High School in Kanada
„Das erste, was man sich bewusst machen muss wenn man sich dafür entscheidet, eine kanadische Privatschule zu besuchen, ist, dass die Kanadier ein völlig anderes Schulkonzept haben. In Deutschland hält man sich nur von 8.00 bis 13.00 Uhr in der Schule auf, und erst danach beginnt das eigentliche „Leben“. In Kanada durchdringt die Schule so gründlich den Alltag, dass es schwierig ist, von einem Anfang oder Ende zu sprechen.
Die Architektur des St. Andrews College erinnert am ehesten an Harry Potter. Es gibt verschiedene Häuser, denen ein neuer Schüler am Anfang des Schuljahres zugeteilt wird. Für die Internatsschüler gibt es insgesamt drei Häuser, „Flavelle House“, „Sifton House“ und „Memorial House“. Die jeweiligen Leiter der Häuser organisieren unzählige Events, z.B. Grill-Abende, Ausflüge und Film-Abende.
Obwohl St. Andrews eine Jungen-Schule ist, werden mehrmals pro Jahr Tanzveranstaltungen, Bälle und Ausflüge mit Mädchenschulen organisiert, es ist also sehr einfach, Mädchen kennenzulernen, vor allem, weil die kanadischen Mädels doch sehr freundlich sind. Die Gemeinschaft unter den Jungen ist sehr stark, und man freundet sich sehr schnell an. Aus akademischer Sicht ist das St. Andrews College herausragend. Mehrere Lehrer haben Doktor-Titel, und die Ausstattung aller Klassenräume ist sehr modern. Von den Naturwissenschaften über die Sozialwissenschaften bis zur Kunst sind alle Fächer abgedeckt, und eine Vielzahl an Kursen wird angeboten. Die Unterrichtsstunden sind zwar eineinhalb Stunden lang, aber da die meisten Lehrer unglaublich intelligent, interessant und gewitzt sind, vergeht die Zeit schnell.
Sport ist sehr wichtig an dieser Schule und alle Schüler sind verpflichtet, am Schulsport teilzunehmen. Anders als der Schulsport in Deutschland wird Sport grundsätzlich nach der Schule betrieben, und man tritt einem der vielen Teams bei, die von einem der Lehrer „gecoacht“ werden. Obwohl erfahrene Spieler immer gesucht werden, ist es nicht wichtig, Erfahrung zu besitzen.
Ein Mythos, der begraben werden sollte ist, dass das Niveau der Nordamerikanischen Schulen niedriger ist als in Deutschland. Es stimmt einfach nicht. In Deutschland versuchen die Schulen eher auszufiltern. In Kanada wird besonders an den Privatschulen versucht, den Schülern individuell zu helfen und sie zu fördern. Die Lehrer sind fassbare Menschen, mit denen man lebt. Der deutsche Lehrer geht in die Schule, handelt seinen Stoff ab und geht dann schnellstens nach Hause. Die Lehrer des St. Andrews College sind Erziehungsberechtigte, Sport-Trainer und erwachsene Freunde. Man nimmt gemeinsam Mahlzeiten ein, geht auf Klassenfahrten, und als Internatsschüler begegnet man abends in den Residenzen dauernd Lehrern, die gerne bei den Hausaufgaben helfen. Zusammengefasst kann ich für mich sagen, dass das St. Andrews College nicht einfach nur eine gute Schule ist, sondern das Beste, was sich ein Schüler und junger Mann erhoffen kann, um gut für die Uni und das spätere Leben vorbereitet zu sein.“
William Ohm
Weitere Informationen zu unseren High School Programmen
Schulberater international
Unsere Beratungszeiten:
Montags bis Donnerstag
von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Freitags von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr
Tel.: (0228) 956 95- 30
Fax: (0228) 956 95- 39
E-Mail: school(at)stepin.de








