Namibia
Die Ursprünglichkeit Afrikas
Hier hat die Natur ihr Füllhorn ausgegossen, Namibia ist ein Fest für alle Sinne. Goldgelbe Sanddünen in der Namib-Wüste im Norden des Landes, das erhabene Naukluft Gebirgsmassiv, im Süden der Fish-River-Canyon mit heißen Quellen und einmaligen Felsbildern, Savannen, Grasland und ein riesiger Wildtierreichtum im Etosha-Nationalpark – an jeder Stelle in Namibia glauben Sie zu träumen.
Hochgewachsene und stolze Menschen begegnen Ihnen, die „San“ gelten als die ältesten Einwohner des südlichen Afrikas. Wegen dieser Schönheit wird Namibia gerne als die „Perle Afrikas“ bezeichnet und ist mit 824.292 Quadratkilometern mehr als doppelt so groß wie Deutschland. Neben den unzähligen Tieren leben hier nur 1,8 Millionen Menschen. Angrenzend an Angola, Botswana und Südafrika liegt Namibia im Südwesten Afrikas. Hauptstadt ist Windhoek, gleichzeitig auch die größte Stadt des Landes mit etwa 200.000 Einwohnern. Fast 90 Prozent der Gesamtbevölkerung gehören den christlichen Kirchen an.
Klima
Sonnig und sehr trocken, so läßt sich das Wetter in Kurzform beschreiben. Im Sommer (Oktober bis April) schwanken die Temperaturen zwischen 18 und 35 Grad, im Winter (Mai bis September) zwischen 0 und 20 Grad. Selbst im Sommer steigt die Temperatur des Atlantik nie über 18 Grad. An der Küste muß man immer mit aufziehendem Nebel rechnen.
Land und Leute
Die Geschichte der „San“ ist 40.000 Jahre alt, seit 10.000 Jahren leben sie im Südwesten des Kontinents, damit sind sie das älteste Volk des südlichen Afrikas. Gemeinsam mit anderen stolzen Stämmen leben sie in Harmonie mit der Natur und der Tierwelt. Stellen Sie sich folgende Szene vor: Frauen, Männer, Kinder sitzen im Schatten zusammen – vertieft in das Spiel auf dem oft selbstgeschnitzten Owelo-Brett. Am Wochenende trifft man sich beim Braai, einem Grillfest, das die Männer oftmals aufgrund ihres hohen Alkoholkonsums mehr schlecht als recht erleben. Nicht nur als Souvenir, sondern auch bei den Namibiern selbst sehr beliebt sind Straußeneier, verziert mit Bemalungen oder zerbrochen in Stücke und anschließend zu Schmuck verarbeitet.
Sehenswürdigkeiten
Dieses weite, schöne Land vermittelt ein unbegrenztes Gefühl von Freihheit. Ob im Naturschutzgebiet Sossusvlei mit seinen von orange bis rot schimmernden Dünen, den wechselnden Stimmungen und dem Spiel von Licht und Schatten in der Namib oder bei der Beobachtung von Löwen, Leoparden, Geparden, Elefanten und Nashörner auf einer Safari im Etosha-Nationalpark – Sie werden kaum genug Zeit haben, alle die grandiosen Plätze zu besuchen. Da wären ja auch noch der Fish-River-Canyon, zweitgrößter Canyon der Welt und Windhoek, wo Altes und Moderne eine gelungene Verbindung eingegangen sind.
Essen und Trinken
Jede ethnische Gruppe hat ihre eigenen Vorlieben beim Essen. Basis ist oft Fisch, Lamm oder Fleisch mit einer Art Porridge. Die überlieferte europäische Küche ist hauptsächlich Deutsch ausgerichtet. Getrunken wird Mataku, ein „Wein“ aus Wassermelonen und „Walende“, ein destillierter Palmenschnaps.
Sprache
Englisch ist die offizielle Landessprache, hat aber keine große Verbreitung. Afrikaans ist die gebräuchliche Sprache und – bei ca. 32 Prozent der Bevölkerung Deutsch!
Wirtschaft
Namibias Bodenschätze in Form von Kupfer, Gold, Uran, Blei, Zinn, Erdgas, Eisenerz und Diamanten sind die tragende Säule der Wirtschaft. Der Tourismus hat sich in den vergangenen zehn Jahren zur wichtigsten Wachstumsindustrie entwickelt. Die Währung ist der Namibian Dollar.
Feiertage
Nationalfeiertag ist der Unabhängigkeitstag am 21.03.
Hinweis
Wegen der erhöhten Kriminalitätsrate in Namibia sollten sie einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. So wird zum Beispiel vor Überlandsfahrten in der Dunkelheit oder dem Benutzen von kleinen, unbewirtschafteten Rastplätzen an der Landstraße abgeraten. Weitere Informationen sowie aktuelle Sicherheitshinweise finden Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.




