische Gastschwester gekommen.</p><p>
Meine Schule war eine reine Mädchenschule, was erstmal komisch war, aber man hatte sich schnell daran gewöhnt. Ich war in einem speziellen Jahr, was Transition Year (TY) genannt wird. Es ist die vierte Klasse in der weiterführenden Schule und alle Schülerinnen sind 16 und 17, nur ich war die einzige 14-Jährige, was keiner glauben konnte. Es war ein Übergangsjahr, welches man freiwillig machen konnte. Es hieß, dass wir für die Leaving Certs (die irischen Abschlussprüfungen) vorbereitet wurden, was aber eher nicht so war. Wir haben viel mehr praktische Sachen gemacht, die viel Spaß gemacht haben; es war kein richtiger Unterricht außer in Mathe, Englisch, Deutsch/Französisch und für die Iren Irisch. Wir haben zum Beispiel an vielen Wettbewerben teilgenommen. Außerdem hatten wir nur montags bis donnerstags Schule, denn freitags ist jemand zu uns in die Schule gekommen und hat einen Vortag gehalten oder einen Workshop mit uns gemacht. Wir hatten aber auch drei Mal im Jahr für vier bis sechs Wochen jeden Freitag ein Praktikum. Ich habe keine Freizeitangebote belegt, da nicht so viele zur Auswahl standen. Ein paar habe ich ausprobiert, wie zum Beispiel Rugby, was dann aber doch nicht so das richtige für mich war. Das wurde aber auch durch die vielen Aktivitäten, die ich im TY gemacht habe, wettgemacht.</p><p>Mein Schulweg war länger, da ich mit dem Schulbus fahren musste. Er holte mich und meine Gastschwester jeden Morgen um halb acht ab und wir kamen dann an der Schule um viertel nach acht an. Wir hatten dann noch eine dreiviertel Stunde Zeit bis Unterrichtsbeginn, was aber nicht so schlimm war, da auch schon andere aus meiner Klasse da waren und man sich viel unterhalten konnte. Nachmittags war ich dann wieder gegen fünf zu Hause.

Ich hatte viele Iren aber auch Austauschschüler als Freunde und hab auch immer noch Kontakt mit ihnen. Eine Austauschschülerin lebte in einer Kleinstadt in der Nähe von Dublin, die ich bei der Dublin-Orientation kennengelernt habe. Diese habe ich dann immer in den Ferien besucht und sie mich. Es ist gut, sich mit anderen Austauschschülern bei der Orientation anzufreunden, da du sie dann besuchen kannst und mehr vom Land siehst.</p><p>Viele haben gesagt, dass die Iren einen sehr starken Akzent hätten, welchen ich aber gar nicht so schlimm zu verstehen fand und nur manchmal nachfragen musste, was sie gerade gesagt hatten.

Mein schönstes Erlebnis in Irland war Silvester, da ganz kurzfristig ein paar Austauschschüler zu uns rübergekommen sind und wir dann alle zusammen feiern konnten. Mein schwierigster Moment war, als die Schulen wegen Corona geschlossen wurden und wir nur noch zuhause sitzen konnten. Man wollte dann in dieser Situation nur noch nach Hause, weswegen ich auch meinen Aufenthalt leider früher beendet habe.
Ich habe mich in Irland sehr verändert, ich bin sehr viel selbstbewusster und noch offener geworden, wenn es heißt, neue Leute kennenzulernen.

Ich rate dir, dass du, wenn du die Möglichkeit hast, Ausflüge zu machen oder in eine AG oder einem Sportclub beizutreten, diese Möglichkeiten ergreifen solltest. Dadurch lernst du nochmal richtig tolle Leute kennen und erlebst auch noch viel mehr.

Wenn ich jetzt zurückblicke, denke ich mir, dass es mein bestes Jahr war und ich viele der schönsten Erinnerungen dort gesammelt habe.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Auslandsjahr in Neufundland]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-auslandsjahr-in-neufundland/</link>
            <pubDate>Mon, 15 Jan 2024 12:20:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Valerie entschied sich für einen Auslandsaufenthalt in der Provinz Neufundland in Kanada. Ob es ihr hier im Vergleich zu ihrem Heimatland Österreich langweilig wurde? Lies nach. </div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Jeder einzelne Moment, den ich für mein ,Auslandsjahr in Neufundland, Kanada, verbringen durfte, war für mich nicht nur eine unbeschreiblich schöne Zeit, sondern auch eine, an der ich mich selbst finden konnte und gewachsen bin.</p><h2>Hier bin ich zu Hause</h2><p>Schon immer habe ich vom Bereisen der Welt geträumt und mein erster Schritt war dieses Auslandsjahr. Lange habe ich überlegt, welcher Ort der richtige ist und mich letztendlich für die Provinz Neufundland in Kanada entschieden, eine sehr ländliche Gegend mit kleineren Schulen. Schon bevor ich dort war, habe ich mir Sorgen gemacht, dass ich dann dort nichts zu tun haben werde und es keine Angebote für mich gibt. Doch von dem Moment an, wo ich meine Gastfamilie bekommen habe, waren diese Probleme wie weggewischt und es kam nur noch Vorfreude.</p><p>Bei meiner Ankunft war ich zwar überwältigt und habe mich komisch gefühlt, gesagt zu bekommen, dass es jetzt auch mein Haus ist, obwohl ich es davor noch nie gesehen habe. Durch die familiäre Art, die mir meine Gasteltern entgegengebracht haben, war ich nach einer Woche wirklich hier zuhause. Sie haben mich wie ihre eigene Tochter behandelt und ich bin unglaublich dankbar für alles, was sie für mich gemacht haben. Das Essen war immer gut und sie haben mir viel von der Gegend gezeigt. Es gab so viel für mich zu sehen, zu erleben und so viele neue Menschen zum Kennenlernen.</p><p>Ich habe bemerkt, dass es ganz egal ist, wo man sein Auslandsjahr verbringt, denn es kommt nur auf die Menschen im Umfeld an und in meinem Fall hätte ich nirgendwo anders sein wollen!</p><h2>Es sind die kleinen Dinge…</h2><p>Ich musste nicht in einer Großstadt sein, um immer wieder neues zu sehen und zu erleben! Ich war Raften, Klettern, Zip-Linen, habe Basketball und Badminton gespielt, war auf verschiedensten Veranstaltungen und so weiter. Meine Highlights wirken für manche vielleicht nicht so besonders, aber für mich bedeuten sie alles.</p><p>In Neufundland gibt es eine Tradition, die nennt sich »Screech-In« und durch diese wird man ein »Honorary Newfoundlander«. Als Austauschschüler durften wir alle daran teilhaben. Man bekommt einen lustigen Hut aufgesetzt, sagt verschiedene typische Redewendungen auf, probiert traditionelles Essen und dann zum Schluss küsst man einen Kabeljau (das ist ein Fisch). Einfach der Fakt, dass ich eine Urkunde habe, die besagt, dass ich in einer Art und Weise Neufundländerin bin, macht mich so glücklich und ich fühle mich so warmherzig aufgenommen. Ein Teil dieser Gemeinschaft zu sein erfüllt mich mit Dankbarkeit und Stolz.</p><p>Auch mit meinen Freunden in den Wald zu gehen und Blaubeeren zu pflücken war etwas ganz Besonderes. Die Natur in Neufundland fasziniert mich sehr, da sie so unberührt und einfach nur wunderschön ist. Ein anderes Highlight war auch der Schneesturm im Januar. Wir hatten eine Woche keine Schule und meine beiden Gastschwestern und ich haben stundenlang an gemeinsamen Fotoalben gebastelt und geredet. Es war so schön, diese Zeit gemeinsam nutzen zu können und wir sind dadurch noch mehr zusammengewachsen.</p><h2>Nur Mut</h2><p>Zusammengefasst kann ich sagen, dass diese 5 Monate die besten in meinem Leben waren und ich mehr Selbstbewusstsein dadurch erlangt habe. Man könnte auch sagen, ich habe mich gefunden und sehe meine Stärken. Noch immer pflege ich regelmäßigen Kontakt mit meinen dort gefundenen Freunden und bin stolz darauf, Leute von überall auf der Welt zu kennen.</p><p>Natürlich war nicht alles perfekt, es gibt immer wieder downs, aber am Ende lohnt es sich immer. Es wird vielleicht nicht, wie man es sich vorgestellt hat, aber das bedeutet nicht, dass diese Zeit schlechter ist. Falls du dir unsicher bist, diesen Schritt zu wagen, dann ist das ganz natürlich, aber ich kann aus Erfahrung sagen, dass ich nichts davon bereue. Wer glücklich sein will, braucht immer Mut. Mut zur Veränderung, neue Wege zu gehen, neue Menschen zu treffen und einfach sein Leben zu leben. Denn man lebt nur einmal und so ein Auslandsjahr erlebt zu haben ist etwas ganz Besonderes!</p><p>Ich wünsche allen, die es wagen, eine unbeschreiblich schöne Zeit!</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Auslandsjahr in Nova Scotia]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-auslandsjahr-in-nova-scotia/</link>
            <pubDate>Mon, 13 May 2024 10:44:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Das Leben beginnt außerhalb der Komfortzone. Anfangs verstand ich nicht, was damit gemeint war, aber mittlerweile ist es mein Lebensmotto.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben beginnt außerhalb der Komfortzone. Diesen Satz hat mein »PE Leadership«-Lehrer während meines ,Auslandsjahrs in Kanada, immer wieder erwähnt. Anfangs verstand ich nicht, was damit gemeint war, aber mittlerweile ist es mein Lebensmotto.</p><p>Mein Name ist Sophie, ich bin 19 Jahre alt und habe im Jahr 2018/19 einen einjährigen Auslandsaufenthalt in Nova Scotia gemacht. Nun ist mein Auslandsjahr schon knapp drei Jahre her und trotzdem beeinflusst es mein Leben täglich. Es ist eine Erfahrung, die ich niemals missen möchte und die mich nicht nur erwachsener gemacht hat, sondern auch meinen eigenen Horizont erweitert hat.</p><p>Ich war 14 Jahre alt, als ich den Entschluss für mich getroffen habe, dass ich ins Ausland möchte. »Bald bist du doch fertig mit der Schule« und »Du bist zu jung, um ins Ausland zu gehen« waren die ersten Reaktionen meiner Freund:innen und Familie, als ich mit der »Schnapsidee« um die Ecke kam. Schnell formte sich aber aus der Schnapsidee ein Plan. Mit PowerPoint und Notizzetteln stellte ich meiner Familie meine Idee vor und konnte alle von meinem Vorhaben überzeugen.</p><p>Nun stand mir die Welt offen und ich konnte entscheiden, wohin ich möchte. Da ich die englische Sprache liebe, war schnell klar, dass ich in ein englischsprachiges Land will. Zudem war mir wichtig, dass ich in ein Land mit einer offenen und toleranten Kultur gehe und die Gesundheitsversorgung gut ist. So stand der Beschluss schnell fest. Ich will nach Kanada. Ich durchforstete viele Erfahrungsberichte und Artikel und versuchte festzustellen, welches Programm am besten zu mir passt. Schließlich landete ich beim Nova Scotia International Student Programm (NSISP) und bereue keinen Moment lang, dass ich mich dafür entschieden habe.</p><p>Mein Leben dort war großartig. Ich lebte die ersten fünf Monate mit einer spanischen Gastschwester und zwei kleinen Gastgeschwistern auf einer kleinen Farm, direkt an einem Skigebiet. So sind meine Gastschwester und ich jeden Tag nach der Schule zum Skigebiet gelaufen und sind Snowboard gefahren, bis der Lift geschlossen wurde.</p><p>An meiner Schule waren wir viele Austauschschüler:innen und so lernte ich nicht nur Kanadier:innen kennen, sondern junge Menschen aus vielen verschieden Kulturen kennen. So bestand meine Freundesgruppe am Ende aus Brazilianer:innen, einer Dänin, Spanier:innen und Kanadier:innen.</p><p>Das Schulleben in Kanada ist anders, als es hier in Deutschland ist. Ich habe Kurse belegt, die es hier so nicht gibt. Zum Beispiel »PE Leadership«. In diesem Kurs ging es darum, zum Gruppenleiter ausgebildet zu werden. Wir haben Campingtrips gemacht, Achtklässler:innen über persönliche Grenzen unterrichtet und mit Grundschüler:innen verschiedene Team Building-Projekte gemacht. In diesem Kurs sind wir als Familie zusammengewachsen und ich habe wahnsinnig tolle Menschen kennengelernt.</p><p>Neben »PE Leadership« habe ich zwei Semester lang Geschichte belegt. Als ich das zu Hause erzählte, konnte sich das keiner Vorstellen. »Du und Geschichte? Und dann auch noch kanadische Geschichte?« Ja, so hätte ich auch reagier. Dann hat mir die Unterrichtsform und die Lehrerin aber so gut gefallen, dass ich im zweiten Semester sogar noch »Global History« belegt habe.</p><p>Da wir viele Internationals an unserer Schule waren, haben wir viele verschiedene Unternehmungen gemacht. So haben wir zum Beispiel für die »Pumpkin Regatta« einen riesigen Kürbis als Garfield angemalt, haben ein Profi Eis Hockey-Spiel besucht oder waren Curling spielen. Es war großartig, so viele Menschen aus verschiedenen Kulturen kennenzulernen, weil ich so die Möglichkeit hatte, nicht nur die kanadische Kultur, sondern auch viele andere besser kennenzulernen.</p><p>Ich habe das gesamte Jahr über großartige Dinge erlebt und durfte mit Prom mein Schuljahr dort gebührend abschließen. Es war ein traumhafter Tag, alle waren so glücklich, dass das Schuljahr um war und nur bei den Austauschschüler:innen machte sich der Gedanke des Abschiedes langsam breit. Denn auch der musste irgendwann kommen.</p><p>Im Nachhinein bin ich froh, dass Hanna, meine deutsche Freundin aus Hamburg, und ich die ersten waren, die aus unserer Freundesgruppe nach Hause flogen, denn so wurden wir von allen am Flughafen verabschiedet. Mit dem Motto, wir wollen nicht weinen, betraten wir das Flughafengebäude. Als ich dann aber in die tränengefüllten Augen meiner Gastmutter schaute, konnte ich mich nicht mehr zusammenreißen. Nach einem Jahr voll mit Gefühlen dachte ich, dass es nicht noch aufwühlender werden kann, aber das war es doch. Nichts in meinem Leben war bisher so emotional wie das Abschiednehmen von meinem Leben in Kanada. Der Gedanke, in den Flieger zu steigen, alles hinter mir zu lassen und in sieben Stunden meine Familie wieder in den Arm schließen zu dürfen, war der Wahnsinn und einfach nur überwältigend. Nach einem sehr tränenreichen Flug und dem Abschied von Hanna am Flughafen in Frankfurt lief ich zur Gepäckabholung und fragte jemanden auf Englisch, wo denn das Gepäckband für meinen Flug sei. Als mir diese Person dann auf Deutsch antwortete war mir klar: Ich bin zurück.</p><p>Der Empfang zurück bei meiner Familie war ebenfalls tränenreich, obwohl ich dachte, dass ich gar keine Tränen mehr übrig hätte. Ich war überglücklich wieder zu Hause zu sein, aber auch so traurig, dass mein Auslandsjahr nun endgültig vorbei war. Mir fehlten wortwörtlich die Worte, denn nach einem Jahr nur Englisch sprechen plötzlich wieder Deutsch zu reden war gar nicht so einfach. Besonders, wenn man müde ist, und so war es bei mir. Zu Hause angekommen wartete eine Überraschungsparty mit all meinen Freund:innen auf mich. Es war wunderschön, alle wieder zu sehen und in die Arme schließen zu dürfen.</p><p>Das Leben beginnt außerhalb der Komfortzone. Ja, das stimmt. Aus sich rauszukommen und offen auf neue Dinge zu zugehen, bereichert einen selbst und alle um einen herum. Ich würde mein Auslandsjahr für nichts eintauschen, denn alle Höhen und Tiefen, die ich dort durchlebt habe, haben mich zu dem gemacht, was ich jetzt bin. Es ist nicht nur ein Jahr irgendwo anders, sondern so viel mehr. Man kann aus diesem Jahr machen, was man möchte, neue Dinge ausprobieren und an allen Problemen und Hürden wachsen. Denn es ist mehr als nur ein Schulbesuch im Ausland, es ist ein komplettes Leben, was einem für immer bleibt und prägt.</p><p>Eure Sophie</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Auslandsjahr in Worten]]></title>
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            <pubDate>Mon, 11 Dec 2023 10:17:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Seit ich klein bin, wollte ich immer ein amerikanisches Weihnachten erleben und irgendwas hat mich immer an den Staaten gereizt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich klein bin, wollte ich immer ein amerikanisches Weihnachten erleben und irgendwas hat mich immer an den Staaten gereizt. Mir war schon sehr lange klar, dass ich in irgendeiner Art und Weise ein Jahr nach Amerika gehen möchte und als mein Papa dann mit der Idee von einem ,Auslandsjahr in den USA, kam, war ich sofort dabei. Ich habe mich dann auch relativ schnell für Stepin entschieden, da ich mich sofort super wohl gefühlt habe, wie in einer ganz großen Familie.</p><p>Nach vielen Überlegungen und Pro & Contra-Listen habe ich dann endlich den Vertrag unterschrieben und im Januar habe ich meine kompletten Unterlagen abgegeben und die Suche nach einer Gastfamilie konnte beginnen. Die folgenden Monate waren pure Vorfreude auf das, was kommen wird, und da ich das USA Classic-Programm hatte, konnte wirklich alles passieren. Die Monate sind vergangen und auf einmal war auch schon August und ich wusste noch nicht, wo genau ich hinkommen würde. Aber während des ganzen Wartens war Stepin immer sehr unterstützend und hat mir die Angst genommen. Und dann, am 16. August, habe ich die großartigen Neuigkeiten bekommen, dass eine Gastfamilie gefunden wurde! Also wurde alles innerhalb von zwei Tagen gepackt und am 19. August ging für mich das Abenteuer in ein komplett neues Leben los.</p><h2>Mein Staat und meine Gastfamilie</h2><p>Ich habe in einem Suburb in Oklahoma gelebt, der zu der Hauptstadt Oklahoma City gehörte. Das Stadtzentrum war daher auch nur 15 Minuten von meinem Haus entfernt. Das war natürlich immer super praktisch, da es dadurch eigentlich immer was zu tun gab mit Freunden. Trotz all der Skyscraper, die man Downtown sehen konnte, war das District, in dem ich gelebt habe, sehr familienfreundlich und man hat nichts von der Großstadt mitbekommen, was eigentlich ein perfekter Ausgleich meiner Meinung nach war.</p><p>Meine Gastfamilie bestand ganz klassisch aus Mom und Dad, die Mitte 30 waren, und vier kleinen Kindern. Meine älteste Gastschwester war zehn zu dem Zeitpunkt und meine kleinste Gastschwester war drei. Dann gab es noch einen kleinen sechsjährigen Jungen und noch eine fünfjährige Gastschwester. Direkt bei meiner Ankunft hatte jedes der Gastgeschwister ein Plakat für mich gemacht und die Kinder hatten sich so sehr gefreut, da sie schon immer eine große Schwester wollten. Von Tag eins haben wir angefangen »Mensch ärgere dich nicht« zu spielen, was ich aus Deutschland für die Familie mitgebracht hatte. Wir haben teilweise Stunden auf dem Boden im Wohnzimmer verbracht und einfach nur dieses Spiel gespielt.</p><p>Es war aber auch nie ein Problem für die Familie, wenn ich mich mal zurückgezogen habe. Die Familie und ich haben relativ schnell gemerkt, dass es eigentlich ein »perfect match« war und über die Monate haben mich meine Gasteltern immer mehr an meine Eltern erinnert, da es einfach so viele Ähnlichkeiten gab, dass mein Gastvater gemeint hat, sie wären die amerikanischen Zwillinge von meinen Eltern. Auch als wir über Weihnachten nach Minnesota gereist sind, dem Geburtsort von meinen Gasteltern, hat mich die ganze restliche Familie von beiden Seiten so herzlich aufgenommen und es war eine richtig schöne Weihnachtsstimmung wie daheim. Ich hatte nicht einmal Heimweh, da es einfach keinen Grund dazu gab und ich mir das so lang gewünscht hatte, dass ich einfach nur glücklich sein konnte.</p><p>Eine Tradition, die ich mit meiner Gastfamilie hatte, war es jedes Wochenende einen Film aus einer Filmreihe zu schauen. Den neusten Teil dieser Filmreihe haben wir dann immer zusammen im Kino geschaut. Außerdem habe ich den Kindern das Deutsche Nikolaus vorgestellt und am Morgen vom sechsten Dezember hatten alle etwas in ihren geputzten Schuhen. Ich habe es auch sehr geliebt, meiner Gastfamilie traditionelle deutsche Rezepte zu zeigen und dafür haben sie mich zum Beispiel in ein deutsches Restaurant ausgeführt oder zu Aldi gebracht, damit ich etwas von der deutschen Kultur zurückbekomme. Es war eigentlich immer was los bei mir daheim und mir wurde selten mal langweilig oder wenn ich mal traurig war, wusste ich mit wem ich reden kann und die Kinder haben mich auch direkt wieder happy gemacht.</p><p>Besonders dadurch, dass meine Gastmama eine selbstständige Fotografin ist, war ich eigentlich fast jedes Wochenende mit auf Photoshoots und habe mega viele coole Erfahrungen gesammelt. Natürlich hatte ich selbst einige Photoshoots alleine oder mit meiner Gastfamilie zusammen, was eine super schöne Erinnerung ist.</p><p>Außerdem hatten wir drei Hunde und eine Katze, was auch immer für Action im Haus gesorgt hat. Die Welpen zum Beispiel haben wir in der Zeit adoptiert, als ich da war und somit hatte ich das Glück, sie aufwachsen zu sehen und habe sie so ins Herz geschlossen. Wenn ich ehrlich bin, war ich vor meinem Auslandsjahr absolut kein Katzenmensch und am Anfang war ich etwas skeptisch der Katze gegenüber. Aber über die Monate habe ich sie richtig ins Herz geschlossen, bis zu dem Punkt, wo ich dann jeden Abend mit ihr im Bett gekuschelt habe. Ich hatte so ein riesiges Glück, was meine Familie anging und ich glaube, eine bessere hätte ich nicht bekommen können. Sie haben wirklich versucht, mir die bestmögliche Erfahrung zu geben, die ich nur hätte haben können. Sie haben mir so viele Traditionen wie möglich gezeigt und wir haben auch einige Staaten zusammen bereist, was uns als Familie nochmal mehr zusammengeschweißt hat.</p><h2>Meine High School, Freunde und Alltag</h2><p>Innerhalb des Districts in dem ich gelebt hab, gab es vier High Schools. Ich war auf der Putnam City North High School mit knapp 2.500 Schülern. Das war erstmals sehr überwältigend, da auf meiner Schule in Deutschland nur knapp 300 Schüler sind. Aber meine Beratungslehrerin war sehr unterstützend und ich konnte mich bei allem an sie wenden. Insgesamt musste ich sieben Fächer wählen, davon waren Mathe, US History und Englisch Pflicht. Zusätzlich habe ich mich dann noch für Anatomy, Spanisch, Marketing und Tennis entschieden.</p><p>An vielen Schulen ist es so, dass die Sportarten zusätzlich nach der Schule stattgefunden haben, aber an meiner Schule hat es als siebte Stunde gezählt und man konnte dann noch länger bleiben, wenn man wollte. Mir war von Anfang an klar, dass ich Tennis wählen will, da ich es schon seit Jahren in Deutschland spiele und ich dachte, es ist nicht schlecht, etwas Interaktives zu machen, um mehr Leute kennen zu lernen. Das war die absolut beste Entscheidung, die ich hätte machen können, denn ich wurde direkt super herzlich in das Team aufgenommen und dort habe ich auch meine besten Freunde kennengelernt.</p><p>Die Schule hat bei mir um 8 Uhr begonnen und ging immer bis 15:10 Uhr. Da mein Schulweg nur 10 Minuten zu Fuß war, bin ich im Sommer viel gelaufen, aber meine Gastmutter hat mir auch angeboten, mich zu fahren, da sie wegen der Kinder immer früh wach war. Ich bin öfters länger als 15:10 geblieben, um noch länger Tennis zu spielen und da das Wetter eigentlich immer gut war in Oklahoma, hat sich das sehr gelohnt. Danach haben mich immer Freunde nach Hause gefahren, wenn meine Gastmutter beschäftigt war, oder wir haben gleich im Anschluss etwas unternommen. Wenn ich dann meistens zwischen 16 und 17 Uhr daheim war, habe ich oft etwas mit den Hunden und den Kindern gespielt und ab und an mit meinen Lieben in Deutschland telefoniert. Meistens habe ich das immer schon auf dem Heimweg von der Schule gemacht, sodass ich dann den Nachmittag noch dort nutzen konnte.</p><p>Ich hatte zusätzlich eine Fitnessstudio-Mitgliedschaft und bin dort zwei- bis dreimal die Woche hingegangen, bevor es Abendessen gab. Das gute war, dass ich relativ viel auch zu Fuß erreichen konnte, was nicht gerade typisch für die USA ist, aber für mich super geschickt war und ich dadurch nicht so angewiesen auf meine Gastfamilie war. Während meine Gastmutter immer Dinner gemacht hat, saß ich mit ihr in der Küche und hab mich mit ihr unterhalten, Hausaufgaben gemacht oder mitgeholfen. Wir hatten ein sehr enges und schönes Verhältnis und in meinen Augen ist sie wie eine richtig gute Freundin. Nach dem Dinner haben wir dann alle zusammen aufgeräumt und meistens bin ich dann noch bis um 22 Uhr unterwegs gewesen mit Freunden. Wenn dies aber nicht der Fall war, haben wir als Familie einen Film geschaut oder ich war in meinem Zimmer. Als meine Gastgeschwister dann gegen 21 Uhr ins Bett mussten, haben wir jeden Abend zusammen gebetet. Dadurch dass die Schule auch immer später angefangen hat als in Deutschland, konnte ich auch länger wach bleiben und habe öfters mal mit Freunden gefacetimed, wenn sie gerade aufgestanden sind für die Schule und es bei mir gerade einmal Abend war. Oder ich habe mich mit meinen zwei anderen Freundinnen ausgetauscht, die auch beide ein Auslandsjahr zu diesem Zeitpunkt gemacht haben.</p><p>Dadurch, dass an meiner Schule nur zwei weitere Gastschülerinnen waren, hatte ich eigentlich nur einheimische Freunde, was so seine Vor- und Nachteile hatte. Auf der einen Seite hätte ich mir oft gewünscht, mehr Gastschüler an meiner Schule zu haben, da sie einen einfach besser verstehen können und es besonders in der ersten Schulwoche etwas einsam war. Allerdings bin ich auf der anderen Seite sehr froh, dass es nicht so viele gab, da ich dadurch viel eigenständiger war und ich mir selbst etwas aufbauen musste. Zudem hat es viele Vorteile, einheimische Freunde zu haben, da diese meist schon Autos haben, wodurch es viel einfacher ist, etwas gemeinsam zu unternehmen. Vor allem glaube ich, dass ich nie so viel über die Kultur und das Land gelernt hätte, wenn ich nur mit Gastschülern befreundet gewesen wäre. Was ich aber trotzdem toll fand, war das Austauschschüler-Treffen mit allen, die meine Koordinatorin vor Ort betreut hat. Ich wusste nicht einmal, dass es noch so viele andere Austauschschüler in meiner Umgebung gab, bis meine Koordinatorin auf einmal einen Gruppenchat gemacht hat für ein Treffen.</p><p>Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich den Tag sehr genossen haben. Wir waren insgesamt knapp 15 Austauschschüler aus ganz vielen Ländern, darunter auch eine Deutsche. Es gab so viel zu erzählen und zu reden an dem Tag, dass uns gleich klar war, dass das nicht reichen wird und wir uns nochmal wann anders treffen müssen. Die andern haben alle nicht direkt in Oklahoma City gewohnt, sondern meist eine halbe Stunde bis zu einer Stunde entfernt. Daher war es nicht so oft möglich, sich zu treffen, aber trotzdem haben wir uns jedes Mal so gefreut, wenn es wieder soweit war. Ich fand, dass das der perfekt Ausgleich war, denn in meinem normalen Alltag war ich eigentlich nur mit Einheimischen unterwegs. Deswegen war es schön, sich ab und an mit Schülern auszutauschen, die genau in der gleichen Situation waren.</p><h2>Sprache & Kultur</h2><p>Für mich persönlich war die Sprache nie ein Thema oder ein Grund, weshalb ich das Auslandsjahr machen wollte. Ich bin bilingual aufgewachsen und dadurch war es keine Herausforderung oder eine meiner Sorgen, mich nicht verständigen zu können. Das heißt aber nicht, dass man nur ein Auslandsjahr machen kann, wenn man schon super Englisch sprechen kann. An meiner Highschool waren zwei andere Austauschschüler, die auch kein perfektes Englisch konnten, aber genau dadurch lernt man und wächst man nur mehr. Und auch für mich war es nicht immer ein Zuckerschlecken, denn am Anfang war es gar nicht so einfach wie gedacht, sich einfach im Unterricht zu melden, aus Angst etwas falsch auszusprechen.</p><p>Aber im Endeffekt ist das überhaupt nicht schlimm, denn meine Lehrer wussten zum Beispiel alle, dass ich eine Austauschschülerin bin und sie haben mir von vorne rein gesagt, dass ich mich bei Verständnisproblemen immer an sie wenden kann. Außerdem fanden es die meisten eher cool, dass ich aus Deutschland kam und haben nicht wirklich darauf geachtet, wie genau ich spreche, sondern mich viel mehr mit Fragen bombardiert. Natürlich haben auch manche ab und an aus Spaß etwas lachen müssen, wenn ich etwas falsch ausgesprochen habe, aber dann habe ich mir einfach immer gedacht, dass sie lachen können so viel sie wollen, denn wenigstens kann ich eine zweite Sprache sprechen. Es ist dort nämlich nicht gerade typisch, eine zweite Sprache fließend zu beherrschen, wenn man nicht gerade andere Wurzeln hat.</p><p>Und glaubt es mir, mit der Zeit wird alles einfacher, man wird selbstbewusster und man fängt an sich immer mehr und öfter zu melden und besonders im »Slang« hat sich bei mir von Beginn bis zum Ende des Auslandjahres viel getan. Dadurch dass man viel Zeit mit Leuten in seinem Alter verbringt, eignet man sich nach einiger Zeit die Redeweise an und bei mir war es der Fall, dass ich irgendwann akzentfrei gesprochen habe und zum Beispiel gar nicht mehr an der Kasse darauf angesprochen wurde, woher ich denn kommen würde. Ich persönlich hatte einen viel größeren Schock, mich wieder an die deutsche Kultur zu gewöhnen, als an die amerikanische. Durch die ganzen Filme und Serien wusste ich bereits, was mich grob erwartet und dadurch war die Eingewöhnung nicht allzu schwer. Aber trotzdem gab es immer wieder neue Aspekte, die mir von meiner Gastfamilie gezeigt wurden und mir wurden so viele neue Dinge ermöglicht, wie z.B. Schneemobil fahren oder ein Wochenend-Trip mit meiner Gastmom nach Washington DC. Aber auch meine Freunde waren super toll und wir haben irgendwann die Tradition entwickelt, jeden Freitag eine neue amerikanische Tradition gemeinsam auszuprobieren. Wir waren zum Beispiel Bowlen, Rollerskaten, wir haben ein gemeinsames Friendsgiving gefeiert, wir sind in Diners gegangen, waren Topgolf spielen und vieles mehr.</p><p>Natürlich war dort nicht alles besser und schöner, zum Beispiel fand ich es am Anfang sehr schockierend, wie wenig frisches Obst und Gemüse dort gegessen wird und allgemein, wie viel fettiger dort alles ist. Aber auch darüber kann man reden und da ich sowie so immer von meinen Gasteltern gefragt wurde, was ich gerne aus dem Supermarkt hätte, habe ich mir dann immer etwas mehr Frisches gewünscht. Mir war aber klar, dass ich auch nicht komplett auf alles verzichten kann und will, denn immerhin mache ich nur ein Auslandsjahr und das wollte ich dann auch genießen und einfach so viel wie möglich mitnehmen. Daher habe ich dann die etwas ungesündere Ernährung mit Sport kompensiert. Allgemein sollte man sich darüber nicht zu viele Gedanken machen, denn als ich wieder nach Deutschland kam, haben sich nach einigen Woche die übrigen Kilos schon wieder abgebaut, da man in Deutschland ganz anders isst als in den Staaten.</p><h2>Schlusswort</h2><p>Ein Auslandsjahr ist etwas so wertvolles und faszinierendes. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man das erst wirklich verstehen kann, wenn man den Schritt gewagt hat. Ich könnte noch zehn weitere Seiten schreiben, denn jedes Mal, wenn ich anfange, davon zu erzählen, werde ich so begeistert, dass ich gar nicht mehr aufhören kann. Und ich wünsche jedem, der die Chance hat, ein Auslandsjahr zu machen, es auch zu tun und es in vollen Zügen zu genießen. Ich habe über mich selbst so viel gelernt, ohne es wirklich zu merken und erst jetzt, wo ich zurück gekommen bin, fällt mir auf, wie und in welchen Aspekten ich mich verändert habe. Ich bin gewachsen, eigenständig geworden, selbstbewusst geworden, ich weiß, was ich im Leben erreichen will. Außerdem hat das Auslandsjahr in mir nur noch mehr die Reiselust erweckt. Wenn ich könnte, würde ich sofort die Zeit zurückdrehen und wieder dort sein oder direkt noch ein Jahr hintendran hängen.</p><p>Ich habe wirklich alles gemacht, was ich nur hätte machen können, und das ist auch das, was ich jedem einzelnen von euch ans Herz lege. Sagt »ja«, wenn eure Freunde euch fragen, ob ihr etwas unternehmen möchtet, sagt »ja« zum Schulball, sagt »ja« dazu, mal die Kirche mit eurer Gastfamilie zu besuchen, sagt »ja« dazu, einem Sportclub beizutreten, traut euch, auf Leute zu zugehen und sie anzusprechen, traut euch Neues auszuprobieren, denn dort ist jeder Tag auf seine eigene Art und Weise neu.</p><p>Es wird nicht immer das perfekte Auslandsjahr sein, wie es vielleicht bei anderen scheint, aber ich kann euch garantieren, dass es bei ihnen auch nicht immer perfekt ist. Denn jeder muss mit etwas anderem kämpfen, was für die einen schwieriger ist als für die anderen, aber genau an den unschönen Dingen werdet ihr auch wachsen. Lebt dort im hier und jetzt, kümmert euch nicht zu sehr um den Streit, der gerade in Deutschland abgeht mit einer Freundin von euch, denn damit könnt ihr euch beschäftigen, wenn ihr wieder dort seid.</p><p>Aber jetzt habt ihr diese unglaubliche Chance vor euch, die ihr auch nutzen solltet und auf keinen Fall etwas verpassen und später bereuen solltet. Denn eigentlich kann man dort nur das bereuen, was man nicht getan hat. Diese Denkweise hat mich so viel weiter gebracht, denn ich hab für mich selbst gelebt und jede Sekunde in vollen Zügen genossen, sogar den Alltag, denn glaubt mir, den werdet ihr auch vermissen, wenn ihr zurück in Deutschland seid. Da ich jeden Tag genutzt habe und so dankbar für diese Gelegenheit war, hatte ich ungelogen nie Heimweh. Klar, ich musste mal weinen, wenn was nicht so schön war und es gab Tage, da wollte ich einfach mit meiner Mama sein, aber Heimweh hatte ich nicht. Mein Auslandsjahr war einfach zu schön, um es mir davon kaputt machen zu lassen. Heimweh hatte ich dann eigentlich erst, als ich nach Hause kam, was eigentlich sehr ironisch ist. Aber ich habe eben in den USA ein zweites Zuhause gefunden und eine zweite Familie und eine zweite beste Freundin. Und da ich wusste, dass ich dieses Leben dort nicht mehr so schnell haben werde, wie mein Leben hier in Deutschland, war das um einiges schwerer für mich.</p><p>Aber natürlich war ich auch happy wieder hier bei meinen Lieben zu sein und irgendwann habe ich realisiert, dass nur weil ich gerade nicht in Oklahoma bin, das nicht heißen muss, dass es nicht mehr mein Zuhause ist. Denn Oklahoma City wird immer der Ort für mich sein, wo ich eine zweite Familie gefunden habe, wo ich neue Menschen von überall auf der Welt kennenlernen durfte und unglaublich viele neue Dinge erleben durfte.</p><p>Eure Antonia</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Leben im Sunshine State]]></title>
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            <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 13:54:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Schon von klein auf war es mein Traum, einmal in meinem Leben Australien zu besuchen und an diesem Tag kam ich diesem Traum ein gutes Stück näher.</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein letzter Bericht]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/mein-letzter-bericht/</link>
            <pubDate>Wed, 08 Nov 2023 10:31:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Unsere Kanada-Stipendiatin Samira ist wieder zu Hause in Deutschland angekommen. Was hat sie in ihrer restlichen Zeit in Nova Scotia erlebt?</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Kanada-Stipendiatin Samira ist wieder zu Hause in Deutschland angekommen. Was sie in den letzten Wochen ihres ,Auslandsjahrs in Nova Scotia, erlebt habt und wie sich die Rückkehr für sie angefühlt hat, das erzählt sie uns in ihrem letzten Statusbericht.</p><p>Seit einer Woche bin ich jetzt wieder in Deutschland. Meine letzte Zeit in Nova Scotia war nochmal richtig gut. Wir hatten Examenswoche. An den Tagen, an denen man selber kein Examen hatte, hatte man schulfrei. Ich hatte nur zwei Examen, die auch nicht allzu schwer waren. Da ich bald zurück nach Deutschland gehen würde, haben mich meine Gasteltern nochmal zu verschiedenen Freunden gefahren, so dass wir viel Zeit miteinander verbringen konnten. Einmal haben wir mit der Cheerleading-Gruppe in der High School übernachtet.</p><p>Wir hatten deutlich mehr Schnee, als ich es aus Deutschland gewohnt bin. Das habe ich sehr genossen. Ich habe sogar Skifahren gelernt. Das hatte ich mir schon lange gewünscht und es hat sehr viel Spaß gemacht. Auch sonst haben wir viel Zeit draußen verbracht. Die Küste war sehr beeindruckend mit Eiszapfen, die teilweise über einen Meter lang waren. Jetzt wo ich wieder in Deutschland bin, vermisse ich das gute Küstenwetter und den Schnee. An einem Abend haben wir das Mamma Mia-Musical besucht. Neben dem Skifahren war das auch eins meiner Highlights.</p><p>Wenn ich auf die Zeit in Kanada zurückschaue, gibt es viele schöne, aber auch viele schwierige Momente. Im Großen und Ganzen würde ich sagen, es war eine gute Zeit, in der ich viel lernen durfte und viele wertvolle Erfahrungen gemacht habe. Ich bin dankbar für die Zeit und dass mir dies durch das Stipendium von Stepin ermöglicht wurde. Ich konnte Menschen kennen und schätzen lernen, die verteilt auf dem ganzen Globus leben und habe Freunde aus anderen Ländern gefunden, wie Spanien, Japan, Italien oder Kolumbien. Ich habe erfahren, wie es sich anfühlt, ein halbes Jahr in Kanada zu leben, dort in die Schule zu gehen und in einer kanadischen Familie zu wohnen. Ich konnte Thanksgiving und Weihnachten auf eine ganz andere Art feiern und einfach den Alltag teilen.</p><p>Nicht alles war so, wie ich es mir vorgestellt hatte, und es war schwer, meinen Traum loszulassen. Zum Beispiel hätte ich gerne mehr unternommen und vom Land gesehen oder zumindest ein engeres Verhältnis zur Gastfamilie aufgebaut und dort mehr gemeinsame Zeit verbracht. So habe ich beispielsweise gemeinsame Mahlzeiten oder gemeinsame Familienabende sehr vermisst. Dadurch, dass ich weit von der nächsten kleinen Stadt weggewohnt habe und es in Nova Scotia keinen öffentlichen Verkehr gibt, war es schwierig für mich, meine Freunde zu besuchen. Das erschwerte es auch, in Freundesgruppen hineinzukommen und Beziehungen aufrecht zu erhalten.</p><p>Trotzdem habe ich ein paar sehr gute Freundinnen gefunden, mit denen ich jetzt auf jeden Fall noch in Kontakt bleiben möchte. Besonders eine Freundschaft hat mich in dieser Zeit sehr gestärkt, und es war so gut, jemanden vor Ort zu haben, mit dem ich über alles reden konnte.</p><p>Mich von meinen Freunden zu verabschieden, fiel mir nicht leicht, da alle über die Welt verstreut leben, und man nicht weiß, wen man noch wiedersieht. Und selbst dann ist es nicht das gleiche. Meine beste Freundin wird mich im Sommer für ein paar Tage in Deutschland besuchen, aber man sieht sich eben nicht mehr jeden Tag in der Schule.</p><p>Der Rückflug war etwas abenteuerlich, da ich auf Grund von starkem Schneefall mit zwei Stunden Verspätung in Halifax gestartet bin und dann eigentlich meinen Anschlussflug in Toronto verpasst hätte, wenn das Flugzeug nicht gewartet hätte. Ich bin dann aber gut angekommen und wurde von meiner Familie und meiner besten Freundin am Flughafen in Empfang genommen.</p><p>Gerade genieße ich es sehr, wieder in Deutschland zu sein und alle Menschen wiederzusehen und Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Gestern war mein erster Schultag an meiner neuen Schule. Dort wurde ich sehr lieb aufgenommen und habe das Gefühl, im Unterricht ganz gut mitzukommen. Natürlich muss ich jetzt einiges nachholen, aber das war mir Kanada auf jeden Fall wert.</p><p>Eure Samira</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Schuljahr in Irland]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-schuljahr-in-irland/</link>
            <pubDate>Tue, 17 Oct 2023 10:48:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Träumen nicht viele Schüler von einem Schuljahr im Ausland? Neue Welten sehen und den eigenen Horizont erweitern – dieser Traum wurde mir erfüllt!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Träumen nicht viele Schüler davon, dem Schuljahr im Ausland? Einfach ein Jahr weg aus dem gewohnten Umfeld, raus aus der »Comfort Zone«, hinaus in die Welt. Eine neue Kultur kennenlernen, neue Freundschaften schließen, eine fremde Sprache kennenlernen oder verbessern, für ein Jahr eine andere Schule besuchen – und das alles, während man bei einer netten Gastfamilie wohnt. Neue Eindrücke zu gewinnen, neue Welten zu sehen und seinen eigenen Horizont zu erweitern – dieser Traum wurde mir in meinem ,Auslandsjahr in Irland, erfüllt!</p><p>Den Traum von einem Schuljahr im Ausland hatte ich schon früh, und für mich war immer schon klar, dass es ein englischsprachiges Land sein sollte. Ich hatte mich schnell für Irland entschieden. Das erste Mal beeindruckt hat mich die grüne Insel, als ich mit meiner Familie die Expo 2015 in Mailand besucht habe. Nach einem Kurzurlaub mit meinem Papa in Irland im Sommer 2018 stand es dann endgültig fest. Ich würde ein High School Year in Irland verbringen.</p><p>Nachdem ich im Schuljahr 2018/19 die zehnte Klasse absolviert hatte, ging am 28. August 2019 mein Flieger nach Dublin. Dort war ich zwei Tage lang in einem Welcome-Camp, wo ich viele andere »Internationals« kennenlernen durfte, die auch ein Jahr in Irland verbringen würden.</p><p>Nach der Erkundung Dublins und einem Einführungs-Seminar ging es am dritten Tag endlich in die Gastfamilien! Es war ein typisch irisch verregneter Tag, das weiß ich noch. Mit Bussen wurden wir in drei großen Gruppen in die Countys gefahren, wo wir nun leben würden. Ich saß im Bus nach Galway. Dort holten mich meine Gasteltern mit dem Auto ab und brachten mich in mein neues Zuhause, mitten auf dem Land. Was soll ich sagen, wir verstanden uns auf Anhieb bestens!</p><p>Im County Galway, im Westen von Irland, durfte ich als Stadtkind von nun an auf einer Farm leben, was mir die größte Freude bereitete. Der nächste größere Ort war Tuam, ein Städtchen mit 10.000 Einwohnern, wo ich auch zur Schule gehen würde. Ich merkte schnell, dass ich mit meiner Gastfamilie großes Glück hatte. Zu meinen Familienmitgliedern gehörte außer meinen irischen Gasteltern auch eine belgische Gastschwester. Mit ihr habe ich sehr viel Zeit verbracht, sodass wir uns während des Jahres eng angefreundet haben.</p><p>Meine Gastmutter hat uns einige Male auf Verwandtschaftstreffen oder Ausflüge zu dritt mitgenommen – ohne Auto ist dort leider nicht viel zu machen. Gearbeitet hat sie unter der Woche in Galway, das 30 Kilometer von der Farm entfernt ist. Mein Gastvater arbeitet in einer sozialen Einrichtung, hat einen sehr zeitaufwändigen Job und übernimmt auch Nachtschichten. Außerdem kümmert er sich um etliche Kühe, sehr viele Schafe, Hühner, Enten, Gänse, drei Esel und drei Hunde auf der Farm. Er hat sich immer gefreut, wenn ich draußen bei den Tieren Zeit mit ihm verbracht habe oder wenn wir abends vor dem Fernseher am Kamin unsere Tage mit ihm ausklingen ließen. Zu beiden meinen Gasteltern hatte ich ein sehr gutes Verhältnis. Deren eigene Kinder, die Mitte 20 sind und in Dublin studieren, kamen ab und zu mit ihren Partnern am Wochenende zu Besuch. Meine Gastfamilie war einfach perfekt, sie hätte nicht besser passen können.</p><p>Nach einem kurzen Wochenende des Ankommens ging am Montag für uns die Schule los. Zur Schule hat mich und meine belgische Gastschwester der lokale Schulbus gebracht, der uns morgens an der Kirche abgeholt hat. Wir besuchten eine katholische Mädchenschule, in der Schuluniform getragen wird. Im Schulhaus waren die sechs Jahrgänge »1st Year« bis »6th Year« der »Secondary School«, von welcher ich das »5th Year« absolvierte.</p><p>In der Früh hatten wir »Assembly«, das waren meistens Versammlungen der ganzen Schule mit dem gesamten Kollegiat. In der Regel berichtete unser Schulleiter (der sehr nett war und sich auch um uns sorgte) über Organisatorisches oder der Schulchor, das Schulorchester oder beispielsweise die Umweltgruppe trugen etwas vor. An anderen Tagen hat sich nur unser Jahrgang mit unserem »Year Head« versammelt.</p><p>Dann ging es in den Unterricht. Die Schulstunden dauerten 40 Minuten. Nach jeweils drei Stunden hatten wir eine Pause, nach der sechsten die Mittagspause. Leider durften wir das Schulgelände nicht verlassen, also aßen wir immer von zu Hause mitgebrachten Lunch. Es gab zwar auch eine Mensa, aber die Schlange war meist sehr lang und es war sehr laut. Bekocht wurde die Schule von einem deutschen Koch (seine Spezialität waren Käsespätzle) und seiner südafrikanischen Frau. Im Anschluss hatten wir jeden Tag bis vier Uhr Nachmittagsunterricht, sodass es im Winter schon dunkel war, wenn der Schulbus uns endlich gegen fünf Uhr bis vor die Haustüre gebracht hat.</p><p>Mit allen Lehrern kam ich sehr gut klar, sie waren alle sehr sympathische, herzliche Menschen. Auch mit meinem Englischverständnis hatte ich nie Probleme, und wenn man doch einmal etwas nicht verstanden hat – wir waren am Anfang des Schuljahres ca. 30 Internationals aus sieben Ländern – zeigten die Lehrer viel Rücksicht.</p><p>Mit meiner Fächerwahl war ich sehr zufrieden. Neben Fächern wie Englisch, Deutsch, Mathe und Geographie hatte ich zum Beispiel »Agricultural Science«. Dabei ging es um den biologischen und chemischen Hintergrund der Landwirtschaft. Außerdem hatte ich »Home Economics«, wo wir uns die ersten Monate intensiv mit Ernährung in chemischer Hinsicht beschäftigt haben. Meiner Meinung nach kommt das in Deutschland viel zu knapp. Auch unser Fach »Computer Science« war viel praktischer und mehr auf das Leben bezogen als das Fach Informatik, wie ich es bisher in Deutschland kennengelernt habe. Das Gleiche betrifft das dortige Fach »LCVP« – Leaving Certificate Vocational Program -, das einen sehr gut auf das spätere Berufsleben vorbereitet. Wir haben beispielsweise Lebensläufe und Bewerbungsschreiben verfasst, aber auch Leiter von Unternehmen und Wohltätigkeitsorganisationen zu uns in den Unterricht eingeladen, die uns Vorträge über deren Job und ihre Führungsposition und den Weg dorthin gehalten haben.</p><p>Alles in allem fand ich es allerdings anstrengend, nur unter Mädchen zu sein. Weil ich dies nicht gewohnt war, empfand ich die Stimmung als sehr speziell. Zudem konnte ich mich nicht mit der Mentalität der irischen »Country Girls« an meiner Schule identifizieren. Deswegen bin ich nach wie vor froh, dass wir Internationals gemeinsam in einem Boot saßen. Schnell bildete sich eine Clique aus zwei Italienerinnen, einer Schweizerin und mir (zu denen ich im Übrigen noch viel Kontakt halte). Toll war, dass wir ausschließlich Englisch gesprochen haben, während sich die anderen Internationals meist in ihrer Muttersprache unterhalten haben.</p><p>Eines meiner Highlights war das Queen-Musical »We Will Rock You«. Meine Schweizer Freundin und ich hatten die Ehre, nach einem Casting, an dem über 70 Schülerinnen teilnahmen, als zwei von 30 Mädchen am alljährigen Schulmusical mit der benachbarten Jungenschule mitzuwirken. Dadurch lernten wir viele Mädchen unserer Schule und Jungs der Jungenschule besser kennen. Ich hatte sogar eine kleine Sprechrolle als eine der »Bohemians«. Zwar dauerte die Probenzeit über drei Monate und war sehr anstrengend, trotzdem hatten wir unseren allergrößten Spaß, bei dem Musical mitsingen und mitspielen zu dürfen.</p><p>Doch ich war ja nicht in Irland, nur um die Schule zu besuchen, schließlich wollte ich auch etwas vom Land sehen. Fast jedes Wochenende bin ich mit meiner Gastschwester oder Freundinnen mit dem Bus nach Galway an die Westküste gefahren. In diese Stadt habe ich mich gleich am ersten Tag verliebt. So ein buntes, alternatives, junges, grünes, lebendiges, am Meer gelegenes Städtchen voller Secondhand- und Vintage-Läden, Bücher- und Schallplatten-Läden, mit den schönsten Cafés in den verstecktesten Ecken, den coolsten »Takeaway Food Stores« und dem schönsten Markt am Samstag! Die Straßen sind jeden Tag belebt von bummelnden Menschenmassen und die berühmten Straßenmusiker – »The Buskers« – spielen bei jedem Wetter Musik vor den Geschäften im Stadtzentrum. Sobald die Sonne scheint, sitzen die Menschen dort am Fluss Corrib, der ins Meer fließt. Natürlich war ich ein paar Mal im sehr kalten Meer, unter anderem an meinem Geburtstag im Dezember.</p><p>Weihnachten feiert man in Irland wie in Großbritannien am 25. Dezember. Mit der ganzen Großfamilie waren wir vormittags in der Kirche, haben anschließend einen Spaziergang gemacht und am Nachmittag gab es ein großes Festessen.</p><p>Im Februar, als wir eine Woche Ferien hatten, durften meine Gastschwester, eine Freundin und ich ein paar Nächte bei einer Gastfamilie in Cork verbringen, die uns die Partnerorganisation vor Ort vermittelt hatte. So hatten wir die Gelegenheit, noch eine andere spannende Großstadt im Süden Irlands kennenzulernen, in der Dialekt und Mentalität anders waren als im Westen oder auch in Dublin.</p><p>Im Frühling kalbten die Kühe und die Schafe brachten Lämmer zur Welt, von denen einige mit der Flasche gefüttert werden mussten. Mein Gastvater hatte also alle Hände voll zu tun. Eines Tages brachte er einen »Sheep Dog«-Welpen mit nach Hause, den er mir in die Arme drückte. Das war einer meiner schönsten Momente. Von nun an durfte ich sie abends auf der Farm besuchen, mit ihr spielen und spazieren gehen. Ich vermisse sie so sehr! Einige der Lämmer konnte ich leider gar nicht mehr kennenlernen – denn dann kam Corona.</p><p>Eigentlich wollte ich im Frühling zwei Freundinnen in Westford besuchen, an einem Surfkurs teilnehmen und Reitstunden nehmen, die »Cliffs of Moher« besuchen, einen Tagestrip nach Limerick machen und noch einmal nach Dublin fahren. Doch dann ging alles ganz schnell. Nach einer Woche Home Schooling in Irland – wir konnten gar nichts mehr unternehmen, weil nicht einmal mehr Busse fuhren – war ich plötzlich Ende März vorzeitig wieder zu Hause, wie so viele andere Gastschüler auch.</p><p>Trotz dieses abrupten Endes hatte ich eine tolle Zeit und ich lege es jedem, der die Chance bekommt, ein Schuljahr im Ausland zu verbringen, ans Herz, die Chance zu nutzen. In diesen Monaten habe ich so viel gelernt und so viele tolle Erfahrungen gemacht, Lebenseindrücke gesammelt und wunderbare Menschen kennengelernt. Ich würde es genau so wieder machen!</p><p>Eure Emilia</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Sommerurlaub im November]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-sommerurlaub-im-november/</link>
            <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 09:45:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Einen paradiesischen Sommerurlaub durfte Maja während ihres Auslandsjahrs in Neuseeland im Jahr 2017 erleben. Davon erzählt sie in ihrem Bericht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Einen paradiesischen Sommerurlaub durfte Maja während ihres ,Auslandsjahrs in Neuseeland, im Jahr 2017 erleben. Warum ihr die Zeit in Fiji so im Gedächtnis geblieben ist und wie sie auf dem Trip Freunde fürs Leben gefunden hat, das erzählt Maja in ihrem Bericht in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Es ist Mitte November in Neuseeland und was macht man da? Richtig, man bereitet sich auf eine der besten Sommerferien vor, die man je haben wird. In meinen Fall hieß es außerdem, am Anfang »alte Bekannte« neu kennenzulernen. Zwar bin ich mit den anderen Schülern, die mit mir reisen würden, ein halbes Jahr zuvor nach Neuseeland geflogen, aber irgendwie kam man doch mit Jetlag und allem nicht immer ins Gespräch. Deswegen war die Aufregung am Flughafen in Wellington erstmal groß, als ich mit meiner Gastmutter dastand, um Lena, ein Mädchen, welches auch aus Deutschland kam und ihr Auslandsjahr in Auckland verbrachte, abzuholen.</p><p>Anfangs noch etwas auf Abstand merkten wir Mädels aber schnell, dass wir ähnlich tickten, und aus zaghaften Gesprächen wurden ein paar Tage, in denen wir auf der Veranda saßen, »High School Musical«-Songs sangen und ich ihr »meine Stadt« Wellington im Süden der Insel zeigen konnte, bevor wir mit dem Panoramazug die gesamte Nordinsel hoch zu »ihrer Stadt« Auckland fuhren.</p><p>Aber wieso das ganze? Weil wir keine sieben Tage, nachdem wir uns wiedergesehen haben, mit einer etwas größeren Gruppe einen Kurzurlaub auf Fiji antraten. Teil dieser Gruppe waren auch viele, mit denen ich auch nach Neuseeland geflogen bin, aber auch vielen anderen Internationals aus diversen Ländern. Da man wie bei jedem internationalen Flug zwei Stunden vor Abflug da sein muss und wir um 8.00 Uhr morgens losfliegen würden, musste ich mindestens die Nacht vorher schon in Auckland verbringen. Deswegen hat unsere wundervolle Betreuerin Michelle, welche sich um alle Steppies in Neuseeland kümmert, vorgeschlagen, dass Lena und ich vorher unseren eigenen kleinen Austausch miteinander machen, dann sei alles etwas entspannter.</p><p>Aber zurück zu Fiji. Im Flugzeug summte es förmlich vor unserer Aufregung, weil viele von uns, genau wie ich, noch nie auf einer so kleinen, tropischen Insel wie Fiji waren. Nachdem uns nach der Landung zunächst das tropische Klima den Atem geraubt hatte, war es Zeit für den Transfer zu unserer ersten Bleibe per Boot. Da wollten wir natürlich alle vorne im Bug sitzen, um ja nichts zu verpassen. Dann eröffnete sich uns die ganz, neue Welt dieses Inselstaates.</p><p>Die ersten drei Tage verbrachten wir auf Treasure Island. Die gesamte Insel bestand aus dem Resort. Der Tagesablauf war einfach: aufstehen, sich in einer der vielen Hängematten, die es überall auf der Insel gibt, setzen, dann leicht überfordert / sehr interessiert den Skandinavischen Mädchen zuschauen, wie sie ihre morgendlichen Runden über die Insel joggten, bevor man sich mit allen beim Frühstück traf. Danach war Entspannung angesagt, man konnte schnorcheln, sich Stand-up-Paddles ausleihen oder einfach nur am Strand liegen. Dann ging‘s zum Mittagessen und am Nachmittag das Gleiche wieder von vorne.</p><p>Langsam wurde aus vielen einzelnen Internationals eine Gruppe. Man begann, sich mehr zu unterhalten, mit manchen auf Englisch, weil die Spanisch- und Norwegisch-Kenntnisse nicht ausreichten, um sich in der jeweiligen Muttersprache zu unterhalten, oder mit großer Diskussion, ob man sich jetzt auf Deutsch mit den Deutschen und Schweizern unterhalten kann, oder, ob das gemein wäre gegenüber den anderen. Schlussendlich wurde dann meistens doch Englisch gesprochen. Anfangs hatten wir noch Hemmungen, ob das Englisch auch zu hundert Prozent richtig war, welches wir sprachen, aber nach und nach wurde auch das egal. Man verstand sich.</p><p>Nach drei wundervollen Tagen war die Aufregung wieder groß. Der Wechsel in das Resort in Kuata stand vor der Tür. Erst wateten wir durch das seichte Wasser, wo wir noch – wie in Fiji üblich – mit »bula« verabschiedet wurden, bevor wir in kleine Boote stiegen, die uns zur Fähre brachten. Als es dann hieß wir müssen raus, war, wie gewohnt, das Chaos groß. Sind alle da? Alle Taschen da? Wo ist die Sonnebrille?</p><p>Während Treasure Island als Resort doch eher europäisch angehaucht war, war Kuata das volle Gegenteil. Nur ein kleiner Teil der Insel bestand aus dem Resort, der Rest war einfach nur Natur. In Kuata fühlte es sich nach und nach immer mehr wie ein Schultrip an. Nun waren alle doch irgendwie befreundet und man nährte sich einander an. Am Abend spielten wir immer Spiele oder Michelles Sohn, der als Betreuer auf den Trip mitgekommen war, stellte uns Denkrätsel, die die ganze Gruppe zum Verzweifeln brachten.</p><p>Für mich war Kuata nochmal besonders schön, weil ich, während die anderen am Strand lagen oder auf den Berg der Insel wanderten, meinen Tauchschein machen durfte. Wir sind vorne am Strand getaucht mit kleinen Reef Sharks oder direkt am Riff, wo beim ersten Mal gleich eine Schildkröte friedlich an mir vorbeischwamm. Die anderen waren bei ihrem Probetauchgang auch vollkommen hin und weg von der Unterwasserwelt in Fiji.</p><p>Als der Trip nach sieben Tagen zu Ende ging, stiegen wir alle fröhlich, braungebrannt und als Freunde ins Flugzeug. Und aus manchen der Freundschaften aus Fiji wurden welche fürs Leben und somit ist mit einigen Mitreisenden von immer noch Kontakt da, wenn auch in größeren Zeitabständen. Mal treffen wir uns zu mehreren in der Stadt, die für alle am nächsten ist, mal mit nur Einzelnen, wenn man auf Durchreise ist. Oder wenn das Leben so will, zieht man in eine neue Stadt und findet heraus, dass nur 15 Minuten entfernt ein alter Freund aus Neuseeland wohnt.</p><p>Deswegen kann ich nur den Tipp geben, macht so viel ihr könnt im Ausland. Ihr müsst die Leute nicht immer kennen, mit denen ihr etwas unternehmt, auch wenn neue Gruppen am Anfang verunsichernd sind, könnt ihr euch sicher sein, dass die anderen ein ähnliches Gefühlt haben. So, don’t worry and just do it!</p><p>Eure Maja</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein unvergesslicher Aufenthalt]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-unvergesslicher-aufenthalt/</link>
            <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 15:10:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Hi, ich bin Johanna. Ich habe in Amerika so viel erlebt, dass ich das hier sehr gerne mit euch teilen möchte. </div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hi, ich bin Johanna. Ich habe vor einigen Monaten schonmal einen ,Blogpost, auf der Weltneugier veröffentlicht. Nun ist mein ,Auslandsjahr in den USA, vorbei. Ich bin jetzt schon über einem Monat zuhause. Ich habe in meinen letzten Monaten in Amerika allerdings noch so viel erlebt, dass ich das hier sehr gerne mit euch teilen möchte.</p><h2>Travel Travel Travel</h2><p>Im März durfte ich während meines Spring Breaks mit meiner Gastfamilie nach Arizona fliegen. Es war eine tolle Erfahrung. Die Familie von meiner Gastmutter haben dort ein Haus in dem wir wohnen durften. Einen Tag sind wir nach Sedona gefahren und sind dort wandern gegangen. Am nächsten Tag waren wir auch noch am Grand Canyon. Ich habe mit meiner Gastfamilie sehr viel Glück gehabt, da diese es liebt zu Reisen und es auch als sehr wichtig ansieht.</p><p>Einen Monat später sind wir dann nochmal nach Florida geflogen als Abschied. Wir waren dort mit Freunden und es war eine unglaubliche Reise. Wir sind Airboat gefahren, das sind Boote die mit Propellern angetrieben worden sind. Wir haben dort auch Alligatoren gesehen. Wir waren sehr viel Schwimmen und haben das warme Wetter genossen.</p><h2>Back to School</h2><p>Als die Schule wieder anfing ging alles sehr schnell, da ich immer was zu tun hatte. Ich war ein Teil unseres Schultheaters und habe bei der letzten Aufführung sogar eine Rolle bekommen. Wir hatten so unglaublich viel Spaß. da es aber auch sehr Zeitaufwendig war gingen die Wochen im Flug vorbei.</p><p>Circa eine Woche nach meiner Aufführung war dann der Prom. Es war eine unglaubliche Erfahrungen. Für die Amerikaner ist Prom wie der Abschlussball, es ist etwas sehr besonderes für die Schüler aber auch für die Lehrer. Dort wurde mir dann auch langsam bewusst, dass ich anfangen muss mich zu verabschieden.</p><h2>It´s time to say goodbye</h2><p>Dann war auch schon Summer Break. Der Tag der Graduation war eine Woche in den Sommer rein. Ich wurde eingeladen und durfte mit den anderen Austauschschülern auch nach vorne laufen und wir haben unser Diploma bekommen. Es war eine richtig tolle Erfahrung. An diesem Tag musste ich mich von einem großteil meiner Freunde verabschieden.</p><p>In meiner letzten Woche haben mich meine Eltern noch besucht. Meine Schwester hat mich auch noch überrascht. Wir haben ihnen dann ein wenig die Gegend gezeigt. Und dann war mein Auslandsjahr auch schon vorbei. Der Abschied fiel mir persönlich sehr schwer, da ich mich so wohl dort Gefühlt und die Menschen mich dort super aufgenommen haben.</p><h2>Fazit</h2><p>Mein Flug zurück verlief ohne großartige Probleme und jetzt beginnt auch schon das nächste Abenteuer. Ich habe immer noch sehr viel Kontakt zu meiner Gastfamilie und meinen Freunden.</p><p>Ich bin so dankbar dafür diese Erfahrungen gesammelt zu haben. Ich habe eine wundervolle neue Familie dazu gewonnen, super viele neue Menschen kennengelernt, bin über meine Grenzen gewachsen und habe Erinnerungen gemacht, die ich für immer mit mir mittragen kann.

