ESL Camp Kanada
Ich kann mich noch genau an die Landung in meine „neue Heimat“ erinnern. „Und hier bleibst du jetzt für die nächsten 6 Monate!“ Damals wusste ich noch nicht wie einmalig meine Zeit in Kanada werden würde. Es war genial und das ESL Sommercamp war zum Einstieg genau richtig. Es war wie ein Sommercamp mit dem Ziel besser Englisch zu sprechen und das beste war natürlich dass ich Jugendlich aus aller Welt kennen gelernt habe. Im Camp habe ich schnell Kontakte geknüpft und es herrschte eine freundliche Atmosphäre.
Ich wusste nicht, dass mein Englisch so gut war, dass ich mich mit meinen neuen Freunden aus Japan schon so gut unterhalten konnte. Mit den Brasilianern über Fußball zu reden, den Japanern über Führerscheinalter oder Mansour aus Saudi Arabien über das Schulsystem zu sprechen war eine ganz tolle Erfahrung und sehr interessant. Es war erstaunlich wie schnell man das freie Sprechen mit den anderen lernte und für den Rest gab es am Vormittag die Schule. Wir wurden nach Sprachkenntnissen in zwei Klassen aufgeteilt, was nicht ganz einfach war, da die Schülergruppe aus einem Duzend Nationen bestand. Wir haben viel frei gesprochen, dies natürlich Hauptsächlich nach der Schule, und Aufgaben der Highschools bekommen um einen Überblick zu bekommen was uns nach der Campzeit erwartet.
Nach der Schule gab es Mittagessen, jeden Tag etwas Neues und für jeden etwas dabei. Danach sind wir meistens mit einem Schulbus (Ja, so einem tollen gelben aus den Filmen) irgendwohin gefahren.
Toll fand ich als wir in die Hauptstadt gefahren sind und in der Mall waren, oder als wir zu Peggys Coave gefahren sind, das ist ein Stück Küste mit ganz tollem Meer und einem Leuchtturm.
Dann waren wir auch in einem Wasserpark namens Magic Mountains.
Das Highlight war das River Rafting in den Flüssen. Man ist in einem Schlauchboot mit Motor und fährt durch riesige Wellen. Man muss Acht geben, dass man nicht ins Wasser fällt.
Wenn wir mal nicht mit dem Bus unterwegs waren wurden zu Hause Aktionen angeboten, es gab ein Schwimmbad nebenan, in dem wir fast jeden Tag schwimmen waren. Wir haben viel Baseball gespielt auf den riesigen Wiesen vor dem Haus oder Gipsabdrücke unserer Gesichter gemacht und bemalt.
Man konnte sich auch einfach ein Fahrrad ausleihen und in einer kleinen Gruppe zur nächsten Mall fahren. Man musste sich um nichts sorgen machen, es war alles super organisiert. Wenn man Geld brauchte, konnte man mit den Betreuern zur Bank gehen und nach fast jedem Ausflug sind wir kurz in den Supermarkt gefahren um das zu kaufen, was man sonst noch so braucht.
Ich werde die Freunde die ich in dem Camp kennen gelernt habe nie vergessen und habe auch immer noch Kontakt zu ihnen. In den nächsten Ferien werde ich wieder nach Kanada fliegen und versuchen wieder einige aus dem Camp zu treffen die wieder da sind.
Würde man mich fragen, ich würde es jederzeit wieder tun, es war großartig und ich kann es nur jedem weiterempfehlen!
Alisa Farin
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Schulberater international
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