High School in Schweden
Am Anfang konnte ich kein Wort Schwedisch. Zu der Zeit wurden in meiner Nähe keine Schwedischkurse angeboten. Zuerst war das schon etwas schwierig. Aber ein Lehrer bot an, eine Stunde Schwedisch mit mir pro Woche zu lernen.Bei meinen Gasteltern hörte ich aufmerksam zu, wenn sie sich in Schwedisch unterhielten und versuchte die Zusammenhänge mitzubekommen, so lernte ich recht schnell.
Ich lebte zusammen mit meinen Gasteltern und der Katze in Örebro, 200 Kilometer westlich von Stockholm. Eine große Umstellung war für mich der schwedische Schulunterricht. Mit dem Direktor besprach ich, welche Fächer ich belegen sollte. Ich entschied mich für das Profil „Kultur“. Unter Profil versteht man die Zusammenstellung der Fächer. Zu meinem Profil gehörten u.a. Naturwissenschaft, Laborkunde, Kunst, Sport und Sprachen. Meistens fing der Unterricht um 8 Uhr an und endete gegen 16 Uhr.
In meiner Freizeit trainierte ich JuJutsu, Thaiboxen oder übte mich im Curling. Nach der Schule verbrachte ich meine Zeit gerne mit Freunden. Wir lernten zusammen, gingen in die Stadt oder schauten Filme.
Mit meinen Gasteltern fuhr ich viel zu Bekannten und Verwandten, oder sie zeigten mir interessante Plätze. Eine schwedische Freundin sagte einmal: „Du hast in deiner Zeit hier mehr von Schweden gesehen, als ich in meinem Leben!“ Die Zeit verging so schnell und ich hätte nicht gedacht, dass es möglich ist, in so kurzer Zeit eine Sprache gut zu lernen.
Dieses Jahr war ein bedeutender Abschnitt in meinem Leben, in dem ich tolle Erfahrungen sammeln konnte. Ich bin ein ganz anderer Mensch geworden, habe andere Ansichten und bin viel selbständiger. Es ist schwierig zu sagen, was mir am besten gefallen hat. Ach, ich glaube einfach alles!
Josefine Kirchner
Weitere Informationen zu unseren High School Programmen
Schulberater international
Unsere Beratungszeiten:
Montags bis Donnerstag
von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Freitags von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Tel.: (0228) 956 95- 30
Fax: (0228) 956 95- 39
E-Mail: school(at)stepin.de