Eure Johanna</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein Weg ins Abenteuer]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-weg-ins-abenteuer/</link>
            <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 10:18:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ich bin Emily und gehe als neue Stepin-Stipendiatin in die USA. Wie es dazu kam, dass ich meinen Traum vom Auslandsjahr lebe, das erzähle ich hier.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Emily, bin 16 Jahre alt und lebe in der Nähe von Frankfurt. Ich gehe 2021/22 als die neue ,Stepin-Stipendiatin, ins Ausland, also wirst du mich öfter auf dem Weltneugier-Blog finden. Wie es dazu gekommen ist, dass ich meinen Traum vom ,Auslandsjahr in den USA, leben darf, das erzähle ich dir in diesem Bericht.</p><p>Kennst du dieses Gefühl, wenn du zum ersten Mal von einer Idee hörst und dein Herz zu schlagen beginnt, du Schmetterlinge im Bauch bekommst, weil du dich direkt in diese Idee verliebt hast? Und kennst du dieses Gefühl von scheinbar unstillbarem Fernweh?</p><p>Genau so habe ich mich gefühlt, als ich das erste Mal vom »Abenteuer Auslandsjahr« gehört habe. Ich glaube, ich war damals höchstens 14 Jahre alt. Ich weiß noch, wie ich sofort begann, endlose YouTube-Videos von Austauschschülern zu suchten, die meinen Traum lebten. Die Frage nach dem Gastland kam für mich irgendwie nie auf. Mir war von Anfang an klar, dass ich in den USA meinen Traum verwirklichen wollte. Ich liebte und liebe dieses Land für seine Kultur, seine Natur, den Lifestyle und die Menschen. Allerdings wurde mir mit jedem YouTube-Video klarer, das das Geld eine scheinbar unüberwindbare Hürde darstellen würde.</p><p>Und jetzt sitze ich hier, schreibe diesen Text und muss lächelnd an diese Zeit zurückdenken. An die Zeit, in der ich gelernt habe, was es bedeutet, WIRKLICH für seinen Traum zu kämpfen. Ich hatte mich bereits im Sommer 2019 erfolglos für ein anderes Stipendium beworben, als ich Anfang 2020 vom Stepin-Stipendium erfuhr. Das war wieder einer dieser Herzrasen-Schmetterlinge im Bauch-Momente.</p><p>Ich begann also im Frühjahr 2020 damit, erst meine Online-Bewerbung auszufüllen und schließlich all meine Bewerbungsunterlagen wie Lehrerempfehlungen, Referenzen über soziales Engagement oder auch mein Motivationsschreiben zusammenzusammeln. Zeitgleich begann ich, an meinem Kreativprojekt zu arbeiten, was mich schließlich den ganzen Sommer über stark beschäftigt hielt. Ich baute eine ca. zwei Meter große Karte der USA aus Holz, habe jeden Staat einzeln ausgesägt und mit Silikon Gebirge nachgebildet. Weil ich es wegen der Corona-Situation nicht in Person zu Stepin nach Bonn bringen durfte, habe ich dann ein Video über mein Projekt gedreht.</p><p>Ende 2020 kam dann die lang erhoffte E-Mail- ich wurde zum Stipendien-Auswahltag eingeladen. Mehr als nur aufgeregt setzte ich mich also an einem Samstagmorgen im Januar an meinen Laptop, um mich als »würdige Stipendiatin« zu beweisen. Und obwohl mein Tag mit technischen Schwierigkeiten begann, war er doch überraschend schön.</p><p>Am folgenden Montagabend klingelte dann das Telefon. Vor Aufregung zitternd nahm ich den Hörer in die Hand und da kam die Nachricht, die ich mir so unfassbar gewünscht hatte. »Liebe Emily, ich rufe an, um dir zu sagen, dass du uns alle am Stipendien-Auswahltag überzeugt hast und Stepin sich freuen würde, dich ins Auslandsjahr in die USA zu schicken.« WOW.</p><p>Selbst jetzt, fünf Monate später, kann ich mein Glück noch nicht fassen. Und selbst jetzt, in diesem Moment, beginnt mein Herz zu schlagen und die Schmetterlinge breiten sich in meinem Bauch aus.</p><p>Nach diesem Anruf, der alles ändern sollte, ging meine »Austauschreise« nach dem Unterschreiben des Vertrages mit einem entspannten Kennlerngespräch los. Ich weiß, dass viele zukünftige Austauschschüler (wie auch ich) ziemlichen Bammel davor haben, deswegen möchte ich wirklich betonen, dass es ein super nettes und lockeres Gespräch war und jeder (wirklich JEDER!) den berüchtigten »englischen Part« easy meistern kann.</p><p>Nach dem Kennlerngespräch stand für mich als nächstes der Schritt »Gastfamilienbewerbung« an, was wirklich mehr Arbeit war als erwartet (fangt so früh es geht an!).</p><p>Danach hieß es erst einmal warten… bis ich dann eines Abends, genau 80 Tage nachdem ich meine Gastfamilienbewerbung abgesendet habe, DIE E-Mail bekommen habe. Eine Gastfamilie hat sich für mich entschieden. Ich werde mein Auslandsjahr also in einem kleinen Dorf in der Nähe von Madison, Wisconsin verbringen. Ja, mich als »Stadtkind« haben Wörter wie »Dorf« oder »rural« auch erstmal abgeschreckt, aber jetzt könnte ich wirklich nicht glücklicher sein. Ich werde mit einer Gastmutter und einer Gastschwester und zwei Hunden nur fünf Minuten entfernt von einem großen See leben. Unsere Nachbarn sind Farmer und allgemein ist alles ziemlich ländlich. Meine High School ist auch ganz in der Nähe und so bin ich, allein schon wegen der ganz neuen »Dorferfahrung«, mehr als nur happy mit meinem Placement. Noch in der gleichen Woche habe ich mit meiner Gastfamilie gefacetimet, was mich nur noch glücklicher gemacht hat und meine Vorfreude nochmal auf ein ganz anderes Level gehoben hat.</p><p>Aktuell warte ich auf meinen Visumstermin, aber ansonsten gibt es momentan nicht mehr viel zu berichten. Ihr könnt euch aber sicher sein, hier in Zukunft noch mehr von mir zu lesen, also stay tuned und bis zum nächsten Mal.</p><p>Eure Emily</p><p>P.S. Falls du direkt irgendwelche Fragen zu mir oder meinem Auslandsjahr hast, kannst du mich gerne auf Snapchat (emmy_kitt) anschreiben.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Mein zweites Zuhause]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/mein-zweites-zuhause/</link>
            <pubDate>Mon, 06 May 2024 09:12:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Chiara ist "a Herrin Tiger" - was das ist und ob sich der amerikanische Schulalltag von dem in Österreich stark unterscheidet erzählt sie in ihrem Erfahrungsbericht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Rehe, die einfach über die Straße laufen, Maisfelder so weit das Auge reicht und ein typisch amerikanischer Ort vor der Haustür – ich habe im Mittleren Westen der USA mein zweites Zuhause gefunden und dort im »Coronajahr« zehn Monate verbracht. So sah mein ,Auslandsjahr in den USA, aus.</p><h2>Der Start in mein Auslandsjahr</h2><p>Die Vorbereitungszeit war auf Grund von Corona von großer Ungewissheit geprägt. Erst circa drei Wochen vor meinem Abflug kamen die guten Neuigkeiten, dass wir in die USA einreisen dürfen. Von da an ging alles sehr schnell. Innerhalb von einer Woche hatte ich meinen Termin beim Konsulat, habe mein Visum bekommen und letztendlich auch meine Flugdaten. Mitte August ging es dann endlich mit viel Vorfreude und Aufregung im Gepäck für mich los. Über Frankfurt nach Chicago und von dort aus nach St. Louis, wo ich sehr herzlich von meiner Gastfamilie mit einem »Welcome Chiara«-Plakat empfangen wurde. Ich bin erst mal fast an ihnen vorbeigelaufen, da ich nicht wusste, dass es ihnen erlaubt ist, bereits beim Gepäckband auf mich zu warten und somit hatte ich noch gar nicht damit gerechnet, sie dort zu sehen.</p><p>Nach nur zwei Tagen Einleben ging es für mich dann auch gleich schon in die Schule. Denn meine Schule hatte bereits eine Woche davor angefangen, ich kam nur leider etwas verspätet an. Meinen Stundenplan hatte ich schon im Vorhinein über Facetime mit meiner Gastmutter und meiner »guidance counselor« an der Schule erstellt.</p><h2>Mein amerikanisches Zuhause</h2><p>Gelebt habe ich in Herrin, einem Ort mit knapp 13.000 Einwohnern in Southern Illinois. Die nächstgrößte Stadt, St. Louis, war circa zwei Stunden entfernt. Meine Gastfamilie war eine große Patchwork-Familie mit vielen Kindern. Daheim gewohnt haben meine Gasteltern, mein älterer Gastbruder und meine jüngere Gastschwester, mit der ich mir auch ein Zimmer geteilt habe. Noch dazu haben drei Katzen und zwei kleine Hunde unsere Familie komplett gemacht. Vor allem die zwei sind mir tatsächlich sehr ans Herz gewachsen und so konnte ich meine Angst vor Hunden immerhin ein bisschen überwinden.</p><p>Zu meiner Gastschwester sowie auch zu meinen Gasteltern hatte ich ein sehr gutes und offenes Verhältnis, ich habe mich wirklich vom ersten Tag an wie ein Familienmitglied gefühlt und wurde auch immer so behandelt. Das heißt, es war für mich auch selbstverständlich, im Haushalt zu helfen. Ich habe jeden Tag mehrmals die Küche geputzt, beziehungsweise die »dishes« gemacht, immer wieder den Müll rausgetragen und auch gekocht.</p><p>Nach etwa zwei Monaten musste sich mein Gastvater leider mehreren Operationen unterziehen und noch dazu wurde er in dieser Zeit mit einer Krankheit diagnostiziert, die sich natürlich auf das restliche Jahr ausgewirkt und die Familie und mich auch teilweise eingeschränkt hat. Das war manchmal hart, aber ich habe mich in dieser Familie so wohl gefühlt, dass ich nicht die Gastfamilie wechseln wollte. Denn ich glaube, eine passende Gastfamilie ist sehr wichtig für einen erfolgreichen Auslandsaufenthalt und ich bin daher umso dankbarer, dass das bei mir so gut gepasst hat.</p><h2>Freundschaften in den USA</h2><p>Keine Freunde zu finden war meine größte Sorge. Vor allem, da man ja immer wieder hört, dass Amerikaner sehr oberflächlich sind. Dies ist tatsächlich so, aber das heißt auch, dass man mit jedem gut klarkommt, und wahre Freundschaften entstehen sowieso nicht von heute auf morgen, sondern brauchen Zeit. An meinem ersten Schultag hat mich ein Mädchen angesprochen, das mich dann auch gleich all seinen Freunden vorgestellt hat und ich war sofort in deren Clique drinnen. Das war sehr nett und ich hatte dadurch auch sofort Anschluss. Gleichzeitig dachte ich mir aber, dass ich mit diesen Leuten zu Hause in Österreich vielleicht eher nicht befreundet wäre und war etwas verunsichert. Trotzdem habe ich mich mit ihnen bis zum Ende meines Auslandsjahres und auch heute noch gut verstanden und wir hatten auch immer Spaß, wenn wir Zeit miteinander verbracht haben.</p><p>Meine beste amerikanische Freundin kannte ich zwar auch schon seit meinem ersten Schultag, so richtig angefangen zu reden haben wir aber erst im Oktober und bis wir dann »best friends« wurden, hat es natürlich gedauert. Vor allem in den letzten Monaten wurden wir aber unzertrennlich, wir erzählen uns und reden über alles und haben so viel Zeit miteinander verbracht. Meine andere beste Freundin war eine Austauschschülerin aus Thailand, die bei meiner »local coordinatorin« gelebt hat. Diese Freundschaft war natürlich auch besonders und habe ich sehr geschätzt, da wir das gleiche durchgemacht haben und uns immer gegenseitig verstehen und austauschen konnten. Noch dazu ist es einfach unbezahlbar und unglaublich bereichernd, Freunde aus aller Welt zu haben.</p><p>Meine anfängliche Sorge hat sich auch aufgelöst, denn Freundschaften, die mir vorher eher oberflächlich erschienen, wurden mit der Zeit sehr viel enger. Eines der besten Dinge, die ich aus meinem Auslandsjahr mitnehme, sind wirklich die neu geschlossenen Freundschaften und die Leute, die ich sonst nie kennen gelernt hätte. Auch wenn einem nicht immer alles einfach erscheint, sind ja doch die Beziehungen, für die man vielleicht etwas härter arbeiten muss, die, die bleiben.</p><h2>Meine High School: Once a Herrin Tiger, always a Herrin Tiger</h2><p>Meine Schule – die Herrin High School – war mit circa 700 Schülern von der Größe her nicht anders als meine Schule in Österreich. Vom ersten Tag an war ich ein »Herrin Tiger« und habe auch stolz Schulmerch in unseren Schulfarben orange und schwarz getragen. Natürlich musste ich einige vorgeschriebene Fächer wie Mathe, Englisch und American History nehmen, aber ich konnte auch außergewöhnlichere Klassen wählen, die ich sonst in Österreich nie gehabt hätte.</p><p>Mein Lieblingsfach war definitiv »Sports Medicine«, in der wir so viel Nützliches gelernt haben. Wir hatten nicht nur einen CPR und einen »Stop the Bleed« Kurs, sondern haben auch gelernt, wie man die unterschiedlichsten Gelenke richtig taped. Praktisch anwenden konnten wir unsere gelernten Skills dann bei den Games, denn meine Lehrerin war eigentlich ein »Athletic Trainer«, also diejenige, die sich bei den Spielen um Verletzte kümmert. Toll war daran auch, dass ich auf diese Weise trotzdem jeweils zu einem Basketball- und einem Volleyball-Spiel gehen konnte, was sonst wegen Corona leider nicht möglich gewesen wäre. Außerdem ist das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern ganz anders als in Österreich. Viel freundschaftlicher, sie interessieren sich wirklich auch für dein Privatleben und wie es dir geht, es wird miteinander gescherzt, aber trotzdem geht nie der Respekt verloren.</p><p>Ein weiterer Punkt, den ich sehr geschätzt habe, war, dass wir fast das ganze Jahr über Präsenzunterricht hatten. Wir waren tatsächlich nie wegen Corona online, aber im Februar zwei Wochen wegen des Schnees. Im zweiten Semester wurde die Situation mit Corona wesentlich besser. Wir hatten sogar Prom, also unseren Abschlussball. Ich hatte auch endlich die richtigen Freunde an meiner Seite und in der Schule war ich auch sehr glücklich.</p><h2>Meine Highlights</h2><p>Natürlich war das ganze Jahr unvergesslich, aber um euch noch einmal ein bisschen einen genaueren Einblick geben zu können, möchte ich meine drei Highlights zusammenfassen.</p><p>Meine Zwillingsschwester hat zeitgleich ein Auslandsjahr gemacht, allerdings in Wisconsin, in einem kleinen Ort an der Grenze zu Minnesota. An einem Wochenende Ende März haben wir uns mit unseren Gastfamilien in Chicago getroffen. Es war so schön, auch ihre Gastfamilie kennenzulernen, wir haben uns alle sofort so gut verstanden und hatten ein wunderschönes Wochenende beim Besichtigen der Stadt.</p><p>Meine Gasteltern sind wie jede Person in Southern Illinois riesige Fans von den »Cardinals«, dem Baseball Team aus St. Louis. Mitte April hatten sie ein Spiel im Busch Stadium in St. Louis und meine Gasteltern haben für uns Tickets gekauft. Es war ein einmaliges Erlebnis, ein professionelles Baseball Game anschauen zu können und ich bin mehr als dankbar für diese Möglichkeit.</p><p>Letztendlich war ein absolutes Highlight natürlich, dass ich graduieren durfte, da ich ja ein Senior – also eine Zwölftklässlerin – war. Es war unbeschreiblich schön, als ich mit meinen Freunden in unserer Cap und Gown am Football-Feld stand, wir die Quaste von rechts nach links gelegt haben und unser Direktor der »Herrin High School’s Graduating Class of 2021« gratuliert hat. Nach diesen Worten haben wir alle unsere Konfettikanonen benutzt und uns gegenseitig mit »Silly String« angesprüht, während das Publikum gejubelt hat. Diesen Moment werde ich nie vergessen.</p><h2>Eine Erfahrung fürs Leben</h2><p>Abschließend kann ich sagen, dass meine Zeit in den USA einfach unglaublich bereichernd war. Es war ein sehr besonderes Jahr – vor allem durch Corona – mit Höhen und Tiefen, aber Aufgeben ist keine Option. Man soll Neues kennen lernen und ausprobieren, seine Komfortzone verlassen, sich seiner Werte bewusst werden und sein eigenes Zuhause schätzen lernen. Natürlich hat man immer irgendwelche Erwartungen, auch wenn man versucht, diese klein zu halten. Im Endeffekt kommt sowieso alles anders als geplant.</p><p>Es ist sehr mutig, alleine in ein neues Land zu gehen und ein komplett neues Leben zu starten. Auch wenn nicht immer alles super läuft, sammelt man Erfahrungen fürs Leben, findet neue Freunde und wächst als Person und entwickelt sich weiter. Klar vermisse ich mein Leben dort, aber es ist einfach unbezahlbar zu wissen, dass man ab jetzt zwei Zuhause hat. Auch wenn eines davon auf der anderen Seite der Welt liegt.</p><p>Eure Chiara</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Meine Zeit in Minnesota]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/meine-zeit-in-minnesota/</link>
            <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 11:11:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Hallo, ich bin Lisa und habe ein Schuljahr in den USA, genauer gesagt Minnesota, verbracht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich bin Lisa und habe ein ,Schuljahr in den USA,, genauer gesagt Minnesota, verbracht. In zehn Monaten durfte ich die Kultur meines Gastlandes und die meiner Gastfamilie kennenlernen und meinen persönlichen amerikanischen Traum verwirklichen.</p><h2>Gastfamilie</h2><p>Meine Gastfamilie, die aus meinen Gasteltern, Christian und Jen, und meinen Gastbrüdern, Kai (9) und Noah (14), bestand, holte mich vom Flughafen in Minneapolis ab und wir verbrachten den Rest des Tages in der Mall of America, aßen (typisch amerikanisch) Pancakes zum Mittag und fuhren erst spät abends zu ihnen nach Hause. Der Empfang war sehr herzlich und ich habe mich direkt wie ein Familienmitglied gefühlt. Auch die Hunde, die Zuhause warteten, sprangen uns entgegen als wir zur Tür hereinkamen und empfingen uns. Meine Gastfamilie ist sehr engagiert und involviert in unserer Community, sodass ich vor Schulbeginn schon ein paar Leute kannte und mich so auch schnell integrieren konnte.</p><h2>Schule</h2><p>Meine Schule war mit ungefähr 400 Schülern sehr überschaubar und ich konnte mich schon nach dem zweiten Schultag ziemlich gut zurechtfinden. Den Schoolspirit, von dem man immer wieder hört, gibt es definitiv auch, wenn nicht sogar noch verstärkter, an kleineren Schulen, denn der Teamgeist und der Zusammenhalt meiner Highschool war unglaublich und besonders an den Football Events zu spüren. Meine Gastmutter, Jen, war auch meine Spanischlehrerin und mein Soccer Coach, sodass ich immer zu ihr gehen konnte, wenn es irgendwas zu besprechen gab, und auch durch sie lernte ich viele Leute in der Schule kennen. Über das Jahr hinweg konnte ich bei verschiedenen Aktivitäten in der Schule mitwirken (Soccer, Track and Field, Theatre, Culture Club etc.) und kam auch so mit vielen Leuten in Kontakt.</p><h2>Meine Highlights</h2><p>Das Reisen hat in meinem Auslandsjahr eine sehr große Rolle gespielt, denn ich hatte super Glück, dass meine Gastfamilie und meine Eltern, von Zuhause aus, mir diese Möglichkeiten geben konnten. Im Herbst sind wir nach Florida geflogen um die Universal Studios zu besuchen und noch drei Tage zusätzlich am Strand zu verbringen. Dann bin ich mit der Schule und verschiedenen Clubs nach Chicago, Wolf Ridge und in verschiedene andere Städte und meine Gastfamilie und ich sind oft nach Duluth, MN, gefahren, denn dort haben meine Gastgroßeltern gewohnt. Ein Highlight war auch die Kreuzschifffahrt in die Karibik, die meine Gasteltern mir und meinen Gastbrüdern zu Weihnachten geschenkt haben. Also bin ich während des Jahres ziemlich viel herumgekommen und habe viel von den USA sehen können, wofür ich echt sehr dankbar bin und dies nicht für selbstverständlich nehme.</p><p>Der Winter in Minnesota war ein weiteres Highlight meines Auslandsjahres. In den Monaten Januar bis April sind über 10 Schultage ausgefallen, sogenannte »Snow Days« an denen man online Schulaufgaben aufbekommt, aufgrund von Eis und Schnee und es gab Tage mit teilweisen Temperaturen von -30 und -40 Grad Celsius, bei denen man natürlich nicht das Haus verlassen sollte. Diese Tage habe ich dann drinnen mit meiner Gastfamilie verbracht und wir haben Filme und Serien geguckt, verschiedene Spiele gespielt und zusammen gekocht, was noch einmal eine gute Möglichkeit ist mit seiner Gastfamilie Zeit zu verbringen, denn wie gesagt war es schon Januar und so auch Halbzeit meines Auslandsjahres.</p><h2>Mein Fazit</h2><p>Ein Auslandsjahr zu machen, war definitiv die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe: ich habe mir ein neues Leben in nur zehn Monaten in einem fremden Land aufgebaut und dabei so viele tolle Menschen kennengelernt. Zwar gab es schwierige Situationen, wie Heimweh, aber auch die konnte ich meistern und bin nun umso stolzer auf mich. Wir, meine Familie und ich, planen nun schon meine Gastfamilie bald zu besuchen und mit ihnen rumzureisen, worauf ich mich unglaublich freue.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Melbourne – alternative Kulturhauptstadt Australiens]]></title>
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            <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 09:05:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Entdecke Melbourne mit bunten Individuen, perfektem Kaffee, ungewöhnlichen Secondhand-Läden und toller Street Art!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Musik, Kunst, Essen, Shopping und Museen – für all das steht Melbourne. Die Metropole wird nicht ohne Grund »Australiens Kulturhauptstadt« genannt. Mit ca. 4,3 Millionen Einwohnern kommt sie fast an ihre »große Schwester« Sydney ran – aber auch nur fast. Die zweitgrößte Stadt ,Australiens, und Hauptstadt des Bundesstaates Victoria ist zwar kleiner, dafür aber auch bunter und individueller. Doch was genau macht Melbourne so anders und warum zieht es so viele alternative Menschen in die Metropole?</p><h2>Viele Individuen als Teil des großen Ganzen</h2><p>Melbourne vereint viele kulturelle Facetten. Die Menschen legen großen Wert auf unterschiedlichste Musik-Genres, kulinarische Gerichte aus aller Welt und sind künstlerisch interessiert. Die Einheimischen sind bunt gekleidet, laut, aufgedreht, glücklich, oft ausländischer Abstammung und passen trotzdem perfekt zum großen Ganzen. Melbourne scheint in der Lage zu sein, tausende individuelle Charaktere unter einem großen Dach zu vereinen. Jedes Individuum auf der Straße scheint ohne Probleme in das Gesamtbild der Stadt zu passen und man hat den Eindruck, als ob die Welt in Melbourne zuhause ist.</p><h2>Melbournes Kaffeekultur</h2><p>An fast jeder Straßenecke befindet sich ein stylisches, alternatives Café, in dem man den besten Kaffee Australiens trinken kann.</p><p>»Melbournians« – so wie sich die Einwohner nennen – achten sehr auf ihr Aussehen und Erscheinungsbild (obwohl dort jeder bunte Vogel seinen eigenen Geschmack und Sinn für Mode hat) und erwarten den perfekten Kaffee. Und damit meinen wir wirklich PERFEKT. Wenn euch also in Melbourne der Kaffee nicht schmeckt, dann beschwert euch ruhig, denn der typische »Melbournian« nörgelt auch solange rum, bis er einen neuen, perfekten Kaffee bekommt.</p><p>Doch nicht nur Kaffee kann man in Melbourne an jeder Ecke trinken. Es gibt zahlreiche Museen, Einkaufsstraßen und Läden wie Sand am Meer und Restaurants aus wohl jeder Kultur und jedem Land dieser Welt. Dort wird man sicher etwas finden, was den persönlichen Geschmack trifft – man muss sich nur noch entscheiden.</p><p>Die Restaurants befinden sich oft in kleineren Straßen und Nebengassen und sind in der Innenstadt fast überall zu finden. Und bei all den vielen Hochhäusern solltet ihr auch die eine oder andere Rooftop-Bar nicht verpassen.</p><h2>Die besten Einkaufsmöglichkeiten</h2><p>Des Weiteren findet man in Melbourne viele Straßen und Gassen mit Boutiquen, Secondhand-Läden und Designer-Shops.</p><p>Wer ein bisschen Geld in der Urlaubskasse übrig hat, wird dies in Melbourne bestimmt los. Hier kann eigentlich jeder etwas finden, da sind wir uns sicher! ,Manchester Lane,, ,Brunswick Street,, ,Gertrude Street, und ,Bourke Street, sind nur einige von solchen angesagten und beliebten Einkaufs- und Bummelstraßen.</p><p>Auch der ,Queen Victoria Market, ist einen Besuch wert und egal welches Budget euch in eurer Reisekasse zur Verfügung steht, ihr werdet bei all den vielen Ständen sicherlich fündig.</p><h2>Melbournes künstlerische Ader</h2><p>Wer an »Street Art« interessiert ist, sollte auf keinen Fall das Viertel hinter der ,Hosier Lane, verpassen. Viele Künstler haben sich dort mit tausenden bunten Graffitis verewigt. Ihr braucht auch keine Angst zu haben, in eine eher dunkle Ecke von Melbourne geraten zu sein – hier tummeln sich auch immer zahlreiche Touristen.</p><p>Wer gerne eines der vielen Museen Melbournes besuchen möchte, hat die Qual der Wahl. Die ,State Library of Victoria, (inklusive kostenloser Ausstellung über Melbourne), das, Immigration Museum on Flinders Street, oder das ,Australian Centre of Contemporary Art, sind nur einige der vielen Optionen, die die Stadt zu bieten hat.</p><h2>Lebenswerteste Stadt der Welt</h2><p>Melbourne ist von der Umgebung, den Menschen und der Atmosphäre her ganz anders als Sydney. Wer sich wirklich Zeit nimmt diese Stadt kennenzulernen, wird verstehen, warum die Australier Melbourne als die Kulturhauptstadt ihres Landes bezeichnen.</p><p>Alle, die an der Musik-, Kunst-, und Fashionszene interessiert sind oder auf der Suche nach den neuesten kulinarischen Genüssen sind, fühlen sich dort zuhause. Der erste Blick mag nicht so überwältigend sein, wie der auf Sydneys Hafen, trotzdem hat die Melbourne einiges zu bieten und gilt nicht ohne Grund als lebenswerteste Stadt der Welt!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Memories will last forever]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/memories-will-last-forever/</link>
            <pubDate>Mon, 11 Mar 2024 11:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ich erzähle euch von Basketball, vom Super Bowl, von Cheerleading und noch mehr Erfahrungen, die ich in meinem Auslandsjahr in den USA gesammelt habe.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Mal erzähle ich euch von der Basketball-Season, vom Super-Bowl-Sunday, vom Cheerleading und von noch viel mehr Erfahrungen, die ich in meinem ,Auslandsjahr in den USA, gesammelt habe.</p><h2>Meine allererste Basketball-Season</h2><p>Auch wenn ich Basketball noch nie zuvor richtig gespielt hatte, habe ich mich dazu entschlossen, mich meinem High School-Team in Byers anzuschließen – eben ganz getreu dem Motto »You miss 100 % of the shots you never take«! Man muss ja nicht gleich perfekt spielen können, sondern es geht vielmehr darum, sich engagiert in seinem Team einzubringen.</p><p>Mir war es wichtig, schöne Erinnerungen zu sammeln und neue Freunde zu finden. Und auf beides kann ich am Ende der Saison dankbar und glücklich zurückschauen. Auch wenn ich vielleicht nicht immer die größte Lust verspürte, zur Practice zu gehen, weil ich wusste, wie hart es werden würde, änderte sich dies immer schlagartig nach dem Warm Up. Dann war ich tatsächlich jedes Mal Feuer und Flamme und wollte einfach nur noch alles für mein Team geben. Denn das macht Teamsport aus. Man spielt nicht für sich selbst, man spielt fürs Team.</p><p>Nun kann ich auf eine ereignisreiche Saison mit ganz viel Spaß zurückblicken: Carpool-Karaoke im Team-Van oder lautstarkes Mitsingen von »Sweet Caroline« mit dem Jungs-Team im Bus auf dem Rückweg zur Schule nach einem erfolgreich absolvierten Auswärts-»Game Day«, Team Breakfasts vor einem Spiel, aber auch mein erstes Foul und schließlich meine ersten Körbe in einem Auswärtsspiel. Das war für mich persönlich natürlich ein ganz besonderes Spiel, das ich für immer in meiner Erinnerung behalten werde. Ebenso unvergessen ist das Gefühl, zum Ende der Saison ein allerletztes Mal stolz das Byers Basketball Jersey tragen zu dürfen. Auf dem Court fühlte ich mich immer besser und gewann an Selbstvertrauen. Der Dank gilt hier besonders meinen Coaches, aber natürlich auch jedem einzelnen Teammate. Während dieser Zeit habe ich mich – nicht nur was das Basketball-Spiel als solches betrifft, sondern auch persönlich – weiterentwickeln können. Ich bin so froh, mich auf etwas Neues eingelassen zu haben, denn dadurch wurde ich Teil dieser Basketball-»Familie«.</p><p>Etwas, das ich euch gerne mit auf den Weg geben möchte, ist ein Zitat meines Coaches:</p><p>»Treat every game like your last one because sometimes it is your last one! Remember that time is the most valuable thing that we all have that we can never get back!«</p><p>Was ich damit sagen möchte, ist, dass ihr jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde in eurem Auslandsjahr genießen solltet. Die Zeit vergeht unheimlich schnell – viel zu schnell, wenn ihr mich fragt.</p><h2>Super Bowl LV 2021</h2><p>Um den 55. Super Bowl in diesem Jahr kämpften auf der einen Seite die Kansas City Chiefs, auf der anderen die Tampa Bay Buccaneers. Der Super Bowl, welcher jährlich am ersten Sonntag im Februar stattfindet, ist das Finale der US-amerikanischen American-Football-Profileague und rundet somit jeweils eine Saison ab, in dem es das beste Team der Season krönt. Neben dem sportlichen Part dieses Events ist der Super Bowl aber auch für seine Halftime Show berühmt, in der jährlich krasse Berühmtheiten auftreten. In diesem Jahr hatte »The Weeknd« die Ehre.</p><p>Dieses riesige Sport-Ereignis fand selbst dieses Jahr tatsächlich statt und trotzte Corona. Sogar Fans waren im Stadion erlaubt. Damit dies aber in Zeiten der Pandemie genehmigt werden konnte, war es in diesem Jahr vor Ort lediglich 22.000 Fans erlaubt. Unter normalen Umständen wären fast dreimal so viele Zuschauer im Stadion gewesen.</p><p>Der diesjährige Super Bowl wird aber mit Sicherheit auch in die Geschichte der Sporthistorie eingehen, weil mit Sarah Thomas zum ersten Mal eine Frau die Möglichkeit hatte, das Finale der NFL zu pfeifen. Ihr wurde die Ehre zuteil, in diesem Jahr neben ihren sechs männlichen Kollegen Teil der Super Bowl-Crew zu sein.</p><p>Aber beim »Super Bowl Sunday« geht es in den USA nicht nur um Football, sondern auch darum, gemeinsam mit der Familie zusammenzusitzen, einen entspannten Sonntag zu haben und natürlich gaaaaanz viel zu essen (was wir definitiv getan haben – hahaha: typisch amerikanisches Essen mit Chicken Wings, French Fries, frittiertem Blumenkohl und noch viel mehr).</p><h2>Cheerleading – State, here we come!</h2><p>Die Home-Basketballspiele unseres Schulteams als Cheerleader zu supporten, war eine unbeschreiblich schöne Erfahrung, die mir unheimlich viel Spaß gemacht hat – und das trotz Corona. Es war uns immerhin erlaubt, Sideline Cheer zu machen. Natürlich mussten wir aber auch viele Einschränkungen, die Covid geschuldet waren, in Kauf nehmen. Das war manchmal ganz schön nervig, aber eben auch nicht zu vermeiden. Leider war es deshalb z.B. verboten, eine »Halftime-Performance« aufzuführen oder auch zu »stunten«. Außerdem mussten wir die ganze Zeit Masken tragen und selbstverständlich Abstand halten.</p><p>Dies führte dazu, dass leider nur acht Mädchen ein Spiel cheeren konnten, so dass unsere Cheer-Squad aufgeteilt wurde: Die eine Hälfte durfte das Varsity Game der Girls cheeren, die andere konnte das Varsity Game der Boys supporten. Ich durfte als Cheerleaderin die Mädchen anfeuern. Mit Masken zu cheeren hört sich einfacher an als es ist. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, ich würde mir die Seele aus dem Leib schreien, aber keiner würde es wegen der Maske hören. Zum Glück war das aber nur meine Einbildung. Also – trotz Corona (was natürlich vieles erschwert hat) hatte ich eine unvergessliche Zeit dabei, an der Sideline Basketballgames zu cheeren. Selbst wenn es auch mal absehbar war, dass wir sehr wahrscheinlich verlieren würden, haben wir niemals aufgehört, unsere Teams anzufeuern. Ich glaube, das macht einfach eine gute Cheerleaderin aus: So lange und fest an das Unmögliche zu glauben, bis es am Ende doch noch möglich wird.</p><p>Nun heißt es: »Bye, bye, Basketball! Hello, State!« Ende März haben wir nämlich unsere State Competition in Colorado Springs, für welche wir schon seit Monaten regelmäßig trainieren. Drückt uns die Daumen! Mal sehen, wie weit wir kommen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.</p><h2>Besondere Schulaktivitäten</h2><p>Meine High-School-Zeit in den USA ist vor allem durch viele besondere und für mich völlig neue Aktivitäten geprägt:</p><p>In meiner »Intro to Agriculture«-Klasse hatte ich die Möglichkeit, in einem Team einen Stuhl aus Holz zu bauen. Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht und ist ein toller Ausgleich zu den ganzen anderen Fächern, in denen man hauptsächlich am Laptop sitzt. Ich wünschte, in meinem deutschen Stundeplan gäbe es auch so ein Fach. Ende Februar fand dann die »National FFA Week« statt, welche eine Zeit für FFA (Future Farmers of America) Mitglieder ist, ihren Mitschülern und der gesamten Schulgemeinde Landwirtschaft näherzubringen.</p><p>An meiner Schule ist es Tradition – neben vielen anderen Angeboten wie z.B. eine Art Landwirtschafts-Quiz -an einem Morgen in der Woche Frühstück für die Lehrer zuzubereiten. Und so habe ich mich mit 15 anderen Schülern und meinem Agriculture-Lehrer bereits um 6.00 Uhr morgens in der Schule getroffen, um Bacon und Sausages zu braten und Rührei und Pancakes zu machen. Das hat großen Spaß gemacht. Als Dankeschön fürs Zubereiten durften wir dann auch das ausgewogene Frühstück essen, was uns sozusagen das Frühaufstehen an diesem Tag entschädigt hat.</p><p>Eine andere Aktion, die echt cool war, war das Pinata-Schlagen zusammen mit FBLA (Future Business Leaders of America). Es war ziemlich witzig, mit anzusehen wie Mitschüler ihr Glück versuchten, die Pinata einzuschlagen, auch wenn sie damit manchmal echt ganz schön lange erfolglos waren und anstatt die Pinata zu treffen lieber in die Luft geschlagen oder sogar einfach mal so – natürlich aus Versehen – den Baseball-Schläger weggeworfen haben. Am Ende sind wir aber immer mit reichlich Süßigkeiten aus den Pinatas belohnt worden und damit abgezogen.</p><h2>Volleyball-Season in den Startlöchern</h2><p>Nach dem letzten Basketballspiel der Saison war bei mir alles andere als Entspannung angesagt. Ich kann einfach nicht anders, als immer busy zu sein. Am folgenden Montag hatten wir nämlich schon direkt unsere erste Volleyball Practice. Ja, richtig gehört: Ich habe nicht nur Cross Country und Basketball gemacht, sondern mache jetzt auch noch Volleyball – neben Cheerleading wohlbemerkt! Ich möchte einfach alles Mögliche aufsaugen. Die Volleyball Season wird – wie auch Basketball – sehr stressig sein, da wir sechs Wochen lang jeweils drei Spiele pro Woche zu absolvieren haben. Auf diese Wochen freue ich mich aber sehr, da es auch bedeutet, wieder Neues zu lernen und vielleicht auch hier über sich selbst hinauswachsen zu können (denn auch beim Volleyball fange ich bei Null an); Zeit mit dem 25-köpfigen Team und meinen Freunden zu verbringen und letztendlich schöne Erfahrungen zu sammeln. Also: Let’s go!</p><h2>Spring Break</h2><p>Im März hatten wir hier in Colorado Spring Break. Dies bedeutete gleichzeitig auch: Road Trip Time!</p><p>Donnerstags sind meine Gasteltern, meine Gastschwester und ich auf unseren zweiten Road Trip gestartet. Dieses Mal ging es für uns erst einmal nach New Mexico, wo wir die Carlsbad Caverns erkundet haben und dann freitags weiter nach El Paso, Texas. Hier sind wir bis Sonntag geblieben, bevor wir uns langsam wieder zurück nach New Mexico begeben haben. Dort haben wir den White Sands National Park besucht, Dünen aus weißem Sand. Man hätte auch meinen können, dass man im Schneeparadies gewesen sei – so weiß ist der Sand. Das war definitiv das Highlight meines Trips. Wie kleine Kinder sind Andrea und ich die Hügel hinuntergerollt und hatten den Spaß unseres Lebens – auch wenn wir am Ende mit Sicherheit so viel Sand in unserer Kleidung hatten, dass wir damit bestimmt eine Sandburg hätten bauen können.</p><p>Nach diesem Ausflug war unser nächster Stopp in Albuquerque. In New Mexicos größter Stadt sind wir dann bis Dienstag geblieben. Am Montag freuten wir uns erst einmal auf unseren langersehnten Spa-Day in Santa Fe, New Mexicos Hauptstadt, den wir alle nach dem ganzen Stress ausgiebig genossen. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel sind wir entlang der Route 66 gefahren, was echt besonders war. Hier durfte ein Foto natürlich nicht fehlen. Unseren Road Trip haben wir dann mit einem leckeren Eis von »Cold Stone« (sehr zu empfehlen für alle Eisliebhaber wie ich) abgerundet. Am frühen Dienstagmorgen machten wir uns dann schließlich wieder auf den Rückweg nach Byers, Colorado.</p><p>Ach, übrigens: Auch wenn es in Colorado immer noch mal schneien kann (sogar noch im Mai!) ist hier jetzt dennoch der Frühling eingezogen, was mich persönlich total glücklich macht, da ich ein echtes »Spring Girl« bin. Ich liebe es, die Vögel endlich wieder zwitschern zu hören und im T-Shirt nach draußen gehen zu können. Das Beste aber ist, dass es dank der Umstellung auf Sommerzeit jetzt immer bis 19.00 Uhr draußen hell bleibt, was mir definitiv noch mehr Energie gibt, als ich ohnehin schon von Natur aus habe. Ich durfte hier einen wunderschönen Spring Break in den USA genießen, wofür ich unendlich dankbar bin.</p><h2>Und, und, und…</h2><p>Als ob ich mit Volleyball und Cheeleading nicht schon genug um die Ohren hätte, nehme ich an einem »Future Farmers of America Contest« teil und wirke beim Theaterstück meiner Schule mit. Ganz nach dem Motto: »Try out everything you can. Otherwise, at the end you might regret that you didn’t do it!« Zwischen dem Ende der Basketball-Season und dem Anfang der Volleyball-Season hatten wir einen Snow Day, den meine Gastschwester und ich direkt dazu genutzt haben, uns mit zwei Freunden zu treffen, um »Tubing« auszuprobieren. In einem Reifen über den Schnee zu gleiten war echt witzig. Das hat riesengroßen Spaß gemacht. Außerdem waren wir zum Geburtstag meiner Gastschwester mit unseren Freunden Rollerbladen, haben hinterher noch Pizza gegessen und einfach gemeinsam eine tolle Zeit verbracht.</p><p>Ich kann euch nur sagen: Langweilig wird mir hier nie! Darüber freue ich mich sehr und bin dankbar, dass alles hier trotz Corona erleben zu dürfen.</p><p>Viele Grüße aus Byers, Colorado!</p><p>Stay curious!</p><p>Eure Lucie Joe</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[My second home]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/my-second-home/</link>
            <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 12:10:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Mein zweites Zuhause, meine zweite Familie und mein zweites Leben ist im wunderschönen Kanada, wo ich mein Auslandsjahr verbracht habe.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Mein zweites Zuhause, meine zweite Familie und mein zweites Leben ist im wunderschönen Kanada, wo Waschbären im Garten liegen und dir fremde Leute auf der Straße einen schönen Tag wünschen. In dem letzten halben Jahr habe ich »the life of dreams« gelebt und will immer noch nicht realisieren, dass es vorbei ist, aber auch die besten Sachen kommen immer zu einem Ende und im Endeffekt sollte man nicht traurig sein, dass es vorbei ist, sondern glücklich, weil es passiert ist. Von meinem abenteuerlichen ,Auslandsjahr in Kanada, will ich euch jetzt erzählen.</p><h2>Die Ungewissheit vor meinem Auslandsjahr</h2><p>»,Everything will be fine in the end. And if it’s not fine, it’s not the end.«</p><p>Als ich damals zum ersten Mal von einem Auslandsjahr gehört habe, hatte ich keine Ahnung, was für ein unglaubliches Abenteuer vor mir steht. Aber bevor ich mein zweites Leben überhaupt antreten konnte, war es ein sehr langer Weg. Für mich sollte es ohne wenn und aber nach Neuseeland gehen. Nachdem ich 2019 den Vertrag unterschrieben hatte, stieg meine Vorfreude von Tag zu Tag immer mehr. Bis die Pandemie auftrat und mir das Leben erschwert hat.</p><p>Nachdem meine Eltern und ich schweren Herzens entschieden haben, mein Auslandsjahr auf Januar zu verschieben, stieg die Ungewissheit immer mehr. Auch wenn ich versucht habe, positiv zu bleiben, habe ich Ende Oktober die Nachricht bekommen, auf die ich zwar irgendwie gewartet habe, aber nicht wahrhaben wollte. Neuseeland wurde abgesagt. Jetzt hieß es, sich schnell zu entscheiden und die richtige Entscheidung zu treffen. Und mittlerweile kann ich sagen, dass ich mir zu hundert Prozent sicher bin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.</p><h2>Familie, Freunde und Kanada</h2><p>Im Januar war endlich der Tag, auf den ich zwei Jahre lang gewartet hatte. Ich stand am Flughafen und musste mich von meiner Familie verabschieden. Meine Vorfreude war so groß, dass mir der Abschied von meiner Familie gar nicht so schwergefallen ist. Mir stand nichts mehr im Weg! Nach drei Flügen bin ich in Victoria angekommen und konnte es nicht erwarten, meine Gastfamilie zu sehen.

Sobald ich angekommen war, hieß es zwei Wochen Quarantäne für mich. Zwei Wochen in meinem Zimmer. Zwischen ständigen Telefonaten und »Grey’s Anatomy« habe ich mich jeden Tag draußen mit meiner Gastfamilie getroffen und gequatscht. Nachdem die Quarantäne zu Ende war, wurde ich warm aufgenommen und war direkt Teil meiner Familie. Ich hatte eine Mutter, einen Vater und eine Schwester und einen Bruder. Zusammen mit meiner Gastfamilie war ich öfter Surfen und über die Spring Break sind wir zusammen in den Camping-Urlaub gefahren. Es waren auch oft die kleinen Dinge, wie zum Beispiel gemeinsam kochen, backen, wandern und Picknicks, die die Beziehung gestärkt haben.</p><p>Glücklicherweise hatte ich viele Freunde, die genauso abenteuerlustig sind wie ich. Gemeinsam haben wir super viel gemacht, was unsere Freundschaft sehr gestärkt hat und was die Schönheit des Landes gezeigt hat. Victoria ist meiner Meinung nach der perfekte Ort in Kanada. Man ist in zehn Minuten in der Stadt, in 30 Minuten an wunderschönen Seen und Bergen und in zwei Stunden an der anderen Seite der Insel mit den perfekten Wellen zum Surfen. Nach jeder einzelnen Wanderung hatte man unbezahlbare Aussichten. Man konnte einfach alles machen und es wurde nie langweilig!</p><h2>Meine High School – »have a warm and fuzzy day«</h2><p>»Spectrum Community School«. Diese Schule wird für immer ein Teil meines Herzens sein. Dort habe ich meine besten Freunde gefunden und unvergessliche Momente gesammelt. Der Unterricht ist, wie man es sich sonst an den amerikanischen Schulen vorstellt: total einfach und die Lehrer sind super nett. Aber anstelle von »normalen« Schulalltagen mit Fächern wie Chemie und Geschichte war mein kanadischer Schulalltag überhaupt nicht langweilig.

Ich hatte das Glück in das womöglich allercoolste Fach reinzukommen – »Outdoor Recreation«. Diesem Fach beizutreten war eins meiner absoluten Highlights. Von wandern bis Kayakfahren war wirklich alles dabei. Es ging aber nicht nur um die sportliche Leistung, sondern besonders um die Teambildung und Führungsqualitäten.

Da ich besonderen Wert darauf gelegt habe, kanadische Freunde zu finden und nicht allzu viele internationale, habe ich mich direkt dazu entschlossen, Clubs anzuschließen, was die beste Idee war. Ich bin zu »Leadership« gegangen und zwei Wochen später waren die Leute da meine besten Freunde. Zusammen haben wir sehr viel für die Schule organisiert, wie zum Beispiel die Motto Woche, »Pink Shirt Day«, und Frühstück für alle Schüler jeden Donnerstag. Mir sind meine Lehrer in dieser kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen. Ich hätte wirklich niemals gedacht, dass mir der Abschied von Lehrern so schwerfallen kann und dass das Leben an einer High School so schnell vorbei sein würde.</p><h2>Highlights</h2><p>»,The biggest adventure you can take is to live the life of your dreams.« – Oprah Winfrey,
</p><p>Bei all den unglaublichen Sachen, die ich erlebt habe, ist es schon fast unmöglich, sich auf ein Highlight festzulegen. Jedes Mal, wenn ich etwas von meiner »Bucket List« streichen konnte, habe ich gemerkt, dass ich gerade meinen Traum lebe.

Mein erstes Highlight war womöglich mein erstes Mal Surfen. Es war ein atemberaubendes Gefühl, da ich es schon immer mal ausprobieren wollte und es dann tatsächlich gemacht habe. Über die Zeit habe ich super viele tolle Sachen gemacht, die man in Deutschland fast unvorstellbar sind, wie zum Beispiel »Whale Watching«, »Kayaking«, wandern, Wasserflugzeug-Touren und noch vieles mehr.

Rückblickend auf mein Auslandsjahr habe ich trotzdem ein Highlight, welches alle anderen toppt – mein 16. Geburtstag. Nie in meinem Leben hätte ich mir einen perfekteren Tag für meinen Geburtstag vorstellen können. Am Tag vor meinem Geburtstag sind meine Gastfamilie und ich zusammen in den Norden der Insel gefahren, um Familie zu besuchen und sind dort über Nacht geblieben. Der Tag hat mit Pancakes und Geschenken super angefangen, aber wurde noch immer besser. Um Mittag herum konnte ich meinen größten Traum erfüllen… »Bungee Jumping«… 150 feet in die Tiefe springen. Ich musste mir so einige Male anhören, wie verrückt ich denn sei, sowas zu machen, aber im Endeffekt war es die Nervosität davor zu 100% wert. Mit einem Adrenalinrausch sind wir wieder zurück nach Victoria gefahren, wo auch schon wenig später all meine Freunde gekommen sind und wir den Abend zusammen verbracht haben. Auch wenn all meine Tage dort super schön waren, kann kein Tag diesen perfekten übertreffen.</p><h2>Abschied – der schwierigste Tag in meinem Auslandsjahr</h2><p>»,Things end. But memories last forever.«</p><p>Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Tag nie kommen würde, doch Ende Juni war er da. Ich musste zurück nach Deutschland. Von einer Sekunde auf die andere habe ich mein perfektes Leben verlassen, und es gab kein Zurück mehr. Nach einer letzten Umarmung meiner Gasteltern zum Abschied konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten. Noch nie in meinem ganzen Leben habe ich so viel geweint. Ich wollte es einfach nicht wahrhaben, dass mein Leben in Kanada vorbei sei und dass ich meine Familie und Freunde für eine lange Zeit nicht mehr sehen würde.

Ich wusste, dass ich sie irgendwann wiedersehen würde, aber ich wusste auch, dass es nie wieder so sein würde wie es war. Es war so ein schlimmes Gefühl, in den ersten Flieger zu steigen und zu wissen, dass es endgültig vorbei ist und einen letzten Blick auf die Stadt zu werfen, in der ich ein halbes Jahr lang mein perfektes Leben gelebt habe. Ich den ganzen Flug über ein emotionales Wrack, bis ich meine Familie gesehen habe. Auch wenn ich noch nicht zurück wollte, habe ich mich gefreut, sie wieder zu sehen und in den Arm schließen zu können. Sobald ich zu Hause angekommen bin, standen auf einmal all meine Freunde und Familie im Garten und haben mich überrascht. Ich hätte mir keine bessere Art vorstellen können, in mein altes Leben wieder einzusteigen.</p><h2>Fazit</h2><p>»You’ll never know until you go!«</p><p>Nach der ganzen Unsicherheit und den ganzen Turbulenzen vor meinem Auslandsjahr kann ich sagen, dass sich die Geduld und der Optimismus definitiv gelohnt haben. Beim Unterschreiben des Vertrages habe ich niemals gedacht, was für eine tolle Zeit ich erleben würde und deswegen bin ich umso dankbarer, dass es mir ermöglicht wurde, so ein Abenteuer zu leben. Die ganzen Erfahrungen und Freundschaften, die ich gesammelt habe, werde ich nie vergessen und sie werden immer ein Teil von mir sein. »This chapter in my life might be over, but it’s always going to be my favorite.«</p><p>Deine Emily</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[My Time in Australia]]></title>
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            <pubDate>Mon, 11 Dec 2023 14:57:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ich bin Miriam. Seit ich klein war träumte ich davon nach Australien zu gehen, da mich der typisch australische Lifestyle schon immer fasziniert hat.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo! Ich bin Miriam und war für 5 Monate in ,Australien,. Seit ich klein war hatte ich den großen Traum nach Australien zu gehen, da mich sowohl die Landschaft und die Tiere als auch der typisch australische Lifestyle und die Multikultur des Landes schon immer fasziniert haben. Als ich dann Anfang der 8. Klasse von der Möglichkeit eines Austauschprogramms erfuhr, stand für mich fest, dass ich auch so etwas machen musste. Umso größer war meine Freude, als auch meine Eltern einverstanden waren, sowohl meinen Bruder als auch mich für eine Weile ins Ausland zu schicken. Und so meldete ich mich schon ein Jahr vor meiner Ausreise bei Stepin für den Austausch nach Sydney an.</p><h2>Wie alles anfing…</h2><p>Wer meine Gastfamilie sein würde, erfuhr ich etwa sieben Wochen vor meiner Ausreise: Meine Gastfamilie bestand aus den Eltern (Grace und Geoff), der Tochter Emma, und dem Sohn Jerry. Emma war ein Jahr jünger als ich, Jerry ein Jahr älter – und sie wohnten in einem Vorort im Norden von Sydney. Ich war sehr aufgeregt, als ich ihnen zum ersten Mal eine Email schrieb. Aber sie waren sehr nett, antworteten mir direkt und schickten viele Fotos. Schon nach ein paar Tagen wollten sie mit mir skypen, um mich besser kennenzulernen. Ich war wirklich nervös, weil ich Angst hatte, ich würde nichts verstehen, was sie sagen, aber ich stimmte trotzdem zu – und es war die richtige Entscheidung, denn wenn man mit jemandem persönlich redet, versteht man viel mehr, als wenn man sie nur in Filmen sieht. Und wenn ich doch etwas nicht verstand, konnte ich immer nachfragen. So konnte ich also diese letzten sieben Wochen vor meinem großen Abenteuer genießen, indem ich schon viel Kontakt mit meiner Gastfamilie hatte.</p><p>Und dann war es endlich so weit, der Tag war gekommen, an dem es für mich endlich losging! Ich war nun so aufgeregt, dass ich es kaum mehr aushielt. Am Flughafen traf ich dann die anderen von Stepin, die mit nach Sydney fliegen würden. Zum Glück freundete ich mich direkt mit zwei anderen Mädchen an, die auch fünf Monate in Australien bleiben würden, und im Flugzeug setzten wir uns nebeneinander. Von Frankfurt aus ging es dann erst einmal sechs Stunden mit dem Flugzeug nach Dubai, wo wir drei Stunden Aufenthalt haben würden, bevor unser Flug weiter nach Sydney losging.</p><h2>Orientation Days in Sydney</h2><p>Nach 14 weiteren Stunden im Flugzeug, müde, aber zu aufgeregt zum schlafen, waren wir endlich da. Bei der Landung bekam ich Gänsehaut, denn endlich, ENDLICH würde mein großer Kindheitstraum in Erfüllung gehen! Wie häufig hatte ich von diesem Moment geträumt! Als alle ihr Gepäck hatten und gut durch den Zoll gekommen waren, stiegen wir in den Bus. Zuerst war es ein bisschen beunruhigend, dass die Autos auf der linken Straßenseite fahren, aber es gab so viel zu sehen, als wir zum Beispiel über die Harbour-Bridge fuhren, und von dort aus das Sydney Opera House in der absolut nicht winterlichen Sonne glitzern sehen konnten!</p><p>Als die Orientation zu Ende war, blieb ich mit zwei anderen Austauschschülern noch in der Unterkunft, da unsere Gastfamilien in Sydney wohnten und uns mit dem Auto abholen würden. Ich hätte vor Vorfreude nicht aufgeregter sein können, doch kaum hatte ich Zeit, genauer darüber nachzudenken, da standen sie auch schon im Eingang und Emma kam mit ausgebreiteten Armen auf mich zugerannt. Dies war der schönste Moment in meinem bisherigen Leben! Auf der Rückfahrt nach Hause redeten wir, als würden wir uns schon ewig kennen. Zuhause angekommen, erwartete mich sogar noch eine weitere Überraschung: Sie hatten für mich einen Kuchen gebacken, auf dem »Welcome home, Miriam!« stand. Nun konnte ich es nicht mehr aushalten, ich musste vor Freude einfach weinen. Noch im Wohnzimmer packte ich direkt die Geschenke aus, die ich meiner Gastfamilie mitgebracht hatte, ein »Mensch-ärgere-dich-nicht«-Spiel, Tassen mit der Skyline von Köln, Haribo und Duplo, worüber sie sich sehr freuten.</p><h2>Die erste Zeit mit meiner neuen Familie</h2><p>Meine Gastfamilie war sehr bemüht, mir möglichst viel von Australiens vielen Seiten zu zeigen. Am nächsten Tag direkt nahmen sie mich mit zu einem Wildlife Park, wo es von Emus über Krokodile bis natürlich zu den Kängurus alle möglichen Tiere gibt, die so in Australien leben – sogar zum Anfassen! Da wir noch eine Woche Winterferien hatten, besuchten wir außerdem für einige Tage Freunde meiner Gastfamilie, die direkt am Strand wohnen, nur leider war es zu kalt, um schwimmen zu gehen.</p><p>Auch fuhr ich mit meiner Familie für einige Tage in Skiurlaub (bis dahin war mir nicht einmal klar gewesen, dass es in Australien überhaupt Schnee gibt, aber den gibt es tatsächlich in den Snowy Mountains). Es war eine tolle Erfahrung, weil ich lange nicht mehr Ski gefahren war und meine Liebe dazu neu entdecken konnte, während die atemberaubende Landschaft Australiens an mir vorbeizog. Außerdem hatte ich so vor Schulbeginn schon die Gelegenheit, meine Gastfamilie besser kennenzulernen. Schon nach ein paar Tagen waren sie wie eine richtige Familie für mich.</p><h2>Zurück in die Schule</h2><p>Schnell waren die Ferien vorbei und ein weiteres Abenteuer begann für mich: Die Schule. Am ersten Tag nach den Ferien begleitete mich meine Gastmutter zur Schule, wo ich einen Termin mit der Schulleitung hatte, um meine Wahlfächer auszuwählen und meine Schuluniform zu kaufen – das war eines der Dinge, auf die ich mich am meisten gefreut hatte!</p><p>Am nächsten Tag ging es also für mich erst richtig los. Morgens konnte ich zum Glück an der Uniform immer erkennen, in welche Bahn ich steigen und welchen Schulbus ich nehmen musste. Der Stufenleiter stellte mich einer Mitschülerin vor, mit der ich einige Fächer teilte, damit sie mich während meines ersten Tages in den Pausen und zwischen den Fächern zu den einzelnen Räumen begleiten konnte. Das nahm sie auch sehr ernst – zur Mittagspause kannte ich gefühlt schon die halbe Schule, aber ich war glücklich, wie offen und begeistert die Australier sind, wenn sie jemanden neues kennenlernen, sie stellten mir direkt tausend Fragen. Zu schnell war die Schule schon zuende und ich strömte mit dem Rest der Schule raus zu den Bushaltestellen, schon voller Vorfreude, dass ich morgen wiederkommen würde.</p><p>Da ich erst mitten im Schuljahr dazugekommen war, waren nicht mehr in vielen Wahlkursen Plätze frei, aber ich war von Anfang an mehr als zufrieden mit meiner Wahl: Geschichte, wo ich meine besten Freunde fand, Graphic Design, wo ich nach wenigen Wochen überrascht feststellte, dass ich viel besser zeichnen konnte, als ich immer gedacht hatte, und Kochen, das von der ersten Stunde an eines meiner Lieblingsfächer war. Am meisten freute ich mich jedoch immer auf Englisch. Meine Lehrerin, Ms Baxter, war lustig und nett und schaffte es, dass jeder sich beim Läuten der Schulglocke zum Ende der Stunde schon auf die nächste Stunde freute.</p><h2>Top End Tour</h2><p>Doch gerade als ich dachte, jetzt müsste doch mal langsam der normale Alltag eintreten, wartete schon ein neues Abenteuer auf mich: die australische Partnerorganisation von Stepin organisiert für die Austauschschüler Touren, zum Beispiel zum Uluru (Ayers Rock) im tieftsen Outback, ans Great Barrier Reef in Queensland oder nach Victoria. Als die Touren bei der Orientation vorgestellt wurden, hatte ich mich direkt in die Tour ans Top End Australiens, nach Darwin, verliebt.</p><p>Ende August ging es also los für uns, mit dem Flugzeug vier Stunden in den tropischen Norden Australiens, wo wir fünf Nächte im Outback in verschiedenen Nationalparks zelten würden! Mit 14 Austauschschülern, einer Local Koordinatorin aus Perth und einem Tour Guide ging es also los. Auch hier schloss ich wunderbare neue Freundschaften mit Leuten aus Dänemark, Frankreich, Schweden und Finnland, während wir ein Aboriginal-Dorf besuchten, alte australische Erzählungen hörten, von Wasserfällen sprangen und durch den roten Sand des Bushlands wanderten. Viel zu schnell war die Reise auch schon wieder zuende und ich »musste« nach Sydney zurückkehren. Zum Glück lebte auch eine der anderen Schülerinnen von der Tour in einem Teil von Sydney, sodass ich mich auch mit ihr treffen und wir gemeinsam die Stadt erkunden konnten.</p><h2>Gastfamilienwechsel</h2><p>Jedoch auch damit kehrte keine Ruhe in mein aufregendes Leben ein: Aufgrund eines Vorfalls in der Familie beschlossen meine Gastfamilie und ich schweren Herzens, dass es für meinen Aufenthalt besser wäre, dass ich die Gastfamilie wechseln würde, da auch ich merkte, dass meine Gastfamilie der Sache mehr Aufmerksamkeit schenken musste und mir nur noch wenig Zeit widmen konnte. Wir sagten also gemeinsam meiner Koordinatorin Dine, Bescheid, die für mich eine neue Familie in der nahen Umgebung suchte, da ich mich kaum mit dem Gedanken anfreunden konnte, meine Freunde und meine Englischlehrerin zurückzulassen. Doch ich hatte Glück, Dine fand schnell eine Gastfamilie, deren Kinder auch auf die gleiche Schule wie ich gingen, die älteste davon sogar in meine Stufe. Es stellte sich heraus, dass es sich um Brontes Familie handelte, eine meiner besten Freundinnen! Ich war überglücklich, da dies bedeutete, dass es kein absoluter Neuanfang für mich sein würde. In den Frühlingsferien wechselte ich dann also die Gastfamilie.</p><h2>The Aussie Lifestyle</h2><p>In meiner neuen Familie hatte ich neben Bronte noch zwei weitere Gastgeschwister, Abbey, die ein Jahr jünger war als wir und Strahan, 11 Jahre alt, und einen Gastkater, Cosmo. Auch in dieser Familie fühlte ich mich von der ersten Sekunde an zuhause, weil die Familie meiner in Deutschland sehr ähnlich war, und mich direkt mit offenen Armen empfing. Besonders mit Strahan, der immer wenig Hausaufgaben aufhatte, verbrachte ich etliche Nachmittage Brettspiele spielend auf dem Fußboden im Wohnzimmer. Leider hatte ich nur insgesamt 8 Wochen mit ihnen, was mir mit jedem Tag, der verging, immer schmerzlicher bewusst wurde. Meine Gastfamilie machte es nicht unbedingt einfacher, indem sie mich direkt der ganzen Familie vorstellte und wir jedes Wochenende Kanu fuhren, in den Blue Mountains wanderten, mit der Familie essen gingen und unzählbare unvergessliche Momente zusammen erlebten. Ich traf mich selten mit Freunden, da ich jede freie Sekunde, die mir noch in Australien blieb, mit meiner Gastfamilie verbringen wollte.</p><h2>Abschied ist schwer</h2><p>Und dann war die letzte Woche gekommen, viel zu schnell und viel zu schmerzvoll. Schon zwei Wochen vorher hatte ich angefangen, jeden Abend vor dem Einschlafen zu weinen, weil alleine in meinem dunklen Zimmer, das ich so liebte, wieder die Realität, die ich tagsüber halbwegs erfolgreich verdrängte, über mich einbrach: Meine Zeit in Australien, dem Land, in das ich mich vom ersten Augenblick an verliebt hatte, war begrenzt, und das Ende rückte unaufhaltsam immer näher.</p><p>Mein letzter Schultag war zugleich der schönste und schrecklichste Schultag meines Lebens. Freitags morgens verteilte eine AG vor der ersten Stunde immer kostenlos frische Pancakes, doch ich konnte an diesem Tag kaum etwas essen. Dann klang, für mich zum letzten Mal, die Schulglocke zur ersten Stunde, doch meine beste Freundin dort hielt mich auf, bevor ich zu meinem Unterricht gehen konnte. Sie zog mit den Worten, sie hätte es an dem Morgen extra frisch für mich gefangen, ein Stoffkänguru aus der Tasche, und ab dem Moment konnte ich nicht mehr an mich halten. Für den Rest des Tages befand ich mich hinter einem Tränenschleier, der mich genug von der Realität trennte, dass ich nach der Pause zum ersten Mal in den fünf Monaten zu spät zu Englisch kam! Ich stürzte in den Raum, das Känguru fest an mich gedrückt, und entschuldigte mich schon bei meiner Lehrerin, als diese mit dem Rest der Klasse als Antwort »Überraschung!« rief: Sie hatte Snacks und Getränke besorgt und auf die Tische gestellt, und quer durch den Raum eine Leine mit dem Schriftzug »Auf Wiedersehen, Miriam« aufgehängt. Die Stunde verbrachten wir nur mit Spiele spielen, reden, Fotos machen und in meinem Falle nicht aufhören können zu weinen. Am Ende umarmte mich meine Lehrerin zum Abschied noch einmal fest, und ich konnte sie kaum loslassen, weil es das letzte Mal sein würde, dass ich sie sehen würde. Doch ich musste loslassen, und der Rest des Tages verging in einem Wimpernschlag.</p><p>Zum Glück sah ich meinen engsten Freundeskreis am nächsten Tag noch einmal wieder. Bei einer Freundin zuhause verbrachten wir den Abend mit Lagerfeuer und Stockbrot. Ich fühlte mich ein bisschen schlecht, weil alle meine Freunde Geschenke für mich hatten, ich aber keins für sie, aber ich schwor mir, zurückzukommen, und ihnen allen etwas aus Deutschland mitzubringen.</p><p>Ein paar Tage später ging es dann schließlich mit meiner Gastfamilie zum Flughafen. Dieser Moment war der schwerste meines Lebens. Ich würde meine zweite Heimat, meine zweite Familie, mein zweites Leben, das ich hier hatte, auf unbestimmte Zeit verlassen müssen, ich würde die Personen, die ich so liebte, wahrscheinlich Jahre lang nicht wiedersehen, manche niemals. Sie würden ohne mich den Abschluss machen und ich würde nie wieder als Schülerin in diese Schule zurückkehren können, meine Schuluniform würde zu einem einfachen Souvenir werden. Als der Moment gekommen war, dass ich mich von meiner Gastfamilie verabschieden musste, musste ich wieder schrecklich weinen, doch ich war schon spät dran, also drängten sie mich, zu gehen. Den ganzen Weg zum Flugzeug durch die Security und den Pass Check und den ganzen Flug zurück musste ich immer wieder erneut weinen, bis ich bei meinem Zwischenstopp in Dubai wieder auf meine beiden Freundinnen vom Hinflug traf, die zur gleichen Zeit dort ankamen. Weinend fielen wir uns in die Arme, doch wir schworen uns, aufzuhören, und so bald wie möglich nach Australien zurückzukehren.</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Myrna in Neuseeland #1: Ein toller Start in Aotearoa]]></title>
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            <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 13:57:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Myrna aus Berlin verbringt drei Terms als Austauschschülerin in Neuseeland und lässt uns auf der Weltneugier an ihren Erlebnissen teilhaben</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Myrna aus Berlin verbringt 2015/16 mit Stepin drei Terms als ,Austauschschülerin in Neuseeland,. Fast zwei ihrer 9,5 Monate in Down Under sind nun bereits vergangen und die 16-Jährige hat sich schon gut in ihrem neuen Zuhause auf Zeit eingelebt. Myrna wohnt bei einer neuseeländischen Gastfamilie in Foxton, eineinhalb Stunden nördlich der Hauptstadt Wellington. Unter der Kategorie »Myrna in Neuseeland« lässt sie uns ab sofort in regelmäßigen Abständen an ihren Eindrücken und Erlebnissen teilhaben.</p><p>Schon jetzt nach sieben Wochen vor Ort merke ich meine Fortschritte in der Sprache und ich bin total glücklich, hier gelandet zu sein. Ich hoffe, dass das Jahr weiterhin so problemlos und voller toller Momente und Erfahrungen verläuft.</p><h2>Wie alles begann…</h2><p>Meine Reise begann am Dienstag, den 14. Juli am Frankfurter Flughafen, wo sich alle High School Neuseeland-Teilnehmer von Stepin getroffen haben, um gemeinsam als Gruppe nach Auckland zu fliegen. Es war ziemlich traurig, mich von meiner Familie und Freunden zu verabschieden, aber ziemlich schnell war die Traurigkeit vergessen und wir waren alle einfach nur noch unglaublich aufgeregt wegen unserer bevorstehenden Zeit in Neuseeland.</p><p></p><p>Nach einem 20-Stunden-Flug mit Stopps in Dubai und Melbourne sind wir dann alle ziemlich müde in Auckland gelandet. Dort sind wir Classic-Programm-Teilnehmer in unsere Unterkunft gefahren und hatten von Donnerstag bis Sonntag eine sehr schöne und interessante Zeit mit unserer Partnerorganisation. Wir haben viel von Auckland gesehen und neue Leute kennengelernt.</p><p>Am Sonntag bin ich dann weiter zu meiner Gastfamilie geflogen. Ich konnte es kaum erwarten meine neue Familie für die nächsten 9 Monate zu treffen und wurde dann auch total lieb von meiner Gastmutter, meinem Gastvater, meiner Gastschwester und einem der drei Hunde begrüßt. Es war total aufregend meine Koffer endlich auszupacken und das Haus ab dann »mein neues Zuhause« nennen zu können.</p><h2>Meine High School</h2><p>Am Montag sind wir dann das erste Mal zur Schule gegangen. Da ich mit meiner Gastschwester zusammen gehen konnte, war ich nicht ganz so aufgeregt. An diesem Tag haben alle Austauschschüler ihre Fächer gewählt. Im Endeffekt habe ich jetzt Englisch, ,Media Studies,, ,Physical Education, (das ist so etwas wie Sport in Deutschland), ,Food & Catering, (hier kochen wir und lernen die Theorie verschiedenster Themen im Bereich Kochen), ,History, und ,Geography,.</p><p>Der Unterricht ist wirklich total anders aufgebaut als in Deutschland. Man hat jeden Tag die gleichen sechs Fächer und die Lehrer haben ein viel besseres Verhältnis zu den Schülern. Ich fühle mich hier in den Klassen viel wohler als in Deutschland.</p><p>Meine High School hat alle Schüler in vier verschiedene Häuser eingeteilt: ,Allen House,, ,Field House,, ,Morrison House, und ,Robertson House,. Ich bin zusammen mit meiner Gastschwester in ,Field,. Zwischen den Häusern finden regelmäßig Wettkämpfe statt, wie zum Beispiel ,Winter Sport,, wo jedes Haus versucht, gegen das andere in Fußball, Basketball, Hockey oder Netball zu gewinnen und Punkte zu sammeln.</p><h2>Eindrücke aus Neuseeland</h2><p>Der Winter hier ist im Gegensatz zum deutschen Klima ziemlich mild, aber trotzdem war es für mich eine große Veränderung, weil ich aus dem Sommer hierher kam. Wir haben derzeit durchschnittlich 15°C, weil mein Ort jedoch nur 5 km vom Strand entfernt ist, ist es oft ziemlich windig und es kommt schnell zu Wetterwechseln. Ich habe mich bis jetzt noch nicht an die Kälte gewöhnt und freue mich schon auf den Sommer.</p><p>Die Menschen hier sind ziemlich offen. In Geschäften wird man immer gefragt, wie es einem geht und auch in der Schule wird man oft angesprochen. Trotzdem ist es nicht ganz so einfach, als Austauschschüler Freunde zu finden, gerade weil die Schüler sich hier schon seit Jahren kennen und alle ihre Gruppen gefunden haben. Es ist daher ziemlich wichtig, sich an Aktivitäten nach der Schule zu beteiligen; in meinem Fall war das erst das Fußballteam (leider ist die Saison jetzt schon vorbei) und jetzt der Fitnessclub. Außerdem spielt hier fast jeder Junge Rugby und es macht wirklich Spaß, zu den Spielen zu gehen und zuzuschauen.</p><h2>Freizeit</h2><p>Meine Schule organisiert viele Ausflüge in den verschiedenen Fächern und auch für uns Austauschschüler werden in den wärmeren Monaten mehrere Sachen angeboten. Außerdem hat jeder Teilnehmer von Stepin die Möglichkeit, an Touren teilzunehmen, um das Land zu entdecken.</p><p>Da wir im November auf Grund von Prüfungen nur zwei Tage zur Schule gehen müssen und dann bis Ende Januar für ganze zwei Monate Ferien haben, wird mir meine Gastfamilie in den Sommerferien die Nordinsel zeigen. Ich fühle mich in meiner Gastfamilie unglaublich wohl und auch Stepin ist für mich bei Fragen immer erreichbar. Meine Partnerorganisation kümmert sich super und unser Local Area Representative ist im ständigen Kontakt mit uns.</p><p>Bis jetzt habe ich die Gegend um meine Stadt schon ziemlich gut erforscht, ich war schon oft in der Hauptstadt Wellington und mehreren kleineren Städten. Ich kann es kaum erwarten, mehr von dem Land zu sehen! Schon jetzt nach sieben Wochen vor Ort merke ich meine Fortschritte in der Sprache und ich bin total glücklich, hier zu sein. Ich hoffe, dass das Jahr weiterhin so problemlos und voller toller Momente und Erfahrungen verläuft.</p><p>Bis bald,
,Eure Myrna</p><p>Mehr Infos zum Programm, ,Myrnas nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Myrna in Neuseeland #2: Endlich Frühling!]]></title>
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            <pubDate>Mon, 23 Oct 2023 10:33:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ein Drittel von Myrnas Zeit als Austauschschülerin ist bereits vorbei. Der Frühling kommt & Myrna genießt ihre Auslandszeit in vollen Zügen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Drittel von Myrnas Zeit als ,Austauschschülerin in Neuseeland, ist bereits vorbei. Aus Foxton hat sie uns in ihrem ,letzten Bericht, ihre ersten Eindrücke von ihrem Leben bei einer neuseeländischen Gastfamilie und ihrem High School-Alltag geschildert. Inzwischen wird es in Aotearoa so langsam Frühling und Myrna genießt ihre Auslandszeit in vollen Zügen.</p><blockquote>Ich habe jetzt schon tolle Freunde gefunden und freue mich unglaublich auf die bevorstehende Sommerzeit.</blockquote><h2>High School-Updates</h2><p>Der dritte Term des Schuljahres endete am letzten Freitag mit dem Beginn der zweiwöchigen Ferien. Nach 10 Wochen gefüllt mit neuen High School-Erfahrungen, befinde ich mich jetzt also in meinen Frühlingsferien.</p><p>In den vergangenen Wochen mussten wir unsere Fächer für das kommende Schuljahr wählen. Ich habe mich entschlossen, vier meiner Fächer zu wechseln. Das bedeutet, ich werde weiterhin Englisch und ,Food & Catering, belegen, jedoch ,Business Studies,, Französisch, ,Sport & Leadership, und Mathe dazu wählen.</p><p>Zum Ende des Terms fanden Elterngespräche statt, um den Eltern und Schülern ein Feedback zu den schulischen Leistungen zu geben. Mein Report war sehr positiv und ich wurde für mein Englisch gelobt. Ich höre jetzt immer öfter, dass sich meine Englischkenntnisse sehr verbessert haben. Es freut mich total, dass schon nach 10 Wochen eine Verbesserung zu bemerken ist.</p><p>In Neuseeland kann man nach der 12. Klasse die High School verlassen, um zu arbeiten – ein Abschluss nach dem 13. Schuljahr ermöglicht es zu studieren. Wie sich herausgestellt hat, werden viele Schüler meines Jahrgangs abgehen. Das finde ich ziemlich schade.</p><h2>Freizeit in Neuseeland</h2><p>Meine Gastschwester hat Mitte September ihren 16. Geburtstag gefeiert. Wir sind mit Freunden und der Familie essen gegangen und am Wochenende sind wir nach Palmerston North gefahren, um dort den Tag zu verbringen. Ich habe das erste Mal ,Laser Tag, gespielt und wir hatten alle total viel Spaß dabei.</p><p>Wir fahren in diesen Ferien nicht weg, da meine Gasteltern arbeiten müssen. Also werden meine Gastschwester und ich viel Zeit haben, Sachen zu unternehmen wie z.B. zum Strand zu laufen oder in andere Städte zu fahren. Wahrscheinlich werden wir auch wieder mit meinen Gasteltern nach Wellington fahren.</p><h2>Sportliche Ferien</h2><p>Ich habe für die Ferien von meiner ,Physical Education Class, einen Trainingsplan bekommen, da wir am Ende des vierten Terms eine Prüfung in einer Sportart unserer Wahl absolvieren müssen. Ich habe Leichtathletik gewählt und werde nun jeden Tag laufen gehen und meine Work-outs machen. Manchmal wird in den Ferien auch ,Crossfit, stattfinden. Sport ist eine gute Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und außerdem habe ich selbst bemerkt, dass ich bei der Ernährungsumstellung den Sport brauche.</p><h2>Der Frühling ist da!</h2><p>Letztes Wochenende haben wir unsere Uhren auf die Sommerzeit umgestellt und auch das Wetter wird immer besser – man merkt, es wird langsam Frühling. Obwohl die Temperaturen immer noch bei nur etwa 17°C liegen, fühlt es sich schon viel wärmer an und ich habe meinen ersten Sonnenbrand bekommen.</p><p>Nach den Ferien haben wir nur noch vier Wochen Schule, bis die Prüfungen beginnen. Den ganzen November lang findet dann kein Unterricht statt und da ich nur an zwei Prüfungen teilnehme, werde ich ziemlich viel Freizeit haben und das schöne Wetter genießen. :-)</p><h2>Neuseeländischer Alltag</h2><p>Das Familienleben ist mittlerweile zum Alltag geworden. Ich fühle mich wirklich wie ein Mitglied der Familie. Es ist ziemlich traurig zu wissen, das 1/3 meines Auslandsjahres schon vorbei ist – die Zeit vergeht wirklich so schnell.</p><p>Nach der Schule treffe ich mich oft mit Freunden oder meiner Gastschwester und an den Wochenenden machen wir meistens etwas mit der Familie. Am liebsten gehe ich mit Freunden auf »adventures«, das bedeutet eigentlich nur, dass wir durch Foxton und Umgebung laufen und die Gegend erkunden.</p><p>Am besten gefällt mir der Wald am Ende der Stadt. Man hat von dort aus einen super Ausblick über die ganzen Felder bis hin nach Foxton Beach. Hier kann man spazieren gehen und auf einem Umweg über die Dünen zum Strand gelangen.</p><p>Mit der Zeit fange ich erst an, zu realisieren, wie sich mein Leben hier von meinem Leben in Deutschland unterscheidet und dass mir manche Dinge fehlen. Trotzdem versuche ich – so gut es geht – mich nicht davon beeinflussen zu lassen und »mein neues Leben« voll und ganz zu genießen.</p><p>Ich habe jetzt schon tolle Freunde gefunden und freue mich unglaublich auf die bevorstehende Sommerzeit.</p><p>Bis bald,
,Eure Myrna</p><p>< Myrnas vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Myrnas nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Myrna in Neuseeland #3: Von Spring Break, Labour Day & kulturellen Unterschieden]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/myrna-in-neuseeland-3-von-spring-break-labour-day-kulturellen-unterschieden/</link>
            <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 14:14:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Heute berichtet Austauschschülerin Myrna vom Labour Day-Wochenende und den kulturellen Unterschieden zwischen Neuseeländern und Deutschen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Myrna ist nun seit über drei Monaten als ,Austauschschülerin in Neuseeland,. In ihrem ,letzten Bericht, hat sie uns von ihren sportlichen Schulferien und dem neuseeländischen Alltag erzählt. Heute berichtet sie unter anderem vom Labour Day-Wochenende und den kulturellen Unterschieden zwischen Neuseeländern und Deutschen.</p><blockquote>Wie in jeder Familie gibt es im Zusammenleben manchmal gute und manchmal schlechte Phasen.</blockquote><h2>Frühlingsferien in Neuseeland</h2><p>Die letzten Ferien habe ich größtenteils in Foxton verbracht. Ich habe Sachen mit meiner Gastschwester unternommen und mich mit Freunden getroffen. Die zwei Wochen gingen leider schneller um, als gedacht. In dieser Zeit habe ich zwei Erdbeben miterlebt. Beide waren nicht sehr stark, aber das Gefühl ist schon ziemlich komisch wenn sich der Boden hin und her bewegt, vor allem wenn man versucht zu laufen und man wirklich kein Gleichgewicht findet.</p><h2>Term 3 beginnt</h2><p>Der dritte Term hat damit begonnen das uns alle Lehrer erinnert haben, dass wir in diesem Term nur vier Wochen Unterricht haben würden. Ebenfalls ist es die letzte Möglichkeit, ,Credits, zu sammeln und sich auf die danach folgenden Examen vorzubereiten. Die Prüfungen werden der letzte Termin sein, zu dem ich meine Schuluniform trage, da ich nächstes Schuljahr in ,»Year 13«, bin und in Alltagsklamotten zur Schule kommen darf.</p><h2>Labour Day-Wochenende</h2><p>Dieses Wochenende war verlängert und wir hatten den Montag frei wegen Labour Day. Das ist so ähnlich wie der 1. Mai in Deutschland. Trotz des Feiertages, hatten aber alle Geschäfte geöffnet.</p><p>Am Sonntag war in Foxton ,»Spring Fling«,. In der Main Road waren überall Stände mit Essen und man konnte alle möglichen Dingen kaufen, zudem gab es eine Bühne und Attraktionen für Kinder. Für diese kleine Stadt war das ein ziemlich großes Event und viele Besucher von der gesamten Nordinsel sind gekommen. Außerdem war das gesamte Wochenende lang traumhaftes Wetter, ich war einige Male baden und hab die meiste Zeit am Strand verbracht.</p><p>Am Labour Day sind meine Gasteltern und ich nach Palmerston North gefahren, weil meine Gastmutter Weihnachtsdekoration einkaufen wollte. Wie ich erfahren habe, stehen Neuseeländer ziemlich darauf, die Häuser auffällig mit Lichtern zu dekorieren. An dem Tag haben wir auch das erste Barbecue gemacht.</p><h2>Lunch Time mit der Lehrerin</h2><p>Das Wetter wird immer wärmer, somit kann man in den Pausen auf dem Gras sitzen und die Sonne genießen oder Touch (eine nicht ganz so aggressive Art von Rugby) spielen. Weil drei andere Schülerinnen und ich vor den Ferien geholfen haben, für den Förderverein 300 Cupcakes zu backen, hat unsere ,Food & Catering, Lehrerin uns letzte Woche Donnerstag zum Lunch eingeladen. Wir sind mit dem Auto in ein Restaurant gefahren und durften uns das bestellen, was wir essen wollten. Das war wirklich die beste Lunchpause, die ich bisher hatte. Es wäre in meiner Schule in Deutschland unvorstellbar, mit der Lehrerin Essen zu gehen, aber für die anderen Schüler schien das relativ normal zu sein.</p><h2>Unterschiede</h2><p>Immer öfter fallen mir in der letzten Zeit die Unterschiede zwischen Neuseeländern und Deutschen auf. Nicht nur die offensichtlichen Aspekte, wie die kurzen Shorts im Winter, im Pyjama zum Supermarkt zu gehen oder barfuß in der Stadt unterwegs zu sein, sondern auch, dass niemand etwas plant und man total spontan ist, die Ehrlichkeit oder das große Interesse für den Nationalsport Rugby.</p><p>Manchmal fühle ich mich in der Schule, wie an einer Amerikanischen High School – beziehungsweise so, wie ich es mir dort vorstelle. Es gibt viel mehr Dramen und Gossip, der teilweise wirklich fies ist. Die Leute achten hier viel mehr auf das Leben der anderen und reden über alles und jeden. Nichts desto trotz, wird man immer im Laden gefragt, wie es einem geht und wie der Tag so ist: Freundlichkeit ist erste Priorität!</p><h2>Ups and Downs</h2><p>Wie in jeder Familie gibt es im Zusammenleben manchmal gute und manchmal schlechte Phasen. Gerade da die letzten Wochen von Heimweh und kleinen anderen Problemen gekennzeichnet waren, war es für mich nicht unbedingt einfach. Aber langsam wird alles wieder besser.</p><p>Die Zeit der Examen im November dauert vier Wochen lang und ich habe in dieser Zeit nur zwei Prüfungen. Der offizielle Ferienstart ist jedoch erst Anfang Dezember und ich plane gerade andere Austauschschüler auf der Nordinsel zu besuchen. Anfang Januar werde ich mit meiner Gastfamillie herumfahren und die Nordinsel erkunden. Ich habe also zwei Monate Ferien plus die freie Prüfungszeit von einem Monat und versuche in dieser Zeit, so viel wie möglich zu erleben.</p><p>Ich freue mich schon in meinen nächsten Berichten von meinen nächsten Entdeckungen und den Sommerferien zu berichten.</p><p>Eure Myrna</p><p>< Zu Myrnas vorherigem Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Zu Myrnas nächstem Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Myrna in Neuseeland #4: Auf Erkundungstour]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/myrna-in-neuseeland-4-auf-erkundungstour/</link>
            <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 15:48:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Fast die Hälfte von Myrnas Schüleraustausch in Neuseeland ist nun vorbei. Heute berichtet sie von einem Ausflug in die Region Hawkes Bay.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Fast die Hälfte von Myrnas ,Schüleraustausch, ist nun vorbei. In ihrem ,letzten Blogpost, hat sie uns unter anderem von den kulturellen Unterschieden zwischen Neuseeländern und Deutschen erzählt. In ihrem heutigen Bericht geht es um einen Ausflug in die Region Hawke´s Bay, den sie zusammen mit anderen Austauschschülern erlebt hat.</p><blockquote>Das Wochenende war unglaublich schön.</blockquote><h2>Das Schuljahr ist vorbei!</h2><p>Mit der »Prize Giving Ceremony« vor 4 Wochen, endete für mich »Year 12« hier in Neuseeland. »Prize Giving Ceremony« nennt man die Verabschiedung des Abschlussjahrgangs mit anschließender Urkundenübergabe für sportliche sowie schulische Auszeichnungen. Es war ein riesen großes Event in der Aula – mit allen Eltern und Schülern – nicht zu vergleichen mit der deutschen Zeugnisausgabe, die ich kenne.</p><p>In den letzten Wochen hieß es dann für alle Neuseeländer: Prüfungszeit. Täglich fanden zwei Prüfungen statt, über 4 Wochen lang. Ich musste jedoch nur für eine Geschichts- und zwei Geografieprüfungen zur Schule gehen.</p><h2>Ausflug in die Region Hawke´s Bay</h2><p>Letzten Freitag bin ich mit drei anderen Austauschschülern von meiner Partnerorganisation zu meiner »LAR« (Local Area Representative) in Foxton gefahren, wir haben gegrillt und dann dort übernachtet. Am Samstag mussten wir um 7:00 Uhr morgens losfahren, damit wir pünktlich zur Mittagszeit in Hawke´s Bay ankamen. Das liegt an der Ostküste und ist von meinem Wohnort etwa drei Stunden entfernt. Dort traf ich viele Freunde vom Orientation-Camp in Auckland wieder und lernte viele neue Gesichter kennen. Außerdem waren andere »LARs« und Gasteltern mit dabei.</p><p>Wir haben in der Nähe von Hastings eine Traktor-Tour zum Cape Kidnappers gemacht und dabei viel über die Auswirkung der vielen Erdbeben gelernt. Die Region Hawkes Bay ist mit Manawato, wo ich lebe, überhaupt nicht zu vergleichen. Nicht nur das Wetter war viel besser, auch die Natur war ganz anders. Manawatu ist unglaublich grün und bekannt für viele Farmen, Hawke´s Bay für den Neuseeländischen Wein und riesige Fruchtplantagen, da es dort wesentlich trockener und wärmer ist.</p><p>Wir haben in kleinen Hütten auf einem Campingplatz geschlafen. Insgesamt waren wir über 15 Austauschschüler. Am Samstag sind wir morgens ins »Splash Planet« gegangen, ein sehr bekanntes Freibad, indem es aber auch viele andere Sachen zu erleben gab. Dort haben wir fast den ganzen Tag verbracht. Abends sind wir dann mit dem Auto nach Te Mata Peak gefahren. Da es etwa 400m über dem Meeresspiegel liegt, hat man hat einen unglaublich tollen Ausblick über gesamt Hawke´s Bay.</p><p>Am Montag war dann leider schon der letzte Tag und wir sind nach Napier, einer mittelgroßen Küstenstadt, gefahren. Die Stadt ist bekannt für die wunderschönen Gebäude und hat außerdem ein riesiges Aquarium wo einige von uns mit Haien schwimmen gegangen sind. Napier ist die schönste Stadt, die ich bis jetzt in Neuseeland gesehen habe.</p><h2>Fazit und Ausblick</h2><p>Das Wochenende war unglaublich schön und es war toll, so viele alte Gesichter zu sehen und neue Freunde zu finden. Ich find es echt toll, dass meine Partnerorganisation daran interessiert ist, dass wir Austauschschüler so viel wie möglich vom Land erkunden – danke dafür.</p><p>Noch diese Woche fliege ich nach Whangarei und beginne von dort aus meine eigene Erkundungsreise durch die Nordinsel. Ich werde euch davon in meinem nächsten Blogpost berichten. Weihnachten wird dieses Jahr glaube ich ziemlich anders. Anstelle von Schnee, werde ich ganz viel Sonne bekommen und am Strand sitzen. Aber darauf freue ich mich schon!</p><p>Eure Myrna</p><p>< Myrnas vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Myrnas nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Myrna in Neuseeland #5: Mein Nordinsel-Trip]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/myrna-in-neuseeland-5-mein-nordinsel-trip/</link>
            <pubDate>Mon, 02 Oct 2023 11:04:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>In den Sommerferien hat Stipendiatin Myrna zusammen mit anderen »Steppies« die Nordinsel Neuseelands erkundet und dabei so einiges erlebt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Austauschschülerin Myrna ist mittlerweile schon über ein halbes Jahr in Neuseeland. Nachdem sie in ihrem ,letzten Bericht, von ihrem Ausflug in die Region Hawke’s Bay erzählt hat, lässt sie in ihrem heutigen Blogpost den Dezember Revue passieren. In den Sommerferien hat die 16-Jährige zusammen mit anderen »Steppies« die Nordinsel Neuseelands erkundet und dabei so einiges erlebt. Innerhalb von 10 Tagen war sie unter anderem bei den Waitomo Caves, in Auckland und in Tauranga.</p><blockquote>»Mein Trip war eine super Möglichkeit, die schönsten Stellen der Nordinsel zu sehen und direkt in das Leben an den verschiedenen Plätzen einzutauchen.«</blockquote><h2>Zu Besuch bei Freundin Katrin</h2><p>An einem Donnerstag im Dezember hat mich mein Gastvater morgens zum Flughafen in Palmerston North gebracht. Von dort ging mein Flug über Auckland nach Whangarei im Norden. Dort habe ich zuerst Katrin, eine weitere ,Austauschschülerin in Neuseeland, von ,Stepin,, und ihre Gastfamilie besucht. Sie hat mir ihre Stadt, Schule und Umgebung gezeigt.</p><p>Am Samstag hat uns ihre Gastfamilie zum ,Matapouri Beach, gefahren, der als einer der schönsten Strände in Neuseeland bewertet worden ist – zu Recht! Es war glaublich schön dort und auch das Wetter war toll.</p><h2>Waitomo Caves</h2><p>Der Norden in Neuseeland ist so anders als der Teil, aus dem ich komme. Sonntag früh haben Katrin und ich den Bus nach Hamilton genommen, wo wir beide bei verschiedenen Gastfamilien geschlafen haben. Auch dort haben wir bei anderen Stepin-Teilnehmern gewohnt. Wir sind dann alle vier zusammen zu den ,Waitomo Caves, gefahren. Das ist eine Höhle mit Glühwürmchen. Es war einfach atemberaubend schön, doch leider durfte man dort keine Bilder machen.</p><h2>Plätzchenbacken im Sommer</h2><p>Am nächsten Tag haben wir uns alle wieder getroffen und versucht in Weihnachtsstimmung zu kommen, denn diese ist bei uns Austauschschülern noch nicht vorhanden. Wir haben viele Bleche Plätzchen gebacken und abends habe ich geholfen, den Weihnachtsbaum aufzustellen und zu schmücken. Es ist so ungewohnt, am Strand zu sitzen, Eis zu essen, in Kleidern rumzulaufen und zu wissen, dass in fast einer Woche schon Weihnachten ist.</p><h2>Auckland-City-Tour</h2><p>Dienstag früh ging es für Katrin und mich dann schon wieder weiter nach Auckland. Dort haben wir Timna, eine Freundin von unserem Vorbereitungstreffen von Stepin in Hannover wieder getroffen. Sie hat uns Auckland gezeigt und abends sind wir dann zu ihrem Haus gefahren. Auckland ist eine so große Stadt. Es dauert um die 2 Stunden, um von der einen Seite zur anderen zu gelangen. Aber es hat mir gut getan, nach so langer Zeit mal wieder ein bisschen das Großstadtleben mitzubekommen.</p><p>Am nächsten Tag hat Timna mir ihre Schule gezeigt, das ,Avondale College,. Das College ist das zweitgrößte in ganz Neuseeland und ist, glaube ich, bisher die größte Schule, die ich je gesehen habe. Mehr dazu könnt ihr in ,Miriams Beiträgen, (Stepin-Stipendiatin) lesen, denn sie hat die Schule für ein halbes Jahr besucht.</p><p>Am Nachmittag sind wir zusammen mit Katrin auf den ,Mount Eden, gegangen. Auf dem Weg dorthin haben wir viele deutsche Backpacker getroffen, denn gerade startet die Sommersaison und viele Reisende treffen in der Stadt ein. Von dort aus hat man einen 360-Grad-Ausblick über die Stadt. Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen die Skyline und Wohnhäuser. Es war wirklich eine tolle Aussicht.</p><h2>Auf nach Tauranga!</h2><p>Zurück im Haus habe ich meine Sachen gepackt, denn am nächsten Morgen um 7 Uhr ging unser Bus nach Tauranga. Dort sind wir durch die Straßen gelaufen und haben die Sonne am Wasser genossen.</p><p>Am Nachmittag haben wir uns vom Hafen auf den Weg zum Flughafen gemacht um eine weitere Stepin-Teilnehmerin abzuholen, die gerade die Südinsel-Tour gemacht hat. Leider haben wir uns dort einen ziemlich starken Sonnenbrand zugezogen, da Tauranga der sonnigste Ort auf der Nordinsel ist.</p><p>Abends sind wir zu dritt in die Hot Pools am ,Mount Maunganui, gegangen. Der ,Mount Maunganui, ist ein inaktiver Vulkan und direkt am Fuße des Berges wurde ein Schwimmbad mit dem warmen Wasser aus der Erde erbaut. Eigentlich hatten wir geplant, am Donnerstagmorgen auf den ,Mount Maunganui, zu steigen, leider hat es aber geregnet. Deshalb muss ich dort auf jeden Fall nochmal hinfahren!</p><h2>Last stop: Wanganui</h2><p>Mittags habe ich den Bus nach Wanganui genommen, wo ich Katrin wiedergetroffen habe. In Wanganui haben wir uns abends verschiedene Häuser angeschaut, denn hier werden Wettbewerbe veranstaltet, wer das bestdekorierte Haus zur Weihnachtszeit hat.</p><p>Außerdem hat mich der Vater der Gastfamilie, bei der ich zwei Tage gewohnt habe, herumgefahren und mir Wanganui und Umgebung gezeigt. Am Sonntag, nach der zehntägigen Tour, hieß es für mich dann, zurück nach Foxton zu fahren. Hier habe ich Katrin herumgeführt und nach drei Tagen ist sie wieder heim nach Whangarei gefahren.</p><p>Es war wirklich unglaublich, wie lieb mich die anderen Gastfamilien willkommen geheißen haben und es war so toll, meine Freunde wiederzusehen. Es war eine super Möglichkeit, die schönsten Stellen der Nordinsel zu sehen und direkt in das Leben an den verschiedenen Plätzen einzutauchen. Aber trotzdem war es auch ein gutes Gefühl, wieder zurück zu Hause zu sein.</p><p>Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr! Ich melde mich bald wieder mit frischen Berichten von der anderen Seite der Welt.</p><p>Eure Myrna</p><p>< Myrnas vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Myrnas nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Myrna in Neuseeland #6: Weihnachten im Sommer]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/myrna-in-neuseeland-6-weihnachten-im-sommer/</link>
            <pubDate>Mon, 27 Nov 2023 15:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Wie fühlt es sich an, weit entfernt von der eigenen Familie Weihnachten an einem neuseeländischen Strand zu feiern?</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Myrnas zweimonatige Sommerferien neigen sich so langsam dem Ende zu. Die Berlinerin hat in ihrer freien Zeit viel erlebt: Nach ihrer ,Nordinsel-Tour, im Dezember stand erst einmal Weihnachten vor der Tür. Wie fühlt es sich an, weit entfernt von der eigenen Familie Weihnachten an einem neuseeländischen Strand zu feiern? Und wie stellt sich ein Großstadtkind beim »Possum«-Schießen auf einer neuseeländischen Farm an? Das und mehr beschreibt die 16-jährige ,Austauschschülerin, in ihrem heutigen Blogpost.</p><blockquote>Über zwei Drittel meines Auslandsjahres hier in Neuseeland sind mittlerweile vorbei und die Zeit verging wirklich viel zu schnell.</blockquote><h2>Merry Christmas…</h2><p>Als ich von meiner Nordinsel-Tour zurück war, stand die Weihnachtszeit vor der Tür. Zusammen mit meiner Gastfamilie habe ich das Haus geschmückt, Geschenke eingekauft und alles für den 24. und 25. Dezember vorbereitet. Meine Gastfamilie liebt Weihnachten und es war ihnen sehr wichtig, mich während meines Austauschjahres an ihrer Art zu feiern teilhaben zu lassen. Am 24. Dezember hat meine Gastmutter für die vielen Freunde, die am Abend vorbeikamen, ein riesengroßes Buffet gezaubert.</p><p>Am nächsten Morgen sind meine Gastschwester und ich dann sehr früh aufgestanden, weil wir es überhaupt nicht mehr erwarten konnten, unsere Geschenke auszupacken. Meine Gastfamilie hat sich echt viele Gedanken über meine Geschenke gemacht und ich habe mich sehr gefreut, da ich eigentlich überhaupt nichts erwartet hatte.</p><p>Am Abend des ersten Weihnachtstages sind wir mit dem Auto zum Strand gefahren und haben den Sonnenuntergang angeschaut. Es war eine tolle Erfahrung, einmal Weihnachten am Strand zu verbringen. Auch wenn es wirklich anders war als ich es von zuhause kenne, war es eine sehr schöne Zeit.</p><h2>… and a Happy New Year</h2><p>Auch Silvester war ganz anders als in Deutschland. Es war mein erstes Silvester ohne Feuerwerk (privates Feuerwerk ist in Neuseeland verboten). Zwar wurden einige Raketen gezündet, wir selbst haben aber keine in die Luft geschossen. Ich fand es trotzdem toll, das Jahr zusammen mit meiner Gastschwester abzuschließen, da wir beide wissen, dass wir keine drei Monate mehr zusammen haben. Anstatt traurig darüber zu sein, versuchen wir unsere verbleibende Zeit so gut wie möglich zusammen zu nutzen.</p><h2>Großstadtkind goes Farm</h2><p>Im Januar habe ich einige besonders schöne Momente zusammen mit meiner Gastmutter und meiner Gastschwester erlebt: Wir sind für eine Nacht zu Freunden auf eine Farm gefahren und haben dort das Farmleben hautnah miterleben können. Ich wurde zum Schafe zählen auf einem Quad mitgenommen, wir sind am Nachmittag bei Sommerhitze in einem Fluss baden gegangen und als es dunkel wurde, sind wir »Possums« schießen gegangen und haben nach Aalen im Bach gesucht. »Possums« stehen in Australien unter Naturschutz, in Neuseeland gibt es jedoch so viele, dass sie eher als Plage angesehen werden und man das Fell für viel Geld verkaufen kann. Für mich als Großstadtkind war es unglaublich spannend, für zwei Tage in das Farmleben einzutauchen.</p><h2>Taupo-Tour</h2><p>Einige Tage später sind wir nach Taupo gefahren. Dort haben wir, nachdem wir einen großen Umweg zu den Vulkanen im Tongariro Nationalpark gemacht haben, eine Bootstour auf Lake Taupo gemacht. Am nächsten Morgen sind wir direkt nach dem Aufstehen zu den »Hot Pools« (Thermalquellen) gefahren – ein toller Start in den Tag. Außerdem waren wir bei den berühmten ,Huka Falls, und haben Sightseeing in der Stadt gemacht, bis wir nachmittags wieder vier Stunden zurück nach Hause gefahren sind. Taupo ist echt ein unglaublich schöner Ort mit vielen Attraktionen.</p><h2>Wie die Zeit vergeht…</h2><p>Kaum zu glauben, dass meine zweimonatigen Sommerferien bald zu Ende sind. Ich habe allerdings noch einige Dinge vor, bis ich am 1. Februar wieder zur Schule muss: Zusammen mit anderen Austauschschülern werde ich vier Tage in New Plymouth campen gehen. Außerdem werden am 30. Januar in meinem Wohnort Foxton zwei neue Austauschschüler eintreffen, die wir mit einer Grillparty willkommen heißen werden.</p><p>Über zwei Drittel meines Auslandsjahres hier in Neuseeland sind mittlerweile vorbei und die Zeit verging wirklich viel zu schnell. Gerade die Sommerzeit hat so viele neue Dinge mit sich gebracht und ich genieße meine Ferien wirklich sehr. Trotzdem freue ich mich auch wieder auf meinen letzten Term in der Schule, dieses Mal ohne Schuluniform da ich in »YEAR 13« bin.</p><p>Bis bald mit neuen Berichten aus dem neuseeländischen Sommer.
,Eure Myrna</p><p>< Myrnas vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Myrnas nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Myrna in Neuseeland #7: Ein neues Schuljahr beginnt!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/myrna-in-neuseeland-7-ein-neues-schuljahr-beginnt/</link>
            <pubDate>Fri, 27 Oct 2023 08:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Das neue Schuljahr birgt zahlreiche tolle neue Erfahrungen. Lest heute was sich Myrna in ihren letzten Wochen nicht entgehen lassen will.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem ,letzten Bericht, aus Neuseeland hat die mittlerweile 17-jährige Myrna aus Berlin von ihren Erlebnissen in den viel zu schnell vergehenden Sommerferien erzählt. Diese sind inzwischen vorbei, aber auch das neue Schuljahr birgt zahlreiche tolle neue Erfahrungen. Lest heute in ihrem 7. Bericht vom neuen Stundenplan, ganz viel Fitness und was sich Myrna in ihren letzten Wochen in Neuseeland nicht entgehen lassen will.</p><h2>Ausklang der Sommerferien</h2><p>Bevor die Schule nach fast 2 Monaten Sommerferien wieder losging, bin ich mit zwei befreundeten Gastfamilien und deren Gastschülern nach New Plymouth zum campen gefahren. Es war ein super Abschluss der Sommerferien, denn die Region hat unglaublich schöne Strände und auch das Wetter war toll. Als ich wieder zu Hause angekommen war, habe ich meinen 17. Geburtstag zusammen mit meiner Gastfamilie verbracht. Es war ungewohnt, an diesem Tag ohne meine richtigen Eltern zu sein, trotzdem haben meine Gasteltern es geschafft, mir einen tollen Geburtstag zu bereiten.</p><p>Am letzten Samstag der Ferien haben die »International Captains« meiner Schule und wir ,Austauschschüler, aus Foxton alle zusammen die beiden neuen Schüler aus Deutschland und der Schweiz vom Flughafen abgeholt. Nachmittags gab es dann ein typisch neuseeländisches Barbecue bei meiner Koordinatorin zu Hause.</p><h2>Ein neues Schuljahr beginnt</h2><p>Den Montag darauf ging die Schule wieder los und dieses Jahr ist wirklich alles anders: Wir sind viel weniger Schüler im Jahrgang, weil mehr als die Hälfte die Schule verlassen hat, um arbeiten zu gehen. Deshalb haben sich alle Gruppen neu gemischt.</p><p>Außerdem muss ich ab sofort keine Uniform mehr tragen. Es war am Anfang so ungewohnt, anziehen zu können was man will, denn ich habe mich so daran gewöhnt, morgens aufzustehen und einfach meine Schuluniform anzuziehen. Auch wenn sie mir vom Aussehen her nicht wirklich gefallen hat und teilweise zu kalt oder zu warm war, es ist wirklich praktisch, eine Schuluniform zu haben. Nach einigem Fächertausch habe ich mich jetzt für die folgenden sechs Fächer entschieden: ,Media Studies,, ,Geography,, ,French,, ,Functional Fitness,, ,Tourism & Travel, und ,Business Studies,.</p><h2>Sportlich, sportlich</h2><p>Außerdem habe ich mich bei dem Programm »CACTUS« angemeldet. Das heißt jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 5.50 Uhr morgens treffen sich circa 25 Schüler meines Colleges in der Turnhalle und wir haben Workouts, Team Challenges und werden dabei an unsere Grenzen gebracht. Das alles läuft über acht Wochen und am letzten Tag werden wir ganze zehn Stunden (!) Sport treiben und haben dann eine »Graduation-Feier« vor unseren Familien und der Feuerwehr von Foxton.</p><p>Das Programm ist wirklich hart, aber es macht auch Spaß; man lernt neue Leute kennen und lernt viel über Selbstdisziplin. Außerdem gehe ich nach der Schule noch dreimal die Woche zum Fitnessclub und auch in meiner ,Functional Fitness Class, machen wir einige Workouts. Zusätzlich hatten wir wieder den »House Competition« Wettbewerb in Leichtathletik. In der kommenden Woche finden die Schwimmmeisterschaften statt, bei denen zwischen den ernsten und den »fun competitions« unterschieden wird. Es geht darum, sein Haus zu vertreten und Punkte zu sammeln und ich weiß, dass ich diese Schulaktivitäten in Deutschland so sehr vermissen werde.</p><h2>Besuch aus England & Vorfreude auf letzten Wochen Neuseeland</h2><p>Meine Gast-Oma aus England war den gesamten Februar hier bei uns in Foxton und wir haben viel mit ihr unternommen. Da meine Gastfamilie erst vor zehn Jahren nach Neuseeland kam, ist sie die erste Verwandte, die ich getroffen habe. Es war toll, sie kennenzulernen und wir hatten eine sehr schöne Zeit mit ihr. Das Wetter ist immer noch unglaublich heiß und ich verbringe viele Nachmittage am Strand. Auch in der Schule gehen wir öfters in den Pool, entweder in der Mittagspause oder auch nach der Schule. Es ist alles so freundlich und offen, ich habe viele meiner Lehrer sehr ins Herz geschlossen und ich fühle mich lange nicht mehr nur wie eine Austauschschülerin, sondern wirklich wie ein Teil der Schule.</p><p>Mittlerweile rückt das Ende meines Auslandsjahres jedoch immer näher und auch wenn ich mich darauf freue, meine Familie und Freunde wiederzusehen, kann ich noch gar nicht fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist und dass ich so bald mein neues Leben hier hinter mir lassen muss. Bevor es für mich nach Hause geht, habe ich jedoch noch einige Dinge vor:</p><p>das »Tongariro Crossing« mit meiner Schule</p><p>das »Year 13-Camp«</p><p>zu einem echten Rugby-Spiel gehen</p><p>Familientage am Strand verbringen</p><p>am Ende meines Austausches werde ich zu meinem Schulball gehen, denn es war immer einer meiner größten Wünsche, an einer High School Prom teilzunehmen.</p><p>Ich freue mich schon jetzt darauf, euch von meinen letzten Wochen hier auf der anderen Seite der Welt zu berichten!</p><p>Eure Myrna</p><p>< Myrnas vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Myrnas nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Myrna in Neuseeland #8: Time to say Goodbye!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/myrna-in-neuseeland-8-time-to-say-goodbye/</link>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 16:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>In ihren letzten Wochen in Neuseeland hat Myrna viel Zeit mit ihren Kiwi-Freunden und ihrer Gastfamilie verbracht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Wochen ihres Auslandsjahres in Neuseeland hätte Myrna nicht besser nutzen können: Sie hat so viel Zeit wie nur möglich mit ihren ,Kiwi,-Freunden und ihrer Gastfamilie verbracht. Außerdem bestand sie ihre CACTUS-Prüfung, von der sie bereits in ihrem letzten Blogpost berichtete und nahm am »Tongariro Crossing« teil – eines der besten Dinge, die sie in Neuseeland erlebt hat. Dies und mehr beschreibt Myrna heute in ihrem letzten Bericht aus Down Under.</p><blockquote>Mein Auslandsjahr hat mir so viel Neues gezeigt und ich bin unglaublich glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, die letzten neun Monate hier in Neuseeland zu verbringen.</blockquote><h2>»Tongariro Crossing«</h2><p>Morgens um 6:00 Uhr habe ich mich mit zehn weiteren Schülern meines Colleges auf den Weg zum Tongariro Nationalpark gemacht. Dort sind wir gegen 9:00 Uhr angekommen und haben die 19,4km lange Wanderung begonnen. Das Wetter war wunderbar, strahlend blauer Himmel und Sonne – die perfekten Voraussetzungen für unseren Tagesausflug.</p><p>Für mich war es das erste Mal durch Wolken hindurchzugehen oder überhaupt eine längere Wanderung zu unternehmen. Am Ende taten mir zwar die Füße weh und ich war die Woche danach leider krank, aber das war es auf jeden Fall Wert.</p><h2>Erfolgreiche CACTUS-Prüfung</h2><p>Außerdem habe ich zusammen mit 22 anderen Teilnehmern erfolgreich ein Sport-Programm namens »CACTUS« abgeschlossen. Acht Wochen lang waren wir dreimal wöchentlich um 5:00 Uhr aufgestanden, um zu trainieren.</p><p>Die Prüfung war ein 10-stündiger Sporttag, den wir zum Glück erfolgreich hinter uns brachten und zusammen mit Freunden, Familie und der Gemeinde gefeiert haben. Wir sind als Gruppe so unglaublich gut zusammen gewachsen und ich bin so glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, ein Teil dieses Programmes zu sein.</p><h2>Goodbye everyone!</h2><p>Auch mit meiner Gastfamilie habe ich die letzte gemeinsame Zeit genutzt: Wir waren im Kino und haben den Sonntag mit Brunch, Brettspielen und Filmen zusammen als Familie verbracht. Mein Koffer ist gepackt und ich muss »Goodbye« zu meinen drei Hunden, meiner Gastschwester und meinen Gasteltern sagen. Ich freue mich unglaublich auf Deutschland, aber über die letzten neun Monate ist alles hier zu meinem Zuhause geworden und ich habe mich noch nicht mit dem Gedanken angefreundet, das alles so bald hinter mir zu lassen.</p><p>Letztes Wochenende habe ich zusammen mit meiner »Business Studies«-Klasse in der Schule übernachtet. Wir haben Singstar gespielt, Pizza gegessen, Filme geschaut und alle zusammen die Nacht in unserem Klassenzimmer verbracht. Am nächsten Morgen sind wir in ein Café gegangen und haben gefrühstückt. Dies war ein unglaublich schöner Abschied von meinen neu gewonnenen Kiwi-Freunden und Lehrern. Es ist komisch zu wissen, dass ich nun nicht mehr zurück in mein College kommen werde – dass meine Zeit hier jetzt einfach zu Ende ist.</p><p>Die kommenden drei Wochen werde ich nicht mehr Teilnehmerin des ,Stepin Neuseeland Classic-Programmes, sein, sondern mit der Erlaubnis meiner Eltern, alleine Freunde auf der Nordinsel besuchen und Ende April noch zu meinem Schulball gehen. Das bedeutet, ich werde alle meine Freunde noch einmal wieder sehen, was den Abschied erst einmal wesentlich einfacher macht.</p><h2>Mein Fazit</h2><p>Ich werde die Gelassenheit in der Schule, die unglaublich guten Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern, die Pausen mit meinen Freunden in der Sonne am Pool und die kleine, ruhige Stadt Foxton vermissen.</p><p>In den letzten neun Monaten hat sich nicht nur mein Englisch um einiges verbessert, ich habe jeden Tag ein bisschen mehr über mich selbst gelernt sowie unglaublich viele Erfahrungen gesammelt. Das Auslandsjahr hat mir so viel Neues gezeigt und ich bin unglaublich glücklich, dass ich die Möglichkeit hatte, die letzten neun Monate hier in Neuseeland zu verbringen.</p><p>Dies waren die letzten Wochen meines Auslandsjahres. Ich kann es jedoch kaum erwarten, euch von meiner Reise, meinem Schulball und meinem Weg zurück nach Deutschland zu berichten.</p><p>Liebe Grüße,
,Eure Myrna</p><p>< Myrnas vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm, ,Myrnas nächster Artikel ></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Myrna in Neuseeland #9: Mein Abschlussbericht]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/myrna-in-neuseeland-9-mein-abschlussbericht/</link>
            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 07:00:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Zehn spannende Monate gehen zu Ende: Myrnas letzter Bericht aus Neuseeland</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Zehn abwechslungsreiche, spannende Monate gehen zu Ende. Myrna hat ihren ,Schüleraustausch in Neuseeland, sehr genossen. Wie schon in ihrem ,letzten Bericht, beschrieben, hat die Berlinerin ihre Zeit optimal genutzt und wird vielfältige Erinnerungen mit nach Hause nehmen. Nachdem der offizielle Part ihres Austauschjahres vorbei war, hat Myrna nun auf eigene Faust die Nordinsel bereist, um dann für ihren Schulball zum vorerst letzten Mal nach Foxton zurückzukehren.</p><blockquote>»Eins ist klar – Neuseeland, wir werden uns wiedersehen!«</blockquote><h2>Letze Erkundungen der Insel</h2><p>Nachdem Mitte April 2016 mein Auslandsjahr offiziell zu Ende ging, habe ich mich auf den Weg nach Auckland gemacht, um dort meine beste Freundin aus Berlin, die gerade zwei Terms in der »City of Sails« verbringt, zu besuchen.</p><p>Wir hatten uns seit neun Monaten nicht gesehen und es war ein wunderschönes Gefühl, sie endlich wieder in die Arme schließen zu können. Sie hat mich mit ihrem neuen Leben bekannt gemacht und wir haben zusammen Auckland und Umgebung erkundet.</p><p>Unter anderem haben wir die wunderschöne »Art Gallery« im Herzen von Auckland besucht und die Fähre nach Waiheke Island genommen, wo wir die Nacht bei Freunden verbracht haben. Außerdem hatte ich die Möglichkeit, den Skytower bei Nacht zu besichtigen. Die Stadt sah vom Wahrzeichen der Stadt mit all den Lichtern noch schöner aus. Auch wenn dies bereits mein dritter Besuch in Auckland war, habe ich neue Dinge entdeckt und angefangen, die Stadt in mein Herz zu schließen.</p><h3>Besteigung des Mount Maunganui</h3><p>Nach fünf Tagen habe ich mich auf den Weg nach Tauranga gemacht, um eine andere Stepin-Teilnehmerin zu besuchen, bei der ich auch schon während meiner Reise im Sommer übernachtet habe.</p><p>Damals haben wir es zeitlich nicht geschafft, den Mount Maunganui zu besteigen und wir hatten uns zum Ziel gesetzt, dort einmal gemeinsam raufzugehen. Das Wetter war traumhaft und ich habe mich wieder wie im Sommer gefühlt. Ich bin so glücklich, dass ich es wirklich geschafft habe, noch einmal nach Tauranga zu fahren.</p><h3>Schlammtöpfe und Surferstrände</h3><p>Meine Reise ging weiter nach Rotorua, einer Gegend, die zwar sehr touristisch ist, aber auch unglaublich viele historische Aspekte aufweisen kann. Rotorua ist bekannt für den Schwefelgeruch, den man auf Grund der unzähligen heißen Quellen, Geysire und Schlammtöpfe in der Region überall in die Nase bekommt.</p><p>Mein nächster Stopp war Hamilton, wo ich unter anderem einen Spaziergang durch die »Hamilton Gardens« gemacht habe und nach Raglan, einem bekannten Surferstrand an der Westküste Neuseelands, gefahren bin. Es ist ein unglaublich schöner Strand mit schwarzem Sand und ist mit keinem der Strände, die ich bisher in Neuseeland gesehen habe, zu vergleichen.</p><h2>Der Schulball</h2><p>Für meinen Schulball bin ich zurück nach Foxton gefahren. Zusammen mit vier anderen Austauschschülern bin ich in einem Feuerwehrwagen vorgefahren worden, wo viele Eltern und Freunde neben dem roten Teppich, der vor unserer Schulhalle ausgelegt war, gewartet haben. Alle sahen unglaublich schön aus ihren Kleidern und Anzügen und es war eine wirklich tolle Nacht.</p><p>An diesem Abend musste ich mich von all meinen neuen Freunden verabschieden. Es war traurig, aber der Ball war trotzdem ein schöner Abschluss und ich weiß, dass ich all die tollen Menschen in meinem Leben nicht zum letzten Mal gesehen habe.</p><h2>Meine letzte Woche in Neuseeland</h2><p>Nach meinem Schulball ging es für mich zurück nach Auckland, wo ich gerade meine letzten Tage in Neuseeland mit meiner besten Freundin verbringe, bevor wir uns am Flughafen für weitere zwei Monate verabschieden müssen, da sie noch einen weiteren Term an ihrer High School vor sich hat.</p><p>Von meiner neuseeländischen Organisation werde ich in wenigen Tagen zum Flughafen gebracht und mich schon sehr bald wieder in Deutschland befinden. Es ist komisch zu wissen, bald wieder zuhause bei meiner Familie und meinen Freunden zu sein.</p><p>So sehr ich mich auch darauf freue, werde ich hier alles so sehr vermissen. Gerade die letzten Wochen haben mir gezeigt, wie unglaublich liebenswürdig und hilfsbereit die Neuseeländer sind, wie vielfältig die Natur ist und wie man überall etwas Neues entdecken kann. Jeden Tag habe ich etwas Neues über mich, das Land, die Leute, die Kultur und das Leben gelernt.</p><p>Die letzten zehn Monate waren ein komplett neues Kapitel meines Lebens und es gibt keine Worte mit denen man beschreiben kann, wie wunderbar es war. Ich will jedem Menschen danken, der es mir möglich gemacht hat, diesen Weg zu gehen, ganz besonders ,Stepin,, die mich nicht nur auf die Idee gebracht haben, nach Neuseeland zu gehen, sondern auch immer bei Fragen oder Problemen für mich da waren. Eins ist klar – Neuseeland, wir werden uns wiedersehen!</p><p>Eure Myrna</p><p>< Myrnas vorheriger Artikel, ,Mehr Infos zum Programm</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Neujahr in einem neuen Leben]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/neujahr-in-einem-neuen-leben/</link>
            <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 09:36:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Egal ob zu Hause oder im Ausland, nutzt eure Zeit! Macht Fehler, blamiert euch und habt den Spaß eures Lebens, denn das ist es, worauf es ankommt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo und willkommen zurück! Ich hoffe, dir geht es gut und dein Neujahr war genauso schön wie meins – darüber und über vieles mehr, was mir in meinem ,Auslandsjahr in den USA, passiert ist, werde ich dir hier nämlich berichten.</p><p>In meinem letzten Bericht habe euch noch von Halloween und Thanksgiving erzählt und nun ist es einfach schon so weit: es ist Halbzeit in meinem Auslandsjahr! Es ist wirklich unfassbar, wie schnell diese Zeit vergangen ist. Ich erinnere mich noch ganz genau an diesen Moment, in dem mir am Telefon mitgeteilt wurde, dass ich mit Stepin ins Ausland darf. Das ist vor ziemlich genau einem Jahr passiert und nun soll ich glauben, dass mein Auslandstraum schon halb vorbei ist?</p><p>Aus gegebenen Gründen möchte ich deshalb nochmal anmerken: Egal ob zu Hause oder im Ausland, nutzt eure Zeit! Macht Fehler, blamiert euch und habt den Spaß eures Lebens, denn das ist es, worauf es ankommt. Zeit ist begrenzt, aber die Möglichkeiten, sie gut zu nutzen sind unbegrenzt.</p><p>Nach all dieser Poetik nun aber ein kleiner Rückblick auf die Weihnachts- und Neujahrszeit. Zugegebenermaßen, dank Basketball war die Weihnachtszeit ziemlich stressig, aber im guten Sinne. Wir hatten sehr viele Spiele und daher noch mehr Training und so habe ich schließlich in der Weihnachtszeit auch meine ersten Punkte während Spielen gemacht und ich kann euch sagen: das Gefühl, wenn die halbe Schule vom Rand dich anfeuert und dann plötzlich klatscht und deinen Namen ruft – es ist unbeschreiblich.</p><p>Als dann schließlich Weihnachten gekommen ist und alle Geschenke verpackt waren, haben wir dann, für Amerikaner ganz untraditionell, am 24. Dezember die Geschenke zwischen meiner Gastmutter und meinen Gastschwestern ausgetauscht. Ich wurde wirklich mit sehr aufmerksamen Geschenken überrascht und habe ein paar Freudentränen vergossen, als ich realisiert habe, wie gut mich meine Gastfamilie schon nach so kurzer Zeit kennt und wie aufmerksam sie mir zugehört haben.</p><p>Am Morgen hatte ich außerdem mit meiner Familie telefoniert, schließlich konnte ich es mir nicht entgehen lassen, sie beim Geschenkeauspacken zu beobachten. Nachdem dann meine amerikanische Bescherung vorbei war, waren wir gemeinsam in der Kirche und haben uns mit Freunden der Familie getroffen, mit denen wir wirklich eine lustige Zeit hatten. Am eigentlichen amerikanischen Weihnachten haben wir uns dann Weihnachtslichter in der Nachbarstadt angeschaut und ich habe mit meinen Freunden Geschenke ausgetauscht.</p><p>Die Zeit nach Weihnachten war sehr entspannt, was ich nach dem vorherigen Trubel wirklich gebraucht habe. Nachdem ich sie vier lange Monate nicht gesehen habe, war es dann aber am 28. Dezember endlich so weit: Ich durfte meine »Flughafen Freundin« Lea abholen, die ich bei meinem Zwischenstopp in Atlanta auf dem Weg in mein Auslandsjahr kennengelernt habe. Wir sind über die Zeit in Kontakt geblieben und so kam sie mich über Silvester im derzeit eisigen Wisconsin besuchen. Mit ihr habe ich einige schöne Erinnerungen sammeln können, wie Weihnachtslichter anschauen, mit meiner Gastschwester gemeinsam Kühe melken, einen Marvel-Marathon machen und bis tief in die Nacht reden.</p><p>Nachdem ich schon wieder abgeschweift bin, komme ich nun aber zu Silvester: Wir haben zu Hause eine kleine Silvesterparty veranstaltet, für die meine engsten Freunde und ich uns nach dem Motto »Mafia« gekleidet und Karaoke gesungen haben. Ein Party-Tipp von mir an der Stelle ist es außerdem, als Freundesgruppe Präsentationen übereinander vorzubereiten, das hat uns wirklich einige Lachkrämpfe garantiert. Nach zwei wundervollen Wochen Ferien ging es Anfang Januar dann auch schon zurück in den Alltag mit Schule, Basketball und allem dazwischen.</p><p>Bekanntermaßen tritt bei vielen Austauschschülern besonders in der Weihnachtszeit vermehrtes Heimweh auf, so auch bei mir. Auch wenn es ein paar Momente gab, in denen ich meine Familie mehr vermisst habe, würde ich die Erfahrung von Weihnachten im Ausland aber nie eintauschen. Falls ihr doch mal in die Situation von Heimweh kommt, gebe ich euch hier zum Abschluss des Berichts noch ein paar Tipps mit: Tauscht euch aus! Es gibt auf WhatsApp und Co. super viele Austauschschüler-Gruppen, die euch das Gefühl geben werden, weniger allein mit euren Problemen zu sein. Manchen Austauschschülern hilft auch Kontakt zur Familie, aber das muss jeder für sich herausfinden. Der meiner Meinung nach beste Tipp ist aber Ablenkung. Trefft euch mit Freunden und habt eine so gute Zeit gemeinsam, dass ihr keine Zeit habt, Gedanken an Heimweh zu verschwenden.</p><p>So, das war‘s auch schon mit meinem kurzen Neujahrs-Update. Bleibt neugierig und macht 2022 zu eurem (Auslands-)Jahr!</p><p>Eure Emmy</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Not only a dream anymore!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/not-only-a-dream-anymore/</link>
            <pubDate>Mon, 27 Nov 2023 12:02:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ich – diesjährige USA-Stipendiatin von Stepin? Wahrscheinlich wieder nur ein Traum! Kann mich mal bitte jemand kneifen! Aber das ist gar kein Traum!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ich – diesjährige USA-Stipendiatin von Stepin? Wahrscheinlich wieder nur ein Traum! Kann mich mal bitte jemand kneifen! Nee, wartet mal – das ist gar kein Traum! Ich werde wirklich in knapp anderthalb Monaten meinen ganz persönlichen »American Way of Life« für 10 Monate ein ,Auslandsjahr in den USA,, genauer in Colorado verbringen!</p><p>Ich kann es immer noch gar nicht so richtig glauben, obwohl ich es doch schon seit dem 21. Januar weiß – mein Traum wird endlich wahr! An diesen Dienstag kann ich mich noch gut erinnern. Aber erst einmal fange ich ganz vorne an…</p><h2>Wer bin ich und warum genau die USA?</h2><p>Ich bin Lucie Joe, 15 Jahre alt und komme aus Mönchengladbach (nahe Köln und Düsseldorf gelegen). Seitdem ich 10 Jahre alt bin, hege ich den Wunsch, für ein Jahr mein Leben in Deutschland zurückzulassen, um mich auf den Weg in das »Land der unbegrenzten Möglichkeiten« zu machen – die Vereinigten Staaten von Amerika. Gelbe Schulbusse, die eigene Schulmannschaft beim Footballspiel anfeuern und den amerikanischen »School Spirit« erleben – all das kennt man sicherlich von »High School Musical« (nebenbei bemerkt einer meiner absoluten Lieblingsfilme, gefühlt schon tausendmal geschaut, aber immer wieder gut, vor allem, wenn man wie ich alle Songs lautstark mitsingen kann – hahaha)!</p><p>Aber wie sieht das Schulleben in den USA wirklich aus? Ist es wie in den Filmen oder doch ganz anders? Das und vieles mehr möchte ich während meines Auslandsaufenthaltes in Erfahrung bringen. Ein weiterer Punkt, warum ich unbedingt in die USA reisen möchte, sind die verschiedenen Facetten, die das Land zu bieten hat. Und vielleicht entdecke ich dort in einem fremden Land auch viel Neues über mich.</p><h2>Mein Weg zum Auslandsjahr – dank Stepin</h2><p>Zufällig bin ich damals auf Anna-Valentina gestoßen, die ihr Jahr mit Stepin in Las Vegas verbrachte. Sofort wollte ich alles Mögliche über ein Auslandsjahr und Stepin erfahren. Und so bin ich schließlich auf meine Organisation gestoßen. Aber noch war ich viel zu jung. Da ich aber jedes Jahr aufs Neue meiner Mutter mit meinem Wunsch auf die Nerven gegangen bin, hat sie irgendwann gemerkt, wie gern ich ein Jahr im Ausland verbringen möchte und wie wichtig es mir ist. Nun war ich inzwischen schon 14 – mein Wunsch war immer noch präsent und das Alter perfekt, um mich bei der Organisation Stepin, für die ich mich nach der »Auf in die Welt«-Messe in Köln nun endgültig entschieden hatte, anzumelden.</p><p>Ein großes Problem gab es dennoch – wie würde ich mein Auslandsjahr finanzieren können? Ich wusste, dass meine Mama mir eigentlich jeden Wunsch erfüllt und mir auch bei diesem nicht im Weg stehen wollte. Dennoch war von Anfang an klar, dass wir das Jahr ohne ein Stipendium nicht stemmen würden können. Also bewarb ich mich bei Stepin um das Vollstipendium für die USA. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie damals alle zu mir meinten: »Lucie Joe, du wirst das niemals schaffen und am Ende nur enttäuscht werden!« Dennoch konnte ich den Zweiflern beweisen, dass es sich lohnt, um sein Ziel mit Erfolg zu kämpfen. Wie heißt es so schön bei Walt Disney: »Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen.«</p><p>Mein Abenteuer »USA-Stipendium« begann damit, das Online-Formular auszufüllen. Und so arbeitete ich schließlich jede freie Minute an meiner Stipendien-Bewerbung, aber natürlich vor allem an meinem Kreativbeitrag! Dieser umfasste einen Film, mit dem ich mich, meine Stadt und meine Hobbys vorstellte: eine selbstgenähte, riesige Patchwork-Decke, auf der die USA mit all ihren Staaten in unterschiedlichen Farben abgebildet war (an dieser Stepp-Decke habe ich bestimmt ein halbes Jahr gearbeitet, bis ich mit dem Endergebnis zufrieden war) und ein Plakat, das die einzelnen Schritte, wie meine Decke Gestalt annahm, erklärte. Eine Woche vor Bewerbungsschluss gab ich dann meine vollständige Bewerbung persönlich in Bonn bei Stepin ab. Jetzt konnte ich nur noch Daumen drücken und abwarten.</p><p>Am 19.12.2019 erhielt ich dann einen Anruf von Stepin, in dem sie mir mitteilten, dass ich einer von drei Schülern war, die im Januar zum Auswahltag nach Bonn eingeladen werden sollten. Ich konnte es erst nicht richtig glauben. Zu groß war die Freude – ich hatte es eine Runde weiter geschafft! Jetzt bestand eine 33,3-prozentige Chance, das Stipendium für die USA zu erhalten. Es war mit Abstand das beste nachträgliche Geburtstagsgeschenk (mein Geburtstag: 16.12.2004) und das beste vorgezogene Weihnachtsgeschenk!</p><p>Am 6. Januar fand schließlich mein Beratungsgespräch in Düsseldorf statt. Mein Gott, war ich nervös! Das könnt ihr mir glauben. Trotzdem war ich auch voller Vorfreude, da ich endlich in einem persönlichen Gespräch meine Motivation für einen Austausch in Amerika zeigen konnte. Nach vielen Informationen, die mir die nette Stepin-Mitarbeiterin noch einmal mit auf den Weg gegeben hatte, Fragen an mich und meine Mutter und dem 15-minütigen Englisch-Interview (vor dem ihr wirklich keine Angst haben braucht, die 15 Minuten vergehen wie im Flug!) war ich nun bereit für den Auswahltag, der zwei Wochen später in Bonn stattfand.</p><p>So aufgeregt war ich lange nicht mehr. Wie werden wohl die anderen Bewerber sein? Welche Aufgaben erwarten mich? Diese Fragen schwirrten die ganze Zeit in meinem Kopf herum. Aber schon nach dem Vortrag der Stepin-Mitarbeiter war meine Nervosität verflogen und ich konnte mit Spaß meine Aufgaben meistern. Dann war der Tag auch schon zu Ende. Jetzt hieß es wieder einmal WARTEN!</p><p>Dienstag: 21. Januar 2020 – Ich komme gerade vom Joggen zurück, als meine Mutter mit dem Handy vor mir herumwirbelt, um mir zu sagen, Stepin hätte angerufen und würde sich jeden Moment noch einmal bei mir zurückmelden. Absage oder Zusage – das ist das einzige, was mir in dem Moment durch den Kopf gegangen ist. Tik, tak, tik, tak… Die Minuten vergingen einfach nicht und erst nach gefühlten Stunden klingelte das Telefon. Ich musste mich zusammenreißen, um nicht gleich zu fragen. »Die nächste Minute wird entscheiden, wo ich mein nächstes Schuljahr verbringen werde!«, schoss es mir durch den Kopf. Auf einmal hörte ich sie – die Worte, auf die ich so lange gewartet hatte: »Herzlichen Glückwunsch, Lucie Joe. Du bist die Gewinnerin des USA-Stipendiums!« Ich war den Tränen nahe – meine Mutter heulte vor Freude bereits jetzt schon wie ein Wasserfall. Ich war so überwältigt. Ich kann mich heute noch genau daran erinnern! Mühe zahlt sich eben doch aus!</p><h2>Meine Vorbereitung</h2><p>Nun konnte meine Vorbereitung so richtig losgehen. Nachdem ich meinen Vertrag zugeschickt bekommen, ihn unterschrieben zurückgeschickt und mit meinem Arzt einen Impf-Plan erstellt hatte, setzte ich mich an die Bewerbung für die USA. Damit meine ich all die Informationen, die meine amerikanische Partnerorganisation ICES, meine zukünftige Gastfamilie und meine High School bekommen sollten. Das waren unter anderem Zeugnisse, Dokumente vom Arzt, Bilder, aber auch mein Host Family Letter (Tipp: Plant für diesen viel Zeit ein. Denn vor allem mit dessen Hilfe, aber natürlich auch den anderen Informationen, soll die perfekte Gastfamilie für dich ausgewählt werden können). Am 8. März war ich schließlich fertig mit dieser Bewerbung und konnte sie abschicken.</p><h2>Mein Staat, meine Stadt und meine Gastfamilie</h2><p>Montag, 16. März 2020, 19:00 Uhr – Ich bin gerade dabei, meine Mails zu checken, als ich plötzlich eine von Stepin entdecke: »Liebe Lucie Joe, es hat sich eine Gastfamilie für dich entschieden!« »Was!?«, dachte ich. »Schon nach einer Woche!? Wie genial ist das denn!« Die nächste Überraschung ließ nicht lange auf sich warten: Ich habe ein Double-Placement! Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ich werde mein Auslandsjahr gemeinsam mit einer Austauschschülerin aus Spanien in Colorado, genauer gesagt in Byers, verbringen. Das passt einfach perfekt – wie die Faust aufs Auge – da ich seit zwei Jahren Spanisch lerne!</p><p>Sofort suchte ich mir alle Informationen über den Ort heraus, in dem ich 10 Monate leben werde. Das ging eigentlich recht schnell: Byers, 30 Minuten von Denver entfernt, knapp 1.200 Einwohner, eine Tankstelle, ein Postamt, ein Lebensmittelgeschäft, eine Bücherei und eine High School. Das war alles. Am liebsten wäre ich direkt losgeflogen. Erst war ich überrascht, in so einen kleinen Ort zu kommen, aber nicht einmal enttäuscht, da ich wusste, dass es gar nicht so auf die Größe der Stadt ankommt, sondern auf die Gastfamilie und die Leute vor Ort. Außerdem bin ich der Meinung, dass das perfekt ist. So lernt man schnell alle Leute kennen und die Hauptstadt Colorados ist nicht weit entfernt. Also, ein Tipp an euch: Lasst euch nicht abschrecken, wenn ihr euch vielleicht etwas anderes vorgestellt habt. Alles hat seine Vor- und Nachteile.</p><p>Da es eben dort nur eine Schule gibt, wusste ich sofort, dass es meine sein müsste: Die Byers Junior-Senior High School mit genau 133 Schülern. Da werde ich sicherlich keine Probleme haben, mich am ersten Schultag zurechtzufinden. Anfang April erhielt ich dann weitere Informationen rund um meine Gastfamilie und konnte mich direkt mit ihr in Verbindung setzen. Meine Gastfamilie besteht aus meiner Host Mom, meinem Host Dad, meinem 25-jährigen Host Brother, meiner 16-jährigen spanischen Host Sister, Blue und Dutch (zwei riesige Deutsche Doggen) und zahlreichen Hühnern, die sie erst im Mai angeschafft haben. Ich kann es schon kaum erwarten, alle das erste Mal in die Arme schließen zu dürfen. Wenn ich Glück habe, fliege ich sogar gemeinsam mit meiner Gastschwester – wie cool wäre das denn bitte!? Wir haben sogar einen Gruppen-Chat, so dass wir uns inzwischen schon seit drei Monaten regelmäßig austauschen können und immer wieder Neues voneinander erfahren. Jetzt steht nur noch der Termin bei dem amerikanischen Konsulat in Frankfurt an.</p><h2>Happy End?</h2><p>Alles könnte so perfekt sein! Wäre da nicht die Corona-Pandemie, die die Welt gerade in Atem hält!</p><p>Niemand weiß, ob ich am 3. August, dem geplanten Flugtermin, meine Reise antreten kann und die Orientation Days in New York stattfinden!? Nein, STOP! Gerade sehe ich einen E-Mail-Eingang von Stepin: Die diesjährige Orientation in New York ist abgesagt. Also fliege ich frühestens drei Tage später, also am 6. August, direkt nach Denver, wenn nicht doch noch etwas dazwischenkommt.</p><p>Meine Gastmutter bereitet schon alles für die vorgeschriebene 14-tägige Quarantäne mit uns Mädels vor. Die Männer des Hauses, also Ehemann und Sohn, werden dann kurzerhand einfach ausquartiert. Vielleicht startet mein Auslandsjahr aber erst im September? Oder wird es womöglich komplett abgesagt? Mehr als die Daumen drücken und alles so weiter vorbereiten, als ob es Corona gar nicht gäbe, kann man jetzt eh nicht tun. Also heißt es positiv bleiben und einfach abwarten! Gerne würde ich auch eine Abschiedsparty feiern – aber das dann wohl nur mit den engsten Freunden – natürlich unter der Beachtung der Corona-Auflagen!</p><p>Ich hoffe so oder so, dass ihr mich auch weiterhin auf meinem größten Abenteuer im »Land der unbegrenzten Möglichkeiten« begleiten werdet, wenn ich in diesem Blog meine Erfahrungen mit euch teile!</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Nova Scotia – Canada’s Ocean Playground]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/nova-scotia-canadas-ocean-playground/</link>
            <pubDate>Mon, 16 Oct 2023 11:10:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Warum man Träume manchmal loslassen muss um das Beste im Leben zu bekommen: Nova Scotia in Kanada - das beste Ziel für einen Schüleraustausch</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal läuft das Leben anders als geplant. So auch für Janina. Ihr Traum, ein ,Auslandsjahr, in Kalifornien zu machen, platzte auf Grund medizinischer Vorschriften. Doch so schnell wollte sie nicht aufgeben und so fand Janina auf den 2. Blick die »Liebe ihres Lebens«.</p><p>Als geborene Weltenbummlerin wollte ich schon immer ins Ausland. Ursprünglich dachte ich immer über Kalifornien nach. Nach einer Schüleraustauschmesse schien ich die perfekte Organisation mit Kalifornien-Garantie gefunden zu haben. Ich machte mich sofort an das Ausfüllen der Bewerbungsunterlagen, bemerkte jedoch erst am Ende, dass mir mein sparsam ausgefüllter Impfpass im Wege stand. Daran ließ sich auch nichts ändern.</p><p>Nach einem geplatzten USA-Traum, aber dem überwältigenden Bedürfnis ein Auslandsjahr machen zu wollen, musste ein neues Land und auch eine neue Organisation her. Australien oder doch lieber Kanada? Ein Video auf dem Stepin Infoabend über die kleine kanadische Provinz ,Nova Scotia, nahm mir die Entscheidung ab. Bei Stepin fühlte ich mich auf der Stelle gut aufgehoben und wurde auch auf meinem langen Weg immer zuverlässig betreut.</p><h2>Meine Gastfamilie</h2><p>Meine kanadische Gastfamilie</p><p>Meine Gastfamilie setzte sich aus Mom und Dad (die selbst keine Kinder haben), meiner brasilianischen Gastschwester Letícia, den Hunden Emma und Banner und der Katze Spooky zusammen. Jedoch verbrachten wir auch viel Zeit mit Grandma, Grandpa und Moms Bruder Jody.</p><p>Als ich Mom am Flughafen das erste Mal sah, schloss ich sie sofort ins Herz und ich wusste, dass ich in der richtigen Familie gelandet war. Grandma lernte ich auf dem Weg nach Hause kennen und Dad am nächsten Morgen. Das Haus, welches Mom mir mit den Worten »and this is home« präsentierte, lag mitten im Wald am Molega Lake in der kleinen Community Chelsea. Ich fühlte mich in dem heimelig eingerichteten Haus sofort wie Zuhause.</p><p>Letícia kam einen Tag nach mir an. Trotz anfänglichen Schwierigkeiten, wuchsen wir eng zusammen und haben auch heute noch Kontakt.</p><h2>Meine Zeit in Nova Scotia</h2><p>Nicht nur die ersten Tage waren aufregend, sondern jeder einzelne Tag. Auch wenn ich einen ganzen Sonntag nur auf dem Sofa verbrachte und mit Dad Eishockey schaute oder einen Shoppingtrip nach Halifax unternahm – ich lebte in jedem Moment und genoss mein neues Leben.</p><p>Und ein neues Leben war es allemal. Ich ging auf eine viel größere Schule als hier in Deutschland (und doch kannte jeder jeden), lebte in einer neuen Familie und hatte neue Freunde. Trotzdem fand ich mich von Tag 1 an zurecht und fühlte mich willkommen und überhaupt nicht fremd.</p><h2>Meine High School</h2><p>Am ersten Schultag fanden sich alle 44 Internationals meiner Schule zusammen. Trotz 21 unterschiedlicher Nationalitäten waren wir größtenteils auf der selben Wellenlänge und so wurden schnell neue Freundschaften geschlossen.</p><p>Action in der Schule</p><p>Die Schule war entspannter als in Deutschland, da ich pro Tag nur fünf Stunden und insgesamt nur vier Fächer belegte. In den Kursen vertieften sich die Freundschaften und ich freundete mich auch mit einigen Kanadiern an. Anfangs war ich gehemmt zu sprechen und achtete auf meine Formulierungen. Schließlich traute ich mich, vergaß dabei zwar meine komplette Grammatik, baute sie aber nach und nach wieder auf. Nur, dass sie diesmal nicht mehr theoretisch, sondern verinnerlicht war.</p><h2>It’s all about friends and the family</h2><p>Das Highlight jeden Tag war das Schulbusfahren. Die Schule begann um 9:28 Uhr morgens, der Bus kam um 7:35 Uhr und brauchte insgesamt 1,5 Stunden hin und eine Stunde zurück. Im Bus lernte ich meinen kanadischen besten Freund kennen und einige andere kanadische Jungs, mit denen ich auf jeder Fahrt Tränen gelacht habe. Daraus habe ich gelernt, dass man Freunde an den ungewöhnlichsten Orten trifft, wenn man nur offen dafür ist.</p><p>Highlight: die tägliche Fahrt mit dem Schulbus</p><p>In meiner Freizeit besuchte ich oft das lokale Fitnessstudio. Doch auch Sport war nur eine Nebenbeschäftigung, denn das Studio eignete sich perfekt um nach der Schule Zeit mit Freunden zu verbringen und anschließend noch den Tim Hortens, ein Starbucks-ähnliches Café, zu stürmen.</p><p>An den Wochenenden und freien Tagen unternahm ich viel mit meiner Gastfamilie. Wir fuhren z.B. im Indian Summer nach Cape Breton und besuchten nach Weihnachten Dad’s Mutter und ihren Lebenspartner. Gemeinsame BBQ’s und Filmabende durften natürlich auch nicht fehlen. Außerdem gingen wir ganz klassisch jeden Freitag zu den Eishockeyspielen, bei denen wir viele uns bekannten Gesichter antrafen.</p><p>Snowboarden mit Freunden</p><p>»You will never be completely at home again because part of you will always be elsewhere. That’s the price you pay for the richness of loving and knowing people in more than one place.« – Miriam Adeny</p><h2>Abschied auf Zeit</h2><p>Der Abschied von meinem neuen Leben mit vielen Höhen, aber auch Tiefen, fiel mir sehr schwer und ich vermisste Nova Scotia, meine Familie und meine Freunde so sehr, dass ich mich dazu entschloss im Sommer für einen Monat zurückzufliegen. Mom und Dad nahmen mich wieder mit offenen Armen auf und ich erlebte erneut neue wunderbare Momente.</p><p>»Travel far enough, you meet yourself«</p><p>Rückblickend kann ich sagen, dass meine zweite Familie mir vor Augen geführt hat, wie wichtig Familie ist und dass man das Leben nur genießen kann, wenn man einen Kopfsprung in den Moment macht und sich auf alles einlässt und neuen Möglichkeiten eine Chance gibt. Meine Erfahrungen haben mich selbstbewusster und toleranter gemacht. Ich würde ohne zu zögern wieder ins Ausland gehen und plane auch schon fest meine Weltreise nach dem Abi. Ich kann nur jedem ans Herz legen keine Erwartungen zu haben und offen für alles zu sein, weil nur dann das Beste aus allem herausgeholt werden kann!</p><p>Mein Schüleraustausch in Nova Scotia: die beste Entscheidung meines Lebens!</p><p>Genießt eure Zeit im Ausland. Es ist wundervoll!!!</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Once a Bulldog, always a Bulldog!]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/once-a-bulldog-always-a-bulldog/</link>
            <pubDate>Mon, 25 Sep 2023 10:13:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Mein Auslandsjahr in den USA geht zu Ende. Von Cheerleading, Theater und einem Trip nach Dallas – davon erzähle ich euch in meinem Bericht.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann es kaum glauben – langsam neigt sich mein ,Auslandsjahr in den USA, dem Ende entgegen. Aber trotzdem gab es in letzter Zeit einiges zu erleben. Cheerleading, Theater und ein Überraschungstrip nach Dallas – davon erzähle ich euch in meinem Bericht.</p><h2>Cheerleading State Competition</h2><p>Ende März war es soweit! Der Byers Cheerleading Squad machte sich auf den Weg nach Colorado Springs, wo die Cheerleading State Competition stattfinden sollte. Endlich konnten wir allen zeigen, wofür wir monatelang hart trainiert hatten. Nach einer kurzen Nacht standen wir alle schon um 4.00 Uhr in der Früh aus unseren Hotelbetten auf, um uns für unsere Competition zurechtzumachen: Haare, Makeup – das volle Programm, sodass die gesamte Vorbereitung aller 11 Mädchen tatsächlich fast unglaubliche drei Stunden dauerte.</p><p>Für Nervosität blieb danach kaum noch Zeit, da wir schon als zweite von insgesamt 25 Schulen performen sollten. Wir standen mitten in der »Broadmoor World Arena«, einer riesigen Arena für alle möglichen Events, präsentierten dort allen Judges und Eltern, was wir uns monatelang erarbeitet hatten. Das war ein unbeschreibliches Erlebnis. Ich hätte mir niemals träumen lassen, während meines Auslandsjahres in einer so atemberaubenden Arena stehen, geschweige denn dort selbst auftreten zu dürfen. Alles hat reibungslos geklappt und so machten wir uns glücklich auf den Weg zurück ins Hotel, um uns die Darbietungen der anderen Schulen dort auf dem Bildschirm anzuschauen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen war es uns nämlich leider nicht erlaubt, vor Ort in der Arena zu bleiben.</p><p>Wir haben es zwar nicht ins Finale geschafft, trotzdem hatte ich persönlich eine unvergessliche Zeit und das nicht nur bei der eigentlichen Performance, sondern während all der Monate mit den vielen Proben als Vorbereitung auf den großen Wettbewerb. Einen Tag vor Antritt der »State Competition« hatten wir die Möglichkeit im Rahmen einer sogenannten »Pep Rally« unseren Mitschülern unsere »Routine« zu zeigen. Ein weiterer wunderschöner Moment war der, als wir vor der Fahrt nach Colorado Springs durch die gesamte Schule zogen und tatsächlich die komplette Lehrer- und Schülerschaft aus dem Unterricht zusammenkam um uns zu applaudieren, Glück zu wünschen und somit zu zeigen, wie stolz sie auf uns waren. Das gehört zur Tradition meiner High School und diese Ehre wird auch nur denjenigen Sportteams zuteil, die es tatsächlich zu den »States« schaffen, denn bis hierhin ist es wirklich immer ein hartes Stück Arbeit …</p><p>Es geht hierbei aber gar nicht ausschließlich darum zu gewinnen, sondern alles für die Mannschaft und letztendlich für seine High School zu geben. All jene Momente, an denen ich die Solidarität und neidlose Unterstützung einer ganzen Schule erfahren durfte, sind mein ganz persönlicher Gewinn, den mir keiner mehr nehmen kann.</p><h2>Go Dodgers!</h2><p>Anfang April ging ein Traum von mir in Erfüllung: Meine Gastfamilie und ich fuhren gemeinsam zum »Coors Field«, so wird das Stadion der Rockies (Colorado Baseball Team) genannt, um das Baseball-Spiel Dodgers (Los Angeles Baseball Team) vs. Rockies anzuschauen. Ganz in blau gekleidet machten wir uns auf den Weg, um die Dodgers anzufeuern. Bei ganz besonders toller Flutlicht-Atmosphäre erlebten wir ein typisches, stimmungsvolles Baseball Game mit lauten Gesängen, La-Ola-Welle und gönnten uns zwischendurch zur Stärkung die klassischen Hot Dogs, die hier natürlich auf gar keinen Fall fehlen durften. Zum krönenden Abschluss gewannen die Dodgers dann tatsächlich auch noch dieses tolle Baseball-Spiel, was den Abend für uns als ihre Fans natürlich perfekt machte.</p><h2>High School FILME/MUSICALS vs. High School REALITY</h2><p>Nach einem ganzen Schuljahr an einer amerikanischen High School möchte ich behaupten, dass das Leben dort tatsächlich einiges gemeinsam hat mit dem, was man so aus Musical-Filmen kennt (abgesehen natürlich vom Gesang, Tanzen oder den verschiedenen Schul-Cliquen innerhalb einer Schule, die in den Filmen stets in Konkurrenz zueinander zu stehen scheinen).</p><p>Ich hatte tatsächlich auch das ausgesprochen große Glück, trotz der weltweiten Corona-Pandemie in diesem Jahr zum »Prom« gehen zu dürfen. Das hat mir sehr viel bedeutet, denn das war High School Feeling pur. Sicher werdet auch ihr »Prom« automatisch mit amerikanischen High-School-Filmen in Verbindung bringen. Meine Gastschwester hat mich ganz förmlich dazu eingeladen – hoch offiziell, also exakt so wie man es auch aus den Filmen kennt. Dort fragen natürlich immer nur süße Jungs nach einem »Date, aber in der Realität darf man natürlich auch eine Freundin dazu einladen!</p><p>Als ich eines Tages nach Hause kam, hingen an meiner Zimmertür kleine Plakate, mit denen sie mich gefragt hat, ob ich ihr »Date« sein möchte. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen. So sind wir schließlich gemeinsam mit meiner Gastmutter zu einem großen Prom-Dress-Shopping losgezogen, was sowohl aufregend als auch anstrengend für alle Beteiligten war, da ich mich bei solchen Dingen nie schnell entscheiden kann… Aber die Auswahl an entsprechenden Kleidern ist in den USA echt riesengroß. Nach mehr als 8 Stunden (!) hatte ich dann aber endlich mein Traumkleid gefunden und so mussten wir dann nur nach passendem Schmuck und Schuhen Ausschau halten.</p><p>Anfang Mai war es dann endlich soweit: Wir putzten uns gemeinsam mit der Hilfe unserer Gastmutter und der Mutter einer meiner engen amerikanischen Freundinnen, die sich um unsere Haare und unser Make-Up kümmerten, mal so richtig mit allem, was zu solch einem festlichen Anlass dazugehört, heraus. Auch der typische Armschmuck (Corsage) aus echten Blumen fehlte natürlich nicht. Dank der großartigen Unterstützung waren wir erstaunlich schnell fertig mit unserem Styling. Wer hätte das von uns gedacht?</p><p>Wenig später standen wir dann auch schon vor unserer tollen Prom-Location, einer beeindruckenden Veranstaltungsstätte mit zahlreichen wunderschönen Oldtimern. Das war echt unglaublich cool. Nach dem »Grand March« (paarweiser Einmarsch mit Musik) ging die Party richtig los. Leider verabschiedeten sich seltsamerweise aber viele Teilnehmer bereits 30 Minuten nach Beginn der Veranstaltung, um auf irgendwelche private After-Partys zu gehen! Das habe ich schon irgendwie sehr bedauert und fand auch, dass das eigentlich nicht fair gegenüber den Veranstaltern, in unserem Fall alle Lehrer, war, die so einen riesigen Aufwand betrieben und sich soviel Mühe mit einer stimmungsvolle Feier gemacht hatten. Wir aber blieben, tanzten, genossen die Zeit mit den restlichen Leuten und hatten einen wirklich großartigen Abend in festlichen Outfits in einem echt edlen Ambiente.</p><h2>»Wash Your Troubles Away« – THEATERSTÜCK</h2><p>Unvergessen in Erinnerung bleiben wird mir auch die Aufführung unseres Theaterstücks »Wash Your Troubles Away«. Monatelang hatten wir täglich abends von 18.00 Uhr bis 19.45 Uhr geprobt. Selbstverständlich nach einem ganz normalen Schultag und immer unmittelbar im Anschluss an meine Track Practices, so dass ich während dieser Zeit immer erst gegen 20.00 Uhr Zuhause war. Die vielen langen Proben haben sich aber ausgezahlt. Die Vorführung war ein voller Erfolg! Mit Headsets ausgestattet (ich habe mich echt professionell gefühlt) führten wir unseren Familien und Freunden das Theaterstück vor und sangen, was das Zeug hält und gingen ganz in unseren Rollen auf.</p><p>Ich bin echt froh, mich dem Play angeschlossen zu haben, auch wenn ich so immer ganz schön lange Schultage hatte. Im Nachhinein bin ich nun auch noch um etwas Theater- und Schauspiel-Erfahrung reicher. Sich hierin mal ausprobieren zu können war eine tolle und oft sehr lustige Erfahrung. Auch auf die Zeit vor unserem Auftritt und die unendlich vielen Proben blicke ich immer wieder gerne zurück. Gemeinsam über witzige Stellen während der Proben zu lachen oder die passenden Kostüme herauszusuchen hat unheimlich viel Spaß gemacht. Aber richtig gemütlich wurde es dann auch schon mal zwischendurch, wenn wir beispielsweise alle gemeinsam auf dem Boden sitzend Pizza gegessen haben. All das waren Momente, die diese besondere Zeit mit einer unglaublich tollen Truppe wirklich einzigartig und unvergesslich gemacht haben. Dass in amerikanischen High Schools auch Theater gespielt wird, ist also auch nicht nur eine Erfindung der Filme-Macher… So gibt es hier noch zahlreiche andere Möglichkeiten, auch mal seine künstlerischen Ambitionen auszutesten. Seid einfach mutig, wenn ihr mal die Gelegenheit dazu habt.</p><h2>Last Day of High School – A bittersweet moment</h2><p>Und so schnell geht das Abenteuer »High School in Amerika« vorbei. Da hat es gefühlt gerade erst begonnen und man hat sich in seinen neuen Alltag eingefunden, da ist es auch schon wieder zu Ende: »A bittersweet moment«! Zum Glück musste niemand während dieser Zeit in Quarantäne und so konnte ich mich in Ruhe von allen Lehrer:innen und Klassenkamerad:innen verabschieden und sie in meinem Yearbook unterschreiben lassen, welches ich bereits eine Woche zuvor angefangen hatte herumzureichen.</p><p>Teil der Byers High School Community sein zu dürfen war das Beste, was mir passieren konnte. Vom ersten Tag an haben mich alle mit offenen Armen willkommen geheißen und herzlich in ihrer Gemeinschaft aufgenommen. In dieser besonderen, von der weltweiten Corona-Pandemie gezeichneten Zeit, welche alles andere als normal war, hat meine High School während des gesamten Schuljahres versucht, doch alles Mögliche trotz Covid-19 und der damit verbundenen notwendigen Einschränkungen umzusetzen. Dafür bin ich unendlich dankbar.</p><p>Ich werde definitiv vermissen, mit meinem Landwirtschaftslehrer Cornhole oder Kickball zu spielen, mit meiner Englischlehrerin über alles Mögliche zu reden oder mit meiner Foods-Lehrerin neue Gerichte auszuprobieren. Auch meine Lehrer:innen sind ein Teil meines Abenteuers, ein Teil dieses besonderen Lebensabschnittes geworden, den auch sie mitgeprägt haben und in dem sie mir geholfen haben, die Person zu werden, die ich heute bin. Ich habe Erfahrungen sammeln dürfen, die ich niemals vergessen werde und die mich sicherlich verändert haben. Mit meinem Mathe-Lehrer gemeinsam auf dem Football-Feld Wasserballons zu »launchen« oder die Zoom-Stunde (Homeschooling während einer vorsorglichen Quarantäne-Zeit), in der mein US-History-Lehrer meiner spanischen Gastschwester und mir einen Screenshot von der historischen 0:6 Niederlage des Fußballspiels der deutschen gegen die spanische Nationalmannschaft präsentierte… All das lässt mich zufrieden lächeln und glücklich sein…</p><p>Oder auch meine High School bei den diversen Spielen/Wettkämpfen – sei es Football, Basketball, Volleyball oder Baseball zu unterstützen – dies alles sind wunderschöne Erlebnisse, die ich für immer in liebevoller Erinnerung behalten werde und die mich sehr beeindruckt haben.</p><p>Wenn ich könnte, würde ich liebend gerne hier bleiben und glatt meinen Abschluss in den USA machen. Aber das Leben geht weiter und auch die besten Dinge kommen zu einem Ende. Aber ein Ende versetzt uns auch stets in die Lage, ein neues Kapitel aufschlagen zu dürfen. Und so heißt es für mich: Goodbye, Byers High School! Thank you for letting me be a part of this amazing school. I will miss you!</p><h2>Trip to Dallas</h2><p>Ende Mai flog ich gemeinsam mit meiner Gastfamilie nach Dallas/Texas. Was für ein Überraschungs-Wochenend-Trip! Geplant war, samstags den Freizeitpark »Six Flags Over Texas« unsicher zu machen und sonntags den Wasserpark »Hurricane Harbor« zu besuchen, ein actionreiches Wochenende mit jeder Menge Adrenalin. »Six Flags« war einfach nur mega! Gemeinsam mit meiner Gastschwester haben wir keinen Roller Coaster ausgelassen und das BESTE daran: Wir mussten uns nicht einmal übergeben. Auch meinen Gastvater konnte ich zu einer Achterbahn-Fahrt überreden, obwohl er es eigentlich nicht so gut verträgt! Wir haben den Tag voll und ganz ausgenutzt und den Park erst gegen 21.30 Uhr verlassen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr meine Füße später wehtaten und wie müde ich war. Doch am nächsten Tag erwartete uns bereits das nächste Abenteuer: Der Wasser-Park »Hurricane Harbor«! Auch hier haben wir alle möglichen Wasserrutschen ausprobiert. Wir wollten ja nicht riskieren, dass wir es am Ende bereuen würden, nicht diese oder jene Wasserrutsche doch auch noch gerne getestet zu haben. Um den Abend entspannt ausklingen zu lassen, sind wir gemeinsam essen gegangen und haben uns schließlich noch Downtown Dallas angeschaut.</p><h2>Summer Break</h2><p>In knapp einem Monat heißt es für mich: Goodbye America – hallo Deutschland! Doch daran möchte ich jetzt noch gar nicht denken. Vielmehr möchte ich meinen letzten Monat in Colorado, meiner zweiten Heimat, mit meiner Host Family, die meine zweite Familie geworden ist, und meinen neugewonnenen Freunden hier noch unbeschwert in vollen Zügen genießen. Ich versuche so viel Zeit wie nur möglich mit meiner Host Fam und mit meinen Freunden zu verbringen und noch ein paar neue Pläne für den Sommer hier zu schmieden. Geplant ist, mit Freunden schwimmen zu gehen, gemeinsam in einen Freizeitpark zu gehen und noch vieles mehr. Darauf freue ich mich schon sehr.</p><h2>Preparing for Home</h2><p>Das heißt, mich langsam von allen zu verabschieden (vor allem auch, viele Taschentücher zu kaufen) – und definitiv einen dritten Koffer zu besorgen. Außerdem gilt es, noch einmal zu meinen Lieblingsrestaurants zu gehen, meine amerikanischen Lieblingssnacks zu essen, bevor ich wieder in Deutschland bin und noch sooo vieles mehr …</p><p>Wisst ihr, was ich definitiv vermissen werde?</p><p>meine wunderbare Gastfamilie</p><p>Blue und Dutch, die Hunde meiner Gastfamilie</p><p>die Hühner, die goldene Eier legen</p><p>meine spanische Gastschwester, die zu einer richtigen Schwester geworden ist</p><p>meine neugewonnenen Freund:innen</p><p>meine Lehrer:innen</p><p>die gesamte Byers High School Community</p><p>Byers</p><p>Oatmeal Cream Pies</p><p>Free Refills (OMG, das werde ich so sehr in Deutschland vermissen,
das kann ich euch gar nicht sagen.)</p><p>100 Grand Bars (amerikanische Schokoladen-Riegel)</p><p>Amerikanischen High School Spirit (Ich glaube, dazu muss ich nun wirklich gar nicht mehr viel sagen. Ihr wisst genau, was ich meine, wenn ihr meine Reise auf Stepin verfolgt habt!)</p><p>Einpack-Helfer in Grocery Stores (Die fleißigen Hände, die für dich im Supermarkt stets mit einem freundlichen Lächeln den Einkauf einpacken – toller Service!)</p><p>Freunde um einen »Ride« fragen (Hier darf man ja schon mit 16 Jahren Auto fahren!)</p><p>Die Ruhe (… die man hat, wenn man in Colorado auf dem Land wohnt)</p><p>Und noch so unendlich … vieles mehr!!!</p><p>Wenn ich ans Packen denke, wird mir jetzt schon ganz anders. Ich habe so viele neue Sachen, dass ich gar nicht weiß, wo ich alles verstauen soll. Also, wünscht mir Glück, dass es doch irgendwie klappt und ich nichts Geliebtes zurücklassen muss. Preparing for home heißt auch, all meine Dokumente zusammenzusuchen, Abschiedsgeschenke zu besorgen und hübsch einzupacken und, und, und… Ich werden mit Sicherheit keine Langweile bekommen.</p><p>Ich hoffe, mein letzter Monat vergeht nicht allzu schnell, was ich leider befürchte. Kann vielleicht jemand für mich die Zeit anhalten? Das wäre super lieb.</p><p>Liebe Grüße zum leider letzten Mal aus Colorado!</p><p>Das nächste Mal werdet ihr dann erst wieder etwas von mir hören, wenn ich dann schließlich zurück in Deutschland bin.</p><p>Eure</p><p>Lucie Joe</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Pizza Party in Orlando]]></title>
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            <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 09:15:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Als Schülerin hat Elisabeth die USA kennengelernt. Seit sie bei Stepin angefangen hat, ist sie schon öfter in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Als Schülerin hat Elisabeth die USA während eines ,Auslandsjahres, kennengelernt. Seit sie 2015 bei Stepin angefangen hat, ist sie schon mehrmals in die Vereinigten Staaten zurückgekehrt. Warum ihr eine dieser Reisen die Augen geöffnet hat und was eine Pizza Party damit zu tun hat, das erzählt sie uns in unserer Geburtstagsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Während meiner gesamten Zeit bei Stepin hatte ich zum Glück schon häufiger die Chance, ins Ausland zu fliegen und dort Schüler:innen zu begleiten oder unsere Partnerorganisationen kennenzulernen. Obwohl alle drei meiner Dienstreisen auf ihre Art unvergesslich geblieben sind, ist es mir leichtgefallen, mich für diesen Bericht für den einen, schönsten Moment zu entscheiden. Er trug sich zu im Jahre 2018, als ich im August nach der erfolgreichen Begleitung einer Schüler:innengruppe nach New York zur Orientation weiter nach Florida flog, um dort zwei weitere Partnerorganisationen und diverse Schulen zu besuchen.</p><p>Schon morgens wurde ich von einer Mitarbeiterin der Partnerorganisation in Orlando abgeholt und wir machten uns auf den Weg, um verschiedene Schulen zu besuchen. Dies verlief nicht immer reibungslos – z.B. war an einer Schule die zuständige Lehrerin, die uns herumführen sollte, erkrankt – aber es wurde von allen Seiten immer versucht, eine Lösung zu finden und mir dadurch meinen Aufenthalt so schön und erfolgreich wie möglich zu machen. Zu meiner großen Überraschung fuhren wir am Nachmittag dann sogar zwei unserer Schülerinnen in ihren Gastfamilien besuchen, die mich mit offenen Armen empfingen und geduldig all meine vielen Fragen beantworteten. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die die Gastfamilien ihren Schülern und, für einen kurzen Moment, auch mir gegenüber zeigten, hat mich mal wieder überwältigt.</p><p>Für den Abend hatten unsere Partner und ich bereits eine »Pizza Party« geplant, zu der alle unsere Schülerinnen, die derzeit in Orlando lebten, eingeladen wurden. Ich saß also an diesem Abend mit meiner amerikanischen Kollegin beim Italiener und nach und nach trudelten unsere Schülerinnen ein, die sich wie typisch amerikanische Teenager an der Tür von ihren Gasteltern mit einem lockeren »See you later« verabschiedeten. Wir saßen eine Weile zusammen, tranken, aßen und unterhielten uns über Gott und die Welt. Aus Rücksicht auf meine amerikanische Kollegin hatten wir uns entschieden, auf Englisch zu sprechen, obwohl wir ja alle Deutsche waren. Während wir da so saßen und die Konversation von einem Thema zum nächsten wechselte, wurde mir auf einmal klar, wie natürlich und selbstverständlich die Schülerinnen schon Englisch sprachen. Und das, obwohl sie erst seit einigen Wochen in den USA waren. Sie unterhielten sich wie amerikanische Teenager über Kurse und Aktivitäten an der High School, den ein oder anderen Jungen an der Schule und über Unternehmungen, die sie am Wochenende vorhaben.</p><p>Und auf einmal machte es in mir »Aha«, denn mir wurde wieder mal vor Augen geführt, warum ich eigentlich in dieser Branche, also im Bereich Schüleraustausch, arbeite. Nirgendwo sonst erhält man die Chance, für eine Weile in eine andere Kultur so intensiv einzutauchen, ja sie sogar für sich anzunehmen, als wenn man als Austauschschüler:in in einer Gastfamilie lebt und eine Schule vor Ort besucht. Zu sehen, wie wunderbar integriert unsere deutschen Schülerinnen in ihrem Leben in Orlando waren und zu wie viel Stolz und Selbstbewusstsein diese Tatsache beitrug, hat auch mich stolz und glücklich gemacht.</p><p>Nun wisst ihr Bescheid über meinen schönsten Auslandsmoment mit Stepin. Es mag für Außenstehende vielleicht nur ein ganz alltägliches Erlebnis sein, miteinander Pizza zu essen. Aber für mich war es in dem Moment so viel mehr als das: Es war eine Erinnerung an meine eigene Zeit als Austauschschülerin in den USA, die ich sehr gerne im Herzen trage, Lohn für meine Arbeit, die im Vorfeld in die Organisation der Auslandsaufenthalte der Schülerinnen geflossen war, und eine große Ehre, in die Entwicklung dieser jungen Menschen auf diese Weise involviert gewesen zu sein.</p><p>Eure Elisabeth</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Quiz: Wie entscheide ich mich für ein Gastland?]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/quiz-plane-einen-perfekten-tag-und-wir-sagen-dir-wohin-dein-auslandsjahr-gehen-sollte/</link>
            <pubDate>Mon, 04 Mar 2024 11:17:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Erlebe den High School Spirit der USA oder genieße die Natur Irlands. Plane einen perfekten Tag und wir sagen dir, wohin dein Auslandsjahr gehen soll.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Den High School Spirit der USA erleben, die Natur Irlands genießen oder doch ans andere Ende der Welt nach Neuseeland reisen? Plane deinen perfekten Tag und wir sagen dir, wohin dein Auslandsjahr gehen soll.</p><h3>Raus aus den Federn, der Tag beginnt! Was ist draußen für ein Wetter?</h3><p>A), Juhu, die Sonne scheint!</p><p>B), Ein bisschen Regen hat noch niemanden geschadet!</p><p>C), Endlich schneit es.</p><p>D), Ich fühle mich bei jedem Wetter wohl.</p><p>E), Milde Tage finde ich am angenehmsten.</p><h3>Dein Magen knurrt! Was gibt’s zum Frühstück?</h3><p>A), Mehr als einen Kaffee und ein Croissant brauche ich nicht.</p><p>B), Würstchen, Spiegelei, Bohnen – Hauptsache herzhaft!</p><p>C), Einmal Pancakes mit Ahornsirup, bitte!</p><p>D), Je mehr Frühstück, desto besser.</p><p>E), Cornflakes oder Toast reichen mir schon.</p><h3>Auf geht’s in die Schule. Auf welches Fach freust du dich besonders?</h3><p>A), Spanisch.</p><p>B), Englisch.</p><p>C), Biologie.</p><p>D), Geschichte.</p><p>E), Sport.</p><h3>Nach der Schule steht Sport auf dem Programm. Was darf’s sein?</h3><p>A), Nichts geht über Fußball.</p><p>B), Hockey fände ich toll.</p><p>C), Auf zum Eishockey.</p><p>D), Cheerleading würde ich gerne mal ausprobieren.</p><p>E), Ich möchte Rugby spielen.</p><h3>Später hast du einen Filmabend mit Freunden geplant. Was steht auf der Watchlist?</h3><p>A), Etwas Fantastisches, wie ,Pans Labyrinth,.</p><p>B), Etwas Romantisches, wie ,Once,.</p><p>C), Etwas Lustiges, wie S,cott Pilgrim.</p><p>D), Etwas zum Mitsingen, wie ,High School Musical,.</p><p>E), Etwas Skurriles, wie ,Fünf Zimmer, Küche, Sarg,.</p><h3>Auflösung</h3><p>Welchen Buchstaben hast du am häufigsten gewählt?</p><p>Meistens A:, Tolles Wetter und schöne Strände – dein Auslandsjahr sollte nach Spanien gehen.</p><p>Meistens B:, Historische Städte und grüne Landschaft – dir würde es in ,Irland, oder ,England, besonders gut gefallen.</p><p></p><p>Meistens C: ,Hohe Berge und klare Seen – du gehörst ganz klar nach ,Kanada,.</p><p>Meistens D:, Lange Highways und unzählige Möglichkeiten – schon mal über ein Auslandsjahr in den USA nachgedacht?</p><p>Meistens E:, Unendlich viel Natur und nette Menschen – Neuseeland und Australien passen perfekt zu dir.</p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Rezepte aus aller Welt]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/rezepte-aus-aller-welt/</link>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 14:29:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Stimme dich bereits kulinarisch auf deinen Schüleraustausch ein, mit einem Nationalgericht aus deinem Gastland. Auf dich warten leckere Rezepte für deftige Hauptgerichte und süße Desserts.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Neben der Sprache, der Religion und der Gebräuche, gehört die traditionelle Zubereitung von Speisen und Getränken ebenfalls zur Kultur eines jeden Landes dazu. Von »Haggis« oder »Surströmming« bis zu »Tausendjährige Eier« trifft man bei seinem Auslandsaufenthalt gelegentlich auf die kuriosesten Geschmackserlebnisse. Während uns der Gedanke an gefüllte Schafsmägen, gegorenem Fisch und vergammelten Enteneiern eher abschreckt, gelten die folgenden traditionellen Speisen in ihren Herkunftsländern als echte Delikatessen.</p><h2>Hauptgerichte aus unseren Gastländern</h2><p>Unsere kulinarische Weltreise startet mit traditionellen Hauptgerichten. Dabei erwartet dich eine geschmackliche Entdeckungsreise durch ,Irland,, Kanada und Neuseeland. Wir beginnen auf der »Grünen Insel« mit einem deftigen Eintopf namens »Irish Stew«. Von dort aus reisen wir weiter nach ,Kanada,, wo du dich auf »Poutine« freuen kannst, eine herzhafte Kombination aus knusprigen Pommes, reichlich Käse und einer Bratensoße. Ein weiteres Hauptgericht führt uns ans andere Ende der Welt - nach ,Neuseeland,. Dort verzaubern wir dich mit einer Spezialität der Maori, der sogenannten »Boil Up«. Dabei handelt es sich um eine Suppe mit Teiglingen.</p><h3>Irish Stew: Ein deftiger Eintopf aus Irland</h3><p>Zutaten für 4 Personen:</p><p>800 g Lammfleisch (aus der Keule)</p><p>200 g weiße Zwiebeln</p><p>300 g Möhren</p><p>300 g Steckrüben</p><p>600 g Kartoffeln</p><p>2 EL Öl</p><p>Salz & Pfeffer</p><p>Lorbeerblätter</p><p>Wacholderbeeren</p><p>Thymian</p><p>400 ml Geflügelfond</p><p>5 Stängel frische Petersilie</p><p>Zubereitung:</p><p>1. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Lammfleisch in ca. 4 cm große Würfel schneiden. Möhren, Steckrüben und Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden.</p><p>2. Etwas Öl in einen Topf geben und das Lammfleisch darin scharf anbraten. Mit Salz, Pfeffer, Lorbeerblättern, Wacholderbeeren und Thymian würzen. Zwiebeln hinzugeben und mitdünsten. Möhren und Steckrüben dazugeben und kurz anbraten. Alles mit Brühe ablöschen.</p><p>3. Zugedeckt 1 Stunde bei geringer Hitze köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Anschließend Kartoffeln hinzugeben und weitere 20 Minuten köcheln lassen.</p><p>4. Irish Stew auf einen Teller geben und mit frischer Petersilie garnieren.</p><h3>Poutine: Ein kanadisches Nationalgericht, das aus Fast Food einen Gaumenschmaus macht</h3><p>Zutaten für 4 Personen:</p><p>12 mittelgroße, festkochende Kartoffeln</p><p>Öl zum Frittieren</p><p>500 g Cheddar-Käse</p><p>2 Schalotten</p><p>2 Knoblauchzehen</p><p>1 l Rinderbrühe</p><p>4 TL Worcestershiresauce</p><p>60 g Butter</p><p>60 g Mehl</p><p>Salz & Pfeffer</p><p>Zubereitung:</p><p>1. Kartoffeln schälen, abwaschen und in dicke Stifte schneiden. Cheddar ebenfalls in Stücke schneiden.</p><p>2. Schalotten und Knoblauchzehen schälen, klein schneiden und in einem großen Topf mit etwas Öl anbraten. Rinderbrühe und Worcestershiresauce hinzufügen und kurz aufkochen.</p><p>3. Mit geschmolzener Butter und Mehl eine Mehlschwitze anrühren. Diese unter die Bratensoße rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bratensoße bei schwacher Hitze 10 Minuten köcheln lassen.</p><p>4. Öl zum Frittieren in einen Topf oder eine Fritteuse geben und auf 140 Grad erhitzen. Währenddessen die Kartoffelstifte unter Wasser abspülen und mit einem Küchenpapier trocken tupfen.</p><p>5. Pommes portionsweise für 5 Minuten im heißen Fett vorgaren und anschließend entnehmen. Öl auf 175 Grad erhitzen und die Pommes erneut für 2 - 3 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind. Pommes auf Küchenpapier abtropfen lassen und salzen.</p><p>6. Die Pommes auf einem Teller anrichten, mit Käse bestreuen und Bratensoße übergießen.</p><p>Tipp: Die Bratensoße kann mit zusätzlichen Zutaten wie Bier, Balsamico, Honig oder Kräutern verfeinert werden. Mit verschiedenen Toppings wie Speck, Pulled Pork, Frühlingszwiebel oder Jalapeños kannst du dem Nationalgericht zudem eine individuelle Note verleihen.</p><h3>Boil Up: Eine Spezialität der Ureinwohner Neuseelands</h3><p>Zutaten für 6 Personen:</p><p>Für die Suppe:</p><p>2 kg Schweineknochen</p><p>500 g Kartoffeln</p><p>500 g lila Süßkartoffeln</p><p>500 g Weißkohl</p><p>2 Tassen frische Brunnenkresse</p><p>Salz & Pfeffer</p><p>Frisches Rewena-Brot, Butter und Tomatensauce, zum Servieren</p><p>Für die Doughboys (Teiglinge):</p><p>1 Tasse selbsttreibendes Mehl</p><p>¼ Tasse Wasser</p><p>Zubereitung:</p><p>1. Die Schweineknochen in einen großen Topf geben und mit Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und anschließend für 1 ½ Stunden köcheln lassen. Dabei den Schaum mit einem Schaumlöffel entfernen.</p><p>2. Kartoffeln und Süßkartoffeln schälen und anschließend gemeinsam mit dem Weißkohl in große Stücke schneiden.</p><p>3. Für die Teigtaschen Mehl, Gewürze und Wasser zu einem weichen Teig verrühren.</p><p>4. Nach einer Stunde Kochzeit die Kartoffeln und Süßkartoffeln hinzugeben. Nach einer weiteren Viertelstunde den Kohl und die Brunnenkresse in den Topf geben und nach weiteren 5 Minuten die Teiglinge in die Brühe fallen lassen.</p><p>5. Die Suppe in eine Schüssel geben und mit frischem Brot und Tomatensauce servieren.</p><h2>Desserts aus aller Welt</h2><p>Nachdem wir dir bereits einige Hauptgerichte aus unseren Gastländern vorgestellt haben, folgen nun süße Versuchungen. Genieße die »Creme Catalane« in ,Spanien, oder in ,England, eine traditionelle Teatime mit »Scones«. Weiter geht die Reise in die ,USA,, wo du dich auf einen waschechten »New York Cheesecake« freuen kannst. Ein weiteres Geschmackserlebnis erwartet dich in ,Australien, mit der »Pavlova«, einer mit Sahne und Früchten gefüllten Torte aus Baiser.</p><h3>Creme Catalane nach dem spanischen Originalrezept</h3><p>Zutaten für 4 Personen:</p><p>450 ml Milch</p><p>4 Eigelb</p><p>50 g Zucker</p><p>1 TL Speisestärke</p><p>1 Zimtstange</p><p>1 Bio-Orange (Schale)</p><p>2 - 3 EL brauner Zucker</p><p>Zubereitung:</p><p>1. Backofen auf 130 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech auf die mittlere Schiene stellen und mit 1 l kochendem Wasser begießen.</p><p>2. Milch in einen Topf geben und mit der Orangenschale und Zimtstange aufkochen lassen.</p><p>3. Eigelbe mit 50 g Zucker, Stärke und 3 EL der heißen Milch verrühren. Anschließend in die kochende Milch kippen und die Temperatur reduzieren. Für 1 Minute unter ständigem Rühren köcheln lassen.</p><p>4. Den Topf von der Herdplatte nehmen. Orangenschale und Zimtstange entfernen.</p><p>5. Die Masse auf 4 feuerfeste Schalen verteilen. Diese für 35 Minuten in den vorgeheizten Backofen ins Wasserbad stellen. Anschließend für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank geben.</p><p>6. Vor dem Servieren die Oberfläche mit braunem Zucker bestreuen und mithilfe eines Flambierbrenners karamellisieren.</p><h3>Scones: Das traditionelle Teegebäck aus Großbritannien</h3><p>Zutaten:</p><p>250 g Mehl</p><p>150 ml Milch</p><p>60 g kalte Butter</p><p>1 EL Backpulver</p><p>1 EL Zucker</p><p>½ TL Salz</p><p>1 Ei</p><p>Zubereitung:</p><p>1. Backofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.</p><p>2. Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und zum Mehlgemisch hinzugeben. Alles vermengen, bis eine sandige Konsistenz entsteht. Milch mit einer Gabel unterrühren.</p><p>3. Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und etwa 2 cm dick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (⌀ 6 cm) ca. 9 Scones ausstechen und diese auf das Backpapier legen.</p><p>4. Die Scones mit einem verquirlten Ei bestreichen. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene für 15 - 20 Minuten backen.</p><h3>New York Cheesecake: Ein Dessert-Klassiker aus den USA</h3><p>Zutaten:</p><p>30 Butterkekse</p><p>60 g geschmolzene Butter</p><p>1 kg Frischkäse</p><p>120 g Zucker</p><p>4 Eier</p><p>180 ml Milch</p><p>200 g Saure Sahne</p><p>1 Pck. Vanillezucker</p><p>30 g Mehl</p><p>Früchte zum Garnieren</p><p></p><p>Zubereitung:</p><p>1. Für den Boden: Butterkekse zerbröseln und mit geschmolzener Butter vermischen. Die Masse auf den Boden einer gefetteten Springform drücken.</p><p>2. Für die Füllung: Frischkäse und Zucker glatt rühren, Milch hinzufügen. Eier einzeln hinzufügen. Saure Sahne, Mehl und Vanillezucker hinzugeben und gut verrühren.</p><p>3. Die Masse auf den Teigboden geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze ca. 50 Minuten backen. Gut abkühlen lassen.</p><p>4. Zum Servieren mit Früchten garnieren.</p><h3>Pavlova: Eine fruchtige Baisertorte aus Australien</h3><p>Zutaten:</p><p>4 Eiweiß</p><p>1 Prise Salz</p><p>330 g Zucker</p><p>1 TL Vanillearoma</p><p>2 TL Speisestärke</p><p>1 TL Essig (neutral, wie Weinessig)</p><p>200 ml Sahne</p><p>verschiedene Beeren</p><p>1 Passionsfrucht</p><p>etwas Schokolade</p><p></p><p>Zubereitung:</p><p>1. Backofen auf 120 Grad vorheizen.</p><p>2. Eiweiß mit Salz steif schlagen. Langsam Zucker hinzugeben und für 1 - 2 Minuten verrühren. Vanillearoma, Mehl und Essig unterrühren.</p><p>3. Masse kreisförmig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben (ca. 3 cm dick).</p><p>4. Im vorgeheizten Backofen ca. 1 ½ Stunden backen, bis die Baisermasse leicht gebräunt ist. Anschließend abkühlen lassen und Sahne steif schlagen.</p><p>5. Die Sahne auf dem Baiser verteilen und mit Beeren und dem Innenleben einer Passionsfrucht garnieren.</p><p>6. Schokolade hacken und auf der Pavlova verteilen.</p><h2>Entdecke weitere Rezepte</h2><p>Du möchtest noch mehr traditionelle Gerichte aus anderen Ländern entdecken? Dann haben wir eine tolle Empfehlung für dich: ,»Kitchen 2 Go – Kochen und Backen«,. Das Koch- und Backbuch enthält tolle Rezepte aus aller Welt und ist auch ein hervorragendes ,Gastgeschenk, für deine zukünftige Gastfamilie.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Samiras Auslandsjahr in Nova Scotia]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/samiras-auslandsjahr-in-nova-scotia/</link>
            <pubDate>Fri, 10 Nov 2023 10:02:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Fünf Monate hat unsere Stipendiatin Samira in Nova Scotia, Kanada verbracht- Jetzt ist sie wieder zu Hause in Deutschland angekommen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Monate hat unsere Stipendiatin Samira in Nova Scotia verbracht. Wie sie, jetzt wo sie wieder nach Deutschland zurückgekehrt ist, auf ihr ,Auslandsjahr in Kanada, zurückschaut und wie sie mit den Höhen und Tiefen eines Auslandsaufenthalts umgegangen ist, das verrät sie uns in ihrem Abschlussbericht.</p><p>Wenn ich auf die letzten fünf Monate zurückschaue, kann ich sagen, dass es eine sehr wertvolle Zeit war. Ich habe viele Erfahrungen machen dürfen und viele Menschen kennengelernt.</p><h2>Bewerbungsprozess</h2><p>Ich gehöre nicht zu den Menschen, die schon immer von einem Auslandsjahr geträumt haben. Bei mir kam die Idee erst in der neunten Klasse. Je mehr ich darüber nachgedacht habe, desto größer wurde dieser Wunsch. Ich glaube, dass man ein Land und seine Kultur noch einmal ganz anders kennenlernt, wenn man in einer Gastfamilie wohnt.</p><p>Ich habe relativ spät angefangen, mich mit dem Auslandsjahr auseinanderzusetzen und kam dadurch mit der Bewerbung für das Stipendium sehr unter Zeitdruck. Ich habe mich bei vier Organisationen beworben und hatte dementsprechend viel zu tun. Die Zeit war sehr stressig und ich habe mich manchmal gefragt, ob es das wirklich alles wert war. Jetzt kann ich sagen, dass ich froh darüber bin, weil ich nicht erst im Auslandsjahr, sondern schon durch den Bewerbungsprozess in meiner Persönlichkeit gewachsen bin. Ich musste über meinen Schatten springen, ein Video drehen, ein Gespräch auf Englisch führen und an einem Bewerbertag teilnehmen. Als ich schlussendlich das Stipendium bekommen habe, war ich überglücklich.</p><p>Ich habe mich für Kanada entschieden, weil ich die Natur so wunderschön finde, und ich bin auch mitten in der Natur gelandet. Mein Haus war fünf Minuten vom Meer entfernt und die Küste sieht wirklich aus wie im Bilderbuch. Mitten in der Natur bedeutet auch weit weg von allem anderen, aber man gewöhnt sich daran und schafft es, sich zu organisieren. Trotzdem genieße ich es jetzt zurück in Deutschland, Freunde auch wieder zu Fuß erreichen zu können.</p><h2>Schule</h2><p>Wegen der weiten Entfernung bin ich tatsächlich über eine Stunde im Bus gefahren, um zur Schule zu kommen. Aber die Zeit habe ich genutzt, um zu lesen, mich mit Menschen zu unterhalten oder für Tests zu lernen. Das Schulsystem in Kanada ist ganz anders und ich finde es ist auf jeden Fall eine Erfahrung, es kennenzulernen. Ich hatte nur vier Fächer (Bio, Kunst, Sport und Philosophie) und die haben mir eigentlich alle Spaß gemacht, obwohl ich zum Beispiel Kunst in Deutschland überhaupt nicht mochte. Meine Schule hatte super viele Sportangebote und ich habe Bogenschießen und Cheerleading ausprobiert. Das war eine gute Möglichkeit, mit anderen Schülern in Kontakt zu kommen.</p><h2>Freunde</h2><p>Das Beste an dieser Zeit waren auf jeden Fall die Freundschaften, die sich entwickelt haben. Ich hätte nie gedacht, dass man in einer so kurzen Zeit so enge Beziehungen aufbauen kann. Und die Zeit, die ich mit meinen Freunden verbracht habe, war auf jeden Fall das Beste in diesem halben Jahr. Ich hatte vor allem mit anderen »Internationals« Kontakt und fand es sehr wertvoll, Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen kennenzulernen.</p><p>Dagegen war es schwer für mich, mit Kanadiern in Kontakt zu kommen. Sie waren zwar sehr höflich, unser Kontakt aber eher oberflächlich. Es hat etwas gedauert, bis ich das gemerkt und mich daran gewöhnt habe. Eine meiner engsten Freundinnen war aber am Ende doch eine Kanadierin. Es hat nur einfach länger gedauert als mit anderen »Internationals«, was sicherlich auch daran lag, dass wir Austauschschüler alle neu waren und Kontakte gesucht haben.</p><h2>Fazit</h2><p>Meine Zeit im Ausland war von Höhen und Tiefen geprägt. Die meisten erzählen, dass dieses Jahr das beste in ihrem Leben war. Mir ging es zwischendurch manchmal gar nicht so. Ich hatte Heimweh und musste mit Enttäuschungen zurechtkommen. Aber es gab die vielen schönen Momente, Ausflüge, die wir gemacht haben, gute Zeit mit Freunden, lange wertvolle Gespräche und selbst die Herausforderungen kann ich im Nachhinein auch als etwas sehen, an dem ich wachsen durfte.</p><p>Es ist etwas ganz Besonderes, eine Zeit in einem anderen Land zu leben und die Kultur dort kennenzulernen. Ich habe viele Erfahrungen gemacht, Menschen kennengelernt und einfach Alltag geteilt. Es war eine gute Zeit, in der ich wachsen und auch mich selbst nochmal kennenlernen durfte.</p><p>Eure Samira</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Abschiedsbuch für ein Auslandsjahr gestalten]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/schueleraustausch-in-5-schritten-zum-perfekten-abschiedsbuch/</link>
            <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 14:12:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Entdecke in unserer Anleitung, wie du in fünf einfachen Schritten ein Abschiedsbuch für ein Auslandsjahr gestalten kannst. Egal, ob für dich selbst oder für eine Freundin oder einen Freund – ein Abschiedsbuch ist eine tolle Erinnerung füreinen Auslandsaufenthalt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<h2>Was ist ein Abschiedsbuch und warum solltest du eins gestalten?</h2><p>Unter Austauschschülern ist die Tradition ein Abschiedsbuch zu gestalten bereits weit verbreitet. Es ist ein bisschen vergleichbar mit dem klassischen Freunde-Buch oder einem Poesiealbum, nur dass es speziell auf deine Auslandszeit ausgerichtet ist und du die Themen in deinem Buch selbst bestimmst. Wenn du es fertig gestaltet hast, gibst du es an Familie und Freunde weiter, damit sie sich in deinem Buch verewigen können und du ein Stück von ihnen mit ins Ausland nehmen kannst. Natürlich kannst du am Ende deines Auslandsaufenthaltes auch alle deine neuen internationalen Freunde und deine Gastfamilie dort reinschreiben lassen. So hast du eine tolle Erinnerung an deinen Schüleraustausch, die dich noch lange begleiten wird.</p><h2>Warum solltest du ein Abschiedsbuch gestalten?</h2><p>Für deine Freunde und Familie ist es die perfekte Gelegenheit sich zu verabschieden und dir ein paar schöne Gedanken oder Tipps mit auf die Reise zu geben</p><p>Du setzt dich durch das Buch genauer mit deinem Auslandsaufenthalt auseinander, beschäftigst dich mit deinem Reiseziel, recherchierst und deine Vorfreude auf das neue Land wächst</p><p>Das Abschiedsbuch hilft dir dabei, mit deinen Freunden zuhause in Kontakt zu bleiben und kann dich über eventuelle Heimweh-Momente hinwegtrösten</p><p>Und: Jedes Abschiedsbuch ist einzigartig. Du wählst die Fotos, Zitate und Gestaltung des Buches selbst aus und verleihst ihm so deinen ganz persönlichen Stil. Eine wirklich schöne Tradition finden wir, deshalb sind hier die 5 Schritte zu einem perfekten Abschiedsbuch:</p><p></p><h2>1. Früh genug starten…</h2><p>…damit es nicht stressig wird. Denn zwei wesentliche Zeitfaktoren solltest du bedenken: Du brauchst Zeit für die Gestaltung und deine Freunde brauchen Zeit etwas hinein zu schreiben.</p><p>Deshalb fangen viele Austauschschüler bereits Monate vor ihrem Auslandsaufenthalt damit an, ihr Abschiedsbuch zu basteln – was auch sinnvoll ist. Denn so hast du genügend Zeit Material fürs Buch zu sammeln, dir Inspiration für die verschiedenen Seiten zu holen und es mit viel Liebe zu gestalten. Denk daran: Das Buch wird dich noch in vielen Jahren an dein Auslandsabenteuer erinnern, also nimm dir Zeit und gib dir Mühe.</p><p>Außerdem solltest du genug Zeit für deine Freunde einplanen. Überlege dir, wer alles in dein Buch schreiben soll und gib es deinen Freunden und deiner Familie dann nacheinander mit. Verleihe das Buch am besten nicht länger als eine Woche, damit du mit deinem Zeitplan durchkommst.</p><h2>2. Format</h2><p>Das beliebteste Format für Abschiedsbücher ist definitiv Din A4 – zu Recht! So passt das Buch auf dem Flug noch gut in dein Handgepäck, deine Freunde haben genug Platz, um ihre Nachrichten zu hinterlassen und deine Bilder sind gut erkennbar.</p><p>Wichtig! Achte darauf, dass dein Buch genügend Seiten hat. Das kommt darauf an, ob nur deine besten Freunde ins Buch schreiben, oder gleich deine ganze Klasse. Und ob du auch noch Platz für deine neuen Freunde im Ausland bleiben soll. Plane lieber zu viel, als zu wenig Seiten ein.</p><p></p><h2>3. Recherche und Material</h2><p>Das Beste am Abschiedsbuch ist für die meisten wahrscheinlich die Suche nach Travel-Zitaten, Bildern und Themen für die einzelnen Seiten. Hier kannst du dich austoben und deiner Kreativität freien Lauf lassen. Das sollte in deinem Buch nicht fehlen:</p><h3>Fotos</h3><p>Und zwar eine ganze Menge! Hier bieten sich Bilder von Reisepässen, Kameras, Polaroids, Koffern, Schulbussen usw. an. Aber natürlich dürfen Fotos mit deinen Freunden und deiner Familie und auch die typischen Bilder zu deinem Austauschland nicht fehlen! Egal ob Freiheitsstatue, Palmen, Eishockeyspieler, Kängurus oder Kiwis – auf die Drucker fertig los!</p><p></p><h3>Karten</h3><p>Auch hier gibt es unglaublich viele Möglichkeiten. Beliebt ist es natürlich auf einer Karte die Entfernung zwischen dem deutschen Zuhause und der neuen Heimat im Ausland einzutragen. Aber auch kunterbunte Weltkarten, eine Stadtkarte mit dem neuen Schulweg oder eine Karte mit den wichtigsten Spotlights macht sich immer gut.</p><h3>Zitate</h3><p>Schöne Reise- und Exchange-Zitate gibt es natürlich mehr als genug. Recherchiere einfach drauf los und lass dich inspirieren. Unser Lieblingszitat? »Exchange isn’t a year in your life, it’s a life in a year.«</p><p></p><h3>Grafiken & Co.</h3><p>Dann gibt es natürlich auch noch andere kleine Grafiken, die dem Buch ihren Feinschliff verpassen. Beliebt sind vor allem Flaggen, Logos, kleine Cartoons, High School Wappen, usw. Auch Aufkleber, Blumen und Glitzer verleihen deinem Abschiedsbuch das gewisse Etwas.</p><h2>4. Aufbau</h2><p>Dann geht die richtige Arbeit auch schon los. Damit das Ganze nicht in einer chaotischen Materialschlacht endet, ist hier ein beispielhafter Aufbau für dein Abschiedsbuch:</p><h3>Cover</h3><p>Meistens eine Collage aus Fotos und Zitaten. Auch deinen Namen und den Namen des Buches kannst du hier verewigen.</p><p></p><h3>Die ersten Seiten</h3><p>Bestehen meistens aus weiteren Bildern und Karten, die dein Zielland zeigen.</p><h3>Dein Brief</h3><p>Erkläre auf einer Seite, was ein Abschiedsbuch überhaupt ist und was deine Freunde und Familie mit dem Buch machen sollen.</p><h3>Informationen zu Zielland, Stadt, High School und Gastfamilie</h3><p>Hier schreibst du einfach alles auf, was du über das Land, deine Stadt, High School und Gastfamilie weißt und fügst Bilder hinzu.</p><p></p><p>Das ist eine sehr wichtige Seite! Hier listest du auf, auf welchen Social-Media-Kanälen du berichten wirst und wie man dich während deines Auslandsjahrs erreicht. Außerdem können auch deine Freunde ihre Nummern und Nutzernamen hinterlassen.</p><h3>Collage mit Freunden und/oder Familie</h3><p>Das ist wieder eine Seite, die du mit Fotos und schönen Zitaten über Freundschaft vollkleben kannst.</p><h3>It’s your turn</h3><p>Hierfür kannst du entweder eine eigene Seite gestalten oder den Schriftzug auf die Collage mit deinen Freunden schreiben. Ab der nächsten Seite sind dann deine Freunde und Familie dran.</p><h3>Freunde und Familie</h3><p>Dieser Teil nimmt wohl den größten Teil des Buches ein. Alle deine Freunde und deine Familie können dir hier ihre persönlichen Botschaften und Wünsche hinterlassen. Wenn jemand gerne etwas Vertrauliches schreiben will, was nicht jeder sehen soll, kannst du auch auf die letzte Seite deines Abschiedsbuches einen Briefumschlag kleben, in den diese Botschaften gelegt werden können.
Denk daran, die Seiten daraufhin mit Büroklammern zu verschließen, damit du die Nachrichten noch nicht lesen kannst.</p><h3>Wall of Fame</h3><p>Meistens die letzte Seite des Buches – hier können sich alle verewigen, indem sie auf der Seite unterschreiben.</p><h2>5. Erst im Flugzeug lesen!</h2><p>Sobald sich das Flugzeug in die Lüfte erhebt, ist es endlich soweit – Du darfst die Büroklammern aus dem Buch lösen und alle Botschaften, Glückwünsche und Verabschiedungen lesen.
Warum erst im Flugzeug? Das ist Teil der Überraschung und du hast einen Zeitvertreib auf dem meist recht langen Flug. Die guten Wünsche und netten Botschaften deiner Freunde werden die Vorfreude auf dein Auslandsjahr steigern und eventuell aufkommende Zweifel oder Ängste ganz schnell verstummen lassen.</p><p>Viel Spaß, beim Erstellen deines eigenen Abschiedsbuches. Schick uns doch Bilder, damit wir dein Buch mit dir gemeinsam bewundern können. Wir freuen uns schon!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Sechs Highlights in Nova Scotia]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/sechs-highlights-in-nova-scotia/</link>
            <pubDate>Mon, 18 Mar 2024 09:49:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Wenn unsere Mitarbeiter:innen eine neue Ecke der Welt erkunden, dann ist das immer ganz besonders. Für Jessi & Martina ging es 2009 nach Nova Scotia.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn unsere weltneugierigen Mitarbeiter:innen eine neue Ecke der Welt für sich erkunden dürfen, dann ist das immer etwas ganz besonderes. Für Jessi und Martina, die unser Jugendberatungsnetzwerk betreuen, ging es 2009 nach ,Nova Scotia,. Ihre Highlights dieser Reise verraten sie uns in unserer Geburtstags-Reihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>2009 hatten wir das Glück und durften unsere Partnerorganisation in Nova Scotia besuchen. Da von uns beiden noch keiner vorher in Kanada war, waren wir voller Vorfreude, endlich dieses Land und seine Menschen kennenzulernen. Eine Woche lang haben wir diese wunderschöne Halbinsel bereist, haben viele unserer Schüler vor Ort besucht und uns einige High Schools angeschaut. Unsere Betreuer und die Lehrer vor Ort haben uns sehr herzlich empfangen und wir haben einen tollen Einblick in unser Programm bekommen.</p><p>Auf unserer Reise haben wir vieles erlebt! Das sind unsere Top sechs Highlights, warum wir Nova Scotia lieben.</p><p>Shubenacadie River,: Etwa anderthalb Stunden von Halifax entfernt befindet sich die Bay of Fundy, eine große Meeresbucht. Ein unglaubliches Naturschauspiel spielt sich hier ab. In diesem Gebiet gibt es weltweit den größten Unterschied zwischen Ebbe und Flut (zwischen 6 und 16 Meter). Wer es gerne etwas wilder mag, kann hier zum River Raften durchstarten. Wenn die Flut einsetzt, fährt man mit coolen und superlustigen Tour Guides auf den Fluss hinaus, der vorher nur ein Matschloch war. Wir wurden ordentlich durchgeschaukelt, haben viel Wasser geschluckt vor lauter Lachen und am Schluss sind wir noch ins Wasser gesprungen und haben uns treiben lassen. Wenn du ein Abenteuer erleben willst, ist die Tour ein absolutes Muss.</p><p>High Schools,: Wir waren sehr beeindruckt von den High Schools in Nova Scotia, die sehr gut ausgestattet waren mit modernster Technik. Es gab ein interessantes Fächerangebot und supergute Sporthallen. Jeder Schüler findet hier mit Sicherheit etwas, das zu ihm passt.</p><p>Seaport Farmer’s Market in Halifax,: Dieser Markt hat uns besonders gut gefallen. Direkt an der Waterfront Broad Walk erwartet dich eine Halle mit vielen kleinen Ständen mit Obst und Gemüse, Schmuck, landestypischen Leckereien (besonders können wir dir hier die Zimtschnecken und Blueberry Muffins empfehlen) und vielem mehr.</p><p>Lunenburg:, Das ist wohl eine der bezauberndsten Städte in Nova Scotia, die wir gesehen haben. Es ist Kanadas älteste deutsche Siedlung und erinnert mit seinen bunten Holzhäusern sehr an Schweden. Wer mag, kann mit der Kutsche durch den Ort fahren und sich danach ein leckeres Eis gönnen.</p><p>Tim Hortons, – Hierzu brauchen wir nicht viel zu sagen – unsere Schüler lieben es! Hier gibt es einen mega leckeren Kaffee und Donuts. Ein Muss für jeden High School Schüler. 😉</p><p>Die Jahresabschluss-Party,: Eine Party mit allen Internationals und cooler Band. Jedes Jahr im Juni kommen alle Internationals in Truro zusammen, dort wo auch unsere Partner ihr Office haben. Einige Schüler, die sich besonders engagiert haben, bekommen sogar eine Auszeichnung.</p><p>Fazit: Wir waren sehr beeindruckt von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Menschen in Nova Scotia. Nach dieser Reise steht definitiv fest: Sobald unsere Kinder im richtigen Alter sind, werden sie unser High School Programm in Nova Scotia unsicher machen. 😊</p><p>We love Nova Scotia!</p><p>Eure Jessi und Martina</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[See you later Sydney]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/see-you-later-sydney/</link>
            <pubDate>Mon, 11 Mar 2024 09:20:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Es war an der Zeit zu entscheiden auf welchen Kontinent ich das bevorstehende halbe Auslandsjahr verbringen würde. Ich wählte Australien!</div> ]]></description>
            
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Sei offen, freundlich und lass dich auf das Abenteuer ein…]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/sei-offen-freundlich-und-lass-dich-auf-das-abenteuer-ein-mein-jahr-in-den-usa/</link>
            <pubDate>Wed, 14 May 2025 11:06:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Madleen ist von Natur aus ein sehr offener, freundlicher und optimistischer Mensch und ist mit einer guten Portion Selbstvertrauen in ihr ...</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<l></l>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Spring Break am Strand]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/spring-break-am-strand/</link>
            <pubDate>Mon, 13 May 2024 10:10:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Von Wisconsin nach Florida ging es für Selina während ihres Auslandsjahres. Warum ihr Spring Break-Trip so wichtig für sie ist, erzählt sie uns hier.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Vom kalten Wisconsin ins warme Florida ging es für Selina während ihres ,Auslandsjahres in den USA, im Schuljahr 2020/21. Warum ihr »Spring Break«-Trip so wichtig für sie ist und warum ihr die kleinen Momente ihres Aufenthalts besonders in Erinnerung bleiben, das erzählt sie uns in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Letztes Jahr ging mein Traum in Erfüllung, denn ich habe das Schuljahr 2020/21 im Mittleren Westen der USA, genauer gesagt in Wisconsin, verbracht. Dort habe ich viele Freunde, eine zweite Familie und ein zweites Zuhause gefunden. Wenn ich über meine Zeit im Ausland nachdenke, fällt es mir echt schwer, mich für ein Highlight zu entscheiden, da wirklich das ganze Jahr an sich und die Tatsache, dass ich ein amerikanischen Teenager-Leben führen konnte, ein riesengroßes Highlight war. Zu den schönsten Momenten, die ich erlebt habe, gehört aber mein »Spring Break«-Trip.</p><p>Anfang März hatten wir eine Woche Ferien und ich bin mit meiner Gastmutter, meinen beiden Gastschwestern und noch drei weiteren Freundinnen nach Florida geflogen, da wir beschlossen hatten, dem kalten Winter für ein paar Tage zu entfliehen. Alleine die Anreise war schon gefüllt von magischen Momenten, zum Beispiel als wir nach unserem Zwischenstopp in Chicago wieder im Flugzeug saßen und die Stadt von oben mit den ganzen leuchtenden Lichtern sehen konnten. Es war schon nachts und der Anblick war so schön, dass ich diesen Moment definitiv nie vergessen werde!</p><p>Als wir spät abends dann in Orlando gelandet sind, fuhren wir nur noch zu unserer Unterkunft und sind alle müde ins Bett gefallen. Die nächsten Tage sind wir dann immer zu verschiedenen Stränden gefahren, wie zum Beispiel dem bekannten Cocoa Beach. Wir hatten viel Spaß am Strand, egal ob wir uns einfach nur gesonnt haben, ins Wasser gegangen sind oder Spiele gespielt haben. Wir alle genossen einfach die Wärme, nachdem wir -30°C aus Wisconsin gewohnt waren. Neben vielen verschiedenen Stränden hatten wir auch einen botanischen Garten und den Disney Boardwalk auf dem Programm. Auch diese zwei Erlebnisse waren sehr cool!</p><p>Eine weitere Sache an diesem Trip, an die ich mich gerne erinnere, sind die Abendessen. Es waren kleine Momente, aber es sind diese, die besonders in Erinnerung bleiben. Jeden Tag hat jemand anderer von uns gekocht und als ich an der Reihe war habe ich Schnitzel mit Bratkartoffeln gemacht, sodass all meine Freunde etwas typisch Österreichisches kennenlernen konnten. An einem anderen Abend sind wir in ein Restaurant essen gegangen, um meinen Geburtstag zu feiern. Als Überraschung haben mir die anderen Kuchen als Dessert bestellt, worüber ich mich sehr gefreut habe. Warum mir diese Reise auch so viel bedeutet, ist, weil ich das Gefühl habe in dieser Woche mit meinen Freundinnen noch enger zusammen gewachsen zu sein, zum Beispiel durch die stundenlangen Gespräche, die wir teilweise bis tief in die Nacht geführt haben.</p><p>Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich diese Woche wahnsinnig genossen habe, nicht nur, weil Urlaub immer toll ist, sondern das schönste an der ganzen Reise war wirklich, dass ich so viel Zeit mit meinen Freundinnen verbringen konnte. Denn die Zeit vergeht viel schneller als man denkt und am Ende sind es die kleinen Momente, auf die es wirklich ankommt und an die man sich am liebsten zurück erinnern wird! All die Erfahrungen, die ich während meines Auslandsjahres machen konnte, sind unbezahlbar und ich werde für immer dankbar sein, diese Möglichkeit gehabt zu haben, denn noch nie hat mich ein Jahr so sehr bereichert wie dieses.</p><p>Eure Selina</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Stay Fly Herrin High]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/stay-fly-herrin-high/</link>
            <pubDate>Mon, 11 Dec 2023 10:56:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Während ihres Auslandsjahrs in den USA durfte Chiara einen typisch amerikanischen Meilenstein hautnah miterleben: den Graduation Day.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Während ihres ,Auslandsjahrs in den USA, durfte Chiara einen typisch amerikanischen Meilenstein hautnah miterleben: den Graduation Day ihres High School-Jahrgangs. Warum der fast ins Wasser gefallen wäre und warum sie ihren Enkeln noch davon erzählen wird, das verrät sie uns in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Sich nur auf ein Highlight aus meinem ganzen Auslandsjahr in Herrin, Illinois zu beschränken ist schwierig, aber ein ganz besonderer Tag war der »Graduation Day«, an dem ich teilnehmen durfte, da ich ein »Senior« an meiner geliebten Herrin High School war. Nicht nur meine besten Freunde und ich, sondern der ganze Jahrgang fieberte mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf diesen Tag hin. Glücklich, da wir alle gemeinsam den Meilenstein Schulabschluss geschafft hatten, und traurig, da sich unsere Wege von nun an trennen werden.</p><p>Der Tag fing bereits mit mehreren »Graduation Parties« meiner Freunde an, die ich der Reihe nach abklapperte. Und dann mussten wir kurz die Luft anhalten, denn es bestand die Gefahr, dass die Zeremonie wortwörtlich ins Wasser fallen könnte. Es regnete nämlich in Strömen und wir dachten schon alle, wir würden doch erst nächstes Wochenende graduieren. Denn aufgrund der Corona-Maßnahmen war eine Graduation im Schulgebäude keine Option.</p><p>Doch letztendlich hat alles geklappt und die Graduation ging mit lediglich zwei Stunden Verspätung über die Bühne. Wir waren alle super aufgeregt und warteten in unseren Caps and Gowns, die natürlich in unseren Schulfarben orange und schwarz waren, darauf, dass wir auf das Football-Feld marschieren durften. Die Tribünen waren gefüllt und Familie und Freunden, die uns zujubelten. Wir nahmen unsere Plätze ein und ein paar Mitschüler hatten Reden vorbereitet, die uns alle zu Tränen rührten. Auch wenn ich nur eines der vier High School-Jahre mit meinen Mitschülern verbracht habe, wurde Herrin in diesen zehn Monaten zu meinem zweiten Zuhause und ich werde in meinem Herzen für immer ein Herrin Tiger sein. Wie es eine meiner Mitschülerinnen treffend in Worte fasste: »Give this small town a chance and you just might find that it’s home.«</p><p>Anschließend wurde jeder einzelne Schüler aufgerufen, durfte nach vorne auf die Bühne treten, dem Direktor die Hand schütteln und bekam das Diplom überreicht. Am Ende der Zeremonie sagte der Schuldirektor: »I’m proud to present to you Herrin High School’s graduating class of 2021, congratulations!« Nach diesen Worten brachten wir alle unsere Konfettikanonen zum Einsatz und sprühten uns auch gegenseitig mit »Silly String« an. Diesen Moment werde ich nie in meinem Leben vergessen. Ich stand mit meiner besten Freundin in den Flutlichtern auf dem Football-Feld und wir lagen uns lachend und weinend in den Armen. Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl.</p><p>Anschließend waren wir bis fünf Uhr morgens bei dem sogenannten »Project Graduation«. Das war eine Veranstaltung, welche die Eltern der Seniors organisiert hatten. Es fand in einer Event-Location statt, es gab die verschiedensten Spiele und auch viele Preise zu gewinnen. Wir hatten unglaublich viel Spaß und es gab uns die Möglichkeit, noch ein letztes Mal als Jahrgang etwas gemeinsam zu unternehmen. Denn das Kapitel High School war nun abgeschlossen und in Zukunft wird jeder seinen eigenen Weg gehen. Für mich war dies auch der Zeitpunkt, an dem ich viele meiner Schulkollegen das letzte Mal gesehen habe, bevor ich meine Rückreise antrat.</p><p>Ich kann nur sagen, dass ich unglaublich dankbar bin, eine amerikanische Graduation miterlebt haben zu dürfen. Es war definitiv ein Erlebnis, von dem ich meinen Enkeln noch erzählen werde. Herrin High School und meine »Class of 2021« werden immer ein Teil von mir sein. Als abschließende Worte kann ich nur den Slogan meiner Schule wiedergeben: »Stay fly Herrin High«.</p><p>Eure Chiara</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Eine Stepin-Reise nach England #1: Vor Ort am Exeter College]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/stepin-am-exeter-college/</link>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 11:16:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>High School-Koordinatorin Svenja Bünger hat sich auf den Weg gemacht, um einige unserer High School Select-Schulen in England zu besuchen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Stepin High School-Koordinatorin Svenja Bünger hat sich im Juni diesen Jahres auf den Weg nach England gemacht, um einige unserer ,High School England Select,-Schulen zu besuchen und unsere Partner vor Ort persönlich kennenzulernen. In einer dreiteiligen Mini-Serie wird sie uns nun auf der Weltneugier ihre Eindrücke aus den Regionen Devon und Hampshire im Südwesten Englands schildern. Heute beginnen wir tief im Westen der Insel: Das Exeter College in Devon gehört zu den renommiertesten Schulen des ganzen Landes. Erst in diesem Jahr wurde das College für seine herausragende Leistung im schulischen Bildungsbereich ausgezeichnet.</p><h2>Exeter – die Perle des Westens</h2><p>Anfang Juni diesen Jahres war es also endlich soweit: Ich durfte mir drei unserer England Select-Schulen anschauen und mich mit den Ansprechpartnern direkt vor Ort austauschen. Am 3. Juni machte ich mich früh morgens auf den Weg von London nach Exeter. Eine fünfstündige Busfahrt erwartete mich. Je weiter westlich ich fuhr, desto grüner und schöner wurde die Landschaft und hier und da blitzten auch schon die berühmten englischen Cottages durchs Gebüsch.</p><p>Exeter liegt ungefähr eine halbstündige Autofahrt oder knapp drei Stunden zu Fuß von der Küste entfernt. Über einen herrlichen Wanderweg gelangt man direkt an die schönsten Sandstrände der Region. Oh ja, Sandstrände in England gibt es in der Tat und sie sind herrlich! :-)</p><p>Wie mir Anna von der englischen Partnerorganisation am nächsten Tag verriet, machen in dieser Region vor allem Londoner häufig Urlaub. Und wenn man vor Ort ist, versteht man auch warum: Die Region ist landschaftlich wirklich sehr reizvoll, da man auf der einen Seite die Küste mit ihren schönen Stränden vorfindet und auf der anderen Seite der Nationalpark Dartmoor mit seinen wilden ,Dartmoor Ponies, und mehreren hundert Kilometern Wanderwegen lockt. Exeter selber ist eine Kleinstadt mit 120.00 Einwohnern, sehr sicher, sehr musikalisch und sehr geschichtsträchtig – allerdings mit einem komplett modernisierten Stadtkern, der zum Shoppen einlädt.</p><h2>Familiäre Atmosphäre am hochmodernen College</h2><p>Das Exeter College ist ein hochmodernes College, welches sich über das gesamte Stadtzentrum verteilt. Jeder Fächerbereich (Sport, Kunst, Naturwissenschaften etc.) ist auf unterschiedliche Gebäude aufgeteilt. Die Pausenlänge zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden ist jedoch genau so konzipiert, dass jeder Schüler immer gut zu seinem jeweiligen Gebäude kommen kann. Ein Fußweg zwischen 2 und 10 Minuten macht dies möglich.</p><p>Im Hauptgebäude befindet sich die Verwaltung sowie das International Office von Anna Sitko, der Ansprechpartnerin für unsere Schüler. Die Kombination aus nur einer Ansprechpartnerin und sehr wenigen Austauschschülern (zwischen 5 und 8) macht die Betreuung am Exeter College sehr eng und familiär. Bei Anna hat man auch direkt das Gefühl, ihr alle Sorgen und Probleme anvertrauen zu können. Sie ist eine sehr warmherzige und freundliche junge Frau und hat immer ein offenes Ohr für die Belange der Austauschschüler. Man merkt, dass es ihr sehr am Herzen liegt, dass alle sich wohlfühlen und eine tolle Zeit haben.</p><h2>Ein vielfältiges Kurs- und Freizeitangebot</h2><p>Durch seine Größe (knapp 6.000 Schüler) gibt es ein großes Angebot an unterschiedlichsten ,A-levels, und ,BTEC,-Kursen sowie eine fantastische Auswahl an Nachmittagsaktivitäten in den Bereichen Sport, Kunst oder Musik. Zusätzlich werden für die Schüler viele Ausflüge angeboten und Konzerte auf dem Schulcampus organisiert (im Sommer jeden Mittwochnachmittag).</p><p>Auf dem Gelände des Hauptgebäudes befindet sich ein schuleigenes Restaurant, in dem alles eigenhändig von Schülern zubereitet und geleitet wird, natürlich unter professioneller Aufsicht. Hier legen wir einen kleinen Zwischenstopp ein und genießen ein leckeres Dessert. Während wir essen berichtet mir Anna, dass es ihr vor allem um das Engagement der Internationals geht und darum, dass sich jeder Schüler individuell in das Schulleben einbringt. Noch sind die Internationals »Exoten« am Exeter College, da es diesen Bereich erst seit drei Jahren gibt. Austauschschüler können hier „the real British college life“ kennen lernen.</p><p>Nach einem kleinen Stadtrundgang erreichen wir wieder das Collegegelände und ich gehe mit vielen wahnsinnig positiven Eindrücken zurück zum Bahnhof, um zu meiner nächsten Station – dem ,Itchen College in Southhampton, – zu fahren.</p><p>Exeter – I will be back!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Eine Stepin-Reise nach England #3: Vor Ort am Highbury College]]></title>
            <link>http://localhost:3000/partnerorganisationen/stepin-am-highbury-college/</link>
            <pubDate>Mon, 09 Oct 2023 06:59:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>High School-Koordinatorin Svenja Bünger schildert ihre persönlichen Eindrücke von ihrem Besuch des Highbury Colleges in England.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Tag ihrer High School-Tour durch England ist Koordinatorin Svenja Bünger heute zu Besuch am ,Highbury College, in Portsmouth, einer der größten Hafenstädte an Englands Südküste. Die Schule hat seinen Austauschschülern nicht nur von der Lage her, sondern auch akademisch einiges zu bieten.</p><h2>Das Highbury College</h2><p>Nach meinem Besuch des ,Exeter, und ,Itchen Colleges,, geht es heute weiter entlang der Südküste zum nächsten Seebad: Portsmouth. Hier erwarten uns Sue und »ihr« ultramodernes, komplett neugebautes Highbury College. Hier ist alles groß und modern und man fühlt sich eher wie in einem riesigen Firmengebäude als an einer Schule.</p><p>Als allererstes besichtigen wir den ,Boarding Tower,, in dem Schüler ab 16 Jahren ihr eigenes Zimmer mit Bad beziehen können. Auf jeder Etage gibt es einen ,common room, mit Fernseher und zwei Küchen sowie verschiedenen Sitzecken, wo sich die Schüler abends treffen können.</p><h2>Vielseitige Möglichkeiten im hochmodernen Umfeld</h2><p>Am Highbury College gibt es viele ältere Schüler, die die sogenannten ,BTEC,-Kurse belegen. Hierbei handelt es sich um praxisbezogenen Unterricht, bei dem Schüler sich in ausgewählten Bereichen beruflich vorbereiten können.</p><p>Bei knapp 4.000 Schülern ist die Anzahl der (ca. 100) ,Internationals, relativ überschaubar, zumal es sich auf dem riesigen Gelände auch schnell verläuft: Von einer Autowerkstatt über einen Kindergarten sowie diverse Restaurants und Beauty- und Spabereiche ist hier so ziemlich alles zu finden – von den Schülern betrieben, von ihren Ausbildern angelernt und geleitet. Highbury bietet ein hochmodernes Umfeld mit vielen tollen Möglichkeiten, selbstständiges Arbeiten wird hier von den Schülern vorausgesetzt.</p><h2>Lage</h2><p>Portsmouth an sich bietet eine tolle Seebrücke mit integriertem Freizeitpark, einen schönen Sandstrand, der im Sommer zum Baden einlädt und eine Innenstadt, in der jedes Shoppingherz höher schlägt. Durch die alljährliche Urlaubsstimmung sind auch unsere Gastfamilien hier sehr herzliche Menschen, die schon viel Erfahrung als Gasteltern mitbringen. Wer etwas mehr »,independence,« wünscht, kann sich für den ,Boarding Tower, des Colleges entscheiden und schläft dort, wo tagsüber gelernt wird.</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Partnerorganisationen]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Eine Stepin-Reise nach England #2: Vor Ort am Itchen College]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/stepin-am-itchen-college/</link>
            <pubDate>Tue, 10 Oct 2023 08:06:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>High School-Koordinatorin Svenja Bünger besucht auf ihrer Reise durch Süd-England das Itchen College im County Hampshire.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem High School-Koordinatorin Svenja Bünger im ersten Teil ihrer High School-Tour durch England das ,Exeter College in Devon, besucht hat, geht es heute für sie weiter ins County Hampshire. In der hübschen Hafenstadt Southampton ist sie zu Gast am Itchen College und lässt uns in ihrem Bericht an ihren Eindrücken teilhaben.</p><h2>Die Hafenstadt am Ärmelkanal
</h2><p>Der zweite Tag meiner High School-Tour durch Südengland beginnt in Southampton (Hampshire). Nur eine 1-stündige Zugfahrt von London entfernt, ist Southampton mit seinen 850.000 Einwohnern für Austauschschüler eine tolle Location mit »,lots to do and lots to see,«. Um 10:00 Uhr geht es für mich zusammen mit Charlotte von unserer Partnerorganisation ,Selectstudies, zum ,Itchen College,, welches in einem ruhigeren, typisch britischen Stadtteil von Southampton liegt.</p><p>Wir werden von Louise, der Leiterin des ,International Office,, herumgeführt und vorgestellt und haben sogar die Möglichkeit, mit einigen Austauschschülern zu reden. Hang No aus Vietnam und Diego aus Brasilien sind seit fast 10 Monaten am Itchen College und haben bald Prüfungen, bevor es für sie wieder nach Hause geht. Unabhängig voneinander erzählen sie ganz begeistert, wie toll ihr Aufenthalt sei und dass sie am liebsten gar nicht mehr weg wollen.</p><h2>Unterricht im modernisierten Herrschaftshaus</h2><p>Das Itchen College ist in einem großen Herrschaftshaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht, aber von innen komplett modernisiert. Diese Mischung aus Alt und Neu gibt dem College seine spezielle Note. Von den Austauschschülern wird hier erwartet, dass sie sich aktiv in das Schulleben einbringen, was bedeutet, zumindest zwei Mal in der Woche an einer ,enrichment activity, (AG) teilzunehmen. Grundsätzlich herrscht eine tolle, entspannte Atmosphäre zwischen Lehrern und Schülern, dennoch wird Lernen und Erfolg hier sehr groß geschrieben und überall an den Wänden findet man Lernhilfen und Motivationssprüche.</p><h2>Angebote der Extraklasse</h2><p>Herausragend ist vor allem das Sportangebot der Schule: Fußballer kommen hier auf jeden Fall auf ihre Kosten, da die Schule eng mit dem FC Chelsea zusammenarbeitet, Probetraining und Stadienbesuche inklusive. Aber auch viele weitere Sportarten werden auf hohem bis sehr hohem Niveau von ehemaligen Profisportlern unterrichtet.</p><p>Die nächste und letzte Station meiner kleinen High School-Tour durch England wird das ,Highbury College, in Portsmouth sein. Ich bin gespannt!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[»Take me home, country roads – Meine Zeit in West Virginia«]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/take-me-home-country-roads-meine-zeit-in-west-virginia/</link>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 11:59:00 GMT</pubDate>
            
            <guid isPermaLink="false">http://localhost:3000/erfahrungsberichte/take-me-home-country-roads-meine-zeit-in-west-virginia/?p=14363948522</guid>
            <description><![CDATA[ <div>Henrieke ist weltneugierieg und hat Lust auf Kultuaustausch, eine fremde Sprache und einen Tapetenwechsel auf Zeit: auf ins High School Abenteuer USA.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Henrieke ist weltneugierieg und hat Lust auf Kulturaustausch, eine fremde Sprache und einen Tapetenwechsel auf Zeit. Und so packte sie im August 2018 ihren Koffer, stieg ins Flugzeug und startete voller Vorfreude in ihr ,Auslandsjahr,. Wie es ihr in den USA ergangen ist und ob sie bald schon wieder zum nächsten Abenteuer aufbrechen möchte, kannst du hier lesen.</p><h2>New York, wir kommen</h2><p>Meine Reise hat vor einem Jahr am 01.08.2018 begonnen, als ich mit mehr als 30 weiteren Austauschschülern den Frankfurter Flughafen verließ. Es ging los nach New York City zu unserer viertägigen ,Orientation, und jeder von uns war aufgeregter als der andere. Die Euphorie, Aufregung, Nervosität und natürlich die Vorfreude waren einfach überwältigend. Mir stand ein halbes Jahr voller Erfahrungen, Erlebnissen und tollen Eindrücken bevor!</p><p>Nach dem langen Flug kamen wir endlich in der Stadt der Träume, NYC, an und trafen dort auf Teilnehmer aus aller Welt. Jeder von uns, ob aus Spanien, Portugal, Deutschland oder China, hatte den gleichen Wunsch. Die Welt entdecken! Zunächst konnten wir erstmal die Stadt entdecken und dabei durften Touristenklassiker wie der Times Square, die Freiheitsstatue oder der Central Park natürlich nicht fehlen. Mein persönliches Highlight war die Broadway Show am letzten Abend, die ich mit 5 weiteren Austauschschülern anschauen durfte.</p><p>Die New York Orientation war der perfekte Start in mein Auslandsabenteuer und hat mir die Möglichkeit gegeben, die Vorfreude mit Anderen zu teilen!</p><p>Mit meinen neuen Freundinnen vor der Freiheitsstatue</p><h2>Country Roads, take me HOME</h2><p>Während der 5 Monate habe ich bei meiner Gastfamilie im Osten West Virginias gewohnt. Als ich die vier das erste Mal traf, war ich wahnsinnig aufgeregt und konnte es kaum erwarten, sie richtig kennenzulernen. Wir kannten uns bisher nur von Fotos, Videos und den Nachrichten auf WhatsApp.</p><p>Meine beiden Gastschwestern Cheyenne und Payton sowie ihre Eltern standen mit einem selbstgemalten Schild am Flughafen und lächelten mich an, als ich auf sie zu kam. Ich las »Welcome to the USA Henrieke« und fühlte mich sofort willkommen. Ich hatte Sorge, dass es zunächst »awkward« oder unangenehm sein könnte, doch wir haben sofort viel geredet und gemeinsam über unsere Nervosität gelacht.</p><p>Meine Gastfamilie besteht nicht nur aus meinen Gasteltern und Gastschwestern, sondern auch aus Hund Brewster und den drei Katzen Peanut Butter, Chocolate und Sugar. In den ersten Tagen wurde ich erstmal von vielen neuen Eindrücken, einer riesigen »Welcome Party« und der amerikanischen Kultur überrumpelt, doch unser gemeinsamer Urlaub in Ocean City war dafür umso entspannter. Eine perfekte Gelegenheit zum Ankommen, Quatschen, Kennenlernen und natürlich Spaß haben.</p><p>Empfang meiner Gastfamilie</p><h2>Pompoms, Footballspiele und jede Menge Schoolspirit!</h2><p>Eine der besten Erfahrungen meines Auslandsaufenthaltes war definitiv das Cheerleading und die damit verbundenen Footballspiele. Cheerleader mit Pompoms und Schleifen waren für mich immer der Inbegriff einer amerikanischen High School und diesen Sport einmal hautnah zu erleben war ein kleiner Wunsch von mir. Ich hätte niemals erwartet, es wirklich in das Team meiner Schule zu schaffen, doch als es nach den Tryouts auf einmal hieß, ich sei dabei, war die Freude natürlich riesig.</p><p>Dreimal die Woche standen Footballspiele auf dem Plan, fast jeden Tag Training und Begriffe wie »toe touch«, »back handspring«, »touchdown« oder »back spot« gehörten zur allgemeinen »Cheerleadersprache«. Mein Alltag war perfekt gefüllt und ich hatte viel Spaß. Das Cheerleading hat mich näher an alle Events meiner Schule gebracht und mir die volle Portion »Schoolspirit« ermöglicht. Außerdem fiel es mir somit leichter Freunde zu finden, da ich sofort freundlich aufgenommen wurde.</p><p>Ein weiterer Höhepunkt war auch die verrückte Spiritweek, in der es jeden Tag ein neues Motto gab und der Homecoming Ball! Um ehrlich zu sein hatte das Schulleben mehr mit Klischees aus Filmen wie »High School Musical« gemeinsam, als ich dachte. Jeder hat seine Schule unterstützt, war stolz und hatte jede Menge Spirit. Dieser Zusammenhalt hat mich besonders begeistert und inspiriert!</p><p>Das Größte: mein Cheerleading-Team</p><p>Mein Tipp:, Einem Sportteam oder Club beizutreten ist eine gute Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und Freunde zu finden. Egal ob ein bekanntes Hobby oder etwas neues wie Marchingband, Drama, Cheerleading oder Show Choir. Die Zusammengehörigkeit ist in jedem Team zu finden!</p><h2>Freunde aus aller Welt</h2><p>In den USA habe ich nicht nur viele tolle amerikanische Freunde gefunden, sondern habe mich auch sehr gut mit anderen Austauschschülern verstanden. Durch die Treffen und Ausflüge mit meinem Local Coordinator habe ich zum Beispiel eine sehr gute Freundin aus Spanien kennengelernt, die ebenfalls ihr Auslandsjahr in West Virginia verbracht hat.</p><p>Häufig war es einfacher mit Freunden über Probleme zu reden, wenn diese in der gleichen Lage sind. Beim Thema Heimweh oder kleinen Problemen mit unserer Gastfamilie, konnten wir uns gut austauschen und uns gegenseitig Tipps geben. Witzig war es auch, gemeinsam über den Kulturschock, kleine Sprachprobleme oder verrückte amerikanische Dinge zu lachen.</p><p>Auf unserem Trip zu den Niagara Fällen habe ich auch einige deutsche Freunde wiedergetroffen und durfte erfahren, was sie bisher alles erlebt haben. Durch die Freundschaft zu Austauschschülern aus aller Welt habe ich somit die Möglichkeit bekommen, nicht nur viel über die amerikanische Kultur zu lernen, sondern mein Wissen weltweit zu erweitern!</p><p>Gemeinsam mit meiner spanischen Freundin an den Niagara Fällen</p><h2>Der Abschied und das Ende meines Auslandsabenteuers…</h2><p>Im Januar letzten Jahres war meine Zeit dann leider schon zu ende und es hieß: Abschied nehmen. Abschied nehmen von meiner Gastfamilie, meinem zweiten Zuhause, meinen Freunden… Besonders zum Ende der 5 Monate, hatte ich das Gefühl eine starke Bindung zu meiner Gastfamilie aufgebaut zu haben und wäre gerne länger geblieben.</p><p>Ich habe mich aber auch riesig auf Zuhause gefreut und war somit sehr zwiegespalten. Das Heimweh war immer ein kleines Problem für mich gewesen und während meiner Zeit konnte ich es nie so richtig abschalten. Trotzdem habe ich jeden Moment genossen und konnte besonders durch das Heimweh mein Zuhause in Deutschland neu wertschätzen.</p><p>Außerdem habe ich mich in den USA selbst gefunden, konnte viel über mich lernen und bin über meine Grenzen hinausgewachsen! Ich bin froh, diesen Schritt gegangen zu sein und kann es kaum erwarten, nach der Schule wieder ins Ausland zu gehen.</p><p>Meine Gastschwestern</p><p>Ich empfehle jedem, der andere Kulturen kennenlernen möchte, offen und abenteuerlustig ist, ein Auslandsjahr zu machen. Ob 10, 5 oder 3 Monate, es ist eine Erfahrung fürs Leben!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Teamwork makes the dream work]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/teamwork-makes-the-dream-work/</link>
            <pubDate>Mon, 16 Oct 2023 08:40:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Wenn man Teil eines Teams ist, dann hat man es leichter. Das hat Jette während ihres Auslandsjahres in den USA schnell gemerkt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man Teil eines Teams ist, dann hat man es leichter. Das hat Jette während ihres ,Auslandsjahres in den USA, schnell gemerkt. Warum ihr ein Fußballspiel besonders im Gedächtnis geblieben ist und warum ihr die Sportsaisons immer zu kurz waren, das verrät Jette uns in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Ich bin Jette Stemmer, ich bin 16 Jahre alt und habe mein Auslandsjahr in Seattle verbracht. Ich bin auf die Chief Sealth International High School gegangen und mir hat es dort sehr gefallen. Während meiner Zeit in den USA habe ich Fußball und Flag Football gespielt.</p><p>Einige meiner liebsten Erinnerungen habe ich während der Fußball-Saison gesammelt, da ich jeden Tag nach der Schule auf dem Feld war und mit meinen Freunden trainiert oder gespielt habe. Ein- oder zweimal die Woche sind wir für Auswärtsspiele zu einer anderen Schule gefahren.</p><p>Ein Auswärtsspiel, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war unser Spiel auf Vashon Island, eine Insel im Westen von Seattle. Dafür verließen wir den Unterricht eine Stunde früher als alle anderen, um uns umzuziehen und für das Spiel fertig zu machen. Danach hat ein Schulbus uns zur Fähre gebracht. Wir haben einige Zeit im Terminal gewartet, bevor wir uns auf unsere zwanzigminütige Fährfahrt aufgemacht haben.</p><p>Als wir die Fähre verlassen haben, wartete ein weiterer Schulbus auf uns, der das Team zur Vashon Island High School gebracht hat. Nach dem Aufwärmen ging das Spiel los. Das Wetter war nicht auf unserer Seite, doch trotz allem konnten wir das Spiel mit einem 0:1-Sieg für uns entscheiden. Um den Sieg zu feiern, überredete unser Trainer den Busfahrer, bei »Dick’s«, einem Burgerladen, anzuhalten, wo er für das ganze Team Essen bestellte. Erschöpft kamen wir spät abends zu Hause an.</p><p>Da die Fußballsaison leider schon im Oktober vorbei war, aber mich und meine Freunde nichts von Platz fernhalten konnte, entschieden wir uns, in der Wintersaison »Flag Football« zu spielen. Wir waren ein reines Mädchenteam und zudem die erste »Flag Football«-Mannschaft unserer Schule. »Flag Football« ist vom Prinzip her genau wie echtes Football, nur, dass man, anstatt jemanden zu tacklen, eine Flagge aus einem Gürtel zieht, den man sich um die Hüften schnallt.</p><p>Aber auch die »Flag Football«-Saison war zu kurz, weshalb ich mich entschied, Manager für die Fußballmannschaft der Jungs zu werden. Der Job eines Managers ist es, dem Trainer und den Spielern unter die Arme zu greifen — sei es Bälle holen und aufpumpen, oder übers Feld laufen, um den Spielern Wasser zu bringen.</p><p>Jedem, der ein Auslandsjahr macht, kann ich nur empfehlen, einen Sport zu machen. Man muss nicht einmal besonders gut in dem Sport sein oder sich auskennen, aber es ist der beste und einfachste Weg, um Freundschaften zu schließen und Personen mit den gleichen Interessen kennenzulernen. Dadurch, dass man einem Team beitritt, wird man direkt in eine Gemeinschaft aufgenommen, was einem die ersten Monate im Ausland sehr weiterhilft. Ein Auslandjahr würde ich jedem weiterempfehlen, denn es hilft einem, als Person zu wachsen.</p><p>Eure Jette</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[The Canadian Dream]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/the-canadian-dream/</link>
            <pubDate>Thu, 23 Nov 2023 09:27:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Mit einer Mischung aus Vorfreude, Aufregung und Ungewissheit ging es für mich los nach Victoria auf Vancouver Island zu meinem Auslandsjahr in Kanada!</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>In den Flieger und ein anderes Leben einsteigen, ohne zu wissen was einen erwartet? Ich glaube, am Morgen des Abflugs – in diesen letzten Stunden in gewohnter Umgebung – hatte ich so viel Angst wie noch nie zuvor in meinem Leben. Doch gleichzeitig habe ich mich auch noch nie zuvor so sehr gefreut. Und mit dieser Mischung aus Vorfreude, Aufregung und Ungewissheit ging es am 25. Januar los für mich nach Victoria, einer Stadt auf Vancouver Island, zu meinem ,Auslandsjahr in Kanada,!</p><p>Als ich mir Kanada vorgestellt habe, dachte ich immer direkt an gelbe Schulbusse, Eishockey, freundliche Menschen, Pancakes zum Frühstück und eine unglaublich schöne Landschaft. Und tatsächlich haben sich alle meine Vorstellungen erfüllt. In den ersten Tagen habe ich mich durchgehend gefühlt wie im Film, der gelbe Streifen auf der Straße und die Grocery Stores (die eine tolle Abwechslung zu deutschen Supermärkten waren) sind zwar nur Kleinigkeiten, die mich aber Tag für Tag in meiner Entscheidung nach Kanada zu gehen bestätigten. Und nicht nur das, natürlich waren es auch die Menschen, die mich herzlich empfingen und willkommen hießen und bei denen ich mich sofort wohlfühlte.</p><p>Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern, zwei jüngeren Gastbrüdern und einer gleichaltrigen Gastschwester. Direkt am nächsten Morgen nach meiner Ankunft, ging es – richtig kanadisch – erstmal zu einem Hockeyspiel meiner Gastbrüder, die wir auf der Tribüne mit warmhaltenden Decken tatkräftig unterstützten und anfeuerten. Sowieso wurde der Sonntag von nun an für mich zum »Hockeytag«, an dem wir häufig auch in andere Hallen in der Umgebung gefahren sind und sogar einmal nachher zusammen in einem Diner Lunch gegessen haben. Ansonsten waren besonders schön auch immer die Abende in der Familie, wo wir alle von unserem Tag berichteten und eine Menge Spaß hatten.</p><p>Was außerdem sehr aufregend war, war mein erster Schultag. Mit dem Bus ging es Richtung Downtown, weil meine Schule relativ zentral in der Stadt gelegen war. Meine Gastmutter hat mich am ersten Tag begleitet und mich mit dem »public transport system« vertraut gemacht. Direkt im Bus habe ich meine erste Bekanntschaft gemacht, mit einer Freundin, die bis zum Ende eine meiner besten Freunde wurde. Ihr Name war Anna und es stellte sich heraus, dass auch sie aus Deutschland kam und jetzt die Victoria High School besucht. Es hat sich gut angefühlt, direkt am Anfang jemanden zu haben, der das Gleiche durchmacht und mit dem man sich super versteht. Doch natürlich blieb es nicht nur bei einer Bekanntschaft. In der Schule trafen wir auf ungefähr 25 andere Internationals, die neu dazukamen. Und so lernte man Menschen aus aller Welt kennen und am Ende hatte man nicht nur Freunde aus Kanada, sondern auch aus Italien, Mexiko, Brasilien oder aus der Schweiz.</p><p>Besonders in Kanada ist das Schulsystem, bei dem man nicht nur die typischen Fächer hat, sondern es auch eine riesige Auswahl an anderen »Spaßfächern« gab. Da ich ursprünglich nur drei Monate bleiben sollte, dachte ich, ich nutze die Chance und so hatte ich jeden Tag vier Fächer, die mir wirklich Freude bereitet haben. Zuerst hatte ich Photography, wo wir uns mit Analogfotografie beschäftigt haben und sogar selbst Fotos entwickelten. Dann folgte eine Stunde Yoga, dann Drama und zum Schluss noch Food Studies, wo wir meistens etwas kochten und sogar eigenes Gemüse im Schulgarten anbauten. Auch das Verhältnis zu den Lehrern ist viel mehr freundschaftlich und nicht zu vergleichen mit dem, was man von zuhause kennt. Noch dazu kommt, dass alle Mitschüler total weltoffen und tolerant sind und man sich direkt sehr willkommen fühlt.</p><p>Das hört sich jetzt wahrscheinlich alles sehr entspannt an, doch natürlich darf man auch nicht vergessen, dass es ab und zu auch mal etwas schwierigere Phasen gab. Man war schließlich auf sich alleine gestellt, kannte anfangs niemanden und musste nochmal komplett neu anfangen. Zwischendurch kam in solchen Momenten selbstverständlich auch ein bisschen Heimweh auf, wo man sich nach vertrauten Leuten und Umgebungen sehnte. Doch das ist schließlich völlig normal, denn eigentlich ist es ja auch eine sehr mutige Entscheidung, einfach alleine ins Ausland zu gehen. Man sollte sich das immer wieder vor Augen führen und sich auf keinen Fall davon unterkriegen lassen.</p><p>Wenn ich jetzt so darauf zurückblicke, bin ich sogar schon fast etwas dankbar für diese Momente, weil sie mich gestärkt haben, mich meine Freunde und Familie mehr wertschätzen haben lassen und im Nachhinein doch gar nicht so schlimm waren. Generell habe ich mich durch diese Monate nicht nur sprachlich verbessert, sondern auch gemerkt, dass ich viel selbstbewusster, eigenständiger und stärker geworden bin. Eigentlich war geplant, dass ich drei Monate bleibe, doch für mich hätte es sich falsch angefühlt, schon früher als die meisten anderen zu gehen, weshalb ich dank meiner Eltern sogar für fünf Monate hätte bleiben dürfen.</p><p>Leider kam dann aber noch das Coronavirus dazwischen, was auch mich dazu veranlasst hat, schon früher nach Hause zu fliegen. Aus geplanten drei bis hin zu fünf wurden also leider doch nur zwei Monate. Natürlich wäre ich viel lieber noch länger geblieben, doch nichtsdestotrotz waren diese Monate eine ganz ganz tolle Zeit, in der ich über mich hinausgewachsen bin und viele Erfahrungen sammeln durfte. Übrigens, meine Freundin Anna hat mich vor zwei Wochen bei mir zu Hause besucht und die nächste Reise zu ihr ist auch schon geplant.</p><p>Den Schritt ins Ausland zu wagen – egal für wie lange – würde ich jedem empfehlen, denn die Momente, Erinnerungen und Erfahrungen, die man sammelt sind unvergesslich. Man lernt eine völlig neue Kultur und Lebensweise kennen, erweitert seinen Horizont und findet Freunde, die auf der ganzen Welt verteilt sind.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Weihnachten im Ausland: Diese deutschen Traditionen überraschen jede Gastfamilie]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/weihnachten-im-ausland-deutsche-traditionen/</link>
            <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 15:26:49 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Im Ausland kannst du ein einzigartiges Weihnachtsfest erleben und deiner Gastfamilie deutsche Weihnachtsbräuche näherbringen, um ein Stück deiner Kultur zu teilen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Im Ausland hast du die Chance auf ein besonders einzigartiges Weihnachtsfest. Du lernst die Kultur des Landes besser kennen und sammelst ganz neue Erfahrungen. Aber auch für deine Gastfamilie oder Freunde wird es ein besonderes Fest, wenn du sie an den Traditionen deiner Heimat teilhaben lässt. Zeige ihnen, welche Weihnachtsbräuche wir in Deutschland haben und trage ein Stück deiner Kultur in dein Gastland.</p><h2>Es weihnachtet sehr</h2><p>Um sich vernünftig auf eine deutsche Weihnacht einzustimmen, darf eins natürlich nicht fehlen: Plätzchen. Also schnapp dir deine Gasteltern, Gastgeschwister, Freunde oder gleich alle und ran an den Ofen! Um die Stimmung zu perfektionieren, sollten zum Backen natürlich weihnachtliche Lieder à la »In der Weihnachtsbäckerei« gespielt werden.</p><p></p><p>Doch was genau soll eigentlich gebacken werden? Bei den Tausend verschiedenen Plätzchensorten, die es gibt, fällt die Entscheidung gar nicht leicht. Wie wäre es denn mit klassischen deutschen Gebäcken, wie z.B.: Vanillekipferl, Nussecken, Lebkuchen, Zimtsternen oder Spritzgebäck? Und immer daran denken: »A Plätzchen a Day keeps the Weihnachtsstress away!«</p><p>Selbstverständlich dürfen aber auch gebrannte Mandeln und Kinderpunsch (oder Glühwein) in der Weihnachtszeit nicht fehlen. Schau doch mal, was du in deiner Nähe alles auftreiben kannst und bereite deinen Freunden eine typisch deutsche Weihnachtszeit.</p><h2>Der Adventskalender</h2><p>Gekauft oder selbstgemacht und in allen erdenklichen Farben und Formen – der Adventskalender ist aus unserer deutschen Weihnachtskultur nicht mehr wegzudenken.</p><p></p><p>Auch in anderen Ländern wurde diese Tradition mittlerweile übernommen und die Kalender mit den vielen kleinen Naschereien und Geschenken sind im Supermarkt erhältlich. Du konntest weit und breit keinen finden? Kein Grund zum Verzweifeln! In Deutschland werden etwa 40% aller Adventskalender selbstgemacht, das Basteln macht unglaublich viel Spaß und diese Kalender kommen von Herzen.</p><p>Mache deinen Gastgeschwistern oder -kindern eine Freude und gib ihnen 24 kleine Geschenke, um ihre Vorfreude zu steigern und die Wartezeit zu verkürzen. Und natürlich gilt das Motto: Man ist nie zu alt für einen Adventskalender!</p><h2>Advent, Advent ein Lichtlein brennt</h2><p>Auch ein Adventskranz darf natürlich nicht fehlen. Ob gekauft oder improvisiert, wichtig ist nur, dass er vier Kerzen hat, die jeden Sonntag bis Weihnachten angezündet werden können.</p><p></p><p>Streitereien darum, wer die Kerze anzünden darf sind völlig normal! Am Ende sitzt man dann doch wieder friedlich zusammen und isst ein paar Plätzchen im Kerzenschein.</p><h2>Von draus vom Walde komm ich her</h2><p>Den Gedenktag des Heiligen Nikolaus am 06. Dezember zu feiern, ist eine Tradition, die nur wenige Menschen außerhalb Deutschlands kennen. Umso schöner, die Geschichte des Bischofs mit deiner Gastfamilie zu teilen und ihnen deine Kultur etwas näher zu bringen.</p><p>Er ist nicht nur Geschenkebringer, sondern auch ein pädagogisches »Erziehungsmittel«, denn bei seinem Besuch werden sowohl die Guten als auch die weniger guten Taten des jeweiligen Kindes verlesen. Wer übers Jahr nicht brav war, geht dann unter Umständen leer aus und bekommt kein Geschenk.</p><h3>Stiefel putzen</h3><p>Du musst natürlich in deiner Familie nicht den Nikolaus spielen, aber diesen Brauch solltest du unbedingt machen:</p><p></p><p>Am Abend des 5. Dezember oder am Abend des Nikolaustages stellen die Kinder ihre frischgeputzten Stiefel vor die Tür und warten darauf, dass der Nikolaus sie mit Süßigkeiten, Früchten und Nüssen füllt. Also:</p><p>Gemeinsam Schuhe putzen</p><p>Schuhe vor die Tür stellen</p><p>Schlafen gehen (bzw. heimlich die Schuhe der anderen mit Walnüssen, Schokolade, Mandarinen und anderen Leckereien füllen)</p><p>Sich morgens gemeinsam freuen</p><h2>Die Bescherung an Heilig Abend</h2><p>In vielen anderen Ländern wird die Bescherung erst am 25. Dezember gefeiert. Zeige deiner Gastfamilie, was es heißt, Heilig Abend zu feiern! Dafür ein paar Tipps:</p><h3>Der Baum</h3><p>An Heilig Abend (oder am Vortag) schmückt man zusammen den Baum mit Kerzen (oder Lichterketten), bunten Glaskugeln, weihnachtlichen Figuren und Lametta. Dabei ist wichtig: Je mehr, desto besser!</p><p></p><p>In Deutschland werden jährlich etwa 29 Millionen Weihnachtsbäume gekauft, er ist also ein absolutes Weihnachts-Must-Have. Im Notfall tuen es aber auch schon ein paar Tannenzweige.</p><h3>Das Essen</h3><p>Traditionelles Weihnachtsessen am 24. Dezember ist unumstritten Würstchen mit Kartoffelsalat. Das geht schnell und die Kinder müssen nicht zu lange auf die Bescherung warten.</p><p></p><p>Am ersten Weihnachtstag gibt es meistens ein aufwendigeres Gericht, wie z.B. Weihnachtsgans.</p><h3>Die Lieder</h3><p>Zu guter Letzt darf natürlich auch die richtige Weihnachtsplaylist nicht fehlen und selbstverständlich muss unter dem Weihnachtsbaum mindestens einmal »Stille Nacht, heilige Nacht« oder »O Tannenbaum« oder »O du fröhliche« gesungen werden. Höchste Zeit deiner Gastfamilie und deinen Freunden ein paar Worte Deutsch beizubringen.</p><h3>Die Filme</h3><p>Same procedure as every year… Jedes Jahr aufs Neue werden an Weihnachten dieselben Filme gesehen, wie etwa »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« oder »Der kleine Lord«.</p><p>Aber auch ein paar internationale Filme sind bereits in deutsche Weihnachtstraditionen aufgenommen worden. Guckt doch zusammen »Der Grinch« oder »Kevin allein zu Haus«.</p><p>Jetzt kann ja nichts mehr schiefgehen.</p><p>Eine schöne Weihnachtszeit und frohe Weihnachten!</p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Und plötzlich ist alles vorbei]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/und-ploetzlich-ist-alles-vorbei/</link>
            <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 10:21:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Hello and welcome back zu meinem finalen Bericht, bei dem ich euch ein allerletztes Mal vom Jahr meines Lebens berichten darf</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hello and welcome back zu meinem finalen Bericht, bei dem ich euch ein allerletztes Mal vom Jahr meines Lebens berichten darf, also lasst uns mit einer kleinen Zeitreise zurück in mein ,Auslandsjahr in den USA, beginnen…</p><p>Das letzte Mal, als ihr von mir gehört habt, hatte ich noch circa fünf Wochen meines Auslandsjahres vor mir und ich kann wirklich sagen, dass ich diese Zeit in vollen Zügen genossen habe.</p><p>Ich war an meiner Schule zwar offiziell ein 11.-Klässler, allerdings durfte ich der Erfahrung wegen alle Vorzüge des Lebens eines 12.-Klässlers, wie den »Senior Trip« und natürlich die »Graduation« miterleben. Beim »Senior Trip« ist der gesamte Jahrgang auf einen Ausflug gegangen, der in unserem Fall aus Shopping und einem Escape Room bestand. Dieses Erlebnis hat uns als Jahrgang nochmal enger zusammengebracht und da die meisten meiner Freunde sowieso Seniors waren, habe ich mich super »mitgenommen« gefühlt.</p><p>Ein weiteres aufregendes Erlebnis war der »Pride Day«, an dem wir keine richtige Schule hatten, sondern in unserer Sporthalle versammelt Gruppenspiele gespielt und Reden angehört haben. An diesem Tag wurde ich gebeten, eine Präsentation über Deutschland zu halten, und so stand ich dann schließlich vor Aufregung zitternd vor ungefähr 200 Leuten, aber im Endeffekt ist alles gut gegangen.</p><p>Der letzte Stopp meiner Laufbahn an einer amerikanischen High School war dann »Graduation«, also die Abschlusszeremonie. Dafür haben wir unsere typisch amerikanischen Caps verziert und sind dann alle in langen schwarzen Gewändern in die Sporthalle gegangen, wo unsere Eltern darauf gewartet haben, uns beim Abschluss dieses Lebensabschnitts zu begleiten. Als alle ihr Diplom hatten, haben wir uns draußen aufgereiht, um Mitschüler und Lehrer noch ein letztes Mal zu umarmen und Glückwünsche entgegenzunehmen.</p><p>Anschließend ging es für mich zu den »Graduation Parties« meiner Freunde, hinein in eine lange, unvergessliche Nacht. Nachdem auch dieser Punkt auf meiner »Bucket List« abgehakt war, stand der Abschied vor der Tür und ich habe wirklich jede Minute mit Freunden und meiner Familie genutzt. Für meinen letzten Abend in meinem zweiten Zuhause habe ich dann eine Abschiedsfeier organisiert, um all die Menschen, die ich so liebgewonnen hatte, noch ein letztes Mal zu sehen. Obwohl es ein super schöner Abend war, war es irgendwann so weit, und ich musste mich verabschieden.</p><p>Hätte mir vor 10 Monaten jemand gesagt, dass Wisconsin für mich zu einem Ort werden wird, an dem Fremde zu Familie und ein Haus zu einem Zuhause wird, das ich nicht mehr verlassen wollen würde, hätte ich mir das wahre Ausmaß nicht vorstellen können. So gut ich auch auf mein Auslandsjahr vorbereitet war, für diesen Moment war ich absolut nicht bereit. Nachdem ich mich von meinen Lieblingsamerikanern verabschiedet hatte, ist am nächsten Abend meine Mutter in Wisconsin angekommen, was die Situation wirklich leichter gemacht hat. Nachdem sie meine engsten Freunde und meine Gastfamilie kennengelernt hatte, stand mir der schwerste Abschied bevor: der von meiner Familie und der von den Freunden, die zu Familie geworden sind. Nachdem auch das geschafft war, haben meine Mutter und ich noch für drei Wochen die USA bereist, bevor es endgültig nach Hause ging.</p><p>Zu Hause in Deutschland angekommen, wurde ich von meiner Familie mit einer »Welcome Back Party« überrascht und es war wirklich schön, alle wieder umarmen zu können.</p><p>Und nun? Nun ist das Jahr meines Lebens endgültig vorbei und ich versuche, mich wieder in Deutschland einzugewöhnen. Es ist doch ein ganz anderes Leben und ich vermisse meine Gastfamilie, meine Freunde und all die kleinen Momente mehr als erwartet. Natürlich kann man immer zurück, aber im Endeffekt werde ich nie wieder das Leben zurückbekommen, das ich so lieben gelernt habe.</p><p>Da dies nun mein letzter Bericht war, möchte ich mich bedanken — bei Stepin, die mir dieses wundervolle Abenteuer ermöglicht haben, und bei allen, die meine Berichte gelesen haben. Ich hoffe, ich konnte vielleicht die ein oder andere Person bei der Auslands-Entscheidung unterstützen und wünsche allen, die dieses Jahr die Reise antreten, die Zeit eures Lebens.</p><p>Eure Emmy</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Vom »City Girl« zum »Country Girl«]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/vom-city-girl-zum-country-girl/</link>
            <pubDate>Sun, 29 Oct 2023 10:22:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Hi, ich bin Lisa und jetzt bin ich schon über ein halbes Jahr wieder zurück in Deutschland von meinem Auslandsjahr in den USA.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hi, ich bin Lisa und jetzt bin ich schon über ein halbes Jahr wieder zurück in Deutschland von meinem ,Auslandsjahr in den USA,, doch es fühlt sich an als war es erst gestern, dass ich zum ersten Mal, mit ein wenig Angst aber mega viel Abenteuerlust, meine Gastfamilie gesehen habe.</p><h2>Ganz am Anfang</h2><p>Nachdem ich im Frühjahr die Application für mein Auslandsjahr abgeschickt hatte, wurde die Vorfreude nur noch größer und größer. Ich hatte mir schon einiges vorgestellt, wollte mir aber keine Erwartungen machen, damit ich mich umso schneller in meiner neuen Heimat einfinden konnte.</p><p>Am 29. Juli war es dann endlich soweit. Meine Familie hat mich früh morgens nach Frankfurt zum Flughafen gebracht und mein Abenteuer konnte endlich starten! Nach einem Zwischenstop in Chicago bin ich dann endlich gelandet. Meine Gastfamilie hat mich am Flughafen in Memphis empfangen und mir direkt meine ganze Angst genommen. Sie waren so lieb und herzlich und haben mich von Anfang an wie ein Familienmitglied behandelt. Meine Gastfamilie bestand aus Nikki und Jonathan, meine Gasteltern, die beide Mitte 30 waren, Seth, Tyler und Molly Kate, meine Gastgeschwister, die 13, 11 und 7 Jahre alt waren und außerdem bestand sie aus vier Hunden, einer Katze und einem Lizard. Da ich in Deutschland keine Haustiere habe, dachte ich zuerst die vielen Hunde würden ein Problem darstellen, doch wie sich herausstellt, war ich tief im Innneren schon immer ein Hundemensch gewesen.</p><h2>Erste Eindrücke</h2><p>Als ich das erste Mal in die Stadt hineingefahren bin, in der ich die nächsten zehn Monate verbringen sollte, habe ich mich erstmal erschrocken. Ich wusste zwar, dass Senatobia, Mississippi eine Kleinstadt ist, aber so klein hatte ich es mir dann auch wieder nicht vorgestellt. Es gab nur eine Straße mit kleinen Geschäften und alles andere bestand aus gefühlt unendlich großen Grundstücken. Alle 100 Meter stand ein Haus. Aber mit der Zeit habe ich Senatobia schätzen und auch lieben gelernt. Das ist das Gute daran, wenn man ohne Erwartungen in sein Auslandsjahr startet. Eine Kleinstadt bringt viele Vorteile mit sich. Alle Leute kannten sich untereinander und haben mich zum Beispiel auch in der Kirche sehr schnell aufgenommen und sich immer erkundigt, wie es mir geht. Auch in der Schule hatte ich einen einfachen Start. Natürlich war ich total aufgeregt vor meinem ersten Schultag. Ich hatte Angst, dass die Leute mich nicht verstehen oder dass ich die Leute nicht verstehe. Immerhin war ich in Mississippi und man hatte mich vorgewarnt, dass der »Southern Accent« nicht zu überhören wäre. Aber alles ist mehr oder weniger gut gelaufen. Mich hat es sehr gefreut, dass viele Leute auf mich zugekommen sind, denn ich wäre zu schüchtern gewesen sie selber anzusprechen. Da die Schule, genau wie der Ort, sehr klein war haben alle sofort gewusst, dass ich neu bin. Ich wurde von so vielen Leuten angesprochen und über Deutschland ausgefragt und habe mich direkt wohl gefühlt.</p><h2>Die Sprache</h2><p>Eine meiner weiteren Ängste war, dass ich in der Schule sprachlich nicht mitkomme, da ich Fachbegriffe nicht kenne. Aber meine Angst war unberechtigt. Die meisten Wörter kannte ich bereits und wenn nicht, dann hat auch keiner blöd geguckt, wenn ich nachgefragt habe. Was allerdings am Anfang ein wenig problematisch war, war die ungewöhnliche Aussprache der Leute aus Mississippi. Viele Wörter wurden verbunden (»y’all« oder »ain’t«) und die Vokale (vor allem die A’s) wurden oft besonders betont. Zuerst war der »Southern Accent« gewöhnungsbedürftig, aber bereits nach drei Wochen habe ich alles verstanden und nach einem halben Jahr haben Leute schon zu mir gesagt, dass sie gar keinen Unterschied zwischen ihrem und meinem Akzent gehört haben. So ein Kompliment hört man als Austauschschüler natürlich besonders gerne.</p><h2>Countrygirl</h2><p>Als ich gehört habe, dass ich nach Mississippi komme habe ich erstmal alles, was ich irgendwie mal in einem Westernfilm gesehen habe damit verbunden. Aber zum Glück war es nicht ganz so schlimm. Keiner ist mit seinem Pferd zur Arbeit oder zum Einkaufen geritten. Trotzdem gab es Dinge an die man sich gewöhnen musste. Viele Leute aus Mississippi (vor allem Männer) gehen gerne jagen. Als wir an Weihnachten zum Beispiel bei der Mutter meiner Gastmutter Weihnachten gefeiert haben hat der Bruder meiner Gastmutter aus dem Küchenfenster heraus ein Reh erschossen. Das fand ich etwas heftig, aber es sind Traditionen und Angewohnheiten, die man respektieren muss. Außerdem ist der Style der Leute sehr anders. Viele meiner Mitschüler kamen mit Cowboyboots in die Schule. Aber gerade das fand ich so toll. Das ich eine Kultur kennenlernen durfte, die total anders ist, vielleicht etwas konservativer, aber auch viele Vorteile mit sich bringt.</p><p>Mein Auslandsjahr hat sich mehr als nur gelohnt! Ich habe so viel gelernt und bin jetzt um einige Lebenserfahrungen reicher. Du wirst offener im Umgang mit fremden Leuten und lernst auf sie zuzugehen. Es war schön zu sehen wie man sich im Laufe von zehn Monaten entwickeln kann und sogar einen Akzent antrainieren kann. Und habe ich nicht nur viele Erfahrungen mehr sondern habe auch eine Familie und eine Heimat mehr!</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Was passiert eigentlich bei einem Beratungsgespräch?]]></title>
            <link>http://localhost:3000/travel-tipps/was-passiert-eigentlich-bei-einem-beratungsgespraech/</link>
            <pubDate>Mon, 12 May 2025 09:28:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Der erste Schritt zu deinem Auslandsjahr: das Beratungsgespräch. Aber was passiert dort eigentlich?</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eines der ersten Schritte auf dem Weg zu deinem Auslandsabenteuer: das Beratungsgespräch. Aber was genau passiert dort eigentlich? Und muss ich dafür etwas vorbereiten? Wir haben die wichtigsten Infos zum ,Beratungsgespräch, für dich zusammengefasst.</p><h2>Was ist ein Beratungsgespräch?</h2><p>Bei einem Beratungsgespräch treffen du und deine Eltern sich mit einem:einer oder zwei unserer Länderexpert:innen, um mit ihnen über deinen Traum vom Auslandsjahr zu sprechen. Wir sehen dieses Gespräch nicht als Bewerbungsgespräch, das du irgendwie bestehen musst, sondern als Möglichkeit, uns gegenseitig kennenzulernen. Wir hören von dir, wie du dir dein Auslandsjahr vorstellst, und du weißt am Ende hoffentlich, ob wir die richtige Organisation für dich sind.</p><h2>Wo findet das Beratungsgespräch statt?</h2><p>Das Beratungsgespräch dauert anderthalb bis zwei Stunden und kann entweder online oder vor Ort in deiner Nähe stattfinden. Unser Berater:innen-Netzwerk erstreckt sich über ganz Deutschland und Österreich.</p><h2>Wie sieht so ein Beratungsgespräch aus?</h2><p>Erstmal stellen wir dir unsere verschiedenen Programme und ihre Unterschiede voneinander vor und finden gemeinsam mit dir heraus, welches vielleicht zu dir passen könnte. Dann gehen wir nochmal ein bisschen genauer auf die Besonderheiten eines High School-Aufenthaltes ein, zum Beispiel das Leben in einer Gastfamilie und der Besuch einer Schule in deinem Gastland. Natürlich kannst du zu jedem Zeitpunkt Fragen stellen! Danach verabschieden wir uns ganz kurz von deinen Eltern, damit wir mit dir ein kurzes Interview auf Englisch führen können.</p><h2>Was passiert bei dem Englisch-Interview?</h2><p>Das Englisch-Interview dauert ungefähr fünfzehn Minuten und ist viel unkomplizierter, als du es dir wahrscheinlich gerade vorstellst. Wir stellen dir ein paar einfache Fragen auf Englisch und du beantwortest sie. Dabei wollen wir einfach nur schauen, ob du dich traust, eine fremde Sprache zu sprechen. Ob die Grammatik stimmt oder du etwas falsch aussprichst, ist uns völlig egal. Fehler machen ist ausdrücklich erlaubt.</p><p>Wir könnten dich zum Beispiel fragen:</p><p>Wie sieht dein Alltag zu Hause aus?</p><p>Wie stellst du dir dein Leben in der Gastfamilie vor?</p><p>Warum hast du dich für dein Gastland entschieden?</p><p>(Wenn du gerne nach Spanien gehen möchtest, fällt das Englisch-Interview weg!)</p><h2>Muss ich für das Beratungsgespräch irgendwas vorbereiten?</h2><p>Vor dem Beratungsgespräch solltest du dich für ein bis zwei mögliche Gastländer entschieden haben, damit wir dich schon möglichst genau beraten können. Außerdem wäre es toll, wenn du schon einmal mit deiner Schule sprechen würdest, um herauszufinden, ob du von ihrer Seite irgendwelche Voraussetzungen erfüllen musst, um ein Auslandsjahr machen zu dürfen (zum Beispiel, ob du bestimmte Fächer auch im Ausland belegen musst).</p><h2>Was passiert nach dem Beratungsgespräch?</h2><p>Unser Ziel ist es, dass du nach dem Beratungsgespräch weißt, ob du mit uns ins Ausland gehen möchtest, in welches Land es gehen soll und mit welchem unserer Programme. Vielleicht teilen wir dir nach dem Gespräch einen ehemaligen Steppie zu, den du kontaktieren kannst, um noch ein paar Fragen zum Auslandsjahr zu stellen.</p><p>Wenn alle deine Fragen geklärt sind und du dich für uns entscheidest, schicken wir dir und deinen Eltern ein unverbindliches Vertragsangebot zu und der Weg zu deinem Auslandsabenteuer kann weitergehen.</p><h2>Wie vereinbare ich ein Beratungsgespräch?</h2><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Travel Tipps]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Weihnachten in Nova Scotia]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/weihnachten-in-nova-scotia/</link>
            <pubDate>Mon, 18 Dec 2023 10:07:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Der High School-Aufenthalt unserer Kanada-Stipendiatin Samira neigt sich langsam dem Ende entgegen.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Der High School-Aufenthalt unserer Kanada-Stipendiatin Samira neigt sich langsam dem Ende entgegen. Wie sie die Weihnachtsfeiertage in ,Nova Scotia, erlebt hat und wie sich bei dem Gedanken an ihre Heimreise fühlt, das erzählt sie uns in ihrem neuen Bericht.</p><p>Heute ist der letzte Tag meiner Weihnachtsferien, die hier etwas kürzer sind als in Deutschland. Aber ich freue mich tatsächlich wieder in die Schule zu gehen, weil damit für mich das Leben wieder anfängt. Die letzten zwei Wochen waren für mich super entspannt, aber manchmal auch etwas langweilig. Ich hatte gehofft, Ski fahren gehen zu können, aber das hat leider nicht geklappt, weil es zu warm ist und der erhoffte Schnee ausblieb.</p><p>Die Adventszeit habe ich dieses Jahr mal ganz ohne Schulstress erleben können, was für mich besonders schön war. Ein Adventskalender und ein Adventskranz von meiner Familie aus Deutschland haben diese Zeit begleitet. Gemeinsam mit meinen Gastschwestern habe ich ein Lebkuchenhaus gebaut und viele Plätzchen gebacken. Für meine Gastschwester aus Japan war das eine ganz neue Erfahrung und ich habe es sehr genossen, ihr das zu zeigen und ihr die Weihnachtsgeschichte zu erzählen, die sie noch nie gehört hatte.</p><p>Mitte Dezember hatten wir ein »Christmas Dinner« mit allen »International Students«. Jeder hat ein typisches Essen aus seinem Gastland mitgebracht und es war schön, das alles mal zu probieren. Ich habe mit zwei Freundinnen aus Deutschland Brezeln gebacken und Kartoffelsalat gemacht.</p><p>Weihnachten in einem anderen Land zu erleben war eine schöne Erfahrung. Am 24. Dezember habe ich mich tatsächlich bei meiner Familie in Deutschland zugeschaltet, um mit ihnen Weihnachten zu feiern. Abends sind wir hier gemeinsam in die Kirche gegangen. Über die Feiertage war eine ehemalige Gastschülerin da. Sie studiert jetzt nach ihrem High School -Aufenthalt hier in Kanada. Mit ihr und ihrem Freund habe ich mich sehr gut verstanden.</p><p>Am 25. Dezember sind wir alle morgens um sieben aufgestanden, um erstmal in unsere Socken zu schauen und dann gemeinsam Geschenke auszupacken. Abends kam die Familie meiner Gasteltern zu Besuch und wir hatten ein typisch kanadisches Weihnachtsessen mit Truthahn, Pie und verschiedenem Gemüse. Und ja, die beiden Tage waren bei mir ein bisschen ein Mix aus Gefühlen. Im einen Moment super glücklich, im nächsten Moment am liebsten zu Hause bei meiner Familie, aber Weihnachten hier zu verbringen war auf jeden Fall ein schönes Erlebnis.</p><p>Silvester wurde in meiner Gastfamilie nicht groß gefeiert. Wir hatten zwar Besuch von der Tochter und der Schwester meiner Gastmutter, aber es hat sich mehr wie ein gewöhnlicher Abend angefühlt.</p><p>In den letzten Wochen sind schon die ersten »International Students« wieder nach Hause gefahren und es war schade, mich von zwei guten Freunden verabschieden zu müssen. In einem Monat werde ich selber nach Deutschland zurückreisen. Ich werde einige Beziehungen, die ich in den Monaten hier geknüpft habe, sehr vermissen! Aber ich freue mich auch auf zu Hause und auf die Menschen, die dort auf mich warten.</p><p>Eure Samira</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Welcome in Nova Scotia]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/welcome-in-nova-scotia/</link>
            <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 08:48:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Mir war klar, dass ich das Auslandsjahr irgendwo verbringen will, wo ich noch nie war. Nova Scotia hat mich mit der atemberaubenden Natur überzeugt.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hey, ich bin Leonie, 16 Jahre alt, und habe ein halbes ,Auslandsjahr in Kanada,, Nova Scotia, verbracht. Es war die beste Entscheidung, die ich jemals hätte treffen können! Deshalb möchte ich gerne meine Erfahrungen mit dir teilen.</p><p>Warum ich mich für Nova Scotia entschieden habe? Mir war von Anfang an klar, dass ich meinen Auslandsaufenthalt irgendwo verbringen möchte, wo ich noch nie war. Ich habe mir verschiedene Videos und Erfahrungsberichte von Stepin durchgelesen. Letztendlich hat mich Nova Scotia mit der atemberaubenden Natur überzeugt. Im Ausland wollte ich nicht in einer Großstadt leben, weil ich in Deutschland bereits in der Nähe von Frankfurt lebe.</p><p>Am 31. August ging meine Reise los. Als erstes flogen wir nach Montreal und hatten dort einen langen Aufenthalt, aber das war halb so schlimm, denn schon dort habe ich Bekanntschaften geschlossen. Von dort aus ging’s für mich weiter nach Halifax, die Hauptstadt von Nova Scotia.</p><p>Als ich dort aus dem Flugzeug ausgestiegen bin, haben mich bereits meine Gastmutter, MaryDean, mein Gastvater, Blair, sowie meine beiden internationalen Gastgeschwister Mint (aus Vietnam) und Laura (aus Spanien) mit einem großen Schild erwarte, auf dem »Welcome in Nova Scotia, Leonie« stand. Nur noch eine 45-minütige Autofahrt stand mir bevor, bis ich in meinem Zuhause in Walton, einer sehr kleinen Stadt direkt am Meer, angekommen bin. Mein Zimmer hatte einen Meerblick und es war auch nur ein zweiminütiger Fußweg, bis man mit seinen Füßen im Sand stand. Ich konnte es erst gar nicht fassen, dass ich gerade anfing, meinen Traum zu durchleben.</p><p>Fünf Tage lagen zwischen meiner Ankunft und dem Schulbeginn. Diese Tage haben sich sehr gut geeignet, um meine Gastfamilie besser kennenzulernen und gemeinsam Aktivitäten zu unternehmen, wie zum Beispiel klettern im Kletterwald oder ein Kinobesuch.</p><p>Meine Gasteltern hatten bereits vor mir und meinen Gastschwestern 25 internationale Schüler aufgenommen und haben von jedem Einzelnen ein Bild im Haus aufgehangen und bekommen regelmäßig Besuch von ihnen.</p><p>Nun stand der erste Schultag vor der Tür. Meine Gastgeschwister und ich konnten es kaum erwarten und waren sehr nervös. Wir machten uns richtig viele Gedanken und merkten anschließend, dass diese nicht nötig waren, doch wir fragten uns trotzdem: Werden wir schnell Freunde finden? Sind die Kanadier offen zu uns oder ist es eher schwierig mit ihnen in Kontakt zu treten? Werden wir alles während des Unterrichts verstehen?</p><p>Doch als wir zum ersten Mal mit dem gelben Schulbus zur Schule gefahren sind, waren wir von dem Aussehen der Schule überwältigt. Sie sah genau so aus wie in amerikanischen High School Filmen. Das Schulsystem unterscheidet sich sehr von dem deutschen, denn man hatte vier Fächer, die man frei wählen darf. Ich hatte Kunst, Sport, Englisch und Wissenschaft. Jeden Tag hat man all seine Kurse, aber immer in einer anderen Reihenfolge. In jeder Mittagspause finden verschiedene Aktivitäten statt. An einem Tag kann es ein Sportwettbewerb zwischen Schülern und Lehrern in der Sporthalle sein und am nächsten Tag macht man sich auf der Bühne in der Cafeteria zum Affen. Am Ende der ersten Schulwoche haben sich bereits Freundschaften unter den ungefähr 50 internationalen Schülern, die ebenso wie ich die Avon View High School in Windsor besuchten, gebildet. Es war erstaunlich, wie viele Jugendliche aus so vielen unterschiedlichen Ländern auf dieselbe Idee wie ich kamen und einen Auslandsaufenthalt in Kanada verbringen wollten.</p><p>Ich persönlich liebe Sport und hab somit an vielen verschiedenen Schulteams teilgenommen. Anfangs war es Cross-Country. Zweimal die Woche fand nach der Schule das Training statt. Dort habe ich viele nette Schüler kennengelernt. Unser Team nahm an vielen Wettbewerben teil. Als die Season vorbei war, habe ich mich für Basketball und Badminton angemeldet. Auch in Basketball hatten wir Spiele. Ich kann nur jedem empfehlen, an Schulaktivitäten teilzunehmen, egal ob es Sportarten, Musik oder Kochclubs sind. Es ist die beste Art und Weise sich zu integrieren und neue Freunde zu finden und vor allem mit Kanadiern Kontakt aufzubauen.</p><p>Meine Gastfamilie hat viel mit mir unternommen. Zum Beispiel haben mein Gastvater und ich an einer Quad-Tagestour teilgenommen. Im Winter wurde ich fast jedes Wochenende zu einem kleinen Skigebiet gebracht und durfte dort bis abends mit meinen Freunden Ski und Snowboard fahren. Freunde von mir und ich wurden von meinen Gasteltern auch zu Peggy’s Cove, dem berühmten Leuchtturm, gefahren. Für uns Internationals wurden viele Ausflüge geplant: Bowling spielen, eine Nacht lang campen, zwei Tage ins Skigebiet, Essen gehen, Ausflüge nach Halifax…</p><p>Mir hat es so gut in Kanada gefallen, dass ich meine geplanten drei Monate auf fünf Monate verlängert habe. Die Zeit verging so schnell, teilweise zu schnell, wenn man sich erstmal so richtig eingelebt hat. Kanada fühlte sich für mich schnell wie ein zweite Zuhause an. Doch auf einmal stand der Abschied vor der Tür. Dieser Tag zählt definitiv zu den traurigsten Tagen meines Lebens. Es flossen so viele Tränen, von mir, von meinen Freunden und vor allem von meinen Gasteltern. Ich dachte nur darüber nach, wie schade es ist, »Goodbye« zu sagen und erinnerte mich an all die schönen Momente, die ich mit ihnen erleben durfte, denn so eine Freundschaft ist Gold wert. Somit endete mein Traum am 31. Januar.</p><p>Natürlich gibt es auch manche Tage, die nicht so laufen, wie man es sich wünscht. Man bekommt Heimweh bekommt und das einzige, was man sich wünscht, ist seine deutschen Freunde oder Eltern in den Arm zu nehmen. Aber glaub mir, das Heimweh geht auch wieder vorbei und sobald man in Deutschland angekommen ist, bekommt man noch einmal Heimweh, nur diesmal genau andersherum: Man vermisst sein Gastland, seinen Gasteltern und seine Freunde.</p><p>Doch ich kann dir versichern, dass der Kontakt zu ihnen halten kann, wenn man das wirklich möchte. Mich haben bereits vier Freunde besucht, eine aus Frankreich, zwei aus Deutschland und eine aus Dänemark. Ich wäre auch für den Prom zurück zu meiner Gastfamilie geflogen, doch Corona macht leider jedem von uns einen Strich durch die Rechnung. Dennoch telefoniere ich regelmäßig mit meinen Gasteltern, sowie mit meinen internationalen Freunden, obwohl ich bereits fast ein ganzes Jahr schon wieder zurück in Deutschland bin und mein Leben hier wieder weiterlebe.</p><p>Ich empfehle jedem Jugendlichen, der die Möglichkeit hat, ein Auslandsaufenthalt zu machen, diese zu nutzen, denn ihr werdet so viel lernen, und zwar nicht nur die Sprache. Ihr werdet auch so viele wertvolle Erfahrungen sammeln und weltoffener und mit neuen, großartigen Freundschaften zurückkommen. Es ist eine außergewöhnliche, unvergleichliche, einzigartige, grandiose, überwältigende und vor allem eine einmalige Erfahrung.</p><p>Ich kann es kaum erwarten, meine Freunde und Gasteltern wiederzusehen, zu umarmen und mit ihnen zu lachen.</p><p>Eure Leonie</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Wie alles begann…]]></title>
            <link>http://localhost:3000/stipendiatenbericht/wie-alles-begann/</link>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 08:50:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Ich bin Carolin, ich gehe 2022 als Stepin-Stipendiatin in die USA. Wie es dazu gekommen ist, dass ich meinen Traum leben darf, erzähle ich dir hier.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich bin Carolin, bin 15 Jahre alt und lebe in einem kleinen Dorf in der Nähe von Münster. Ich gehe 2022/23 als Stepin-Stipendiatin in die USA, also wirst du mich nun öfter hier sehen. Wie es dazu gekommen ist, dass ich meinen Traum vom ,Auslandsjahr in den USA, leben darf, erzähle ich dir in diesem Bericht.</p><p>Aber als allererstes möchte ich mich ganz herzlich bei Stepin bedanken, für die unfassbare Chance, dieses Auslandsjahr machen zu können. Ihr habt mir damit meinen größten Traum erfüllt. Vielen Dank!</p><p>Also…kennst du dieses Gefühl von Fernweh? Wenn dir jeder Muskel in deinem Körper sagt, dass du die Welt sehen möchtest, wissen möchtest, was es da draußen alles noch gibt. Wenn du einfach nur weg willst und neue Menschen, Kulturen und Sprachen kennenlernen möchtest?</p><p>So geht es nämlich mir. Ich habe mich schon immer für die Welt interessiert. Ich liebe es einfach, neue Kulturen, Sprachen und Menschen kennenzulernen, die einfach anders sind, als man es kennt. Auf die Idee, ein Auslandsjahr zu machen, bin ich durch eine ehemalige Schülerin meiner Schule gekommen. Ich glaube, ich war zu dem Zeitpunkt ungefähr 12 Jahre alt. Sie ist damals ebenfalls in die USA gegangen und ich habe es durch Zufall mitbekommen. Und bei der Idee hatte ich direkt ein Kribbeln im Bauch.</p><p>Eine andere Kultur so hautnah erleben zu können, konnte ich mir im Traum nicht mal vorstellen. Ich habe meinen Eltern noch am selben Tag von der Idee erzählt und sie sagten zu mir, dass mein Traum ohne ein Vollstipendium nicht zu erfüllen sei. Also haben wir nach Organisationen gesucht, die ein Vollstipendium vergeben. Wir sind schließlich auf vier Organisationen gestoßen, die das machen. Ich habe mich dann schon mal erkundigt, welche Voraussetzungen es für die Bewerbung gibt.</p><p>Alle Organisationen haben ein Stipendium für die USA angeboten, worüber ich mich unfassbar gefreut habe, da ich unbedingt auf einen anderen Kontinent wollte. Außerdem wollte ich unbedingt mal den High School Spirit erleben, mit Prom, Homecoming und den Football-Spielen, und mal ganz andere Schulfächer ausprobieren. Aber auch die typischen Feste, wie zum Beispiel Thanksgiving, feiern und einfach den amerikanischen Lifestyle erleben.</p><p>Doch erstmal musste ich noch zwei Jahre warten, bis ich im richtigen Alter war, um mich zu bewerben. Die Zeit habe ich damit verbracht, mir Take-Over und YouTube-Videos zum Thema Auslandsjahr anzuschauen. Im Frühjahr 2021 konnte ich dann anfangen, mich zu bewerben. Als erstes musste ich eine Online-Bewerbung ausfüllen. Dazu musste ich noch eine Lehrereferenz, eine Referenz zu meinem sozialen Engagement und ein Motivationsschreiben einreichen.</p><p>Danach habe ich mich an meinen Kreativbeitrag gesetzt. Mein Kreativbeitrag war ein Video, in dem ich erzählt habe, wieso ich die Richtige für das Stipendium bin und warum ich überhaupt ein Auslandsjahr machen möchte. Das Ganze habe ich wie eine Art Wahlkampfvideo für das Auslandsjahr aufgebaut. Darin erzähle ich dann, wieso ich ein Auslandsjahr machen möchte und was meine Motivation dahinter ist und was ich damit bezwecken möchte. Für den Kreativbeitrag sollte man sich auf jeden Fall viel Zeit nehmen. Nach dem Absenden hieß es dann erstmal warten…</p><p>Ich glaube, dass ich im Dezember 2021 dann den Anruf von Stepin bekommen hab, dass ich zum Interview mit zwei anderen Bewerbern eingeladen bin. Ich hatte schon bei diesem Anruf Tränen in den Augen, weil ich mich so gefreut habe. Davor war ich schon von zwei anderen Organisationen nach einem Interview abgelehnt worden. Stepin war somit so gut wie meine letzte Chance und ich wollte es wirklich nicht vermasseln. Als dann der Tag des Interviews kam, war ich mega aufgeregt. War aber eigentlich gar nicht nötig, weil alle super nett waren. Ich habe mich sofort wohlgefühlt. Wir haben beim Interview ein paar Gruppenarbeiten gemacht und ein paar Einzelarbeiten. Dazu hatte ich noch ein Kennlerngespräch, wo ich dann auch einen Part auf Englisch hatte, der aber super zu meistern war.</p><p>Am darauffolgenden Montag habe ich dann den Anruf von Stepin bekommen, dass ich dieses Jahr meinen Traum leben werde. Ich war so sprachlos, dass ich angefangen habe zu weinen. Ich saß zu dem Zeitpunkt im Schulbus nach Hause, weswegen mich ein paar Leute ein bisschen komisch angeschaut haben. Ich muss schon wieder lächeln, wenn ich an diesen Moment zurückdenke. Das Ganze ist jetzt einfach schon sechs Monate her und es fühlt sich wie gestern an.</p><p>Nach dem Anruf ging alles ziemlich schnell. Ich habe den Vertrag unterschrieben und das Stipendium zu einem Aufpreis von fünf auf zehn Monate verlängert. Nach Unterzeichnung des Vertrags ging es an die Gastfamilienbewerbung, was mehr Aufwand war als erwartet (fangt so früh an wie möglich). Dann habe ich den Englisch ELTIS-Test gemacht, der auch nicht wirklich schwer war. Als letztes war jetzt mein Visumantrag dran. Dafür war ich Ende Juni auch in Berlin zum Visumsinterview, was ziemlich schnell ging. Man muss sich darüber nicht zu viele Gedanken machen. Als nächstes steht bei mir nur noch Kofferpacken an.</p><p>Eine Gastfamilie habe ich mittlerweile auch schon. Ich werde nach Remus, Michigan gehen. Meine Gastfamilie besteht aus meiner Gastmutter, meinem Gastvater und meiner kleinen Gastschwester. Dazu hat meine Gastfamilie noch einen Hund und eine Katze. Remus ist eine kleine Stadt und ziemlich ländlich, worüber ich ziemlich glücklich bin, da ich selber auf dem Land wohne. Meine Gastschule ist auch nicht weit entfernt. Ich muss sagen, dass ich sehr happy mit meinem Placement bin. In den letzten Wochen habe ich schon viel mit meiner Gastfamilie geschrieben und wir verstehen uns wirklich super.</p><p>Seit der E-Mail, dass ich meine Gastfamilie habe, kann ich es gar nicht mehr abwarten, endlich in den Flieger zu steigen. Meine Vorfreude steigt von Tag zu Tag. Ich muss sagen, dass ich unfassbar dankbar bin für diese Chance, und dass ich mich unglaublich auf die Zeit in den USA freue. Vor ein paar Jahren hätte ich mir noch nicht mal in meinen Traum vorstellen können, hier zu sitzen, diesen Bericht zu schreiben und sagen zu können: »Ich hab’s geschafft!« Das wichtigste, was ich gelernt habe in dieser Zeit, ist, dass es sich lohnt, für seinen Traum zu kämpfen und dass man es einfach probieren muss. Denn woher soll man wissen, was hätte sein können, wenn man es nie versucht hat.</p><p>Bis bald</p><p>Carolin</p><p>P.S.: Bei Fragen könnt ihr euch gerne bei mir melden. Ich helfe euch gerne weiter. Ihr könnt mir bei Instagram: carolin.strck oder Snapchat: cast.1318 gerne schreiben.</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Stipendiatenbericht]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Wild Rose Country]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/wild-rose-country/</link>
            <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 11:23:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Wenn man die Chance hat, in einem anderen Land zu leben, will man dieses auch erkunden. Sophie & Ann-Sophie sind mit ihrer Orga nach Banff gereist.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man schon mal die Möglichkeit hat, in einem anderen Land zu leben, will man dieses auch so viel wie möglich erkunden. Sophie und Ann-Sophie haben die Chance während ihres ,Auslandsjahrs in Kanada, genutzt und sind mit ihrer Partnerorga nach Banff gereist. Warum die Stadt und die Umgebung sie so beeindruckt haben und wie sie es geschafft haben, ihre Familie daheim an diesem einmaligen Erlebnis teilhaben zu lassen, das erzählen die beiden in unserer Jubiläumsreihe »25 Auslandsmomente«.</p><p>Spring Break in British Columbia. Alles, was wir bisher von den Rocky Mountains gesehen haben, waren Bilder und Videos. Lake Louise ist seither immer ein absolutes Traumziel gewesen und diesen Traum konnten wir uns nun endlich erfüllen.</p><p>Eine fünftägige Reise, organisiert von unserer kanadischen Orga, ging für rund 40 internationale Schüler früh morgens von Kelowna aus nach Banff und Lake Louise los. Mitte März lag noch viel Schnee auf den Straßen und die Fahrt hat sich sehr gezogen, auch wenn man wirklich wunderschöne Ausblicke über die verschneite Landschaft hatte! Acht Stunden fuhren wir, bis wir bei Lake Louise ankamen. Es war ein recht nebliger Tag, doch man konnte die Berge um den See noch gut erkennen. Komplett zugefrorenes Eis erstreckte sich vor uns und wir haben unsere Zeit genutzt, um uns den See und das Hotel anzugucken. Es war wirklich überwältigend, den See zu sehen, da dieser in echt noch schöner ist als auf Bildern!</p><p>Banff ist die nächstgelegene Stadt und bekannt für das Fairmont Banff Springs Hotel, in welchem angeblich seit Jahrhunderten Geister leben. Ob das stimmt oder nicht, haben wir nicht erfahren, da wir zentral in einem anderen Hotel untergekommen sind. Wir hatten allerdings die Möglichkeit, uns das Fairmont Banff Springs Hotel einmal von außen anzusehen, während unser Tour Guide die Legenden erzählt hat, die sich um dieses Hotel ranken. Es war wirklich sehr interessant, etwas darüber zu hören!</p><p>Wer Banff besuchen kann, sollte das definitiv tun! In Banff ist vieles ist aus Holz: die Häuser, die Bushaltestellen – selbst die Mülleimer! Es ist eine wirklich sehr schöne Stadt, die man einfach mal gesehen haben muss! Durch den Schnee hatte die Stadt auch noch so einen kleinen magischen Touch.</p><p>Früh am nächsten Morgen haben wir unser absolutes Highlight gesehen. Wie schon erwähnt, sind die Rocky Mountains wunderschön, doch Banff hat dies noch einmal mehr bewiesen. Eine kurze Fahrt entfernt, liegt die »Banff Gondola«, die einen in zehn Minuten auf den Berg bringt. Allein die Fahrt hat einem schon wirklich tolle Ausblicke über die Rocky Mountains ermöglicht, aber es ist nicht untertrieben, zu sagen, dass das einer der schönsten Orte ist, an denen wir je gewesen sind. Um uns herum erstreckten sich die eingeschneiten Rocky Mountains, vor uns lag Banff und zwischen allem schlängelte sich ein Fluss hindurch.</p><p>Unsere Freunde und wir wollten unsere Familien daran teilen haben lassen und da es noch recht früh für uns war, haben wir alle noch in Deutschland anrufen können und diesen Moment mit ihnen geteilt. Auch in Deutschland waren sie alle hin und weg von diesen wunderschönen Ausblicken. Das war eines der schönsten Erlebnisse im Auslandsjahr für uns, das wir nicht missen wollen würden! Die nächsten Tage haben wir noch in Edmonton und Calgary verbracht, wo wir auch noch ein paar schöne Tage hatten, die allerdings Banff nicht mehr übertreffen konnten. Danach sind wir wieder nach Kelowna zurückgefahren und konnten unseren Gastfamilien dann diese unglaublichen Bilder zeigen!</p><p>Wenn ihr im Auslandsjahr die Chance habt zu reisen- tut es! Es wird sich immer lohnen zu reisen! Alleine ins Ausland zu gehen, ist eine der besten Erfahrungen, die ihr haben könnt und noch mehr Orte zu sehen, wird so ein tolles Erlebnis sein.</p><p>Eure Sophie und Ann-Sophie</p><p></p><p></p>]]></content:encoded>
            
            <category><![CDATA[Erfahrungsberichte]]></category>
            </item><item>
            <title><![CDATA[Zurück nach Neuseeland]]></title>
            <link>http://localhost:3000/erfahrungsberichte/zurueck-nach-neuseeland/</link>
            <pubDate>Tue, 31 Oct 2023 10:27:00 GMT</pubDate>
            
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            <description><![CDATA[ <div>Neuseeland hat mich für immer berührt und ist bis heute mein Zuhause. Vor fünf Jahren saß ich im Flugzeug in das größte Abenteuer meines Lebens.</div> ]]></description>
            <content:encoded><![CDATA[<p>Neuseeland – ein Ort, der mich für immer berührt und bis heute eins meiner vielen Zuhause ist. Vor fünf Jahren, als ich 15 Jahre jung war, saß ich im Flugzeug in das größte Abenteuer meines Lebens. Ich weiß noch genau, wie ich aus dem Fenster schaute und mir ausmalte, wie meine Zeit in Neuseeland wohl aussehen würde. Nie hätte ich jedoch erwartet, dass ich in Auckland und am Avondale College eine zweite Familie finden würde. Dass ich im Māori Unterricht sitzen würde und über die Indigene Bevölkerung Neuseelands lernen würde. Dass ich mich mit einer Gruppe Surfern anfreunden würde, die mich mit auf ihre Trips quer über die Nordinsel nehmen würden. Dass ich eine Leidenschaft fürs Tanzen entwickeln würde und mit meiner Dance Class vor der ganzen Schule auftreten durfte. Dass meine Gastfamilie und ich zusammen zahlreiche Sonnenuntergänge am Piha oder Bethells Beach schauen würde. All dies erwartete ich nicht, jedoch wurde ich während meines ,Auslandsjahrs in Neuseeland, mit all dem beschenkt.,

Neuseeland war meine erste Reise alleine. Zum allerersten Mal in meinem Leben konnte ich eine neue Kultur und einen neuen Kontext unabhängig erkunden und für mich selbst entscheiden, wann ich wo was tun würde. Für eine 15-Jährige war dies nicht nur ein riesiges Abenteuer, doch auch eine große Herausforderung. Ich war aufgeregt und hatte selbstverständlich Angst vor dem großen Unbekannten, das da auf mich zu kam. Aber obwohl ich viel Respekt vor Neuseeland hatte, übertraf die Vorfreude meine Angst. Ich konnte es nicht erwarten, meinen Traum endlich in meine Realität zu verwandeln. Die Magie und Zauber, den Neuseeland in sich trägt, verzauberte mich vom ersten Tag an. Mit den Menschen, die ich in Neuseeland kennenlernen durfte, bin ich bis heute in Kontakt und es ist wunderbar zu sehen, wie wir uns in den letzten fünf Jahren entwickelt haben.</p><p>Ich persönlich bin durch Neuseeland und die Zeit danach sehr als Person gewachsen. Neuseeland gab mir so viel: Zum einen wurde ich selbstbewusster. Neuseeland gab mir die Möglichkeit, aus meiner Komfortzone herauszukommen. Ich musste mich selbst in mein Leben am Avondale College einbringen und aktiv Menschen kennenlernen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass die Kiwis zu den freundlichsten Menschen der Welt gehören und einen mit offenen Armen empfangen. Ich fand schnell Anschluss und meine Freunde interessierten sich sehr für mich als Person und meine Herkunft. Das gab mir ein bestimmtes Level an Sicherheit; zu wissen, dass ich auch am Ende der Welt Anschluss finde und mir ein Leben aufbauen kann.</p><p>Die Zeit in Neuseeland hat natürlich auch mein Englisch verbessert. Aber für mich war diese Erfahrung mehr als nur »eine andere Sprache lernen«. Englisch half mir, meinen Tellerrand zu erweitern – in Neuseeland und auf meinen weiteren Reisen in der Welt. Ich konnte mich mit fast jedem, den ich traf, austauschen und die Person als Ganzes kennenlernen. Englisch gab mir das Geschenk, mit der Welt in Kontakt treten zu können. In Neuseeland wurde ich ins kalte Wasser geworfen. Ich sprach kaum Englisch und selbst mit meinem kleinen Vokabular hatte ich nicht das Selbstbewusstsein, einfach mit Locals zu reden. Doch in Neuseeland musste ich das tun. Und ich lernte Neues und Unbekanntes zu navigieren und es zur neuen Norm zu machen.</p><h2>Rückkehr in den Alltag</h2><p>Die Zeit nach Neuseeland war schwer für mich. Ich hatte mich in den sechs Monaten Neuseeland mehr entwickelt, als in meinen 15 Jahren davor. Ich kam als jemand zurück, der sich verändert hatte. Für mich war das kein Problem – ich kannte mein neues Ich besser als irgendjemand anders. Doch für meinen alten Kontext – das kleine behütete Königswinter – kannte mich als die »alte“ Miriam. Es war eine Herausforderung, damit klarzukommen. Durch einen Auslandsaufenthalt wird man zu einer neuen Person – man sieht, was möglich ist, wenn man alle Sicherheit verlässt und dem Leben vertraut, dass die Entscheidung gut war.

,»A mind that is stretched by a new experience can never go back to its old dimensions,.« – Oliver Wendell Holmes.</p><p>Ich hatte das Gefühl, die Flügel, die ich in Neuseeland bekommen hatte, nicht ausspannen zu können. Ich fühle mich, als ob dort draußen eine Welt war, die für mich gemacht war und die nur darauf wartete, entdeckt zu werden. Für mich war Königswinter mein Zuhause; mein Ort der Sicherheit. Doch nach Neuseeland wollte ich keine Sicherheit; keine Komfortzone – ich wollte raus in die Welt, Neues und Fremdes entdecken. Ich wollte alles kennenlernen, was ich noch nicht kannte. Und in Königswinter kannte ich alles und jeden.</p><p>Ich erinnere mich noch oft daran, wie manche Leute in meinem Umfeld mir vorwarfen, ich hätte mich verändert. Für mich jedoch war dies doch genau der Punkt, warum Neuseeland so wunderbar war. Ich antwortete immer: »Ich hoffe doch, dass ich mich verändert habe.« Ich verstehe jetzt, dass es für meine Familie und Freunde natürlich eine Umstellung war und ich erwartete damals, dass sie diese Umstellung einfach annehmen würden. Zum Glück taten dies meine engen Freunde und Familie auch. Sie waren neugierig, wie ich mich verändert hatte und wer ich geworden war. Ich bin bis heute sehr dankbar für die Geduld meiner Eltern und Freunde, die mich so annahmen, wie ich war.</p><p>Meine Eltern schätzen Neuseeland sehr und waren froh zu sehen, wie ich in eine neue, reifere und selbstbewusstere Person wuchs. Durch Stepin und das Stipendium durfte ich meinen Traum erfüllen und dies machte meine Eltern unglaublich glücklich. Ich glaube ein Traum jeder Eltern ist es, das Kind zu sehen, wie es das Leben zu hundert Prozent nutzt und wertschätzt. Und genau das tat ich in Neuseeland. Meine Eltern sind dankbar, dass ich dieses Abenteuer haben durfte und ich bin mir sicher, sie würden es jeder jungen Person empfehlen. Vor allem jedoch war meine Familie überwältigt, da ich ohne die finanzielle Unterstützung Stepins niemals nach Neuseeland hätte gehen können. Es ist so wunderbar, wenn Menschen an einen glauben – vor allem, wenn man erst 15 Jahre alt ist. Dafür werde ich Stepin immer dankbar sein.</p><h2>Zurück ins Land meiner Träume</h2><p>Neuseeland war so perfekt und utopisch, dass ich wusste, ich muss noch einmal in meinem Leben zurückkommen. Doch für mich war das ein Traum, der weit entfernt war und der fast unmöglich erfüllbar war. Dank Stepin und dem Sternesystem, wo man einen Freiflug bekommt, wenn man 5000 Sterne sammelt, wurde dieser Traum noch einmal Wirklichkeit. Im Januar konnte ich endlich zurück nach Neuseeland. Ich saß, wie damals vor fünf Jahren, im Flugzeug und malte mir aus, wie es sich wohl anfühlen würde, endlich wieder zu Hause in Neuseeland zu sein. Das Gefühl, das ich hatte, als ich in Auckland ankam ist unbeschreiblich. Ich wusste, jetzt bin ich endlich wieder hier – jetzt bin ich Zuhause. Meine beste Freundin Christina wartete auf mich am Flughafen und ihr in die Arme zu fallen, Freudentränen zu weinen und ihr zu sagen, wie sehr ich sie vermisst hatte, war wunderbar. Mit ihr fuhr ich zum Sonnenaufgang durch Auckland und Erinnerungen von vor fünf Jahren kamen auf. Überall wo ich hinsah, erkannte ich Orte, Menschen, Farben, Gerüche oder Musik. Es war wie in einem Traum, der zu schön ist, sodass man nicht aufwachen will.</p><p>Zusammen planten wir einen Roadtrip in den Süden der Nordinsel. Ich hatte leider nur 3 ½ Wochen Zeit und deshalb mussten wir unsere Zeit gut nutzen. Wir machten zum einen eine viertägige Wanderung um den Lake Wakairemoana. Wir beide waren noch nie dort und darum war es umso schöner zusammen mit ihr neue Ecken Neuseelands zu entdecken. Einer der schönsten Momente der Wanderung war, als wir zum Sonnenuntergang auf einen Berg gewandert waren und uns dort über die letzten Jahre ausgetauschten. Wir beide hatten uns so sehr entwickelt, doch trotzdem fanden wir direkt wieder zu einander.</p><p>Nach der Wanderung fuhren wir zurück zur Coromandel Peninsula und verbrachten zwei weitere Tage dort. Ich war im neuseeländischen Sommer dort und konnte deshalb viel Sonne am Strand tanken. Danach ging es zurück nach Auckland, wo wir Weihnachten mit Christinas Familie feierten. An den Weihnachtstagen hatte die Schule geöffnet und so konnte ich ans Avondale College kommen und mir meine alte Schule abschauen. Wo auch immer ich auf dem Schulhof hinschaute, erinnerte ich mich an meine Freunde und die Momente, die wir dort erleben durfte. Wie ich immer auf Ollie und Sam vor dem Biounterricht gewartet hatte, wie ich und Iris immer am Kiosk gewartet hatten oder wie Marin und Joaley uns jede Pause am »International Spot“ trafen. Es sind Erinnerungen, die auch nach fünf Jahren noch in meinem Gedächtnis sind.</p><h2>Silvester am Strand</h2><p>Nach Weihnachten bin ich dann mit Christinas Familie in den Norden der Nordinsel gefahren, um in Whananaki zu campen. Dieser Ort ist unbeschreiblich schön. Das wilde Meer und seine großen Wellen schlagen auf die steilen Klippen und den sanften Sandstrand und zeichnen so ein Bild einer Idylle. An einem Tag fuhren wir fast zwei Stunden aufs offene Meer hinaus und gingen auf einer kleinen Insel schnorcheln. Es war das erste Mal, dass ich so viele Fische auf einmal um mich herum sah und mich in dem Blau der Tiefsee verlieren durfte. Wir gingen auch surfen und wandern – die Kiwis sind ja sehr bekannt für ihre Liebe zur Natur und ich kann das nur bestätigen. Leider hatte ich einen kleinen Surfunfall und zerriss mir meinen Wadenmuskel. Deshalb fuhren Christina und ich zurück nach Auckland und feierten New Year’s Eve mir ,Fish ‘n Chips, am Muriwai Beach – meinem absoluten Lieblingsplatz in Neuseeland.</p><p>Am nächsten Tag sah ich endlich Matthew, einen meiner besten Freunde aus Neuseeland, wieder. Damals lernten wir uns durch einen Surfkurs kennen und wir sind bis heute eng befreundet. Wir fuhren zum Bethells Beach und wanderten zu einem Wasserfall. Er kennt alle »Secret Spots« und so führte er mich zu den ,water pools, am Anfang des Wasserfalls. Wie immer, wenn wir zusammen ein Abenteuer erleben, war es magisch. Am Abend saßen wir dann mit Doughnuts und ,Pineapple Lumps, am Muriwai Beach und schauten uns den Sonnenuntergang an. Auch ihn hatte ich fast 5 Jahre nicht gesehen und so hatten wir uns viel zu erzählen.</p><p>In den nächsten Tagen traf ich mich mit Iris und Logan – zwei meiner engsten Freunde vom Avondale College. Zusammen kochten wir bei Iris zu Hause und hatten einen wunderbaren ,Dinner Evening,. Iris und Logan sind beide sehr kreative Menschen und haben es beide geschafft, ihre Leidenschaft zu einem Beruf zu machen.</p><p>Am Ende meines Trips hatte ich dann endlich die Chance, Chris und Michelle Klaassen wiederzusehen. Den beiden habe ich es zu verdanken, dass ich für 3 weitere Monate in Neuseeland bleiben durfte. Sie glaubten an mich und meine Träume und dafür werde ich ihnen für immer dankbar sein. Wir trafen uns in einem Restaurant und verbrachten Stunden damit zu lachen und die Anwesenheit der anderen Person zu schätzen. Michelle und Chris sind zwei meiner Vorbilder und ich bin so glücklich, dass ich die Chance hatte, sie wiederzusehen.</p><p>Am liebsten wäre ich nie wieder gegangen und hätte weitere Monate in Neuseeland verbracht. Ich habe das Gefühl, nie lange genug dort zu sein – wahrscheinlich sollte ich einfach dorthin ziehen und nie wieder zurückkommen. Aber alles hat ein Ende und so stand ich mal wieder am Flughafen in Auckland und umarmte meine Liebsten; wissend, dass der Abschied schmerzhaft ist, aber dass ich wiederkommen werde. Dieser Trip hat mir gezeigt, dass ich in Neuseeland zu Hause bin und dass die Beziehung mit den Menschen, die mir wichtig sind, nie enden wird. Unsere Freundschaft hält alles aus – auch fünf Jahre Distanz. Neuseeland wird immer in meinem Herzen bleiben und ich werde sobald es geht wieder zurückkommen. Es ist alles nur eine Frage der Zeit.</p><p>Neuseeland hat mir so viel für meine Zukunft gelehrt. Zurzeit studiere ich in Vancouver, Kanada, wo ich ein Vollstipendium erhalten habe. Meine Erfahrungen in Neuseeland halfen mir definitiv, mich in meinem neuen Kontext zurecht zu finden und Menschen mit Offenheit zu begegnen. Durch Neuseeland hatte ich mehr Selbstvertrauen und Bewusstsein, dass Vancouver die richtige Endscheidung ist. Meine Zukunft ist zwar nicht genau geplant, aber ich weiß, dass Neuseeland definitiv Teil meiner Zukunft sein wird. Neuseeland ist ein Ort, der zu meinem Zuhause geworden ist und ich werde mich immer nach diesem besonderen Fleck Erde sehnen. Stepin hat mir dieses unglaubliche Geschenk gegeben und auch fünf Jahre später denke ich immer noch mit einem Lächeln auf meinen Lippen an meine Zeit zurück.</p><p>Eure Miriam</p><p></p>]]></content:encoded>
            
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